Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Immer wenn ich koche oder Verkabeltes Dummland

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Worin es der Autor mit eynem Expertiten und es der Expertite mit eynem ungnädigen Haus=Verwalter fürtrefflich zu thun bekömmet.

Worin es der Autor mit eynem Expertiten
und es der Expertite mit eynem
ungnädigen Haus=Verwalter
fürtrefflich zu thun
bekömmet.

Meine Eltern haben mir beigebracht, dass man an die Tür zu gehen hat, wenn es klingelt. Und tatsächlich ist es nicht ganz einzusehen, wieso man sich im eigenen Haus verstecken sollte. Es ist eine Frage der Dominanz, des Besitzerstolzes, des Selbstbewusstseins, an die Tür zu gehen und zu fragen, was der da draussen will, ohne angekündigt zu sein. Letzthin war es jemand von Kabel Deutschland mit dem Wunsch, meinen Fernsehanschluss durchzumessen. Ich bekomme laufend Werbespam auf Papier von dieser Firma, und fing den Mann nach der reichlich amtlich wirkenden Ankündigung, dass er deshalb in meine Wohnung und nicht etwa an den Kasten im Gang müsse, schon auf der Treppe ab. Ich habe nämlich gar keinen Fernseher. Erst danach machte ich mir mal die Mühe nachzuschauen, was dieses Kabel Deutschland eigentlich ist, das hier aufkreuzt und in meine Wohnung will: Ungefähr so Deutschland wie die Deutsche Bank, ein privates Unternehmen, das TV- und Internetzugänge verkauft. Und, das sei noch gesagt, mit einem Sager „Kein Fernseher? Wo gibt es denn sowas?“ in Form seines Vertreters auch noch blöd und pampig zu jenem Zeitpunkt daherkommt, da ich gerade am Kochen bin.

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Ein paar Wochen später klingelte es erneut. Wieder Kabel Deutschland, ob er hereinkommen dürfte. Wieder das gleiche Spiel auf dem Gang: Der Kasten ist unten im Gang, das im Werbespam angedrohte Abklemmen der Leitung mit Bitte um Rückruf bei ihnen ist mir egal, ich habe keinen Fernseher und einen guten Internetprovider, und die Mieter, die es haben, sind in einem anderen Stock und gerade nicht da – und ich koche gerade. Trotzdem wollte er mit mir reden. Irgendwie weiss diese Firma nämlich, dass ich dieses Haus verwalte, und deshalb wolle man reden. Über das Internet.

Auf dem Gang ist dafür genug Platz, am Internet bin ich durchaus interessiert, und der Mann gab sich als Internetexperte besagter Firma aus – das ist gerade so Mode, jeder abgewirtschaftete Student ist heute Internetexperte und klaut Bilder bei Flickr für sein Mashup von Ideen, die er bei Clay Shirky klaut. So weit ist man aber in meiner Heimat noch nicht, da geht es um handfeste Geschäfsinteressen: Momentan rede man nämlich mit den Hausbesitzern dieser kleinen Stadt, ob sie nicht Lust hätten, mit Kabel Deutschland an einem Projekt teilzunehmen. Dabei würde – ich gebe das hier etwas verkürzt und um die Floskeln bereinigt wieder – Kabel Deutschland grandiose Internetzugänge ins Haus legen, und an mir liege es dann, diese Zugänge gegenwärtigen und kommenden Mietern nahe zu bringen. Die Begründung: Menschen brauchten mehr Datenübertragung und bessere und schnellere Verbindungen, gerade bei Video und Musik, und hier biete Kabel Deutschland – und so weiter. Was für mich dabei herausspringen würde, habe ich nicht gefragt, denn ich mag Firmen nicht, die mich wissen lassen, dass sie einiges über mich wissen, ohne dass ich es ihnen gesagt hätte. Manche finden das altmodisch, ich halte das für einen guten Anlass, den Rechtsanwalt loszuschicken.

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Aber nachdem ich noch nicht den Herd entflammt hatte, und der sich der Scamorza besser reiben lässt, wenn er warm ist, plauderten wir noch ein wenig. Ich persönlich machte aus meiner Meinung keinen Hehl, dass die meisten Internetnutzer die Bandbreiten jetzt schon nicht nutzen, er hielt dagegen und erzählte mir viel über das kommende Echtzeitnetz, die nächste Revolution am Horizont, ein Internet, das sich neu erfinde, wenn man nur etwas eingeben würde. Von Gleichzeitigkeit und mehreren Streams, von höherer Auflöung und besserer Interaktion. Wer das nicht habe, drohte er gar, hätte einen Standortnachteil und werde vielleicht abgehängt, wenn er es nicht bieten kann, das sei die unverzichtbare Kommunikation dieses Jahrhunderts, egal ob für Regionen oder Vermieter. Ich dagegen erzählte ihm von den schönen Tagen der New Economy, da die Virtuellen jede reale Wirtschaft für tot erklärt hatten, und wie sehr sie sich in der Durchdringung des realen Lebens mit dem Internet getäuscht hätten. Man dürfe nicht die Internetspezialisten und anderen Suchtkranken mit der Masse der Nutzer verwechseln, die zumeist ein sehr anderes Leben haben.

So verblieben wir dann auch, er ging weiter zu anderen, die vielleicht netter und unwissender sind, und ich wandte mich dem Scamorza zu. Was mich an der Sache ärgert, sind weniger die Drückermethoden, mit der diese Firma versucht, sich Marktanteile zu sichern. Es ist mehr die Argumentation, die  – vermutlich von oben vorgegebenen – Themen, die angesprochen werden: Denn gerade die Bereiche Echtzeit, Video, Streams und Interaktion sind nach meinem Erleben im Internet (und leider auch mitunter auf dieser Seite) vor allem für extrem aufdringliche Werbeformate nötig. Kein Mensch braucht für einen guten Text mehr als einfachstes DSL, aber wenn unverlangt Videos abgespielt werden, die sich nicht schliessen lassen, ist eine fette Leitung durchaus von Vorteil – für den Provider, der am Anschluss verdient, und den Werbenden, der mit Cookies, Data Mining, nennen wir es ruhig seiner Existenz als Schnüffler Informationen saugt und Datenmengen rüberwuchtet, nach denen keiner verlangt hat.

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Zu dieser Art von Werbung passt auch das Menschenbild und die Vorstellung vom Internet: Als gäbe es nur Nutzer, die noch mehr Reizüberflutung wollen, noch mehr gucken und noch mehr bunte Sachen erleben, als wäre das Internet eine Abspieleinrichtung wie die Glotze, nur mit mehr Programmen und immer verfügbar, ein digitales Eimersaufen auf dem Kabelmalle. Es geht nur darum, dass „mehr“ durch das Kabel kommt, nicht um das „besser“. Es geht um die Auflösung und die Geschwindigkeit von Inhalten, nicht um die Inhalte selbst. Gerade dieses so gern beworbene Echtzeitinternet, das ununterbrochen Informationen heranspült, imaginiert sich einen Nutzer, der dauerhaft unterhalten und bespielt werden möchte, der gar kein Interesse an Nachdenken, Reflektion, Austausch oder gar Widerrede hat, der allenfalls noch einen Bewertungsknopf drückt, damit er besser erforschbar und belieferbar wird, und seine Freunde aus dem Netzwerk gleich mit.

Das alles gibt es, ohne Frage. Aber diese Leute haben schon ein dickes Rohr zum Netz. Und die anderen sind eben die, über die das Bonmot sagt: „Realität ist etwas für Leute, die mit dem Internet nicht klarkommen.“ Diese Leute stören den eigenen Anspruch der Netzvorreiter als „die Zukunft“; manche erklären sie deshalb zu „Internetausdruckern“, andere gackern in alle ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle, wenn irgendeine Marktforschungsklitsche bei der Befragung von Nutzern eines Dienstes festgestellt hat, dass dieser Dienst für sie zu Aufskomagenaue-% wichtig ist – und beim Vertreter von Kabel Deutschland scheinen die anderen, die nicht vom Netz voll Überzeugten gar nicht mehr zu existieren.

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Was eine erstaunliche Attitüde ist, wenn man die Erbärmlichkeit des Vorgehens betrachtet. Ich glaube gern an die Bedeutung des Internets, aber wenn es dergestalt während des Kochens an der Haustür verscheuert werden muss, mit billigen Tricks zwischen Angstmacherei und Visionen, kann es nicht gerade ein Wachstumsmarkt sein. Gäbe es wirklich einen Bedarf für die Datenübertragungsraten, die diese Firma an den Mann bringen wollte, würden die Kunden von selbst kommen. Der Niedergang der Zeitschriften begann mit der Notwendigkeit, solche Drücker für das Überangebot erbärmlicher Inhalte einzusetzen – spätestens, wenn der Mann von Kabel Deutschland einen ferngesteuerten Hubschrauber, ein billiges Reisetaschenset und ein Jahr Spiegel Online und die Welt auf dem iPAD kostenlos anbietet, sollte man sich überlegen, ob Bandbreite wirklich die Lösung des Informationselends des Netzes und der Verlustängste der Aktionäre dieser Firma ist.

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90 Lesermeinungen

  1. Ja dann wollen wir uns jetzt...
    Ja dann wollen wir uns jetzt erstmal zum Essen gemütlich hinsetzen und uns über etwas anderes unterhalten. Zum Wohl!

  2. Ausgezeichneter Beitrag! Aber...
    Ausgezeichneter Beitrag! Aber wahrscheinlich hat das Gespräch mit dem Kabeldrücker doch zu lange gedauert, das Abendmahl ist zu schwer ausgefallen und zu spät eingenommen worden, und der arme Don hat vor Magendruck und Mangel an unbeworbenem „Underberg“ noch des Nachts seinen Text in den Blog gedrückt! Das arg strapazierte Wort von der „Zukunftsfähigkeit Deutschlands“ – diesmal elektronisch und nicht sarrazenisch gewendet – kann überhaupt nur dann mit Sinn gefüllt werden, wenn endlich der Forderung entsprochen wird, die Berliner street kids (die dem Don leider chronisch verdächtig sind) schon lange und höchst vernünftig erheben: „Kostenloses Internet für alle und überall!“

  3. Gut gesprochen,...
    Gut gesprochen, Don!
    Ich habe den weiland von den Vormietern übernommenen Anschluß von Kabel Deutschland vor Jahren schon gekündigt, trotzdem finden ich und die Mitbewohnerin fast jede Woche einen oder gar zwei an uns persönlich adressierte Briefe dieser Firma im Briefkasten, die sofort ungeöffnet in die blaue Tonne zuständigkeitshalber weitergeleitet werden. in diesem schon verzweifelt wirkenden Reklame-Bombardement hoffe ich das Anfang von deren Ende zu erblicken…
    Sehr treffend auch die Bedarfsanalyse: Wer an virtuellen Diskursen teilnimmt und eigene Inhalte produziert und publiziert, kommt gemeinhin mit bescheidenen Ressourcen und Bandbreiten aus, von regelbestätigenden Ausnahmen (Filmemacher) abgesehen. Aber darüber mit selbsternannten Internet-Evangelisten und Vertriebs-Fuzzies diskutieren zu wollen, ist eher müßig. Die können nicht anders, die sind so…
    In diesem Sinne: Mahlzeit!

  4. @ Matthias Mersch:
    Es scheint...

    @ Matthias Mersch:
    Es scheint mir bestenfalls erklärungsbedürftig, halbgegorene Forderung aus Berlin unbedacht zu übernehmen: Ich wüsste nicht, daß Herr Wowereit, der unsereins beglücken will mit Internet überalles ein Berliner street kids sei, zweitens es ist es eine m.E. böswilillige Unterstellung den Berliner Jugendlichen solche Forderungen zu unterstellen (es sei denn man verwechselte die gescheiterten und in ihrer Verzweiflung keine Abkürzung und Unterstellung scheuenden Netzlobbyisten mit diesen) und letztens die mich höchst irritierende immer wiederkehrende Behauptung, daß dies alles kostenlos sein könne. Fällt „das Internet“ dann vom Himmel wie Manna? Könnten wir uns, bitte, nicht einmal darauf einigen, daß es nichts gibt, was nichts kostet? So wirtschaftlich betrachtet? Schon gar nicht die komplette Versorgung von 3,5 Millionen Bürgern mit WLan? Ich bitte mal nur die Dichte der WLan-Router im Stadtgebiet grob zu überschlagen.
    Aber ja doch: Kein Internet, wo gibt´s denn sowas!

  5. "...ein digitales Eimersaufen...
    „…ein digitales Eimersaufen auf dem Kabelmalle.“ Besten Dank dafür.
    .
    Noch schlimmer ist nur noch Unity Media (Name des Kabelanbieters, der nördlich der Mainlinie sein Unwesen treibt). Wer hat die bloß von der Leine gelassen?
    .
    Da lob ich mir doch (fast) die GEZ. Vergleichsweise dezent.

  6. Es gibt auch ähnlich lustig...
    Es gibt auch ähnlich lustig verlaufende Besuche der Mitarbeiter der GEZ, von Unity Media, der Stadtwerke, wenn man gerade den Stromanbieter gewechselt hat … Da muss der moderne Hausbewohner schon ziemlich schlagfertig sein und entschlossen auftreten, um die Damen und Herren wieder hinauszubefördern.

  7. Wie sehr mir das aus der Seele...
    Wie sehr mir das aus der Seele spricht – danke! Mit der Angst, irgendwo nicht „vorne“ dabeizusein, wird ja ohnehin gerne und leider auch oft erfolgreich gearbeitet. Bequem einerseits, wenn man sich mal entschlossen hat, immer gemütlich hinter der Avantgarde herzusegeln und denen da vorne dabei zuzusehen, wie sie gegen Klippen rauschen und an Untiefen scheitern. Die kann man dann weiträumig umfahren. Andererseits ist es schon ein Ärgernis, wenn selbsternannte Netzapologeten und ihre Geschäftsfreunde so tun, als sei jedweder Datenfluss etwas, das die Menschheit voranbringt.

  8. A-ha, in Ingolstadt wird man...
    A-ha, in Ingolstadt wird man von denen also auch geplagt. Ich entsorge nunmehr schon seit Jahren deren Briefe, nachdem ich eine Zeitlang immer Telekom-Briefe entsorgen mußte. Ich hasse diesen partikularistischen Spam. Was ich gerne wollte, wären schlichte Informationen über die in meinem Viertel vorhandenen Möglichkeiten, was Kabel und Verträge angeht. Also alle hier verfügbaren Provider gelistet und was sie bieten. Sie können auch gern die Option „Kabel neu ziehen“ mitanbieten, wir sind ja gar nicht so völlig uninteressiert. Nur wollen wir nach unseren Prioritäten entscheiden, und nach unserem Bedarf, und nicht von der Bedürftigkeit irgendwelcher Firmen angebettelt werden.

  9. Das mit dem Klingeln an der...
    Das mit dem Klingeln an der Haustür kenne ich auch nur zu gut. Bei mir will man nicht Internet verkaufen, sondern Geld einsammeln. Es passiert immer gerade dann, wenn ich gerade etwas Zeitkritisches in den Ofen schieben will. Da auch ich dazu erzogen wurde, gehe auch ich immer zur Tür und antworte höflich, auch wenn hinter mir die Bratpfanne zu rauchen anfängt.
    Weil die Leute längst herausgefunden haben, dass ich Kinder mag, schicken sie Kinder, große, kleine, weiße, schwarze, gelbe. Die Kinder haben immer einen eindrucksvollen Ausweis dabei, aber manchmal kommen sie mir viel zu jung für so ein Unternehmen vor. Wie gesagt, ich mag Kinder, also kaufe ich zum x-ten Mal eine Tüte voller scheußlicher Geburtstagskarten, oder stecke einfach nur ein paar Münzen in ihre Dosen. Außerdem kriegen sie zwei Säckchen Gummibärchen, denn sie wissen ja nicht warum sie zu meiner Tür geschickt werden, gerade dann wenn die Dame des Hauses garantiert eine große Schürze trägt.
    Erwachsene kommen manchmal auch wenn ich gerade koche. Außer der Schürze wegen, werden die geschickt, um meine Kontonummer herauszukriegen und versuchen mich davon zu überzeugen, für das Kinderunternehmen XYZ Geld zu überweisen. Auf diesen blöden Trick gehe ich aber nicht ein und denen gebe ich auch nie Gummibärchen.

  10. @Matthias Mersch: wieso sollte...
    @Matthias Mersch: wieso sollte Internet kostenlos sein? Telefon, Zeitung, Strom, Wasser, Gas sind auch nicht kostenlos. Es ist normal, wenn der Nutzer etwas zur Kostendeckung von Aufbau und Erhaltung einer Infrastruktur beiträgt.
    @nnier: ja genau. Ich finde es auch deppert, daß von jedem Hintertupfinger Acker die fette Datenpipeline sofort verfügbar sein soll. Ist doch kompletter Schwachfug sowas, in etwa so wie überdimensionierte Abwasseranlagen.

  11. Hervorragend. Die letzten, die...
    Hervorragend. Die letzten, die ich vom Hof jagen musste (des Beschleunigungsfaktors wegen durfte das der Hund erledigen) waren allerdings GEZ-Schnüffler und irgendwelche Bibelheinis mit Schildchen an der Brust.

  12. Wobei ich ja dezidiert...
    Wobei ich ja dezidiert freundlich war. So sehr hat sich sicher keiner für sein Anliegen interessiert. (Ich witterte einen Beitrag).

  13. @Tiger: An Ihrer Schilderung...
    @Tiger: An Ihrer Schilderung sehe ich wieder mal deutlich, warum ich niemals Parterre wohnen möchte. Davon abgesehen bin ich so erzogen, daß man zu gewissen Zeiten aus reinem Selbstschutz die Tür _nicht_ öffnet, oder allenfalls, wenn 20 Minuten Sturm geklingelt wurde (natürlich nur, wenn das nicht öfter als 1x alle 10 Jahre vorkommt, sonst auch dann nicht). Wenn man sich das Recht auf gelegentliche Ungestörtheit nicht nimmt und es nicht selber durchsetzt, tut es keiner.

  14. Werter Don, eine sehr...
    Werter Don, eine sehr gemütliche Atmosphäre breitet sich bei Betrachtung der schönen Dekorationen auf Ihren Bildern und gleichzeitigem Einfall von Sonnenstrahlen durch die noch nicht ganz so herbstlich belaubten Bäume vor meinem Fenster aus. Diese Farben!
    Ich geniesse dabei gerade einen besonders guten Tee (FTGFOP) und höre hierzu passende Musik, Haydn, Quartett Nr. 1 B-dur, op. 50.
    .
    Das Leben ist schön (und bequem).

  15. War es nicht mit der Erfindung...
    War es nicht mit der Erfindung der beweglichen Bleilettern, bzw offsett Druck ähnlich.
    Wer braucht schon Landserheftchen oder Erika Romane.

  16. DSL, Kabel usw... da drängen...
    DSL, Kabel usw… da drängen sich förmlich zwei technische Fragen auf:
    .
    Nutzt jemand UMTS statt DSL, um diesen Blog lesen bzw. Kommentare versenden zu können?
    Und hat jemand Erfahrung mit dem UMTS-Router Huawei E5 sammeln können?

  17. Was sagt der gebildete...
    Was sagt der gebildete Berliner in einem solchen Fall: „Det ignorier´ick ja janich!“ Entsprechen kurz wäre das Gespräch ausgefallen. Wer bei mir unter falschem Vorwand aufläuft, kann gleich auf dem Absatz kehrt machen. Was soll das werden, wenn ich schon bei der Vertragsanbahnung verar***t werde. Guten Appetit allerseits!

  18. @colorcraze
    Ganz meine...

    @colorcraze
    Ganz meine Meinung. Ich öffne meine Tür, wann und wenn ich es will. Das ist ein pawlowscher Reflex, aber kein Besitzerstolz, bei jedem Klingeln zu springen. Das gilt auch fürs Telefon. Wer unangemeldet kommt, muss damit rechnen, mich nicht zu erreichen. Warum auch immer.

  19. Vodafone ist mutmaßlich schon...
    Vodafone ist mutmaßlich schon tiefer gesunken und braucht ganz dringend irgendwelche Kunden. Sie schwatzten meinem fast 80jährigen Großvater, der schon beschäftigt genug ist, den Tod seiner Frau zu verarbeiten, eine Wlan-Router-Telefonie-Kombination auf, die er im Leben nie bräuchte. Als wir ihn schließlich fragten, sagte er, er hätte auch so gern so moderne „Sachen“ wie wir (Laptops, WLAN). Es war ihm alles in allen sehr peinlich, dass er sich hatte überrreden lassen. Wäre er 15 bis 20 Jahre jünger, könnte er vielleicht was mit Computern anfangen, jedoch ist es nun purer Irrsinn, ihn damit auszustaffieren.
    Den Kabel Deutschland Spam gibt’s auch bei uns in den schönen Mittelklasse-Speckgürteln Nürnbergs, der prompt die blaue Tonne füttert. Aber so was wie dir, Don, ist mir noch nicht untergekommen. Sehr guter Beitrag!

  20. Warum kommen die an die...
    Warum kommen die an die Haustür, wo Online-Werbung doch so effektiv ist? Und noch dazu viel billiger.

  21. Der Widerspruch in sich: Ein...
    Der Widerspruch in sich: Ein Unternehmen, daß Zukunft darstellen will, benutzt noch Holzmedien* und Werbeträger auf Kohlenstoffbasis** für seine SPAM-Mails….und mit einem technisch so rückständigen Unternehmen soll man Geschäfte machen?
    *= vulgo: Briefe
    **= vulgo: Vertreter

  22. Werter Don,
    hierzulande ist...

    Werter Don,
    hierzulande ist das Kabel BW und ich erinnere mich noch gut an eine Karte im Briefkasten vor einige Monaten mit der Bitte um Kontaktaufnahme und einer relativ eindeutigen Verdächtigung wegen Dienstleistungserschleichung…
    .
    Zustimmung zu Ihren Beobachtungen – Ich denke jedoch, dass sich tatsächlich eine Menge Leute auf diese Weise bequatschen lassen – „Mein Rechner ist immer so lahm (wegen der ganzen Spyware), vielleicht hilft ja ein schnellerer Internet-Zugang“. Oder „hab zwar keine Ahnung, aber sowas muss man heute wohl einfach haben“. Alles schon gehört, auch schon von eigentlich gebildeten Leuten.
    .
    Ich hoffe übrigens, dass es geschmeckt hat – aber wo ist eigentlich das Rezept?

  23. Komme grade aus Estland...
    Komme grade aus Estland zurück. Dort ist die Zukunft schon Realität. Kostenloses anonymes Internet an jeder Staßenecke. Fährt man über Land, gibt es Hinweisschilder auf den nächsten „Internettipunkt“. Im Überwachungsstaat Deutschland undenkbar.

  24. @elbsegler: Im Prinzip eher so...
    @elbsegler: Im Prinzip eher so rum, ja. Aber allzusehr übertreiben darf mans mit der Unerreichbarkeit auch nicht, denn man will ja gute Beziehungen zur Nachbarschaft halten und z.B. Freunde, die den Schlüssel vergessen haben und deshalb notgedrungen einen rausklingeln müssen, um ins Bett zu kommen, nicht abweisen. Meine Großeltern hatten einen Laden, meine Eltern eine Werkstatt. Dadurch bekam ich das Spannungsfeld Erreichbarkeit vs. Reproduktionsfähigkeit ganz anschaulich jeden Tag mit, und habe gelernt, daß sich beides eben nicht verlustfrei unter einen Hut bringen läßt. Man muß mal eher auf der einen, mal eher auf der anderen Seite schlichtweg Abstriche machen, wenn man weiterleben will.

  25. @ Don Alphonso: "(Ich witterte...
    @ Don Alphonso: „(Ich witterte einen Beitrag)“ erklaert, warum Sie soviel Zeit auf den Druecker verwendeten.
    .
    Insofern wissen Sie ja jetzt, was Sie den ersten Druecker nicht fragen mochten: „Was für mich dabei herausspringen würde, habe ich nicht gefragt“.
    .
    Ich bin allerdings pessimistischer als Sie: ich glaube schon, dass die Masse der Internetnutzer „… noch mehr Reizüberflutung wollen, noch mehr gucken und noch mehr bunte Sachen erleben, als wäre das Internet eine Abspieleinrichtung wie die Glotze, nur mit mehr Programmen und immer verfügbar, ein digitales Eimersaufen auf dem Kabelmalle.“
    .
    Entsprechend wird sich das Angebot entwickeln. Den Verweigerern (auch ich bin eigentlich fernsehfrei, nutze den zur moebliert gemieteten Dienstwohnung gehoerenden Flachbildschirm aber fuer gezielten Einsatz von DVDs) bleibt das Ausweichen auf das gute alte Buch.
    .
    Wobei ich mir, aus Platzgruenden, und nach massiver Drohung der Ehefrau („auf ebay gibt es immer einen, der Deinen alten Krempel will, und sonst nimmt sicher die Heilsarmee Deine Buecher“) zumindest probeweise einen Kindle bestellt habe.
    .
    Und dabei jetzt schon entsetzt bin: beruflich in fernab unterwegs, darf ich scheinbar nichts herunterladen (oder bin zu doof, das korrekte Protokoll fuer Reisende zu finden). Angeblich aus lizenzrechtlichen Gruenden. Dabei koennte ich ohne weiteres die gleichen Buecher im klassischen Format im Buchhandel vor Ort kaufen.
    .
    Will aber nicht noch eine Druckausgabe der immer gleichen Klassiker, und wenn ich billige Unterhaltungslektuere kaufe, dann heizt mir die beste Ehefrau von allen ein…

  26. Und wofür sind die...
    Und wofür sind die Drückerkolonnen für Internetanschlüsse nun symptomatisch? Eigentlich erzählt wird die Geschichte die Fortsetzung der unseligen Menschen, die dir an der Tür ein Zeitschriftenabo oder einen Staubsauger verkaufen wollen. Da kehren wir doch gern zu unseren Büchern zurück…

  27. Herr/Frau V. 29-09 12:03
    Ich...

    Herr/Frau V. 29-09 12:03
    Ich habe ein UMST-USB-Modem als Internetzugang und bin damit
    Voll zufrieden. Es reicht für alle Aktivitäten im.
    Don, ich geben Ihnen Recht was das klingeln an der Tür betrifft,
    Aber persönlich habe ich es in den letzten Jahren geändert aus
    den von Ihnen beschriebenen Gründen.
    mfg

  28. Ich tendiere auch langsam zum...
    Ich tendiere auch langsam zum totstellen. Noch schlimmer sind übrigens all die Werbewische von Supermärkten, die dauernd vor dem Haus abgelegt werden.

  29. yast2000, ein deutliches...
    yast2000, ein deutliches Zeichen des Niedergangs, würde ich meinen.
    .
    Mondry, man nennt das in England „Pettycoat Regime“. Tatsächlich gibt es bei Büchern ein Platzproblem, aber Ebooks – ich glaube nicht, dass das die Zukunft des Buches ist. Allenfalls die Zukunft des Raubdruckes.

  30. LaRou46. Danke für die...
    LaRou46. Danke für die Information.
    Ihr V

  31. Mondry. Ich habe einen Ausweis...
    Mondry. Ich habe einen Ausweis für die hiesige Leihbibliothek. Der kostet keine 20 € im Jahr und verschafft mir Zugang zu einer wohlsortierten CD-Sammlung (umfangreiches Klassikangebot), aktuellen Spielfilmen auf DVD, Kinderbüchern und einem breiten Spektrum an Literatur. Natürlich sind darunter keine antiquarischen Bücher, welche der Don so gern sein eigen nennt, aber für den bescheideneren Hausgebrauch ist das Angebot allemal ausreichend.

  32. "... ein digitales Eimersaufen...
    „… ein digitales Eimersaufen auf dem Kabelmalle …“
    Schön. Sehr schön.

  33. Don , haben Sie nie darüber...
    Don , haben Sie nie darüber nachgedacht sich einen Janitor anzuschaffen?
    Dies wäre doch eigentlich standesgemäß und ein 1-Euro-Jobber würde die Haushaltskasse auch weniger beanspruchen als einen Kettenhund.

  34. @Daniel29. September 2010,...
    @Daniel29. September 2010, 13:12
    „Vodafone ist mutmaßlich schon tiefer gesunken und braucht ganz dringend irgendwelche Kunden.“
    das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Verkommen m.E. zur „Ramschpartie“. War mal schon viel besser und seriöser in der Erscheinung.
    @Kabel Deutschland. Da sind unsere Erfahrungen ähnlich katastrophal wie die von DA ebenfalls im Raum Nürnberg

  35. Haustürklingeln lassen sich...
    Haustürklingeln lassen sich doch abschalten, dann bemerkt man meist
    nicht einmal, daß man belästigt werden sollte. mfG T.

  36. @DA: Werbewische der...
    @DA: Werbewische der Supermärkte, haha. Ja, die gehören auch zum täglichen Entsorgungsprogramm. Manchmal frage ich mich, ob die Vorstellungen, die diese Werbetreibenden von ihren potentiellen kunden haben, nicht doch arg weltfremd sind. Ich meine, wer gurkt denn in der Innenstadt mit dem Auto 2 Straßen weiter, um im Supermarkt einzukaufen? Doch wohl keiner, weil man in der Innenstadt einfach kein Auto hat (selber doof, wer sich eins anschafft und seine Lebenszeit mit Parkplatzsuche vertrödelt). Man kauft anders ein, zu Fuß, per Rad oder per ÖPNV, und zwar, wer arbeitet, entlang des Arbeitswegs, und die anderen möglichst wohnungsnah, und alle beide in taschengroßen Mengen. Entsprechend kann man die Leute mit übergroßen Waschmittelpaketen oder Saftflaschen nur abschrecken, nicht locken, weil ihnen das nämlich zu schwer zum Schleppen ist. Diese ganze Fahrt-mit-dem-Auto-20-km-und-ladet-euch-die-Karre-voll-Tonnenideologie paßt zumindest für den Teil der Bevölkerung, dem ich angehöre (Innenstadtbewohner halt), in keiner Weise. In strukturschwachen Gebieten mag das ja vielleicht anschlagen, aber doch nicht hier.

  37. Gruselig sind doch auch die...
    Gruselig sind doch auch die vielen Telefon-Werbeversuche, besonders die agressiven. Man nimmt unschuldig den Hörer ab und wird angeblafft, ob man heute schon in den Briefkasten geschaut habe, oder ähnliches. Beim nächsten Anruf dieser Art werde ich fragen: „Lieben Sie Ihren Beruf?“ Vielleicht erntet man dann wenigsten eine Sekunde Schweigen. Ist diese Art der Werbung nicht mittlerweile verboten?

  38. Mit Werbewische aus dem...
    Mit Werbewische aus dem Supermarkt werde ich auch überhäuft. Einmal bekam ich sogar eine Reklame CD mit einem Felix (Katzenfutter) Screensaver. Als ob ich so dumm wäre, mit so einer CD meinen Mac zu beschmutzen. Da waren sicher viele Läuse drinnen.

  39. Ja....
    Ja.

  40. @Jäger: googeln Sie nach...
    @Jäger: googeln Sie nach „Robinson-Liste“. Ich weiß nicht, wie das inzwischen genau heißt, es sind inzwischen WIMRE auch mehrere Listen, aber das ist jedenfalls der Opt-Out für die Adreßhändler/Callcenter. Dauert eine Weile, bis es anschlägt, aber man hat dann so nach 1-2 Jahren wirklich mehr Ruhe. Wer natürlich keine Ruhe gibt, sind alle, mit denen man Verträge hat oder hatte; Telco-Anbieter etwa haben da eine sehr lästige Art. Die wird man zwangsläufig NICHT los. Aber wenigstens die anderen. – Mit den Anrufern zu diskutieren hat keinen Sinn, das sind arme Schweine, die auch lieber was richtiges verkaufen würden, als aus Not jede Selbstachtung. Wenn mich doch so jemand erreicht, sage ich kurz, ich habe kein Interesse und lege auf.

  41. @Trias: Klingel abstellen ist...
    @Trias: Klingel abstellen ist keine längerfristige Option, denn es kommen ja auch Leute, die man sehen will.

  42. @Mondry: hm, Bücher kaufen...
    @Mondry: hm, Bücher kaufen und der örtlichen Bibliothek schenken wär vielleicht eine Idee, dann schadet auch die Fünftausgabe eines guten Klassikers nicht (Ramsch kann ins Altpapier). Wenn ich richtig verstehe, haben Sie ja vor allem ein Transport-, Zeit- und Entsorgungsproblem.

  43. Bei der comdirect gibt es...
    Bei der comdirect gibt es 200000€ zu 3,08% als Immobilienkredit für 10 Jahre, die man dort zu 3,75% zu 10 Jahren anlegen kann. Macht 1340€ p.a. Profit fürs reine Umschichten.
    Staatsgelder aus Dummland.

  44. Digital Divide:

    512 kbits...
    Digital Divide:
    512 kbits Downstream in Kinshasa: $ 2.200 im Monat.
    Und grad da wäre freie Information über Internet notwendig.

  45. bei mir kommt nie so einer ......
    bei mir kommt nie so einer …

  46. Das mit dem Intarweb ist ja...
    Das mit dem Intarweb ist ja alles schön und gut, aber was mich ja wirklich interessiert: was wurde aus dem Scamorza? Und in welch‘ schönen Kochbüchern blättert der Don in Bild 1?

  47. (etwas spät dran meine...
    (etwas spät dran meine Antwort, und das passt auch zum Thema: stets geht es im Internet nur um Geschwindigkeit!)
    .
    @MM: Ist das Internet nicht schon so gut wie kostenlos? Wer braucht denn bitte „billiger“? Und was ist das für ein, nun, dünnes politisches Programm: „Kostenloses Internet für alle und überall“? Opium für’s Volk in seiner reinsten Form und zwar gratis! Und mit „Zukunftsfähigkeit“ (dieses Wort!) hat das auch nichts zu tun, oder was ist nochmals der volkswirtschaftliche Wert von Kolonnen Internet-Süchtiger, abgesehen davon, dass diese für revolutiönäres Gedankengut durchaus anfällige Gruppe Ruhe gibt und niemandem gefährlich wird? Sollen uns ein paar gehypte App-Klitschen oder „deutsches Silicon Valley“-Gebläse retten, aka. die Abzocke unserer Wirtschaft durch VC-Banken-Börsen-Betrüger-Klüngel?
    .
    @R.Sch: Ach ja, und die beste Idee zum Schutz vor Überwachung im Netz ist, taadaa: ein staatliches Netz, aufgebaut von US-Konzernen!

  48. Danke schön. Ich hoffe es...
    Danke schön. Ich hoffe es werden gute Dienstleistungen auch im B2B Sektor geben, so dass der Akademiker wählen kann.
    Ideal wäre es, dass er nach einer kurzen Phase der Nervosität mit Ihnen klar kommt und wirklich eine Beziehung aufbaut. Das ist schon in der Jobbeschreibung die Erwartung an ihn – er muss bestehende Kundenbeziehungen pflegen und neue Beziehungen aufbauen. Es ist vielleicht die Standardisierung der Prozesse und die Erfolgskontrolle, die dazu führen, dass der Verkäufer auf einen mit einem Ballast kommt, der dem anderen den ganzen Tag verdirbt. Spannend ist es wenn man unter diesem Druck, dann noch edle Formen wahren möchte, hat aber von oben ganz andere Vorgaben. Ich habe oft an Sie gedacht in solchen Momenten.

  49. Lieber Don, hätte der...
    Lieber Don, hätte der Kabel-Drücker Ihren schönen Beitrag vielleicht verhindern können, wenn er Ihnen als kleine Abo-Prämie ein Gadget zur Produktion suhuper angesagter Mashups dagelassen hätte?
    Vielleicht einen Best-O-Mat? (Bilden Sie einfach irgendeine dreiziffrige Zahl!)
    0 optionale 0 Befähgigungs- 0 -vermittlung
    1 fiktive 1 Zeichenlogik- 1 -kompetenz
    2 vehemente 2 Aktions- 2 -reduzierung
    3 digitale 3 Gesellschafts- 3 -schwächen
    4 unreflektierte 4 Möglichkeits- 4 -ausblendung
    5 sinnvolle 5 Komplexitäts- 5 -analyse
    6 gewählte 6 Asymetrie- 6 – betrachtung
    7 kontextuelle 7 Geschwindigkeits- 7 -verortung
    8 überdehnte 8 Datenschutz- 8 -kritik
    9 private 9 Best-Rhetorik 9 -vermittlung
    Habe das nicht bei Broughton geklaut, sondern jedes Wort in diesem neuen Kabel-Deutschland-Internet gefunden:
    http://mark793.blogger.de/stories/1700109/#comments

  50. @ Banken im Stresstest:...
    @ Banken im Stresstest: Commerzbank
    .
    „Bei der comdirect gibt es 200000€ zu 3,08% als Immobilienkredit für 10 Jahre, die man dort zu 3,75% zu 10 Jahren anlegen kann. Macht 1340€ p.a. Profit fürs reine Umschichten. “
    .
    Ja, die Banken bekommen derzeit sehr viel, sehr billiges Geld. Ob das alles Staatsgelder aus Dummland sind, weiß ich nicht. Es ist zur Zeit viel Geld auf dem Markt.
    .
    IhreUmschichtungsidee: Nice try. Sie kriegen nur dann diese Summe als Immobilienkredit ausbezahlt, wenn Sie entweder eine Immobilie tatsächlich kaufen (Kaufvertrag vorlegen, das Gemäuer muss real exisitieren) oder für Hütte oder Palast eine Anschlussfinanzierung wollen (auch hier Grundbuchbestellung und Kaufvertrag notwendig vorzulegen). Ohne diese blöde echte Immobilie keinen Immobilenkredit, niente.
    .
    Ich liebe das Echte, Anfassbare, seit es Internet gibt, immer mehr.
    War mir früher ohne das Virtuelle gar nicht so bewusst.
    .
    Es gibt sicher weitere Verdienst-Möglichkeiten im Sektor virtuelle undurchsichtige Schneeball-Bankprodukte :-) Vielleicht muss man sie demnächst ebenfalls wie sauer Bier an der Tür verkaufen, weil sie keiner mehr mog. Hoffe ich jedenfalls.
    .
    Und jetzt gehe ich meine (echte) Katze durchkraulen. Oh, und Fremd-Besuchsmiez ist heut nacht auch da…

  51. @colorcrace: ich stimme ...
    @colorcrace: ich stimme Ihnen vollkommen zu, aber Freunde, gute Bekannte und andere erfreuliche Zeitgenossen kündigen sich doch im
    allgemeinen vorher an. Meines Wissens verpasse ich höchstens einmal im Jahr den Postboten mit einem Einschreiben, das ich am nächsten Tag bei der Post abholen kann, wenigstens schon seelisch gerüstet, oder die
    immer noch existierenden Vertreter für gefrorene Lebensmittel oder Staub-
    saugerbeutel, und zwar selten, aber immer noch oft genug, die über
    schwenglich freundlichen Mitglieder der Zeugen Jehovas, die zu völlig un-
    christlicher (Kater-) Zeit wissen möchten ob ich heute schon Gott gefunden
    habe- oder so ähnlich- zu früh für mich. mfG .

  52. Lieber Don,
    sie wohnen doch...

    Lieber Don,
    sie wohnen doch nicht etwa in der Portierloge des Tilly- Hauses!?
    Zur herrlichen Scamorza …“la“
    http://www.coquinaria.it/archivio/formaggi/scamorza.html

  53. @ Don Alphonso, V, colorcraze:...
    @ Don Alphonso, V, colorcraze: Mein Schwager nennt das auch gerne „hen pecked“.
    .
    Transport und Aufbewahrung sind das Hauptproblem, deshalb nun der Versuch mit dem Kindle eBook. Haptisch und aesthetisch kann ich mir noch gar nicht vorstellen, das mir das Spass macht, daher erstmal auch nur die billigste Version.
    .
    Einige Buecher konnte ich herunterladen, bevor die ISP Region erkannt wurde. Das sind Klassiker wie Gulliver’s Travels, Treasure Island, etc. Diese scheinen tatsaechlich teilweise fast in die Kategorie „Raubdruck“ zu fallen; ein „cover“ listet „anonymous helper“ als den „Transkriptor“. Mal sehen, wie sich das dann liest.
    .
    Mein kuenftiges Hauptproblem aber wird sein, dass ich vermutlich dauerhaft in den Tropen leben werde. (Nicht, dass ich mich darueber beklagen moechte…). Das bedeutet, dass fuer „billige Unterhaltungslektuere“, also Taschenbuecher, die Lebenszeit recht begrenzt ist, weil das Papier sehr rasch vergilbt.
    .
    Insofern hat meine Frau mit ihrer Kritik durchaus Recht. Sie selbst geht gerne in die Bibliothek und liest Leihbuecher, ich selbst bin aber ein „Horter“.
    .
    Es bereitet mir ein sinnliches Vergnuegen, als Erster ein Buch zu oeffnen. Den Duft von wohl Bindemittel und Druckfarbe einzuatmen, im Idealfall. Nach dem Lesen einen passenden Platz im Regal finden- thematisch korrekt, aber auch so platziert, dass die Buchreihe gut aussieht. Anschliessend zurueckkommen, und die Lieblingspassagen nochmals lesen.
    .
    Deshalb war ich auch nie ein grosser Fan antiquarischer Buecher, es sei denn, der Text ist anders nicht zu bekommen. Abgestossen haben mich immer die ererbten Buecher- irgendein Urgross- Irgendwer Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Frechheit, Randnotizen einzufuegen (noch dazu oftmals banal)!
    .
    Derzeit, vor allem wegen junger Kinder, beschraenkt sich meine Lektuere meist auf Fachliteratur, oder aber auf seichte Unterhaltung, die ich meist waehrend der Mittagspause „verschlinge“.
    .
    Deshalb will ich dem Kindle erstmal eine Chance geben, denn fuer „sowas“ braucht man keine Hausbibliothek.
    .
    Sollte irgendwann (Konjunktiv: ich Optimist) meine liebe Mutter ihren Haushalt aufgeben, wo ich in meinem Apartment noch immer zwei Raueme mit Buechern fuelle (zweireihig in den Regalen inzwischen), dann werde ich schwerste Entscheidungen treffen muessen…
    .
    Sollte zufaellig einer der Leser wissen, wie man als Reisender in Laendern ohne Kindle- Lizenz Buecher herunterladen kann, waere ich ueber einen Tip sehr dankbar.

  54. Götter kommen aus der Wand,...
    Götter kommen aus der Wand, Göttinnen aus der See, der schaumgekräuselten…

  55. Hat mir den Morgen...
    Hat mir den Morgen versüßt…

  56. @ V.: UMTS Erfahrungen sind...
    @ V.: UMTS Erfahrungen sind recht gut, allerdings ist die vom „roten“ Netz gelieferte Zwangssoftware ziemlich aufgebläht und daher oftmals quälend langsam. Bei einem Kaffeehändler gibt es einen netzfreien HSDPA Stick, der sich monatsweise einloggen läßt. Schlanke Software und in bewohnteren Gegenden gute Verbindungen, auf dem Lande eher negativ. Wichtig ist beim Stick auf schnelle 7,2 Mbit/s zu achten. Der Huawei E5 scheint nur bei mobilem Einsatz sinnvoll zu sein, etwa um im Café ein eigenes Wi-Fi-Netz aufzubauen. Ich nutze derzeit einen TP-Link 3G Router, der die Grösse von meinem Filofax hat, plus Antennen. Das ist aber eher etwas für den halb-stationären Einsatz, der Router braucht einen 220V Anschluß.
    @Schusch: Digital Divide in Malaysia: 3 GB monatlich per UMTS für ungerechnet 10 Euro.
    Ansonsten danke ich für den mehrfachen Hinweis auf den Scamorza und diese grandiose Wortschöpfung: Kabelmalle.

  57. Werber jedweder couleur in der...
    Werber jedweder couleur in der Mittagszeit werden abgefertigt mit dem Satz „wenn ich jetzt meiner Dogge nicht den Napf fülle, fällt sie Sie an.“ Der Werber tritt einen Schritt zurück, ich kann die Tür schließen, ohne dem Werber die Nase zu plätten und meinem Beagle erklären, dass er keine Dogge ist.

  58. Da lob ich mir wieder mal das...
    Da lob ich mir wieder mal das Landleben. Bei uns auf dem Dorf kämen die nie darauf, eine schnelle Internetverbindung anzubieten. Keiner, niemals.

  59. Interessanter Artikel,...
    Interessanter Artikel, kritisieren möchte ich jedoch das Kommentar der ungenutzt Bandbreite und dem „dicken Rohr“. Es ist vielleicht wahr das momentane Höchstgeschwindigkeiten den normalen Nutzer mehr als zufriedenstellen, jedoch ist für eine multimediale Kommunikation eine solche Bandbreite unerlässlich, und auch das Echtzeitnetz ist ein tragendes Element, welches Mobiles Messaging und Mobile Netzwerkkommunikation auf ein neues Niveau bringen wird, Im Internet entscheidet der Nutzer über Inhalte die ihm wichtig erscheinen, nicht der Provider.

  60. ach das ist schoen ...was...
    ach das ist schoen …was hast du da denn gekocht…..

  61. Seit Jahren ist meine Klingel...
    Seit Jahren ist meine Klingel kaputt.
    Ein halbherziger Reparaturversuch blieb ohne Erfolg.
    Die Ruhe ist herrlich.
    Postdienste haben gelernt Pakete unter dem Vordach abzulegen.
    Freunde die mich besuchen rufen, klopfen ans Fenster oder kommen gleich in den Garten.
    Geht doch auch so.

  62. Ach Kappes,

    Genau das haben...
    Ach Kappes,
    Genau das haben mir damals auch alle gesagt: Wie DSL wozu das denn, reicht Dir dein ISDN nicht? ….

  63. Hallo Don,
    .
    du und viele, die...

    Hallo Don,
    .
    du und viele, die sich gegen solcherart Drücker wehren, packen es falsch an. Als ich nach Anschlussalternativen suchte, rief ich sogar Kabel an und bekundete Interesse und sie versprachen, dass mich der Vertreter anruft, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Dieser Anruf blieb aus, ich bekam aber auch keine Werbepost zum Wegwerfen.
    .
    Sechs Monate später schloss ich einen neuen Vertrag mit der schönsten Verbindung und seitdem bekomme ich wieder Post von Kabel Deutschland und ich überlege gerade, ob ich wieder einen Besuchstermin mit Kabel vereinbaren soll….
    .
    Zumindest der Kelch des unangemeldeten, persönlichen Besuchs ist an mir vorübergegangen, ich hoffe, dass nach diesem, meinem Kommentar auch so bleibt.

  64. So ein warmgemachter Käse....
    So ein warmgemachter Käse. Durch geschickte Luftzirkulation lassen sich wahrscheinlich ganze Heerscharen von Klinkenputzern infolge der Ausdünstungen lauwarmer italischer Käsesorten aus dem Altstadtbereich fernhalten. Altes Lansknechts-Kampfmittel vor Einführung der obligatorischen Gasmaske.

  65. Peter, man hat auch mal...
    Peter, man hat auch mal gesagt, dass Kleinkameras 14 Megapixel haben müssen, und Prozessoren 4 Ghz schnell sein sollten… jaja, und was wurde daraus? Es kommt der Punkt, da solche Zahlen keine Rolle mehr spielen.
    .
    Mondry, ganz ehrlich: Wenn ich mich zwischen Büchern und einer Frau entscheiden müsste, würde ich überlegen, was ersetzbarer ist. Weiter führe ich das hier nicht aus, denn ich möchte als Galan gelten.

  66. hansgeier333, das wäre aber...
    hansgeier333, das wäre aber auch nicht gut für Mieter.
    .
    Cybermichl, erstaunlich. Mir wird auch von vollkommen unerklärbaren Besuchen dieser Leute berichtet. Es scheint, als hätten sie einfach Quartiere aufgeteilt und würden sie systematisch beackern.

  67. Peeter, wenn ich mir normale...
    Peeter, wenn ich mir normale Internetnutzer anschaue, haben die gar keine besondere Lust, so tief in die Materie des Echtzeitnetzes einzusteigen. Noch nicht mal ich als jemand, der darin arbeitet, habe Lust auf dieses Zeug. Das ist etwas für eine kleine Minderheit.
    .
    Reiterjunge, das ist fein, aber ich sehe irgendwie nicht ein, dass ich mich wegen solcher Leute einschränke.

  68. @slothro-atze...
    @slothro-atze Flächendeckendes WLAN in Berlin? Ist das tatsächlich eine Forderung von Bürgermeister Wowereit? Gratuliere zu Ihrem höchst vernünftigen Stadtoberhaupt! Die „street kids“ spielen auf ein Plakat der Bundesregierung an, mit dem auf der Shanghaier Expo für – na, wofür wohl? – Deutschland geworben wurde. Ein Berliner Gör bekennt sich auf dem Plakat zum kostenlosen Internetzugang. Berlin gilt übrigens im Ausland als äußerst lohnendes Reiseziel, im Speckgürtel von Nürnberg wohl weniger und in der kleinen, dummen Stadt des Don überhaupt nicht. Aber der Gedanke eines freien Internetzugangs steht durchaus schon auf breiterer Basis: http://start.freifunk.net/
    @ lukeman: Und was ist das für ein, nun, dünnes politisches Programm: „Kostenloses Internet für alle und überall“?
    Ein politisches Programm? Nun, eine Forderung, der ich rückhaltlos zustimmen kann, was mir bei Beschlüssen der gegenwärtigen Bundesregierung so gut wie nie passiert.
    @slothro-atze: „Könnten wir uns, bitte, nicht einmal darauf einigen, daß es nichts gibt, was nichts kostet?“ Schon gebongt, slothro-atze, eh! Manches wird sogar mehrfach bezahlt: zum Beispiel Deutsche Markenbutter. Erst dem Bäuerlein seine Subvention, dann drückt Konsument im Laden zum zweiten Mal sein Geld ab und ist dankbar, ein sogenanntes Qualitätsprodukt aufs Brot streichen zu können, vorausgesetzt, es wird zur Wertsteigerung nicht in einem Kühlhaus zurückgehalten, dessen Stromkosten der Butterkunde ebenfalls zu tragen hat. Aber was lernt der kluge Netizen daraus? Auf der Welt gibt es so gut wie nichts, was nicht „leistungsungerecht“ subventioniert würde! Die Kunst der Lobbyisten besteht darin, die Geldströme auf die eigenen Mühlen zu leiten. Im günstigsten Fall nennt man dies Industriepolitik und Anschubfinanzierung, im schlechtesten Fall springen dabei der Kohlepfennig und überdüngte Äcker heraus.
    Die Existenz der flatrate ist ein sicherer Hinweis darauf, dass in Deutschland für Internetnutzung Gebühren erhoben werden, die in keinem erkennbaren Verhältnis zu Aufwand und Leistung der Anbieter stehen. Anders, @colorcraze, als bei Zeitung, Strom, Wasser und Gas ist die Höhe der Nutzungsgebühren für Telefon und Internet die Frucht reiner Willkür: es wird ein sozialer Preis erhoben, siehe den erhellenden Hinweis von @schusch über die einschlägigen Kosten im Kongo. Die üblichen Modelle der Preisbildung sind im Falle Internetgebühren ausgehebelt. Klug, wer dies erkannt hat und entsprechend handelt: Estland, du hast es besser! (siehe @ R.Sch.) Ich denke mir kostenloses Internet als – Vorsicht @lukeman, weggucken, noch so ein hübsches Wort! – Zukunftsinvestition, deren Rendite man sogar schon in der Gegenwart abgreifen kann! Und kommen Sie mir nicht mit der blaustrümpfigen Warnung vor den Suchtgefahren, samma doch a moi ehrlich: es muss ja nicht immer Porno, Daddeln und wie-heißen-sie-nicht-alle-diese-übelbeleumdeten-War Games sein! Schauen Sie, um dies zu Ihrer freundlichen Belehrung in die Tasten zu hauen, habe ich die Lektüre eines hochinteressanten Artikels von Isabelle Charleaux unterbrochen: De la ville bleue à la métropole grise. Fondation, protection et destruction de Kökeqota (Huhehaote). Erschienen 2004 in den Études mongoles et sibériennes, centrasiatiques et tibétaines. Mir den Text in meinem Wohnort Peking zu beschaffen, wäre mit – wie der Schweizer sagt – erheblichen Umtrieben verbunden, obwohl meine Behausung sogar in der Nähe der Nationalbibliothek liegt. Dank World Wide Web serviere ich mir das akademische Schmankerl per Mausklick auf den PC.
    Nein, da bin ich eigenbrötlerisch, niemand wird mir ausreden können, dass das Internet einen Fortschritt der Kultur bedeutet! Es ist ein Schatzhaus der Information, der Erkenntnis, der Einsicht und Kommunikation, was allein schon dieser unser Austausch mehr oder weniger frisierter Gedanken beweist.
    Und wenn Sie, @lukeman, schon wie uns Thilo über den „volkswirtschaftlichen Wert“ von Menschen meditieren, sollten Sie nicht aus den Augen verlieren, dass Information – von Brit und Ami beziehungsreich „Intelligence“ genannt – immer und überall von unschätzbarem Werte waren.

  69. @ Don 10:06, 2. Abs.: War um...
    @ Don 10:06, 2. Abs.: War um nur „einer“ Frau???

  70. Ich bin bei denen Kunde. Nach...
    Ich bin bei denen Kunde. Nach Lektüre des Blogs frage ich mich unwillkürlich, obs wohl daran läge, weil meine Kochkünste nur für schnelle Spaghetti ausreichen; da passe ich wohl ins Portfolio! Aber: Der Anbieter war billiger und schneller als die anderen. Das nennt man dann wohl Marktwirtschaft.
    Wenn man dann auch noch mit der virtuellen Nase auf schnelle Streaming-Websites gestoßen wird, die scheinbar jeden beliebigen Film im Angebot haben, dann macht ein dickes Rohr zum Internet schon Sinn. Die Musik- und Filmindustrie wird Ergebnis also durch Drückerkolonnen in ihrer Mittelalterlichkeit entlarvt.
    Warum es das Leseinternet noch nicht für Bücher gibt, die mägeren Anfänge von eBooks eher dahinhungern, liegt wahrscheinlich auch daran, dass der diesen eher zugeneigte Leser führwahr lieber gut kocht und eine bequeme Couch bevorzugt als dass er auf einem durchgesessenen alten Schreibtischstuhl – wie alles Mobiliar wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert – im Internet liest.
    Schließlich sei angemerkt, dass ich als Erdgeschossbewohner an ähnlichen Erfahrungen leide und insofern die Tür nicht als Mittel des Versteckens empfinde sondern als gesunden Ausdruck des, nichtmal einen Knopfdruck benötigenden, „dukommschhiernetrai“.

  71. Falkenherz, was mich stört,...
    Falkenherz, was mich stört, ist die Aufforderung, es meinen Mietern schmackhaft zu machen und deren Kleindealer zu werden. So etwas tut man nicht.

  72. DA@: Sache Se mol: Was wolle...
    DA@: Sache Se mol: Was wolle Sie oischendlich?
    Ei horschense mol, wolle Sie dem Land do de Zugunfdsfähischkoid abschpreche? Ei wo simme denn do? Wo mia so hard schufde miße de ganze Tach, will ma doch a emol soi Freid habbe uff Feierabend, net wahr. Also wann isch misch uff dä Dadeaudobahn dummele du, dan gehd oifach rischtisch de Bosd bei mia ab. ISDN is Supa!!! Da kenne Sie Susi, was mei Ahlde is, frache. Un iebahaupts all de Schpiele fia de Sohnemann. Vo däm höat un siehd ma nix mea, wenn dea voam Bildschiam hogge dud: Cool sacht dea. Von Ebay bis Borno und Buchung uff Malorka is doch alles blitzschnell do. Was wolle Se denn mea? In Filzbandoffele uffm Sofa, in alle Gemietlischkoit, sauba alles greschelt. Die Susi is gaz hin und wech bei all die scheene Serie die wo die do sende dun, grad beim Kabel-TV, do kennt ma de neieste Drend kuldurell un alles ä so. Sowie de ganze wunnebare Werbung fia ummesunst.
    Un des wolle Sie uns alles, grad Sie, des alles vamiese? Isch werd misch emol heherenords um oine Vasetzung von Sie bei die FAZ in ä anneres Ressord bemiehe, z. B. Schpord, schpeziell Radfahre. Isch hab do so moine Beziehunge, un isch sags wies is: Kabel-TV muß soi.

  73. "Nach dem Lesen einen...
    „Nach dem Lesen einen passenden Platz im Regal finden- thematisch korrekt, aber auch so platziert, dass die Buchreihe gut aussieht. “
    Mondry, genau das ist das Problem, meine Bibliothek und auch mein Büro sind absolut überfüllt mit Büchern. Ich habe ernsthaft über einen Anbau nachgedacht, bevor ich beschlossen habe vorläufig einfach auf den Erwerb weiterer Bücher zu verzichten. Luxusprobleme, ich weiß.

  74. Roti Boy. Danke für den...
    Roti Boy. Danke für den Hinweis, ich kann mir das Gerät evtl. bereits morgen vorführen lassen.

  75. Rufen diese Drücker,...
    Rufen diese Drücker, Callcenter-agents, Meinungsforschungsinstitutler eigentlich nur die Festnetznummern an? Ich habe einen solchen Anruf noch nie auf meinem Mobilfunkgerät entgegennehmen müssen…

  76. Werter Don, Ich freue mich...
    Werter Don, Ich freue mich immer und ehrlich, wenn der Satz „So etwas tut man nicht.“ erscheint. Er ist leider so sehr, und mit schlechten Folgen, aus der Mode gekommen. Und ich stimme Ihnen mit ganzem Falkenherzen zu. Mir ist unverständlich warum Herr Kabeldeutschland auf derartiges zurückgreifen muss. Vielen ist wohl der Aufwand zu groß:
    Ich muss eingestehen, dass mich der liebe Herr Kabeldeutschland mit einem 200,- EUR Einkaufsgutschein im Elektroniksupermarkt geködert hatte, wobei ich nicht wissend um die notwendigen Installationsarbeiten war. Sie nötigten mir einen halben Tag Nerven und einem für mich kostenlosen Kabeltechniker einen haben Tag Zeit ab. Der Vermieter und Hausverwalter hatte dann unglücklicherweise auch noch den alten Kabelkasten im Keller verschlossen, kam auf Anruf dann aber unverzüglich zu Hilfe. Er ließ sich indirekt zum Helferlein machen, denn im Keller funkelt seitdem anstelle der alten eine kostenlose nagelneu installierte Kabeldigitalverteileranlage, die jeder Mieter auf Wunsch nutzen kann.
    Nach diesen Geburtswehen sitze ich zufrieden mit meinem lang erwünschten 22-Zoll-Monitor (per Einkaufgutschein, 199 EUR) am PC (man kann damit zwei DIN-A4-Seiten nebeneinander unverkleinert darstellen), und schaue ab und zu mit meiner Frau einen Film in Echtzeit „gestreamt“ über Internet, auf der Couch, am 42-Zoll Fernseher, den ich bequemerweise für solche Gelegenheiten an den PC angeschlossen habe.
    Warten Sie also nur ab, vielleicht wird sich demnächst dann mal ein Mieter und stolzer Besitzer eines 200-EUR-Gutscheins bei Ihnen als Hausverwalter melden und Ihr Einverständnis für einen neuen und kostenlosen Kabelverteiler im Keller erheischen wollen.

  77. @V: Das kommt darauf an welche...
    @V: Das kommt darauf an welche Telefonnummer Sie angegeben haben, fürs Telefonbuchm irgendwann bei einem Gewinnspiel auf der Straße, bei einer Internet-Registrierung, oder einem an sich vertrauenswürdigem Unternehmen, das Ihre Daten verschlampert oder sich hat stehlen lassen.
    Mein Tip, der aber etwas Arbeit erfordert: Vertrag abschließen, damit sie alle Daten des Unternehmens bekommen, dann Widerrufen, und den Vorgang ans Bundeskartellamt melden. Ich habe seitdem keine Anrufe mehr.

  78. @ Vroni: Für mein...
    @ Vroni: Für mein Raustraghausl bekomme ich das Geld sicher nicht mehr und die Kinder haben ja schon alles.
    Aber für den Prinz aus der Marienburg wäre es doch praktisch: 10 Millionen Kredit sollte der auf das Anwesen bekommen, den Großteil legt er wieder an, mit dem Rest kann er mal gründlich renovieren (ohne Verlust muss er ja Steuern bezahlen).

  79. Falkenherz, ich überlege...
    Falkenherz, ich überlege gerade, da mit Familie und Freunden mobil gefunkt wird, den Festnetz*-Anrufbeantworter mit einer entsprechenden Ansage zu besprechen – vielleicht hilft jemand beim Texten.
    In etwa so: „Liebe Familie und Freunde, solltet ihr versehentlich diese Nummer gewählt haben, so versucht es doch bitte erneut unter der (nur) euch bekannten Mobilfunknummer. Ämter und Behörden dürfen sich gerne per Schriftpost mitteilen. Alle vermeintlichen Meinungsforschungsinstitutler und andere Mitarbeiter der Drückerkolonnen werden gerne persönlich empfangen, insofern sie an den Wachhunden – heute noch nicht gefüttert – vorbeikommen. Der Weg vom Tor zur Tür ist weit. Sehr weit.“
    .
    * Die Festnetznummer ist nur eine Dreingabe wegen des benötigten DSL-Anschlusses, der möglicherweile bald zugunsten von UMTS aufgegeben wird.

  80. @ Banken im Stresstest

    Lieber...
    @ Banken im Stresstest
    Lieber Stresstest, Teile deines vermuteten Gewinns fressen Notare, Anwälte und Gebühren. Zudem man darf Immo-Kredite nur zweckgebunden verwenden und damit nicht (auch nicht mit einer Teilsumme) herumspekulieren.
    Man muss sogar ein Geldwäschepapier unterzeichnen, sonst nix Credito. Sonst Kripo. Auch der Prinz krieget Besuch von Kripo.

  81. danke, herr don. ein ziemlich...
    danke, herr don. ein ziemlich guter artikel – und mit den meisten argumenten stimme ich auch überein.
    trotzdem: verschließen wir uns nicht den tatsachen:
    mehr bandbreite ist in der zukunft wirklich vonnöten.
    man braucht sich nur mal die historie der „netzkultur“ in den letzten 30 jahren anschauen.
    aber so, wie es die hohen herren des onlinegeschäfts wünschen…wird es wohl auch laufen, ähnlich wie im tv: sendungen zum stillehalten, zum beschäftigen.
    ich wünsche mir mehr sinnvolle inhalte wie z.b wikipedia eines ist, und weniger entrechtung des neticians (denken sie nur an diese unsäglichen bemühungen der internetzensur nicht nur durch unsere regierung). für mich ist das internet zumindest prinzipiell das größte demokratische werkzeug, daß wir haben.
    arbeiten wir doch daran, daß es so bleibt.
    ich für meinen teil begebe mich jetzt wieder an meinen herd zurück-bananenpfannkuchen sind gerade schwer angesagt…

  82. Ich werd das ausdrucken und...
    Ich werd das ausdrucken und den Dutzend Miteigentümern hier im Haus zukommen lassen, denn der Vertreter dieser Firma hat uns bereits ganz schön belabert. Aufklärung tut also not.

  83. @colorcraze
    Ja, auf eine...

    @colorcraze
    Ja, auf eine dieser Listen hab ich mich schon mal gesetzt. Muss wohl noch einbischen warten! Danke für den Tipp!

  84. Geehrter Don, welche...
    Geehrter Don, welche Duplizität der Ereignisse. Am Abend des 28. war ich auch mit dem Kochen beschäftigt und werde nur ungern dabei gestört, wenn es nicht gerade geladene oder angemeldete Gäste oder gar der Geldbriefträger ist. Bei mir war es aber leider nicht der Kabel-Mann, der wäre in Kürze abzuwürgen, sondern eine Nachbarin, die ihr Anliegen – welches im Grunde das ihrer Tochter ist, welche wie viele offenkundig der Meinung ist, ein Hündchen (Schiwawa- sorry, ist mir zu blöde zu schauen, wie man es schreibt) täte der allgemeinen Langeweile gut -, durch mehrfaches gar insistierendes Betätigen der Klingel das Aufmachen erzwang. Warum ich nicht aufmache, war die erstaunte Frage. Und überhaupt, man hätte sich noch nie gesehen – obschon ich länger dort wohne als sie. Nun, man geht eben einer Beschäftigung nach, die nicht von Zuhause zu verrichten ist. So, so. Ob ich denn an einer Unterschriftenaktion zur Duldung eines Kuttenleckers ihrer Tochter gewillt bin, teilzunehmen. Er wiege auch nur 1Kilo und könnte insofern gar nicht als Hund betrachtet und eingestuft werden. Andere im Hause hatten sich schon beschwert. Nun, Hunde sind gottseidank nicht geduldet, aber da die zunehmende Dreistigkeit, Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit zunimmt, so nimmt man erst Besitz eines Köters und fragt dann. Ich verwies auf die im Umfeld der naheliegenden Straßen vorhandenen Viecher, die zu allen möglichen Uhrzeiten von ihren Herren kleffend und bellend ausgeführt werden, man in ihre Schei.. tritt, geht man nicht stets gesenkten Hauptes. Und als Rennradfahrer hat man eh eine ganz spezielle Betrachtung vor dem Hintergrund freilaufender, durch das Unterholzflügender Dobermänner und Rotteweiler in den naheliegenden Vorgärten der Stadt. Ich sagte kurz, 1 Kilo sei sichert nicht viel, um sich bedroht zu fühlen, das hielte ihn aber sicher nicht davon ab, in den allgemeinen Kleff-Kanon einzustimmen, wenn Töchterchens Langeweile und Zuwendung durch beharrliche Anrufe zahlreicher Lover zu erlahmen droht. Und morgen seien es dann 3 Kilo eines anderen und 5Kilo……
    Meine Zustimmung konnte sie somit nicht erwarten.
    Den Kabel-Mann ist man sofort los, steht er vor der Haustür. Dem Nachbarn, gibt er sich als solcher zu erkennen, steht er vor der Wohnungstür, will man nicht gleich vor den Kopp hauen. Letztlich aber ist zuviel, was zuviel ist. Und wer nicht kapiert, daß man einfach nicht aufmachen will…
    Im übrigen fahren wie die Kabel-Leute jetzt auch schon die Rettungsdienste wie Johanniter oder Malteser Drückeraktionen. Man nutzt den allgemein vorhandenen Respekt gegenüber diesen Diensten aus, um Hauseinlass zu ersinnen. Ob man denn der Meinung sei, Rettungsdienste sind eine gute Sache. Gewiß doch. Man wolle Spenden sammeln. Gut, aber nicht in Form einer Einmalspende, nein, es ginge nur Kraft einer Unterschrift sprich Mitgledschaft. Gelder dürfe man nicht nehmen. Was dann kommt, ist wohl klar. Nun, Unterschriften gibt es nicht, und will man kein Geld, dann zieht auch das Argument nicht, im Ernstfall wolle man doch auch, daß ein Rettungsdienst zur Hilfe kommt. Davon ab, kann es wohl kaum sein, daß sich der Staat aus dieser Verantwortung mehr und mehr zurückzieht und auf den Bürger abwälzt. Hohe Lohnabgaben, nun Kopfpauschalen und noch höhere KKBeiträge reichen wohl noch nicht.
    Gegen vieles kann man sich nicht wehren, gegen Kabel- und Abodrücker muß man es.

  85. @Vroni: "Wir transportieren...
    @Vroni: „Wir transportieren auch sperrige Güter“. (Ich hatte damals die ganze Serie). Bahnchefs kistenweise nach Sylt.

  86. Hier in Hessen nervt Unity...
    Hier in Hessen nervt Unity Media in unerträglicher Weise.
    Prognose: Spätestens in zwei Jahren steht ein Drücker von Facebook vor der Tür und bietet einen Gartengrill für die Eröffnung eines Kontos.
    .
    Locker nehmen: http://www.annu.biz/blog_pic/spamcartoon.jpg

  87. @ Don Alphonso: Vor einigen...
    @ Don Alphonso: Vor einigen Jahren waere auch bei mir die Entscheidung zwischen Frau und Buechern in Ihrem Sinne ausgefallen…

  88. Gut zu wissen, dass die Bande...
    Gut zu wissen, dass die Bande jetzt auch schon ihre Drücker an die Haustüren schickt. Das dürfte bedeuten, dass demnächst wieder vermehrt verzweifelte Rentner in die Sozialberatung kommen werden, denen ein Super-Internet-und-Flatrate-Komplett-Paket aufgeschwatzt wurde, obwohl sie nur ein 70er-Jahre-Telefon in der Wohnung stehen haben…alles schon dagewesen…

  89. Könnte mir jemand erklären,...
    Könnte mir jemand erklären, warum Unternehmen überhaupt zahlen sollen? Soweit ich das verstanden habe, soll in Deutschland JEDER Steuerzahler eine Medienabgabe entrichten. Damit wäre die Rundfunknutzung in Deutschland für alle Mitarbeiter mit deutschem Wohnsitz doch abgegolten. Bisher ist das scheinbar noch niemandem aufgefallen, denn hier will doch sicher niemand doppelt zulangen. Selbstverständlich müssten Unternehmen für Mitarbeiter ohne deutschen Wohnsitz eine Abgabe zahlen.
    Wenn ein Arbeitnehmer mehr als ein Anstellungsverhältnis hat wird sogar mehr als doppelt zugelangt, weill alle Arbeitgeber zahlen. Das muss jemand übersehen haben. Das macht doch keiner mit Absicht.

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