Ich. Heute. 10 vor 8.

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Frauen schreiben. Politisch, poetisch, polemisch. Montag, Mittwoch, Freitag.

Nur keine heterosexuelle Panik!

| 104 Lesermeinungen

Neuerdings hab ich um 10 vor acht schon den ersten Kick des Tages hinter mir. Und das nicht, weil ich mir mit meiner Kaffeemaschine „Silvia“ einen leckeren, fair gehandelten Bioespresso zubereitet, sondern weil ich einen Blick in die Zeitungen des Tages geworfen habe. Seit einiger Zeit kann ich mir daher schon frühmorgendlich einbilden, zu einer zwar kleinen, aber augenscheinlich extrem effektiven lesbischen Spaßbremsenguerilla zu gehören. Die ist wirklich ganz schön mächtig, diese Guerilla. Sie lockt nämlich nicht nur Mädchen aus der Puppen- und Jungen aus der Bauecke, sie nimmt diesen ihre (geschlechtliche) Identität gleich ganz weg. Und bringt dann auch noch den solcherart verstörten Kindern in der Schule bei, dass es auch lesbisch, schwul und transgeschlechtlich lebende Menschen und sogar Intersexuelle gibt – und dass das auch gut so ist. Und schließlich hat sie auch noch einen Großteil der Professuren an deutschen Hochschulen gekapert, um auch dort ihre als Theorie verbrämte „Gender-Ideologie“, die aber nichts anderes ist als der groß angelegte Versuch, das „Diktat der Heterosexualität“ zu beenden, ans studierende Volk zu bringen. Soviel Selbstwirksamkeitserfahrung war nie!

Harry Potter, Hermione Granger und Rupert Weasley: Kampf gegen die Weltverschwörung © Ilona Higgins, CC BY-SA 2.0Harry Potter, Hermione Granger und Rupert Weasley: Kampf gegen die Weltverschwörung

Wären wir in der Welt von Hermione Granger und Harry Potter müssten die nun ernsthaft fürchten, den Kampf gegen den Dark Lord, dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, verloren zu haben. Der Sieg der dunklen Mächte ist nahe, die lesbische Weltverschwörung in Gestalt des Gender Mainstreaming, vor der SPIEGEL und FAZ schon vor etlichen Jahren warnten, fast am Ziel. Wir alle wissen indes, dass Hermione und Harry den Kampf nicht verloren haben – und, wie im echten Leben, am Ende auch sie sicher im Hafen der Ehe gelandet sind: Hermione mit Ron und Harry mit Ginny.

Nun leben wir zwar nicht in der Welt von Hermione und Harry, aber auch in unserer Welt werden die dunklen Mächte heftig bekämpft. In dieser Welt trat Hermione, alias FAZ-Redakteurin Heike Schmoll, sonst bekannt für ihre durchaus seriös recherchierten Artikel zu Themen der Hochschul- und Bildungspolitik, zuletzt eben jener „Gender-Ideologie“ beherzt entgegen. In den Internatshäusern dieser Welt träfe die Theologin Schmoll zwar nicht auf den Poltergeist Reeves, aber zum Beispiel auf Pfr. Hansjürg Stückelberger, Präsident der rechtskonservativen Stiftung „Zukunft Schweiz“, die zuletzt mit einer an die Universität Fribourg gerichteten Petition in Erscheinung trat, diese möge die kürzlich an Judith Butler verliehene Ehrendoktorwürde zurücknehmen, da hier eine Ideologin und keine Wissenschaftlerin geehrt worden sei; oder auf Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, AFD-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorkämpferin für die Heiligkeit der heterosexuellen Ehe; auch die französische Unternehmensberaterin Beatrice Bourges, Ritter der französischen Ehrenlegion und Mitgründerin von La Manif pour tous; oder die Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Sybille Lewitscharoff; der Katholik und ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm, der Anfang des Jahres das Bundesverfassungsgericht für dessen Rechtsprechung in Sachen Gleichstellung lesbischer und schwuler Paare scharf kritisiert und sich dafür einmal mehr homophober Argumente bedient hatte, könnten auf diesen Fluren angetroffen werden. Und nicht zuletzt träfe Hermione auf die Protestantin und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im vergangenen Bundestags-Wahlkampf bekannt hatte, sie tue sich aus Sorge um die Kinder mit der Gleichstellung von lesbischen und schwulen verpartnerten Paaren im Adoptionsrecht „schwer“. Eine illustre Gesellschaft, fürwahr.

Neu ist der gegenwärtige Versuch der bürgerlichen Mitte, Homophobie wieder gesellschafts­fähig zu machen, nicht. Die „Sexualität der Anderen“, daran erinnert jüngst Mike Laufenberg (2014), ist seit ihrer Erfindung als Andere so ins Verhältnis zu den Körpern und Vergemeinschaftungsformen der Mehrheitsgesellschaft (Staat, Ehe, Familie, Ziviligesellschaft) gesetzt worden, dass sie als Gefahr für deren Integrität und Stabilität erscheint. Die Beziehung, die zwischen dem Leben der Gesellschaft und der Sexualität der Anderen herge­stellt werde, argumentiert Laufenberg, sei eine der Ansteckung. Da Letztere sich nicht durch Fortpflanzung reproduziere – das Normalitätskriterium der Heterosexualität –, sondern sich auf rätselhafte Weise vermehre, durch Streuung, Kontakt und Übertragung, drohe ihre ungehemmte Entfesselung die moralische, soziale und biologische Ordnung des kollektiven Körpers zu destabilisieren und letztlich zu zerstören. Gebannt werden könne diese Gefahr, die von ihr für die Einheit und Identität des kollektiven wie individuellen Körpers ausgeht, daher nur dadurch, dass ihre Träger_innen allenfalls vereinzelt oder in kleinen Gruppen in Erscheinung treten dürften. „Zu einer Bedrohung“, so Laufenberg, werde sie in den Augen der Mehrheit dann, „wenn sie beginne, sich zu assoziieren, und anfange, sich zu zählen“. Homophobie ist, in diesem Licht betrachtet, demnach weniger, wie das Wort nahelegt, eine Dimension des psychischen Lebens als eine gesellschaftliche Verteidigungsstrategie.

Dass die Fragen wie, wer und was eine Familie ist, wie sie gelebt wird und gelebt werden soll, nach ‚angemessenen‘ Geschlechterbildern oder danach, welche Rechte lesbischen, schwulen und transgeschlechtlich lebenden Menschen zustehen, gegenwärtig zu den umstrittensten Fragen politischer, ethisch-moralischer, juristischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung gehören, verweist wohl darauf, dass wir es mit nicht nur gefühlten Erosionen im Geschlechterverhältnis zu tun haben, sondern mit irreversiblen Eingriffen in die patriarchalen Tiefenstrukturen unserer Gesellschaften. In der Tat ist die kulturelle, soziale und symbolische Architektur moderner Gesellschaften auch durch die feministischen, lesbischen und schwulen Emanzipationsbewegungen sowie den mit diesen verbundenen kritischen Wissensprojekten der Gender und Queer Studies nachhaltig erschüttert. Diese haben den Status des heterosexuellen Paares und der Kernfamilie, verstanden als unteilbare Basis jeglicher Gemeinschaft, ohne die es überhaupt keine Gesellschaft gäbe und die daher in jedem Fall geschützt werden muss, allerdings nicht aufgrund einer vorübergehenden psychischen Störung namens ‚heterosexuelle Panik‘ angefochten. Es ging ihnen vielmehr darum, die Frage nach den „Grenzen des Menschlichen“ (Judith Butler), danach also, wessen Leben und welche Bindungen zählen, nachhaltig auf die politische Tagesordnung zu setzen. Die homophobe Verteidigung von Heterosexualität, Ehe und Familie ist eine rückwärtsgewandte Antwort auf diese Fragen. Es wird Zeit, dass Harry auch mit Neville, Hermione auch mit Parvati glücklich werden kann.

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104 Lesermeinungen

  1. "Die (...) Verteidigung von Heterosexualität, Ehe und Familie"
    gibt uns das Grundgesetz auf, Art. 6, ganz einfach. Ich habe Achtung vor diesen Werten und die würde ich selbstverständlich auch haben, wenn ich sie nicht selber leben würde. Im übrigen bin ich ziemlich zuversichtlich, dass auch das gros der sexuell anders als heterosexuell ausgerichteten Bürger das GG mit allen seinen Wertentscheidungen achtet – weshalb auch nicht, das sind schließlich auch Menschen! Sie hingegen, liebe Autorin, bezeichnen diese Werte unserer Gesellschaft einfach als krank, indem Sie den verächtlichen Ausdruck „homophob“ dafür wählen. Damit stellen Sie sich außerhalb der Gesellschaft, und zwar ganz schön weit!

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      Bravo!

    • Sehr geehrte Frau Storz-Ganzlin,
      Homophobe stehen der Homosexualität ablehnend gegenüber, Frankophobe dem Französischen. Beides ist (aus meiner Sicht) bedauerlich, aber doch keine Krankheit. Das haben Sie allerdings dort hineingelesen…
      ..um dann im nächsten Schritt Sabine Hark außerhalb der Gesellschaft zu positionieren. Das finde ich erstens unredlich (zuerst unterstellen Sie, dann basteln Sie daraus eine nur vermeintlich logische Schlussfolgerung) und zweitens trägt es kaum zu einer sachlichen Diskussion bei – was die erste Antwort gleich schon verdeutlicht..
      H. Dietz

    • Oh, oh, Frau Dietz - der Kommentar bezieht sich auf eine absolut
      mögliche Interpretation des folgenden Satzes von Frau Hark:
      „Die homophobe Verteidigung von Heterosexualität, Ehe und Familie …“

      Und das kann man auf mehrfache Weise lesen:
      1) „Diese spezifisch homophobe Weise der an sich legitimen Verteidigung …“
      oder
      2) „Die Verteidigung von Heterosexualität, Ehe und Familie ist (automatisch) homophob.“

      Die Autorin hat diese Ambivalenz zugelassen und ich unterstelle im Kontext ihres übrigen Beitrages: Bewusst.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Und wo in Ihrer Deutung steht jetzt, dass Homophonie eine Krankheit wäre? Und warum stünde jemand außerhalb der Gesellschaft, der 2) behaupten würde? Das ist eine ganz ernst gemeinte Frage.
      H. Dietz

    • Familie
      Und wo genau im Grundgesetz steht, dass eine „Familie“ immer aus Mama und Papa und Kindern bestehen muss? Wo genau steht, dass eine Familie nicht auch nur Mamas oder Papas haben kann?
      Und Heterosexualität kommt im Grundgesetz gar nicht vor, kann deshalb wohl kaum unter besonderem Schutz stehen – warum auch?

    • Das krank lässt sich nirgendwo herleiten, sondern ist eine überzeugende
      Demonstration dafür, wie jahrzehntelange homosexuellenfreundliche Narrative sich schon so tief in die Gehirne eingebrannt haben, dass man eine Ablehnung automatisch mit krank in Verbindung bringt. Keine üble Leistung :-).

      Zu Ihrer zweiten Frage: Jemand, der eine solche Position vertritt, unterstellt damit einem der ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes eingebaute Homofeindschaft. Und bewegt sich damit ganz sicher ausserhalb eines Konsenses von 90% der Bevölkerung. Das ist strenggenommen natürlich nicht „ausserhalb“, weil es heutzutage keine Möglichkeit mehr gibt, ausserhalb einer Gesellschaft zu leben. Aber als Sprachbild für überwältigend mehrheitliche Ablehnung der Position, unserem Grundgesetz eingebaute Menschenfeindlichkeit zu unterstellen, ist das doch okay?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Herr Haupts,
      die Interpretation des von Ihnen kritisierten Satzes ergibt sich aus dem Text drum herum.

    • @Hella Dietz: Begriff der Phobie
      Die Unterstellung der Krankheit könnte man in der ursprüngliche Verwendung des Begriffes Phobie in der Psychiatrie sehen, denn Phobie bezeichnet dort die krankhafte unkontrollierbare Angst vor etwas – z.B. Arachnophobie = die (krankhafte) Angst vor Spinnen.

      Viele Grüße
      Günther Werlau

    • Der Art. 6 GG ist hinterfragbar
      Das GG incl. des Artikels 6 ist ein Produkt des Jahres 1949, als noch die tradierten Normen des 19. Jh. maßgeblich waren. Nach denen war selbst ein unverheiratetes Hetero-Paar unvorstellbar und per Kuppeleiparagraf schon mit einem Bein im Gefängnis. Andere Partnerschaftsformen als die Ehe waren nicht vorstellbar, eine Weiterentwicklung gesellschaftlicher Normen incl. anderen Formen von Partnerschaft als die traditionelle Ehe war nicht vorstellbar. 60 Jahre später hat sich die Sicht auf Partnerschaft und Familie massiv gewandelt, das Monopol der (lebenslangen) Ehe als Partnerschaftsmodell gilt nicht mehr. In Art. 6 steht zwar der Schutz von Ehe und Familie, aber es steht dort weder die grundsätzliche Vorrangposition der Ehe vor nichtehelichen Partnerschaften noch ein negatives Diskriminierungsgebot dieser Partnerschaften. Solches wäre auch nicht mit den vorrangigen Normen des Art. 2.1 und 3.1 vereinbar. Eine Ungleichbehandlung nichtehelicher Partnerschaften ggü. der Ehe ist also keine Zwangsläufigkeit. Da unsere Verfassung gewollt wandelbar ist, muß das BVG gelegentlich den Gesetzgeber erinnern, die Lebensrealitäten im Lande zu berücksichtigen.

  2. [...]
    Bitte bleiben Sie sachlich. Die Blogredaktion

  3. Pingback: Blogs | Ich. Heute. 10 vor 8.: Nur keine heterosexuelle Panik! | Bundesdeutsche Zeitung

  4. Kommt man sich eigentlich maechtiger
    vor, wenn man einen Popanz auf Hausgroesse aufgeblasen hat, um ihn hinterher als Puppenstube vorzufuehren?

    Ich habe ja keine Ahnung, welche Zeitungen die Autorin so liest, taeglich am Morgen. Und kenne nur 2 Tageszeitungen, die einige von der Autorin als heterosexuelle Panik gebrandmarkten Meinungen abdruckt, aber da ist wohl dasselbe Gefuehl kultureller Gemeinheit “ gegen mich“ im Spiel, das sonst gerne alten weissen Maennern zugeschrieben wird. Jetzt ist der Drache also verbal bezwungen und die Autorin kann sich besser fuehlen.

    An einem Punkt irrt die Autorin oder fuehrt bewusst in die Irre: Selbstverstaendlich wird seit vielen Jahren von vielen Seiten ein Zangenangriff auf den Rest der Familie – die Kleinfamilie – gefuehrt, bei dem z.B. die Schwulenbewegung nur ein Bausteinchen unter vielen ist.

    Der Hauptstoss kanm und kommt aus dem Feminismus: Diskreditierung der Hausfrau und Mutter, Diskreditierung des Familienalleinerziehers, Anerkennung nur fuer berufstaetige Frauen, erst flaechendeckendes Kinderbetreuungs“angebot“ und jetzt natuerlich Vorstoesse zur Kindergartenpflicht, Vereinfachung von Scheidungen zum reinen Verwaltungsakt. Usw.

    Hat gut funktioniert. Geburtenrate 2013 in Deutschland niedrigste Europas. Mit im Schnitt 1,35 Kindern pro 2 Erwachsene, fuer die eher liberalen und feminismusfreundlichen Biodeutschen noch deutlich darunter. Der Abschaffung der Kleinfamilie folgt jetzt also die Abschaffung der Gesellschaft, wenn auch in eher historischem Tempo. Glueckwunsch Frau Hark – mit der Abschaffung einer Gesellschaft ist dann natuerlich auch die „patriarchalische Tiefenstruktur“ besiegt.

    Zu dem Begriff muss man eh gratulieren, der hoert sich nach etwas machtvoll Gefaehrlichem an, von dem grosse Teile auch noch unter der Oberflaeche lauern und nur darauf warten, den armen Drachentoeterinnen wie Frau Hark den Kopf abzubeissen.

    Die Mimimis von Gendertroeten und Maskulisten ueberbieten sich zur Zeit gegenseitig in der Frage „Wer jault lauter“. Ufgrunds eines Unterhaltungswertes neige ich dazu, diesen Wettbewerb zu begruessen, bitte weiter so.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Danke Herr Haupts
      Danke daß Sie sich auf diese Thematik einlassen und fast immer logisch und gut formuliert die Luft herauslassen.
      Gruss Michael Radloff

    • Der Kommentator hat Recht – ich lese Ihre Polemiken auch gerne. Schade allerdings, dass Sie die historischen Tatsachen verdrehen mussten, ja, ich verstehe schon, das Argument lässt sich sonst nicht machen, die Geburtenrate war dummerweise schon vor Elterngeld und KiTaausbau niedrig, noch niedriger sogar, ach, was interessiert mich statistische Erbsenzählerei, es geht ums Ganze, der Drache muss besiegt werden – ach nein, doch nicht, sie wollten ja nur zuschauen? Ernsthaft?
      H. Dietz

    • Liebe Frau Dietz, herzlichen Dank fürs gerne lesen.
      Der Vorwurf der historischen Fälschung zieht einfach nicht – ich zählte aus einer Vielzahl von Angriffen gegen die Kleinfamilie lediglich eine Auswahl auf, ohne die geschichtlich präzise einzuordnen. Und habe auch keineswegs einem einzelnen Element daraus eine prominente Stellung eingeräumt. Tatsache bleibt einfach, dass in einem historischen Längsschnitt von 1970 bis heute die Kleinfamilie ökonomisch, sozial und kulturell unter Druck geriet und ich als Haupttreiber des „sozial und kulturell“ den Feminismus verorte.

      Dabei bleibe ich – ich habe die kursierenden Flugblätter und Streitschriften der (meist gleichzeitig linken bis linksradikalen) Feministinnen Mitte/Ende der achtziger an den Hochschulen noch gut in Erinnerung. In denen immer wieder (eine der wenigen Konstanten) betont wurde, wahre Frauenfreiheit sei erst erreicht, wenn man die Kleinfamilie als Urgrund des Patriarchates endlich abgeschafft habe.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ Hr. Haupts - Feminismus schuld an der Demographie?
      Wenn es stimmen würde, was Sie behaupten, würde Ihr Mimimi-Argument in sich zusammenfallen. Dann hätte der Popanz von Feministinnen, den SIE hier gerade errichten, richtige Macht – erfolgreiche Durchsetzung des Gebärstreiks -, und die Maskulisten allen Grund zu jammern.
      Ursache der demographischen Katastrophe sind aber nicht unsere Gleichheitsforderungen, auch nicht der Kita-Ausbau, auch nicht die Scheidungsraten, sondern mangelnde Investitionen, mangelnde Zukunftsfähigkeit, mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine Ökonomie, die Kinder zu einem Armutsrisiko macht, usw. usf.

      Meines Erachtens haben die „alten weißen Männer“ heute vor allem ein Problem: Sie haben es sich über die Jahrzehnte und Jahrhunderte dermaßen bequem gemacht, dass sie es heute nicht mehr nötig finden, scharf zu denken und deshalb alles, was sie bedroht, zu einem einzigen Brei vermatschen. In diesem Sinne ist Feminismus vor allem die Aufgabe, das Hirn anzuschmeißen und sich beim Denken wieder mehr anzustrengen.

      PS: Können Sie mir mal genau erklären, was mit „Mimimi“ eigentlich gemeint ist und woher das kommt? „Fe-mimimi-nismus“?

    • Mimimi ist das Jammern über gefühlte Beeinträchtigungen der eigenen Befindlichkeit.
      Herkunft des Begriffes – keine Ahnung, beim Don geklaut.

      Ihre Leugnung des tatsächlichen Einflusses des Feminismus, kumuliert über die vergangenen 40 Jahre, ist schon tragikomisch. Seine Kraft ist – wenn auch nur im (zufällig) harmonischen zusammenwirken mit anderen gesellschaftlichen Grosströmungen (Liberalismus, Kapitalismus, Akademisierung, Individualismus etc.) im Ergebnis nun wirklich unübersehbar. Angst vor Mitverantwortung?

      Selbst Ihre fast ausschliesslich ökonomischen Argumente zur Entwicklung der Familien mit Kindern machen doch teilweise nur deshalb überhaupt Sinn, weil sich Feminismus via Frauenemanzipation durchgesetzt haben. Allerdings finde ich es schon reichlich erstaunlich, Kultur und soziale Beziehungen zugunsten eines reinen Materialismus als Einflussgrössen völlig auszublenden, nur um an einer Entwicklung nicht einmal beteiligt zu sein.

      Der Feminismus teilt als Teilströmung der 68er Bewegung dessen historisches Schicksal: Stark genug, bereits morsche, aber gewachsene gesellschaftliche Strukturen beseitezufegen. Aber weder stark noch in den Zielen einig genug, um neue an die Stelle der alten zu setzen. Und in Trümmerlandschaften blühen meistens Unkraut und nur selten Rosengärten :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Marion Detjen: Mimimi und der Reproduktionsfaktor
      Mimimi: Könnte sein, das dieser Ausdruck sich vom Verhalten der Figur „Beaker“ aus der Muppet Show ableitet.

      Geburtenquote: Zur Geburtenquote eine Gegenfrage: Ging es den Menschen in Mitteleuropa schon einmal in der Geschichte der Menschheit besser als heute und waren die Zukunftsaussichten schon einmal in der Geschichte der Menschheit sicherer?

      Gruß
      Günther Werlau

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      Daß die Geburtenrate in Deutschland derart niedrig ist, liegt aber vielleicht nicht so sehr an den von Ihnen zitierten Unterwühlern der patriarchalen Kleinfamilie mit männlichem alleinverdienenden Haushaltsvorstand, sondern eher an genau den konservativen Kräften, die einerseits diese Familie propagieren, ihrer andererseits durch ihre neoliberale und familienfeindliche Wirtschaftspolitik den Hals umdrehen. Die Spitze dieser Entwicklung liegt dann darin, daß amerikanische Konzerne ihren Mitarbeiterinnen anbieten, ihre Eizellen für den Zeitpunkt einfrieren zu lassen, an dem die Konzerne ihre Mitarbeiterinnen aus Altersgründen ins Hausfrauendasein abschieben möchten.

      Frauen waren schon immer berufstätig, und das übrigens seit Jahrhunderten. Das bürgerliche Ideal von der Frau als Hausfrau und Mutter ist nur eine ideologische Verblasenheit aus dem 19. Jh., als das Bürgertum dem Adel nacheiferte, sonst nichts. Ein einziges Einkommen reichte zudem in Ballungsräumen noch nie so richtig zum Leben, d.h. die Frauen haben gegen alle Ideologie immer durch Erwerbsarbeit zum Famlieneinkommen beigetragen. Anders ging’s nicht. Inzwischen kommt die von Arbeitgebern gern gesehene berufliche Vollverfügbarkeit dazu, bei der Frauen mit Kindern außen vor stehen. Frauen haben sich der von Männern und deren Bedürfnissen geprägten Arbeitswelt anzupassen, in der Kinder nun einmal nicht vorkommen. Kinderbetreuung in Kindergärten wie in anderen europäischen Ländern wird in Deutschland aber sehr kleingeschrieben, so daß berufstätige Mütter einmal mehr die Dummen sind. Unter diesen Umständen überlegen sich Frauen aber sehr genau, ob sie überhaupt Kinder haben wollen, und oft genug entscheiden sie sich dann dagegen. Da sind aber nicht die Feministinnen dran schuld, sondern schlicht die Tatsache, daß auch Frauen Bildung bekommen und ihre Situation überblicken, der Rest ist Geburtenkontrolle.

      Wenn Sie also etwas dagegen tun wollen, müssen Sie entweder Frauen von Verhütungsmitteln und vor allem Bildung abschneiden, damit sie brav zu Hause bleiben und einmal im Jahr der Vermehrung dienen. Das hätte dann doch etwas deutlich talibaneskes. Oder Sie fangen an, die Gesellschaft mit ihrer durch die alleinige Ausrichtung auf die maskulin geprägte Wirtschaft und deren puritanische Arbeitsethik geprägten Tendenz und damit auch inherenten Kinderfeindlichkeit zu hinterfragen. Das aber wollen Sie als Mann und damit einer, der sich vor der Familie und insbesondere den Kindern dorthin flüchtet und dort verschanzt, nicht sehen. Sag mir, wo die Väter sind, rannten ins Büro geschwind… Es könnte aber auch an der Zeit sein, dieses endlich mal zu ändern und nicht als von den Göttern gegeben hinzunehmen, auch wenn das eine schwere Umwälzung wird.

  5. [...]
    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Die Blogredaktion

  6. Nachhutgefechte
    Mir geht als Hetero der Sinn für die politischen Subtilitäten einer erweiterten Sexualpolitik ab. Ich leider weder an Modell-Neurosen noch aggressiver Homophobie.
    Ein theoretischer Hinweis dennoch: allzu abstrakte, allzu vielfaltstaugliche Gesellschaftsmodelle werden sich nicht durchsetzen. D.h. die Erweiterung der Normalität auf ethnische, sexuelle oder religiöse Vielheiten ist ein Papiertiger. Irgendwo hat der Mensch ja auch seine Grenzen. Ein Denken, dass jede individuelle Voraussetzung überschreitet, ist nicht mehr progressiv sondern bewegt sich in eine post-anthropomorphe Sphäre. Es sind beschriebene Entwicklungen, getippte Klugheiten, elektronische Ankündigungen. Nichts davon kann und wird mehr wahr. Die post-anthropomorphe Politik ist ein Kampf in den Wolken. Typisch für unsere Zeit.

  7. Huch, muss wohl aus versehen
    die TAZ online geöffnet haben. Wie finde ich jetzt zurück zu meiner bürgerlichen FAZ? Hilfe!

  8. Nicht Homo oder Hetereosexuelle sind das Problem
    Es ist die Pseudowissenschaft Gender Studies, die unseren Kinder vorschreiben will, wie sie sich zu verhalten haben. Mit gefälschten Studien und auf dem biologischen Auge blind wird keine Wissenschaft betrieben, denn der Diskurs oder Disput bleibt dort aus. Ergebnis ist ein normatives Weltbild aus steuerfinanzierten Universitäten, das z.B. eine gender neutrale Welt mit Sex-übergreifenden Verhaltensanweisung (Jungs sollen doch den Kinderwagen schieben, Mädchen müssen Videospiele spielen) diktieren will. Dagegen begehren besonders konservative Geister (und ja, leider auch Homophobe) auf.

    • Titel eingeben
      Lieber Prohiler,

      sie scheinen sich bisher nicht sonderlich mit den Theorien und Methoden der Gender Studies auseinandergesetzt zu haben, sonst wüssten Sie, dass die disziplinübergreifende Zusammenführung unterschiedlicher wissenschaftlicher Perspektiven ein zentraler Aspekt in den Gender Studies ist. Ein inter- bzw. transdisziplinäre Diskurs bleibt hier nicht etwa aus, sondern wird explizit gesucht und geführt!
      Das Ergebnis ist dabei sicherlich kein normatives Weltbild. Im Gegenteil. Es geht darum eben dieses normative Weltbild zu hinterfragen. – Wieso sollen nur Mädchen den Kinderwagen schieben und Jungs Videospiele spielen? Wieso gibt die Gesellschaft unseren Kindern solche Verhaltensanweisungen und lässt sie nicht frei und ihren Bedürfnissen entsprechend entfalten?

    • Sehr geehrte/r Kommentierende/r „prophiler“. Wer den Gender Studies vorwirft, eine Pseudowissenschaft zu sein, sollte selbst wissenschaftlich sachlich argumentieren. Den Vorwurf, mit gefälschten Studien zu agieren, sollte man daher nur erheben, wenn man ihn auch belegen kann. Das tun sie nicht. Warum wohl? Hätten Sie sich kundig gemacht, wie in den Gender Studies geforscht wird, würden Sie dagegen schnell feststellen, dass gerade die Frage nach dem Verhältnis von Biologie und Kultur ein zentrales Forschungsfeld darstellt. Dass auch die Biologie einen Anteil an dem hat, was wir sind, ist in den Gender Studies daher unbestritten. Biologistisch-sexistische Positionen dagegen wie die des Harvard-Professors Edward Clarke, der vor rund 150 Jahren die wissenschaftliche Meinung vertrat, intellektuelle Arbeit ziehe wichtige Energie aus den Eierstöcken ins Gehirn und sei deshalb nicht bekömmlich für das weibliche Geschlecht, wollen doch sicher auch Sie nicht als valide wissenschaftliche Aussage gelten lassen?

    • Sie hat ja garnichts an!
      Gender Studies und angedachte Studiengänge zu Homöopathie haben eines gemeinsam, Universitäten werden sich bald in Grund und Boden schämen solch einen Unsinn gefördert zu haben. Prof. Günter Buchholz hat klar herausgearbeitet, dass die allgemeinen wissenschaftlichen Kriterien für Gender Studies nicht gelten. Einen Fragenbogen zur Evaluation der Wissenschaftlichkeit der Gender Studies wurde von keiner/keinem der Angeschriebenen beantwortet. Sie konnten auch nicht antworten, ohne sich selber zu diskreditieren. Es werden immer mehr, die den Kaiser -oder hier besser die Kaiserin- nackt sehen und sich nur wundern warum das so lange dauerte.

    • Sehr geehrter Herr Bucher, welches wären denn die allgemeinen wissenschaftlichen Kriterien, denen sich die Gender Studies nicht stellen würden? Ich möchte Ihnen welche nennen, die auch in den Gender Studies Geltung haben: 1. Meinungen werden von Personen getrennt, das heißt, der oder die Autor_in wird von dem Text isoliert, den er oder sie verfasst hat, und den Meinungen, die er oder sie vertritt. 2. Wahrheit entsteht in der Unterhaltung aller Beteiligten; alle haben einen Anteil an der Entstehung des Konsensus. 3. Die Konversation ist höflich und gesittet. Formuliert wurden diese übrigens von Robert Boyle, dem führendem Vertreter der experimentellen Philosophie im England des 17. Jahrhunderts, anlässlich der Gründung der englischen Royal Society im Jahre 1666. Mit bestem Gruß, Sabine Hark

    • Titel eingeben
      Nun, sie finden Erkenntnisse offensichtlich ohne jede wissenschaftliche Methodik. Die ausführliche Begründung finden sie über die Google-Suche nach „günter buchholz gender“ und die „Wahrheitsfindung“ über gesittete und höfliche Unterhaltung aller Beteiligten ist eher was fürs Feuilleton.

    • @shark: wissenschaftliches Arbeiten
      Ich dachte immer, wissenschaftliches Arbeiten würde insbesondere die Nachvollziehbarkeit und die Überprüfbarkeit der Argumentation (woraus sich Objektivität zwingend ergibt) erfordern. Höflichkeit hilft zwar beim Arbeiten, scheint mir aber deutlich weniger bedeutend für das Ergebnis zu sein.

      Zum Punkt 2 gibt es im Nachbarblog einer Kunstfigur, die ähnlich Ihnen zu polarisieren weiß, einen schönen Praxischeck. Aber vielleicht wollte man hier einfach nicht wissenschaftlich arbeiten?

      Viele Grüße
      Günther Werlau

    • Unwissenschaftlichkeit der Gender Studies
      @Norm_an und shark:

      Die (Un-) Wissenschaftlichkeit der Gender Studies wurde schon vor 4 Wochen ausführlich hier und hier diskutiert, u.a. mit Bezug auf die hochkarätige Kritik von Stefan Hirschauer in der F+L.

      Ansonsten haben wir hier eine Patt-Situation wie den USA mit dem Kreationismus: ob etwas Wissenschaft ist, ist eine Machtfrage, und bei rund 200 Frauen- bzw. Gender-Studies-Lehrstühlen in D, die von 20+ Frauenministerien unterstützt werden, ist die Machtsituation offensichtlich.

      „Hätten Sie sich kundig gemacht, wie in den Gender Studies geforscht wird, würden Sie dagegen schnell feststellen, dass gerade die Frage nach dem Verhältnis von Biologie und Kultur ein zentrales Forschungsfeld darstellt.“

      Eine Grund für den schlechten Ruf der Gender Studies sind solche Diskursstrategien, die den Debattengegner als dumm hinstellen und in der Sache kaum prüfbar oder falsch sind. Ich empfehle im Gegenzug einen Blick auf die Studienführerin (Männer müssen draußen bleiben) Gender, U. Marburg.
      Sehen Sie sich dort die Fachgebiete der Lehrstühle an, das sind vor allem Soziologie, soziale Arbeit, Pädagogik, Geschichte, Literatur oder Psychologie, also fast nur Kulturwissenschaften. Von Biologie haben diese Leute keine Ahnung. Deswegen kann Biologie auch kein zentrales Forschungsfeld sein. Ich kenne einige Genderforscherinnen, die haben weniger Ahnung von Biologie als ein Abiturient mit LK Biologie (davon kenne ich auch einige). Im Gegenteil wird Naturwissenschaft regelmäßig als irrelevant abgelehnt, weil sie von Männern (a.k.a. Patriarchat) interessengeleitet durchgeführt wurde. Das Verhältnis von Biologie und Kultur besteht bei den kulturwissenschaftlichen, also fast allen Genderforscherinnen darin, die Biologie für irrelevant zu erklären, sobald sie zu Ergebnissen führt, die nicht mit den eigenen Dogmen zusammenpassen.
      Auch der oben erwähnte Herr Hirschauer definiert Gender Studies als eine Kulturwissenschaft und eben nicht als ein interdisziplinäres Forschungsfeld, in dem Biologie (im weiteren Sinne, also auch Medizin, Verhaltensbiologie, Neurobiologie, …) und die Kulturwissenschaften gleichberechtigt wären.

  9. Titel eingeben
    „Dass die Fragen wie, wer und was eine Familie ist, [..] gegenwärtig zu den umstrittensten Fragen politischer, ethisch-moralischer, juristischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung gehören“ verweist in erster Linie darauf, dass unsere Gesellschaft sich an sich selbst zu Tode langweilt, jedwedes Gespür für Relevanz und Irrelevanz von Themen verloren hat und den Wert der Freiheit völlig verkennt. Stattdessen gibt sie sich willfährig neuen Zwängen hin, die ihr von den Exponenten sexueller, religiöser und sonstiger Minderheiten diktiert werden.

    Sei tolerant bis zur Selbstaufgabe! Gib deine Kultur und dein Selbstverständnis auf, denn die sind patriarchalisch, reaktionär, spießig und böse! Bring deinen Kindern bei, das alles geht! Klär sie mit 6 auf! Zeig ihnen schwul und lesbisch bevor sie wissen wo Kinder herkommen und bevor sie überhaupt irgendwas von Sex wissen wollen! Pfeif auf Familie, sie steht dem Heiligsten auf Erden diametral entgegen – nämlich der grenzenlosen Selbstverwirklichung! Sei kein Mann, das ist partiarchalisch! Die Frau ist der bessere Mensch! Ergib dich unserer Lenkung, wir wissen was für dich gut ist! Vergiss Familie, streich die Evolution, die neue Welt ist hier! Die natürliche Geburt ist die per Reagenzglas und C-Schnitt!

    Wackere neue Welt, die solche Bürger hat.

  10. mit den "kritischen Wissensprojekten der Gender und Queer Studies"
    Zu einem echten Projekt gehört die Möglichkeit des Scheiterns. Zu glaubwürdiger Kritik gehört die Bereitschaft zur Selbstkritik. Die Gender-Maffia hingegen, denn wie anders soll man dieses Karrieristen-Netzwerk zur Plünderung akademischer Pfründe nennen, blendet unangenehme empirische Evidenz systematisch aus und hat sich gegen jeden Zweifel an seinen Prämissen immunisiert.

    • Mafia schreibt man mit einem „f“ und für „an seinen Prämissen“ fehlt der Bezug: wessen Prämissen – ich würde sagen, der Kommentar hat sich „gegen jeden Zweifel“ selbst diskreditiert.
      H. Dietz

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      @helladietz: Rechtschreib- und Grammatikfehler können bei einem schnell getippten Kommentar immer passieren. Der Inhalt der Aussage ist dem Kommentar jedoch klar zu entnehmen. Was für ihren Kommentar leider nicht zutrifft. Fast ein Treppenwitz, dass Sie mit Ihrer Weigerung dem vorherigen Kommentar inhaltlich zu begegnen, dessen Aussage (bzgl. der Weigerung der Gender“wissenschaftler“ wissenschaftlich zu arbeiten) eins-zu-eins bestätigen…

    • Das belegen Sie doch bitte einmal, und zwar über die bekannte Unfähigkeit bzw.
      Unwilligkeit der Sozialwissenschaften hinaus, sich mit Statistik und Empirie abzugeben. Konkrete Sch´riften und Autorinnen bitte.

      Ganz nebenbei: Wenn Sie jedes Netzwerk als „Mafia“ bezeichnen, sind Sie erstens von der Mafia flächendeckend umzingelt. und zweitens mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst Bestandteil irgendeiner Mafia – ich kenne nicht so viele Einsiedler.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

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