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Nachrichten aus Unternehmen sind mehr als nur Zahlen zu Umsatz und Gewinn. Mehr

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Monatliches Archiv: September 2012

Charmeoffensive in der Deutschen Bank: Schmunzeln mit Anshu Jain

Anshu Jain, der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, führt eine Charmeoffensive, die manchmal zu Momenten entwaffnender Offenheit führen kann. Deshalb findet man nun häufiger Bilder, auf denen Jain etwas herzlicher in die Welt blickt als früher. Und nebenbei erfährt man aus seinem Mund offenherzige Dinge: Dass die Rettung des Euro unausweichlich zu einer höheren Inflation führen wird, dass die Anteilseigner der Deutschen Bank darüber uneins sind, wie der Konzern sein Kapital erhöhen solle. Und auch, dass er sein Gehalt in Deutschland versteuere. Mehr 27.09.2012, 06:41 Uhr von Carsten Knop 0 0 0

Facebook hat sie reich gemacht: Jetzt investieren die Winklevoss-Zwillinge

Die Winklevoss-Zwillinge sind im Streit mit Mark Zuckerberg reich geworden. Inzwischen haben es die Zwillinge ob ihrer Prominenz mit ihrer jüngsten Investition auf die Titelseite des „Wall Street Journal" geschafft. Denn Tyler und Cameron haben damit begonnen, ihren Facebook-Reichtum über eine eigene, im vergangenen Februar gegründete Beteiligungsgesellschaft „Winklevoss Capital" zu investieren. Mehr 17.09.2012, 19:16 Uhr von Carsten Knop 0 0 0

Ein Adapter als Umsatzgarant für Apple: Die 29-Euro-Zumutung

Das iPhone von Apple und seine Verwandten, vor allem die digitalen iPod-Musikspieler, sind inzwischen so weit verbreitet, dass es viele Menschen gibt, die zugleich in ein Zusatzgerät investiert haben, das sich mit dem „Dock Connector" genannten Stecker der Apple-Geräte verbindet. Das gilt zum Beispiel für Wecker, Stereoanlagen oder Autoradios. Die entsprechenden Geräte haben viel Geld gekostet. Man hatte sich damit ganz bewusst zum Abhängigen des Apple-Universums gemacht. In dieser Woche hat Apple mit der Vorstellung des neuen iPhone und neuer iPods den alten Stecker nun in die ewigen Jagdgründe geschickt. Mehr 16.09.2012, 14:23 Uhr von Carsten Knop 0 0 0

Nach Evonik jetzt Talanx: Der deutsche Börsengangs-Murks

Um 16.39 Uhr kam am Mittwoch eine Agenturmeldung mit der Überschrift: „Talanx drückt bei Börsengang aufs Tempo." Um 17.59 Uhr sah die Welt anders aus: „Talanx sagt Börsengang ab." Noch am Wochenende zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende gesagt, nur eine Katastrophe könne den Versicherungskonzern von seinen Börsenplänen abhalten. Tatsächlich brauchte es dafür aber kein Erdbeben, sondern nur Bewertungshoffnungen der konsortialführenden Banken, die aus dem Wolkenkuckucksheim kamen. Mehr 14.09.2012, 06:44 Uhr von Carsten Knop 0 0 0

Jetzt kommt Big Data

Nach Begriffen wie Cloudcomputing und Echtzeitanalyse hat die Informationstechnologie (IT) für die Analyse dieses unstrukturierten Datenwustes den Begriff „Big Data" geprägt. Das ist sowohl eine Formel als auch ein Konzept und ein Marketinginstrument. Für die Analysten des Beratungshauses Deloitte ist all das „Big Data", was einzelne Datensätze umfasst, die mindestens 5 Petabytes groß sind. Das wiederum ist der Datenumfang einer gut ausgestatteten Universitätsbibliothek, eine Zahl mit 15 Nullen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von EMC Daten von 1,8 Zettabytes erfasst, eine Zahl mit 21 Nullen; im Verlauf dieses Jahres wurde dieser Umfang überschritten. Mehr 12.09.2012, 07:14 Uhr von Carsten Knop 2 0 0

Mit der Kraft des Mustang: Das Wiedererstarken von Ford & Co. in der Heimat

Das Erstarken der amerikanischen Autohersteller in der Heimat ist Thema im Wahlkampf. In Europa aber gibt es große Probleme. Ford will sie mit vielen neuen Modellen lösen – bis hin zum Mustang. Mehr 09.09.2012, 18:06 Uhr von Carsten Knop 1 0 0

Schön nicht nur für den Golf: Bremse gegen Multikollision

In dieser Woche hatten wir im Internet einen „Top-Klicker", und der hatte einmal nichts mit dem leidigen Thema Euro zu tun: Die Deutschen wollen alles über den neuen Golf wissen. Da zählen alle Fakten, vom Preis der Sonderausstattungen bis zur letzten Pferdestärke der neuen oder überarbeiteten Motoren. Das Auto ist ein Phänomen. Dabei verändert es sich auf den ersten Blick im Verlauf der Jahre kaum. Und auch der Blick auf die Aufpreisliste bleibt gleichbleibend ernüchternd. Eine Ausstattung ist fortan allerdings serienmäßig, die man im übertragenen Sinn auch manchem Euro-Rettungspolitiker empfehlen würde: Es ist die Multikollisionsbremse des Golf VII. Die wäre auch etwas für Europa. Mehr 07.09.2012, 19:54 Uhr von Carsten Knop 1 0 0

Bertelsmanns Random House beweist: Print kann auch leben

So wird das gemacht: Der Buchverlag Random House in New York zeigt dem Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr in Hamburg, wie man in einem Traditionsgeschäft gut verdient. Während das operative Ergebnis von G+J in den ersten sechs Monaten 2012 von 124 auf nur noch 85 Millionen Euro gesunken ist, legt Random House von 69 auf 113 Millionen Euro zu. Der Buchverlag profitiert von seinem Renner, der Erotik-Bestsellerreihe „Shades of Grey", hat aber auch sinnvoll in sein digitales Geschäft rund um das elektronische Buch investiert. Ganz anders bei Gruner + Jahr. Mehr 01.09.2012, 12:15 Uhr von Carsten Knop 1 0 0

Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.