Blogseminar

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Diskutiert werden das Leben der Studierenden, aktuelle Fragen der Hochschulpolitik sowie die Zweiheit von Forschung und Lehre.

Dollase vs. Mensa (27): Ne halbe Stunde ist schon drin

| 6 Lesermeinungen

Was essen Studenten wirklich, wie wichtig ist ihnen gesunde Ernährung, kochen sie selbst? Wir haben eine Umfrage in Mainz, Darmstadt und Gießen gemacht, die ein erstaunlich einheitliches Bild zeichnet.

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Trifft die Umfrage eure Essensgewohnheiten? Welche Art von Rezepten wäre ideal für euch? In unseren nächsten Koch-Videos mit Jürgen Dollase werden wir darauf zurückkommen.

Ihr habt auch ein einfaches Rezept für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis? Ladet euer Rezept oder ein Video bei Dropbox, WeTransfer oder auf Plattformen wie YouTube und Vimeo hoch und sendet den Link an leserdialog@faz.de.

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Die ersten drei Folgen unseres Kochkurses für Studenten gibt es hier.

Alle bisherigen Mensatests – hier.

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6 Lesermeinungen

  1. Wäre ich als Student befragt worden,
    meine Antwort:

    Schmackhaft, abwechslungsreich, bekömmlich, nicht zu teuer. Ungesund, „eine kleine Sünde“, darf es auch mal sein.

    Bloß kein Speiseplan, der nach Apotheke riecht. Das hätte mich all zu sehr erinnert an die aufdringlichen Predigten meines alten Herren:
    „Gut gekaut, ist halb verdaut“, „die Nahrung mit Speichel durchsetzen“, „nicht reden, sich aufs essen konzentrieren“, „Leber ist gesund“ und all so ’n freudlosen Tödt.

  2. Im Studentenalter
    kümmert man sich nicht so um DIE gesunde Ernährung, man isst halt im großen und ganzen um satt zu werden, außerdem schwebt man in völlig anderen Gedankenwelten als beispielsweise ein „richtiger“ Erwachsener, sagen wir ab 35/40. Desweiteren existieren unterschiedlichste Denkweisen über Essgewohnheiten, deren Eindrücke sich von wenig bis stark aus dem Kindesalter erhalten haben, m.a.W.: die Prägung durch Eltern und Erziehung hält ein Leben lang. Aus diesem Grunde gibt es schlanke und gesund aussehende als auch pummelige und weniger sportlich aussehende Zeitgenossen/innen. Der Vielzahl von richtiger/falscher Ernährung sind keine Grenzen gesetzt oder jeder ist so wie er isst.

  3. Erzählen kann man viel. ...
    Wer würde schon in die Kamera erzählen, dass ihm Ernährung Schnuppe ist, wenn Ernährung die neue Religion ist?

    Gesund ist immer auch körperabhängig. Wenn man Vollkorn oder Rohkost nicht verdauen kann, sind auch diese Dinge nicht mehr gesund. Grundsätzlich darf man aber in der Regel davon ausgehen, dass Natürlichkeit Chemie schlägt. Und dass ausgewogen eben genau das bedeutet – weder zuviel von dem einen noch von dem anderen.

    Bringt auch niemandem was, ‚gesund‘ zu essen, wenn dabei der Genuss auf der Strecke bleibt. Aber wenn einem Rote Bete Carpaccio mit Ruccola und Gedöns nicht schmecken, darfst vielleicht statt dessen nicht nur ein Burger mit ner Cola, Pommes und anschließend Giotto sein sondern eben einfache Pasta mit ein wenig Lachs und dazu ein kleiner Salat.

    Und mei, wenn man sich so einen Döner in seinen Bestandteilen anschaut ist der so unausgewogen und ungesund auch nicht.

    Trotzdem sollte man vielleicht nicht dumm alles reinschaufeln, was einem so von der Industrie vorgesetzt wird und wenn man dann auch noch ein bisschen die Natur und das Tierwohl im Kopf hat, dann darfs auch mal die Pizza sein oder ein Eis zum Nachtisch. Und das kann man im Zweifelsfall auch beides gut mal selbst machen – gemeinsam mit Freunden hat man dabei vielleicht sogar noch Spaß.

  4. Heuchlerisch
    Sie reden alle von „ausgewogen, gesund und bliblablub“. Was ist denn ausgewogen, was ist denn gesund?

  5. Also Sprach Zarathustra...
    „I c h l e h r e e u c h d e n Ü b e r m e n s c h e n .“

    ….

    Bier.
    Döner.
    Pizza.
    Mensa.
    Fertigpfannen.
    Giottos.

    So geht essen. Der Rest ist doch bloßer neumodischer Lifestilfirlefanz.. Avocados? Uaghhhh….

  6. Wer wurde hier befragt?
    Das Thema ist an sich interessant, aber bei den befragten Personen war doch ohnehin klar, dass sie auf ihre Ernährung achten. Man hätte genauso gut 10 Studenten finden können, die jeden Tag Cola trinken und sich Fertiggerichte machen oder schnell was unterwegs essen.

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