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Durch Assauer ermutigt: Gesundheitsminister Bahr plädiert für Billig-Pflege als Lösung

| 10 Lesermeinungen

  Gesundheitsminister Bahr fühlte sich schon vor ein paar Tagen von Rudi Assauer ermutigt. "Wozu?" Habe ich in diesem Blog gefragt. In BILD gibt der...

 

Gesundheitsminister Bahr fühlte sich schon vor ein paar Tagen von Rudi Assauer ermutigt. „Wozu?“ Habe ich in diesem Blog gefragt. In BILD gibt der Minister, der messerscharf erkannt hat, dass auch er in Gefahr läuft, an Alzheimer zu erkranken, jetzt die Antwort: Bahr fühlt sich ermutigt jeden Anlass zu nutzen, seine konzeptlosen Vorstellungen zur Pflegepolitik unters Volk zu bringen. Apart ist schon die Diagnose des Ministers, dass Pflegewohngemeinschaften das herausragende Mittel sind, um die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern.

Bahr: Wir werden die Leistungen der Pflegeversicherung auf die besonderen Bedürfnisse für die derzeit rund 1,2 Millionen demenzkranken Menschen und ihre pflegenden Angehörigen ausweiten und verbessern. Dazu gehört z. B. die Förderung von Pflege-Wohngemeinschaften. Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim.​

Menschen mit Demenz benötigen in der Regel schon recht früh eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Übrigens auch Rudi Assauer, dessen Schicksal Bahr als gute Gelegenheit nutzt, sich zum Thema zu äußern. Sie können nicht alleine sein, weil sie sich oft schwer oder gar nicht mehr orientieren können und auch bei alltäglichen Verrichtungen Assistenz benötigen – und sei es jemanden, der den Impuls gibt, etwas zu trinken. Dieser Betreuungsbedarf wird von der Pflegeversicherung nicht abgebildet – und nach allem, was wir über die geplanten neuen Pflegestufen wissen, werden sie das genauso wenig schaffen. Gegenwärtig wird der Bedarf, den (nicht nur) demente Menschen „mit eingeschränkter Alltagskompetenz“ habenüber ein Betreuungsgeld nach § 45a SGB XI abgedeckt – das sind maximal 200 EUR im Monat. Diese Zahlung ist unangemessen niedrig und sie ändert nichts an der schlechten Versorgungsqualität in diesem Bereich.

Aber zurück zur Pflegewohngemeinschaft: Die dahinterstehende Idee ist gut, aber schwer umzusetzen. Menschen gehen in Pflegewohngemeinschaften, wenn sie nicht mehr zu Hause versorgt werden können – sonst bleiben sie am liebsten zu Hause. Die Kausalität, die Minister Bahr konstruiert – weil Menschen so lange wie möglich in ihrem Umfeld bleiben wollen, brauchen wir neue Wohnformen – ist unsinnig: Wenn Menschen in eine neue Wohnform ziehen, ist ihr eigentliches Ziel bereits gescheitert: zu Hause bleiben zu können. Bahrs Aussagen wäre logisch, wenn er sagte: Weil die Menschen so lange wir möglich zu Hause bleiben wollen, brauchen wir eine bessere ambulante Versorgung. Das sagt er nicht, denn er weiß, dass eine gute ambulante rund-um-die-Uhr-Versorgung kostspielig ist.  Die von ihm gepriesenen „neuen Wohnformen2 sind also von vornherein zuerst einmal  kostengünstigere Wohnformen. Allerdings: wenn die erforderliche Rund-um-die-Uhr-Versorgung gut umgesetzt wird, sind Pflegewohngemeinschaften auch nicht billig, sondern eher teurer als stationäre Einrichtungen, sie verlangen nämlich, dass auf die individuellen Bedürfnisse und Eigenarten der Bewohner eingegangen wird. Das erfordert einen vergleichsweise hohen Personalschlüssel.

Wie stellt sich Bahr das vor?

Bahr: Pflegebedürftige, die sich für eine solche Wohnform entscheiden, erhalten monatlich 200 Euro zusätzlich für eine Pflegekraft. Rechnet man alle Sach- und Geldleistungen von vier Menschen einer solchen WG zusammen, stehen dann in der Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat für ein solches Projekt zur Verfügung.​ Das wird aus Beitragsgeldern finanziert. Damit können langfristig auch Kosten gespart werden, weil weniger Menschen in die teurere Heimpflege gehen müssen. Es ist also eine Investition.​

Das ist hübsch gerechnet. Zum einen macht es deutlich, dass Menschen, die wegen ihrer Demenz einen rund-um-die-Uhr-Betreuungsbedarf haben, auch weiterhin ein Fall für Pflegestufe 1 sein werden. Die 200 EUR monatlich erhalten sie auch schon heute (und nicht, wie Minister Bah behauptet, erst 2013).  Vier alte, demente Menschen sollen dann also adäquat mit 3400 EUR im Monat versorgt werden, das dürften, Arbeitgeberbrutto, maximal 1 ½ Stellen Altenpfleger sein… – für 30 Tage im Monat und 24 Stunden am Tag. Der Minister sollte sich möglicherweise informieren, welche Regelungen das Arbeitszeitgesetz enthält und was es mit dem Mindestlohn in der Pflege auf sich hat. Und wer ist Träger der Alten-WG? Sollen die dementen Menschen als Notleider-GbR zusammenwirken? Oder wer stellt die Pflegekräfte an, sorgt für Ersatz, wenn eine krank wird, organisiert die Dienstpläne (für 3400 EUR im Monat)…. Das geht nur, wenn man sich Bahrs bei aller Zurückhaltung durchaus konfus zu nennende Vorstellungen davon, wie Pflege überhaupt sichergestellt werden und einen Platz in der Gesellschaft erhalten soll, zu eigen macht:

Bahr: Über ein Bündel von Maßnahmen. Pflege muss schon früh ein Thema sein. Familien und auch die Schule sind gefordert. Es geht um Wertevermittlung. Familien und Angehörige brauchen Unterstützung. Wir müssen uns um einander kümmern, es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement. Mehr Wohnungen müssen barrierefrei gebaut werden, Menschen sollten sich mit alternativen Wohnformen beschäftigen und wir schaffen attraktivere Bedingungen für Pflegeberufe.

Nein, das hat er so gesagt und sicher auch authorisiert, es ist kein Zusammenschnitt von mir. Pflege ist also eine Frage der Wertevermittlung schon in der Schule und wenn wir keine Pflegekräfte bezahlen können, so muss man das wohl ausbuchstabieren, müssen wir uns um einander kümmern. Weil wir nicht mehr als 200 EUR extra zahlen wollen, sollen sich die „alternativen Wohnformen“ durch gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement tragen…hurra!  Es hätte vieles gegeben, was Minister Bahr in diesem Zusammenhang hätte sagen können. Er hätte z.B. darüber reden können, dass Pflege als qualifizierte Tätigkeit anerkannt werden muss und deswegen auch die Einkommen und Arbeitsbedingungen sich verändern müssen- aber das passt natürlich nicht zu einer Ideologie, die die Pflege eigentlich auf eine ganz andere und höchst unprofessionelle Basis stützen möchte – das Ehrenamt und die Familie. Dass allerdings ist eine Basis, auf der eine bessere Versorgung der Menschen mit Demenz (und vieler anderer mit hohem Assistenzbedarf), die gerade nicht mehr zu Hause versorgt werden können, nicht entwickelt werden kann.

Eugen Brysch von der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospizstiftung hat sich angesichts des eher merk- als denkwürdigen Interviews ermutigt gefühlt auf die Situation hinzuweisen, die schon heute in diesem Sektor existiert, wenn es allein um Kostensenkung geht:

„Schon heute existieren ohne Wissen der Heimaufsicht private Wohngruppen, die Elendsquartiere am Rande der Legalität sind. In Hochhäusern der Trabantenstädte, versteckt vor der Öffentlichkeit, kann sich der Minister die Konsequenzen seiner Zukunftsideen anschauen.“

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10 Lesermeinungen

  1. Muss mich Ihrer Kritik an...
    Muss mich Ihrer Kritik an Bahrs Äußerungen anschließen.
    Diese Äußerungen von Bahr sind eine Beleidigung für Pflegende (ob nun professionelle Altenpfleger oder pflegende Angehörige) und legen den Schluss nahe, dass Bahr in seinem ganzen Leben noch nie einen demenzkranken Menschen kennengelernt hat, geschweige denn sich mal um einen Demenzkranken Angehörigen gekümmert hat.
    Was glaubt er denn, was Demenz bedeutet? Das die demente Person mal vergisst, wo sie den Schlüssel hingelegt hat oder nicht mehr so genau weiß, wie alt sie ist, ansonsten aber lieb und brav auf einem Stuhl sitzt, tut, was man ihr sagt und schon gar nichts macht, was ihr eigenes Leben gefährdet? Ich weiß ja nicht in welcher Welt Bahr lebt, aber in unserer bestimmt nicht. In dieser Welt brauchen Demenzkranke meistens eine Rundum- Betreuung und Altenpfleger- Ausbeutung mit 80- Std.- Woche und Dumpinglöhnen ist illegal.

  2. Dankeschön für diesen...
    Dankeschön für diesen Artikel. Die freiwillige Ahnungslosigkeit oder ist es Zynismus? des Ministers sind ja doch nur Bausteine an einem Gesamtgesellschafts-Bauwerk, dass seit langem und mit immer grösserer Kaltschnäuzigkeit, immer mehr in Wohlhabende und Nichtwohlhabende klassifiziert wird.
    Was darauf hinausläuft, dass die nicht Wohlhabenden weniger pflegewert sind, und zu mehr Leiden und Absterben verpflichtet werden.

  3. Natürlich muss auch bei der...
    Natürlich muss auch bei der Pflege scharf gerechnet werden. Aber in diesem Zusammenhang von „Investition“ zu sprechen, zeigt nur die ideologische Orientierung des Herrn an. Haben auch hier Schule und Familie bei der Wertevermittlung versagt?

  4. Tür zu und gut
    Viele Rezepte...

    Tür zu und gut
    Viele Rezepte in der Altenpflege „funktionieren“ nur, wenn nicht hingeschaut wird. Seien es die 24 – Stunden – Kräfte aus Osteuropa, die im Schatten wirken sollen oder die Großmutter im Abstellraum der Kleinfamilie. Es wird tatsächlich von allen Seiten geglaubt und verbreitet, dass alle Versorgung alter und chronisch kranker Menschen gut sei, wenn sie nicht „Heim“ heiße. Ob Menschen ambulant oder stationär versorgt werden – die Helfer und Pflegenden brauchen Unterstützung und damit Geld. Allerdings wird die Situation der Pflegenden und gepflegten nur mit Geld nicht zu bessern sein – nur mit freilwilligem Engagment auch nicht.

  5. Demenz-Wohngruppen nicht...
    Demenz-Wohngruppen nicht billiger als Heimplätze
    Wer glaubt, aus Kostengründen Demenz-Wohngemeinschaften zu fördern, unterliegt einem Irrtum. So kostet z. B. ein kommunal geförderter Wohngruppenplatz München-Riem 3.800 Euro im Monat.
    Trotzdem, die Pläne der Bundesregierung bringen insgesamt wichtige Verbesserungen. Ziel muss es bleiben, für jeden Betroffenen die individuell bestmögliche Lösung zu finden und dann zu fördern.

  6. "Und wer ist Träger der...
    „Und wer ist Träger der Alten-WG? Sollen die dementen Menschen als Notleider-GbR zusammenwirken?“
    Diese von Ihnen gestellten Fragen sind längst beantwortet: Ein Wohnungsunternehmen vermietet an eine WG (wie bei Studenten-WGs), die Betreuung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst, der mit solchen Modellen Erfahrung hat. Sehr gute Lösungen bietet zum Beispiel das ‚Bielefelder Modell‘ (einfach mal googlen), und das seit Jahrzehnten. Wir sind an diesem Punkt schon weiter, als Sie, werter Herr Tolmein, glauben. Die Kontrolle solcher WGs kann in der Tat ein Problem sein, hier sollte man dem MDK zusätzliche Prüfaufträge zuschustern.
    Viel gravierender ist in diesem Zusammenhang aber die Frage, wo die Wohnungen herkommen sollen. In Hamburg, wo die Mieten durch die Decke gehen, ist das ein Problem, zumal vermutlich nicht nicht jede Hausgemeinschaft eine Pflege-WG als Nachbarn haben möchte. In Leipzig mit vielen leeren Wohnungen sieht die Sache anders aus….

  7. Werter herr Tolmein,
    auf Bahr...

    Werter herr Tolmein,
    auf Bahr einzupruegeln ist sicherlich ebenso wohlfeil wie gerechtfertigt, nur eines ist dabei nicht ganz richtig: Es geht nicht um Kostensenkung, sondern nur noch darum, die Kostensteigerungen in Grenzen zu halten. Wieso die derzeitige Regierung aber in dem Zusammenhang bei der Pflege sucht, gleichzeitig aber der Pharmaindustrie Puderzucker (und schlimmer: Geld) in den Allerwertesten pustet, ist kaum zu vermitteln. Wenn es irgendwann mal Finanzprodukte gibt, die vom Parteispenden-zu-Mehreinnahmen-Verhaeltnis profitieren, sollte man auf jeden Fall zugreifen.
    @Christoph Lixenfeld: Guter Punkt! Es gibt in Ostdeutschland ganze Gemeinden, die, um dem Bevoelkerungsschwund entgegenzuwirken, versuchen Westdeutsche Rentner aus weniger schoenen Staedten (sagen wir mal Gelsenkirchen) anzulocken. Man muesste einmal ausrechenen, wie effektiv es sein koennte, statt einzelnen Altenheimen komplette Altenstaedte zu errichten, wo alle (!) Einrichtungen auf die Beduerfnisse Pflegebeduerftiger zugeschnitten sind. Klingt zwar zunaechst grausam, aber richtig umgesetzt koennte es auch fuer die Betroffenen ein Segen sein.

  8. @Lixenfeld: Dass es gute...
    @Lixenfeld: Dass es gute Modelle gibt, will ich gar nicht in Abrede stellen, aber es sind eben Modell, die Pflege-WG ist eben rechtlich nirgendwo geregelt. Und Sie beschreiben genau das: Die WG ist in Ihrem Modell eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) – mit allen entsprechenden Verpflichtungen. Die dementen Menschen können das nicht leisten, sie sind eben keine jungen knackigen Studierenden (und auch bei Studenten-WGs habe ich zahlreiche Probleme in Erinnerung). Also machen es (oftmals überforderte) Betreuer – etc.pp. Und der ambulante Pflegedienst, der die Betreuung übernimmt (in Ihrem Modell) wird überwacht und kontrolliert von wem? die Pflege-WG ist eben keine stationären Einrichtung (für die es wenigstens ein – überhaupt nicht ausreichendes – Mindestmaß an Kontrollinstanzen gibt). Pflege-WGs können sicher wunderbar sein, ich selbst kenne auch zwei, drei Beispiele – aber wenn der Gesundheitsminister das als Lösung der Pflege für Menschen mit Demenzen propagiert (und das auch noch mit dem lächerlichen Satz von 3400 EUR/Monat für 4 zu Pflegende), erwarte ich schon, dass es dazu klarere und konkretere Aussagen gibt. Und dass Sie nun ausgerechnet dem MDK „Prüfaufträge zuschustern“ wollen, macht Ihr Projekt, das ich an sich mit Sympathie verfolge nicht gerade überzeugender: Der MDK ist im Pflegebereich eine Instanz, die nicht auf der Seite der Gepflegten steht, sondern diesen mit seinen Gutachten Pflegestufen zuweist. Doppelfunktionen sind aber ganz schlecht. Außerdem erweist sich der MDK auch bei der Umsetzung der Pflegequalitäts- und Transparenz-Kriterien nicht gerade als Lichtblick. Mit etwas „googlen“ ist es in diesem Bereich nun wirklich nicht getan und ein erfolgreiches Modell, macht noch keine gesellschaftliche Lösung aus….. Etwas mehr kritische Reflektion wäre schon schön und nicht gleich große Begeisterung, nur weil ein Minister was sagt, was auch gegen stationäre Einrichtungen und Heime wirkt. Der Grundsatz „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ hat schon manches Unglück produziert.

  9. <p>@Prometheus: ich möchte...
    @Prometheus: ich möchte Sie nicht enttäuschen, aber Ihre Idee wurde schon umgesetzt, nur nicht im Wilden deutschen Osten, sondern im milden us-amerikanischen Südwesten: Sun-City….. die Betroffenen brauchen nur ein wenig Geld und Sinn für kulturelle Monotonie.

  10. Der alererste Ansatz wäre...
    Der alererste Ansatz wäre eine Verbesserung des Ansehens der Pflegeberufe.
    Dann würden mehr Menschen die harte und lange Ausbildung machen, es gäbe mehr Personal, die Pflegeschlüssel könnten überall eingehalten werden und nicht zuletzt wären die Pflegebedingungen für Pflegende und Gepflegte wesentlich erleichtert.
    Der MDK … wirds sicher nicht richten, der steht wie bereits gesagt nicht auf der Seite der Gepflegten!
    Die Lohnkosten schrauben sich ordentlich in die Höhe, aber weder ambulante noch stationäre Einrichtungen können diese Entwicklung mitmachen, weil die bestehende Generation alter Menschen dies schlichtweg nicht mehr bezahlen kann. Folge: der Gang zum Sozialamt, erniedrigend für die meisten aus dieser Generation und und zu oft nicht gegangen. Jeder hat doch eine Mutter, Oma oder Tante in der Familie, die sich die Rentenbeiträge hat auszahlen lassen, um die Familie zu gründen?
    Mir wird bang beim Gedanken an meine eigene Rentenzeit …

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