Literaturblog

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Unterwegs in den heiligen Hallen der Buchmesse 2017

Politischer Büchervandalismus: Ein Fall für die Polizei

| 3 Lesermeinungen

© dpaVorgestern wurde noch friedlich vor den Ständen rechter Verlage demonstriert.

In der Buchmessennacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Stand vom „Manuskriptum Verlag“ und von „Tumult“ , einem Magazin, das sich als „Vierteljahresschrift für Konsensstörung“ bezeichnet, beschädigt und leergeräumt. Verlag und Zeitschrift werden kontroverse, rechte Inhalte zugeschrieben. Am Morgen fanden die Betreiber die Regale des Standes leer vor. Alle Bücher wurden entwendet. Zudem wurde ein Prospekt für ein Buch von Rolf Peter Sieferle mit obszönen Zeichen beschmiert und auf dem Fußboden wurde Unrat vorgefunden. „Tumult“ sagte, die Kriminalpolizei sei bereits am Morgen vor Ort gewesen und hätte eine Anzeige aufgenommen. „Manuskriptum Verlag“ sagte: „Wir machen einfach weiter.“

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3 Lesermeinungen

  1. Offensichtlich scheint es ein 33 remake
    mit anderen Vorzeichen unter klammheimlicher Freude der sich für intellektuell Haltenden langsam zu etablieren.

  2. Wen wunderts?
    Wem die Argumente fehlen, der muß seine Behinderung kompensieren,
    indem er handgreiflich wird.
    Antifaschos sind die Neuen Nazis.Coincidentia oppositorum.

  3. "Stimmt der Satz mit den "rotlackierten Faschisten" noch?
    Aber vielleicht sollte man von bedien Seiten die Bezeichnungen („Faschisten, Rassisten …“) etwas runterfahren.

    Bücherzerstörung als Methode zur Unterdrückung von Meinungen ist allerdings schon eine bedenkliche Methode. Da müssten selbst die notorisch geschichtsvergessenen Antifa(schist_Innen) mal erschreckt innehalten.

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