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Amerikas Konjunktur überrascht deutsche Unternehmen positiv

Was soll man davon halten? Schon in den vergangenen Wochen war aus der deutschen Wirtschaft zu hören, die Geschäfte liefen in Nordamerika viel besser als noch vor einem halben Jahr gedacht. Auch im breit aufgestellten Siemens-Konzern waren die Zahlen in den Vereinigten Staaten besser als im Rest Amerikas ausgefallen. Jetzt beweisen die ganz aktuellen Quartalsergebnisse, dass sich die Vereinigten Staaten für viele deutsche Unternehmen zu einer dynamischen Wachstumsregion entwickeln.

Was soll man davon halten? Schon in den vergangenen Wochen war aus der deutschen Wirtschaft zu hören, die Geschäfte liefen in Nordamerika viel besser als noch vor einem halben Jahr gedacht. Auch im breit aufgestellten Siemens-Konzern waren die Zahlen in den Vereinigten Staaten besser als im Rest Amerikas ausgefallen. Jetzt beweisen die ganz aktuellen Quartalsergebnisse, dass sich die Vereinigten Staaten für viele deutsche Unternehmen zu einer dynamischen Wachstumsregion entwickeln. Gleichgültig ob Lanxess, Brenntag oder Symrise: Die Kunden aus Amerika bestellen bei allen drei genannten Gesellschaften rege. Das Erstaunliche daran ist, dass sich diese Dynamik aus den amerikanischen Konjunkturdaten nicht ohne weiteres ablesen lässt. Erst jüngst hieß es, die dortige Wirtschaft habe im April so wenig neue Stellen geschaffen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Andererseits war Star-Investor Warren Buffett auf seiner Aktionärsversammlung vor allem mit Blick auf die europäische Konjunktur skeptisch. Die Amerikaner hingegen hätten die Probleme mit ihren Banken entschlossener angepackt. Wie dem auch sei: Amerika ist aus europäischer Sicht eine positive Überraschung, die nicht übersehen werden sollte. 

 

 

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