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Mit Gruß von Google: Tomtom sucht die Route

Der Hersteller von Navigationsgeräten Tomtom hat schon manche Erwartung enttäuscht. An der Börse ist mit dem Papier seit Jahren kein Staat zu machen. Zu schnell ist die Begeisterung über die Möglichkeiten mobiler Navigation verflogen. Längst tummeln sich auf dem Gebiet Wettbewerber wie der Internet-Riese Google, der den Handys, die mit dem Android-Betriebssystem ausgerüstet sind, eine kostenlose Navigationssoftware spendiert. Kaufzurückhaltung und Preisverfall hat Tomtom deshalb wieder und wieder zu spüren bekommen. Aber wie geht es weiter?

Der Hersteller von Navigationsgeräten Tomtom hat schon manche Erwartung enttäuscht. An der Börse ist mit dem Papier seit Jahren kein Staat mehr zu machen. Zu schnell ist die Begeisterung über die Möglichkeiten mobiler Navigation verflogen. Längst tummeln sich auf dem Gebiet Wettbewerber wie der Internet-Riese Google, der den Handys, die mit dem Android-Betriebssystem ausgerüstet sind, eine kostenlose Navigationssoftware spendiert. Kaufzurückhaltung und Preisverfall hat Tomtom deshalb wieder und wieder zu spüren bekommen. Umsatz und operatives Ergebnis sind auch im jüngsten Quartal gesunken, selbst wenn unter dem Strich ein Gewinn übrig geblieben ist, von dem die Börse am Montag sogar angetan war. Aber wie geht es weiter? Es ist nicht ohne Ironie, dass bei Tomtom jetzt das Geschäft mit Navigationssystemen besser läuft, die direkt von Autoherstellern in ihre Modelle eingebaut werden. Zudem besitzt Tomtom qualitativ hochwertiges Kartenmaterial und ein interessantes System mit dem Namen „Map Share“ zur Weitergabe aktueller Karten- sowie Verkehrsinformationen (mit dem Namen „HD Traffic“) unter den Nutzern. Noch muss sich Tomtom aus diesen Gründen nicht geschlagen geben. Der Vorstand darf aber nicht noch ein weiteres Mal strategisch falsch abbiegen. 

 

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