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Wie man Statistiken entwaffnet

03.02.2011, 12:53 Uhr  ·  Mancherorts wird noch mit Knüppeln gekämpft, in den USA hingegen tobt seit Jahren ein erbitterter Kampf um Waffengesetze. Mit Argumenten und Pseudo-Argumenten.

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Mancherorts wird noch mit Knüppeln gekämpft, in den USA hingegen tobt seit Jahren ein erbitterter Kampf um Waffengesetze. Mit Argumenten und Pseudo-Argumenten.

Es gibt Fernsehsendungen über junge Leute, die für einige Monate oder ein Jahr ins Ausland gehen. Gymnasium in Argentinien, Walbeobachtungsstation in Südafrika, Überlebenscamps im Dschungel von Malaysia – alles ist möglich.

Vor zehn Jahren war schon ein Austauschjahr in den USA oder Kanada eine große Angelegenheit, und natürlich wollte jeder am liebsten nach Kalifornien, Florida oder New York. Oder zumindest irgendwo an die obere Ostküste. Wäre damals allen deutschen Schüler ihr Wunsch erfüllt worden, sie hätten vermutlich die Hälfte aller High-School-Schüler in Kalifornien und an der Ostküste gestellt. Tatsächlich landeten die meisten in Käffern im Mittleren Westen oder den Südstaaten, fern der westlichen Zivilisation – der Kulturschock hätte in Bangladesh nicht größer sein können. Texas war noch vergleichsweise ein Glückstreffer.

Was man damals akut bedauert hat (weder Sunshine State noch metropolitan flair), war im Nachhinein vermutlich die sehr viel wertvollere Erfahrung. Wie in so vielen Ländern sind nämlich die lautesten Medien auch in den USA nicht immer repräsentativ, und wer verstehen will, warum so viele Amerikaner GW Bush ein zweites Mal wählten, und warum es Charlton Hestons Ansehen nie abträglich war, Präsident der „National Rifle Association” (NRA) zu sein, der muß sich im Hinterland umsehen, nicht an den Küsten. Im Hinterland wird nämlich allergrößter Wert gelegt auf die Unantastbarkeit des zweiten Verfassungszusatzes: „the right to bear arms”.

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Im Hinterland sind Cowboystiefel und fette Gürtelschnallen keine modische Peinlichkeit, sondern ein verbreitetes Accessoire, und die Mitgliedschaft in der NRA ist noch verbreiteter als bei uns der ländliche Schützenverein. In der schönen neuen Web 2.0-Welt nutzen die Anhänger ganz neue Arten, ihren politischen Vorlieben Ausdruck zu verleihen. Ein Beispiel dafür ist die Seite der „Gunowners of America” bei Facebook, die offenbar reissenden Zulauf erhält. Das ist eine der Situationen, wo ich mir sehr ernsthaft einen Dislike-Button wünsche, aber in Ermangelung eines solchen äußere ich mich hier. Die GOA auf Facebook nämlich hat freundlicherweise einen Factsheet zusammengestellt, der nachweisen soll, warum Waffen eigentlich gut sind. Wollen wir mal sehen, wie haltbar das ist.

Concealed carry laws have reduced murder and crime rates in the states that have enacted them. According to a comprehensive study which reviewed crime statistics in every county in the United States from 1977 to 1992, states which passed concealed carry laws reduced their rate of murder by 8.5%, rape by 5%, aggravated assault by 7% and robbery by 3%.

Die Hypothese ist also, daß Gesetze, die erlauben, Feuerwaffen im Alltag mit sich zu führen (auf Lizenz) die Kriminalität gesenkt haben in den Staaten, die solche „concealed-carry laws” einführten.

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Die oben zitierte, bahnbrechende Studie über fast 70 Seiten dreht eine Unmenge Daten durch eine noch größere Unmenge von Methodenvarianten und kippt über dem Leser derart viele Informationen aus, daß man überwältigt zurückbleibt. Eigentlich muß man aber die 70 Seiten gar nicht durcharbeiten. Der Anspruch, solche Gesetze hätten kausal Kriminalität gemindert, kann beim aktuellen Stand der Forschung gar nicht korrekt sein. Da Laborexperimente bei solchen Sachverhalten nicht möglich sind, kann man nur Alltagsdaten mathematisch auswerten, und keine Methode der Welt kann derzeit eine solche Kausalität nachweisen. Jedenfalls nicht mit der brachialen Gewissheit, die aus den obigen Worten quillt. Hier werden Korrelation und Kausalität verwechselt. Wie auch die detaillierte Lektüre zeigt.

Die Autoren geizen allerdings nicht mit Informationen. Mehrere Fragen werden abgearbeitet, an deren Ausgangspunkt neue Gesetze stehen, die es Bürgern erlauben, auf Antrag ihre Feuerwaffen auch im Alltag mit sich zu führen. Die Autoren schätzen mit Daten aus den gesamten USA (Staaten, die solche Gesetze einführten im Vergleich mit jenen ohne), wie sich die Häufigkeit diverser Straftatentypen nach Einführung des Gesetzes geändert hat. Wo sie schon mal dabei sind, schauen sie auch gleich, ob die Wahrscheinlichkeit, gefasst zu werden, und die durchschnittliche Strafdauer bei Verurteilung Auswirkungen auf die Häufigkeit der Straftaten haben. Mithilfe zusätzlicher Daten quantifizieren sie auch noch die Kosten der Straftaten bzw. der Nichteinführung solch wundervoller Gesetze und berücksichtigen das politische Umfeld (wie konservativ, sprich republikanisch, der jeweilige Staat war). Bei sovielen Variablen, Zusammenhängen und Kombinationsmöglichkeiten verliert man schnell den Überblick, aber erfreulicherweise weisen ausnahmslos alle Ergebnisse darauf hin, daß mehr Waffen nur gute Effekte haben, das macht die Orientierung viel einfacher. Vor allem die unzähligen Variablen machen es schwierig, die geschätzten Werte in monströs großen Tabellen zu durchschauen. Mir ist noch immer nicht ganz klar, ob und welche Einflußfaktoren des Umfelds berücksichtigt wurden. Demographische Unterschiede (wie Alter, Einkommen, Hautfarbe) werden teilweise berücksichtigt. aber so ganz durchschaut habe ich das Konzept immer noch nicht.

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Besonders interessant ist natürlich die Kostenveranschlagung. Prinzipiell ist es zulässig, bei einer guten Schätzung den Effekt zu quantifizieren und in Prozent auszudrücken, wie es die Autoren tun: Die Einführung von „concealed-carry laws” führte zu einer Minderung von 5-7 % der Häufigkeit mehrerer Typen von Straftaten. Das darf man so sagen – wenn man eindeutige Kausalität nachweist, was die Autoren nicht tun. Kein bißchen zum Beispiel beschäftigen sie sich mit der Frage, ob möglicherweise andere, nicht beobachtete Faktoren des Umfelds die Veränderung in der Kriminalität verursachen. Diskutiert wird zum Beispiel in der Literatur, daß Baby-Boom-Effekte zu mehr Straftaten führen. Möglich wäre auch, daß verstärkte Polizeipräsenz oder andere Sozialgesetze Einfluß nehmen. Nehmen wir jedoch einen Moment an, eine solche Kausalität sei klar nachgewiesen. Dann ist es immer noch nicht korrekt, davon auszugehen, daß eine Minderung von 5-7 % der Straftaten in den beobachteten Staaten mit „concealed-carry laws” in den anderen Staaten ebenfalls zu 5-7 % Rückgang führen würde. Da es sich um andere Staaten handelt, kann das keinesfalls einfach übertragen werden. Als dritte Schlampigkeit Daten aus anderen Quellen heranzuziehen, die den „value of life” berechnen (also die volkswirtschaftlichen Wohlfahrtsverluste aus Straftaten) und daraus zu schließen, die Nichteinfährung von „concealed-carry laws” in manchen Staaten hätten die USA 5.000 Millionen USD gekostet, ist schon sehr weithergeholt.

In einem Nebensatz, gänzlich aus dem Zusammenhang gerissen, widmen sich die Autoren auch noch dem „Brady Law” (einem Paket von strengeren Waffenkontrollgesetzen aus den 90er Jahren), weil ein einziger Koeffizient für eine einzige Straftatengruppe statstisch signifikant war – demzufolge hätten Waffenkontrollgesetz zu 24 % mehr gewalttätigen Überfällen geführt. Solch ein Nebenprodukt ihrer Schätzungen, das so positiv in ihr Forschungsziel passt, konnten sie vermutlich nicht einfach ignorieren, egal wie zufällig und singulär.

Der Höhepunkt wissenschaftlicher Schlamperei und Nachlässigkeit sind jedoch die Formulierungen in der Zusammenfassung, die tatsächlich suggieren, die Gesetzgebung hätte direkt und unmittelbar zu – netto – weniger Straftaten geführt. Kein halbwegs seriöser Statistiker hätte das jemals zu behaupten gewagt, aber seriöse Statistiker waren da wohl auch kaum am Werk.

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Sehr löblich im Gegensatz dazu ein anderes, viel zitiertes Paper, das die Waffenlobby ebenfalls – und völlig zu Unrecht – für sich vereinnahmt hat.

CDC admits there is no evidence that gun control reduces crime. The Centers for Disease Control (CDC) has long been criticized for propagating questionable studies which gun control organizations have used in defense of their cause. But after analyzing 51 studies in 2003, the CDC concluded that the “evidence was insufficient to determine the effectiveness of any of these [firearms] laws.”

Zu den hier gemeinten Studien gehört ohne Zweifel auch jenes, das nach Einführung des oben genannten „Brady Law” unter Clinton versucht hat, positive Effekte nachzuweisen. Das „Brady Law” sieht vor, daß Waffenhändler ihre Waren nur noch nach Überprüfung des Kunden und mehrtägiger Wartezeit aushändigen dürfen. Die Autoren gehen sehr sorgfältig vor, nutzen eine anerkannte Methode, prüfen sorgfältig, daß die Voraussetzungen für deren Anwendung gegeben sind und kommen zu dem Ergebnis, daß in den Jahren nach der Einführung allenfalls die Selbstmordrate durch Schußwaffen bei älteren Herrschaften ganz leicht gesunken ist. Genauer: daß die Daten keine Anhaltspunkte bieten, daß nach der Einführung des Gesetzes die Mordraten durch Schußwaffen gesunken seien. Von Kausalität kein Wort, wie es sich gehört, angesichts der komplexen und weitenteils undurchschaubaren Sachlage. Dafür weisen sie in der Zusammenfassung ausführlich darauf hin, daß ihre Daten lediglich den Primärmarkt für Waffen erfassen – nicht jedoch den Sekundärmarkt, auf dem 40 % der Waffengeschäfte getätigt werden. Und wo vermutlich die Mehrzahl der Kriminellen und Straftäter Kunden sind, deren Waffen auch tatsächlich eingesetzt werden.

Zugegebenermaßen habe ich zu dem Thema meine eigenen Ansichten und bin daher sicher nicht unvoreingenommen. Wenn mir jedoch ein Wissenschaftler erzählen will, er hätte das Ei des Kolumbus gefunden auf einem so heiß umkämpften Gebiet, zweifele ich erst einmal. Davon abgesehen würde ich an deren Stelle erst mal entscheiden, ob ich nun 1,5 oder 1,9 oder 2,5 Millionen Fälle von Selbstverteidigung zitiere. Oder ob ich aus der Information, daß die Polizei in 1989 auf 170.000 Gewalttaten nicht innerhalb einer Stunde reagieren konnte, den Schluß ziehe, Waffenlobbyist zu werden. Und nicht etwa Lobbyist für mehr Polizisten.

Dieses Dokument voller absurder und verdrehter Statistiken treibt mir Schauder den Rücken hinunter, nicht zuletzt wegen des Fanatismus, der dabei durchschimmert. Ich plädiere daher für eine mathematische Grundausbildung sämtlicher Fans von GoA.

 

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (53)
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Dieser Artikel ist genauso so...

Dieser Artikel ist genauso so subjektiv und einseitig wie der Bericht, über den hier hergezogen wird....

Nun ja, auch ich halte wenig...

Nun ja, auch ich halte wenig von Waffen, aber "Das Aufkommen stehender Heere von Männern, die im Gebrauch von Feuerwaffen ausgebildet und von Artillerie unterstützt wurden, hatte sowohl den Adel wie das einfache Volk aller Mittel zu selbständigen Widerstand beraubt. So rauh es in früheren Jahrhunderten zugegangen sein mochte, die "Piken und Bogen" waren eine letzte Zuflucht, die nur wenige Könige herauszufordern wagten."(Winston Churchill, Geschichte Bd.2 über die Zeit Karl I.)

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 14:39 Uhr

Vince, erst lesen, dann...

Vince, erst lesen, dann kommentieren: es handelt sich um mehrere Berichte, über die ich "herziehe". Was ich nicht tue, ich kritisiere sachlich und leidlich konstruktiv, im Gegensatz zu Ihnen.

0 Don Aldduck 03.02.2011, 14:43 Uhr

Dürfen wir hier wenigstens...

Dürfen wir hier wenigstens den Schluß ziehen, daß die Abbildung von Küchenmessern in einem Beitrag über Schußwaffen etwas mit den strengeren Waffengesetzen hierzulande zu tun hat?

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 14:47 Uhr

ego, eine Welt ohne Waffen...

ego, eine Welt ohne Waffen wäre wunderbar, ist aber unrealistisch. Trotzdem habe ich ein ausgeprägtes Faible für das (theoretische, prinzipielle) Gewaltmonopol des Staates in seiner engeren Form. . Don Aldduck, Sie dürfen aus der Bebilderung schliessen, dass ich keinen Schrank voller Schiessgewehre zu Hause hatte, die ich bequem fotografieren konnte.

Wie immer mit Statistiken.. ...

Wie immer mit Statistiken.. wenn ich die Toten mit legal verfügbaren Haushaltsgegenständen hierzulande sehe.. siehe auch www.keine-waffen.de Es geht nicht um mehr Polizisten... ich will soviele anständig bezahlte Polizisten wie nötig, aber keinen Polizeistaat. Und keine "Intensivtäter" auf der Straße.., Eine Stunde schreiben Sie? Ein Haushaltsmesser tötet in wenigen Sekunden.. und wissen Sie immer wann Sie eine Situation als "gefährlich" einschätzen und sind Sie immer fluchtbereit und haben Sie einen Fluchtweg.. ? Ein Schusswaffeneinsatz muss immer die letzte Option sein, in einer unmittelbaren lebensbedrohenden Gefahr. Und in allen Fällen ist die Polizei weit weg.. Privater Waffenbesitz hat vor allem mit Freiheit zu tun, mit nichts anderem, ich will in einem freien Land leben, bestimmt nach dem Grundsatz: Alle haben die gleichen Chancen und niemand darf wegen Geschlechts, Hautfarbe oder sexueller Orientierung diskriminiert werden, .. je mehr Waffen und Verantwortung im Volk liegt, desto geringer ist die Chance, dass eine undemokratische Regierung an die Macht kommt. Es wird niemals eine soziale & finanzielle Gleichheit geben aus dem Leistungsprinzip der Innovation, aber soviel gleiche (Grund) rechte für so viele wie möglich. Aber das wird nur mit persönlicher Verantwortung ermöglicht, woraus folgt: ist privater Schusswaffenbesitz verboten, dann sind ALLE die, die dann noch Schusswaffen haben, Verbrecher.

@Vince Wenn du dir anschaust...

@Vince Wenn du dir anschaust wie und in welcher Rubrik es veröffentlich wurde und vorallem wie auch Formulierungen geschrieben wurden wirst du feststellen dass es sich um einen Blogbeitrag handelt und nicht um einen journalistischen Artikel. Desweitere sagt der Autor nur: Vorgetäuschte Kausalität Bullshit und dass er voreingenommen ist. Volkommen okay für mich.

Auch wenn Sie mehrere Berichte...

Auch wenn Sie mehrere Berichte sachlich und leidlich konstruktiv kritisieren, so dürfte bei einem derart kontroversen Thema die Gegenseite nicht zwangsläufig ausschließlich mit der gebotenen Sachlichkeit diskutieren, so daß aus der fehlenden Auseinandersetzung mit den (immerhin denkbaren) statistischen Verfehlungen der Gegenseite ein gewisser Bias naheliegt. Schon allein der Ausgewogenheit wegen hätte eine Darstellung der gegenläufigen Statistiken der Waffenkontrolleure für willkommene Kurzweil gesorgt.

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 15:03 Uhr

KlausRgR, der Fokus des...

KlausRgR, der Fokus des Artikels ist nicht die Frage von Waffenbesitz, Polizeistaat oder was auch immer. Es geht um die Qualität von Statistiken, Auswertungen und Zahlenverständnis. Oder Zahlenverdrehung. . Kay, vielen Dank für die Schützenhilfe, sagt die Autorin. Es ist immer eine Freude, wenn Leser tatäschlich rezipieren und nicht sofort loskreischen.

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 15:05 Uhr

Da es scheinbar notwendig...

Da es scheinbar notwendig wird: dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit der Frage nach Verbrechertum, und allenfalls am Rande mit dem pro und contra von Waffenbesitz. Es geht um Statistiken und deren Anwendung und Interpretation - etwas anderes werde ich nicht diskutieren und bei Unterschreitung eines gewissen Niveaus auch nicht mehr freischalten.

... vor meinem amüsierten...

... vor meinem amüsierten inneren Auge stelle ich mir eine unbekannte Frau vor, die verzweifelt den Blick durch die Wohnung schweifen lässt um verdammt nochmal irgendwas zu finden was im erntferntesten Sinne an Waffen erinnert, am unschuldigen Brotmesser hängen bleibt um es dann schulterzuckend abzulichten mit den Worten "Fuck it, die werden schon wissen was ich mein, ist schließlich Text drum rum" .... Sehr geehrte Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, ich danke wie immer für diesen Text. Die genau Betrachtung von Statistiken und generell der Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten ist leider kein Steckenpferd der deutschen Print- und Onlinemedien. Ihre Beiträge sowie "Klarer Denken" von Dobelli in der Printausgabe sind Beispiele dafür, wie die Medien Wissenschaft an ihre Leser weitergeben sollte ohne Angst davpr zu haben, dass der ein oder andere wegen dröger Statistik aufhört weiterzulesen oder seine Intelligenz beleidigt sieht, wenn er Fehlschlüsse wie "post hoc ergo propter hoc" aufgezeigt bekommt. Ich hoffe, dass diese Blogbeiträge genug Leser finden um von den Verantwortlichen der FAZ weiterhin unterstützt zu werden.

Ach, Statistiken. Wir wissen...

Ach, Statistiken. Wir wissen ja alle... . Ich hab eine kleine Szene nicht vergessen, die ich mal im TV sah: Da gibt es zwei etwa gleich große Städte die sich gegenüber liegen an einem Fluss (oder See) an der Grenze Canada/USA. In der kanadischen Stadt gab's in den letzten zehn (oder waren's 15?) Jahren einen oder zwei Morde mit Schusswaffen. In der USA-Stadt gegenüber gab (und gibt es) pro Jahr einige hundert (oder waren's einige tausend?) Morde mit Schusswaffen. Muss man's erwähnen? = Kanada hat Waffenverbot, USA erlaubt Waffen. . Mein Sohn sagt mir gerade, das wurde in dem Film "Bowling for Columbine" berichtet. Den werden die meisten hier ja kennen. .

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 15:19 Uhr

Asper, nahe dran - ich musste...

Asper, nahe dran - ich musste etliche Zigaretten rauchen, während auch mein Kopf rauchte, weil mir nichts einfiel. Meine Messer sind allerdings nicht unschuldig, sondern bestens geschärft. Die Paprika wüsste davon zu berichten. Weiterhin kann ich Sie beruhigen: die Themen hier laufen - trotz aller Heterogenität - über die Erwartung gut, so dass ich mir akut keine Sorgen mache.

... und falls es Ihnen an...

... und falls es Ihnen an Ideen mangeln sollte (ja ich weiß, wird kaum passieren) bzw. für alle geneigten Leser: Die Welt der Medizin bietet haufenweise Material über den falschen und richtigen Einsatz von Statistik, wie man sie manipuliert, wie man mit der richtigen Auswahl ( "cherry picking" ) auch die Homöoapthie wissenschaftlich untermaueren kann usw. usf. . . Als kleines Beispiel zum Anfüttern: Der statistische Beweis dafür, dass Impfungen keinerlei Auswirkung auf die Mortalitätsrate hatten... . http://www.vaclib.org/sites/debate/web1.html . ..... und die "statistische Entwaffnung" durch Orac: . http://scienceblogs.com/insolence/2010/03/the_intellectual_dishonesty_of_the_vacci.php . . . Viel Spaß beim Lesen, Asper

0 Youdoovoodoo 03.02.2011, 15:54 Uhr

Statistiken sind schon immer...

Statistiken sind schon immer eingesetzt worden Interessen zu unterstreichen und jede Statistik kann immer auf mehrere Arten interpretiert werden; das ist das Problem der Interpretation, sie ist (meistens) individuell. Hierzulande werden die Statistiken z.B. dazu benutzt den Otto-Normalverbraucher zu kriminalisieren. Wenn wir uns das aktuelle deutsche Waffengesetzt ansehen, dann darf ich z.B. das Messer, das ich tagtäglich als Werkzeug (!) dabei habe, kaufen (und dafür MwSt zahlen), aber nicht mitführen. Warum? Weil es mit einer Hand zu öffnen ist. Dabei entspricht das Messer mit einer Klingenlänge unter 14cm dem dt. Waffenrecht. Ich werde als Normalbürger vorverurteilt, weil ich es gewohnt bin ein Messer dabei zu haben (mein erstes Taschenmesser habe ich ca. mit 11 Jahren von meinem Vater bekommen) und es (fast) täglich für irgendwelche Tätigkeiten einsetze. Um wieder auf Statistiken zu kommen: warum werden nicht z.B. Küchenmesser verboten (z.B. Attentat auf Oskar Lafontaine 1990)? Keiner fragt nach, wenn ich mir ein 28cm langes Küchesmesser kaufe und trotzdem werden von der Polizei immer wieder Vorfälle mit Küchenmessern dokumentiert. Sind die (Schuss- und/oder Hieb-) Waffen weg, basteln sich die üblichen Verdächtigen wieder Keulen mit Nägeln. Was bleibt also? Statistiken sind Wahrsager und Lügner zugleich. Man sollte immer fragen, wer hat Veröffentlicht und was könnte damit bezweckt werden und dann fangt an euch eure eigene meinung zu bilden.

Aus Freakonomics oder...

Aus Freakonomics oder ähnlichem Buch abgeschrieben und mit etwas Blabla garniert? Oder ist das auf ihren Mist gewachsen? gruß Kaktus

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 16:20 Uhr

Asper, dafür fehlt mir leider...

Asper, dafür fehlt mir leider der medizinische Sachverstand - und ein Minimum davon bräuchte es schon. . Youdoovoodoo, ich sag`s noch mal: ich möchte hier kein Geheule über das Versagen des deutschen Staats oder über Waffenrecht. Küchenmesser sind zuerst Haushaltsgeräte, und bei Mord zweckentfremdet. Von Feuerwaffen kann man das wirklich nicht behaupten. Ihrer Zusammenfassung stimmte ich allerdings zu: der Autor und seine Verbindungen sind ganz wesentlich, gerade bei so umstrittenen Themen.

Ich hatte meine High School...

Ich hatte meine High School Zeit in Oregon: Pick Up-Trucks, Flanellhemden, Kautabak, Dosenbier und ja, es wurde gerne und viel geballert. Macht aber Spaß, muss ich zugeben. Es ist für die wirklich eine Identitätsfrage, Teil des Selbstverständnisses. Mit Vernunft in unserem Sinne hat das nichts zu tun. Korrelation und Kausalität sind da keine gängigen Begrifflichkeiten in dieser Sache. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand sonst außer Ihnen diese "Papers" so ausführlich gelesen hat wie Sie. Erst recht nicht dort, wo ich war. Warum auch? So wars immer, so wird es bleiben, und wenn da so ein schwuler Kommunist daherkommt und einem die Flinte wegnehmen will, kriegt er mit derselben auf den Bobbes gebrannt. Fertig.

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 16:29 Uhr

Jeeves, das sind Einzelfälle...

Jeeves, das sind Einzelfälle - folglich auch keine vernünftige Argumentationsgrundlage. Auch wenn man dem intuitiv zuneigen möchte. . kaktus, verbindlich und umgänglich im Ton, wie stets, hm? Nicht abgeschrieben, sondern mein eigenes Blabla. Hat Sie aber niemand zum Lesen gezwungen. . schusch, ich fürchte ebenfalls, dass meine Analyse niemanden bekehren wird. Nicht mal zur sorgfältigen Lektüre. Aber vor allem darum geht es mir: zu zeigen, wie man Statistiken manipulieren oder manipulativ interpretieren kann.

Der Überschuss an Männern...

Der Überschuss an Männern und die Reserve der Konterrevolution . Ich stimme hier den Autoren des Buches „Die Hälfte des Himmels“ (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1372) zu, die zu dem Ergebnis (auch mit Hilfe gewisser Statistiken) gekommen sind, dass wohl der (eigentlich unnormale) Männerüberschuss eines Landes für den besonderen Hang zur Gewalt, also damit auch für die überproportionale Gewaltkriminalität, verantwortlich zu machen ist. Und daraus folgt der Waffenfetischismus. Denn nichts anderes ist das in den USA – Waffenfetischismus, männlich konnotierter Fetischismus. Daneben auch natürlich Ausdruck einer bestimmten Politik, die man so beurteilen sollte, wie die Mehrheit dieser Waffenbesitzer – als Reserve der Konterrevolution nämlich.

0 Marco_Settembrini_di_Novetre 03.02.2011, 18:00 Uhr

@Devin08: Wo ich Sie hier grad...

@Devin08: Wo ich Sie hier grad antreffe, ich wollte zu unserem Dialog im Ägypten/wikileaks-Thread noch anmerken, dass ich Ihrem "Philosophus..."-Elaborat nicht so recht zu folgen vermag (schieben Sie's ruhig auf mein eklatantes Theorie-Defizit) - und die Kurve zur Genderfrage als spätkapitalistischer Zuckung kriegte ich bei meinem Versuch der Lektüre schon gar nicht. Wenn Sie mögen, können Sie ja in dem anderen Thread (da wären wir dann gewissermaßen eh unter uns, so dass es auch weiter nicht stört, wenns offtopisch wird) einen Versuch unternehmen, mich zu illuminieren.

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 18:52 Uhr

deixes, nein, aber die...

deixes, nein, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. . Devin08, das dürfte einem ähnlichen Muster folgen wie die Vermutung, daß ein Baby-Boom., wenn er ins kriminelle Alter kommt, ebenfalls die Kriminalität beeinflußt.

Zum Thema Statistiken, ein...

Zum Thema Statistiken, ein Politiker, ich weis leider nicht mehr wer es war, hat vor kurzen zu einem der Waffenrechtsbezogenen Statistiken gesagt: (Sinngemäß) Eine Statistik wird immer das Aussagen, was der Auftraggeber sich davon erhofft! Und genau das ist das Hauptproblem bei der ganzen Sache. Politische Parteien gében Statistiken zu jedem Schieß in Auftrag. Die Grünen z.B. wegen irgendeinem Thema, dass sie verbieten wollen. Dann wird zu 100% die beauftragte Statistik in ihrem Sinn ausfallen. Geht nun die CDU ode die FDP hin und möchte aber das Verbot verhindern und gibt genauso eine Statistik in Auftrag, wird diese zweite Statistik in ihrem Sinn ausfallen. Somit kann man sagen, Statistiken sind für den Allerwertesten. Sie sagen alles und sie sagen nichts aus. Sie werden aber allzugerne dazu verwendet oder gar mißbraucht, um gegen bestimmte Personengruppen Stimmung zu machen. Ob es gegen die Waffenbesitzer ist, oder gegen die Atombeführworter/-gegner, gegen die Veganer oder was weis ich.

0 sophia.infinitesimalia 03.02.2011, 19:54 Uhr

Dan More, ganz so ist es...

Dan More, ganz so ist es nicht. Das Team der zweiten Studie zum Brady Law ist definitiv für schärfere Waffengesetze und hätte sich sicher ein anderes Ergebnis gewünscht, haben aber trotzdem die kontrproduktiven Ergebnisse veröffentlicht, wie es sich für seriöse Wissenschaftler gehört.

Liebe Sophia, es ist schon...

Liebe Sophia, es ist schon spät, daher nur so viel zu gewissen Kausalitäten, die schwer zu bestreiten sein werden: "Du siehst einen Döner, du frisst ihn, du siehst eine Frau, du f*ckst sie, du hast eine Wumme, du benutzt sie..." ("Kurz und schmerzlos", Fatih Akin) . Wir brauchen hier definitiv keine Statistik. Aber das Thema verdient Aufmerksamkeit, keine Frage.

0 colorcraze 03.02.2011, 23:18 Uhr

@Sophia: Gut, daß Sie immer...

@Sophia: Gut, daß Sie immer wieder dran erinnern, daß ein Faktum (z.B. "Mord mit Schußwaffen um 5% zurückgegangen") noch nichts über sein Warum aussagt und bei der Suche nach dem Warum ziemlich vorsichtig vorgegangen werden muß. - Aber es reizt mich halt doch mehr Ihr USA-Aufenthalt. Ich war ja nur mal 2 Wochen bei einer Familie zu Besuch, fand aber schon, daß die dort ziemlich anders drauf sind als Europäer. Ging es Ihnen auch so?

0 efrain steinbach 03.02.2011, 23:49 Uhr

ich glaube, man muss sich im...

ich glaube, man muss sich im klaren sein, dass die waffenfrage in überwältigendem masse eine frage der wertvorstellungen ist, wir gehen hier alle primär nach unserm bauchgefühl. letztendlich geht es um "freiheit" vs. "sicherheit", ein universeller gesellschaftlicher widerspruch, für welchen sich auf rationalem weg keine ideale, beste lösung finden lässt. im wesentlichen kann soziologie einfach nicht viel zur entschärfung dieser moralischen diskrepanzen beitragen. besonders nicht, wenn die 'rationalen argumente' aus den USA kommen, welche an moralischer heterogenität und wissenschaftlicher aufschneiderei kaum zu überbieten ist. kenn ihr noch den: "amerikanische forscher haben herausgefunden..." ?

Gewalt die man ausübt richtet...

Gewalt die man ausübt richtet sich immer gegen einen selbst; solange das nicht verstanden ist müssen die Leute weiter leiden. @Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia Ihre Photos erinnern stark an Don Alphonsos. Sind Sie Don Alphonso unter anderem Namen oder greifen hier Synergieeffekte?

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 08:02 Uhr

muscat, ich finde es schon...

muscat, ich finde es schon bemerkenswert, dass strengere Gesetze für den Primärmarkt offenbar nichts bringen - und das glaube ich der Statistik sogar. Es zeigt aber, dass der Primärmarkt möglicherweise nicht das Problem ist. Und man andere Massnahmen erwägen muss. . colorcraze, das war schon ein schlimmer Kulturschock. Wobei der Schock bei der Heimkehr genauso gross war. Es kommt allerdings sehr auf die Region an: an der Ostküste ticken die Menschen völlig anders als im Süden, oder Westen.

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 08:04 Uhr

efrain steinbach, völlig...

efrain steinbach, völlig richtig - und deswegen muss man drüber diskutieren. Besser aber mit Argumenten als mit irreführenden Statistiken, und im Idealfall ohne Fanatismus. . tiberiat, das sind schon meiner Bilder, aber natürlich habe ich ein grosses Vorbild!

Um gegen Waffenverbote zu sein...

Um gegen Waffenverbote zu sein reicht es bereits wenn das Verbot keinen positiven Effekt hat. Freiheit ist ihr eigener Zweck, ihr Wert konstant und wer sie einschränken möchte sollte auch belegen können das mehr gewonnen als verloren wurde.

PS: das Statistiken und ihre...

PS: das Statistiken und ihre Derivate, die Modelle, keine Kausalen Zusammenhang aufzeigen können fällt den meisten Leuten immer nur dann ein wenns ihnen passt. Die Globale Erwärmung z.b. gilt ja quasi schon erwiesen obwohl die Beweislage dort ähnlich dürftig ist.

Lest mal den blog von...

Lest mal den blog von fredoneverything. Er war in den 60ern Jugendlicher in einem Kaff in einem Südstaat wo jeder Jugendliche Zugang zu Waffen hatte und trotzdem passierte nichts, keiner ging in die Schule und legte seine Lehrer um. Das bedeutet aber nicht, daß ich für Waffen bin, sondern daß heute die Leute zu bescheuert sind, als daß man ihnen Waffen anvertrauen kann.

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 11:15 Uhr

Wulf, Freiheit hört auf, wo...

Wulf, Freiheit hört auf, wo sie die Freiheit eines anderen bedroht... deshalb muss man solche Fragen diskutieren. Statistiken sind nun einmal komplex und bedürfen immer der Interpretation. Gerade bei komplizierten Themen ist es am Ende Glaubenssache - was einem die eigene Intuition sagt, oder auch nicht. Trotzdem können Statistiken wertvolle Anhaltspunkte sein. Siehe oben.

0 Norman Reppingen 04.02.2011, 11:16 Uhr

Nach den Fotos zu urteilen...

Nach den Fotos zu urteilen schreibt hier eine moralisch erhitzte Hausfrau. Es stellt sich jenseits dieses emotionalen Schreibflashs zunächst die Frage nach der Relevanz für Deutschland. Warum überhaupt ein Vergleich mit den Amerikanern. So sehr wir sie auch nachäffen, und in devoter Manier vom Bachelor bis zum Rap alles mehr oder weniger unreflektiert übernehmen - noch sind wir hier nicht in den USA. Warum kein Vergleich mit Kanada ? In 27 % der Haushalte befindet sich dort eine Waffe. Der Waffenbesitz ist reguliert, aber nicht überreguliert. In der Gewaltkriminalität spielen dort die hier abgebildeten Messer eine größere Rolle - und die sind frei verkäuflich. In der Schweiz geht es ebenfalls nicht sehr restriktiv zu. Eine Flugabwehrkanone im Kleinanzeigenmarkt kommt durchaus vor. Deutsche Waffenbesitzer, die eine Sachkundeprüfung ablegen, ein Führungszeugnis nachweisen und das Einverständnis eines Vereinsvorstands brauchen müssen sich nicht mit dem Durchschnittsamerikaner vergleichen lassen, der im Supermarkt eine Pumpgun einmarktet. Natürlich will niemand die "Totalbewaffnung von jedermann", das wäre unsinnig. Ein Staat sollte aber auch keine Angst vor bewaffneten Bürgern haben müssen, sonst läuft was falsch (siehe Iran). Wenn Menschen Leib und Leben anderer mit ihrem Auto gefährden und dabei verletzen, müssen sie -wenn überhaupt- ein Jahr den Führerschein abgeben. Oft passiert gar nichts. Es stellt sich, wie in vielen Dingen, die Frage der Verhältnismäßigkeit, und die wird weder im Artikel noch im Gutachten beantwortet. Eine Hilfestellung in Mathematik hätten viele nötig, dazu braucht man sicher nicht mit dem Finger auf die USA zeigen. Ich habe im Facebook eine Nachfahrin des Outlaws "Jesse James" gelistet. Sie (Mutter von 3 Kindern) will die USA bei restriktiveren Waffengesetzen verlassen. Wir haben kein bürgerliches Freiheitsbewusstsein, aus "Sicherheitsgründen" würden wir auch die Einführung eines totalitären Staates zulassen. Weil wir nichts für die Freiheit geleistet haben. Man hat sie uns einfach vor die Füße gelegt. Und was dabei herauskommt sind Beiträge wie dieses Küchenmesser - Exposé.

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 11:24 Uhr

Gerd, natürlich hat...

Gerd, natürlich hat Kriminalität viel mit sozialen und politischen Umfeldern zu tun - möglicherweise sogar mehr damit, als mit Waffenkontrollen. Trotzdem muss man sich fragen, ob es angesichts veränderter Umstände klug ist, jedem kaputten Jugendlichen Zugang zu Waffen zu geben. . Norman Reppingen, das ist so ziemlich das uncharmanteste, was man bisher über meinen Schreibstil behauptet hat. Aber immerhin kreativ. Wenn der Schreibflash Ihnen missfällt, warum lesen Sie ihn dann? Obwohl, haben Sie ja gar nicht, denn dann wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass ich kein Wort über einen Vergleich verliere und es eigentlich um Statistik geht, nicht um Waffenrecht. Ich stelle auch keine Fragen zur Verhältnismässigkeit. Setzen, sechs, sagt die Oberlehrerin.

@ Norman Reppingen, off topic:...

@ Norman Reppingen, off topic: 1848; 1918; 1989 und - mit Abstrichen - 1968 ... auch Deutschland hat seine Erfahrungen im Kampf um Freiheit. @ Sophia: warum tun Sie sich das an? Leute lesen, was sie glauben wollen - den Rest filtern sie weg. Ich glaube, dass alle unsere Grundüberzeugungen irrational sind und dann rational bemäntelt werden. Heißt, selbst wenn Sie allen Waffen-Fanatics überzeugend darlegten, was an den GOA-Interpretationen schief ist, würden die nicken und dabei denken: "aber irgendwas ist doch dran wahr, sonst würde die Sophia das nicht so vehement abstreiten ..."

Ich frage mich ein wenig, wie...

Ich frage mich ein wenig, wie man ohne "die konzepte richtig zu durchschauen", die Methodik des Artikels kritisieren möchte. Auch kann ich nicht sehen, wo es in dem Artikel Mathematik zu finden ist, außer Kenntnisse, die jedem Abiturienten und Bachelorstudenten in Sozialwissenschaften zugänglich sein sollten. Das der Artikel Kausalität und Korrelation "verwechselt" ist eine gewagte These für jemanden, der anscheinbar lineare Algebra als hohe mathematische Kunst betrachtet und von empirischen Sozialwissenschaften auch nur bedingt Ahnung hat. Ganz im gegenteil ist ja gerade die Ausnutzung solcher Änderungen von Gesetzen eine der wenigen Möglichkeit kausale Effekte eventueller Weise aufdecken zu können (mit weiteren in der Regel nicht unschuldigen Annahmen!). Das Setup kann überzeugend versuchen kausale Strukturen aufzudecken oder nicht, aber ganz sicher wird hier nichts verwechselt.

Mehr Kommentare am Thema...

Mehr Kommentare am Thema vorbei können Sie nur bekommen, wenn Sie das Thema "Elfmeter im Fußballderby am Beispiel Schalke/Dortmund" statistisch aufarbeiten...

0 Johannes Benn 04.02.2011, 12:55 Uhr

dass viele waffen...

dass viele waffen kriminalität verhindern mag strittig sein. aber eines steht fest: es ist mode, die im vergleich zu europa hohe mordrate der usa wesentlich auf die vielen waffen zurückzuführen, aber ist mit sicherheit falsch. die ursachen der problem der usa in diesem bereich sind unter anderem auf die ethnische heterogenität dieses landes zurückzuführen. so werden 50% der morde/totschläge den 10% afroamerikamern begangen

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 13:04 Uhr

wojaeger, und ich glaube an...

wojaeger, und ich glaube an die Lernfähigkeit des Menschen, und den Ausgang aus der Unmündigkeit. . barsch, die Autoren des zweiten Papers nutzen diff-in-diff und machen genau das, bei dem research design wäre Kausalität nachzuweisen. Nicht bei dem ersten Paper, das bestimmte Variablen überhaupt nicht berücksichtigt, und selbst das beste Research Design garantiert keine Wahrheiten, sondern liefert nur Indizien. Wer das als Wissenschäftler unterschlägt, macht sich unglaubwürdig. . ilnonno, ich merk`s auch gerade.

0 Zeitgenosse 04.02.2011, 14:00 Uhr

"Wie man Statistiken...

"Wie man Statistiken entwaffnet" wurde in diesem Beitrag leider nicht gezeigt. Die Argumentation war im Prinzip: Ich habe nicht recht verstanden, wie die Verfasser methodisch vorgegangen sind, aber auch ohne den ganzen Aufsatz zu lesen ist klar, dass ihre Schlussfolgerung schon prinzipiell falsch sein muss, und angesichts dessen läuft es mir kalt den Rücken herunter und die Waffen-Fanatiker brauchen dringend einen Grundschulkurs in Mathematik. Spaßeshalber habe ich in den Artikel mal hineingeschaut. Die Vorgehensweise entspricht grundsätzlich derjenigen in allen Wissenschaften, die den Namen verdienen. Das heißt nicht, dass keine methodischen Zweifel angebracht sind. Die Quantifizierung der Kosten des Nicht-Einführens laxerer Waffengesetze beispielsweise kann man rundheraus als Unsinn bezeichnen. Auch darüber hinaus sind starke Vorbehalte angebracht. Das rechtfertigt aber nicht die hier vorgetragene blinde Ablehnung der Studie. Nebenbei: Das Totschlagargument, statistische Korrelation könne keine Kausalität nachweisen, gilt für alle Sozialwissenschaften. Man kann damit grundsätzlich alle sozialwissenschaftliche Evidenz bezweifeln, wenn man lustig ist. Es ist aber eher so, dass man mit Statistiken, die grundsätzliche Unmöglichkeit des Findens der unumstößlichen Wahrheit im Kopf behaltend, Thesen zu belegen versuchen kann, auf die dann mit begründeten Gegenargumenten erwidert werden kann. Aber in letzter Zeit scheint man Statistiken immer dann als verdrehbaren Humbug darzustellen, wenn ihre Ergebnisse einem nicht passen, während, wenn sie einem genehm sind, "die Forschung" (im Singular) "längst erwiesen" habe, "dass...".

0 Zeitgenosse 04.02.2011, 14:16 Uhr

Nebenbei bemerkt, Frau...

Nebenbei bemerkt, Frau Autorin: Sie verweisen wiederholt auf die "anerkannte Methode" "Diff-in-diffs" eines anderen Papers, so als ob die Methoden des Lott/ Mustard Artikels weniger anerkannt und nicht essentiell das selbe rechneten... (Regression mit Zeitreihen und Dummies für "Treatment"-Länder vs. Nicht-Treatment-Länder vergleicht ebenfalls die Veränderungen zwischen sowie innerhalb Versuchs- und Kontrollgruppe). Mir scheint, die Methoden sind nur dann "anerkannt" und die Statistiken nur dann sinnvoll, wenn die Ergebnisse die eigene Meinung stützen (wobei sie das ja nicht mal tun, denn ein Nicht-Effekt ist nochmal was anderes als der von Ihnen unterstellte positive Zusammenhang zwischen laxen Waffengesetzen und Verbrechensraten).

Beim Lesen des Blogs wurde in...

Beim Lesen des Blogs wurde in mir wieder mal das Bedürfnis geweckt Bejamin Franklin zu zitieren: "He who sacrifices freedom for security deserves neither." Vor dem Hintergrund dieses Zitats frage ich mich, warum in unserem Volk, einem anscheinend breiten gesellschaftlichen Konsens folgend, einem politischen sowieso, das Recht Waffen zu besitzen so starker Einschränkungen bedarf. Warum haben wir uns zu einer Gesellschaft entwickelt, die das Tragen von Waffen aus den verschiedensten Gründen nicht erträgt? Und sollte uns nicht eher die dieser Entwicklung zu Grunde liegende Tendenz Sorgen bereiten, als der Waffenbesitz an sich? Daher empfinde ich das Thema ungeeignet um auf bekannte Probleme bei der Untermauerung eigener Argumentationen durch Statistiken hinzuweisen. Das mag aber auch einfach nur meiner in Teilen durchaus als libertär zu bezeichnenden Weltanschauung geschuldet sein. Generell empfinde ich Statistiken, deren Entstehung nicht dargelegt wird, bzw. deren Grundlagen nicht offen nachvollziehbar sind als Taschenspielertrick, um eigene Anschauungen als objektiv zu verkleiden. Zumindest in diesem Punkt stimme ich mit der Autorin überein. Schöne Beispiele hierfür lassen sich unter Anderem in der deutschen Arbeitslosenstatistik und deren Verwendung im öffentlichen Sprachgebrauch durch Medien und Politker finden. Auch die offiziellen Zahlen zur Inflation lassen in mir starke Zweifel an ihrer Aussagekraft für den deutschen Durchschnittsbürger aufkommen (man beachte hierzu nur einmal den zu Grunde gelegten Warenkorb).

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 14:41 Uhr

Zeitgenosse, es ist wunderbar,...

Zeitgenosse, es ist wunderbar, wie differenziert Sie die Grenzen der Möglichkeiten beschreiben, die bei sozialwissenschaftlicher empirischer Forschung nun mal existieren. Genau das tun die Autoren der ersten Studie nicht, der zweiten aber schon - und das finde ich nicht in Ordnung. . Zeitgenosse, wo unterstelle ich einen Zusammenhang zwischen Waffengesetzen und Kriminalität? Brauchen Sie vielleicht eine Executive Summary für lesensunwillige Leser? Davon abgesehen gehen die Autoren der ersten Studie sehr viel unorganisierter und chaotischer vor - was für mich schon einen Unterschied macht. . MuckiMuster, Transparenz in der Statistik wäre schön, ja.

0 Zeitgenosse 04.02.2011, 14:59 Uhr

auf Ihre Frage antwortend: Sie...

auf Ihre Frage antwortend: Sie suggerieren die Existenz eines solchen mit Aussagen wie "jedem kaputten Jugendlichen eine Waffe zu geben". Was die Studien - über ihre Differenzen hinweg - übereinstimmend aussagen, ist nämlich, dass den kaputten Jugendlichen Waffen zu geben nicht dazu führt, dass sie sie häufiger einsetzen - man streitet sich nur darüber, ob es überhaupt keinen oder sogar einen die Verbrechensrate senkenden Effekt habe.

0 sophia.infinitesimalia 04.02.2011, 15:23 Uhr

Zeitgenosse, das ist in den...

Zeitgenosse, das ist in den Kommentaren und ganz bewusst als Frage formuliert.

> Freiheit hört auf, wo sie...

> Freiheit hört auf, wo sie die Freiheit eines anderen bedroht Sie hört dort auf wo die Freiheit des Anderen beginnt. Auf diesem Weg kommt kein Argument für das Waffenverbot zustande denn dieser Sachverhalt ist durch andere Gesetzte bereits ausreichend geregelt. Mord und Nötigung, Körperverletzung und Raub sind nämlich bereits verboten. Die Waffengegner machen immer den selben Fehler nämlich das sie einen Gegenstand mit einem möglichen Zweck gleichsetzten. Das dann aber auch wieder nur selektiv denn ein Messern oder Auto kann nun mal auch zum "bedrohen der Freiheit" eingesetzt werden. Die Statistiken in Sachen Waffenbesitz sind deshalb so interessant weil sie selbst der "Korrelation = Kausation" Pseudowissenschaftlerfraktion keine "Wahrheiten" liefert sondern gerade in Bezug auf Kriminalität gesetzt sehr nach Zufall aussehen.

0 Kanitverstan 05.02.2011, 15:10 Uhr

Sophia Amalie Antoinette...

Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia@:Verehrteste! Mindestens jede(r) Halbgebildete (Ausdrücklich: Nicht Sie sind gemeint) in diesem unserem Lande weiß mittlerweile was es mit Statistiken so auf sich haben könnte. Es obwaltet immer ein Interesse um so etwas in Auftrag zu geben, dem Kundigen sagt die Thematik wahrscheinlich schon alles. Freiwillig würde sich niemand dieser Mühe samt Erhebung der notwendigen Datenbasis unterziehen. Bei der Interpretation sieht es schon etwas mehr nach discrepancy aus. Hier der Auftraggeber, dort der mutmaßliche Rezipient, dem z. B. die viele Mühe einen Anschein von Wahrheit vorführen soll. Aber was hat Sie nun dazu bewogen sich dieser brisanten Thematik zu widmen, wenn es nicht um potentiell tödliche Waffen und deren Besitz gehen sollte? Nur um zu zeigen, wie wir Deutschen, gegenüber den Einwohnern der USA, vergleichsweise auf einer Insel der Seligen leben? Oder ging es Ihnen ledigich um die saubere, stochastisch einwandfreie, Methoden-diskussion? Jetzt meine provokante (Preis)-Frage: Was meinen Sie wohl in wie vielen bundesdeutschen Haushalten eine scharfe Waffe (unangemeldet) im Nachtkästchen "schlummert"? Ja, ja ich weiß, es ging Ihnen in Ihrem Beitrag nicht um den Besitz einer wirklichen, realen Taschenflak, einer Automatic, gar eines Sturmgewehrs oder ähnlicher Scherzartikel. Wie auch immer Sie diese Frage beantworten würden (wollen), die Statistik hierfür dürfte allenfalls das Bundeskriminalamt führen. Ob diese Erhebung für eine grössere Öffentlichkeit bestimmt sein könnte, überschreitet meinen momentanen Kenntnisstand.

0 sophia.infinitesimalia 06.02.2011, 22:18 Uhr

Kanitverstan, irgendwie sind...

Kanitverstan, irgendwie sind es trotzdem immer noch zuviele, die Statistiken blind vertrauen. Davon abgesehen gibt es genug wissenschaftliche Forschung, die nicht politisch motiviert ist, das muß man zur Ehrenrettung der Wissenschaft schon sagen.

@Wulf: Ihr Zitat:"Die...

@Wulf: Ihr Zitat:"Die Waffengegner machen immer den selben Fehler nämlich das sie einen Gegenstand mit einem möglichen Zweck gleichsetzten" - Liegt das nicht in der Natur menschlichen Denkens, womit der Mensch (nach technischer Überlegung und empfundenen Gebrauchsnutzen) überhaupt erst eine Zweckoptimierung erreicht ? So gesehen bestimmt kein Fehler. Dass Messer, Autos oder gar Zäune in Tötungsabsicht zweckentfremdet werden können, entlastet die Verantwortlichen jedoch nicht vom Problem, dass Instrumente mit bewusst tödlicher Konzeption zu Sportgeräten verharmlost werden.- so wie z.B. die als 'Sportwaffe' deklarierte Tatwaffe des Tim K. beim Amoklauf in Winnenden. Genau an dieser Stelle wirkt doch das Prinzip "Die Freiheit des einen hört dort auf, wo sie die Freiheit des anderen bedroht." Wie aus vorhergehenden Kommentaren entnommen, intendierte Madame Infinitesimalia mit ihrem Blog kein direktes Engagement in die Waffenrechtsdiskussion, sondern hinterfragte nur die verheerend-desinformierende Wirkung oft zitierter Statiskik-Interpretationen. In diesem Zusammenhang hinterfrage ich den ebenso oft zitierten und zum Slogan der Waffenlobby degenerierten Ausspruch B. Franklins. Genau betrachtet eignet er sich für Erziehungsfragen ebenso wie für außenpolitisches Kalkül, z.B. ob man Besatzungstruppen in ein terrorgefährdetes Land entsendet. Abgesehen davon steht das morsche Franklin'sche Sprüchlein in einem von der Gegenwart sehr verschiedenem historischen Kontext, damit also wertlos. @ Madame Infinitesimalia: Trotz gleichzeitiger Anerkennung für Ihre Ausarbeitung (die ich nicht anzweifle), muss ich bezweifeln, dass die Botschaft an die richtige Adresse ankommt. Vermutlich haben Sie Perlen vor die Säue geworfen. Seien Sie gewiss, dass ich in zukünftigen Diskussionen GEGEN die Waffenlobby mich gerne an Ihre Ausführungen erinnern werde. -Auch auf die Gefahr hin, dann von einigen als 'Sau' betrachtet zu werden. ;-)

0 sophia.infinitesimalia 11.02.2011, 10:48 Uhr

Avesta, ich fürchte, die...

Avesta, ich fürchte, die Kommentare haben Sie bereits bestätigt... macht aber nichts, Debatte ist immer gut. Trotzdem danke.

Madame Infinitesimalia, ich...

Madame Infinitesimalia, ich fürchte Ihren messerscharfen Verstand.

wurde schon frühzeitig von einem Magister der Mathematik bescheinigt, sie möge ob ihrer Unfähigkeit im Umgang mit Zahlen und Formeln nicht allzu betrübt sein, es gebe reichlich schöne Berufe ohne dieselbe, insbesondere ein Broterwerb als Kammerjungfer oder Hausfrau wurde ihr nahegelegt.