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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Banaler Netzunsinn vs. blanker Realirrsinn

| 64 Lesermeinungen

Ach es ist des trüben Netzens Inter voller Pr0n0, Dreck, Schmutz und Gefahr grade itzo nun im schwer vereisten Winter lockt der bösen EBuchtbetrüger Schar. Mit absonderlichen Wucherpreisen gieren sie nach güldnem Nutzerblut - Doch viel schlimmer sind die Schneisen geschlagen durch der Realauktionen Glut

Wir befinden uns im Jahr 1982. Oscar Simonato, ein Künstler an der Lötlampe, baut in Treviso einen Rennradrahmen. Es ist der Rahmen, der in diesem Jahr zur Messe nach Mailand soll, und was Simonato aus den besten verfügbaren Rohren zaubert, vereint seine ganze Meisterschaft in sich. Alles ist Handarbeit, jedes Detail wird penibel nachgearbeitet, und am Ende geht ein Objekt der Begierde in die Lombardei, das viele am Stand bewundern werden. Ein Händler bewundert es so sehr, dass er Oscar Simonato diesen einen Rahmen vom Stand weg abschwatzt. Man muss sich das vorstellen, der Mann bestellt auf der Messe Dutzende von Rahmen bei grossen Firmen, es ist sein Beruf, aber hier bekniet er den Meister für diesen einen Rahmen. Daheim in Deutschland kann er nicht umhin, dafür einen Käufer zu suchen, und findet ihn in einer nicht unwichtigen Persönlichkeit des hiesigen Radsports. Der baut ihn mit feinen Dingen auf, aber eigentlich ist ihm dieses besondere Stück auch zu schade, und so wird es nur ab und zu im Sommer bewegt. Er kauft sich andere Räder, die Technik schreitet voran, er wird älter, zu alt für die gebückte Haltung, und irgendwann erkennt er, dass es Zeit ist, das Meisterstück weiter zu geben. Seine Tochter stellt es bei Ebay ein. Und jetzt gehört der Simonato mir, mir ganz allein.

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Und ganz ehrlich: Er war teuer. Er ist technisch veraltet. Für das gleiche Geld würde ich ein erheblich besseres Neurad bekommen. Es ist mir vollkommen egal. Es gibt nur diesen einen Rahmen mit dieser Geschichte. Andere fahren vielleicht 5000 Euro teure Carbonräder – ich fahre eine Legende. Das ist hochgradig irrational, noch etwas irrationaler als die anderen 24 Ebay-Mitglieder, die ebenfalls erkleckliche Summen auf das Rad geboten haben, und sogar wissen wollten, ob der Besitzer es nach Japan verschiffen würde. Ich schaue mir das Simonato an und denke an den freundlichen Herrn in Osaka mit seinem schlechten Englisch, der sich gerade auf seiner Reismatte herumwälzt und sich auf japanisch verflucht, weil er so verdammt rational war, einfach seinen Maximalbetrag einzugeben und sich dann nicht mehr zu rühren – es werden immer wieder Räder kommen, und auch Überweisungen für ihn, aber dieses Rad kommt nicht mehr. Er weiss nicht, dass es ihm wenig gebracht hätte, nochmal 100 Euro draufzulegen, auch dann hätte ich ihn überboten, aber er könnte vielleicht besser in dem Wissen schlafen, dass es für den anderen wenigstens sehr, sehr teuer wurde. Dass es den anderen geschmerzt hat. So aber windet er sich, und ich muss keinen Meter mit diesem Rad fahren, damit es mich beglückt.

Ich weiss das. Ich kenne das alles. Ab und zu verliere ich auch bei Dingen, die mir wichtig sind, dann geht es mir wie dem schlaflosen Japaner. In meiner finsteren und an echten Auktionen im Saal geschulten Phantasie ist der Gegner immer ein ignoranter Zahnarzt, der mich nur bekämpft, weil ihm ein Anlageberater, ein Sammler oder sonst ein verkommener Parvenu es eingeredet hat. Nie, nie, nie ist mein Gegner ein netter Kerl, der halt auch ähnliche Interessen hat, und dem man deshalb etwas gönnen kann. Die Vorstellung, einem dummen Zahnarzt den Zugriff auf ein Gemälde zu verweigern, ihm eine sicher geglaubte Vitrine im letzten Moment zu entreissen, das Gefühl, noch einmal drüber zu gehen, selbst wenn es finanziell wirklich weh tut, und den Gedanken an das Aufgeld wegzuschieben, um dann im Gesicht des Zahnarztes zu sehen, dass er, piefiger Kleingeist, der er ist, beim Gedanken an das Aufgeld zurückschreckt – das ist natürlich nichts, was sich ökonomisch in Zahlen fassen lässt. Aber es ist fast so gut wie Sex. Mit der Frau, die der Zahnarzt gerne hätte, aber nie bekommen wird.

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Auktionen sind, wenn es um seltene Dinge geht, gnadenlose Kriege, bei denen es am Ende immer nur einen gibt. Ich war einmal auf einer Auktion, bei der kleine Plakate für die ersten Disney-Taschenbücher in Deutschland versteigert wurden. Wer, dachte ich, kauft so einen sinnlosen Müll? Plakate mit amerikanischen Enten, die jedem Damenbesuch sofort vermitteln, was für Kindskopf da wohnt? Mein englischer Mahagonitisch, auf dem ich das hier schreibe, kam erst eine Stunde später, und ich hatte noch die Musse, den Verkauf der Plakate zu beobachten: Da sass ein unscheinbarer Mann im Publikum und hob die Hand. Und liess sie oben. Egal, welche Gebote eingingen, die Hand blieb oben. Das erste Plakat ging zu einem atemberaubend hohen Preis an ihn. Beim zweiten Plakat wollte es jemand wissen und trieb den Preis – vergeblich – noch höher. Das dritte Plakat erreichte Höhen, bei denen alle im Saal raunten. Dann war der Widerstand gebrochen, die anderen gaben auf, und die restlichen Plakate gingen zu vergleichsweise niedrigen Preisen an den Mann mit der gehobenen Hand. Und obwohl er für die Fetzen vollkommen irre Preise bezahlte, war er erkennbar bestens gelaunt. Er hatte es allen gezeigt. Er war ein vollkommener Idiot mit ein paar sinnlos überteuerten Papierfetzen, und dennoch glücklich.

Als dann mein Tisch an die Reihe kam, gab es keinen anderen, der gegen mich geboten hätte. Ich hob die Hand, und bekam ihn. Ich mag den Tisch sehr, aber es fehlt das Gefühl, ihn wirklich gegen einen anderen Bieter erobert zu haben. Das ist natürlich hochgradig irrational, und wirtschaftlich nachgerade idiotisch, aber es ist nun einmal so: Begierden werden angeregt, wenn etwas nicht einfach zu haben ist, und je persönlicher dieser Wunsch wird, desto teurer wird es.

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So gesehen habe ich gar nicht den Eindruck, dass es im Internet besonders irrationale Vorgänge bei der Preisgestaltung gibt. Es gibt sicher ein paar wenig kluge Preisfindungen auf hohem Niveau, aber es bietet – im Vergleich zu einer echten Auktion – jede Menge Möglichkeiten zum rationalen Vorgehen. Man kann Vergleichsangebote suchen und deren Preisentwicklung beobachten, nach günstigsten Angebote ordnen, ideale Zeiten mit wenig Konkurrenz abwarten, es gibt ein riesiges Angebot und meistens – verkauft werden in der Regel ja nur schnöde Industrieprodukte – auch genug Nachschub, wenn man mal nicht gewonnen hat. Man hat Zeit, im Netz nach Alternativen zu suchen. Und wenn man nicht mal das beherrscht, kann man wenigstens versuchen, die Sache nicht allzu persönlich zu nehmen.

Das Internet hat im Vergleich zu offline-Preisfindungen den grossen Vorteil der praktisch unbegrenzten Transparenz und der langen Zeit, die zum Nachdenken bleibt. Danach kann man sich immer noch für ein dummes Verhalten entscheiden und zu viel zahlen, oder eine gute Chance verpassen. Den psychischen Druck eines Konflikts mit einem anderen Menschen jedoch kann man sehr leicht ablegen; man steigert im Netz nicht gegen einen sichtbaren Feind mit Emotionen, sondern nur gegen eine abstrakte Zahl auf einem gesichtslosen Bildschirm, die zu überbieten es einem wert ist. Dieser enorme Mangel an Irrationalität, das kühle Rechnen mit Zahlen anstelle des heissen Krieges mit menschlichen Gegnern ist es, was Auktionen für Unikate wie Kunst und teure Antiquitäten von Ebay fernhält: Es ist ein Ort des begrenzten Unsinns, aber kein Theater des blanken Irrsinns, den unpraktische Möbel wie mein Mahagonitisch und bunte Leinwände zur Bewertungsfindung dringend brauchen. Im Internet herrscht ein gewisses Grundmisstrauen gegenüber Beschreibungen und Bildern, das oft genug negativ auf den Preis einwirkt; im echten Auktionsbetrieb gibt es dagegen honorige Gutachten und bekannte Namen, für deren Sicherheiten man mehr zu zahlen bereit ist, auch wenn man keinerlei anklickbares Bewertungssystem der Verkäufer und Einlieferer wie im Internet hat.

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Und wem das alles zu viel ist, und wer dabei keine Lust empfindet – der geht eben ins Online-Geschäft oder in den Nachverkauf, wo es ganz normal zugeht. Vernünftig. Angebot, Nachfrage, Preis, Produkt, Benutzung, Müll. Kein heisser Wahn, keine Lust, keine Verzweiflung, keine Gier, keine Emotion. Von diesem Standpunkt aus mag das Versteigern im Netz eine wüste, irrationale Sache sein. Ist es nicht. Das Netz ist kalt, berechnend und vergleichsweise gerecht, gerecht wie ein bezahlter Videochat mit einer nackten Frau oder ein gekauftes elektronisches Gerät, das nach ein paar Jahren wertlos ist. Der Irrsinn beginnt, wenn vorne das Bischofsgemälde gezeigt wird, auf das man all die Jahre gewartet hat; man ist der einsamste Mensch der Welt mit seinem gehobenen Arm im Saal, allein mit dem Auktionator. Und drei Zahnärzten, die es auch wollen. Und es geht im Sekundentakt nach oben. Nur einer wird zu all dem Schmerz die Freude erleben. Da muss man durch. Die Hand oben lassen. Und lächeln. Auch wenn es weh tut. Immer daran denken, wie sich die anderen in dieser Nacht ärgern werden. Man zahlt nicht das Bild.

Sondern den Preis der Vernichtung der anderen. Das muss es einem wert sein.Verstehen muss man es nicht. Das ist ja das Schöne am heissen Irrsinn in einer eisigen Welt voller kalter Zahlen.

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64 Lesermeinungen

  1. "... Preis der Vernichtung des...
    „… Preis der Vernichtung des anderen“ – mit Verlaub, so ein Bloedsinn. Bleiben wir auf dem Teppich, es geht doch nur um das Ankaufen von Gebrauchtkrempel. Man sollte die Dinge nicht hoeher haengen als sie sind. Mal klappts, mal nicht – who cares?

  2. Carl Schmitt: Wirtschaftliche...
    Carl Schmitt: Wirtschaftliche Grundbegriffe.
    München: Duncker & Humblot 1923, 87 S.,
    Originalausgabe, mit eingeklebtem Mickymausbild,
    Ränder leicht bestoßen,
    240,00 Euro portofrei.

  3. Billiardgoogle, ganz einfach:...
    Billiardgoogle, ganz einfach: Weil man, wenn man verloren hat, nicht mehr allein i, Saal ist. Sondern das Gefühl hat, alle würden einen anschauen und denken: Ts. Hat er sich übernommen, der Kleine. Ist er zu arm, Kann er nicht. Ich kenne Leute, die vom selben Virus angefressen sind – die können einem auch noch Jahre später jedes Detail ihrer Niederlage erzählen, und ärgern sich, weil sie es nicht doch weiter getrieben haben.
    .
    Diese Wurschtigkeit, die ist im Internet leichter zu bewahren. Da sieht einen keiner, wenn man verliert.

  4. Sehr guter Artikel! Ich war...
    Sehr guter Artikel! Ich war nur einmal auf einer echten Antiquitätenauktion und habe nur erstaunt zugeguckt, aber selbst für ein altes Porzellanservice, das mir sehr gefiel, nie die Hand gehoben. Jetzt verstehe ich, warum.

  5. Gegen Enten im Matrosenanzug...
    Gegen Enten im Matrosenanzug wettern, aber nicht „Muße“ schreiben können, dat ham wa jerne, Meister Don!

  6. Wunderschöne...
    Wunderschöne Vor-Weihnachtsgeschichte. Ja, so ein handgedengeltes Rad braucht einfach nur dazustehen wie eine zweibeinige Schönheit, die bei ihrer Auswahl aus dem Kreis einiger um sie herumstehenden Verehrer das Herz des Auserwählten in dem Maße hochschlagen läßt wie Ihr Adrenalinspiegel, geehrter Don, beim Kampf um das höchste Gebot: Abendland vs. Morgenland oder finanzielle Unvernunft gegen mangelnde Auktionskenntnis?! Egal, tolle Konstellation und sehr schön geschildert.
    Der Auktionator wird alllerdings auch ein wenig Freude mit durchschnittlich 30% Beute am Verkauf erleben, soviel ist sicher.
    Nie zahlt man das Bild – oder das Essen, das man mit einer Schönheit unter vielen Neidern genießt, sondern dafür, daß man mit ihr dort sitzt, wenn andere Männer denken: warum nur Der. Auch das muß man nicht verstehen.

  7. HansMeier555: Nicht mal...
    HansMeier555: Nicht mal geschenkt!
    .
    DerTiger, Auktionen sind eine der Möglichkeiten, vollkommen unmögliche Dinge zu tun und denn och im Rahmen des gesellschaftlich Akzeptierten, je geradezu Gelobten zu bleiben. Das macht ihren Reiz aus. Ebay kann man damit überhaupt nicht vergleichen.

  8. Donald, Hauptsache, ich habe...
    Donald, Hauptsache, ich habe es gerne.
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    Nico, natürlich bliebe einem der Trost zu denken: Dann halt mit der anderen. Aber so ist man eben nur selten gepolt. Meistens hat man es mit eifersüchtigen Herren zu tun, selten flattern sie dann zu Alternativen. Schwierig, das alles.

  9. Die wichtigste Aufgabe des...
    Die wichtigste Aufgabe des langfristigen Investors: Zu wissen, wo der Feind steht

  10. Don, ich glaube der Grund ist...
    Don, ich glaube der Grund ist ein anderer. Während meines gepflegten Frühstücks gedachte ich der Situationen, in denen ich die begehrte Dame eines Herren in aller Öffentlichkeit war, eine Dame die auch noch unterhaltsam war – wesentlich unterhaltsamer als die jeweils Angetraute. Um Sex ging es den Herren dann gar nicht unbedingt, dennoch haben sie mir oft etwas geschenkt. Und da saß ich nun als alte Dame heute zwischen lauter interessanten Dingen und Büchern und gedachte der Herren, denen ich im Lauf meines Lebens zugehört und die ich mit klugen Gedanken aufgemischt habe.

  11. Werter Herr Alphons,
    sie...

    Werter Herr Alphons,
    sie wollen uns doch mit diesem sehr schönen Artikel nur davon abhalten, heute nach PAF zu fahren, damit Sie die schönsten Stücke für sich alleine haben !

  12. HansMeier555@: Wer käuft...
    HansMeier555@: Wer käuft (rheinisch), liest denn heutzutage, ausser verkappten, versprengten Linken noch Carl Schmitt? (Ist der ev.noch eingestellt, wann ist die Angebotsfrist vorbei? Der Titel ist mir nicht bekannt.)
    In der Rumpelkammer haben wir noch einen Rembrandt stehen, Original: „Der mit Mann dem goldenen Helm. „Umständehalber werden wir ihn gegen Höchstgebot ebenfalls einstellen. Ebenso einige echte Fälschungen (mit echten Expertisen namhafter deutscher Kunnsthistoriker) von deutschen Expressionisten.
    weiters:Der Feind steht links, aus der Sicht des Vermögenden (Seines soll ab/umverteilt werden).
    Don Alphonso@:
    Quid faciunt leges, ubi sola pecunia regnat, || aut ubi paupertas vincere nulla potest?
    Was denn vermögen Gesetze, wo doch nur Vermögen entscheidet, || Armut niemals den Sieg sich zu erringen vermag? (Geld regiert die Welt). Petron.14,2
    (Das Radl ist wunderschön, bin blass vor Neid, das antike Prälatenbüldnis stand letztens noch bei uns, als echte Fälschung.)

  13. @Der Tiger, es ist eben auch...
    @Der Tiger, es ist eben auch die geistige Attraktivität, die so anziehend ist und bleibt, zu der sich Männer hingezogen fühlen, und die sie geradezu ideal bei bspw. Prostituierten von Niveau finden, die aus distanzierter Position idealer Ratgeber sein können, da sie nicht den bürgerlichen Anspruch der Angetrauten haben; Und berufsbedingt sind sie zumeist dreimal chemisch gereinigt und verkehren mit interessanten Typen und Machern, wodurch auch ihr Wissen steigen kann – und damit Ihre Attraktivität. Nichts begehrt man mehr, was man (noch) nicht für sich allein hat. Siehe Don und sein Rad. Die Normalas sind i. d. R. mehr an einer Aufwertung der eigenen bürgerlichen Postition durch den Angetrauten interessiert.

  14. <p>Werter Don...
    Werter Don Alphonso,
    So sehr ich ihre blogs ja gelegentlich zu schaetzen weiss,
    bin ich diesmal ein wenig irritiert.
    Sie haben einen so schoenen Beruf, den Sie offensichtlich
    auch noch gewinnbringend einzusetzen wissen.
    Und da koennen Sie es als Triumph empfinden, einem
    einfachen Handwerker, einem Dental-Mechaniker, etwas
    vorzuenthalten ? Das wirkt wenig souveraen.
    Ueber das gemaechliche Eintreten der Bildenden Kunst
    ins Computerzeitalter und die damit verbundenen Authenzitaets-,
    resp Unikatsfragen koennen wir uns auch noch in 20 Jahren
    unterhalten.
    Mit besten Empfehlungen
    Multireal
    Unikatsproduzent

  15. Man darf bei so etwas nicht...
    Man darf bei so etwas nicht kleinlich sein mit den Klassenunterschieden, es geht nur darum, der Sieger zu sein. Das ist alles.
    .
    Schwarzbrenner, wenn Sie noch mehr davon haben und loswerden wollen, immer nur her damit – solche Fälschungen kann ich brauchen.

  16. Werter Don Ferrando, da war...
    Werter Don Ferrando, da war heute nichts zu holen, nur etwas Besteck und eine brotische Urkunde und Frostbeulen, aber die nicht zu knapp.
    .
    Der Tiger, erstaunlicherweise habe ich bei Auktionen, selbst wenn ich warte, überhaupt keinen Blick für Frauen. Das ist Jagd, alles andere kommt danach (wenn noch Geld übrig ist).

  17. Von nun an betrachte ich als...
    Von nun an betrachte ich als Fußgänger und ökoterroristischer Autofahrer diese Radler mit anderen Augen, insonderheit die mit den alten, komischen Dingern.
    Es scheint so eine Art verdrängte Erotik, gepaart mit frivoler Schadenfreude dabei zu sein, in solche Pedalen zu treten. Das Rad, ein Fetisch.

  18. Nein nein, es ist nur ein...
    Nein nein, es ist nur ein antimoderner, bizarrer Kult mit heiligen Gegenständen wie der „Super Record Schaltung“ und gepflegten Scheiterhaufen für Shimanofahrer.

  19. Mutig, intelligent,...
    Mutig, intelligent, einsichtsvoll, fast schon einsichtig, wahr, ehrlich, unterhaltend, klug, reflexiv, stark, selten, wunderbar, kenntnisreich, normal (also nicht abgehoben), wir danken. Nein noch nicht: Zwei fehlen noch: Frei. Frei & verantwortlich.
    .
    Fehlte evtl. noch: Entwicklung. Was also, wenn ich jemand finanziell potenteres auf resp. gegen ihn ansetzte, ihn die nächste Zeit, also die nächsten Jahre nie wieder eine Auktion gewinnen lasse? (Die Wirkung von Kindern und Ehe kann teils so sein; kapitulieren und trotzdem wieder hingehen, sich trotzdem oder gerade deshalb angenommen wissen, mit die nützlichste Erfahrung (wobei es nicht um Nutzen ging))
    .
    Und Sex nur mit Frauen, ist das nicht fad? Kaum mit einem Bilderwerb zu vergleichen?

  20. Wer sich selbst ernähren kann...
    Wer sich selbst ernähren kann ist klar im Vorteil. (Was uns von der Steinzeit unterscheidet)
    .
    Mit unseren Meinungen hielten wir es schließlich so, dass wir mindestens zwei von unseren Identitäten, welche vom Verbot des Selbstkontrahierens befreit, unabhängig von einander befragten.
    .
    Don Alphonso? War das nicht auch so eine Art der Republik zur Pressfreiheit zur verhelfen?
    .
    Wenn man uns das alles nicht hat beibringen können, dann waren entweder die Erziehungen schuld oder die Gene. Oder die Zeit.
    .
    Warum soll man mit Dummen rechnen? (Die Klaviatur, auf der sie spielen, haben viele vor Augen.)
    .
    Eine Auktion kann Ebay wirklich nicht ersetzen. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=170568087689&ru=http%3A%2F%2Fshop.ebay.de%3A80%2F%3F_from%3DR40%26_trksid%3Dp4712.m570.l1313%26_nkw%3D170568087689%26_sacat%3DSee-All-Categories%26_fvi%3D1&_rdc=1

  21. Beinahe schäme ich mich,...
    Beinahe schäme ich mich, jemals etwas bei ebay „ersteigert“ zu haben. Irgendwie wird einem hier das wirkliche Leben schmackhaft gemacht. Fast möchte man die garstige Internetmaschine ausschalten und rausgehen – ach nee, aber nicht sofort!

  22. Mein letzter Perser kostete...
    Mein letzter Perser kostete 120 EUR (nein, nicht für eine Stunde, sondern für 12 qm).
    Ein angenehmes ausrollbares Kinderzimmer, auch nett im Partyzelt. Aber ein Sieg ist ein Auktionsgewinn nicht zwingend: mit Zuschlag wird bestätigt, von allen Idioten weltweit einzig zu sein. Der letzte Dumme zahlt den höchsten Preis.

  23. Dieser und andere Texte von...
    Dieser und andere Texte von Don Alfonso zeugen von einem vorurteilsbehafteten, neidvollen und hämischen Charakter mit einem Hang zur Selbstüberschätzung. Ob bereits eine schizotypische oder narzisstische Persönlichkeitsstörung vorliegt wage ich aus der Ferne nicht zu bewerten. Nein, derartige Häme gegenüber dem unterlegenen Bieter, gepaart mit den geäußerten Vorurteilen ist nicht normal und zumindest mir fremd. Um Missverständnisse zu vermeiden möchte ich noch hinzufügen, dass nichts davon in meinen Kreisen als erstrebenswert oder vorbildlich angesehen wird. Aber was sind schon meine Kreise von Leuten die es durch Meriten und schnöde Arbeit zu etwas gebracht haben. (und Nein, ich bin weder Zahnarzt noch Rechtsanwalt oder Arzt).

  24. Und wieder einer, der mit...
    Und wieder einer, der mit Stilmitteln nicht umgehen kann.

  25. Mal aus ebay-Händler-Sicht:...
    Mal aus ebay-Händler-Sicht: Auktionen lohnen nur, wenn eine Sache wirklich begehrt und gleichzeitig selten ist. Bei allen anderen Dingen – und das sind 99,9% meiner Verkäufe- kann man aber durchaus hohe Preise mit Festpreisverkäufen erzielen. Man hat dann den Vorteil, daß man, wenn nur wenige Mal im Jahr sich jemand für einen seltenen Artikel interessiert, auch der Anbieter ist. Mein System hat sich zumindest bei Ansichtskarten, CDs und DVDs bewährt. Eine alte Dampfmaschine dagegen geht immer auf Auktion, weil da immer gleichzeitig viele Interessenten online suchen. Ob die dann aus dem Wunsch, den Bietgegner zu vernichten handeln, bezweifele ich. Die wollen das gute Stück einfach haben und vergessen übrigens darüber manchmal-habe ich bei DVDs schon erlebt, daß sie ein gleiches Festpreisangebot hätten billiger haben können. Das kauft dann gelegentlich der unterlegene Bieter.

  26. @ Emporkömmling – als...
    @ Emporkömmling – als regelmäßig und begeisterter Blogbesucher, gilt Ihre Kritik auch mir. Aber ich konnte darüber nur grinsen. Warum regen Sie sich so auf? Warum ist Ihnen nicht klar geworden, dass Don mit seinen politisch und gesellschaftlich unkonformen Texten nur provozieren will? …. Vor allem solche Leute wie Sie.

  27. Lieber Don Alphonso, bitte...
    Lieber Don Alphonso, bitte einen Hinweis, wieviel denn das hübsche blaue Rad nun gekostet hat?

  28. @Lieber Don, bitte mehr...
    @Lieber Don, bitte mehr Erzählungen dieser Art, sie geben der Netz-Welt überhaupt erst ihre Existenzberechtigung – neben dem hier und da vorhandenem Nutzen. Und bringt uns viel Freude, jawohl, sehr viel Freude. Vor dem Hintergrund der glühenden DSL-Leitungen in den kommenden Wochen doch ein belebendes Thema mit Zeitgeist, meine ich.

  29. <p>Arabella, der Kunde...
    Arabella, der Kunde übertreibt. Er hat das Rad nach wenigen Geboten mit nur (Edit: nana, wer wird denn. Don) ersteigern können. Eine neues Rad bekommen Sie in guter Qualität dafür kaum (außer bei uns). Und denken sie daran: ebay ist günstig! Besuchen Sie uns!

  30. Immer noch kein Gebot...
    Immer noch kein Gebot eingegangen. Vielleicht sollte ich um 5 Euro runtergehen.

  31. Der irre Entenplakatkäufer in...
    Der irre Entenplakatkäufer in der Aktion (eigentlich war seine Biettechnik sogar schlau, denn bei den restlichen Plakaten gab das Publikum ja auf), das könnte so einer wie Platthaus gewesen sein:
    http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E8D4E94CF678C4BF3AB58EEF5AD258794~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    Der steht auf Ducks. Hat auch schon Feuilleton-Artikel-Headlines verbrochen mit Erika-Fuchs-Zitaten, soweit ich mich erinnere. D.O.N.A.L.D.I.S.T en lieben das Subversive im Alltag. Die hochseriöse FAZ beherbergt, glaube, ich einige Donaldisten.
    :-D

  32. "Und wieder einer, der mit...
    „Und wieder einer, der mit Stilmitteln nicht umgehen kann.“
    .
    Und vor allem diese psychiatrische Ferndiagnose. Vom feinsten.

  33. Vroni, das war so teuer, das...
    Vroni, das war so teuer, das kann sich kein Journalist leisten.

  34. Nirgendwo wird das Thema...
    Nirgendwo wird das Thema „Auktion“ literarisch so intensiv verarbeitet wie bei Donald Duck.

  35. Diese archaische Gefühlswelt,...
    Diese archaische Gefühlswelt, die D.A. hier beschreibt, ist nicht die meine. Auktion ist für mich Spiel. Gewinnen um jeden Preis ist nicht mein Ding. Zahnärzte oder Unternehmergattinen niederzuringen ist für mich kein Kaufmotiv. Wersich überlegen fühlt, weil er einen Auktion gewonnen hat, hat eben auf ein Ding geboten, das nicht wertvoll und begehrt genug war. Sonst ist immer einer da, der noch mehr Geld hat. Nein, der ist selbst gar nicht da. Der läßt bieten. Da halte ich es dann mit der Tegernseeoma: Der letzte Dumme zahlt den höchsten Preis. Wenn ich an die Mitbieter denke, dann nur aus Dankbarkeit, wenn sie mich überboten und mich so vor einer Dummheit bewahrt haben. Denn wo unsereins bietet, ist es aus Spaß. Auf der Viehauktion geht es anders zu. Da steht nicht das Affektionsinteresse im Vordergrund, sondern da wird das Gebot gegen den Wiederverkaufspreis abgeglichen. Das ist harte Arbeit.

  36. Werter Don,
    ich sehe es schon...

    Werter Don,
    ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge, wie Sie dereinst in Oberitalien Ihr kleines, feines Rennradmuseum eröffnen.
    Ich werde meinen Käpt’n bei Ihnen abliefern und während ich mich im nächsten Cafe erquicke, wird er mit sprachlosem Entzücken Ihre Wunderteile bestaunen und vorsichtig die Luft über dem Stahlrohr streicheln.

  37. Auch Kwakerfeller geht es...
    Auch Kwakerfeller geht es nicht nur ums Geld. Sondern darum, Klaas Klever zu demütigen.

  38. "Vroni, das war so teuer, das...
    „Vroni, das war so teuer, das kann sich kein Journalist leisten.“
    .
    Vielleicht ein schlechter Sohn aus reichem Hause.
    Der Johurnalismus nur aus Hobby betreibt. *duck*
    .
    Donaldisten sehen sowieso alles gern als Hobby & Spiel an. Mein Mann ist auch Donaldist. Was stehe ich aus. Um amerikanische Entenbilder zuhause an der Wand bin allerdings bis dato noch herumgekommen.

  39. Aber teure Fahrräder, die...
    Aber teure Fahrräder, die können sie sich leisten ;-)

  40. Gut nur, daß die Rahmenhöhe...
    Gut nur, daß die Rahmenhöhe lächerliche 58 cm beträgt. So kann ich es verschmerzen, auch ohne gieriger Zahnarzt zu sein. Den Preis würde ich als sehr sehr angemessen bezeichnen, in Berlin fahren Journalisten mit teurerem Carbonmüll herum. Eigentlich sogar als lächerlich niedrig, wenn man die Zustandsbeschreibung liest und einen potentiellen Samurai zum Gegner hat.
    Dieser sollte sich in der Tat ärgern.
    Der Aspekt der Auktionen von „Serienprodukten“ dürfte übrigens im Fall e-bucht vs. A.-Haus eine wichtige Rolle spielen. Die Psychologie des Verkaufsraums ist nur eine Generationenfrage – im übrigen lassen sich die vorhandenen Bucht-Gegner mittels „Rückspiegel“ und Community-Daten sehr wohl ausgucken.

  41. @elbsegler – Don’s...
    @elbsegler – Don’s Auktionsstil ist auch nicht meiner. Meiner ist sehr rationell und viel langweiliger. Wenn ich etwas erwerben will, gucke ich mir das Objekt meiner Begierde möglichst unbemerkt ganz genau an ohne auf irgendeine Diskussion einzugehen. Wenn es sich um etwas Größeres handelt, i.e noble Antiquitäten, Auto oder Haus, checke ich das gesamte Umfeld. Dann entscheide ich, wieviel Euros ich zu zahlen gewillt bin und was mein Toleranzspielraum ist im Anbetracht dessen was ich für den gängigen ‚Marktwert’ halte. Erst wenn ich das voll durchkonstruiert habe, zeige ich Interesse und frage den jeweiligen Verkäufer nach seinem Angebot. Wenn sein Angebot außerhalb meines Toleranzspielraums liegt, gehe ich weg (wenn er wirklich verkaufen will, läuft er mir dann nach, sehr gut!); wenn der Preis für mich im Prinzip akzeptable ist aber nicht meinem Targetpreis entspricht, verhandle ich. Die ganze Affäre spielt sich zwischen dem Verkäufer und mir ab. Andere Mitbewerber sind mir egal … außer wenn ich sie dazu benutze, den Angebotspreis auf meinen Targetpreis herunterzudrücken. Wenn immer ich kann, vermeide ich Maklergebühren und verhandle direkt. Auktionen sind offensichtlich für einen solch direkten, aber auf Geduld aufgebauten Verhandlungsstil nicht brauchbar.

  42. Sind Sie eigentlich noch ...
    Sind Sie eigentlich noch der echte Tiger oder nur ein Nachamer?
    mfGö T.

  43. Na ja, Don! Don Alphonso als...
    Na ja, Don! Don Alphonso als spießige Kunstfigur zu kreiren, ist eine Sache; als Journalist die Kommentare („zu teuer“) zu beantworten eine zweite.

  44. Also zu dem Rad kann ich nur...
    Also zu dem Rad kann ich nur gratulieren, es ist ein Schmuckstück und hat nebenbei noch einen Nutzwert. Da haben Sie sich ein prächtiges Weihnachtsgeschenk gemacht. Und ich bin im Gegensatz zu Ihrem Voltaire hier ohne jeden Neid: Weil ich nur mit Tourenrädern unterwegs bin (der Rücken halt), könnte ich es nicht nutzen, und wegen Platzmangels könnte ich es auch nicht dekorativ ausstellen.
    Man soll ja 10 % des Preises fürs Schloß oder Schlösser ausgeben, geht das hier überhaupt? Und sind das wirklich nur 10 Gänge?
    Wenn ich zwischen Sunbeam, Barchetta und diesem Rad wählen müßte/könnte, wüßte ich, was ich nähme.
    Ganz viel Spaß damit K

  45. Trias, das ist bedeutungslos,...
    Trias, das ist bedeutungslos, nicht wahr? Oder meinen Sie, „echt“ sei eine Qualität?

  46. @Trias - der echte natürlich!...
    @Trias – der echte natürlich! Wollen Sie etwa mit Ihrer Frage andeuten, dass ein Tiger keine Geduld hat?
    (im Übrigen hätten Sie das auch daran erkennen können, dass ich Makler und Vermittler links liegen lasse. Echte Tiger jagen einsam und selbst)

  47. @Der Tiger
    Natürlich ist eine...

    @Der Tiger
    Natürlich ist eine Auktion immer spannender als ein normaler Kauf. Tendenziell bietet man ja auch immer mehr als der Markt -vertreten durch die Mitbieter- eigentlich zahlen würde, denn sonst würde die anderen ja weiterbieten. Es bleibt also immer ein Gefühl der Unsicherheit. Aber genau genommen gilt das auch bei jedem normalen Kauf. Wäre der Preis wirklich günstig, wäre das Produkt im Zweifel schon ausverkauft. Inzwischen findet im Einzelhandel ja auch ein Bieten mit umgekehrten Vorzeichen statt, in dem ständig irgendwelche Sonderpreise und Rabatte eingeräumt werden. Ständig wird der Eindruck erweckt, jetzt und heute sei die letzte Gelegenheit, wirklich preiswert zu kaufen. Die Masche nutzt sich langsam ab. Der Kunde fällt auf diese Pseudoschnäppchen nicht mehr herein.

  48. Bevor ichs vergesse: "bizarrer...
    Bevor ichs vergesse: „bizarrer Kult mit heiligen Gegenständen wie der „Super Record Schaltung“ und gepflegten Scheiterhaufen für Shimanofahrer.“ Was haben die denn getan? Häresie? Schisma?

  49. Kleines Bonmot am Rande der...
    Kleines Bonmot am Rande der Republik: „Wir sind sicher, das Projekt Stuttgart 21 wird sich auszahlen“, betonte Gönner. (Was Frau Gönner, Immobilienpromoterin und CDU-Politikerin in Stuttgart, etwas kleiser ergänzte: „Wenn auch nur für einige von uns, mich eingeschlossen.“)

  50. @elbsegler - Was aufregende...
    @elbsegler – Was aufregende Auktionen betrifft, braucht man nicht zu Sotheby zu gehen. Das haben wir jetzt auch mit dem Euro, wo gewisse einflussreiche Kreise darauf setzten, dass die Deutschen so dumm sind und ihr Geld verbraten, weil sie glauben, man brauchte nur zur geliebten alten DM zurückzukehren und alles ist wieder gut.

  51. "Was haben die denn getan?...
    „Was haben die denn getan? Häresie? Schisma?“
    .
    Die haben Komponenten an ihre Räder geschraubt, die japanisch-zweckmässig und nicht so italienisch sind, dass man wirklich an sie glauben muss, um überzeugt zu sein, dass sie funktionieren.

  52. Also Apostasie. Verstehe....
    Also Apostasie. Verstehe.

  53. Schlimmer! Vernunft!...
    Schlimmer! Vernunft!

  54. Der Tiger, und Silber? Was ist...
    Der Tiger, und Silber? Was ist mit Silber? Von Zeit zu Zeit kaufe ich ein paar „Etti“ davon, wie der Italiener sagt. Was meinen Sie?

  55. @schnurpelchen, 30.11.2010,...
    @schnurpelchen, 30.11.2010, 16:21 Uhr
    Das ist kein Bonmot, das ist Polemik. Schotter, Unkraut und rostiges Eisen scheinen eine faszinierende Kombination zu sein. Noch wie wurde Hässliches mit so viel Eifer verteidigt wie in Stuttgart.

  56. Ich besitze ein paar Kilo...
    Ich besitze ein paar Kilo Tafelsilber im Rahmen der Anlagestrategie, das Vermögen auf viele Optionen zu verteilen….. und weil es mir gefällt. Im Moment würde ich nichts dazukaufen.

  57. elbsegler, von den Gewinnern...
    elbsegler, von den Gewinnern weniger. Nun, S21 ist nichts als die Umverteilung von Geld aus den falschen in die richtigen Taschen. War also nie gefährdet.

  58. Ha jo, Herr oder Frau...
    Ha jo, Herr oder Frau elbsegler: Ich dacht auch zuerst an einen so feinen wie bösen Witz. aber das hat die Gönnerin wirklich gesagt: „Wir sind sicher, S21 wird sich auszahlen!“

  59. Hier ist eine Idee, die in...
    Hier ist eine Idee, die in Dons Richtung geht. Ich überlege mir schon seit einiger Zeit, wenn ich kenne, der einen gut gefüllten Weinkeller hat und mit einiger Wahrscheinlichkeit in der näheren Zukunft knapp bei Kasse (um nicht zu sagen bankrott) sein wird. Dann werde ich da auftauchen und den Inhalt des Weinkellers bar zu einem guten Preis erhandeln. Damit werde ich mir für Jahre etwas geschenkt haben: jeden Abend Wein, der nicht nur von edler Qualität ist, sondern mich auch noch daran erinnert, wie geschickt ich mir das Schnäppchen erworben habe.

  60. @Der Tiger
    Aber das ist ja...

    @Der Tiger
    Aber das ist ja Leichenfledderei!
    @A. Ehinger
    Auch wen es hier gerne mal um Gold und Silberkannen geht, muss nicht jedes Wort, auch das von Frau Gönner nicht, auf die Goldwaage legen.

  61. @Der Tiger, was ein...
    @Der Tiger, was ein anständiger Bankrotteur ist, der verkauft seine Weinvorräte nicht, sondern trinkt zum Trotz seine besten Chateau auch in verzweifelter Lage.

  62. @Elbsegler - Wenn der Besitzer...
    @Elbsegler – Wenn der Besitzer des Weinkellers Selbstmord begeht, ist das sein Problem und kein Grund für mich, nicht seinen Qualitätswein auszutrinken.

  63. @Vroni, dies duerfte Ihrem...
    @Vroni, dies duerfte Ihrem Mann nicht entgangen sein:
    http://faz-community.faz.net/blogs/comic/archive/2010/11/30/die-einstmals-maechtigste-frau-der-welt-ist-tot.aspx

  64. @Der Tiger
    Begeht er vor oder...

    @Der Tiger
    Begeht er vor oder nach dem Verkauf Selbstmord?

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