Literaturblog

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Unterwegs in den heiligen Hallen der Buchmesse 2017

Der Bücher-DJ soll mal lauter drehen! Ich will lesen!

Wenn man so in die Welt hineinhört, dann könnte man meinen, der DJ hat in der Musik die Band abgelöst. Doch gibt es eigentlich eine vergleichbare Veränderung in der Literatur? Auf der Frankfurter Buchmesse wird jedenfalls ein Bücher-DJ vorgestellt – mit Mischpult, Touch-Funktion und eigenem Hashtag. Zeit für einen Besuch beim „mvb“, dem Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels!

Getanzt wird am Stand des mvb nicht. Klar, der normale Buchmessen-Besucher bekommt seine Schwungmasse oft nicht in Gang, aber um das Tanzen geht es hier auch gar nicht. Auch nicht um Lieder, die in Büchern vorkommen. Dem mvb ging es vielmehr darum, zu zeigen, was man mit Metadaten für die Literatur, die Literaturvermittlung und den Buchhandel machen kann. Und dafür haben sie – richtig – einen Tisch bauen lassen, der aussieht wie aus einer Raumstation in einem Star Trek Film. An ihn können sich nun Unentschlossene stellen, die zwar ein Buch lesen wollen, aber nicht wissen, was für eines. Sie müssen dafür nur an den Reglern „Genre“, „Region“ und „Farbe“ drehen – und schon spuckt die Nutzeroberfläche Bücher aus, die mit den Nutzerpräferenzen übereinstimmen.

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