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Die deutsche Biotech braucht Hilfe

16.04.2012, 19:23 Uhr  ·  Die Biotechnologiebranche in Deutschland steckt in einem Dilemma: Am Anfang wurden zu große Hoffnungen geweckt; alle glaubten, schnell Gewinne machen zu können. Dabei haben sich viele Wagniskapitalgeber die Finger verbrannt, jetzt wollen sie mit den Unternehmen nichts mehr zu tun haben. Und doch gehört der Biotechnologie in der Medizin die Zukunft.

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Die Biotechnologiebranche in Deutschland steckt in einem Dilemma: Am Anfang wurden zu große Hoffnungen geweckt; alle glaubten, schnell Gewinne machen zu können. Dabei haben sich viele Wagniskapitalgeber die Finger verbrannt, jetzt wollen sie mit den Unternehmen nichts mehr zu tun haben. Und doch gehört der Biotechnologie in der Medizin die Zukunft. Die Entwicklung geht zum einen hin zur molekularen Diagnostik, zum anderen zu einer auf bestimmte Gruppen zugeschnittenen Medizin. Das geht nicht ohne Biotechnologie. Die klassischen Pharmaunternehmen wissen das und investieren immer mehr Geld in Biotech-Kooperationen. In Deutschland aber droht wegen des Rückgangs der Eigenkapitalfinanzierung die Gefahr, dass sich die Biotech-Branche von der Medikamentenentwicklung verabschiedet. Diese Tendenz können auch Privatinvestoren wie die Strüngmann-Brüder (früher Hexal) oder Dietmar Hopp (SAP) nicht auffangen. Für die Unternehmen aus Deutschland wäre es deshalb gut, wenn wenigstens die aufgelaufenen Verluste aus der Forschung bei einem Gesellschafterwechsel nicht mehr ganz oder teilweise verlorengingen. Im Moment ist die Branche für viele Investoren leider zu unattraktiv.

 

 

 
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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.