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Kurz vor dem Saisonauftakt: Hässliche Fußballaktien

13.08.2012, 10:53 Uhr  ·  Die Aktionäre von Borussia Dortmund wissen, was man von der neuen Aktie des hochverschuldeten Clubs Manchester United zu halten hat: Sie können interessierten Anlegern von ihrer Südtribüne aus nur zurufen: Finger weg! Auch sie selbst halten ihre Aktie gewiss nicht, um damit reich zu werden. Im Gegenteil hat der wahre Fan, also derjenige, der seit dem Börsengang des amtierenden Deutschen Fußballmeisters als Aktionär dabei ist, mit dem Papier immense Verluste eingefahren.

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Die Aktionäre von Borussia Dortmund wissen, was man von der neuen Aktie des hochverschuldeten Clubs Manchester United zu halten hat: Sie können interessierten Anlegern von ihrer Südtribüne aus nur zurufen: Finger weg! Auch sie selbst halten ihre Aktie gewiss nicht, um damit reich zu werden. Im Gegenteil hat der wahre Fan, also derjenige, der seit dem Börsengang des amtierenden Deutschen Fußballmeisters als Aktionär dabei ist, mit dem Papier immense Verluste eingefahren. Daran ändert auch der Kursanstieg von Werten unterhalb von 1 Euro auf wieder gut 2,40 Euro wenig, zumal die jüngste Meistersaison allenfalls von einer Seitwärtsbewegung gekennzeichnet war. Auch im Klub sieht man die Dinge mit Blick auf die Aktie nüchtern. Es ist eine bequeme Möglichkeit, sich am Geschehen im Verein zu beteiligen, und sie ist günstiger als der Jahresbeitrag als Mitglied. Ansonsten sind mit der Notiz aus der Perspektive des Vereins viele lästige Pflichten und Kosten verbunden. Denn das eingenommene Geld ist längst verspielt. Im Zweifel wäre man, auch mit Blick auf die gerade in diesem Geschäft äußerst heiklen Publizitätsvorschriften, gewiss froh, der BVB wäre nicht an der Börse.

 

 
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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.