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Sopa und Pipa: Die Internet-Ignoranz der Politiker

| 3 Lesermeinungen

Die Gesetze, die in Amerika die Urheberrechte besser schützen sollen, sind noch nicht verabschiedet. Aber sie bewegen die ganze Welt des Internet. Besonders auffällig war die Sperrung des Zugangs zur englischsprachigen Website des Onlinelexikons Wikipedia. Die Aktion hat ihre Berechtigung. So wichtig, wie das Internet geworden ist: Es darf es nicht sein, dass Gesetze zum Umgang mit dem Netz von Politikern beschlossen werden, die von dem Medium zu wenig verstehen und sich beim Verfassen der Gesetzestexte von Lobbyverbänden die Hand führen lassen, die ausschließlich Partikularinteressen vertreten.

Die Gesetze, die in Amerika die Urheberrechte besser schützen sollen, sind noch nicht verabschiedet. Aber sie bewegen die ganze Welt des Internet. Besonders auffällig war die Sperrung des Zugangs zur englischsprachigen Website des Onlinelexikons Wikipedia. Die Aktion hat ihre Berechtigung. So wichtig, wie das Internet geworden ist: Es darf es nicht sein, dass Gesetze zum Umgang mit dem Netz von Politikern beschlossen werden, die von dem Medium zu wenig verstehen und sich beim Verfassen der Gesetzestexte von Lobbyverbänden die Hand führen lassen, die ausschließlich Partikularinteressen vertreten. Es geht im Kampf gegen die Gesetze mit den Kürzeln „Sopa“ und „Pipa“ nicht darum, ob Urheberrechte schützenswert sind. Sie sind es. Es geht darum, dass die Internet-Gesetzgebung frei von handwerklichen Fehlern bleiben muss, die unpraktikabel und unverhältnismäßig sind. Es geht darum, dass die Politiker verstehen müssen, dass das Internet keine Spielwiese für Nerds mehr ist. Es reicht nicht, stolz iPad-Computer durch die Parlamente zu tragen, um Kompetenz zu signalisieren. Die Zahl der Wähler steigt, die ihnen diese Ignoranz nicht mehr durchgehen lässt. Auch jenseits der Anhänger der Piratenpartei.  

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3 Lesermeinungen

  1. man emotionalsiere sich also...
    man emotionalsiere sich also ggfls. nicht unnütz. es handelt sich lediglich um juristerei. notwendige juristerei. die „gegenseite“, wenn man so will, hat lediglich überreichlich vorhandene freiräume ausgenutzt, um die üblichen maximalforderungen zu stellen, ja nichts auszulassen, in der gewissheit, dass der streit notwendig ist und zu kompromissen führen muss. also erhebe man jetzt in ruhe und gelassenheit maximale gegenforderungen – und kämpfe um die schnittmenge. wenn man es positiv sehen will: einmal mehr waren es noch markteilnehmer aus den usa, die sich mit notwendigkeit zivilisatorisch förderlich betätigten. und stellt sich sofort die frage: wo sind eientlich unsere jungen, smarten, weltmarktauglichen internetjuristen? haben wir die schon ausgebildet?

  2. es gibt so unendliche viele...
    es gibt so unendliche viele politische aufgaben, die unserer harren. beispiel gefällig?
    .
    nachdem wir die letzten knapp 70 jahre die kleine aufgabe hinbekommen haben, keine atomwaffen einzusetzen, sondern stattdessen abzurüsten, könnten wir ja hoffentlich nun bald die wesentlich größere und schwierigere aufgabe angehen, alle „small arms“, alle handfeuerwaffen also, global abzurüsten. denn durch sie sterben jedes jahr mehr menschen auf der welt, als auf jede ander art und weise. mehr zivilisation! also tut not, viel mehr!
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    und natürlich ist das gewaltmonopol von staaten nicht betroffen. es gelte aber trotzdem via internet (page/s) eine „neue globale koailtion der willigen“ zu schmieden. alle handfeuerwaffenfabriken auf der ganzen welt mit ihren (geschätzen) produktionszahlen p.a. via welt- und kontinentkarten online zu stellen. foren dazu, erfahrungs- u. fortschrittsberichte, freiwilligenwerbung, usw., usf..
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    und diese produktionsstätten dann wieder und wieder aufzusuchen und auf sie, resp. die staaten, in denen sie beheimatet, einzuwirken, einem „zero-tolerance-modell“ zuzustimmen: so wie es im strassenverkehr ein modell „null-toleranz dem unfalltod“ als zielvorstllung gibt, so ist dasselbe – nd zwar selbstverständlich so globalwie das internet – für den (sinnlosen) tod durch handfeuerwaffen zu proklamieren und anzustreben.
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    herstellung und verbreitung gehören gobal kontrolliert und reglementiert – und mit den zielen a. nicht-weiterverbreitung, b. nicht-forschung und c. nicht-herstellung und d. nicht-anwendung global durchzusetzen. und für – also gegen – alle die, die nicht mitmachen, gibt es mittel zur erzwingung: sanktionen.
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    iStop.

  3. weiter! mehr! heftiger! es...
    weiter! mehr! heftiger! es geht um die wurst! freiheit und wahrheit dürfen nicht zum spielball des schacher werden … denn kaum etwas hat den menschen überall auf derwelt mehr gebracht – und in so kurzer zeit – als das internet. alles steht erst am anfang! weiter!

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