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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Das neue Internet und die alten, toten Eliten

| 205 Lesermeinungen

worin unter Zuhülfnahme incommodierender Grabplatten, Professores und Sudelfeden erkläret wird, zu welchem Nutzen das Internet sey und welch Verderbnüss alljenen droht welche es gröblich verteuffeln

worin unter Zuhülfnahme incommodierender Grabplatten,
Professores und Sudelfeden erkläret wird,
zu welchem Nutzen das Internet sey
und welch Verderbnüss alljenen
droht welche es gröblich
verteuffeln

Ach ja, das Internet. Der Tatort, der Pornotauschplatz, der Raum, in dem alle Verrückten sind, wo sich Menschen hinter Pseudonymen verstecken und sarkastische Dinge sagen, die grenzenlose Verdummungsmaschine, angetrieben von hässlichen Kästen, in denen ignorante Prozessoren nur 0 und 1 unterscheiden können und daraus Katzenbilder machen, wo geplündert wird und geraubt, und  sei es nur Aufmerksamkeit und Arbeitszeit. Das Internet hat einen, gelinde gesagt, bescheidenen Ruf in Deutschen Landen, und in manchen besseren Kreisen gehört es heute einfach mit zum guten Ton, das Internet abzulehnen. Oder es gar nicht zu haben. Es sei, so vernimmt man allenthalben, einfach die falsche Umgebung für klugen, dauerhaften Diskurs, zu schnell, zu wüst, zu offen, was will man denn mit einem Medium, bei dem jeder bei komplexe Fragestellungen der Finanzmarktregulierung dumm mit- und reinreden kann, der am Morgen seine Freundin per Twitter absägt und am Abend bei Youporn Trost sucht.

So schlecht ist das Internet, dass heute Bücher von Autoren verfasst werden, die einige Zeit ohne Netz leben, man liest Beiträge über Verdummung und Berichte von Multitasking und faselnden Bloggern, die das Hirn überfordern, und schon vor ein paar Jahren wurde mal versucht, unwürdige Blogger aus dem Internet wie mich mit echten Professoren in einen Raum zu stecken, und zu schauen, was passiert. Der Professor, mit dem dieses Experiment unternommen wurde, gilt als herausragender Vertreter der Politikwissenschaften. Ich schätzte einige seiner absolut nicht verstaubten Bücher und dachte, es könnte angenehm werden. Der Professor jedoch sagte dem Auditorium, Blogs in ihrer bestehenden Form, wo jeder alles sagen und kommentieren könnte, wären gar nicht gut. Aber er sehe darin wenigstens gute Chancen, einen abgeschlossenen Raum für einen “Elitendiskurs” zu schaffen, in dem Spezialisten kluge Dinge besprechen würden, und der Rest könnte das lesen und die Ergebnisse aufnehmen. Und danach einen Kotau machen und die Professorenstiefel für diese Gnade lecken, sagte er nicht dazu. Aber es kam bei mir so an. Später bot eine bekannte Regionalzeitung diesem Professor ein Blog für seinen Elitendiskurs an. Er schrieb genau einen Beitrag. Er bekam keine Antworten für seinen Diskurs. Er schrieb nie wieder. Nach ein paar Monaten machte die Zeitung das Blog wieder zu.

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Ich weiss nicht, wo er jetzt seinen Elitendiskurs betreibt, an der Uni, in Gremien, auf Konferenzen, wo er andere Professoren trifft. Zu so einem Diskurs will ich nun auch geleiten, zu einem Zusammentreffen wichtiger Personen der Geistesgeschichte, die im obigen Raum versammelt sind, und die nicht minder in ihrer Zeit den Diskurs mit den Anderen, den Andersdenkenden, den Normalen verweigerten. Es handelt sich um das Mortuarium von Eichstätt, ein Anbau an den dortigen Dom, in dem die Gräber und Grabplatten wichtiger Würdenträger des Fürstbistums versammelt sind. Die Grabplatten entwickeln sich im Laufe der Jahrhunderte vom einfachen Stein mit Namensinschrift zu halbplastischen Darstellungen der Verstorbenen, von der dezenten Erinnerung an einen Toten im Boden einer Kirche hin zu äusserst repräsentativen und geschützten Darstellungen bedeutender Persönlichkeiten. Niemand sollte mehr auf diesen Grabdenkmälern herumlaufen und die Namen und Titel abtreten; jeder sollte sehen, wie gebildet, weise, prächtig und erfolgreich der Tote gewesen ist. Im hohen Mittelalter genügte noch die Darstellung von Kelch und Hostie, um den geistlichen Stand zu dokumentieren. Im späten Mittelalter verlangt die Mode dagegen nach Körperlichkeit, Kleiderprunk und Büchern, die als Zeichen der geistigen Elite anfänglich dezent, aber doch sichtbar vorgezeigt werden.

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Dieses Grab ist an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit entstanden; der Buchdruck hat gerade seinen Siegeszug angetreten, aber noch schreibt man in Klöstern Bücher mit der Hand ab. Das Buch ist alleiniger Besitz der Reichen, Mächtigen, Gebildeten und Geistlichen, es ist enorm teuer, und enthält Texte, die damals nur wenige lesen können. Es ist Zeichen einer Elite und der Repräsentation, es definiert, salopp unter dem Arm getragen, die Grenze zwischen Klug und Dumm, Ober- und Unterschicht, Elite und allen anderen.

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Ein paar Jahrzehnte gingen ins Land, die Papierherstellung wurde billiger und die Druckverfahren erlaubten Kostensenkungen, als dann obiger Herr das Zeitliche segnete und sich in diesem Raum zur Ruhe legte. Noch immer ist das Buch Künder der Wahrheit der christlichen Lehren, und sein Besitzer derjenige, der darüber zu befinden hat. Aber es wird ganz anders vorgezeigt, und es ist auch kein billiges Büchlein: Es ist ein schwerer, bedeutender Foliant in einem Prunkeinband, ein Stück Text und Information, das allein aufgrund seines Äusseren immer noch unerschwinglich für die Allermeisten ist. Der Einband sagt: Deutungsmacht. Wichtigkeit. Relevanz. Dieses Buch. Andere nicht.

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Wieder ein paar Jahrzehnte später, der 30-jährige Krieg hat gerade siegreich für die Katholiken begonnen, und das Fürstbistum ist mächtiger denn je, gehört das Buch zum guten Ton auf den Grabplatten. Mögen woanders Aufrufe an Kirchentüren stehen und Flugschriften den Unglauben verbreiten: Hier, in diesem Herrschaftsbereich, bestimmt die geistliche Elite, was gelesen werden darf, und welches Buch mitsamt Besitzer verbrannt wird. Zu jener Zeit wird die protestantische Hälfte der Bevölkerung wieder katholisch gemacht, mit allen Mitteln.  Auf dem obigen Grab ist 1622 noch das richtige Buch, das schwere Buch der Kleriker, der Mächtigen zu sehen. Dann kommt der Schwede Gustav Adolf hier vorbei, es kommen Landsknechte und kümmern sich nicht um Bücher und Verbote, aber sehr um Raub und Plünderung, denen die Grabplatten nur wegen Wertlosigkeit entgehen. In den Jahrzehnten danach schwindet die Macht der geistlichen Elite. Andernorts werden Bücher mit fingierten Druckorten veröffentlicht, Autoren leisten sich den Schabernack der Pseudonyme, und es ist auch in Eichstätt nicht mehr so leicht zu bestimmen, was denn nun gelesen und als Wahrheit akzeptiert werden soll. Das Buch ist allgemein verfügbar, die Analphabetenrate sinkt, die Leute lesen nicht mehr nur die eine Wahrheit und stellen Fragen, und das Buch ist auch nicht mehr der einzige Künder einer einzigen Wahrheit. Im Mortuarium ändert sich die Mode, und das Buch ist nicht mehr der Mittelpunkt der Grabplatten, sondern nur noch Ornament, ein Einsprengsel unter Wappen der Familie, die nun von althergebrachter Macht und Einfluss künden, von alter Bedeutung, die nicht anzuzweifeln ist.   

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Aber eben nicht mehr von der einzigen Wahrheit in den Händen der Eliten. Den Diskurs geben jetzt andere vor, die Aufklärer in Paris und Genf, die Drucker in Amsterdam und London. Alles wird hier unter kirchlicher Macht auf den Index gesetzt, all das sollen die Untertanen nicht wissen, und so wird das Buch langsam zum ambivalenten Gegenstand, zum Träger gefährlicher Ideen, das man besser nicht mehr vorzeigt, um nicht falsche Begehrlichkeiten zu wecken. Für die Fürstbischöfe ist es wichtig, dass die Untertanen weiter an ihre Gottgewolltheit glauben und nicht die neumodische Encyclopedie von Diderot lesen, in der Gott bezweifelt wird. Das geht einige Zeit gut, die Entwicklung kann man im hinterwäldlerischen Deutschland bestens ignorieren, und ihre Protagonisten verhöhnen. Man muss hier keine Aufklärer lesen, um sie verbieten und von den Jesuiten in jener Art herabwürdigen zu lassen, über die sich die Elite absolut einig ist.

Bis dann mit der Aufklärung die französische Revolution kommt, ein gewisser Herr Bonaparte durchs Land zieht, und bei der Gelegenheit das Fürstbistum aufheben und in gute Stücke teilen lässt. Die Grabplatten mit den Besitzern der einzigen Wahrheit der Eliten darf der Bischof behalten. Das passiert dem Elitendiskurs in diesem Raum im Jahre 1802. 208 Jahre später sind Professoren immer noch stolz darauf, sich Internet ausdrucken zu lassen, Journalisten weigern sich, Blogs zu lesen, Politiker möchte das Internet regulieren. Wenige Mitglieder der deutschen Eliten haben Lust, über dieses Ding da draussen in den Netzen anders als mit Abscheu zu reden, während anderswo Banken mit Bewertungsmodellen in Rechnern und Internethandel die Wirtschaft ungehindert an den Abgrund bringen, Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Datensätzen ausspionieren und sich unter den Milliarden Internetnutzern durchaus kluge Leute finden, die was zu sagen haben. Mit denen man reden kann. Die man dort kennen und vielleicht sogar lieben lernt. Ein Internet, das in jeder Hinsicht spannend sein kann, so klug wie seine Benutzer, und so gefährlich wie seine Schurken. Über das man aber nach Ansicht vieler Eliten nicht reden sollte, und wenn doch: Dann wenigstens nicht mit ihm und denen, die sich darin aufhalten. Und keine Eliten sind.

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Dabei wäre im Internet der Platz dafür. Wenn die nicht wollen, machen wir es eben selbst. Hier. Jetzt. Jeder kann mitreden. Oder es bleiben lassen. Es muss nicht sein. Eliten, die unter sich bleiben wollen, können gerne einen anderen Platz aufsuchen. Im Mortuarium von Eichstätt ist übrigens noch viel Platz auf den Gängen, wo man an den alten, vergessenen Eliten entlamngläuft und kaum mehr entziffern kann, was sie denn einst zu Eliten machte.

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205 Lesermeinungen

  1. Sie dürfen natürlich gern...
    Sie dürfen natürlich gern Vorschläge, Anregungen und Ihre Meinung zur Idee eines neuen – und ganz anderen – Blogs zum Thema Menschen, Maschinen und Programme sagen, das sich nicht in Technikfetischismus verliert, sondern grosso modo die Frage stellt, was man mit diesem Ding so anstellen kann, und was es mit uns allen anstellt.

  2. Neues Blog, neues Pech - es...
    Neues Blog, neues Pech – es gibt noch ein paar kleine Probleme mit dem Deus ex Machina, der die Kommentarmaske für Alle nicht rausrücken will. Bislang geht es nur für eingelogte Mitglieder. *hüstel* *rotwerd*

  3. Ich kann mich erinnern, wie...
    Ich kann mich erinnern, wie die angesehene Monatszeitung “Le Monde Diplomatique” Stimmung machte gegen das internationale “Daten-Schnellstrassennetz”, dessen Auf- und Ausbau der damalige US-Vizepräsident Al Gore gerade angekündigt hatte.
    Das Internet, so hiess es, werde den Abstand zwischen Reichen und Armen weltweit nur noch weiter vergroessern. Die reichen Amerikaner und Europäer würden davon profitieren, die armen Afrikaner aber noch weiter isoliert und marginalisiert werden.
    Das war so um 1996.

  4. Wenigstens scheinen jetzt die...
    Wenigstens scheinen jetzt die Kommentare zu gehen?
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    Vielleicht hat er es so gemeint, dass die Reichen die Armen sehr viel schneller zu Gesicht bekommen, wenn sie nicht gerade Videos runterladen und bei Ebay neue Rechner kaufen.

  5. Mir fällt grad die Frage ein,...
    Mir fällt grad die Frage ein, warum jeder B-Promi ganz wild darauf ist, seine Memoiren zu schreiben und auch drucken zu lassen. Irgendwie scheint das Buch doch (noch) mehr Dauer zu haben als das Netz, obwohl man letzterem nachsagt, nie zu vergessen.
    Erstmal ins Wochenende K

  6. Na ja, man kann den...
    Na ja, man kann den Nutzernamen nicht eingeben. Aber ich bin ja auch nur ein kleiner F.A.S.-Abonnent, vielleicht liegt es daran.
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    Bin gespannt auf den Fortgang dieses Blogs; der Einstieg hat mir schon gut gefallen.
    Herzliche Grüße, muscat

  7. Kicher.
    Lieber Don, sei nicht...

    Kicher.
    Lieber Don, sei nicht so hart zu den Eliten des Wahren, Schönen, Guten. Wie soll man die Meinung der eigenen Überlegenheit aufrecht erhalten, wenn man täglich im Internet damit konfrontiert wird, dass man doch gar nicht so etwas Besonderes ist? Das andere genauso schlau, genauso eloquent und belesen sind? Und ist es nicht umso schlimmer, wenn es sich dabei augenscheinlich um ganz normale Leute handelt?

  8. Jetzt geht es mit dem...
    Jetzt geht es mit dem Einloggen für alle!
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    Andrea.Weigelt, ich weiss, es ist ein Elend mit all den Leuten, die dumme Fragen stellen und noch nicht mal ein Graecum haben. Aber zum Glück bin ich ja auch nur so ein fataler Nichtskönner, da passt das Internet ganz prima zu mir.

  9. Schön. Danke für den...
    Schön. Danke für den Lesestoff, die Anregungen, die Gedanken. Gerne mehr. Und von mir Kommentare mit Inhalt, wenn die Zeit reicht.

  10. Kewl, eleete...(Schnee von...
    Kewl, eleete…(Schnee von Gestern)

  11. schafft mir einen Armen...
    schafft mir einen Armen herbei, er soll Fürsprache halten; dann, ja dann will ich sterben!

  12. Das Problem scheint mir etwas...
    Das Problem scheint mir etwas herbeigeredet. Nehmen nicht die meisten Vertreter der sogenannten Elite das Internet als Medium sehr gut an? Zumindest bei Naturwissenschaftlern und Mathematikern besteht da eigentlich Klarheit. Für eine wirkliche Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen Themen ist das Internet jedoch weniger geeignet, als man zunächst denkt. Dazu möchte ich zwei Punkte anführen: 1) Die Auseinandersetzung mit den Inhalten im Netz ist flüchtiger als bei der Auseinandersetzung mit einem gedruckten Text (dazu gibt es Studien; fällt aber auch sofort auf, wenn man sich das eigene Nutzungsverhalten anschaut) und 2) Die Anonymität verleitet zum Schimpfen (siehe den durchschnittlen Kommentar zu einem Artikel der FAZ; meist wird geschimpft.)

  13. Da um Vorschläge gebeten...
    Da um Vorschläge gebeten wurde:
    Wikipedia als Akkretionsproblem. Vor zwei drei Jahren konnte man viele Wikipediaartikel gut lesen und nutzen, immer eingedenk der Natur von WP usw.. Persönlicherseits bemerke ich, daß viele Artikel von Faktenfriemelei zum Sammelsurium von Faktenschnippseln werden. Nicht das Problem der Autorität, sondern der Grenzenlosigkeit des Mediums. Platz ist genug da, Quellenbeleg für den Faktenschnippsel und Schwupps ist der Artikel ein Stück unlesbarer geworden. Ich sehe da Spezielles und Allgmeines (unbegrenzter Platz vs. begrenzte Lebens- und Lebenszeit). Das könnte mal von kundiger Hand aufgearbeitet werden, würde mich interessieren.

  14. Mit 17 wurde ich des mir...
    Mit 17 wurde ich des mir verordneten Buches müde. Mit 40 der Zeitschriften. Dann dem Fernsehen. Nun werde ich müde am Internet. Demnächst vielleicht am Telefon? Auch an mir werden manche müde. Müde an ewiger Aufklärung. Müde aber auch an Spott und Zynismus.

  15. Werter Don. Sie werden doch...
    Werter Don. Sie werden doch bitte Ihren feinen Blog ‘Stützen der Gesellschaft’ weiterhin betreiben?

  16. Nach dem Mauerfall hatten auch...
    Nach dem Mauerfall hatten auch viele Ossis ein riesengroßes Problem mit der neuen Presselandschaft.
    In der DDR war der Staat für alles, was gedruckt wurde, verantwortlich, und Hochstapler und Anlagebetrüger konnten dort nicht einfach Inserate drucken oder Gefälligkeitsartikel bestellen. Woher sollten sie dann ahnen, dass ein in der bunten Zeitschrift empfohlenes Medikament in Wirklichkeit gar nicht wirkt?
    .
    Man wußte natürlich, daß die Zeitungen nicht objektiv berichteten, aber dafür konnte man aus ihnen eben den “offiziellen Standpunkt” entnehmen. Und das war ja trotz allem irgendwie informativer und relevanter als das, was irgend so ein freilaufender Journalist schreibt. Der “darf” zwar “seine Meinung frei äußern”, aber in welchem Auftrag und mit welchem Hintergedanken er das tut, muß man erst einmal erraten.
    .
    Und dass zufällige Privatmeinung und Privatbeobachtungen irgendwelcher machtlosen Privatleute (so geistreich und witzig sie für sich genommen sein mögen) für größere Leserscahft interessant sein könnte, ist ein alter feuilletonistischer Irrtum, den heute die Blogger scharenweise zum Opfer fallen.
    .
    Wirklich interessant ist immer nur die Äußerung der Einflussreichen und Mächtigen, was ja auch im alten Sprichwort zum Ausdruck kommt: “Wer nichts zu sagen hat, möge den Mund halten.”

  17. V., hier schreibe ich nur eine...
    V., hier schreibe ich nur eine Art kleine Serie über Aufklärung und Internet, vielleicht ein, zweimal im Monat, der Rest wird von den anderen Autoren bestückt:
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/about.aspx
    Für alles andere bin ich zu faul.
    Aber danke für das Lob!

  18. Ob hier die Luft auch so dünn...
    Ob hier die Luft auch so dünn sein wird wie auf den Höhen in der Auvergne? Ein Herz-Jesu-Mehl-Süpplein für ausgemergelte Elitäre wird an der Mensa-Pforten der Eichstätter Kath. Hochschule sicherlich gereicht werden…?

  19. Don Alphonso ist das Prob...
    Don Alphonso ist das Prob
    Schade schade, gerade Don Alphonso – wer immer sich hinter diesem Don auch verbirgt – scheint mir das Start-Prob. Wie kann jemand der bereits in seinem anderen Blog “Stützen etc.” Pseudoeliten (angeblich am Tegernsee wohnend) propagiert und hätschelt dieses Thema qualifiziert besetzen?
    Schielt die FAZ nur auf Quote durch feuilletonistisch verbrämte Provokation – Gegenprovokation?
    Nun denn, viel Spass miteinander auf dem Schachbrett mit Gott und Maschine als zentrale Spielfiguren. Die Leutz die das voran bringen auf das Don Alphonso jetzt mit einem zweiten Blog kapitalisieren will haben eigene Foren und Treffpunkte im Web.
    Von dort (falls er diese findet) kann Don A. dann Material für seine Texte beziehen. Da geht es weniger um großartige Begriffe wie “Gott und Maschine” (längst abgeerntetes Feld) sondern um so lächerlich profane Dinge vom alltäglichen Nutzen einer App bis zur Entwicklung einer weltumspannenden Intelligenz.
    Rudyguy

  20. @auxtroisglobes: Sehr gut....
    @auxtroisglobes: Sehr gut. Wikipedia droht wirklich durch die Datenmenge zu ersticken. Vielleicht sollte noch mehr Information aus den Hauptartikeln ausgegliedert werden. Möglicherweise fehlt Wikipedia da auch ein Element, welches die Struktur der Verlinkung und Hierarchie mehrerer Artikel transparenter macht. Wikipedia leidet darunter, dass immer mehr Amateure diese Spielwiese entdecken.

  21. In Irland im frühen...
    In Irland im frühen Christentum trugen die Krieger der nördlichen UiNeill der Sage nach das Evangeliar von Kells vor sich her als sie in die Schlacht gezogen sind. Heutzutage “tragen” die modernen Krieger den Krieg ins Internet und kämpfen ihre Schlachten unter anderem mit Informationen und Daten. Mitunter auch mit jahrealten Berichten.

  22. rudyguy, ich denke, Probleme,...
    rudyguy, ich denke, Probleme, die als Prob laufen können, sind keine echten Probleme. Wie auch immer, das ist ein Multiautorenblog mit sehr unterschiedlichen Fragestellungen, und nur, weil mir irgendwas von irgendeinem Autor nicht gefällt, muss mir noch lange nicht alles von allen missfallen. Das ist, als würde man ein Bücherregal wegwerfen, weil ein Buch nicht zusagt. Allerdings habe ich auch kein Prob damit, wenn andere das anders sehen, es gibt ja noch genug anderen Spass im Netz. Bei den grundlegenden Gesprächen schälte sich aber schnell heraus, dass dieses Projekt hier gerade keine Plauderecke für Nerds werden soll, die ohnehin schon alles wissen.
    .
    Prob. Ts.
    .
    Blaise P., es wird hoffentlich bodenständig und sättigend.
    .

  23. hgw zum anregenden Blog. In...
    hgw zum anregenden Blog. In einem Buch, das möchte ich wetten, gäbe es Bildunterschriften zu dem, was es hier zu sehen gibt. Und was die Eliten angeht, so wären die Luther von heute nicht diejenigen, die Blogs schreiben, sondern das könnten die Physiker sein, die Finanzprodukte am Rechner erfinden und die entsprechenden Firmen als deren ‘Verleger’ jagen sie dann per flash-trading durch die Börsen. Das könnte von kommenden Generationen dann als Abschied vom Papier-Handel (symbolisch gemeint, mehrdeutig) gewertet werden. Allerdings habe ich kp.
    Die Sprache hier finde ich seltsam anachronistisch. Einen solchen Blog wird heute nur jemand lesen, der Erfahrungen im Umgang mit Büchern hat. Das wird wohl auch das Schicksal jenes Professors gewesen sein, dass er nicht die Sprache des Internets spricht, sondern sich wahrscheinlich umfassenden und komplexen Satzkonstruktionen befleißigt, mit mehrsilbigen Worten, ein Text über sechzig Zeilen zum Scrollen verfasst hat, der schon auf den ersten Blick abschreckt, weil man ihn nicht geschwind überschauen kann.
    Ich würde mir einmal eine vergleichende Stilanalyse der Sprache im Internet und der Printprodukte wünschen in max. 140 Zeichen Lange. Das würde ich mit großem Interesse einmal überfliegen.
    vg noch
    bb
    s.s

  24. Ganz konkret für die...
    Ganz konkret für die Mathematik ist der Blog von Terence Tao (http://terrytao.wordpress.com) ein Paradebeispiel, wie man das Internet zum erfolgreichen Diskurs über ein komplexes Thema nutzen kann. Der Kreis der Leute, die allerdings die Ausführungen und Kommentare wertschätzen können ist klein; was ein Grund für die Qualität sein kann. Es handelt sich bei dem Blog allerdings trotzdem um ein Format, welches einer sehr großen Zahl von Mathematikern zugänglich ist und er dient sowohl der generellen Auseinandersetzung mit Mathematik als Wissenschaft, als auch der Diskussion speziellerer Fragen.
    Tao hat auch verschiede sogenannte Polymath-Projekte angestoßen, bei denen sehr viele Mathematiker miteinander über das Internet kooperieren. Die Erfolge sind gut, allerdings kann das auch daran liegen, dass sich Mathematiker wie Tao daran beteiligen.

  25. Eine Grundsatzfrage zum...
    Eine Grundsatzfrage zum Internet: Ist fehlerfreie Rechtschreibung einfach nur korrekt? Elitär? Überflüssig? Dem Multitasking und der Netzgeschwindigkeit geschuldet?

  26. Dann mal viel Spaß in diesem...
    Dann mal viel Spaß in diesem Blog! Bin gespannt, wohin sich das entwickelt.
    Ich hoffe auf möglichst wenig Soziologen-Geschwurbel …

  27. susrich.somnambuhle, es ist...
    susrich.somnambuhle, es ist kinderleicht, die Welle der Nerds zu reiten, da reichen schon ein paar Wörter wie “Luhmann”, “Systemtheorie” und “Baudrillard”. Weniger leicht ist es, einen eigenen Stil zu suchen und zu finden, der zu einem selbst und zum Medium passt. Da probieret man eben seyn Glücke trefflich aus.

  28. Da müsste ich erst mal...
    Da müsste ich erst mal wissen, was genau diese Soziologie so macht.

  29. @Hansmeier555: <<Nach dem...
    @Hansmeier555: < >
    .
    Super Illu?
    .
    in Memoriam Hilderagd schröder!

  30. Und ich fragte mich schon, wie...
    Und ich fragte mich schon, wie es kommt, dass der Autor so despektierlich mit den konservativen Eliten umgeht. Bis ich in den Kommentaren las, dass Don Alphonso der Autor dieses Blogs ist. Wer soll denn respektlos über selbsternannte Eliten schreiben, wenn nicht jemand, der selbst zu ihr gehört und daher für ihre Selbstüberhöhung unempfänglich ist.
    In jedem Fall, schätze ich den Stil und den Inhalt der Texte des Dons, auch – und gerade weil – ich oft nicht mit ihnen konform gehe. Der Neue Blog wird genauso mit dem Lesezeichen meines Browsers versehen, wie “die Stützen der Gesellschaft”
    Schöner Gruß aus Belgien,
    Man liest sich!

  31. Werter Don, da die bayerischen...
    Werter Don, da die bayerischen Lehrer in ihre Ferien entflohen sind, die Frage: in der zweiten Zeile des Prologs, meinten Sie mich, sollte das “Sudelfeder” heißen? – Sie Edelfeder!

  32. Ja, so sieht sie heute aus,...
    Ja, so sieht sie heute aus, die schwerelose Einsamkeit der Gereiften, die jedes Werk, jedes Werden braucht: Sie ist öffentlich. Heute glücklicherweise mehr denn je. Unser ausdrücklicher Dank einmal mehr fü den gelungen Blog. http://www.youtube.com/watch?v=T_QXc5duq-4
    .
    Logik der frühen Stunde: Wenn ich Napoleon wäre, dann liefen die Armeen mir nach. Da mir aber keiner nachläuft, bin ich auch nicht Napoleon.
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    Musik heute: http://www.youtube.com/watch?v=SbLKCbL_f0w
    .
    Motto für morgen: Mord ohne Leiche ist wie Staat ohne Tat.
    .
    “Beethovens hartnäckig bis ins hohe Alter die Grenzen auslotender Wille …” ist auch heute weiter vielen suspekt. “Und zu Recht”, wie sie sagen. Was man darum auch weiterhin am besten nicht gefährdet.
    .
    Also Musik von gestern: http://www.youtube.com/watch?v=3cnv4G05vqY&feature=related
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    1903 Tatsache des Jahres: “Die Sache war die, daß Tonio Hans Hansen liebte”
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    Stilleben der Woche: http://www.youtube.com/watch?v=fsRZs9qqtlo&feature=related
    .
    Dekonstruktion der Woche: Das Bauhaus in Dessau. Dieser Brd-Mythos existierte so, wie er wohl in den Köpfen der meisten ist, in Wahrheit höchsten 3-4 Jahre. Im Nachkriegsdeutschland immerhin Jahrzehnte.
    .
    “Ihr Leiter war von 1919 bis 1928 der Architekt Walter Gropius. Nachdem das Verhältnis zum zunehmend von rechten politischen Kräften dominierten thüringischen Staat immer kritischer geworden war, musste das Bauhaus 1925 auf politischen Druck hin aufgelöst werden.” Denn nicht erst 1927 marschierten im kleinbürgerlich-primitven Dessau die braunen Horden, riefen, verlangten, bekamen ihren “Führer”. Das weltberühmte berühmte Bauhausgebäude wurde überhaupt erst nach der Auflösung fertig gestellt: Deutschland kommt 2010 allmählich wieder in der Welt an.
    .
    Detail der Zeit: Wesentlich am Song “Child in Time” ist wohl die Phrase “wait for the ricochet”.
    .
    “Sweet child in time, you’ll see the line
    the line that’s drawn between the good and the bad
    see the blind man, he’s shooting at the world
    the bullets flying, they’re taking toll.
    If you’ve been bad, Lord i bet you have
    and you’ve not been hit by flying lead
    you’d better close your eyes
    you’d better bow your head
    wait for the ricochet.
    Sweet child in time,you’ll see the line
    the line that’s drawn between the good of us and the bad of us
    see the blind man, he’s shooting at the world
    the bullets flying, they’re killing everyone
    if you’ve been bad, Lord i bet you have
    and you’ve not been hit by flying lead
    you’d better close your eyes
    you’d better bow your head
    wait for the ricochet.”

  33. Na, zu diesem Thema gibt es...
    Na, zu diesem Thema gibt es ein tolles Buch, das ich hier zu empfehlen nicht versäumen möchte: Allwissen und Absturz, der Ursprung des Computers. Siehe Link.

  34. Ich will eine Marke hier...
    Ich will eine Marke hier hinterlassen, auch wenn ich nichts zu sagen habe. Das gehört auch zum Medium Internet.

  35. escalera_de_caracol, auf Ihre...
    escalera_de_caracol, auf Ihre erste Frage hin: Meiner Meinung nach ja.
    Im Gegenzug kann man ja der Höflichkeit halber anerkennen, dass zwei plus zwei vier ergibt.

  36. ABT@:Besten Dank für den...
    ABT@:Besten Dank für den Hinweis, sehr brauchbar! Äbte mähn doch Heu wie man sehen kann! Die heilige A. S. Infinitesimilia sey fürderhin mit Euch ;-)
    ..
    Don Alphonso@:Dank sey Euch auch für vermeldten Trost und Hinweis auf männiglich erdhafte Atzung, zumal Ihr augenscheinlich doch noch der angedrohten Inquisition entronnen seyd?

  37. lieber Don, mal sehen, was...
    lieber Don, mal sehen, was dieses Unternehmen an Gewinn bringt. Ich glaube, Sie sagten es gut: “Ein Internet, das in jeder Hinsicht spannend sein kann, so klug wie seine Benutzer, und so gefährlich wie seine Schurken.” Das Medium ist bei aller technischen Perfektion noch in der geistigen (der geisteswissenschaftlichen) Botanisiertrommel. Bei Mathematik und Naturwissenschaften ersetzt es bereits -fast- das Buch (etwa bei den Verlagen de Gruyter und Springer). Intellektuelle Diskurse sind antizipatorisch-anthropologische Prozesse, die nicht nur über Synapsen funktionieren, sondern die in der Lebenswirklichkeit (auch der abstrakten Lebenswirklichkeit) ankommen müssen, damit sie bleiben.
    .
    Ich schätze an Ihrem Blog (also den “Stützen”, den Rebellmarkt verfolge ich zu wenig), dass Sie ein Thema oder Stichwort geben, und ich von vielen Kommentaren einerseits informiert und belehrt aber auch amüsiert und unterhalten werde. Und dies ist ja subjektiv. Und Meinungen sind immer nur gebündelte Subjektivismen. Und so, abgesehen von der enormen Praxisnähe des Internets für Banksachen, Veranstaltungen, Flugpläne, Öffnungszeiten, elektronische Briefpost etc. wird man die Rosinen des Geistes auch hier erarbeiten müssen, und, diese werden nicht so häufig sein.
    .
    Das Autorenteam von Deus ex Machina stellt sich auf dem Link nicht gerade in Discomanier vor (doch etwas “Eichstätt”). “Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia” finde ich wunderschön (mit etwas “Weimar”).
    PS. Ich habe übrigens kein Graecum.

  38. liebe/r susrich.somnambuhle,...
    liebe/r susrich.somnambuhle,
    m.e. gibt es genug personen, die sowohl bücher lesen, nicht etwa nur scannen können, wie auch mit dem internet mehr oder weniger nutzend und sorgsam umgehen umzugehen in der lage sind.
    .
    auch mir verginge die lust am netz, wäre ich dem zwang ausgesetzt, so zu schreiben, wie dies in zahlreichen blogs geschieht:
    keine anrede minus höflichkeit oder tausende von abkürzungen, die man sich erst einmal ergoogeln müsste, kurze sätze, die sehr viel von einem dialog zwischen erkan und stefan auf der jagd nach der kamasutra-maus1987 haben, gepaart mit gewisser checker-hochnäsigkeit, die des hintergrunds wohl entbehrt.
    .
    da folgendes interessant ist, mal eine gegenfrage: gibt es eine sprache des netzes? falls die these bejaht wird: ist die sprache einheitlich? vermutlich kommt spätestens hier ein ‘nein’. sprache ist – sträflich verkürzt formuliert: – per se sprecherabhängig, der geprägt wurde von seinem umfeld bzw. womit er sich befasst.
    .
    wer das nicht lesen will, muss es nicht. ‘überfliegen’ ist das stichwort, auslassen ein anderes. der erfolg der sdg resultiert jedoch vermutlich aus einem bedürfnis heraus.
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    das problem des oben beschriebenen professors wird gewesen sein, dass sich niemand, weil er einen schein von ihm möchte, gezwungen sieht, ihn verstehen zu müssen, und er wohl nicht den ersten schritt der verständlichkeit auf die leser zu machte, und sich niemand fand, der ihn angesichts wohl vorhandenen dünkels angemessen dazu überreden konnte.
    das ist aber zuweilen das problem von universitätslehrkörpern. in den usa wird es zum problem für den professor, wenn er nicht verstanden wird, ergo stellt er sich besser auf sein publikum ein. ähnlich schreibt er seine bücher.
    .
    das gefällt mir an den don’schen blogs: weder esoterisch noch computernerdisch, sondern schlicht anregend geschrieben, so dass man sich nicht ganz verblödet vorkommt, wenn man damit teile seiner zeit zubringt (merci, don!).
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    die albernheiten finden nebenan im anderen blog statt, und zwar auf einem niveau (mind. 3 cm oberhalb deutscher komidienns), das man im analoggepräch zunehmend vermisst …
    .
    werter don, wer ist denn Nica(mor)nder? er weckte mein interesse, wie sie sich sicher bereits gedacht haben …

  39. Elite ist kein Thema....
    Elite ist kein Thema. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und in einer Demokratie. Da sollte der Feudalismus langsam überwunden sein.
    Internet – pro und kontra – ist auch kein Thema. Das Internet ist ein Medium, so wie Papier oder Leinwand. Es lässt sich mit beliebigen Inhalten füllen. Das besondere dabei: Jeder darf mitmachen.
    Das wirklich wichtige Thema ist Diskurs und Aufmerksamkeit. Wie kann ich einen vernünftigen Diskurs führen und wie organisiere ich Aufmerksamkeit dafür? Dabei können Markennamen wie FAZ hilfreich sein, aber es ist beileibe nicht der einzige Weg. Wir müssen virtuelle Orte schaffen, an denen man sich gerne trifft und diskutiert – fernab von jedem Elitengeschwafel. Einer der ersten Treffpunkte im Internet nannte sich “The WELL” (die Quelle). Wir brauchen viele solche Wasserlöcher um die Wüste urbar zu machen zu machen. http://www.well.com/

  40. Ein fundierter Blog-Eintrag...
    Ein fundierter Blog-Eintrag zum Thema Wikipedia wäre tatsächlich eine gute, wenn auch nicht eben originelle Idee.
    Dann aber bitte nicht so eindimensional wie in den oben stehenden Kommentaren, sondern zum beispiel ausgehend von der Idee, dass das “Akkretionsproblem” (welch passender Terminus!) nicht die Menge des aufgenommenen Wissens ist, sondern deren Organisation – so käme man dann auch schnell zu der berühmten “Relevanzdebatte”, auf die jede Diskussion über Wikipedia zwangsläufig hinausläuft (ein wenig vergleichbar mit Godwin’s Law)).

  41. specialmarke@: Ihnen kann man...
    specialmarke@: Ihnen kann man aber auch nirgends nicht entrinnen, unter welchem Pseudonym auch immer, Sie sollten sich die Hilbert-Schmidtsche-(Schatten)Norm darauf hin mal ansehen, Sie Federfuchser Sie, dass sich Ihre Digis nicht (!) verrenken mögen am Compi, hic et nunc.
    Meinten Sie Immanuel Kants Werk: >Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten (mögen können< von Anno 1783, Auch dem Blog-Herrn D.A. ins fromme Gebetbüchlein geschrieben…

  42. Was ich an Wikipedia ja so mag...
    Was ich an Wikipedia ja so mag ist, dass ich mich verästelnd in Wissen, so irrelevant es auch sein mag, baden kann. Aber das ist nur meine Privatmeinung, der ich auch nur sinnloses Wissen anhäufe. Ich kann etwa nur Rennräder bauen, aber keine Bomben.

  43. yoyoblog@:Elite ist kein...
    yoyoblog@:Elite ist kein Thema, nö, die erschafft sich ex nihil.

  44. Elite = Macht,..zur Zeit...
    Elite = Macht,..zur Zeit passieren Dinge unter den Mächtigeren, die ziemlich dumm erscheinen und gar nicht mehr richtig elitär wirken; ob es um Erdbeben Prävention/Früherkennung oder die ordnungsgemässe Durchführung von musikalischen
    Veranstaltungen geht, was man dann im Falle des Schiefgehens hinterher ´draus macht, ist peinlicher als ein paar Rechtschreibfehler; dr.-titel hin o. her.
    Man muss auch ausserhalb des Netzes mit klugen und weniger klugen Menschen den Tag verbringen und oftmals sind die `Standardgebildeten`..angenehm genug..ähem..;
    Die Bearbeitung der Tagesaktualitäten über einen Zeitraum im Netz in mehreren
    online-Diensten gleichzeitig verfolgt>geht ja einfach im Netz eigentlich richtig schlecht, ..so daß man wieder lieber ein Buch in die Hand nimmt o. ´mal die Zeit oder irgendeinen ´rumfliegenden Kulturteil …Spazierengehen….usw.
    sakrale Steinmetzarbeiten ..hart , härter, am härtesten…

  45. Ein amüsanter und zum...
    Ein amüsanter und zum Nachdenken anregender Start in den neuen Blog. Ich freue mich auf die Fortsetzungen. Selbst nicht zur elite gehörend, wenn auch mit graecum, genieße ich die legeren Spitzen des Don. Beispielhaft sind auch die Bilder: Nicht perfekt, aber passend zum Thema. Don Alphonso ist sich nicht zu schade, viele Bilder mit uns zu teilen. Jeder darf Torten, Sonnenuntergänge, Wolken und Kirchen sehen, individuell Besonderes erkennen und lachen oder grübeln. Der Ansatz, schnell zu schreiben, zu antworten und zu photographieren ist aber doch elitär: Es bedarf entweder reichlich Mut oder Hochmut um reich auszuteilen und nicht an jedem Bröcklein zu feilen und jedes Bild zu polieren.

  46. Hier im ferneren Osten, in den...
    Hier im ferneren Osten, in den Reisfeldern, die gerade im Schlamm versinken und die Kobras ins Haus treiben, hat jeder sein Handy und damit jeder ders zahlen kann Internet. Unbegrenzter Datenverkehr für 13 Euro. Jederzeit Internet heist leider nicht kostenlos mit Deutschland video telefonieren, denn wir schlafen ja schon wenn ihr eure Rechner anwirft. Push Preise für Gold, Blogs satt, meine Helden: BillyBlog und Weisgarnix, Zeitungs-, Magazin- und englischsprachige Nachrichten, hab noch nie soviel gelesen, gelernt und mich amüsiert, das letztere Dank des Dons.

  47. @ donna laura / Don

    Ich...
    @ donna laura / Don
    Ich meine, dass eine nerd-Sprache mehr ist als nur systhem-theorie, sondern eben auch statussymbol (s. Professor, Finanzelite mit ihrem Kauderwelsch und ihren Abkürzungen, das Militär s. jüngst Wiki-Leaks, etc.) und Sinn – gemäß der von Humboldt entfalteten antik inspirierten Sprachtheorie der alten Rhetoriker, dass der Sinn einer Sprache in der Sprache liegt und man nur wissen kann, was sprachlich formulierbar ist. Deshalb fände ich eine Sprachanalyse des Netzes außerhalb antiquierter Bildungsdünkel und jenseits der Systemtheorien mehr als nur dringend.
    Eine bestimmte Form des Sprechens – was eben auch dieser Blog hier zeigt – verweist auf eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit, oder den Wunsch danach.
    Zudem sehe ich im Internet zwei Tendenzen. Die eine wie beim vorliegenden Blog und seinen Kommentaren ersichtlich, die Möglichkeit zur assoziativen nicht notwendig sachgebundenen kommunikation und die andere zur Sach-Information (das zeigt u.a. auch dieser Blog hier, der eben keinen sachdienlichen Hinweis auf das Abgebildete gibt). Diskurse habe ich bisher noch keine gesehen. Das mag daran liegen, a) dass ich einer ‘Kommunikation’ im Netz folgenlos beiwohnen kann, einem Diskurs nicht. b) dass Macht im netz über Multiplikation und Geschwindigkeit, nicht aber über Argumente funktioniert.
    Beispiel: Dem Streit mit meiner Frau kann ich nicht beseitigen, weil mir ihre argumente nicht gefallen. Ich muss mich dem stellen und das hat Folgen für mich und mein selbstverständnis (würde ich den Streit meiden, hätte das auch Folgen). Genauso einem Streit vor Gericht. Ich kann den Richter oder die Gegenpartei nicht ausschalten oder verlassen, wenn das dort gesagte mir nicht gefällt. Im netz kann ich das sehr wohl. Und das wird auch von den Forumsmitgliedern gefordert. “Wenn es Dir hier nicht gefällt, dann geh doch woanders hin!” Was das Netz also weder in den kommunikativen aspekten noch bei den sach-informationen einübt, das ist Verantwortung. Analoges Sprechen zu einem konkreten Adressaten übt das sehr wohl ein.

  48. Verehrter Don...
    Verehrter Don Alfonso,
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    Firefox hat diese Ihre Website daran gehindert ein PopUp-Fenster zu öffnen !
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    In dieses Netz wollen Sie sich verstricken ? Ich weiß natürlich, daß Sie darin schon einmal verstrickt waren. Die “Way Back Machine” gibt genaue Auskunft über Ihr ruheloses Treiben so um die Jahrtausendwende herum.
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    So um 1993, also stand LINUXZeit Version 0.92, habe ich um eine Kasten Champus gewettet, daß die Eliten der damaligen Zeit den Anschluß bereits seit 15 Jahren verpaßt hatten (hab ich natürlich gewonnen).
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    Wenige märchenhafte Visionäre haben uns mit WARP-Geschwindigkeit in eine andere Zeit geschleudert. Diese Schleuder stand niemals in D. Alle Intellektuellen (zumindest in D aber auch anderwo) haben den Shinkansen verpaßt und fahren immer noch mit der Bimmelbahn !
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    Um ein bischen Multimediarummel anzuleiern brauchen die sog. ernsthaften Kreativen ganze Stäbe von Leuten aus der Realwirtschaft. – ABGEHÄNGT !
    .
    Da lästern die Massen über Nieten in Nadelstreifen und vergessen dabei die Nieten im Rollkragenpullover mit Hornbrille und Wurzelholzpfeife !
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    Verehrter Don Alfonso mit diesem Thema sind Sie 20 Jahre zu spät dran !
    Es besteht die Gefahr, daß sich selbst die rüstigen Bewohner der Seniorenresidenzen am Tegernsee langweilen wenn Sie uns da mit netten Photos von Fresken und alten Steinen kommen.
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    Unsere Dichter und Denker braten so im eigenen Saft der Wiederaufarbeitung von gesellschaftlicher Realität, daß sie darüber schon längst endgelagert werden müssen oder als folkloristischer Beitrag in einer Sammelbeilage auf einer BlueRay vermarktet werden sollten. Oder wir stellen Sie zusammen mit ihren ArtDéco Möbeln ins Museum.
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    Ich erwarte, daß wenn schon Politiker und Journaille nur noch das von sich geben was genehm ist, wenigstens die Dichter und Denker sich darum bemühen, Vision und Mission unserer Gesellschaft zu erarbeiten.

  49. "Mein" Internet ist ziemlich...
    “Mein” Internet ist ziemlich klein und überschaubar geworden. Ich weiß inzwischen recht gut, wo Qualität zu finden ist und eine wohltuende Sprache gepflegt wird – statt der “Probs” und sonstigen Abkürzerei, die in den meisten Foren betrieben wird. Meine wichtigeste Adresse im Netz ist diese:
    http://www.alte-musik-forum.de/index.php
    Lauter Musikverrückte, die sich über Feinheiten des Kontrapunkts und der historischen Aufführungspraxis die Köpfe und Finger heiß schreiben – da mache ich gerne mit. Schließlich möchte ich nicht nur passiv konsumieren sondern mich auch selber einbringen können. Unmoderierte Foren, in denen sich vorzugsweise Leute tummeln, die sich nicht benehmen können (oder wollen), meide ich inzwischen ganz. Das “richtige” Lesen (Lyrik, Prosa) bleibt aber dem Buch vorbehalten. Das Netz ist mehr etwas für die schnelle Information, den schnellen Austausch. Und macht mir in dieser Funktion sehr viel Freude.

  50. No. 6, die anderen sind sehr...
    No. 6, die anderen sind sehr viel jünger als ich, die werden es schon richten.
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    susrich.somnambuhle, ich wollte nie mehr als ein wenig unterhaltsam plaudern. Wer das auch will, soll hier seinen Spass haben. Wer dagenen lolen und roflen will oder über Osi-Layer reden, wird andernorts mehr Spass haben. Vielleicht wollen ja manche plaudern? Wir werden sehen.
    .
    (Dieser Beitrag hat inzwischen über 40 Kommentare. Das weist schon darauf hin)

  51. @DA mazol tov für den neuen...
    @DA mazol tov für den neuen Blogg. Aber bitte die Stützen nicht aufgeben, wär schad drum.

  52. Niemals!...
    Niemals!

  53. Diese Diskussion amüsiert...
    Diese Diskussion amüsiert mich. Da versuchen doch einige FAZ-Leser tatsächlich einen bewusst elaborierten Sprachcode zu pflegen, um sich als Intellektuelle vom gemeinen Internet-Pöbel abzugrenzen. Smileys oder Leetspeak verursachen bei ihnen wahrscheinlich körperliche Übelkeit. Leute, euch würde eine ordentliche Dosis 4chan gut tun ;-)
    http://www.4chan.org/

  54. @ don:

    Hehe, sag ich doch....
    @ don:
    Hehe, sag ich doch. Sie haben Sinn für Ironie ;-) fein, fein.
    Vielleicht noch zum Plaudern und Wien und Kaffeplausch… Ehedem wurde Plausch von den Salons des 19. Jhdt.s bis hin zu den Genossen von Lenin bis Sartre anders verstanden. Viele haben den 2. Weltkrieg nur wegen des Plauschs im Kaffee etwa ertragen können. Wäre schön zu erfahren, wie sehr das Internet den begriff des Plausches verändert hat…

  55. Nagut,

    wen weiter oben schon...
    Nagut,
    wen weiter oben schon Deep Purple rausgelassen werden, dann darf vielleicht ich auch mal:
    http://www.youtube.com/watch?v=51v47NC6Et4
    … und den Beteiligten viel Freude neuen Blog wünschen darf ich sicherlich.

  56. Don, Sie bitten um...
    Don, Sie bitten um Vorschläge? Gern: Ich würde mir eine Kolumne wünschen, die nicht nur im Virtuellen kreiselt, sondern vor allem die Scharniere, Membrane und korrespondierenden Röhren zwischen Online- und physischer Welt genauer beschreibt. Denn physische Objekte sind wir dann eben doch, so sehr mancher Netzfundi mit seiner Auflösung im großen Datensalat kokettieren mag, und unsere Intelligenz ist vielleicht sehr viel mehr eine Funktion des Sinnlichen, als der durchschnittliche Facebooknutzer wahrhaben will. Was also passiert mit uns tatsächlich, wenn wir glauben, “im Netz” zu sein? Und was bedeutet das alles, heruntergebrochen, für die Bewegungen (oder Nichtbewegungen), die das Netz im Kollektiven auslöst: Katalysator oder “Circenses”? Darüber möchte ich wohl mehr erfahren. Wenn bei dieser Gelegenheit hin und wieder ein paar Internet-Schwätzer coram publico vermöbelt werden, soll’s mir auch recht sein. In jedem Fall: Gutes Gelingen!

  57. Seit Monaten verfolge ich...
    Seit Monaten verfolge ich inkonsequent, weil nichts begreifend, die Taetigekeit eines sog. Profi-Bloggers (S.Lobo). Ich fuehle mich voellig ueberfordert. Kann mir bei Gelegenheit (dieser Ort hier scheint mir passend) jemand erklaeren, was der Mann eigentlich macht? Er scheint sehr erfolgreich zu sein.

  58. Hallo Don,

    ja so ist das mit...
    Hallo Don,
    ja so ist das mit Menschen und dem Internet. Wie im realen Leben, wenn Sie vor die Türe gehen. Nichts anderes geschieht und passiert täglich milliardenfach im Internet.
    Ich selbst bin beteiligt an der Entwicklung des Webs, bzw. den Programmen dafür oder den Webseiten, die mehr oder weniger gut kommunizieren oder verkaufen wollen und sollen.
    Jeder und alles findet dort seine Ecke und das ist auch richtig und gut so. Das allgemeine Sozial- und Bildungsproblem – weltweit – sorgt auch dafür, dass vieles heute im Internet klickibunti ist, denn es wird mit dem Wissen, dass immer weniger gelesen wird, dorthin entwickelt.
    Eine gute durchschnittliche Verweildauer auf einer Webseite beträgt heute so ca. 3 Minuten. Das ist verdammt wenig und wer dann textet auf Teufel komm raus, der hat leider schon verloren, zumindest wenn er kommerziell seine Webseite betreibt.
    Also … lesen ist heute ein schwieriges Thema. Ich persönlich bedauere das zwar sehr, aber ich bin mir bewusst, dass ich selbst dem Stil, Geschmack und Mainstream von Millionen nicht entspreche.
    Und … jetzt mache ich es wieder rund! Deshalb gibt es für jeden und alles im Internet seine Ecke und Nische. Wer Lust Zeit und Gelegenheit hat, sich anspruchsvoll zu unterhalten, der findet seinen Weg hier her und anderswohin. Wer keine Lust auf Lektüre verspürt – dies ist die Masse – der klickt auf klickibunti Reiter und schon öffnet sich ein YouTube Video und ähnliches.
    Der Spiegel der Zeit nennt sich heute Internet!
    In diesem Sinne … und ein schönes WE
    Tom

  59. Ein Beitrag aus der Feder des...
    Ein Beitrag aus der Feder des Don über die Wikipedia würde auch mir gefallen. Vielleicht nicht jede Bewertung, wohl aber hoffe ich ich auf Funken der Anregung. Wobei alle Debatten, die je über die Wikipedia geführt werden könnten natürlich intern schon längst und in der Regel noch wesentlich erbitterter geführt wurden.
    Für die Mitarbeiter der Wikipedia geht es bei den Debatten ja um mehr als für die Kritiker von außen, sie haben Energie, Zeit und Herzblut investiert und da ist Zurückweisung der eigenen Ideen und Pläne natürlich besonders verletzend.

  60. Schön, dass wohl viele über...
    Schön, dass wohl viele über “das Haus zur fetten Margot” noch ein wenig rätseln dürfen.
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau_Margaux – Ja, auch da ließ sich’s trefflich studieren.
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    Und nein: Es wird auch morgen niemand jemanden umbringen.
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    Und Kurzke, Mainz, hat nicht zu letzt in den Thomas-Mann-Studien 2009 uns allen, der Weltkultur also, “einen untergejubelt”: Er hat nicht mehr und nicht weniger gemacht, als mal eben so und quasi wie én passant eine Neuvermessung der intellektuellen Welt (großer Teile der westlichen Welt zumindest) vorzunehmen, wenn man so will, in dem er die Einschätzung der “Betrachtungen eines Unpolitischen” einer vollständigen Neueinschätzung unterzog – “notweniger Weise” fügt man an.
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    Dies Seebeben also noch “wie auf dem Grund”. Gerade erst hat es sich ereignet. Die Welle mag/wird wohl noch kommen. Und mag es 20 nochmal Jahre dauern.
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    (Wir selbst hatten bei nämlichem Kurzke schon ca. 1995 eine entsprechende und ebenfalls intellektuell überfällige völlige Neueinschätzung von “Bruder Hitler” erbeten/angemahnt. Die ist bisher leider noch nicht erfolgt (“das kam zu dir”, weiss Hans Castorp sowieso) – denn sowohl demokratisch gewählte Führer und ihr Kreis/Clique können sich anschließend rein praktisch faschistoid verhalten, wie auch durch Putsch und Gewalt an die Macht gelangte Diktatoren und Mörder.
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    (Unbewußte) Exekution faschistoiden Regierungsverhaltens ist nicht an die Art der Legitimierung der Macht gebunden: In der praktischen Handhabung der Macht kann wie man an die Macht kam, nämlich demokratisch, ebe auch schnell vergessen sein. Und sogar zu Fehlschlüsse über das Selbst verleiten: “Ich bin doch ein demokratisch gewählter Präsident, also bin ich gut”. (“… und wehe, man widerspricht mir!”) Eben nicht automatisch. Die durch demokratische Wahl herstellten Machtverhältnisse sind eben auch das: Machtverhältnisse. Und wenn dann mit getürkten Beweisen Armeen in Marsch gesetzt werden (oder die Rüstungsexportbeschränkungsgesetze des eigenen Staates umgangen), ist auch das weiterhin faschistoid/verbrechercherisch. Wie Demokratie & Wahrheit feststellen müssen. Denn die fallen wohl nicht erst am Ende zusammen und in eins.)
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    Hermann Kurzke: “Die Politisierung des Unpolitischen” In: http://www.klostermann.de/lit/lit_tmj.htm (Wir waren sowieso nie unpolitisch, aber seì’s drum)
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    http://www.amazon.de/F%C3%BClle-Wohllauts-Zauberberg-Martin-Benrath/dp/B000026F5I/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1280509951&sr=8-2
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    Und die gedehnte Zeit: http://www.youtube.com/watch?v=ZNxQJ8jQYm0&feature=related – nunc stans also
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    “Ich will trotzdem die Augen nicht davor schließen, denn nochmals: besser, aufrichtiger, heiterer und produktiver als der Haß ist das Sich-wieder-Erkennen”
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    “Desto schlimmer für uns, desto beschämender für das hilflose Europa von heute, das er fasziniert, worin er den Mann des Schicksals, den Allbezwinger spielen darf, und dank einer Verkettung phantastisch glücklicher – das heißt unglückseliger – Umstände, da zufällig kein Wasser fließt, das nicht seine Mühlen triebe, von einem Siege über das Nichts, über die vollendete Widerstandslosigkeit zum andern getragen wird. … wie das Glück sich ihm fügt, Mauern lautlos vor ihm niedersinken und der trübselige Nichtsnutz von einst, weil er – aus Vaterlandsliebe, soviel er weiß – die Politik erlernte, nun im Begriffe scheint, sich Europa, Gott weiß es, vielleicht die Welt zu unterwerfen: das alles ist durchaus einmalig, dem Maßstabe nach neu und eindrucksvoll; man kann unmöglich umhin, der Erscheinung eine gewisse angewiderte Bewunderung entgegenzubringen. … Märchenzüge sind darin kenntlich, wenn auch verhunzt (das Motiv der Verhunzung und der Heruntergekommenheit spielt eine große Rolle im gegenwärtigen europäischen Leben): Das Thema vom Träumerhans, der die Prinzessin und das ganze Reich gewinnt, vom ‚häßlichen jungen Entlein’, das sich als Schwan entpuppt, vom Dornröschen, um dessen Schlaf die Brünnhilden-Lohe zu Rosenhecken geworden ist und das unter dem weckenden Kusse des Siegfriedhelden lächelt. … Es ist abscheulich, aber es stimmt. Dazu der ‚Jude im Dorn’ – und was nicht noch alles an Volksgemüt, vermischt mit schändlicher Pathologie. Wagnerisch, auf der Stufe der Verhunzung, ist das Ganze, …
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    Künstlertum … Ich sprach von moralischer Kasteiung, aber muß man nicht, ob man will oder nicht, in dem Phänomen eine Erscheinungsform des Künstlertums wieder erkennen? Es ist, auf eine gewisse beschämende Weise, alles da: die “Schwierigkeit”, Faulheit und klägliche Undefinierbarkeit der Frühe, das Nichtunterzubringensein, das Was-willst-du-nun-eigentlich?, das halb blöde Hinvegetieren in tiefster sozialer und seelischer Boheme, das im Grunde hochmütige, im Grunde sich für zu gut haltende Abweisen jeder vernünftigen und ehrenwerten Tätigkeit – auf Grund wovon? Auf Grund einer dumpfen Ahnung, vorbehalten zu sein für etwas ganz Unbestimmbares, bei dessen Nennung, wenn es zu nennen wäre, die Menschen in Gelächter ausbrechen würden. Dazu das schlechte Gewissen, das Schuldgefühl, die Wut auf die Welt, der revolutionäre Instinkt, die unterbewußte Ansammlung explosiver Kompensationswünsche, das zäh arbeitende Bedürfnis, sich zu rechtfertigen, zu beweisen, der Drang zur Überwältigung, Unterwerfung, der Traum, eine in Angst, Liebe, Bewunderung, Scham vergehende Welt zu den Füßen des einst Verschmähten zu sehen. Es ist unratsam, aus der Vehemenz der Erfüllung Schlüsse zu ziehen auf das Maß, die Tiefe der latenten und heimlichen Würde, die unter der Ehrlosigkeit des Puppenstandes zu leiden hatte, auf die außerordentliche Spannungsgewalt eines Unterbewußtseins, das “Schöpfungen” solchen ausladenden und aufdringlichen Stils zeitigt. Das al fresco, der große historische Stil ist ja nicht Sache der Person, sondern des Mediums und Wirkungsgebietes …
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    Aber auch die Unersättlichkeit des Kompensations- und Selbstverherrlichungstriebes ist da, die Ruhelosigkeit, das Nie-sich-Genüge-Tun, das Vergessen der Erfolge, ihr rasches Sich-Abnutzen für das Selbstbewußtsein, die Leere und Langeweile, das Nichtigkeitsgefühl, sobald nichts anzustellen und die Welt nicht in Atem zu halten ist, der schlaflose Zwang zum Immer-wieder-sich-neubeweisen-Müssen … ”
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    Auch wenn die bekante und richtige Psychologie davon “benigner versus maligner Narzißmus” sagt und weiss, so steckt doch mehr darin (wie wohl soeben erfolgtes Neu-Lesen fühle läßt). Auch weiterhin hat es etwas “von der deutschen Seele an sich”. Leider bleibt dies auch heute,, am 30.7.2010, weiterhin festzustellen und festzuhalten.
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    “Und dennoch bin !ich! die Welt” (Wagner)
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    Und es bliebe zu überlegen, ob man nicht “wikileaks” dazu anstiften sollte, die geheimen Zusatzprotokolle zu den “2+4 Verträgen” (die z.B. den Verbleib und die Rechte ausländischer, befreundeter Truppen auf deutschem Boden regeln) und die einem regelrechten Friedensvertrag für Mitteleuropa bis auf weiteres noch entgegenstehen – wie auch das aktuell vorhandene Deutschland ganz sicher noch weiter in einen Friedensvertrag hineinreifen müsste if i put my anglo-saxon hat on, wozu Deutschland ggfls. der Weg aufzuzeige wäre.
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    “wikileaks” veröffentlicht 2+4 vollständig wäre ganz sicher möglicherweise ein notwendiger Häutungs- und Vorwärtsschritt, “Mehr Freiheit wagen” nämlich.
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    Wie es also ansonsten zu machen wäre, weiß jedes Kind und jeder Weltführer, “ich und Barak Obama ” also: Es wäre ganz einfach so zu handeln, als hätte Deutschland den genannten Vertrag/dessen Status schon.
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    Und dann stellte sich die normative Kraft des Faktischen ein: Die neuen Verhältnisse sorgen selbst für ihre Anerkennung.
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    Gerade so, wie im Kleinen in jeder Familie: Sobald der Sohn sich wie ein Mann verhält, wird er auch vom Vater als solcher ernst genommen. So lange er aber fragt: “Vater, wann bin ichs, werd’ ichs?” ist er es nicht und wird weiter wie ein Kind behandelt… .
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    Und hier liegen leicht erkennbar, die zwei Probleme Deutschlands – und damit auch des Tegernsees:
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    Erstens verhält es sich, z. B. bezogen auf die Vereinigten Staaten von Amerika, weiter zu sehr noch wie ein Kind (aus Sicht der USA mindestens insgeheim ganz sicher) – auch wenn es, das Kind, von sich selber (leider) (und schon lange) etwas anderes glaubt, (“wir sind schon weiter”, was aber nicht stimm) – und
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    Zweitens hat das Vorwärtshandeln, welches ganz einfach so neue Verhältnisse schafft, ja vor gar nicht langer Zeit erst von hier aus schon mal einer gemacht: Erfolgreich mit den Verträgen von Versailles. Und vor allem wg. des dann noch Nachfolgenden ist die Variante stark belastet, sehr vorsichtig ausgedrückt, wie wir alle wissen. Und es würde daher wohl eines reinrassigen politischen Großkünstlers, eines “deutschen Churchill oder de Gaulle sozusagen”, bedürfen, die Gratwanderung in die freie und verantwortete Zukunft für Mitteleuropa endlich tatsächlich zu gewinnen. (Oberst Klein in AfStan war der Beweis (fürs unfähige Deutschland heute); “tut uns leid Herr Klein, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, musste es einmal gesagt werden”)
    .
    “wikileaks for two plus four” also wäre möglicherweise überlegenswertes zivilisatorisches und kulturelles Werkzeug, bereits deutlich erkennbar bestehende und wirklich unangenehme allgemeine und besondere zwischenstaatliche Verkrustungen aufzubrechen. Denn zu lange 2+4 wäre Stillstand, wäre Rückschritt. Nützte uns nicht. Nütze allen nichts. Because time marches on.
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    Aber nur Mal so am Rande, wie immer von uns.

  61. Wie verzollt man ein Flying...
    Wie verzollt man ein Flying Spaghetti Monster?

  62. Wir stehen in Tradition. Es...
    Wir stehen in Tradition. Es lohnt, sie zu kennen:
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    “In den Jahren nach der Kapitulation Deutschlands steht die Frage nach der moralischen Schuld der Deutschen im Zentrum von Thomas Manns essayistischer Publizistik. Thomas Mann, der im Juni 1944 amerikanischer Staatsbürger wurde, entscheidet sich gegen eine Rückkehr nach Deutschland und verteidigt diese Entscheidung mit den moralischen Grundsätzen der Politik Roosevelts. Neben den politischen Schriften beinhaltet der Band bedeutende Essays wie ›Dostojewski mit Maßen‹, ›Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung‹, ›Goethe und die Demokratie‹ sowie die umfangreiche ›Entstehung des Doktor Faustus‹.”
    .
    http://www.thomasmann.de/sixcms/detail.php?template=tm_buch_detail&id=1074364&_navi_uri=/thomasmann/werk/lieferbare_ausgaben/?isbn=310048366

  63. Filou,
    der Mann ist einfach...

    Filou,
    der Mann ist einfach ein Werbefuzzi. Für Geld kreiert er für Deine Firma einen Flyer, nur halt im Internet, für GPS oder auf Twitter.

  64. Dumme Gedanken hat jeder,
    nur...

    Dumme Gedanken hat jeder,
    nur der Weise verschweigt sie.
    Wilhelm Busch

  65. Zu den Ossis Anno 90 ist mir...
    Zu den Ossis Anno 90 ist mir noch eingefallen, dass sie auch ein Problem damit hatten, dass die Westzeitungen alle so unglaublich dick waren.
    Viele sollen ein Wochenende damit verbracht haben, FAZ und ZEIT von vorne bis hinten durchzulesen um hinterher empört festzustellen, dass sich das ja nicht wirklich gelohnt habe.
    .
    Ich kann mich erinnern, wie mein alter Herr von manchen naiven Gästen gefragt wurde, ob er die Bücher im Schrank (es waren gar nicht so viele) wirklich alle gelesen habe?!
    .
    Und beim Fernsehen! Fassungslos berichteten USA-Reisende, dort gebe es 13 Kanäle, und das auch noch gebührenfrei! Wer soll das alles gucken? Wie kann man da nur den Überlick behalten?
    .
    Tatsächlich scheinen Medien auf Menschen so was wie einen moralischen Druck auszuüben, sie vollständig zu konsumieren…

  66. Noch eines:

    Es gibt diese...
    Noch eines:
    Es gibt diese Fernseh-Dokumentation aus dem Jahr 2007 ca. in der der glücklich relativ junge Chef des Verlages, welcher meist besonders für eine periodischen Print-Publikation – wohl Namens “Der Globus” oder so (Besitzerin Anke Hüpfer), bekannt ist (und in einer Hauptstadt mit B erscheint), darin M. D. also überwiegend immer mit Riesenschritten alleine durchs Bild läuft (eine seine möglicherweise vielen herausragenden Eigenschaften; außerdem muss er auch wohl so etwas wie einen natürlich guten Draht zu Frauen haben, bei der Chefin freundlicherweise ganz sicher (sowieso immer eine gute Eigenschaft)). Wenn er desweiteren nicht gerade in NY mit HK speist, dort abends Vortrag hält, sich zur unverbrüchlichen Freundschaft mit Israel bekennt, in der Toskana mit Mitarbeitern Restaurants sucht, oder banal mit Team arbeitet und auch nach Paris kommt; wir glauben, es war Paris; wo er dann von hinten an zwei Männer herantritt, welche auch aus seiner Zunft, F.S. und S.A. mit Namen, die ihm durch den Zaun sehend den Rücken zuwenden, wobei ihm, dem Hinzutretenden die Kamera von hinten über die Schulter schaut, also in Richtung der genannten Beiden, worauf hin sich F.S. umdreht und ganz nett und natürlich und lobenswerter Weise sagt: “Aber Ihr werdet uns doch nicht in Euren Film aufnehmen?” Und wir alle uns sehr über diesen Moment gefreut haben – und eben auch, dass genau dieser Moment nicht geschnitten sondern eingelassen wurde.
    .
    Und es bleibt zu erinnern, dass
    – Europa zusammen längst mehr Anteil am Welt-Bruttosozialprdukt hat, als z. B. die USA, nämlich 30% (http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttonationaleinkommen , scrollen)
    – der Präsident der Vereinigten Staaten aber über 2.000.000 Mitarbeiter gebietet (Quelle: NPR, http://de.wikipedia.org/wiki/National_Public_Radio)
    – während genannter Herr M.D. bei der Verschmelzung zweier Printmedien aufeinander wie verlautet immerhin doch auch an die 6.000 Arbeitsstellen einsparen konnte, (was, wie auch bekannt, zur Zeit allerlei Schule macht)
    – und die Führungsfähigkeit vieler anderer Herausgeber gut, aber nicht stark ist, dafür aber sympathisch und nützlich.
    Während dessen also hatten wir schon seit einiger Zeit (Monaten, wie man evtl. verstehen wird) so bei uns – und wirklich ganz privatim nur – gedacht, dass sich bewegter Herr Don Alphonso am Ende möglicherweise doch und am besten keinen der genannten drei Herren endlich zum Vorbilde nehmen möge – denn sie wären alle zu gering für ihn. Ihm taugte und frommte mehr.

  67. Ich kann das mit der fetten...
    Ich kann das mit der fetten Margot gerne auflösen: Das ist der Titel und die Hauptperson einer Ballade von Francois Villon, mit dem schönen, wiederkehrenden Spruch “In unserm Puff kriegt jeder, was er braucht”.

  68. Wobei es natürlich der pure...
    Wobei es natürlich der pure Wahnsinn war, die Bibel ins Sächsiche zu übersetzen und jedem Dorfpfarrer einzureden, er dürfe sich jetzt selber was dazu denken.
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    An den amerikanischen Bibelchristen kann man ja sehen, wohin das geführt hat.
    .
    Hoffentlich kehrt auch die Alleinseligmachende bald wieder zum lateinischen Quellcode zurück. Schon allein dadurch werden so viele Übersetzungs- und Verständnisfehler unterbunden.

  69. Szenenwechsel - nach Hamelin? ...
    Szenenwechsel – nach Hamelin? Wissen Sie was – die Schweizer Wirtschaft wächst z.Zt kräftig – um 2%. Ohne die fleissigen Einwanderer aus dem Grossen Kanton im Norden wäre es nur 1% gewesen! Un grand Merci!
    Soso, HansMeier555 liest Le Monde Diplomatique. Es herrscht doch Anarchie dans la Grande Nation (Grenoble).

  70. Griechisch, HansMeier555,...
    Griechisch, HansMeier555, griechisch.
    Beim “Logos” zu Beginn (“Hello World”, hihi) geht es gleich los mit Griechisch-Lateinischen Übersetzungsfragen.

  71. Rosinante sagt: "Ich habe...
    Rosinante sagt: “Ich habe übrigens kein Graecum.”
    Das stand zu befürchten.

  72. ceterum censeo: Schrödingers...
    ceterum censeo: Schrödingers Katze lebt, miaut und “geniesst” gleichzeitig ihren Tod, nachdem sie die kulturkritischen Ausführungen von perfekt!57 in aller gebotenen Kürze überlesen (sie konnte lesen, infolge der Ergebnisse des letzten Neurologenkongresses) hatte ;-)
    ..
    HansMeier555@Dito:Die Hl. Dreifaltigkeit steht nicht im Widerspruch zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT), da sind wir beide uns doch einig. Charles P. Snow irrte eben doch bezüglich dem Auseinanderklaffen der beiden Geisteskulturen q.e.d.
    Spezielle Relativitätstheorie – Wikipedia
    ..
    Nörgler@:…und wie stehts mit Ihnen?

  73. Lieber HansMeier, das ist...
    Lieber HansMeier, das ist alles? Hm, dafuer macht er aber viel Wind in allen Kanaelen. Na gut, lassen wir’s dabei.

  74. Sehr geehrter Don,
    (1)Ihre...

    Sehr geehrter Don,
    (1)Ihre neue Blog Idee ist ganz nach meinem Geschmack. Was Sie ja nicht wissen können, ich habe mich schon in eine PDP11/45 verliebt, da gingen Sie wahrscheinlich noch nicht einmal in den Kindergarten, und mit meinem besten Freund e-maile ich schon seit 1987 über den Atlantik (damals über DECNET). Leider habe ich in den nächsten Wochen nur wenig Zeit mitzumachen, denn ich fahre nach Kanada in mein Ferienhaus um Ferien zu machen. Mein Ferienhaus ist ein richtiges Ferienhaus, weil es dort weder Internet- noch Mobilnetanschluss gibt und statt der Papier FAZ nur ein lokales Inselblatt mit Nachrichten über den Farmersmarkt und ähnliches.
    (2) Als ich die Bilder von den Grabplatten sah, dachte ich, dass ich hier eine elektronische Grabplatte hinzufügen könnte. Ich habe in meinem Leben nur ganz wenige Frauen in Managementpositionen getroffen(höher als ich), eine davon war die Direktorin meiner katholischen Nonnenschule, Mater Rhabana Münkel. Sie war eine der ersten Frauen, die in Frankfurt promovierten und leitete über viele Jahre erfolgreich eine Mädchenschule mit 1000 Mädchen. Sie starb 1970. Vor zwei Wochen war ich in Königstein i. Ts., um ihr Grab zu suchen und erwartete so etwas zu finden, wie auf Ihren Fotos. Aber über ihrem Grab liegt schon eine andere Nonne, und einen Stein – nicht einmal eine Inschrift auf dem Stein der anderen Nonne – gibt es nicht. Ich fand das traurig, aber jetzt gibt es wenigstens eine e-Version.
    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Der Tiger

  75. @fionn
    Vor langer langer Zeit,...

    @fionn
    Vor langer langer Zeit, um französisch zu lernen. Eine interessante Kombination aus interessanten Informationen und einer gewollt langweilig-hölzernen Darstellung. Teilweise war es einfach haarsträubend.
    .
    @filou
    Ich glaube, das ist alles. Wer sich selbst gut vermarkten kann, dem nimmt man wenigstens ab, dass er sein Metier beherrscht.
    .
    @auxtroisglobes
    Ich mein schon lateinisch. Es geht nicht um irgendeine “ursprüngliche, wahrhaftige Version”, sondern um einen gut eingeführten Globalstandard. Und da war Trient einfach nicht zu verbessern. Alles lief rund. Und dann kommen die Deppen und machen es mutwillig kaputt. Früher oder später wird die Babylonische Verwirrung soweit fortgeschritten sein, dass sie “Reset” drücken und wieder zu Trient zurückkehren werden müssen. Mal schaun.
    .

  76. ein koommonikattionsmittel...
    ein koommonikattionsmittel sdst ekein kinederspielzeucg!

  77. @der Tiger - so ist das mit...
    @der Tiger – so ist das mit der “ewigen Ruhe”: die dauert dreißig Jahre, wenn keine Ahnen nach mehr verlangen. Dann darf der nächste dran glauben.

  78. @der Tiger, beneidenswert. Ich...
    @der Tiger, beneidenswert. Ich erinnere mich noch gut…
    http://www.youtube.com/watch?v=mL7n5mEmXJo

  79. graecum, kleingeratenes oder...
    graecum, kleingeratenes oder gr(useliges) latinum – egal. ist ohnehin vergessen, selbst wenn man beinahe täglich damit zu tun hat. tote sprachen eben, die selbst ein engagierter lehrer kaum wiederzubeleben verstand. tot, wie zum beispiel basic oder pascal … habe ich als kind noch gelernt! und wozu ist es gut? eben …
    .
    lieber susrich.somnambuhle,
    eine analyse d e r ‘sprache d e s netzes’ ist wie gesagt so einfach nicht – z.b. existiert e i n e sprache der zeitungen oder der bücher ebenso wenig, aus guten gründen der stets bestehenden differenz der sprache der sprecher (idiolekte, soziolekte, fachsprachen). e.g.: sie sprechen anders, als ich es tue, und dies im gleichen medium. gleichwohl gibt es vergleichsmöglichkeiten, die aber eher die struktur der sprache betreffen.
    .
    diskurse erlebe ich im netz jede menge, vielleicht hilft die definition weiter:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs.
    zuweilen soll diskussion mit diskurs velwechsert werden, weil diskurs seit den 70ern viel besser, äh: gebildeter klingt …
    .
    jedoch muss ich zugeben, dass reines plaudern den spassfaktor erhöht:
    man kann vergleichsweise entspannt und faul bleiben, exakte definitionen sind unnötig, weil man sich immer irgendwie, und das möglichst originell, aus der sackgasse, in die man sich versehentlich hineinmanövriert hat, herauswinden kann.
    wer einem auf die nerven geht, kann – im gegensatz zur erbtante – ignoriert werden etc.
    im internet findet übrigens der instant-plausch statt: ungekämmt, vom calvados beeinträchtigt (s.o.) und die hunde jaulen derweil an der analogen tür, jenseits dieser wächst das gras auf dem 5 qm-dachgarten – das geht alles und keiner merkt’s (nun gut: fast niemand) …
    .
    alors, bonne nuit, werte runde, der cognac (mitsamt dem italienischen verdunste(nichtverdurste-)engel) ruft mich an den kamin!

  80. Donna Laura, befeuert, meine...
    Donna Laura, befeuert, meine Teuerste, befeuert!

  81. pardon, ex cuse moi s.v.p....
    pardon, ex cuse moi s.v.p. Arnaud!
    Ein Descartes hat nach durchzweifelter Nacht nicht vorausahnen können, daß mehr als 3 Jahrhunderte später ein ähnlicher Zweifel zum Prüfstein einer erwachenden Diskussion werden sollte.
    Mir erhebt sich die Frage, was ist menschliches Tun und Lassen? Und wenn ich dies lese – bei allem Wohlwollen – die menschliche Hybris war uns immer näher als Demut! Nichtsdestotrotz – in Kürze: “Es war wieder traumhaft!”
    @ aux trois globes – vor zwei, drei Jahren – Sie scherzen!!!!!!
    @ christian hinterhuber – vollkommen Ihrer Meinung
    @ Hanns Meier 555 – ein einigermaßen intelligener Blogger sucht sich ein Blog, ob anspruchsvoll oder nicht sei dahingestellt, indem man löschen (deleten) kann.
    @ escalero – auch Don hat zuweilen Probleme mit der Rechtschreibung
    @donna laura – gramarci
    @Don Alsphonso – es heißt n i e m a l e n bei einem Berliner
    twitter – youporn – Fremdwörter, die ich erst mal googeln müßte und dazu fehlt mir einfach die Zeit – vielleicht auch der Spaß!
    Wikipedia – bleibt mir ein Greuel! Das Graecum hat keiner in meiner Familie. Das große Latinum sehr wohl. Und wie versaut sich ein 1er Lateiner, dem ein Abitur, das auch seinen Namen noch verdient (Physik und Latein im LK) das Abi? Indem er im Leistungskurs Wikipedia zur Übersetzung benützt. Wurde mir aber auch erst vor einem Jahr mitgeteilt – es hätte auch vorher nichts zu befürchten gegeben aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
    Und was ist schöner als ein handgeschriebenes Gedicht – der Verbrennung entgangen, weil von einem anderen Verfasser:
    …….wie der zaubrische Gesang der Kirke dem einsamen Herzen des Odysseus!
    Sie erwecken in mir neuen Wahn. Daß der Mensch dem Menschen Freund sei und die Liebe unwandelbar!
    Und jetzt krieg ich langsam einen Wahn – ist wieder Stau auf der AB? Ferienbeginn!
    Schönes Wochenende!

  82. Rosinante, der Name bereitete...
    Rosinante, der Name bereitete mir reichlich Kopfzerbrechen. Ich habe aber auch kein Graecum, und nur ein Schmalspurlatinum. Daran mag es liegen.

  83. Was heisst schon "tote...
    Was heisst schon “tote Sprache”.
    .
    ALLE fremden Sprachen sind tot und unnütz, ausser Simple English. Das wird im Hotel und auch sonst in allen relevanten Zusammenhängen verstanden.
    .
    Französisch, Spanisch, Italienisch, alles überflüssig wie ein Kropf. Ausser wenn man Spanischlehrerin werden will, um Schülerinnen zu unterrichten, die das dann auch wieder nicht brauchen.
    .
    Im Gegensatz zu Windows Office Excel, aber das können sie im Büro dann nicht, denn nützliche Dinge lernt man ja nicht mehr in der Schule.

  84. Jetzt auch das noch:
    erst kein...

    Jetzt auch das noch:
    erst kein latinum nun auch kein graecum;
    weit und breit kein Ginsterbusch unter den ich mich setzen könnte, seufz ….

  85. Aiaiai, jeder schickt Grüße....
    Aiaiai, jeder schickt Grüße. Nun gut, wenn Sie weiter die Stützen betreiben, dann auch von mir kurz was dazu. Wikipedia und ihre Probleme wurde angesprochen als erwünschtes Thema, dem schließe ich mich an. Ich hätte es zudem gern aufgebohrt um Erfahrungen mit Chats, die immer größer werden (Focus hatte WIMRE mal einen), großen Blogs (DA, Ihr Auftritt!), erkläre mich auch bereit, sporadisch meinen Senf zu 10 Jahren Usenetnutzung dazuzugeben. Unbedingt gehört über das von susrich angesprochene Phänomen meditiert, hierzu fällt mir gerade Elias ein, der meinte, die Engländer hätten eine verständlichere technische Sprache, weil ihre Fachleute sich seinerzeit nicht so abschotten konnten, sondern sich dem Publikum z.B. der Geldgeber verständlich machen mußten. Und auf der anderen Seite sehe ich aber auch das Problem der Autorität, Schlußredaktion oder verläßlichen Institution, das als Fokuspunkt gebraucht wird, und wie sich das sinnvoll re-konstruieren kann. Denn das geht nur über den Ausschluß von Quatsch, Kooption auf Bewährung u.a. Dann die Frage aller Fragen: wie finden die richtigen Leute zusammen? Und schließlich: wie behält man Zugänge möglichst offen? Das nur so mal eben kurz vorm Schnarchen.

  86. Blaise_P....
    Blaise_P. Fragt:
    „Nörgler@:…und wie stehts mit Ihnen?“
    Den Aristoteles zu übersetzen bestand mein Antrieb darin, dass ich es nicht für möglich hielt, dass dieser Geistesriese tatsächlich in der „Poetik“ den schematischen Gymnasiastenkäse produziert haben sollte, den man ihm in den bis dahin bestehenden Übersetzungen ins Deutsche hatte anhängen wollen.
    Donna Laura 30.710, 23.06 möchte uns sich vorstellen als eine Dame des Unbildungsstolzes.
    Wenn Sie Donna Laura, Ihre bessere Lateinische und Griechische Vergangenheit vergaßen, die sie nie hatten, dann rate ich an, sich nie von einem Altphilologen durchficken zu lassen, weil das ein Aufprall wäre, den Ihr Gehirn nicht überstehen würde.

  87. Excel lernt man freiwillig....
    Excel lernt man freiwillig. Weil’s Spass macht, den privaten Finanzen nuetzt, die bloede Rechenarbeit erspart-und ausserdem den Sinn fuer logische Ablaufe schaerft.
    Die gesparte Zeit kann man dann fuer hoeheren Bloedsinn verwenden.
    .
    Alle Fremdsprachen sind tot? Jawoll, Herr Meier, das muessen sie wohl sein, denn ich werde oft als Leichenschaender des Welschen beschimpft.
    .
    Simple English im Hotel funkionierte bei mir nicht. Der koestliche Satz des Loriot “Herr Ober, koennen wir vielleicht Ihnen etwas bringen?’, wurde nicht verstanden.

  88. Seid ihr jetzt fertig mit...
    Seid ihr jetzt fertig mit Fische füttern? Erbarmen.

  89. Ach uebrigens: was machen Sie...
    Ach uebrigens: was machen Sie eigentlich alle hier? Im anderen Blog hungern die Leut’!

  90. Das Internet: Es ist wie ein...
    Das Internet: Es ist wie ein Thermometer. Don misst in der Donau oder einen Vulkankessel anbei, ich messe weiter nördlich, Plindos da, perfekt57! Dort und irgendwer vor Teufelsbrück.
    Irgendwer misst auch in Havanna, Island, Korea oder …
    Temperatur, Stimmungslage, Befindlichkeiten.
    Es ist keine neue Elite; es sind Autoritäten, sicher natürlichere Autoritäten als die im Fernsehen oder auf Zeitungsbildern.
    Es offenbart eine Textur unter der sichtbaren Welt, die aber immer schon da war.
    Es ist aber auch Raum der Emotionen, Impulsivität, Spontaneität, Eigenständigkeiten. Der Talente und Träume, die wir noch neben unserem Job hatten.
    Internetfreundschaften sind oft flüchtig.
    Doch gibt es die Möglichkeit der Artikulation: Also, dass Nein. Sehe ich ganz anders.
    Aber auch der möglichen Illusionen, der Phantome.
    Eine Gruppe Suchender hat die Möglichkeit gefunden, zu kommunizieren.
    Don bekommt sicher einen Laptop auf den Grabstein.
    Und dann ist es beängstigend: Ist die Welt am Morgen noch die selbe, wie vor dem Schlaf?
    Ich habe mir angewöhnt, morgens zuerst Printmedien zu lesen, die waren die letzen Stunden bereits gedruckt und unterwegs zum Kiosk.

  91. Excel lernen? Das soll...
    Excel lernen? Das soll hoffentlich ein Witz sein. Das Grundkonzept der Tabellenkalkulation versteht beinahe jeder innerhalb < 15 Minuten. Und alles weitere ist entweder unnütz oder lässt sich bei Bedarf “entdecken” (lerning by doing).
    Das in der Schule den Kindern beizubringen (womöglich noch unter dem Titel ‘Informatik’) ist absolut sinnlos und reine Zeitverschwendung.

  92. ....schaut auch hier rein und...
    ….schaut auch hier rein und ist auf die anderen Autoren und das Thema waaaaahnsinnig gespannt!!!
    Ach übrigens: “das Don Alphonso jetzt mit einem zweiten Blog kapitalisieren will…” ja und?
    Ich hoffe doch sehr stark, dass es dem Hecht nicht allein um die Kommunikation im eigenen Aquarium geht.
    Kommt auch mal raus aus euren “eigenen Foren und Blogs”! Seid nicht rechthaberisch, erklärt! Klärt auf. Streitet. Da fällt kein Zacken bei aus der Krone.
    Vorschlag: (Geht das hier? Mal sehen.)
    z.B.freie wlan Netzwerke/technische realisierbare Internet unabhängige Kleinstnetzwerke mit Schnittstellen zum www.

  93. "Das Grundkonzept der...
    “Das Grundkonzept der Tabellenkalkulation versteht beinahe jeder innerhalb < 15 Minuten.”
    .
    Ich nicht.

  94. Kapitalisieren muss ich...
    Kapitalisieren muss ich eigentlich gar nichts, zumindest kein Blog, da gibt es im

  95. Und dann gibt es da noch das...
    Und dann gibt es da noch das iPad als Grabbeigabe.

  96. So hatte ich das auch...
    So hatte ich das auch verstanden. Warum auch sonst, außer zwengs der Gaudi, die ja letzenendes auch nur der Wahrheitsfindung dient ;o)

  97. @ Don,

    das Grundkonzept von...
    @ Don,
    das Grundkonzept von Excel oder einer anderen Tabellenkalkulation – Open Office und dann hört es bereits schon auf – ist an sich wirklich sehr einfach.
    Aus mathematischer Sicht genähert, wird das dann recht einfach und schnell klar. Es rechnet, nicht mehr und nicht weniger. Ob das erlernen dafür unter 15 Minuten als ausreichend bezeichnet werden kann, darüber lässt´s sich trefflich streiten. Genie´s können das, aber wer ist schon ein Genie???
    Zwecks Gaudi ist sicher “die” beste Voraussetzung das “Ding” hier zu betreiben …
    Schönes WE wünscht Tom

  98. "Meine schönsten zwei...
    “Meine schönsten zwei Elite-a.D.-Erlebnisse im Netz”
    (1) Im Juni 2009 langweilte es den Vorzeige-Intellektuellen P. Sloterdijk an sich selbst derart, dass er den deutschlandweit beachteten Essai zur Freigiebigkeit als Grundlage eines neuen deutschen Einkommensteuerrechts in der FAZ veröffentlichte. Es war ein Abklatsch zusammengeschraubter Halbheiten der Sozialwissenschaften, endigend in eine etwas bemühte Pointe über den Zusammenhang von Geben und Nehmen-Lassen… kurz: es war jämmerlich. Die Kommentierungsfunktion der FAZ.net erlaubte es dem kundigen online-user aus über 80 Kommentaren am Abend des Erscheinens des ‘Beitrags’ diejenigen herauszusuchen, die am treffendsten die heisse Luft aus P.S. herausgelassen hatten. Es war ein Genuss. Derart professorale Pausen-Werke wären früher ungefiltert durch die Debatten gegeistert – heutzutage hat man wenigstens die Chance nachzulesen, dass auch andere sich schwer an den Kopf gefasst haben müssen während der Lektüre.
    (2) Ende diesen Jahres verlässt Ben Tellings den CEO-Chair von ING Diba Deutschland. Seit seinem Amtsantritt in 2003 haben er und seine Mitarbeiter den deutschen Privatkunden-Markt derartig aufgerollt… sieben Millionen Kunden hat diese online-Bank. Und keine einzige Filiale!!! “Der Deutsche wechselt lieber seine Frau als seine Hausbank”. Und die ING hat sieben Millionen Kunden zur Untreue oder zumindest Seitensprüngen verführt. Natürlich gab es dafür alt-eliten-taugliche Gründe, wie einfache Produkte, geringe Kosten, jederzeitige Erreichbarkeit. Aber ohne das NETZ, ohne die Möglichkeit, allein virtuell Dienstleistungen anbieten zu können, würden die Frankfurt-Boys immer noch allein das Sagen haben im deutschen Privatkundenmarkt. Schön!

  99. Ich sehe das mit dem...
    Ich sehe das mit dem vielgelobten Diskurs so ähnlich mit schwarzem Humor gebissen wie Jamiri:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-53066.html
    .
    Selbst Shopi der alte Rechthaber meinte, dass man dafür sorgen müsse, dass in einer Diskussion nur einander Wohlgesonene aufeinandertreffen. Sonst gehe sie erbärmlich schief. Im Internet kennt man sich oft kaum. Da weiß ich nicht, wie das gehen soll mit dem Vertrauen und der Wohlgesonnenheit. Wird wohl oft schiefgehen und darunter leidet nicht nur das Ego der Kombattanten, sondern die Qualität der Debatte selbst. Beim Dons gehts grad so, woanders mag man oft nicht mehr gern sein.
    .
    Gender (weil das noch nicht angesprochen wurde): In männerdominierten Blogs und Foren, in denen ich mit weiblichem Nickname auftrat, holte ich mir mit kontroversem, kritischen Auftreten ziemlich oft eine blutige Nase. Im gleichen Forum mit männlichen Nickname und gleicher Schreibe/Meinung: alles wunderbar prima.
    .
    Seitdem glaube ich nicht mehr so romantisch (ja, ich bin ein Romantiker; zudem schlägt mein Herz links) an das “egalitäre” und Echtnamen-Internet, was immer das sein mag. Hier aufschlagende Soziologen/Psychologen mögen gerne als Wissenschaftler meine subjektive Mini-Empirie skalieren und daraus oder aus benachbarten Fragestellungen einen Forschungsansatz, eine Thesis, draus machen. Das Versuchspersonal für diese Feldforschung ist riesig: Das Internet mit dem ganzen Zoo des Herrgotts.
    .
    Achja. Und es stimmt: das Leseverhalten ist flüchtiger, unkonzentrierter als auf Papier. Lektoren wissen, dass man auf Papier die 10-30% Fehler findet, die man beim Bildschirm-Korrekturlesen nicht findet. Don muss also seine Blogartikel ausdrucken, um sie wirklich gut redigieren zu können. Sonst geht ihm dauernd was durch die Lappen. Don, du alter Nicht-Internetausdrucker du.^^

  100. @Vroni, betr: Leseverhalten,...
    @Vroni, betr: Leseverhalten, Kann das nur bestätigen. Interessant wäre, warum das physiologisch, hirntechnisch oder wie auch immer so geschieht. ‘NeutrumSingulär’ wäre auch ein hübscher Nickname – von wegen Gender.

  101. Mit Bloggern kann man über...
    Mit Bloggern kann man über alles diskutieren, nur nicht über fünf Minuten.

  102. 15 Minuten brauchte ich bei...
    15 Minuten brauchte ich bei der gängigen Teckstverarbeitung schon alleine um herauszufinden, wie man die idiotischen Voreinstellungen (Rechtschreibkontrolle, automatische Überschriftennumerierung, etc.) ausschaltet — und zwar so, dass sie sich nicht wieder von alleine einschalten.
    .
    Und jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie haben eine Sekretärin oder einen Praktikanten, denen Sie das, was Sie selber nicht können, auch noch erklären müssen.
    Dafür kann sie Spanisch, höhere Mathematik und Infintesimalrechnen? Vielen Dank.

  103. Lieber Herr,
    es ist mir immer...

    Lieber Herr,
    es ist mir immer eine große Freude Ihre Ansichten zur Kenntnis zu nehmen. In dem allgemeinen abgeflachten Geschwafel scheint es mir wie der Gipfel eines Berges über dem Sumpf.
    Danke für die erfreulichen Minuten des Lesens und weiter so.

  104. @donna...
    @donna laura-plaudern
    だんしょう-danshoo>jap.:ungezwunge Unterhaltung
    ..beim Wörterlernen ist es mir aufgefallen und irgendwann am Beckenrand eines Schwimmbades beim Gespräch mit einer Mutter , die ihrem kleinen Sohn schwimmen beibrachte, habe ich es erfahren: das muss danshou´ gewesen sein. in fremden Sprachen kann man Dinge ausdrücken -genauso, wie in der Kunst- die muttersprachlich oft nicht zu verbalisieren sind.
    ..das Wort wird in der Praxis selten verwendet und meine jap. Gesprächspartner kannten viele aus dem ursprünglich benutzten Wortschatz entnommenen Vokabeln nicht. wahrscheinlich eine Sammlung elaborierter Sprachbegr. der literatur,/Journaile/jap. Dichtung.(DT. entn. aus Langenscheidt, Handbuch der jap. schrift)
    aber es macht spass >danshou/o…ist was feines!
    ..für sprechen gibt es noch hanasu, perapera, shaberu .etc ….aber danshou ist anders….!

  105. Elite ist ein Anachronismus....
    Elite ist ein Anachronismus. Ich lasse mich natürlich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
    .
    Selbstbezüglichkeit, Redundanz und Obsoleszenz verdienen tiefere Betrachtung und Würdigung. Professoren sind hier ja nur pars pro toto, und übrigens nicht nur deutsche.
    .
    Die Menschen an sich sind wie Schroedingers Katze: Sie haben nichts zu sagen und doch so viel zu sagen.
    .
    Besuchen Sie Diskursstätten, solange es sie noch gibt.
    .
    Nicht nur in besseren Kreisen ist es usus, sich nicht mit der schnöden Realität zu befassen. Das verbietet schlicht das Lustprinzip.
    .
    Sprache verrät Denke, und Stil ist immer noch mehr als eine Frage des Geschmacks.
    .
    Wir langweilen uns zu Tode. Das Internet ist da kein Novum. Es schmeckt immer fader und dünner – also muss fürs Sättigungsgefühl immer mehr her.
    .
    Das Artensterben geht weiter, zugleich werden neue Organismen kreiiert und verbreiten sich unkontrolliert. Wo das enden wird, weiss keiner. Die Omen jedoch stimmen nicht wirklich frohgemut.
    .
    Alles ist eitel. Immerhin daran kann man festhalten. Vanitas delectat.
    .
    In diesem Sinne hoffe ich auf Delektierliches und Despektierliches.

  106. jean-jacques, Sloterdijk ist...
    jean-jacques, Sloterdijk ist doch eine allzu leichte Beute, und zudem mega-out. Slavoj Žižek soll noch in sein und als Beute (und auch sonst für alles) zu haben.

  107. @ Filou: im SPON hat man...
    @ Filou: im SPON hat man diesem Lobo die Change gegeben, etwas abzusondern: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,708305,00.html

  108. Für mich - als Buchhändler -...
    Für mich – als Buchhändler – ein durchaus erhellender Artikel in einer Phase, die sich für den klassischen Buchhandel von einer eher unlustigen Seite zeigt.

  109. Schweinshaxe Florida, wir...
    Schweinshaxe Florida, wir diskutieren nun doch schon über 12 Stunden. Einfach mal probieren.
    .
    whatcrisis, nun, ich kann zumindest versprechen, einen angenehmen Plauderraum zu schaffen, in dem es freundlich und offen zugeht. Niveau ist natürlich auch immer Sache der Teilnehmer, aber die FAZ hat dafür, so meine Erfahrung, auch die passenden Leser. Und natürlich ist das Internet über weite Strecken ein seichter Sumpf, aber das muss nicht sein.

  110. @Doctor Snuggles, dadurch...
    @Doctor Snuggles, dadurch (SPON) kam ich ueberhaupt drauf. Nach ca. 40 Zeilen hab ich aufgehoert. Es hatt etwas sinnloses, sommerlochiges, aignerisches…
    …immer sind es die Kleingeister, welche Freiheit mit Chaos verwechseln und Ordnung darein bringen wollen. Ordnung ist sowieso die Zwangsidee des Minderbegabten.
    (Dieser Gedanke kann in diesen, noch sehr fruehen (10:20 Uhr) Morgenstunden, nicht weiter gefuehrt werden)

  111. @Zerlina
    "Interessant wäre,...

    @Zerlina
    “Interessant wäre, warum das physiologisch, hirntechnisch oder wie auch immer so geschieht.”
    .
    Da braucht man gar nicht erst ins Hirn zu krabbeln :-) :
    Durch stärkere Ermüdung am Schirm.
    .
    (1. zu starke Kontraste am Schirm: es ist immer besser, die Schrift in Grau/Anthrazit darzustellen als in Schwarz. Gute Webdesigner wissen das. Schlechte Webdesignkunden wollen nicht darauf hören. 2. Die Frequenz des Bildschirms: er flimmert, auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen und strengt die Augen mehr an, Papier nicht. Außer wir lesen es bei gleißender Sonne oder es glänzt zu stark. 3. Ablenkung durch Navigationsumgebung, das hat der Papierausdruck in der Regel nicht. 4. Schlechte Ergonomie (Falsche Höhe, falscher Neigungswinkel des Bildschirms; was bei Notebooks fast immer der Fall ist. Bei Papier kann man sich eher den passenden Abstand für die Augen herrichten.)
    .
    Howgh, der Elite-Designer/Typograph hat an die Massen gesprochen.
    Hüstel, Abgang.

  112. Verehrter Don Alphonso, meine...
    Verehrter Don Alphonso, meine morgendliche Misanthopien beziehen sich natürlich nicht auf Anwesende, und auch nicht auf Ihre von mir geschätzten Blogs hier. :-)
    Sie sind mehr als Anregungen gedacht. Dies hier ist ja ein anregender Ort. Und das ist gut so, möchte ich hinzufügen.

  113. Man könnte sich mal...
    Man könnte sich mal überlegen, ob das Internet ein träumender Embryo ist.

  114. @ whatcrisis
    "Man könnte sich...

    @ whatcrisis
    “Man könnte sich mal überlegen, ob das Internet ein träumender Embryo ist.”
    .
    Oder ein kreischendes Balg.
    Oder ein dumpfer Uhu.
    Alles ist möglich.

  115. „Es ist manchmal besser ein...
    „Es ist manchmal besser ein kleines Licht anzuzünden
    als im Dunklen im Wasser zu patschen“:
    Das Netz hat keine kleinen Maschen, so wie man es braucht um die Fischleyn zu fangen.
    Es ist eyn Netz dessen Stricklein den Hinz verbinden
    mit dem Kunz, mit de Donna Clara und den fernen Chinesern.
    Wenn in der fernen Mongolei oder am Amazonas das
    Süpplein fehlt oder ein Wicht von dem Herrn geprügelt wird,
    dann zupft es am Stricklein des Hinz und des Kunz und der Donna Clara.
    So gibt es ein großes Gezappel, dass es manchmal Gott erbarmen möge.
    Aber ich glaube Er hätt seyne Freude daran, um der möglichen Barmherzigkeit willen.
    Herrn Don Alphonso aus Spaß an der Freude zugeeignet.

  116. @muscat: genial
    .
    @Barocke...

    @muscat: genial
    .
    @Barocke Hörerin: Applaus für den Link. Für uns praktizierende Dilettanten-Musiker eine wahre Fundgrube. “Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter, gebt mir volles Maß!”
    .
    @Vroni: Gut beobachtet, in der Ruhmeshalle der Dilet-Tanten gibt es keine Frauen.

  117. Lieber Don Camillo - Sie...
    Lieber Don Camillo – Sie werden doch nicht Ihr Engagement bezüglich der beiden großen Opernhäuser zugunsten von Don Quijote de la Internet schmälern?

  118. (t.a.f.k.a._.) Würden sie...
    (t.a.f.k.a._.) Würden sie sich mal das Musikvideo zu “Take on me” von “a-aha” (von mir ais auch mit ohne Ton) ansehen, so fänden sie die Idee “Text der Realität wird” aufs trefflichste filmisch um-gesetzt.
    .
    Zeit-ungen berichten über Geschichte-n die ihnen nicht gehören.
    .
    Wenn Sie mich fragen würden welche Website das Internet des Jahres 2010 am besten beschreibt, kurz und prägnante, dann würde ich Sie doch bitten über folgende Adresse nachzudenken:
    .
    http://en.rsf.org/ – Reporters sans frontieres!

  119. Ich finde, die interessanteste...
    Ich finde, die interessanteste Frage bezüglich elektronischer Kommunikation ist nicht das Internet sondern die Art, wie Machtmenschen sie benutzen. Von Frau Merkel habe ich den Eindruck, dass ihr Handy ihre Droge ist. Ständig scheint sie damit herumzufummeln. Andere Politiker sieht man auch wiederholt mit Telefon im Ohr. Wenn ein junger Manager sein Handy im Intercity pausenlos benutzt, kann ich nachvollziehen, dass er es tut, um sich wichtig zu fühlen, aber eine Bundeskanzlerin?

  120. Erinnert sich noch jemand an...
    Erinnert sich noch jemand an den “Heidelberger Appell”?
    .
    Oder an die Reaktion eines prominenten Teils der Akademiker auf die Idee, dass künftig alle universitären Veröffentlichungen auch im Internet im OpenAccess zugänglich sein müssen?
    .

  121. Filou,
    ich wäre Ihnen sehr...

    Filou,
    ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Ihren Gedanken von 11:20
    weiterführen könnten. Bin selbst daran gescheitert.

  122. HansMeier555, darujm und um...
    HansMeier555, darujm und um Leistungsschutzrechte (was immer das sein mag) wird es hier auch gehen.
    .
    Bedenkenträger, ich bin habe hier nur eine Nebenrolle – wie Leporello ist das hier, Keine Ruh bei Tag und Nacht, die Hauptpersonen treten alle erst noch auf.

  123. Danke, Escalera de...
    Danke, Escalera de Caracol.
    Eliten sehe ich allerdings auch nirgends.
    .
    Eher sehe ich da die Wiederkehr der Schnösel.
    (Wie sogar die Abendzeitungzeitung festgestellt hat: http://www.abendzeitung.de/kultur/86612 ).
    .
    Und die sind sehr wohl im Internet. Zuhauf. Denn sie sind eitel und wollen gesehen + gelesen werden. Bezeichnenderweise gibt es nicht das Wort “Schnöselin”. Warum nur.
    .
    Dons “Stützen” ist ja streckenwese auch recht schnöselig oder schmockig.
    (duck).

  124. Großartig! Gerade am letzten...
    Großartig! Gerade am letzten Wochenende wurden von anderen gelangweilten Eliten und mir die Neue Enge ausgerufen. Im Sinne der Neuen Enge plädiere ich dafür das Schengener Abkommen aufzuheben und die Kommentarfunktion hier wieder zu blockieren. Dieser Beitrag hier bringt zum Beispiel auch überhaupt nichts. Alternativ zum sei dem werten Bürger dieses Landes eine Wanderung durch den Forst ans Herz gelegt. Zum Beispiel zum Hambacher Schloss. Oben kann man nach der Wanderung einen Saumagen essen, einen Kräuterschnapps zur Stärkung einnehmen und sich so richtig gemütlich eng und bundesrepublikanisch fühlen. Wenn man Glück hat schießt auch irgendwo Kurt Beck aus dem Unterholz und streichelt, angetan mit bunter Krawatte und kurzen Hemdsärmeln, eine Kuh oder ähnliches. Anschließend trinkt er etwas aus so einem Weinglas mit grünem geriffelten Stiel und man kann mit dem Bus zurück an die Weinstraße fahren. Mehr Spaß für alle! Mehr Neue Enge!

  125. Eliten sind diejenigen, die...
    Eliten sind diejenigen, die “mit dem Klammersack gepudert” von “mit dem Rohrstock verprügelt” unterscheiden können, ohne dabei Verfahrenszeit an psychiatrische Gutachter zu verschwenden.
    http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1585520/Koerperverletzung-Kachelmann-soll-Frau-mit-Rohrstock-geschlagen-haben.html

  126. @Der Tiger
    Der Ranghöhere...

    @Der Tiger
    Der Ranghöhere muss nie ganz da sein, seine Zeit ist zu kostbar, sie in voller Aufmerksamkeit dem Untergebenen zu widmen. Wahrscheinlich hatten die Herrschenden zu jeder Zeit ein kleines Spielzeug, mit dem sie sich beschäftigten, um zu zeigen: Ich habe jederzeit besseres zu tun.

  127. man versteht es, glaube ich,...
    man versteht es, glaube ich, trotzdem.

  128. "Und wenn ich nicht Teil der...
    “Und wenn ich nicht Teil der Lösung bin, dann bin ich Teil des Problems” – Trad. Volksweisheit.
    .
    Ohne auf mögliche Vieldeutigkeiten z. B. aus erkenntnistheoretischer, psychologischer, soziopsychologischer Sicht usw. einzugehen, “eben ob das auch immer zwingend so sein muss”, kann man den Satz für den Moment eben auch einmal ganz einfach so stehen lassen.
    .
    Auf alle Blogs von Don in Summa angewendet (ungefähr) könnte das wohl in etwa bedeuten:
    “… und da Berlin anscheinend nicht Teil der Lösung ist, ist es, z .B. für Don offensichtlich, Teil des Problems” Und daher schaffen sich die Tegernsee-e eigene Lösungen. Und reden auch darüber – dankenswerterweise. Denn große Teile der restlichen Resterepublik sind eben schon längst weg. Schweigend halt, wie das Volkes Sache.
    .
    Und Dons betrachtungen sind gut, schließlich handelt es sich in etwa um das Gegenteil von “die hohen und höchsten Chaotenziele von den Klippen steilster Disfunktionilität herunter gesehen zu haben”.
    .
    Und Grüße.
    .
    .
    Noch ein ganz kleiner Nachtrag bliebe evtl. für den Moment, etwas, was wir heute ja alle kennen, beherzigen, ja sogar hoch schätzen, etwas aus den Bereichen allgemeiner und spezieller Banalität des Höchstenhöheren: “Jede frau weiß, gesunder Instinkte Dank, dass sie es jederzeit und ganz alleine mit der Welt, ja sogar “mit der Welt an sich” aufnehmen kann. Denn sie ist ja selbst eine Welt, eben “Welt an sich”.” Mehr noch: Und kann nicht übertroffen werden. Früher galt allerdings dafür: “Man darf es nur den dummen Männern nicht erzählen. Die verstehen sowieso nichts. Nichts von garnichts halt können die erkennen.”

  129. Nicander A. von Saage
    werter...

    Nicander A. von Saage
    werter Herr,
    wie herrscherlich ist es das Parlament eines demokratisch verfassten Staates
    als untergeben vorzuführen – und nicht in der Lage zu sein in der Öffentlichkeit
    noch der Form genüge zutun.
    Weiter oben wurde nach der Schnöselin gefragt.

  130. Der Tiger@:Ihre...
    Der Tiger@:Ihre Rückerinnerung an Ihre Lehrerin fand ich anrührend und sehr menschlich.
    Donna Laura@: Machen Sie sich nichts aus der Anpöbelei. Der gute Mann hatte sich ja schon ohne Visitenkarte decouvriert, bestimmt ängstigt ihn sein Unvermögen Frauen gegenüber…..
    Vroni@:Das ist halt eine Eigenart der deutschen Sprache, dass sie in ihrer Entwicklung das neulich aufgeworfene “Gender”-Problem nicht kannte. Ob man es immer zeigen muss, dass man (hihi frau) zeigen muss auf welcher (polit.) Seite das Herz schlägt, ist für die Sprachentwicklung eher ohne Belang.
    ..
    Eliten gibt es m. E. ohne Zweifel, es gibt sie nur auf den unterschiedlichsten Gebieten. Leider sind sie eine Rarität geworden oder mehr in´s Virtuelle gewandert. Ein Großvater von mir war ein hervorragender Bäcker-der andere war ein ebenso guter Schneidermeister. Ein Urgroßvater war ein sehr tüchtiger und erfahrener Fischer an der Odermündung. Ebenso kenne ich einen Weltklassemathematiker (nö, ich nich:-) )einen virtuosen Baggerführer, seine beiden Töchter sind auf´m Gymnasium etc.
    Interessant und nachahmenswert finde ich die lässige Art englischsprachiger Wissenschaftler, dass sie meistens nicht auf hohen Kothurn schreiben und agieren.
    Sie entblöden sich nicht freie Kolumnen und Essays zu schreiben.

  131. @Nicander A. von Saage: Sie...
    @Nicander A. von Saage: Sie schreiben von Herrschenden, Untergebenen und Spielzeug, finde ich sehr treffend. Allerdings würde ich hinzufügen, dass dies die Charakteristika monarchischer Herrschaftsformen sind.

  132. Dieses Blog dient nur einem...
    Dieses Blog dient nur einem Zweck: uns zu zeigen, wofür das Internet nicht taugt. Als Medium zur Wissensvermittlung und auch als Podium für Gedankenaustausch ist es gänzlich ungeeignet, denn diese funktionieren ja eben nicht durch das Sammeln, sondern durch das Verarbeiten des Geringen. So gesehen kontrastiert das Viele des Angebotes aufs trefflichste das Notwendige.
    Aber zur Not kann man sich ja auch mit sich selbst, oder der angebotenen Technik beschäftigen und da finden sich viele amüsante und erhellende Augenblicke. So interessiere ich mich schon länger für die Sprache im Netz. Wer schon einmal versucht hat, in einem Forum für Onlinespiele relevante Informationen zu erhaschen, wird wissen: ohne Rechtschreibfehler geht da gar nichts. Wohin mag das führen? Jede Plattform ihre eigene, unverwechselbare Sprache? Ein Geschwirre unterschiedlichster Dialekte, die jeden als dazugehörig oder außenstehend qualifiziert? Ich prognostiziere mal, genau so wird es kommen. In einigen Jahren werden Sprachwissenschaftler nur müde lächeln, wenn sie an die freundlichen Debatten über Rechtschreibreformen sinnieren. Das dann herrschende Kauderwelsch ist nicht nur nicht gewollt. Es ist gemusst.

  133. @ Blaise_P
    "Das ist halt eine...

    @ Blaise_P
    “Das ist halt eine Eigenart der deutschen Sprache, dass sie in ihrer Entwicklung das neulich aufgeworfene “Gender”-Problem nicht kannte. ”
    ;-)
    .
    Grad bei der fehlenden weiblichen Form von Schnösel, der “Schnöselin” kratzt es mich null, dass die deutsche Sprache nicht alle denkbaren Geschlechter gebührend sprachperfekt ausdrückt, grins.
    .
    Es gibt leider genauso zu “Dandy” und zu “Schmock” in deren Sprache keine geeignete Weiblichkeitsform. Also geht es anderen Sprachen ebenfalls so. Tragisch, schneuz.

  134. Leporello, Leporello!
    .
    Dann...

    Leporello, Leporello!
    .
    Dann bin ich ja mal auf Donna Elvira gespannt, auf Masetto und, last not least, auf den steinernen Gast.

  135. Der Tiger,
    das Vorbild soll...

    Der Tiger,
    das Vorbild soll Katharina d.Gr. sein, die Verhaltensprägung läßt aber nur eine
    Ein-Raum-Zarin zu.

  136. PostatFAZ@: Dann hätte ich...
    PostatFAZ@: Dann hätte ich mir an Ihrer Stelle aber für dieses durchaus erhellende Argument ein Fachforum ausgesucht. Mein Rat: Sie sollten nicht in die Niederungen einer solchen Quasselbude steigen…garnich um ignorieren würde der foine Hamburger näselnd sagen. Es gibt eben Menschen die stehen auf Chloroform, na und?

  137. Vroni@ Habe angestrengt (sic!)...
    Vroni@ Habe angestrengt (sic!) nachgedacht und mir viel nichts Besseres als “Tändlerin” ein ;-) Bitte nicht weinen! Es bricht mir das Herz.

  138. Wie das Volk so liest......
    Wie das Volk so liest… ;
    .
    “Das neue Internet und die alten, toten Eliten”
    .
    Von “neuen, lebendigen Eliten” war da gar nicht die Rede. Nur vom neuen Internet.
    .
    Was mein Sohn kennt und empfiehlt: http://www.youtube.com/watch?v=wGPGSyCreJA

  139. War nicht neulich in einem...
    War nicht neulich in einem Blog die Rede von einem Sommerhaus der Familie Mann irgendwo im Süden? In Bod Tölz zumal?
    .
    Uns ist inzwischen erinnnert, dass wir hier auf dem Schreibtisch noch eine Streichholzschachtel zwischen allerlei sonstigen Schreibutensilien u. – werkzeugen liegen haben: Ein wirklich geschmackvoll gedachtes Hellgrau kontrastiert mit dem Schriftzug “Hauser Männermode – Bad Tölz” schwungvoll in rosa.
    .
    Habe wir mal da rechts neben dem Toreingang im Gras aufgehoben, als auf Besuch.
    .
    Man sah wohl noch, dass da einer eine Zeit lang gestanden und wohl geschaut und siniert hatte. Und geraucht. “Einer” wenn Absätze von 5×6 cm, drei Seiten gerade, eine gerundet, üblicherweise von Herrenschuhen stammen.
    .
    In nettes kleines Häuschen übrigens, gerade richtig für einen Dichter. Gerade richtig auch für einen Dichter auf dem Weg zu sechs Kindern.
    .
    http://www.bad-toelz.de/tourismus/kultur/literatur/thomas-mann.html
    .
    “”Das Paradies hat einen bittersüßen Duft von Tannen, Himbeeren und Kräutern, vermischt mit dem charakteristischen Aroma des Mooses, das von der Sonne durchwärmt ist, der großen mächtigen Sonne eines Sommertages in Bad Tölz. Die Lichtung, wo wir den Morgen mit Beerenpflücken verbringen, liegt mitten in dem schönen großen Wald, der gleich hinter unserem Haus beginnt. Gibt es irgendwo auf der Welt noch andere Wälder, die sich mit unserem vergleichen ließen?” Klaus Mann – Ja, auch Deutschland ist schön.

  140. werter Blaise P., herzlichen...
    werter Blaise P., herzlichen dank für ihren freundlichen zuspruch. wissen sie, vermutlich ist der von ihnen gemeinte kommentar samt unfreundlichem sprecher längst der mnemotechnik zum opfer gefallen.
    .
    lieber Filou, ich weiss, und es tut mir sehr leid – nachts im bette mich schlaflos wälzend habe ich ebenso das von ihnen vorgeschlagene wort präferiert, und hoffe schlichtweg, dass sie mir die wortwahl vergeben. noch einen cidre?

  141. Vroni@:Ihrem hochentwickelten...
    Vroni@:Ihrem hochentwickelten Sprachsensorium in Sachen gender sensitivity wollte ich noch Eins draufsetzen, was halten Sie von “Schmockistin” oder gar von “Schmöcklerin”? Der Kratzer abgeleitet die (Null-) Kratzerin, geht grad noch am limit, die (Null-) Krätzerin klingt zu pathologisch, wär was für Paracelsus.

  142. Und was die Sache mit "den...
    Und was die Sache mit “den mißratenen Kindern”, “den unnützen Schwierigkeiten”, “den ganzen Problemen” also angeht, so hatten wir uns schon mehr als einmal gefragt, ob z.B. seine, also Don’s, Großmutter bzgl. des genannten Enkels auch so empfinden würde, selber Meinung wäre?
    .
    Oder ob die nicht im Grunde vor Stolz platzte ob des so wohl geratenen Herrn Don? Und “ärmstes Mensch von der Welt” wäre ohne ihn? Jeden Tag glücklich ist und von Glück erfüllt, ob der Tatsache, dass sie Kinder hat und hatte und jetzt auch noch Enkel und Kindeskinder dazu? Gerne Don und seine Entwicklung beobachtet und was er schreibt und was er macht und wie er ist und wie er aussieht und was er denkt und “jaja” denkt dazu und lächelt, viel glücklich und zufrieden lächelt zumeist und zumeist? Aber nur am Rande.

  143. Der Tiger@:Sie als...
    Der Tiger@:Sie als herrschaftserprobte Tigerin müssten es doch eigentlich besser wissen: In der Zuspitzung auf den/die Ennscheider/in ist letztlich jede Form der Herrschaftsausübung monarchisch eingestimmt, um nicht monomanisch zu sagen ;-)Das demokratische Entscheiden (fem. sive masc. in plur.) ist lediglich decorum oder sedativum. Basta!

  144. Vroni, ich denke, man sollte...
    Vroni, ich denke, man sollte da mit eigenen Wortschoepfungen in die Bresche springen. Das Neuwort an passendem Ort kommunizieren, vielleicht (wenn’s den Leuten gefaellt) wird es Gemeingut.

  145. Danke Don Alphonso für den...
    Danke Don Alphonso für den neuen Blog.
    Das ist etwas was mich sehr interessiert (PC und Internet) vor allendingen die Meinung der anderen.
    mfg

  146. Die großen Herren machen es...
    Die großen Herren machen es von ganz allein, dass das Netz sie nicht ernstnimmt …

  147. @ Noergler - Ihr Geschreibsel...
    @ Noergler – Ihr Geschreibsel wie Ihre Gesinnung: Unerträglich! Weiteres habe ich
    nicht mal weiter gelesen – es hat mir gereicht.
    Und Ihr hochlöblichen Herrschaften – Sie wissen gar nichts!
    Es ist mir vollkommen gleichgültig, was Ihre Belange sind, solange Sie den gebotenen Anstand wahren.
    Ich bin keine “öffentliche Person” aber Sie wagen es, mír hinterherzuspionieren.
    Soviel Kleingeist – eben – Sie wissen gar nicht, wie klein Sie sind!

  148. Im nachfolgenden Link steht...
    Im nachfolgenden Link steht zwar viel Stuss, dennoch ist es der sprachwissenschaftlichen Betrachtung wert. So wusste ich jahrelang nicht, was ein ‘Maurerdekolletée’ ist. Nun weiss ich’s, aber ich kann das Wort nicht gebrauchen.
    (Stasilette-zaertlich gesprochen, finde ich jedenfalls sehr angemessen fuer ein Kontrolle liebendes Weib)
    http://mundmische.de/

  149. Lieber Don,
    die Stellungnahme...

    Lieber Don,
    die Stellungnahme von Richter Papier ist Anlass, nochmal auf die Frage zurückzukommen:
    Ist der Blog hier eigentlicht Rundfunk?

  150. Filou@Alter Schlummi, watt...
    Filou@Alter Schlummi, watt sachste zu der Abhängigkeitsstruktur? Dies ist, entre nous, eigentlich als ernsthaftes Blog gestartet worden, lt. Don Alphonso:
    Redundanz(*)<> Stimulanz <> Signifikanz<>Kohärenz
    (*daderfür gibt´s ne Meßeinheit in der Kybernetiktheoria)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_(Kommunikationstheorie)
    Getz müssn wa nur noch die Kurve zu´nem anständischn Progrämmchen finden.
    ..
    Richter Papier@: Für diesen Spruch aus dem hochwohllöblichen Aeropag lassen wir auf Staatskosten einen Papierflieger, volltrunken mit Sekt bis an die Halskrause, starten. Helas! Fallschirmabsprung über der juristischen Fakultät de universitas francfurtensis oder bonnenis (wahlweis auch andere)

  151. Doch, Nico, hat was....
    Doch, Nico, hat was. Änderungsfleischerei! Toll, bin hin und weg.

  152. Naht Plindos sich in fremden...
    Naht Plindos sich in fremden Gewaendern,
    Tut das Niveau sich ganz schnell aendern,
    Der Witz, der bleibt,
    Der Ernst, er treibt,
    Irgendwohin,
    Irgendwo,
    Irgend,
    Hin.

  153. Das Internet ... unendliche...
    Das Internet … unendliche Weiten die nie ein Mensch ……. und das ist auch gut so.
    Das Medium hat (für mich) 3 Regeln :
    1.) Es ist mir ganz egal ob er,sie,es (ese) Ahnung oder Ahnungen hat. Niemand ist zu dumm um eine gute Idee/Gedanken in einem Beitrag zu formulieren.
    2.) Der Grad der Bildung und des gesellschaftlichen Standes ist absolut egal. Es zählen Inhalt und die Art den Inhalt zu vermitteln.
    3.) Ese kann alles nutzen, was im I-Net verfügbar ist. Quellenangabe vorausgesetzt, kann ese jeden für sich das ausdrücken und sagen lassen was ese meint.
    .
    Ätzend sind nur die Profis im Internet.
    Der User hat Freiheiten und Möglichkeiten der Entfaltung, die ese am meisten mag und entspricht.
    Das Ventil auch mal zu schimpfen (es liest doch tatsächlich kaum einer fremde Kommentare oder antwortet), ist doch eine prima Erleichterung.
    Die Möglichkeit etwas zu schreiben und “teilgenommen” zu haben ist doch in jedem Fall positiv.
    .
    Nachdem die Medien in Deutschland über die Rechteverwertung und die Verwertungsgesellschaften gekauft und de facto verstaatlicht wurden, ist das Medium I-Net quasi die letzte Möglichkeit auch andere, als die öffendlich-politische Wahrheiten zu konsumieren.

  154. @Filou, nun ja, bisweilen ist...
    @Filou, nun ja, bisweilen ist ja hier zu lesen, Fremdsprachen bräuchte man nicht, nur Exel; Man solle sich vom Altphilologen fic… lassen, weil man keinen Wert mehr auf Altgriechisch und Latein legt; Und meterweise perfektes! posten. Schöne digitale Welt. Eben der Unterschied zu Printmedien. Ein roter Faden – wie im Bilde – ist schwer auszumachen. Da passt doch die unbedarfte Jugend ganz gut.

  155. @ Richter Papier : Sie nehmen...
    @ Richter Papier : Sie nehmen Sich und die Meinung anderer zu wichtig.
    Ich kenne Sie nicht und frage Sie daher : ohne Kenntniss Ihrer Person, wie kann ich Sie da beleidigen?
    Ohne Kenntniss Ihres Antipoden, wie können Sie ihn beleidugen?
    Das geht nicht, denn um jemanden zu beleidigen muss die Beleidigung ein gewisses “Mindesgewicht” haben. Ohne Kenntniss der Person, ist mit sein Inhalt wichtig, weil es interessant sein könnte, aber Beleidigungen sind mir nicht einmal egal.
    Sie haben da ein Verständniss-, Einstellungsproblem durch den Transfer Realwelt zu Onlinewelt.
    Wenn Sie lernen beides sauber und konsequent zu trennen, ist das Problem weg.

  156. A good song for bad...
    A good song for bad times.
    http://www.youtube.com/watch?v=9nOd5_Bdc8I

  157. Plakatgucker:Kohlhasenbrück...
    Plakatgucker:Kohlhasenbrück nicht Teufel(gerade ins Nirwana ab)sbrück!
    ..
    nico@: Der Guteste sollte mal im Grimm´schen Wörterbuch nachsehen, reiches Material zu diesem sog. dirty word. Das deutsche Verb “reiben” käme dem altgriechischen τρίβω am nächsten. Was soll das mit dem Gr. und Lat.? Ein Nörgler nach dem andern.
    ..
    Filou@:Isch habe fertisch! Stammform im Franz. u. Ital. ähnlich. (Alte Trainerweisheit)
    ..
    Blaise_P.@:So ist er halt immer! Aaber sehr begabt!

  158. Kennen Sie Charlie Winston? ...
    Kennen Sie Charlie Winston? A song for hard times.
    http://www.youtube.com/watch?v=9nOd5_Bdc8I

  159. Holly01@:Sie haben den...
    Holly01@:Sie haben den berühmten Nagel auf den Caput getroffen!Klassisch: Transfer Realwelt zu Onlinewelt. Es hieß ja mal bei Kempowski: Tadellöser & Co-jetzt müßte es heißen: Problemlöser & Co.
    Guten Abend!

  160. Plindos, ich hab' mal 'ne...
    Plindos, ich hab’ mal ‘ne Frage:
    Persoenlichkeitsspaltung, wenn man das hat, braucht man da zwei Lohnsteuerkarten?

  161. Holly01, die "Kenntnis" seines...
    Holly01, die “Kenntnis” seines Antipoden (wenn man dies denn Kenntnis nennen will) konnte Richter Papier einem Kommentar (31. Juli 2010, 00:02) entnehmen. Er disqualifiziert eine rotzige Ausfälligkeit gegen eine hier seit langem geschätzte Dame. Was wollen Sie denn da trennen?

  162. minna (12:58), dann sind wir...
    minna (12:58), dann sind wir schon zwei.

  163. @Filou, köstlich! Aber:...
    @Filou, köstlich! Aber: Schizophrene haben eine bestechende Logik. Mal sehen.

  164. @Vroni, vielen Dank erst...
    @Vroni, vielen Dank erst einmal für die Auskunft! Sehr inetressant : Grau/Anthrazit
    Das die Bildschirmfrequenz kann man ja noch justieren, viele machen das natürlich nicht und gerade am Bildschirmarbeitspaltz ist es so wichtig, Einstellung der Höhen und Sitzverhalten hat sich ja rumgesporchen(bei meinem alten Arbeitgeber kam sogar die Betriebsärztin und hat aufgeklärt).

    Ich glaube aber auch, dass es diese andere Art zu editieren, diese andere Art formaler und ästhetischer Überlegungen am Beginn einer Arbeit mit sich bringen, das da grundsätzlich in den Abläufen der Wahrnehmeung etwas anders läuft, als wenn aud Papier formuliert und redigiert wird und das hier eine Quelle von Fehlern und Fehlentscheidungen liegt.

    Seit den 90gern nimmt die Zahl der unentdeckten satztechnisch bedingten Fehler (nicht nur) durch copyandpaste enorm zu. Natürlich ist auch der Produktionsdruck mit den Arbeitsstrukturen, die Synergie bringen und Kosten sparen sollten, in die Höhe getrieben worden.

    Das schlug übrigens dann mit ein paar Jahren Verspätung auch auf die orale Ebene über. Da haben die Sprecher aber noch nicht, wie heute fast überall, vom Bildschirm, sondern vom Blatt gelesen. Die Versprecher waren oft eine Folge anderer Satzkonstruktionen, bedingt durch eine relativ neue, gewöhnungsbedürftige Produktionsweise von informativen Texten.

    Teilweise ist das natürlich auch dem Nachäffen der angelsächsischen Newssprache geschuldet, teilweise aber sicherlich der Art, wie man via Bildschirmabeit gesprochene Sprache aus kleineren Versatzstücken der Agenturen textet, “unbedachter”, als das der Fall war, in Zeiten des Tickerabreißens.

    Meine These wäre überschlägig: Die maschinelle Textverarbeitung hat die Struktur der Konstruktionsarbeit in der Textproduktion dergestalt verändert, dass die endgültige Form des Textes, den Arbeitsprozess des Einordnens und Aussotierens der vielen kleien Versatzstücke, stärker abbildet als zuvor.

    Eine ähnliches Phänomen gibt es, seit dem digital gedreht wird, beim Spielfilm. Der/die/das Regisseur sitzt oft unmittelbar vor dem Screen und schaut sich die Szene während des Takes und danach ausschließlich über diese Vermittlung an.

    Er/sie/es schaut also bereits auf den Ausschnitt(man kann auf dem Bildschirm Fersehformat oder Cinemascope voreinstellen), mithin auf das Bild und nicht mehr auf die ‘wirkliche’ Szene. Im Schnitt gibt es dann sehr viel Material, meisten viel zu viel, das im Schnitt nun durch den ergebnishaften Vergleich zusammen gefügt und auf Länge gebracht werden muss. Mit analogem Material wäre diese Arbeitsweise aberwitzig, weil sie Unsummen verschlänge.

    Daher müssen bei analogem Material die Form, die Länge der Szene, die Einstellung etc. vorher exakt kalkuliert werden. Natürlich kann man bei digitaler Aufzeichnung genauso verfahren- die ‘Maschine’ aber führt nicht nur zu mehr und billigerem Material, zum zusätzlichen Glückstreffer-Bild, sondern auch zur Vernachlässigung formaler und ästhetischer Entscheidungen am Beginn der Arbeit.

  165. Ja, das waren noch Zeiten, als...
    Ja, das waren noch Zeiten, als man beim Filmemachen erstmal nur den Geist ins Drehbuch steckte. Erst die Idee, dann die Dialoge, danach der wirkliche Krieg im Studio, der alle Plaene zunichte machte. Man sieht es den alten Filmen, besonders denen der 30er, 40er und 50er Jahre an: Text und Bild kongruent. War man taub und sah nur das Bild, war die Geschichte einem klar. War man blind und hoerte nur den Ton, war es eine wunderbar erzaehlte Sache. Das gilt selbstverstaendlich nicht fuer alle Filme. Bei den Marx-Brothers koennte man eher aufs Bild verzichten, obwohl-es wuerde mir doch sehr fehlen, Harpos unziemliche Attacken auf die Damenwelt nicht gesehen zu haben.
    Ich komme ins traeumen, weil mir das grosse und einfache Erzaehlkino so fehlt.
    Kennt noch jemand den Film “Adel verpflichtet”? Ein voellig unspektakulaeres Stueck, bei dem man garnicht merkt, das die Zeit vergeht.
    (Ende mit Filou’s Lieblingsklage)

  166. @Blaise_P. (16:24): Mein...
    @Blaise_P. (16:24): Mein Grundsatz ist weder monarchisch noch monomanisch, sondern: ‘You are only as good as your team’. Bis dato bin ich damit immer ganz gut gefahren.

  167. Filou 21:53
    ...ich störe...

    Filou 21:53
    …ich störe ungern Ihre Nachtruhe, aber das Problem hat sich erledigt.
    .
    …habe es überlesen, ein Rudyguy (30.Juli 2010) hatte schon um 17:30 selbigen Tages mitgeteilt,
    daß er und das Web an einer weltumspannenden Intelligenz arbeiten.

  168. minna, gnade uns Gott! Auch...
    minna, gnade uns Gott! Auch noch weltumspannend? Ich hab’ mal von einem weltumspannenden Spinner gehoert. Der hatte auch viele weltumspannend spinnende Gefolgsleute. Das fuehrte zu weltumspannender Paranoia. An der knabbern wir noch heute. Da geh’ ich lieber in meinen Garten (Dach).
    .
    A propos: Donna, liebliche Bacchantin, nur der Rasen hat 6 qm. Der Rest ist 100 qm. Als vom Balkon mein Hamster in den Tod stuerzte, war es klar: nur noch hamsterschonender Dachgarten.

  169. minna, Sie stoeren nie....
    minna, Sie stoeren nie.

  170. "von Flick freigekauft"...
    “von Flick freigekauft” PATCHWORK oder Neujahrsspringen auf der Wulfsburg?
    http://de.wikiquote.org/wiki/Joschka_Fischer

  171. @ Rosinante 31. Juli 2010,...
    @ Rosinante 31. Juli 2010, 21:50 :
    Eine Attacke auf Niveau des Bloggs hätte ich wohl auch beantwortet. Aber das was dieser … naja “Schreiber” da von sich gelassen hat ist in etwa so, als wenn ein Mobs den Mond anbellt oder eine Wildsau sich an der deutschen Eiche schubbert.
    Weder der Mond noch die Eiche leiden darunter oder nehmen den Vorgang zur Kenntniss.
    Es schien mir auch nicht so, als wenn die (von mir ebenfalls sehr gerne gelesene) Donna Laura irgendwelche Probleme hätte mit einem Schnösel ohne Inhalt oder Charakter fertig zu werden.
    Nach meiner Einschätzung war er/s Ihr einfach zu “doof”.
    Gut reagiert möchte ich anmerken. Manche verdienen keinerlei Antwort … und das ist noch zu viel Aufmerksamkeit.
    Im Chat hätte ich wohl getippt “don´t feed the troll pls”.

  172. @ Filou: Herr Lobo ist mir...
    @ Filou: Herr Lobo ist mir jedenfalls nicht sympathisch. Kenne ihn nicht persönlich, aber die Bilder reichen mir. Würde meine Tochter eines Tages so einen mit nach Hause bringen, dann würde es wohl so ablaufen: http://www.youtube.com/watch?v=KWenfOTQrZE
    Ich glaube, der Don kennt Herrn Lobo recht gut… [6]

  173. Der letzte Calvados ist...
    Der letzte Calvados ist getrunken. Die Nacht wird nur noch kurz dauern um einem trueben Tag zu weichen. Im Hintergrund spielt Ercole Amante und da fiel es mir ein:
    Da wird ein neuer Blog installiert. Die Portale sind offen. Herein spaziert Don Alphonso…
    …gefolgt von seinem laermenden Hofstaat:
    http://www.youtube.com/watch?v=OIZqhThFkwM&feature=PlayList&p=D37D5F0412F8D261&index=0&playnext=1

  174. Und draussen vor den Toren...
    Und draussen vor den Toren schreit und krakeelt das unzufriedene Publikum, das etwas anderes gewollt hätte.

  175. Würde OB Laden wirklich einen...
    Würde OB Laden wirklich einen RELIGIÖS motivierten Terrorismus betrieben, wäre das hauptanschalgsziel wohl der Vatikan gewesen und nicht der WELTHANDEL, oder?

  176. Holly01 (1. 8., 01:18), unser...
    Holly01 (1. 8., 01:18), unser Dissens liegt in derr Grauzone eines Missverständnisses. Der Kommentar von Richter Papier hat zwei Adressaten: Nörgler und die “hochlöblichen Herrschaften”. Ihre Einwände an Letztere teile ich. Aber so, wie Sie Antworten, stellen Sie sich m.E. vor die Entgleisung Nörglers, was offenbar nicht beabsichtigt war. Aber dies konnte ich Ihrem Kommentar (31. 7., 20:20) so nicht entnehmen.

  177. <<Es war für mich ein großer...
    < >
    Die Macht der Feder!

  178. Werter Don,
    etwas verspätet...

    Werter Don,
    etwas verspätet komme ich dazu, ihrer Neueröffnung hier einen Besuch abzustatten. Mit einem Kompliment für den Ansatz möchte ich gleichzeitig eine Warnung verbinden – wenn man bei Betrachtungen zur Welt der Maschinen der Technik keine Beachtung schenkt landet mann sehr schnell bei seichter Beliebigkeit für den gehobenen Geschmack – etwas wie Internet für Dummies mit Ledereinband und Goldschnitt. Und der Grat zwischen dieser Seite und Technikfetischismus mit Worthülsen-Cargokult auf der anderen Seite ist schmal und auf beiden Seiten glatt.

  179. Filou@: Wie meinen der Herr?...
    Filou@: Wie meinen der Herr? d´argent noir, c´est la devise de ma maison.
    Schizosusi und Pathopit, dies sind die beiden künftigen Bewohner des Archipels “Blog”. Wer deren keine zwei bewirtschaftet, s. Don Alphonso (freelancer?), zählt mitnichten zu den Normalos. Damit sind wir auch schon mittendrin in der unausgesprochenen Thematik des hiesigen Blogs: to be (in this blog)or not to be (in the other one), this is the question, des in künftige geistigexistentielle Nöte geworf´nen Web-Hamlet´schen Seins. Sie selbst sind allerdings, schon auf dem Wege des Heils, da sie keiner doppelten Camouflage mehr benötigen.
    Heraus, aus diesem Dilemma führt wahrscheinlich nur Ps. 46, 1.Da heut Sonntag ist, darf ich mich so fromm geben.
    Ein richtiger Doppelagent ist übrigens keiner Seite zuzuschlagen, doppeltplusungut.
    ..
    Die Tigerin@ Ach Ihre, so frommen, Lefzenbekenntnisse ;-) werden Ihnen nicht abgekauft, zumindest nicht von mir. Sie predigen Wasser und trinken, schlabbern Wein. Die nächste Auseinandersetzung mit Untergebenen kommt bestimmt, Sie schonen ja auch, aktenkundig ist´s, so meine ich aus früheren Ausführungen Ihrerseits entnommen zu haben, die Großen nicht:
    bên zi bêna, bluot zi bluoda,
    lid zi geliden, sôse gelîmida sîn
    ..
    diesimhauseingangistmeinblut@:Zumal hermeneutisch gesehen, der Islam als eine
    von Anfang an, syrisch-christlich-aramäisch-arabisch-byzantinische Melange um 600 n. Chr. entstanden war.

  180. Chris@: jemach, jemach junger...
    Chris@: jemach, jemach junger Mann, det mite Technik kömmt ja ooch noch allet drane, det hier is erst ma die “Selbstvajewisserung” vuljo Sortier vonne Ileit, vonne Insaider un die wo det Insaidawissen ham. Wissen´se. ….Worthülsen-Carjokult ist jut, det jeht ma rein wie Butta, vasteh icke sojar, erinnert mir an de Rosinenbomber Anno 48! Sehn´se da schpielt schon ma Technik (S. Giedion was here) mit reine!
    Nu mach ick ma aba vom Acka, mia is janz annerstens jewoadn, ick muß ma erst´ma de Kehle mit nem Pülleken befeuchtn…….

  181. <p>@ Rosinante : Der Nörgler...
    @ Rosinante : Der Nörgler hat sich meines erachtens zweifelsfrei als “[edit: Also bitte. Don.]” mit seinem Kommentar geoutet.
    Die Entscheidung ihn als solchen zu bezeichnen muss jeder selbst treffen.
    Es entspricht meiner Erfahrung im I-Net das sich einige im selbst gemachten “Hass” sonnen und das “geil” finden als underdog oder persona non grata zu segeln.
    Ich mag die nicht. Am schnellsten wird man diese ADS Typen los wenn man sie ignoriert..
    Daher mein Kommentar.
    Nein, ich wollte den ganz sicher nicht stützen, unterstützen oder gar entschuldigen.

  182. Bedaure, werter Don, ich bin...
    Bedaure, werter Don, ich bin einfach nicht nördig genug, diesen Wust an Kommentaren durchzulesen. Mich erstaunt allerdings, wieviel Zeit und Mühe die Menschen bereit sind aufzuwenden, ihren hochgelahrten Senf Diskussionen zuzufügen, die in kürzester Frist im Datennirvana verschwinden.

  183. @ Don Alphonso : O.k. beim...
    @ Don Alphonso : O.k. beim nächsten mal verweise ich artiger auf den Götz von Berlichingen.
    Es war nur um das Missverständniss mit Rosinante zweifelsfrei zu beenden.

  184. Holly01, danke für das...
    Holly01, danke für das Verständnis.
    .
    Schweinshaxe Florida, die Leute wollen halt. Weil es ihnen Spass macht. Und das ist gut so.

  185. Schweinshaxe Florida,
    wie darf...

    Schweinshaxe Florida,
    wie darf ich/man Ihren Kommentar verstehen?
    Lesen Sie auch keine Zeitung?
    Nichts ist schließlich älter als die Zeitung von Gestern!
    Hören Sie Nachrichten – es lohnt sich nicht!
    …jeden Tag andere.

  186. ...und bitte Schweinshaxe...
    …und bitte Schweinshaxe Florida, seien Sie auch vorsichtig beim Bücher lesen
    – in the long run – s.o. Blogbeitrag.

  187. Holly01, danke....
    Holly01, danke.

  188. "Don Alphonso
    30. Juli 2010,...

    “Don Alphonso
    30. Juli 2010, 16:51
    Jetzt geht es mit dem Einloggen für alle!”
    O I C: Lokal(e )runde. “Einloggen für Alle!”
    Wie sich die Zeiten ändern…

  189. Korrektyre:

    "worin unter...
    Korrektyre:
    “worin unter Zuhülfnahme incommodirender Grabplatten,
    Professores und Sudelfedern erkläret wird,
    zu welchem Nutzen das Internet sey
    und welch Verderbnüss alljenen
    droht welche es gröblich
    verteuffeln”

  190. Doctor Snuggles nennt den...
    Doctor Snuggles nennt den Spiegel als Quelle:
    .
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,708305,00.html
    .
    “SPIEGEL: Frau Aigner, Facebook-Kunden geben ihre Daten freiwillig im Internet preis. Viele sind froh, dass sie daraufhin nicht mehr unsortiert Anzeigenmüll, sondern gezielte Werbung erhalten. Worin besteht also der Schaden?”
    .
    Damit ist das Lobo-Trio komplett. Nach dem, was ich neulich auf dem Kongreß von “Netzwerk Recherche” in Hamburg erlebt habe, erschüttert mich beim Spiegel inzwischen gar nichts mehr.

  191. Denkt er wirklich, er könne...
    Denkt er wirklich, er könne wehrhaft sein gegenüber dem Internetz? Mit den Worten eines bekannten Schriftstellers: “Gib’s auf, gib’s auf!”.

  192. Dank Internet kann der...
    Dank Internet kann der Buddhismus sich auch endlich im Abendland verbreiten.

  193. Nach überfliegen der...
    Nach überfliegen der Kommentare bin ich der Meinung das alle die hier geschrieben haben Studenten oder Angestellte einer Universität sind.
    Das sage ich mal ganz Wertfrei.

  194. Wer weiß, "delete the elite"...
    Wer weiß, “delete the elite” vielleicht kann man eines Tages mit Hilfe des Internets dies tatsächlich erreichen… ;-)
    http://i286.photobucket.com/albums/ll83/HavenWhite/DeletetheElite-DemoSebastianRouvenS.jpg

  195. computer ist eben Intelligenz...
    computer ist eben Intelligenz ohne Moral oder?

  196. hallo...
    hallo

  197. Das Internet ist erst zudem...
    Das Internet ist erst zudem geworden, nachdem (entschuldigung) jede inkompetente doofbratze mit Geltungsbedürfniss die Möglichkeit hat ins Internet zu gehen und ihre Inkompetenz dort besonders in Foren offen kund tut.
    Auch die Firmen haben sich ins Internet gedrängt und mit ihrer grenzenlosen Geldgier alles vereinnahmt und regelrecht vermient. Überall nur noch Werbung und Plopp und klick und Popups, flimmer, blinke und Nervwerbung.
    Das ist geworden wie spielende Kinder und Bierzelte mitten auf der Autobahn.
    Man sollte das irgendwie abtrennen und wieder ein richtiges Inetrnet im Internet aufbauen wo man all die Stümper aussperrt die alles verstopfen, aufblähen und durch ihr Verhalten zu Virenschleudern und Ausgangspunkte für Straftaten werden. Nur noch e-Mail für die “doofen” und max Seiten angucken aber kein Hosting für Seiten die die Welt nicht braucht und Informationen die keiner sucht und vor allem diese ganzen möchtegern Experten in Foren die scheinbar keinen Lebensinhalt haben außer die Welt mit ihrer Inkompetenz anzuwiedern. Man findet vor lauter Müll und hohlen Labertaschen kaum mehr was.. es kostet alles Zeit und Nerven. Lass mich ich kann das.. ohhh kaputt. So sind 90% der Internetteilnehmer. Ihr seid eine PLAGE !

  198. Bo, ich bin geplättet.
    Ein...

    Bo, ich bin geplättet.
    Ein prima Artikel, geschrieben von einem – wie ich glaube – gebildeten Menschen. Leider kennt man zu wenige von diesen Blogs, irgendwie gibt es nur Gevatter Zufall, der einen auf so etwas stößt. Aber dann fängt wie überall die Krux der Kommentare an. Und wieder bin ich geplättet.
    Eine Pseudo-Äußerung reiht sich an die andere, nur Dummheit ist ehrlich. Mensch, deswegen möchte man das Internet am liebsten wieder abschaffen.
    Ja, auch ich kann mich hier anonym einloggen und mein Geschwurbele los lassen. Ich tue es, ich werde es auch in Zukunft so machen. Und ich werde nicht aufhören, den größten Teil der Menschheit (die Kommentatoren über mir gehören fast alle dazu) einfach als Möchtegerns zu bezeichnen.
    Ganz ehrlich, so einen pseudo-intellektuellen Scheiß habe ich noch selten gelesen.
    Vielen reicht ein copy&paste aus einer Zitate-Sammlung, viele haben keine Ahnung von ihrer Muttersprache (jaja, dazu gehören nicht nur der Gebrauch von eher seltenen Wörtern sondern auch Grammatik, Rechtschreibung und Satzzeichen), sie streuen lieber Zitate anderer Nationen in DEREN Landessprache ein und simulieren mit Bonmots Bildungsnähe.
    Leute, Ihr seid so weit weg von Bildung, dass einem übel werden kann. Und bevor jetzt jemand meckert: ich bin keineswegs näher dran.

  199. Milber, man kann die...
    Milber, man kann die Kommentare auch ignorieren, wenn man will.
    .
    TRON, auch hier: Man muss sich ja nicht darauf einlassen. Ja, es gibt viel Dummheit im Netz. Geh ich halt eine Seite weiter.

  200. [...]Ein Internet, das in...
    […]Ein Internet, das in jeder Hinsicht spannend sein kann, so klug wie seine Benutzer, und so gefährlich wie seine Schurken[…]
    Macht das nicht jeden mündigen Internetbenutzer irgendwo zur Elite, indem er entscheidet, was klug ist und was schurkenhaft? Ganz abgesehen davon nutzt ein Grossteil der Elite doch auch ganz gerne das verteufelte Medium um in die Welt hinauszuposaunen, wie elitär man doch ist, auch wenn man’s nicht offen zugeben möchte.

  201. J@n, nun ja, man akzeptiert...
    J@n, nun ja, man akzeptiert vieles, wenn man denkt, es sich als dummen Sklaven halten zu können, aber genau das ist das Internet trotz aller gegenteiligen Behauptungen nicht.
    .
    strahlenopfer, falsch! Ich bin ganz normaler Journalist.

  202. Das Internet wurde von Eliten...
    Das Internet wurde von Eliten as CERN entwickelt und es ist immer das was man daraus macht. Genauso wie bei Büchern und Zeitungen, man kann Schund kaufen oder gescheite Dinge…

  203. Martin, das ist nicht ganz...
    Martin, das ist nicht ganz korrekt: Seine Ursprünge hat das Internet in einem Militärprojekt des US-Verteidigungsministeriums im Jahre 1969. Damals suchte man nach einer technischen Möglichkeit, um Forschungszentren und Universitäten miteinander zu vernetzen, um schnell Daten austauschen zu können. Erst Ende der 80er Jahre arbeiteten CERN-Wissenschaftler in Genf daran, die Netzstruktur auch für die zivile Nutzung und somit auch für Laien zugänglich zu machen. Daraus entstand dann letztendlich das WWW (World Wide Web).

  204. Wenn ich mal zitieren...
    Wenn ich mal zitieren darf:
    Niemand sollte mehr auf diesen Grabdenkmälern herumlaufen und die Namen und Titel abtreten; jeder sollte sehen, wie gebildet, weise, prächtig und erfolgreich der Tote gewesen ist.
    Bitte, dieser jemand ist TOT, und diejenigen die Ihn damals bewundert haben, haben ihm ein Denkmal verpasst – und ?! Was hat das mit mir zu tun?
    Und was soll daran gut sein, dass irgendwelche Adligen und Kleriker die “dummen” Menschen davon abgehalten haben, die RICHTIGE Wahrheit zu lesen?
    Es gibt nicht einen handfesten Beweis dafür, dass es einen Gott gibt (und auch keine wagen Beweise) – es gibt aber einen haufen Gegenargumente für die Existenz Gottes.
    Nunja, darüber brauch man nun aber nicht diskutieren, da der Glauben in der Freiheit des Menschen liegt. Ich denke das Internet ist wie ein großer Marktplatz. Wenn du willst, kannst du Informationen austauschen. Wenn du klauen willst, kannst du klauen. Wenn du Freunde finden willst, findest du Freunde. Das Internet kann alles miteinander verbinden, und deswegen ist es nicht schlechter, als die Welt die wir draußen vor den Augen haben. Wäre auch ziemlich schwer, diese kapitalistische Welt, in der man denken könnte das Ziel wäre eine Massensklaverei der Mittel- und Unterschicht, besser ins Licht zu rücken als das Internet (Denn hier steht es dem User noch frei, was er möchte.)
    Nun gut, um auf Leute zurück zu kommen, die dann wieder meinen sie gehören zu einer “Elite” oder sonstwas, nur weil sie von anderen Professoren gelehrt wurden, kann ich nur sagen, dass vieles einfach eine Ansichtssache ist. Don Alphonso redet hier von Denkmälern sowie der mittelalterlichen Unterschicht die nicht lesen konnte, und damals alles “gottgewollt” war. Jedoch ist es nun die Freiheit eines jeden von uns, einzuschätzen, ob und inwieweit das besser war, als das jetzige Leben.

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