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Das Buch in Fesseln

21.06.2011, 07:00 Uhr  ·  E-Books verkaufen sich in Deutschland schleppend, denn sie haben ihre Wandlung zu einem sozialen Ereignis noch lange nicht vollzogen. Das restriktive Rechtemanagement der Verlage legt die elektronischen Bücher in "digitale Handschellen"; sie verfehlen so die Erwartungen der Leserschaft.

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E-Books verkaufen sich in Deutschland schleppend, denn sie haben ihre Wandlung zu einem sozialen Ereignis noch lange nicht vollzogen. Das restriktive Rechtemanagement der Verlage legt die elektronischen Bücher in “digitale Handschellen”; sie verfehlen so die Erwartungen der Leserschaft.

Bild zu: Das Buch in Fesseln

Ein Nerd sollte über die schleppende Entwicklung des digitalen Buches bekümmert sein. Richard Stallman ist es nicht. Im Gegenteil: Stallman, Gründer der “Free Software Foundation”, ruft zum Boykott von E-Books auf: “bis sie unsere Freiheit respektieren.” Der Aktivist für Freie Software sprach sich am vergangenen Mittwoch in Berlin für eine umfassende Reform des Urheberrechtes aus; dabei kritisierte er unter anderem scharf, wie Verlage und vertreibende Unternehmen den Charakter des Buches mit seiner Digitaliesierung grundlegend verändert hätten. Anstatt die neuen Technologien als Chancen zu nutzen, belegten diese ihre Nutzer mit immer neuen Restriktionen. Beispielsweise könnten E-Books im Gegensatz zu gedruckten Exemplaren nicht anonym erworben werden, zudem schränkten Maßnamen des “Digitalen Rechtemanagements” (DRM) die Nutzung des Buches erheblich ein: das Kopieren von Text sei durch DRM sogar weiter eingeschränkt als das Urheberrecht es für Bücher vorsehe. Vor allem aber machte das E-Book einen weiten Bogen um die Sharing-Kultur, eine der großen Triebfedern der Internetznutzung, und sondere den Leser aus der Gemeinschaft der Buchliebhaber als Konsumenten aus. Der E-Book-Bücherwurm hat nur noch sein Lesegerät, seinen Onlineshop und sich. Die soziale Geste des Bücher Verschenkens und des Verleihens fällt weg.

Die Leserschaft, so konstatiert Stallman, kümmert sich nicht um die “digitalen Handschellen” des E-Book-Publishings, an denen seine Kritik ansetzt. Rechtefragen bewegen zwar manche Autoren, den durchschnittlichen Leser bewegen sie nicht. “Convenience Reasons”, also Ablehnung des E-Books aus Gründen der Bequemlichkeit und des praktischen Nutzens, stünden der Erfolgsgeschichte des digitalen Buches im Weg, glaubt Stallmann. In den USA kommen laut Amazon auf 100 verkaufte Papierbücher 105 elektronische Bücher, in Deutschland jedoch ist der Marktanteil der E-Books trotz hoher Wachstumsraten verschwindend gering, nicht zuletzt aufgrund der Buchpreisbindung. Dass Bücher in der digitalen Version, obwohl sie kostengünstiger als ihre gedruckten Schwestern produziert und vertrieben werden können, nicht für einen niedrigeren Preis angeboten werden, greift ineinander mit dem Problem der empfundenen Wertigkeit von E-Books. Dass Bücher für den E-Reader mit der Einbindung von Videos und O-Tönen zu einem Crossmedia-Produkt werden, hilft da wenig (FAS, 19.06.2011: Mit Frauen, mit Whisky, mit sehr großen Fischen. Das Beste am E-Book sind die O-Töne. Sonst sollten die deutschen Verlage noch etwas üben. Ein Selbstversuch mit Hemingway-digitalplus)

Denn betrachtet man das gebundene Schriftwerk als Produkt, steht am Ende die Feststellung, dass das Buch viel mehr ist, als der Text, den ein Autor zusammengetragen hat. Bücher entfalten ihre volle Wirkung als Konsumgut nicht ausschließlich über die intellektuelle Verarbeitung durch ihre Leser. Außer ihrem Unterhaltungswert, der privaten Liebe zur Belletristik und der persönlichen Aneignung von Wissen, ist der Besitz oder die Weitergabe von Büchern auch immer eine Demonstration nach außen. In der digitalen Welt dienen Profilbilder oder gestochen formulierte Status-Updates dem “Impression Management”, eine geschwollene Bücherwand bildet eines der Gegenstücke in der leibhaftigen Welt. Regale, gefüllt mit Literatur, Sachbüchern, Enzyklopädien sind nicht nur aus dem Konzept der Innenarchitektur kaum wegzudenken, sie werden auch als Teil der Selbstdarstellung im Kontext des Wohnens genutzt. Wo der saturierte Mittelstand noch nicht unter die Kunstsammler gegangen ist, genügt ein teures Designerregal mit eloquenter Befüllung. Der Traum von der Privatbibliothek reiht sich ein in andere Statussymbole, doch die Büchersammlung wächst stetig und speist sich aus weitaus mehr Quellen als dem eigenen Portemonnaie.

Bild zu: Das Buch in Fesseln

Stehen Sie gerne vor den Bücherschränken eines anderen Menschen und puzzeln über seine Auswahl ein paar Gedanken mehr in das Bild von ihm? Überlegen Sie es sich vielleicht noch einmal anders, die Nacht bei Ihrer neuen Bekanntschaft zu verbringen, wenn deren Wohnung nackt ohne ein einziges Buch da steht? Liegt für solche Zwecke in Zukunft ein Kindle oder das iPad auf einem Sekretär, an dem die geneigten Gäste in der virtuellen Bücherei stöbern können?

Konsum wird im Netz vor allem durch die Einbettung in Communities vorangetrieben, beispielhaft dafür stehen Spiele, Mode und Musik, die über gemeinsame Erlebnisse und Austausch neue Wertigkeit erfahren. Das E-Book aber hat seine Wandlung zu einem sozialen Ereignis noch lange nicht ausgeschöpft. Netzbürger sind Leseratten, diesem Eindruck kann man sich beim Stöbern in sozialen Netzwerken nicht verwehren. Nicht nur Literaturblogs und Bücher-Communities stärken diesen Eindruck, die ergänzende Selbstdarstellung über Lesegewohnheiten wird auch in Status-Updates gepflegt, Blogserien über Bücher übertragen das Lesefieber kreuz und quer durch das Netz. In der Community der Wochenzeitung „der Freitag“ finden sich Leserinnen und Leser regelmäßig mit der Redaktion zusammen und schreiben abwechselnd über die Lektüre eines dicken Wälzers. Ganz anders könnte die digitale Dokumentation eines virtuellen Lesekreises aussehen, käme das E-Book in Gestalt eines Musiktitels bei der Plattform Soundcloud: dort können User an jeder Stelle einer Audiodatei Kommentare hinterlassen und ein Stück somit Ton für Ton besprechen.

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Die einsamen E-Books müssen für eine Vernetzung ihrer Liebhaber gerüstet werden. Dazu zählt nicht nur die “shared experience”, sondern eben auch, dass man die Bücher wieder verkaufen kann, und sehr viel einfacher verleihen und verschenken können sollte. Noch sind die “digitalen Handschellen” für virtuelle Bücher jedoch so restriktiv, dass man sich einander gegenseitig seine vollständigen Sammlungen auf dem Lesegerät ausleihen müsste, um frei mit den Titeln umgehen zu können. Und das Borgen einer gesamten Bibliothek, so Richard Stallman, empfinde auch der großzügige Bücherfreund mitunter als etwas viel verlangt. Die privaten Bücherschränke, vor denen unsere Freunde verzückt verweilen, werden sicher auch im Netz irgendwann ihr Zuhause finden. Ihre Regale können Sie dann – wie einst die Ikea-Gerüste – vor Möbel Horzon in der Berliner Torstraße stapeln und entsorgen, um ein anderes elementares Möbelstück zurück mit ins Heim zu nehmen. “Das weiße Buch” von Rafael Horzon war dann das Orakel für die weiße Wand in ihrem Wohnzimmer, vor der er eine neue Geschäftsidee ersinnt. Die Diskussionen über die Aktualität des Urherberrechtes dürfte munter weitergehen, wenn in meterhohen digitalen Bilderrahmen die Art Basel direkt in Ihr Wohnzimmer kommt, oder Sie Skulpturen zuhause ausdrucken.

 

Leseempfehlungen:

New York Times Magazine: Storyseller: How Amanda Hocking, 26, having reached peak rankings on the Kindle e-book best-seller list, solved the publishing business all by herself.

ZDF Hyperland: Instant E-Books: Eilige Sachbücher verändern den Buchmarkt

Spiegel Online: Die E-Book-Frage Wer braucht noch einen Verlag?

 

Veröffentlicht unter: Konsum, Diskurs, Nerds, Lesen, E-Books

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (25)
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0 Don Aldduck 21.06.2011, 11:58 Uhr

Wenn "Bücher für den...

Wenn "Bücher für den E-Reader mit der Einbindung von Videos und O-Tönen zu einem Crossmedia-Produkt werden" ist das m.E. nicht unbedingt als Qualitätssteigerung zu sehen - eher im Gegenteil ist zu erwarten, daß schwache Werke mit Special Effects aufgemotzt werden, in dere Hoffnung, das sich der Leser davon blenden läßt. Wie der Beitrag zeigt, gelingt es ja sogar bei bekannt kritischen Bevölkerungsgruppen wie Journalisten... ;0) . Sind Ihnen bei der Besprechung von Kinofilmen die Special Effects wichtiger als die Drehbücher, Schauspieler, Rgie etc.? . Ein guter Autor braucht das nicht, weil er den Leser allein mit seiner Geschichte fesseln kann. . Und wenn "User an jeder Stelle einer Audiodatei Kommentare hinterlassen und ein Stück somit Ton für Ton besprechen" können empfinde ich das nur als störend (mit einer Terndenz zur Entmündigung des Lesers, dem verwehrt wird, sich ein eigenes, unbeeinflußtes Urteil über das Gesamtwerk zu bilden). Wie würden Sie es eigentlich finden, wenn Sie im Konzert säßen und der Sitznachbar das Stück "Ton für Ton " besprechen würde?

ich werde in meinen Buechern...

ich werde in meinen Buechern zwischen den Zeilen schreiben undd er das erbt wird doppelt lachen in jedem Buch finde ich mich wieder und schreibe was fuer meine Kinder rein so haben sie wirklich was ganz persoenliches einzigartiges und ein kindle ist fuers Zugfahren oder in der Ubahn ganz gut

0 Robert Gernhardt (1937-2006) 21.06.2011, 16:54 Uhr

Ums Buch ist mir nicht...

Ums Buch ist mir nicht bange Ums Buch ist mir nicht bange, das Buch hält sich noch lange. Man kann es bei sich tragen und überall aufschlagen. Sofort und ohne Warten kann dann das Lesen starten. Im Sitzen, Liegen Knien ganz ohne Batterien. Beim Fliegen, Fahren, Gehen, ein Buch bleibt niemals stehen. Beim Essen, Kochen, Würzen, ein Buch kann nicht abstürzen. Die meisten anderen Medien tun sich von selbst erledigen. Kaum sind sie eingeschaltet, heißt’s schon, sie sind veraltet und nicht mehr kompatibel. Marsch! In den Abfallkübel. Zu Bändern, Filmen, Platten, die wir einst gerne hatten und die nur noch ein Dreck sind, weil die Geräte weg sind und niemals wiederkehren, gibt’s nichts zu sehen und hören. Es sei denn, man ist klüger und hält sich gleich an Bücher, die noch in hundert Jahren das sind, was sie stets waren. Schön lesbar und beguckbar stehn sie da, unverruckbar In Schränken und Regalen, und die Benutzer strahlen. Ham die sich gut gehalten, das Buch wird nicht veralten. .

"und ein kindle ist fuers...

"und ein kindle ist fuers Zugfahren oder in der Ubahn ganz gut" Ich fahre oft U- und S-Bahn. In Berlin. Noch nie sah ich jemand ein "Buch" mittels so einem Gerät lesen. Allerdings viele, die ein Taschen- oder Hardcoverbuch vor der Nase hatten. Ist "Inge" womöglich Verkäufer solch neumodischen Dingens? Oder Reklamefuzzi? . Irgendwann erfinden sie noch viereckige Räder und die gleichen - aber nur diese gleichen - Leute werden auch den Blödsinn - Dank an die Johurnalisten - kaufen.

Ein e-book ist so unnötig wie...

Ein e-book ist so unnötig wie ein Kropf. Die Leute schauen schon mehr als genug auf den Bildschirm.

das tut gut am Morgen ja so...

das tut gut am Morgen ja so ist es und wird es immer bleiben

und mich kann man nicht...

und mich kann man nicht fesseln und ich werde auch nicht stottern Jerusalem light sondern hoch oben werde ich euch meine Geschichte bei einem Stueck Jaegermeistergooglehupf auf der Dachterasse erzaehlen und da werden Sie dann grosse Augen machen Mr. Bloomberg

0 Günter"Yogi"Lauke 22.06.2011, 04:42 Uhr

Spiegel Online stellte die...

Spiegel Online stellte die Frage: Die E-Book-Frage Wer braucht noch einen Verlag? Gute Frage! Ich jedenfalls brauche keinen mehr! Endlich vorbei der K(R)AMPF mit den Verlags-LektorINNEN, die ja auch NICHT wissen, was der geneigte Leser denn eigentlich lesen will...endlich vorbei die Briefe vom Typ: "Wir wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren...blaaa...blaaa.blaaa!"! Und endlich vorbei vertane Zeit, strapazierte Nerven, ausgegebenes Geld und zu viel FRUST mit der "heiligen Kuh" der Verlage - dem LEKTORAT!!! SUPER! Brauch ich alles NICHT mehr - ich hab ja "Selfpubishing" - und das ist gut so!! PS: Ende Monat erscheinen so meine neuen 2 TESSIN-Bildbände & 1 Band TESSINER Kurzgeschichten...ganz o h n e VERLAG! JIIIPPPIIII!!!

Falls es noch niemand bemerkt...

Falls es noch niemand bemerkt hat, das eBook nimmt gerade den Weg der ersten MP3-Dateien von damals...

0 Matthias Ulmer 22.06.2011, 08:10 Uhr

Ein wirrer Beitrag, in dem...

Ein wirrer Beitrag, in dem ziemlich viel zusammengepanscht wird. Warum ist das E-Book in Deutschland nicht erfolgreich? Und die Überschrift behauptet, weil es gefesselt ist und seine soziale Wirkung nicht entfalten kann. Stimmt das? Alle Themen (DRM, Urheberrecht, fehlendes Sharing) sind in USA identisch. Nur ist das E-Book dort erfolgreich. Inwiefern sind die Deutschen (oder Europäer) anders? Ganz einfach: sie sind in der Entwicklung zwei bis drei Jahre hinterher. So banal ist das. In drei Jahren werden wir hier einen boomenden E-Book Markt haben. Mit DRM und Urheberrecht und ohne Sharing. Und die Preisbindung? Hat damit nichts zu tun. Die Preispolitik von Amazon in USA hat im ersten Schritt den Wettbewerb kaputt gemacht und monopolisiert. Jetzt gewinnen die Verlage die Preishoheit etwas zurück, was Marktentwicklung und Wettbewerb fördern und nicht behindern wird. Und Bücherregale, Sammler und Bildungsstatus? Eine neue Generation wird mit E-Books aufwachsen und Regale als ein nostalgisches Relikt sehen, so wie es heute skurrile hippe Typen gibt, die wieder einen Plattenspieler haben. 99% der Generation unter 18 Jahren hat aber wohl nicht mal mehr eine CD-Sammlung. Und das macht sie sozial nicht ärmer. Nur anders. Zum Sharing: Waren Bücherei-Benutzer sozial verarmte Wichte, weil sie die Bücher nicht verschenken und verleihen konnten? Und gibt es heute nicht zahlreiche Webseiten, auf denen man sich mit anderen Lesern austauschen kann und Leseerfahrungen teilen? Wer hat den schon gerne Bücher verliehen? Man empfiehlt sie, aber die meisten verleihen sie ungern. Der E-Book Markt wird sich sehr zügig entwickeln, eine akzeptable Preisstruktur wird sich herausbilden, das Rechtemanagement wird je nach Buchtyp und Geschäftsmodell flexibel angepasst sein, die Buchkonzepte müssen noch weiterentwickelt werden. Das kann man mit Gelassenheit abwarten. Und Selbstverleger müssen endlich nicht mehr bei Vanity-Publishern Geld abliefern um gedruckt aber dann doch nicht verbreitet zu werden. Und sollte Sharing wirklich so ein Zauberding werden, dann werden die Verlage die ersten sein, die das technisch ermöglichen und ein Geschäftsmodell daraus machen. Das sind doch eigentlich rosige Aussichten.

0 Wanninger-Au 22.06.2011, 08:22 Uhr

"DIE Erwartungen DER...

"DIE Erwartungen DER Leserschaft" - wer so was schreibt, sollte sich mal fragen, wie viele Leserinnen und Leser er kennt, und ob die wirklich alle gleiche Erwartungen haben. Und ob man alle Erwartungen erfüllen muss oder soll. Die so genannte "Sharing-Kultur" ist ja schon als Wort derart unerträglich, dass das Wort "Kultur" sich aufhebt. Worum geht es? Es geht darum, dass man für eine Leistung nichts bezahlen will. Das ist doch alles. Wer etwas verschenken will, kann das immer tun - kann ja noch ein e-book erwerben. Wer mir ein e-book schenkt, tut mir außerdem nichts Gutes. Den Augen nicht, dem Leser insgesamt nicht. Es gibt Untersuchungen, wonach man an Bildschirmen 20 bis 30 Prozent langsamer liest. Ungenauer sowieso.

0 Bolle2011 22.06.2011, 08:31 Uhr

E-Book, ich hab so eins. Den...

E-Book, ich hab so eins. Den OYO Reader von Thalia. O.K. die Kinderkrankheiten müssen noch verschwinden.Die Software ist grauselig. Warum das E-Book genau so teuer wie gedruckte Bücher ist erschließt sich mir nicht. Rs muss ja kein schweres Papier bearbeitet werden. Was das E-Book aber spannen macht ist das hier: http://www.onleihe.net/. Mal eben am Rechner Bücher runterladen, überspielen und lesen. Sogar am Sonntag oder im Ausland. Meine Tasche auf dem letzten Segeltörn war erheblich leichter als sonst.

Ach e-books sind eigentlich...

Ach e-books sind eigentlich ganz gut für fachliteratur. man hat sie zur hand wenn man sie braucht. Egal ob zuhause oder im büro. Ich hatte es auch mal ausprobiert und war begeistert - doch dann stellte adobe irgendetwas um, und meine bücher konnte ich nicht mehr lesen (öffnen). Seitdem sind e-books für mich passe. Vieleicht später noch einmal.

0 Valerie J. Long 22.06.2011, 08:58 Uhr

Ja, es gibt wohl große...

Ja, es gibt wohl große Verlage, welche ihre Kunden mit DRM nerven und die zugleich der Meinung sind, die wegfallenden Druck-, Transport- und Lagerhaltungskosten bräuchte man nicht vom Preis abzuziehen. Es gibt aber auch Verlage und Verkäufer, bei denen man ein E-Buch ohne DRM bekommt. Wer bei Trapezium oder Fictionwise sucht, wird allerdings nur selten deutsche Titel finden. Solche E-Bücher kann man - technisch - weiterverschenken oder verleihen, man darf es nur manchmal nicht. Dass dies nicht unbedingt stört, zeigen zahlreiche Webseiten, die ohne Einwilligung des Autors den Sharing-Gedanken fördern... manche nennen es auch romantisch "Piraterie". Nun, Autoren, die vom Schreiben von E-Büchern leben wollen, werden sich, wenn es nach Herrn Stallmann geht, wohl nicht einmal mehr im "kreativen Prekariat" wiederfinden. (Vergleiche den parallel erschienenen Artikel http://www.faz.net/artikel/C30351/das-kreative-prekariat-es-lohnt-sich-nicht-fleissig-und-gebildet-zu-sein-30443162.html ) Denn von verschenkten Titeln kann man sich nicht einmal ein Toastbrot leisten. Konsequenterweise darf sich die Leserschaft schon einmal auf die Folgen freuen: Selbstpublizierte Titel von smashwords, befreit von den Fesseln des Lektorats, von Hobbyautoren für anspruchslose Leser. Ich kenne beide Wege, nicht nur aus der Theorie.

0 Maximilian Buckstern 22.06.2011, 09:11 Uhr

Für mich steht außer...

Für mich steht außer Zweifel, dass sich auch in Deutschland eBooks durchsetzten werden. Sie sind auch mit DRM praktisch. Und sie sind preisgünstiger als gedruckte Werke. Und oft sogar gratis zu haben. Besonders, wenn man die Tricks und Quellen kennt. Damit meine ich keine Raubkopien, sondern die riesigen legalen eBook-Sammlungen, wie ich Sie in meinem Buch beschreibe (Bücher gratis für iPhone, Kindle & Co., http://amzn.to/jUPNlf).

falls der Lift steckenbleibt...

falls der Lift steckenbleibt und die Menschen darin Angst bekommen dann nehme ich aus meiner kleinen Krokotasche ein Buch und lese vor das beruhigt alle und keine Panik kommt auf und beim ebook weiss man ja auch nicht obs nicht im Lift ploetzlich dunkel bleibt also sicher ist sicher Mr. Bloomberg fuer alles ist vorgesorgt jetzt bitte zu Tee und Kuchen fuer die spannende Geschichte

0 Guido Keller 22.06.2011, 11:48 Uhr

Ich bin Verleger und bereite...

Ich bin Verleger und bereite gerade meine ersten ebooks bei Kindle vor. Ich finde, allein wegen der Layout-Mängel, die da noch herrschen, ist ein deutlicher Preisnachlass selbstverständlich. Die Gewinnmarge muss nicht höher sein als bei Print, meine Bücher werden dadurch für den Käufer in der Regel ein Drittel billiger, was sich besonders bei den Nischenprodukten im on Demand-Hardcover-Bereich angenehm bemerkbar macht, für die ich sonst ganz schön was verlangen muss. Man muss sagen, dass Bezos, der Amazon-Chef, das mal wieder genial gelöst hat. Weil man in Deutschland nicht bei der übersichtlichen Preisgestaltung mitmachen wollte, gibt es für ebooks bis 9,99 Euro für den Rechteinhaber 70 %. Darüber nur 35. Das heißt, man müsste dann schon über 20 Euro gehen, um wirklich mehr zu verdienen, und das überlegt man sich zweimal. So wird sich dann doch das günstige ebook etablieren - und das haben Libreka und andere Konkurrenten eben bisher nicht hingebracht. Übrigens kann man bei Amazon einer zumindest zeitweisen Verleihung zustimmen. Die Möglichkeit, die sich besonders für Autoren ergeben, wurden bereits genannt. Die zuletzt beschimpfte "Zumüllung" (weil jeder was hochladen kann) haben wir zuvor auch schon erlebt, durch on demand und neuerdings, indem sich jeder sein Wiki-Buch zusammenstellen und womöglich sogar seinen Namen draufmachen kann. Ich habe natürlich auch eine bescheidene Bibliothek und liebe gedruckte Bücher, aber mein Traum als Zen-Buddhist ist andererseits, mit so wenig Besitz wie möglich auszukommen. Eigentlich sind die Bücher auch das einzige Problem beim Umzug. Ich fände es also toll, eine spärliche, aufs Nötigste reduzierte Wohnung zu haben, in der mitten auf einem Tisch ein ebook-Reader liegt. Gern fahre ich für den Leser weiter zweigleisig, sehe bei mir selbst aber einen kommenden Hang zum ebook (wobei ich mir den Reader erst zu Weihnachten leisten will), zumal das mein Gepäck auf Reisen um 50 % erleichtert ...

um niemanden zu verwirren ich...

um niemanden zu verwirren ich bringe nicht mein Buch mit aber es ist besser als die FAZ die kuerzlich Angela Herrn Obama mitgebracht hat und es passt zu N.Y. es ist historisch und wird dort bleiben fuer die Nachwelt (die Rumkugeln sind dann von mir selbst gemacht und passen entsprechend zum Besuch) PS die FAZ laesst sich ja auch schlecht lesen im Lift also lieber ein Buch und die Krokodile fuer meine Tasche fuettere ich selber nicht umsonst hat G-tt dem Krokodil so feste Haut mitgegeben damit die Tasche lange haltbar ist MDonalds hat das Drive in bei mir ists das Sitin auf dem Kuechenfenster wenn die Katzen eine nach der anderen auf Leckeres aus der Kueche warten und es gibt keinen Steit aber das kann auf so hohen Dachgaerten nicht passieren Lancome hat das Giebeldach und Superpharm mare das Flachdach wie es belieben Giebeldach ist in Offenbach und Flachdach gibts viele mit den passenden Terrassen wissen Sie wie man einen Lichtstrahl umleitet? das erklaere ich dann auf der Dachterasse (im Winter prima zum Schlittschuhlaufen geeignet)

Oh, die ewig...

Oh, die ewig Gestrigen. Egal. Es geht hier nicht um ein Entweder/Oder, sondern um ein Sowohl/ALs auch !! Und ihr werdet alle noch staunen, wie es mit den E-Books weitergeht. Vor laaaaaaaanger Zeit haben Leute auch gegen: das Zug fahren, die Schallplatte, den Walkman und und und gewettert.....

ja mag ja sein aber die...

ja mag ja sein aber die persoenliche Geistesidee kann schnell zwischen die Zeilen eingebunden werden das geht mit einem ebook nie und nimmer die grade Idee ist eigentlichf fuer die Neurologen gedacht oder besser gesagt wenn du am Schlauch haengst und kuenstlich beatmet und am Leben gehalten wirst ist es wie eine Liftfahrt mit Unterbrechung die Seele weiss nicht wohin hoch oder runter

0 DerSkeptiker 24.06.2011, 13:20 Uhr

Manch Kommentare hier (Inge...

Manch Kommentare hier (Inge und Matthias) sind schlichtweg überflüssig oder stellen lediglich Behauptungen auf (wie zB Matthias), die ohne Tatsachengrundlage postuliert werden. Ad Inge: Kommentar ("Ewig gestrige") ist unqualifiziert. Vorab. Ich bin Technik-Freak, aber ein sachlich differenzierter. Fakt ist, dass ein ebook die haptische und holistische Impression niemals ersetzen kann. Physiologisch ist es empirisch erwiesen, dass gedrucktes Lesen insgesamt für das Auge (und das Wohlbefinden) idealer/angenehmer ist. Das hat rein garn nichts mit "Ewig-gestrig" zu tun. Ausschließlich ihr Argument ist ein "ewig-Gestriges". Des Weiteren hinken ihre Vergleiche. Niemand (außer ein paar Eigenbrötler) hat gegen den Walkman gewettert. Ich verwende zB fast ausschließlich MP3, akzeptiere aber als Faktum, dass Platten für den HIFI-Freak ein besseres Klangbild ergeben (Test haben dies bestätigt). Ad Matthias. Unbelegte Behauptungen; so banal ist dies. Der Vegleich mit der CD-Sammlung ist ebenfalls unzulässig, denn zum Zeitpunkt der CD gab es keine digitalen Kaufversionen. Außerdem ist die Möglichkeit einer Kompilation von titeln nun gegeben, sodass sie unterschiedliche Ebenen vergleichen, aber eine Gemeinsamkeit gerieren. das ist unzulässig. Und im Übrigen kenne ich sehr wohl sehr junge Menschen, die (noch) CD kaufen! Wohin sich ebooks entwickeln werden. Als Technik-Freak teil eich weder die Euphorie noch die Ablehnung. Derzeit ist für mich die Printversion im Vergleich überlegen.

0 DerSkeptiker 24.06.2011, 13:21 Uhr

Manch Kommentare hier (Inge...

Manch Kommentare hier (Inge und Matthias) sind schlichtweg überflüssig oder stellen lediglich Behauptungen auf (wie zB Matthias), die ohne Tatsachengrundlage postuliert werden. Ad Leyla: Kommentar ("Ewig gestrige") ist unqualifiziert. Vorab. Ich bin Technik-Freak, aber ein sachlich differenzierter. Fakt ist, dass ein ebook die haptische und holistische Impression niemals ersetzen kann. Physiologisch ist es empirisch erwiesen, dass gedrucktes Lesen insgesamt für das Auge (und das Wohlbefinden) idealer/angenehmer ist. Das hat rein garn nichts mit "Ewig-gestrig" zu tun. Ausschließlich ihr Argument ist ein "ewig-Gestriges". Des Weiteren hinken ihre Vergleiche. Niemand (außer ein paar Eigenbrötler) hat gegen den Walkman gewettert. Ich verwende zB fast ausschließlich MP3, akzeptiere aber als Faktum, dass Platten für den HIFI-Freak ein besseres Klangbild ergeben (Test haben dies bestätigt). Ad Matthias. Unbelegte Behauptungen; so banal ist dies. Der Vegleich mit der CD-Sammlung ist ebenfalls unzulässig, denn zum Zeitpunkt der CD gab es keine digitalen Kaufversionen. Außerdem ist die Möglichkeit einer Kompilation von titeln nun gegeben, sodass sie unterschiedliche Ebenen vergleichen, aber eine Gemeinsamkeit gerieren. das ist unzulässig. Und im Übrigen kenne ich sehr wohl sehr junge Menschen, die (noch) CD kaufen! Wohin sich ebooks entwickeln werden. Als Technik-Freak teil eich weder die Euphorie noch die Ablehnung. Derzeit ist für mich die Printversion im Vergleich überlegen.

0 colorcraze 26.06.2011, 17:30 Uhr

Jou, die soziale Seite des...

Jou, die soziale Seite des Buches ist eine vollkommen andere als die eines E-Books. Nur weil die Verlage bei uns noch in der Lage sind, einige Autoren zu bezahlen, können auch ein paar Leute noch vom Bücherschreiben leben. Also quasi indem sich das Buch materialisiert und als Gegenstand behandelt werden muß. E-Books sind flüchtig und auf einen Speicherstick passen so viele, daß man von der Überfülle erschlagen wird.

...

http://www.reseller-magazin.de Ich schreibe gerade an einem Artikel für unser Reseller-Magazin, der den Titel tragen wird "Quo vadis E-Book" und bin bei den Recherchen auch auf diesen Artikel und die gleichfalls sehr interessanten Kommentare gestossen. Ich werde in dem Artikel ganz konkret die Behauptung aufstellen "E-Book sind keine Bücher!", weil E-Books, wie ich finde, falsch eingeschätzt werden und weil in vielen Diskussionen um E-Books, deren Zukunft oder auch deren Untergang (zumindest in Deutschland) diese immer wieder mit den gedruckten Büchern verglichen werden. Meiner Meinung nach ist dies als vergleiche man Äpfel mit Birnen. Gedruckte Bücher haben ihre eigenen Vorteile, wozu eben auch das prominente Platzieren in Regalen oder aus Verleihen (und nie zurückbekommen) an Freunde gehören. Bücher werden ihren Platz in den Regalen und auf dem Couchtisch behalten, gerade weil sie ihre eigenen Vorteile, ihren eigenen physischen Charakter haben. Auch ich lese abseits der Arbeit lieber "echte" Bücher aber ich bin trotzdem davon überzeugt, dass E-Books schon in absehbarer Zeit deutlich erfolgreicher werden. Allerdings nicht als Roman oder Gedichtband, sondern als multimediale Klammern (mir fehlt hier ein passender Begriff). Das E-Book (in Verbindung mit dem Internet) hält Texte, Bilder, Videos, Links, Such-, Verweis-, Share-, Chat, Kommentar- und Diskussionsfunktionen unter einem Dach zusammen und bringt Ordnung in die verschiedenen Medien. Das alles kann ein "echtes" Buch eben nicht! Man stelle sich einmal einen multimedialen Reiseführer mit Bilder, Videos, Hotelbuchungsfunktion und Wetterberichtabfrage oder auch ein Auto-Reparatur-Anleitung mit detallierten Videos vor. Koch(show)bücher mit Bestellfunktion im Supermarkt um die Ecke! Und das alles auf einem richtig guten Tablet-PC. Mit ein wenig Phantasie läßt sich diese Aufzählung seitenweise fortsetzen und man erkennt die wahre Stärke der E-Books, nämlich deren kommunikativen Fähigkeiten. Die "Verdrahtung" der verschiedensten Medien. Diese Entwicklung hat hier noch gar nicht begonnen und auch in der immer wieder als zukunftsweisend angeführten USA steht man diesbezüglich noch ganz am Anfang, aber ich habe bei meinen Recherchen "drüben" viele interessante Ansätze und auch schon Projekte diesbezüglich gesehen und ich bin auch schon ganz gespannt, was da wann auf uns zu kommt. Ob das Ganze dann aber überhaupt noch E-Book heißen wird? (Mehr dazu können Sie, wenn Sie Lust haben, in der neuen Ausgabe unseres Reseller-Magazins lesen.) Mien Fazit: Bücher werden Bücher bleiben und E-Books werden erst noch zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Dann werden sie, in den Bereichen, wo sie ihre Stärken so richtig auspielen können, einen rasanten Erfolg erzielen und in diesen Bereichen, aber auch nur dort, die Bücher ablösen.

0 spanudumitruviorel 19.07.2011, 21:40 Uhr

I had read the book of ...

I had read the book of great genius Albert Einstein " The theory of generalized relativity on everyone understanding " and I learn how odd and strange place is our Universe . But can it be more amazing than that ? Could it be another kind of spacetime continuum different of that of Albert Einstein ? It may exist an answer ! So , you may read " Why should we learn mathematics ? Grigori Perelman said that he can control Universe " written by Spanu Dumitru Viorel on www.scribd.com http://www.scribd.com/doc/60283509/De-ce-trebuie-s%C4%83-inva%C5%A3am-matematic%C4%83-Grigori-Perelman-spune-ca-poate-controla-Universul

schreibt als freie Autorin vor allem zu netzpolitischen Themen, Geschlechtergerechtigkeit und Liebe. Außerdem arbeitet sie als Referentin für soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion.