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Blog: Biopolitik
Biopolitik

Dieses Blog ist geschlossen. Es ist als Archiv über die biopolitische Debatte 2008 bis 2012 hier weiter einzusehen. Aktuelle Entwicklungen zum Thema können Sie auf dem neuen Biopolitikblog (http://biopolitikblog.de ) des Autors verfolgen. Bis dann und schönes Weitersurfen.

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Monatliches Archiv: Februar 2012

Keine Leichenwagen in der Spielstraße? Protest gegen ein geplantes Hospiz

Als vor Jahren im gut situierten Hamburg-Hummelsbüttel ein Altersheim für Schwule errichtet werden sollte, liefen die Hanseaten Sturm – und waren erfolgreich. Die Einrichtung einer Kindertagesstätte im wohlhabenden Othmarschen scheiterte jahrelang an Einsprüchen von anwaltlich gut vertretenen Nachbarn, die zwar … Mehr 26.02.2012, 23:48 Uhr von Oliver Tolmein 13 0 0

Intersexuelle: Ethikrat will ein bisschen mehr als zwei Geschlechter…

  Annähernd zwei Jahre lang hat sich der Deutsche Ethikrat mit dem Thema Intersexualität befasst – und was hat man nicht alles gemacht: Stellungnahmen eingeholt, Anhörungen veranstaltet, ja sogar einen wochenlangen Onlinediskurs im Internet in Gang gebracht. Soviel Transparenz, so … Mehr 23.02.2012, 18:09 Uhr von Oliver Tolmein 8 0 0

Durch Assauer ermutigt: Gesundheitsminister Bahr plädiert für Billig-Pflege als Lösung

  Gesundheitsminister Bahr fühlte sich schon vor ein paar Tagen von Rudi Assauer ermutigt. “Wozu?” Habe ich in diesem Blog gefragt. In BILD gibt der Minister, der messerscharf erkannt hat, dass auch er in Gefahr läuft, an Alzheimer zu erkranken, … Mehr 07.02.2012, 12:22 Uhr von Oliver Tolmein 10 0 0

Assauer, Alzheimer und der Mut der Verzweiflung

  Nach Ronald Reagan, Walter Jens nun also der ehemalige Fussballstar Rudi Assauer – ein Mensch gerade nicht wie Du und ich, sondern ein Prominenter, geoutet als einer der mit einer Demenz lebt, einer der Erkrankungen bzw. Behinderungen, die viele … Mehr 03.02.2012, 16:36 Uhr von Oliver Tolmein 17 0 0

Oliver Tolmein, 1961 in Köln geboren, wollte Berufsoffizier werden, hat es dann zum Regieassistenten gebracht, konnte seinen Lebensunterhalt als Journalist verdienen und wollte schließlich doch noch Jura studieren. Seit 1980 sympathisiert er mit der Behindertenbewegung. In der Debatte um Gentechnik, Sterbehilfe und Menschenversuche ist er seit über zwanzig Jahren engagiert und hat zu bioethischen Themen mehrere Bücher verfasst und Filme gedreht. Jetzt arbeitet er überwiegend als Rechtsanwalt in der von ihm in Hamburg mitbegründeten Kanzlei Menschen und Rechte und ist auf Medizin- und Behindertenrecht spezialisiert. Er ist Vater von Zwillings-Jungs und einer kleinen Tochter. Für das Feuilleton der FAZ schreibt er seit 2001.