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Blog: Biopolitik
Biopolitik

Dieses Blog ist geschlossen. Es ist als Archiv über die biopolitische Debatte 2008 bis 2012 hier weiter einzusehen. Aktuelle Entwicklungen zum Thema können Sie auf dem neuen Biopolitikblog (http://biopolitikblog.de ) des Autors verfolgen. Bis dann und schönes Weitersurfen.

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Monatliches Archiv: August 2012

Merkels Kabinett und die Biopolitik – am Beispiel gewerbsmäßige Förderung des Suizids

Es ist die Woche der schönen und nicht so schönen Worte. „Hummeldumm“ ist – anders als „Organspendekrisengipfel“ – zwar kein sehr neues, aber ein wunderbar klangvolles Wort. „Gewerbsmäßige Suizidbeihilfe“ klingt dagegen knöchern und knarzig. Manche Menschen, die über letzteres Schreiben … Mehr 31.08.2012, 01:15 Uhr von Oliver Tolmein 4 0 0

Endstation Altenheim – auch ein Abschied von der Selbstbestimmung

Das Altersheim ist für viele Menschen die Endstation – und es ist keine Endstation, die man sich wünscht. Viel mehr als Verwahrpflege ist für viele der Bewohnerinnen und Bewohner in den Standard-Einrichtungen nicht drin. Und trotzdem gelten die stationären Einrichtungen … Mehr 28.08.2012, 20:58 Uhr von Oliver Tolmein 8 0 0

Der Humor des Bundesgesundheitsministers und die Transplantationsmedizin

  Ein schöneres Wort als „Organspendenkrisengipfel“ wird es 2012 wohl nicht mehr geben. Noch beeindruckender finde ich allerdings den eigenwilligen Humor, den Bundesgesundheitsminister Bahr bei diesem Treffen von 17 Experten heute (am 27. August) bewiesen hat. „Der Gemeinsame Bundesausschuss würde … Mehr 27.08.2012, 23:19 Uhr von Oliver Tolmein 7 0 0

Nachhaltig gegen gewerbsmäßige Suizidbeihilfe – und den Ärzten kein Wohlgefallen

Das erfreulichste an der Debatte über den Gesetzentwurf aus dem Hause Leutheusser-Schnarrenberger über das Verbot der gewerblichen Suizidbeihilfe ist, dass es ein wenig Energie von der Debatte über die Beschneidung der männlichen Vorhaut abzieht. Warum das so ist weiß ich … Mehr 05.08.2012, 00:50 Uhr von Oliver Tolmein 7 0 0

Oliver Tolmein, 1961 in Köln geboren, wollte Berufsoffizier werden, hat es dann zum Regieassistenten gebracht, konnte seinen Lebensunterhalt als Journalist verdienen und wollte schließlich doch noch Jura studieren. Seit 1980 sympathisiert er mit der Behindertenbewegung. In der Debatte um Gentechnik, Sterbehilfe und Menschenversuche ist er seit über zwanzig Jahren engagiert und hat zu bioethischen Themen mehrere Bücher verfasst und Filme gedreht. Jetzt arbeitet er überwiegend als Rechtsanwalt in der von ihm in Hamburg mitbegründeten Kanzlei Menschen und Rechte und ist auf Medizin- und Behindertenrecht spezialisiert. Er ist Vater von Zwillings-Jungs und einer kleinen Tochter. Für das Feuilleton der FAZ schreibt er seit 2001.