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Die UBS – eine Investmentbank?

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Im gesamten vergangenen Jahr hat die Schweizer Bank UBS 44 Prozent weniger Geld verdient. Auf den ersten Blick reiht sie sich damit in die Reihe anderer Großbanken ein: Goldman Sachs hatte in derselben Zeitspanne ein Minus von zwei Drittel zu verkraften. Die Deutsche Bank schrieb im letzten Quartal 2011 sogar einen Verlust; die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Doch ist damit der Zustand der UBS unzureichend beschrieben, handelt es sich hier doch um ein Institut auf der Suche nach seiner Identität.

Im gesamten vergangenen Jahr hat die Schweizer Bank UBS 44 Prozent weniger Geld verdient. Auf den ersten Blick reiht sie sich damit in die Reihe anderer Großbanken ein: Goldman Sachs hatte in derselben Zeitspanne ein Minus von zwei Drittel zu verkraften. Die Deutsche Bank schrieb im letzten Quartal 2011 sogar einen Verlust; die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Doch ist damit der Zustand der UBS unzureichend beschrieben, handelt es sich hier doch um ein Institut auf der Suche nach seiner Identität. Ist die Investmentbank wirklich noch von großer Bedeutung für das Geschäftsmodell, wie es der Vorstandsvorsitzende Sergio Ermotti formuliert? Oder sollte das Institut sich eher auf seine große Perle konzentrieren, die Verwaltung großer Vermögen? Sicher ist, dass die UBS in den vergangenen Jahren im Investmentbanking Boden verloren hat. Prestigeträchtige Börsengänge wie Facebook begleiten andere. Und müsste es nicht folgerichtig vor allem den Verlustbringer Investmentbanking treffen, wenn die Kosten weiter radikal gesenkt werden? Dann aber stellt sich erst recht die Frage, wofür diese Sparte künftig stehen soll – und wie sie stärker auf die Vermögensverwaltung als UBS-Domäne ausgerichtet werden kann.

 

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1 Lesermeinung

  1. It's taking time to rebuild...
    It’s taking time to rebuild confidence in the badly shaken finance sector.
    But stock markets are already recovering and that will be followed by recovery in investment banking activities like IPOs (Initial Public Offerings), Privatisations and Takeovers.
    P.S: On SF1 TV last night Ermotti said that 42B of new money has flowed into UBS.

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