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Apps für Windows: Zu spät, zu wenig?

Vor ein paar Wochen hat der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook damit geprahlt, wie viele Softwareentwickler kommen, wenn sein Unternehmen über Betriebssysteme für mobile Computer und Telefone spricht. Dann hat er noch darauf hingewiesen, wie wenig im Vergleich bei den Wettbewerbern los ist. Das muss Microsoft unglaublich geärgert haben, und doch war es die Wahrheit.

Vor ein paar Wochen hat der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook damit geprahlt, wie viele Softwareentwickler kommen, wenn sein Unternehmen über Betriebssysteme für mobile Computer und Telefone spricht. Dann hat er noch darauf hingewiesen, wie wenig im Vergleich bei den Wettbewerbern los ist. Das muss Microsoft unglaublich geärgert haben, und doch war es die Wahrheit. So ist es zwar schön, dass die Beta-Version des neuen Betriebssystem-Hoffnungsträgers „Windows 8″ in den ersten 24 Stunden nach ihrer Veröffentlichung schon mehr als eine Million Mal heruntergeladen wurde. Auch ist es nett, dass sich 1500 Entwickler innerhalb von weiteren zwölf Stunden angemeldet haben, um die bei den Kunden so attraktiven Zusatzprogramme, die Apps, für „Windows 8″ zu programmieren. Doch wird es in diesem Tempo nicht weitergehen – und noch freut sich Microsoft auf der Cebit in Hannover, wenn es Apps ankündigen kann, die es auf Apples iPhones und iPads schon gibt. Microsoft mag mit seinem neuen Betriebssystem wieder auf den richtigen Weg zurückgekehrt sein. Zugleich zeigt das Bemühen um die Entwickler aber auch, wie weit sich das Unternehmen auf wichtigen Gebieten von Apple hat abhängen lassen.

 

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