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Blog: Biopolitik
Biopolitik

Dieses Blog ist geschlossen. Es ist als Archiv über die biopolitische Debatte 2008 bis 2012 hier weiter einzusehen. Aktuelle Entwicklungen zum Thema können Sie auf dem neuen Biopolitikblog (http://biopolitikblog.de ) des Autors verfolgen. Bis dann und schönes Weitersurfen.

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Monatliches Archiv: Februar 2011

Babyklappen-Lobby stärker als Ethikrat

Welche  politische Wirkung haben eigentlich bioethische Ratschläge? Das ist nicht einfach festzustellen und hängt mit Sicherheit auch davon ab, wie sehr entsprechende Empfehlungen dem mainstream folgen. Interessant ist die Frage aber doch und insofern finde ich es begrüßenswert, dass der … Mehr 28.02.2011, 22:31 Uhr von Oliver Tolmein 3 0 0

Wer bekommt die beste Niere? Debatte um neue Kriterien für Organspenden

In Sachen Organtransplantation sind die USA seit langem Vorreiter. Jetzt sollen dort die Kriterien für die Verteilung von Spender-Nieren grundlegend verändert werden. Bislang war das entscheidende Kriterium für die Verteilung des knappen Guts Spendernieren neben der Verträglichkeit die Zeit, die … Mehr 25.02.2011, 13:07 Uhr von Oliver Tolmein 13 0 0

Ärztliche Suizidbeihilfe: Hippokrates antwortet nicht….

Was stellen wir uns eigentlich unter „ärztliche Ethos” vor? Wollen wir, dass die Ärzte sich einem einheitlichen Ethos verpflichtet fühlen? Wie weit soll der reichen? Die Debatte ist keineswegs akademisch. Es geht aktuell um das Verhältnis der Ärzteschaft zur Beihilfe … Mehr 21.02.2011, 11:10 Uhr von Oliver Tolmein 12 0 0

Ein Kind als Organspender zeugen?

Die „Stellen Sie sich mal vor….”und „Wie würden Sie entscheiden?”-Fragen sind die tückischsten, weil sie einen in hypothetische Situationen zwingen, in denen man entweder am Ende als hartherziger Prinzipienreiter dasteht oder alle ethischen Grundsätze über Bord geworfen hat – wo … Mehr 10.02.2011, 11:15 Uhr von Oliver Tolmein 7 0 0

Oliver Tolmein, 1961 in Köln geboren, wollte Berufsoffizier werden, hat es dann zum Regieassistenten gebracht, konnte seinen Lebensunterhalt als Journalist verdienen und wollte schließlich doch noch Jura studieren. Seit 1980 sympathisiert er mit der Behindertenbewegung. In der Debatte um Gentechnik, Sterbehilfe und Menschenversuche ist er seit über zwanzig Jahren engagiert und hat zu bioethischen Themen mehrere Bücher verfasst und Filme gedreht. Jetzt arbeitet er überwiegend als Rechtsanwalt in der von ihm in Hamburg mitbegründeten Kanzlei Menschen und Rechte und ist auf Medizin- und Behindertenrecht spezialisiert. Er ist Vater von Zwillings-Jungs und einer kleinen Tochter. Für das Feuilleton der FAZ schreibt er seit 2001.