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Encyclopaedia Britannica und Brockhaus: Lexika und ihre Kunden

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Nach 244 Jahren ist Schluss: Die Encyclopaedia Britannica, das bekannteste Nachschlagewerk in englischer Sprache, wird es bald nicht mehr in gedruckter Form geben. Auch dem deutschen Brockhaus schien dieses Schicksal zu drohen, doch hier wurde letztlich nur der Eigentümer gewechselt. Und der neue Anteilseigner Bertelsmann setzt beim Brockhaus weiter auf das gedruckte Wort. Das ist ein schöner Gegensatz, verdeutlicht er doch, dass auch in der digitalen Welt nicht alles schwarz oder weiß zu sehen ist.

Nach 244 Jahren ist Schluss: Die Encyclopaedia Britannica, das bekannteste Nachschlagewerk in englischer Sprache, wird es bald nicht mehr in gedruckter Form geben. Auch dem deutschen Brockhaus schien dieses Schicksal zu drohen, doch hier wurde letztlich nur der Eigentümer gewechselt. Und der neue Anteilseigner Bertelsmann setzt beim Brockhaus weiter auf das gedruckte Wort. Das ist ein schöner Gegensatz, verdeutlicht er doch, dass auch in der digitalen Welt nicht alles schwarz oder weiß zu sehen ist. Selbstverständlich stellt das Internet traditionelle Verlagsangebote wirtschaftlich in Frage. Aber die Welt wird dadurch nicht schlechter: Mehr Menschen als jemals zuvor haben heute mit Hilfe des Internets Zugang zu aktuellen Informationen oder Nachschlagewerken. Wenn sie möchten, dass diese hochwertig sind, werden zahlreiche von ihnen dazu bereit sein, auch im Internet dafür zu bezahlen. Darauf setzt die Encyclopaedia Britannica. Anderen wird die Freude am gedruckten Wort erhalten bleiben. Dafür steht der Brockhaus. Doch in allen Fällen gilt: Bieten muss man stets ein Produkt, das die Kunden wollen. Das gelingt nicht immer; aber auch das trifft auf das Internet und das gedruckte Wort gleichermaßen zu. 

 

 

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2 Lesermeinungen

  1. Pingback: XUSIE DE » Enzyklopädie: Bertelsmann stellt Brockhaus-Lexikon ein – ZEIT ONLINE

  2. Wenn man den Zeitbedarf für...
    Wenn man den Zeitbedarf für das Nachschlagen in einem gedruckten Werk mit der Geschwindigkeit am Computer vergleicht kann ich mir nur noch ganz wenige Situationen vorstellen, wo jemand das gedruckte Werk vorzieht.

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