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Facebook-Revolution revisited

| 22 Lesermeinungen

Wie eine Bloggerin mit nackten Tatsachen strenggläubige Muslime und die ägyptische Obrigkeit provoziert

Ägypten am Scheideweg: Wie eine Bloggerin mit nackten Tatsachen strenggläubige Muslime und die Obrigkeit provoziert

Auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo liefern sich Demonstranten und Sicherheitskräfte seit Tagen erbitterte Gefechte, Tränengas, Knüppelhiebe und Gummigeschosse liegen in der Luft. Die Szenen sind kaum zu unterscheiden von den Unruhen im Januar, die letztlich zum Sturz des Diktators Mubarak führten. Die sogenannte Facebook-Revolution in Ägypten hat zwar den alten Pharao aus dem Amt vertrieben, doch von demokratischen Verhältnissen ist das Land am Nil so weit entfernt wie zuvor. Laut Amnesty International hat sich unter dem Regime des Militärrates die Menschenrechtssituation zum Teil sogar verschlechtert. Folter ist immer noch an der Tagesordnung, kritische Stimmen von Demonstranten, Journalisten und Bloggern werden mit allen möglichen Mitteln unterdrückt, und die brutalen Reaktionen der Sicherheitskräfte auf die Proteste auf dem Tahrir-Platz tragen die gleiche Handschrift wie in der Ära Mubarak.

Bild zu: Facebook-Revolution revisited

Entsprechend wird auch der Begriff Facebook-Revolution (oder alternativ auch Twitter-Revolution) im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling inzwischen deutlich nüchterner gesehen als im Frühjahr. Das ZDF-Hyperland-Blog trägt eine Reihe von unschönen Entwicklungen unter dem Titel „Das hässliche Gesicht der Twitter-Revolution“ zusammen: Die sozialen Medien würden vermehrt zur Verbreitung von Falschmeldungen und Propaganda genutzt. Ausländische Unternehmen hätten sogar Wege gefunden, unter dem Deckmantel der Twitter-Revolution ein einträgliches Geschäft zu machen. „Die gesellschaftliche Transformation in der arabischen Welt bleibt weiterhin eng an die sozialen Netzwerke geknüpft“, schreibt Hyperland-Autor Frederik Fischer. „Doch weder Facebook & Co. noch die Revolution selbst hielten, was sich viele Anhänger davon versprachen.“

Daraus ist den Revolutionären und Protestierenden freilich kein Vorwurf zu machen. Eher müssten sich westliche Revolutionsromantiker und Web-Evangelisten an die eigene Nase fassen und erkennen, dass sie mit dem Jubel über die sogenannte Social-Media-Revolution im Nahen Osten nicht zuletzt ihren eigenen digitalen Lifestyle aufgewertet und abgefeiert haben. Wie hier an dieser Stelle bereits im Februar geschrieben, zählt bei Revolutionen die alte Trainer-Weisheit, entscheidend ist auf dem Platz – und das heißt nun mal nicht places.com oder foursquare, sondern eher Tianammen Square oder Tahrir-Platz.

Es wäre aber auch genauso verkehrt, das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten als Vehikel gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu unterschätzen. Im Moment sorgt die ägyptische Studentin Aliaa Magda Elmahdy für Furore. Per Selbstauslöser hatte sie eine Serie von Nacktbildern aufgenommen und zunächst bei Facebook hochgeladen. Nachdem Facebook die Bilder aus ihrem Profil entfernte, fragte ein Freund, ob er die Serie per Twitter veröffentlichen soll, und mit ihrer Zustimmung brachte Elmady den Stein richtig ins Rollen. Mit den Nacktbildern wolle sie „gegen Gewalt, Rassismus, sexuelle Belästigung und Heuchelei“ in der ägyptischen Gesellschaft protestieren. Hier seien Frauen nichts als als Sex-Objekte, die tagtäglich von Männern schikaniert werden, die nichts über Sex oder die Bedeutung einer Frau wüssten, gab sie gegenüber CNN zu Protokoll. In ihrem Twitter-Profil bezeichnet sich Elmahdy als „säkulare, liberale, feministische, vegetarische, individualistische Ägypterin“. Seit ihrem sechzehnten Lebensjahr sei sie auch Atheistin.

Bild zu: Facebook-Revolution revisited

Nacktheit ist in Ägypten ein Tabu, unter dem Regime des obersten Militärrats gibt es nach wie vor Zensur. Mit den gelben Balken in ihrem Tryptichon, die ihre Augen, ihren Mund und ihre Scham verdecken, spielt die Bloggerin auf die Zensur an. Bei der Staatsanwaltschaft in Kairo ist inzwischen eine Klage gegen Elmahdy und ihren Freund eingereicht worden, und die Wellen schlagen hoch in dieser Angelegenheit. In den Kommentaren ist alles dabei von frenetischem Beifall bis hin zu Beschimpfungen und Morddrohungen. Inzwischen hat die Aktivistin nochmal nachgelegt und auf Facebook ein Bild veröffentlicht, das sie zeigt, wie sie auf ein Stück Stoff tritt. Genauer gesagt nicht irgendein Stück Stoff, sondern ein Kopftuch. Aus Sicht vieler strenggläubiger Muslime ist das eine ungeheuerliche Provokation.

Und das in einer politischen Großwetterlage, in der islamistische Gruppierungen zunehmend Morgenluft wittern. Unter Mubarak wie auch schon zuvor unter Anwar El-Sadat waren die Muslimbrüder von politischer Teilhabe ausgeschlossen, viele saßen in Haft. Seit dem Sturz Mubaraks machen die strenggläubigen Kreise ihrem Unmut über die Verweltlichung und Verwestlichung der ägyptischen Gesellschaft immer lauter Luft. In den fortschrittlicheren Kreisen, die nicht zuletzt auch per Facebook und Twitter ihre Proteste gegen Mubarak organisiert haben, sieht man schon die Felle der Facebook-Revolution davonschwimmen. Schließlich ist man nicht dafür auf die Straße gegangen, dass Ägypten von den Strenggläubigen zu einer Art Gottesstaat mit Rechtssprechung auf Basis der Scharia umfunktioniert wird.

Bild zu: Facebook-Revolution revisited

Am 28. November beginnen die ersten Parlamentswahlen seit dem Sturz von Mubarak, und ägyptische Gesellschaft steht am Scheideweg. Muslimbrüder und mehr noch die Salafisten wollen die Rolle der Religion im Staat gestärkt wissen. Die liberaleren Parteien hingegen sind in Sorge, ihre politischen Ziele könnten durch die provokativen Aktionen von Aliaa Magda Elmahdy in Misskredit geraten. Die revolutionäre Jugendbewegung vom 6. April, als deren Mitglied die Studentin in mehreren Medienberichten bezeichnet worden war, ist bereits auf Distanz zu Elmahdy gegangen und ließ verlauten, die junge Frau sei nie Mitglied dieser Bewegung gewesen. Im liberalen Lager nennt man ihre Aktionen mutig, aber auch gedankenlos und unverantwortlich. „Ich höre schon, wie Konservative sagen, so werden sich alle Frauen bald aufführen, wenn Ägypten nicht von einem islamischen Führer gerettet wird“, zitiert die Kairoer Zeitung „Bikyamasr“ einen Aktivisten.

Aber längst sind das nicht mehr nur innerägyptische Angelegenheiten. In Israel hat sich per Facebook eine Gruppe von 40 Frauen verabredet, ein hüllenloses Solidaritätsfoto für die Ägypterin zu schießen. Zwar verhindert ein großes Leintuch allzu lüsterne Blicke auf die Teilnehmerinnen der Aktion. Aber die dreisprachig verfasste Botschaft auf dem Transparent ist unmissverständlich: „Hommage an Aliaa El Mahdi. Schwestern in Israel. Liebe ohne Grenzen.“

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22 Lesermeinungen

  1. Für politische Provokation...
    Für politische Provokation muss Nacktes wohl sein, zumindest bei Frauen. ^^ Seufz. „That is girl power“ kommentiert jemand zum israelischen Solidaritätsfoto.
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    „… so werden sich alle Frauen bald aufführen, wenn Ägypten nicht von einem islamischen Führer gerettet wird“
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    Ja, so wird es hingedreht werden können. Allerdings haben Frauen in Ägypten das Wahlrecht. Und da bin ich gespannt, ob alle diese Frauen von jung bis alt wirklich konservative bis reaktionäre „Retter“ wählen. Ich wünsche und hoffe es nicht. In Gedanken bei Ägypten.

  2. Mark, vielen Dank für diesen...
    Mark, vielen Dank für diesen Text.
    Einen Kritikpunkt bringe ich an: wie fast alle Medien verwenden auch Sie den unheilvollen Begriff „Sicherheitskräfte“ statt Polizei.
    Diese prügelndenn Horden vebreiten ja weder auf dem Tahir noch Tienaman Sicherheit, sondern Terror.

  3. @Don Ferrando: Sie haben...
    @Don Ferrando: Sie haben Recht, der Begriff beschönigt. Das ist aber (zumindest in meinem Fall) nicht der Grund gewesen, warum er da steht. Was da auf der Gegenseite der Demonstranten alles prügelt und schießt, sind nicht nur reguläre Polizeikräfte, sondern auch gedungene Schergen in Zivil, wahrscheinlich zum Teil auch militärischer Provenienz, von daher wäre „Polizei“ halt auch nicht korrekt gewesen, und da passte die abstraktere Klammer scheinbar besser. Aber wie gesagt, Ihr Einwand ist stichhaltig.
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    @Vroni: Schwer zu sagen. Die Sorge, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte, halte ich nicht für unbegründet. Ich bin da als Beobachter hin- und hergerissen, ich bewundere den Mut der jungen Frau zutiefst, aber das Timing der Aktionen unmittelbar vor Beginn der Parlamentswahlen könnte sich als ziemlich fatal erweisen. Andererseits ist es auch folgerichtig und nachvollziehbar, dass sich die Frustration über die „hijacked revolution“ auf allerlei Art Bahn bricht.

  4. Lieber Marco,
    ich hoffe, dass...

    Lieber Marco,
    ich hoffe, dass die ägyptische Frau – anders als die deutsche Frau in den Fünfzigern, die das wählte, was ihr Mann wählte – einen wirklich eigenen Willen hatt und den auch am Wahltag dokumentiert.
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    Frustration bei den Jungen entlädt sich bei unseren Wahlen oft als Nichtwählen. Wir sind zwar frustriert, aber sitzen zu satt vor dem Fernseher.
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    In Ägypten hingegen kann ich mir vorstellen, dass starker Frust besonders der jungen, ehemals hoffnungsvollen Facebooker zum Protestwählen führt und während und nach der Wahl zu noch mehr aktiven Prostest auf dem Tharire-Platz, bis zur physischen Eskalation. Es wird keien ruhige Wahl werden. Ob mit oder ohne Nacktfotos.
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    Facebook
    Mit Facebook kann man vielleicht Bewegungen initiieren, aber ausgetragen und erkämpft werden sie wohl eher im echten Leben. (Wie oberg’scheit das klingt … . Vermute, wir hier sind nicht einmal richtig zu dieser solch halbwegs sinnvollen Verwendung von Facebook fähig. Occupy will ja auch hier wohl nicht so recht anlaufen: Wir sind nicht wütend genug.

  5. @Vroni

    Ganz ihrer Meinung -...
    @Vroni
    Ganz ihrer Meinung – ich bin auch nur Beobachter und denke, dass die Situation in Ägypten äußerst fragil ist und ein Foto dieser Art je nach Gusto ausgelegt wird für eigene Ziele. Ob nun Facebook oder Twitter die Revolution entscheiden wage ich auch zu bezweifeln, denn es sind un bleiben eben doch nur Kommunikationskanäle, Werkzeuge. Die Information wird ja nur selten recherciert oder auf Glaubwürdigkeit untersucht und dient auch hier wieder die eigene Position zu stärken. Also ein Problem, dass grundsätzlich im Netz zu finden ist.

  6. Furios- grandioser Beitrag,...
    Furios- grandioser Beitrag, Marco Settembrini di Novetre!
    Hier:
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/11/17/viele-neue-wellen-der-netzfeminismus.aspx?CommentPosted=true#commentmessage
    haben Sie sich ja als Hausmann geoutet und googeln nach Ihnen bringt 8910 results.
    Das nenne ich Effektivität und ich stelle mir nur die bange Frage: wieso gelingt derlei unseren so arg benachteiligten Damen in männlichen Sklavendiensten nicht???

  7. Raoul, Du metrosexuelles...
    Raoul, Du metrosexuelles Phantasiewesen zweifelhafter Identität, entscheidend wird die Macht der Gewehre sein.
    Wie immer.

  8. @qed: Ich würde den Punkt mit...
    @qed: Ich würde den Punkt mit meinem Hausmänner- und Homeofficer-Dasein und meiner Google-Visibility vielleicht doch lieber unter dem Eintrag zum Netzfeminismus weiter ausführen als hier.
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    @Vroni, Raoul: Ja, richtig, letztlich betreiben wir nur Kaffeesatzleserei in unseren warmen Stübchen. Ich bin nicht das Nahost-Büro der Forschungsgruppe Wahlen, aber ich habe von hier aus den Eindruck, die Protestbewegung auf dem Tahrirplatz hätte im Moment nicht den breiten Rückhalt der Bevölkerung wie im Januar, als es gegen Mubarak ging. Es gibt auch viele Stimmen im Land, die sagen, jetzt ist mal gut, es müsse wieder Ruhe einkehren. Was das für das Protestwählerpotenzial und dessen Chancen auf mehr poltische Mitgestaltung heißt, kann man im Moment wirklich nicht beurteilen von hier aus (und als Korrespondent vor Ort wahrscheinlich auch nicht).

  9. Danke @Marco Settembrini di...
    Danke @Marco Settembrini di Novetre, dass Sie das Thema aufgegriffen haben.
    Wie @Vroni, bin ich auch der Meinung, dass da kein facebook gescheitert ist, sondern ein Miss-Verständnis offen zu Tage tritt. Eine Minderheit in der Mehrheit hat die Verhältnisse der Gesamtheit aber sowas von satt und protestiert und revoltiert und nimmt Verletzungen, ja sogar Tote in Kauf, um endlich Veränderungen herbeizuführen und erreicht ein erstes starkes Zeichen, das Gesicht, die Gestalt, der herrschenden, verkrusteten Verhältnisse wird gegangen und die Minderheit jubiliert, auch die im Rest der Menschheit jubiliert mit und sagt „endlich!“, aber … Die Mehrheit schüttelt sich und denkt nicht, sondern drückt die Minderheit langsam an die Wand, was wollt denn ihr Winzlinge!, Veränderungen fordern, von denen Wir gar nichts wissen wollen, Wir sind die Mehrheit, Wir leben in der Vergangenheit, Wir nehmen nur die Produkte der neuen Zeit gerne, aber ein anderes Verhalten, wo kämen Wir denn da hin, nöö, das hiesse ja zu denken und das fällt der Mehrheit schwer, das gilt generell, auch in EU, also lässt die Mehrheit die Minderheit erstmal am langen Arm tanzen, ihr mit Euren „guten“ Ideen, könnt Uns mal gern haben, kommt Morgen wieder oder besser ÜberMorgen, am besten gar nicht, tschüsssel! Was soll an der Gleichberechtigung auch gut sein, oder an der Gleichbehandlung von Anderen, mir schenkt ja auch Niemand etwas, also hab auch ich nichts zu verschenken und, wenn Jemand was anderes meint, als ich, kriegt er eine gedonnert, aber schon so, das getan wird, was Wir schon immer getan haben, wozu gibt denn Traditionen, das sie nie hinterfragt oder gar geändert werden, deshalb, gehört die Frau ins Haus und der Mann an die Wasserpfeife, wahlweise an die Macht, die Frau macht den Haushalt und hat hübsch ihre Reize zu verstecken, sonst droht sie mit Gewalt und das müssen Wir mit verGewalt verhindern ist doch klar, von Uns Männern kann doch keine Aufklärung verlangt werden, Mann kann doch kaum hinschauen zu einer Frau, schon steht einem der Schweiss auf der Stirn, also zudecken und einen Schlitz rein machen, sehen soll sie wenigstens noch können, na gut, bis auf Pakistan und Afghanistan, wird das nicht mehr ganz so streng gesehen , aber … Ägypten schüttelt sich gerade, aber die Minderheit will nicht aufgeben und die Menschenweite Minderheit ist empört, aber Wir sind doch die Mehrheit, schüttelt die Mehrheit, doch die Minderheit (Medien?) blickt ungerührt und fordert Veränderung, fordert Anerkennung, fordert Mehr, mehr Rechte für jedes Einzelne, mehr Bewegungs- und Entwicklungsfreiheit, fordert bessere Versorgung und bessere Lebensbedingungen, fordert ein Einsehen in die grossen Veränderungen seit der SteinZeit und fordert mehr Gehör für das Andere und was macht(!) die Mehrheit?, sie schüttelt und bedrängt weiter, sie will nur da sein, wie sie immer da war, da war, da war, immer schon da war, so einfach, so unzivilisiert, so tierisch, so fremdbestimmt, so tumb, so massenhaft, einfach da, ohne Fragen, die mag Masse nicht, hat keine Antworten drauf, auch wenn es sie gibt, wo soll Mensch suchen, nee suchen will Mensch in der Masse nicht, Mensch könnte ja was finden, vielleicht sogar was schwerwiegendes, lieber nicht, das fällt leichter und das ist Masse gern, ist nun mal so, ist kein Vorwurf, mir fällt es auch leichter hinzunehmen was ist, als was zu ändern, nur schreiben fällt mir leicht, ein bisschen Selbstkritik ist bei einem solchen Furor schon angebracht, denn ich bin, was ich schreibe, Masse, mit einer kleinen Minderheit (Verstand), die ich auch gerne mal ruhigstelle oder an die Wand drücke, wenn die Fragen und Ideen nerven und ein wenig Bewegung oder gar Veränderung fordern, Halt die Schnauze!, schreit dann das alte Gefühl den jungen Gedanken an und will verdammt noch mal Ruhe, mir reicht doch der Gang zum Kühlschrank, muss doch genug ackern, das der immer gut gefüllt ist, das reicht doch wohl, und jetzt reg dich ab Gedanke, sonst droh ich mir mit Drogen oder mit dem Flug vom Balkon, sind schon so viele gestorben an den richtigen Gedanken, der Rimbaud zum Beispiel oder … du lieber Himmel, diese Gedanken können tödlich sein, also sorgt die Masse dafür, das sie gar nicht erst gross raus kommen, da ist Eines fast jedes Mittel recht (Recht?), hmm!?, lieber nicht weiterdenken, sonst fall ich womöglich noch von der Welt, oder die Masse fällt über mich her, das fällt ihr wie geschrieben leicht, ach ja @Marco, ich bin gespannt, obs noch was wird mit der Aufklärung, oder ob sie in der Klimakatastrophe verschimmelt? Jetzt brauch ich was Süsses. Still jetzt! Ruhe! Bitte.
    (Heimlich nachgeschoben, vom Verstand, Sie wissen schon, psst, leise, vielleicht kommt mir Morgen noch eine gute Idee, wie die Masse aufleuchten kann, ohne Angst, wer weiss? Aber nicht weitersagen! Gute Nacht. Psst, sorry, kürzer ging nicht)

  10. Ich bin unglaublich stolz,...
    Ich bin unglaublich stolz, dass wir so viele kluge Köpfe in Deutschland haben, aber haben sie sich eigentlich schon mal gefragt warum bei uns in der EU ügerhaupt eine Revolution stattfinden sollte?
    Wir haben das wohl beste politische System der Welt. Oder weiß irgendwer ein besseres System als die parlamentarische Demokratie. Vielleicht Anarchie? Nein bitte, das wollten sie dann auch nicht. Natürlich hat es Ecken und Kanten aber dann sollten wir unsere politische Energie darauf verwenden diese abzuschleifen.
    Es besteht wohl kein Zweifel, dass wir uns mit der Revolution in der arabischen Welt auseinandersetzen sollte.
    Doch deswegen muss bei uns auch irgendwie eine Revolution enstehen? Weil wir Facebook auch haben?
    Ich denke nicht. Also lasst uns über die Revolution im nahen Osten duskutieren und dabei nicht vergessen, dass wir sie mit den Mtteln des Verstandes betrachten. Nicht durch die rote Revolutionsbrille der vermeintlichen Jugend.
    Gruß an alle

  11. Lieber Simeon,
    "Oder weiß...

    Lieber Simeon,
    „Oder weiß irgendwer ein besseres System als die parlamentarische Demokratie.“
    .
    Haben wir die parlamentarische Demokratie wirklich noch? Oder eher eine Lobby-Demokratur?
    Regiert uns nicht global allmählich etwas anderes (wovon auch Ägypten betroffen ist)? Fragen über Fragen.
    http://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY
    .
    In Ägypten kann man gefoltert und erschossen werden, wenn man nicht zwingend der Meinung der führenden Eliten ist und nicht mitspielt. Bei uns verliert man lediglich sozial den Anschluss. Ein Fortschritt. Stattgegeben.

  12. @simeon: Wo lesen Sie denn...
    @simeon: Wo lesen Sie denn hier die Forderung nach einer Revolution in der EU heraus? Mangels eines besseren Begriffs hat man die Umwälzungen in Tunesien und Ägypten als Facebook- und Twitter-Revolutionen bezeichnet, weil diese Plattformen zum Teil dafür genutzt wurden, die Proteste zu koordinieren. Davon, dass Facebook auch hierzulande als Katalysator von Umsturz und Regimewechsel dienen sollte, ist hier keine Rede gewesen. Aber wenn wir schon dabei sind, würde mir (wie Vroni auch) einiges einfallen, was hier systemisch aus dem Ruder gelaufen ist…

  13. @Oliver-August Lützenich: Ach...
    @Oliver-August Lützenich: Ach ja, über die vielen zwangsweisen „Jungfräulichkeitsuntersuchungen“ in Polizei- und Armeegewahrsam wäre in dem Zusammenhang auch noch zu reden. Gegen den Hymen-Kult in der Gesellschaft hat sich Aliaa Magda Elmahdy ja auch explizit gewandt in Interviews. Auch wenn Ägypten nicht Saudi-Arabien ist, so ist das doch ziemlich harter Tobak für dortige Verhältnisse – und ich will auch nicht wissen, wieviele hierzulande denken, so eine Schlampe…

  14. (facepalm)...
    (facepalm)

  15. @Marco Settembrini die...
    @Marco Settembrini die Novetre: Je näher die Aufgeklärtheit (Verstand, Bewusst-Sein?) an die Abläufe und (Miss-)Handlungen der Gesellschaft hingeht und hineinleuchtet, umso derber und unverhältnismässiger wird es; einem friedlichen und sensitiven, also einem mit-empfindenden Wesen schnürt es näher um näher, mehr und mehr den Hals zu und die Magensäfte spielen Sauerkrautsaft, und alles tut Eines weh, aber irgendEtwas (oder Jemand?) führt die Aufklärung immer wieder hin, dann halt ein Anderes, wenn Eines nicht mehr kann, aber ES will wissen, ES will wissen!, was läuft da, was geht da ab, in mir? Von den Strings(?), über die Lebewesen (incl. Mensch), bis zum gesamten Universum. ES (was auch immer dieses Wissen wollen anfeuert?) will wissen und ES bekommt das Wissen, auch wenn Es weh tut. Sehe ich das falsch? Das ist auf jeden Fall das, was ich bis jetzt empfinde. Da ist ein starker Wunsch in der Lebendigkeit, zu wissen, alles zu untersuchen. Wir nennen Es Neugier, die Lateiner wiegeln etwas ab und nennen Es Interesse, aber gut… Mensch möchte oft Wahnsinn! schreien, Andere nennen es Normal und foltern, weil es geht, weil es nun mal für AndersAussehende, AndersDenkende (oder überhaupt „denkende“?), AndersHandelnde, ja vielleicht generell für Andere, die passende Auseinandersetzung ist, wer weiss (? Sie?). Die US-Amerikaner verhandeln das Foltergeschäft und die entsprechenden Methoden inzwischen öffentlich, was ja immerhin ein Fortschritt ist, weil die Mehrheit macht es noch etwas versteckt, nur bei Demonstrationen wird auch mal öffentlich mit der Keule oder dem Pfefferspray draufgehalten, auch noch in D. Mensch braucht dazu also nicht allzuweit zu laufen. Und, wie Sie andeuteten, die Mehrheit sitzt drummherum und sieht Fern oder sagt: Recht so, was schreiens auch so herum!?
    Wie gehen Wir miteinander um?
    Fremd.
    Aber es gibt auch Wunder, Wunder der Friedlichkeit, der Freundlichkeit, der Zuneigung, des wechselseitigen Interesses (da passt das Wort besser), der Aufmerksamkeit und der Hilfe. Wunder der Ent-Fremdung, der Öffnung für das Andere, das andere Geschlecht und das andere DaSein, ohne das es Eines bloss dazu triebe (Triebe?). Denn nur zu treiben, ist zu einfach, oder? Aber die Lebendigkeit treibt Eines einfach, einfach vor-s-ich her, von der Zeugung, zum Auseinanderfallen, wenn Mensch da nicht aufpasst, ist alles DaSein nur Treibstoff, erst wenn Eines ein wenig (Minderheit?) die Normalität austreiben darf (ja, darf, denn das ist nicht so e-i-n-f-a-c-h!), dann merkte es plötzlich etwas Anderes! VielHeit!, und die ist erst mal schwer auszuhalten, so war es wenigstens bei mir, und ich war sehr einfach. Einfach so. Da halt. Da. Halt! Stehenbleiben! Hier geblieben! Hier wird nicht fremdgegangen, sonst werden sie abgetrieben aus der Normalität und die wollen Wir doch besser nicht verlassen, oder! Drohend. Zeigefinger. Wahnsinn? Wo ist das zu suchen? In der UnWissenHeit und Folgsamkeit der Durchschnittlichkeit (Normalität?), oder eher bei der Aufmerksamkeit und Achtsamkeit der Aussergewöhnlichkeit? Nur so, aber ich schweife zu weit ab.
    Aber diese Fragen stellen Wir Menschen, auch in Ägypten, auf dem Tahrir, oder auch immer mehr im Jemen und in Nablus: Wie kommen Wir zusammen, ohne uns anzufallen, auch wenn Wir einander Fremd sind? Wenn Wir un-Eins sind, und ich blau bevorzuge, während Ihnen vielleicht Rot lieber ist, und ich die Haut eher etwas dunkler trage und Sie die hellere Färbung bevorzugen, und wie schaffen Wir uns die ganzen Schulden vom Hals, von der Wiege bis zur Bahre und in fast allen Glaubensrichtungen, wird dem DaSein eine Schuld vorgeworfen, das DaSein und alle MitGlieder darin sind in Sünde, das ist die Stimmungslage der Mehrheit, so handelt sie. Wie entSchulden Wir das DaSein? Oder reicht diese Frage zu weit? Na gut, dann bleiben Wir Halt erst mal in Uns, da gibt es ja noch genug zu tun. Bleibt nur noch die Frage: Vertrauen Sie? Denn, ist das vielleicht die ungeklärte Frage, die zwischen Uns steht? Interesse? Zwischen Ignoranz und Achtsamkeit. Wer weiss? Frau Aliaa Magda Elmahdy fragt mit vollem Körpereinsatz danach, in Ägypten muss das noch nackt geschehen, in EU geschieht das in Zelten, aber es bleibt dieSelbe Frage.

  16. @Vroni: Sie merken, stellen...
    @Vroni: Sie merken, stellen Sie besser weniger Fragen, sonst treibt es Sie aus dem Wahnsinn, oder es treibt Sie dazu, ach, wissen Sie, seien Sie einfach, oder? Ich möchte so gerne einfach sein, der Kühlschrank immer gut gefüllt und die Heizung immer warm und nie Regen, aber Sie wissen, Wahnsinn, oder … Kann Mann es Frau jemals Recht machen, oder Macht(!) Mann Frau immer schlecht, wenn Mann macht? Sie wissen, es ist gerade Karneval, Fasching, Almabtrieb, irgendwas ist immer, also nehmen Sie es auch komisch, das Mensch fragt und macht(!) und dabei oft genug zuGrunde geht, vor-lauter Un-Sinn, :-), aber Mensch kann gar nicht damit aufhören zu fragen (siehe oben), wo sind nur die Antworten? Sie werden lachen, ich habe gerade zwei gefunden. Zwei! Wahnsinn! Niedlich, oder? Aber Mann soll ja nichts überstürzen, deshalb erstmal: Gute Nacht.

  17. Lieber Oliver-August...
    Lieber Oliver-August Lützenich,
    :-)
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    Nicht ich stellte diese Fragen, sondern der kluge Herr Barwasser (alias Erwin Perlzig). Welcher Politikwissenschaften, nun ach, studiert hatte.
    .
    Einfach verdrängen, einfach zum Kühlschrank, hoffentlich dem gefüllten, übergehen, scheint mir manchmal, wie soll ich sagen, etwas spießig. Wir erinnern uns: Spießer, die 7 Schwaben, das sind die mit dem langen Spieß, mit dem sie sich die Unwägbarkeiten der Welt ängstlich fernhalten und es sich heimlig gemütlich machen.
    .
    Frage dennoch: Was unterscheidet den Lebenskünstler vom Spießer?
    Nicht viel.
    Höchstens die gepflegte Ignoranz (gehobener Spießer) oder das ängstliche Zumachen aller Fenster (ängstlicher Spießer).
    .
    Über Ihr Mann-Frau-Fass, das Sie da aufmachten, sage ich lieber nichts. Denn ich habe den Inhalt, ehrlich gesagt, nicht zur Gänze verstanden. Wäre so etwas Gerauntes nicht besser in einem Männeremanzipationsblog aufgehoben? Nicht, dass ich Ihrer poetischen Entwicklung – oder jeglicher Menschwerdung anderer – im Wege stehen wollte.
    Wir reden hier jedoch über Ägypten und die haben ganz andere Probleme.

  18. Ich bin ja meistens nicht weit...
    Ich bin ja meistens nicht weit entfernt von dem, was dieser Autor so schreibt, zur digitalen Revolution :-). Trotzdem hat mich der spezifische Beitrag besonders gefreut, weil er auf drei Dinge hinwies, die zur digitalen Revolution unabdingbar dazugehören:
    1) Die immer wieder unterschätzte Machtfrage. Die nicht im Netz entscheiden wird. Sondern bei der Besetzung der Schlüsselpositionen im Macht- = Staatsapparat. Echte Revolutionäre hätten niemals zugelassen, dass die ägyptische Revolution eine Revolution von Gnaden der zur alten Garde zählenden Militärmachthaber wird.
    2) Die Gefahren der leichtfertigen Veröffentlichung von allem durch alle. Die Aktion der ägyptischen Bloggerin ist schlicht idiotisch (Mut schützt vor Dummheit nicht). Und in den Vor-Soziale-Medien-Zeiten hätten die Publikationsverantwortlichen der „Liberalen“ aus schlichtem, vernünftigen Machtinteresse verhindert, dass der lebensgefährliche Egotrip veröffentlicht wird.
    3) Soziale Medien/Internet/Mobiltelefone können – unter günstigen Umständen – vielleicht Informationsmonopole brechen, Revolutionspotential schnell mobilisieren und Geheimgehaltenes öffentlich machen. Gleichzeitig stellen sie aber eine erhebliche Gefahr für die Machtperspektiven dar, die sich aus der schnellen Organisation ergeben. Wenn jeder mitreden kann, will auch jeder mitreden. Und da nachgeben noch nie zu den menschlichen Stärken gehört, ist die „liberale“ Bewegung in Ägypten hoffnungslos fragmentiert, wo sie nur geeint und mit einer Stimme sprechend hoffen kann, gegen Militär wie Islamisten wenigstens ein starkes Korrektiv abzugeben. Das wäre mit einer klassischen Organisation (wenige anerkannte Führer handeln ein kompromissprogramm unter sich aus) vermutlich nicht passiert, schon weil die Beteiligten die Machtperspektive immer vor Augen gehabt hätten.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  19. @Vroni: Das Mann-Frau-Fass ist...
    @Vroni: Das Mann-Frau-Fass ist ein Haupt-Thema in Ägypten. Warum muss die junge Frau nackt protestieren, warum werden Frauen auf dem Tahrir Platz belästigt und sogar, wie Journalistinnen berichten, ständig angetatscht, an den Haaren gezogen oder sogar öffentlich vergewaltigt? Neben der politischen Unterdrückung, ist es in allen arabischen Umwälzungen eines der wichtigsten Themen, das Miss-Verhältnis von Männern und Frauen, und wie ich am europäischen Buchmarkt ablese, ist es auch hier noch ein Haupt-Thema, allerdings mit weniger Gewalt und Dringlichkeit, aber gut …, im Grunde war mein Beitrag, mit Ihrer Adresse, ein Wortspiel um die Begriffe: Fragen, Mann, Macht, Frau, und der Einfachheit, die Uns noch eher leicht fällt, die Spiessigkeit, wie Sie es nennen, als die Weite, also die wechselseitige Anerkennung der VielHeit/-falt, und ich habe dabei sehr gelacht, obwohl es ein ernstes Thema ist, aber da kam wohl eher das Lachen in die Worte hinein und der Ernst machte vor den Tasten halt! Kann passieren. Und, der Kommentar war nicht persönlich gemeint, wie könnte ich! Ansonsten, habe ich die Probleme benannt, wenn auch in ungewöhnlichen Worten, und sogar auf ein paar Knackpunkte hingewiesen, die meiner Empfindung nach, wenn sie gelöst sind, zum Befrieden der Krisen und Konflikte beitragen werden. Allerdings meist in dem Kommentar mit @Marco Settembrini di Novetre als Adressaten. Guten Abend.

  20. Lieber Oliver-August...
    Lieber Oliver-August Lützenich,
    wir haben einfach ganz andere Mann-Frau-Fässer. Darum.
    .
    Bei uns wird keine Journalistin angegriffelt, keine Mädchen hier muss seine verloren gegangene „Unschuld“ damit büßen, dass sie entweder ihren Vergewaltiger heiraten muss, oder wenn sie reicher ist, zum Chirurgen eingeflogen wird, der das Hymen wieder zunäht. (Nuja, hier eine von ihre Verwandtschaft unterdrückte Migrantin vielleicht. Wenn nicht, wird sie ehrengemordet.)
    Solche Fässer und diese arg verquere Doppelmoral haben wir nun doch nicht. Sie gilt als überwunden. Auch die Denke, die dahinter steckt.
    .
    Bin für mehr Trennschärfe, ganz einfach.
    Dachte nämlich damals spontan, als ich Ihre Einlassungen zumeinem Thema „Fragen“ las, Frauen sollten nicht mehr fragen, weil es (intellektuell? nervlich?) zuviel wäre für sie. Das klang dann arg nach einer gewissen doppelmoraligen, staubigen Überbehütung. Welche ebenfalls als überwunden gilt. Bei uns.

  21. @Vroni: Ja, um Himmels willen,...
    @Vroni: Ja, um Himmels willen, Nein! Wenn dieser Klang rüberkam, dann muss ich aber noch mal arg tief in den Spiegel schauen, um vielleicht noch versteckte Ressentiments zu finden, aber da werde ich nicht fündig, nicht bei mir, denn, wenn ich eins empfinde und tiefer, fühle, dann ist es Gleichstand zwischen den Geschlechtern, und auch das Fragen ist eine Profession, die ich zur Obsession gemacht habe, drüber habe ich gelacht und das kurze Textlein geschrieben, denn es war eher Selbstironie, ausgelöst durch Ihre Sentenz („Fragen über Fragen“); es ist also das Gegenteil von Einstellung oder Dämpfung gemeint, aber das geht glaube ich aus meinen Texten hervor, oder?, manchmal aber auch ein wenig Verzweiflung über die fehlenden Antworten, denn die Fragen werden immer mehr und die Antworten können kaum Schritt halten. Aber das ist mein Problem! Und was die Trennschärfe angeht, bin ich noch unsicher, wo und wie weit sie angebracht ist, und wo sie Verbindungen und sogar Deckungen künstlich trennt oder verbirgt, also lieber mal ineinander fliessen lassen, als zu sehr auseinander halten, aber auch das ist meine Ansicht, kein Widerspruch. Weiterhin also befriedigendes Fragen und viel Freude.

  22. Lieber Oliver-August...
    Lieber Oliver-August Lützenich,
    liegt doch nicht an Ihnen. Botschaften sind halt interpretierbar.
    Der Empfänger einer Botschaft, jeder, so auch ich, ist die reinste Interpretieranstalt. Es kann also auch an mir gelegen haben.
    .
    Man kann nicht „todsichere“ Texte schreiben, die im Netz 1:1 so verstanden werden, wie sie der Sender meint. Es fehlt Klang und Mimik. Das ist der Nachteil des Netzes: zu rational. Ihnen einen schönen Abend :-)

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