Die Woche mit Frau Cresspahl

Die Woche mit Frau Cresspahl

Lektüreblog zu „Jahrestage“ von Uwe Johnson

09. Dez. 2017
von Birte Förster
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16. Lesung: Fremd bin ich eingezogen

Als Fremder lässt sich Heinrich Cresspahl Ende 1933 im mecklenburgischen Jerichow nieder, argwöhnisch beobachtet von der Dorfgemeinschaft. Die dichtet dem Kunsttischler und „Engländer“ alles Mögliche an, und so erzählt Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ auch vom Nährboden der Denunziation im „Dritten Reich“. Sechzehnte Wochenlektüre.

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09. Dez. 2017
von Birte Förster
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02. Dez. 2017
von Birte Förster
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15. Lesung: Napalm und ein Brief aus der DDR

Die Dow Company verteidigt an der New York University den Einsatz vom Napalm, und das Russell-Tribunal befindet die Vereinigten Staaten des Völkermordes für schuldig. Gesine bekommt Post aus ihrer Vergangenheit, spricht der Tochter Erinnerungen aufs Band, und die findet sich in der New Yorker U-Bahn trotz Fahrplanwechsels bestens zurecht. Fünfzehnte Wochenlektüre.
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02. Dez. 2017
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25. Nov. 2017
von Birte Förster
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14. Lesung: Ein Parlament schafft sich ab

In Richmond beobachtet Heinrich Cresspahl, wie aus Deutschland innerhalb weniger Wochen eine Diktatur wird. Seine Frau Lisbeth schreibt ihm aus Jerichow nicht die Wahrheit über Gewalt und Boykotte gegen Juden. Seine Tochter und seine Enkelin wandeln Jahre später auf seinen Spuren in Richmond. Die vierzehnte Wochenlektüre ist eine Geschichtsstunde.

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25. Nov. 2017
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18. Nov. 2017
von Birte Förster
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13. Lesung: Das Vergangene ist nicht tot

„Ich mag nicht was nun folgt“, sagt Marie zur Taufgeschichte ihrer Mutter und bittet sie: „Kannst Du es nicht ändern?“ Dialogisch entspinnt sich nicht nur die Bewertung des vergangenen Geschehens in Jerichow, auch muss Gesine Cresspahl mit ihrer Mutter in dieser Woche ein Gespräch führen. Dreizehnte Wochenlektüre.

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18. Nov. 2017
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04. Nov. 2017
von Birte Förster
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Elfte Lesung: Ein Kanzler mit NS-Vergangenheit

In New York trifft Gesine Cresspahl auf Uwe Johnson, in Jerichow ihr Vater Heinrich auf die missbilligende Frau des Pastors, in Rande wird ein Mann namens Voss von Nazis erschlagen. Über die Entgrenzung von Gewalt und die Unfähigkeit eines Schriftstellers, Kiesinger und dessen Regierungssprecher, Freund aus dem NS-Außenministerium, zu erklären. Elfte Lektürewoche.

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04. Nov. 2017
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27. Okt. 2017
von Birte Förster
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Zehnte Lesung: Protestieren gegen Vietnam?

„Fang an, Gesine.“ Gesine Cresspahl hat Streit mit ihren inneren Stimmen, die von ihr mehr Protest gegen den Vietnam-Krieg verlangen – ein Protest, den sie an ihre Tochter Marie ausgelagert hat, die Ärger in der Schule bekommt, wenn sie pazifistische Abzeichen trägt. Auch Marie schleppt in dieser Woche ein Problem mit sich herum. Zehnte Wochenlektüre.

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27. Okt. 2017
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21. Okt. 2017
von Birte Förster
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Neunte Lesung: Bedrohte Menschenrechte

Anfang März 1933 reist Heinrich Cresspahl seiner Frau Lisbeth nach Jerichow hinterher. Die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ ist schon erlassen, SPD- und KPD-Politiker auf der Flucht, als er gemeinsam mit seinem Freund Erwin Plath in Lübeck verhaftet wird. In Mississippi werden 1967 einige der Mörder drei junger Menschenrechtsaktivisten zu milden Haftstrafen verurteilt. Neunte Wochenlektüre.

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21. Okt. 2017
von Birte Förster
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14. Okt. 2017
von Birte Förster

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Achte Lesung: Falsche Partner*innen, Zigaretten und Nazis

In der Gegenwart New Yorks besuchen Marie und Gesine Cresspahl ihre Freundin Annie und geraten in den Albtraum von deren Ehe. In Jerichow geht es darum, die politisch richtige Zigarettenmarke zu rauchen. Achte Lektürewoche.

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14. Okt. 2017
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07. Okt. 2017
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Siebte Lesung: Ein Prozess in Darmstadt

Erich Rajakovic, dem die Verantwortung für die Deportation von 100.000 niederländischen Juden zur Last gelegt wird, entkommt in Jugoslawien seiner Verhaftung. In Darmstadt beginnt ein Schwurgerichtsprozess gegen elf Angehörige des SS-Sonderkommandos 4a, initiiert von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Der deutsche Umgang mit den Verbrechen der Shoah ist Thema der siebten Lektürewoche. Weiterlesen →

07. Okt. 2017
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29. Sep. 2017
von Birte Förster
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Sechste Lesung: Heimat als „Ort des Ankommens“

Heimat wird in den „Jahrestagen“ nicht nur als Ort der Herkunft verstanden, sondern auch als „Ort des Ankommens, den man findet, den man sich erwerben und aneignen kann“ – so der Germanist Norbert Mecklenburg. Was Gesine Cresspahl im New York der 1960er Jahre glückt, daran scheitert ihre Mutter Anfang der 1930er Jahre in Richmond. Sechste Wochenlektüre. Weiterlesen →

29. Sep. 2017
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23. Sep. 2017
von Birte Förster

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Fünfte Lesung: Heirat als Reformation

Warum lieben sich unsere Eltern oder haben das einmal getan? Diese Frage treibt Gesine Cresspahl in dieser Woche um, als die Eltern den Hochzeitstag auf den Reformationstag legen und Lisbeth mit überstürztem Besuch in Richmond den Punkt ohne Wiederkehr markiert. Fünfte Wochenlektüre.

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23. Sep. 2017
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16. Sep. 2017
von Birte Förster
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Vierte Lesung: Familienbande und Wahlverwandtschaften

Vom Werben und Lieben Heinrich Cresspahls, von der schwierigen Tante Zeitung, einer Begegnung mit dem Chauffeur des Vorgesetzten und der gewitzten Tochter Marie erzählt Uwe Johnson in dieser Woche und verleiht so Gesine Cresspahl mehr Kontur. Vierte Wochenlektüre. Weiterlesen →

16. Sep. 2017
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08. Sep. 2017
von Birte Förster
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Dritte Lesung: Die Katze Erinnerung

„Sie haben ein Gedächtnis wie ein Mann, Mrs. Cresspahl“, lobt der Steuerfachmann James Shuldiner seine Kollegin. Die bedankt sich zwar, doch sie ist „nicht stolz“ auf dieses Gedächtnis, das ihr zum gesuchten Jahr 1937 „wieder nichts […] als ein statisch isoliertes Bruchstück“ liefert. Wie funktioniert Erinnerung? Dritte Wochenlektüre. Weiterlesen →

08. Sep. 2017
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02. Sep. 2017
von Birte Förster
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Zweite Lesung: Tante Zeitung

In dieser Woche musste unter anderem Folgendes leider auf die lange Bank geschoben werden: Mary Fenimore Cressp. Cooper, Jerichow, Aufstände in Detroit, Johnsons Stadtbeschreibungen, Johnsons Erzählstil, D. E. Der Grund: die Tante „erwartet Respekt“. Zweite Wochenlektüre.

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02. Sep. 2017
von Birte Förster
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