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Deus ex Machina

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Zukunftsforschung macht reich

| 18 Lesermeinungen

Die Apple-Watch wird unser Leben verändern und vielleicht werden wir auch alle reich. Das sagen Zukunftsforscher. Wenn sie mit genügend Selbstvertrauen auftreten, füllen diese Prognosen wenigstens ihre eigenen Taschen.

Wer ein Produkt kauft, kauft ein Lebensgefühl. Und er kauft ein Symbol, mit dem er anderen sein Lebensgefühl auf die Nase binden kann. Dann muss das Lebensgefühl nur noch überzeugend als cool hingestellt werden. DIE Uhr sagt: Ich habe Geld. Das iPad sagt: Ich bin kreativ. Das Telefon mit eingebautem Zoomobjektiv sagt: Ich bin eine tolle Fotografin. Das Fitnessarmband sagt: Ich bin sportlich. Die Outdoorjacke sagt: Sobald ich meine Kartoffelchips an der Rewe-Kasse bezahlt habe, gehe ich noch kurz vier Tage zum Trekking. Bei jedem Wetter.

Nun lässt sich das ganze Spielzeug aufteilen in nützliche Dinge, die ein Problem lösen. Und halt den Rest. Outdoorjacke: unbedingt, ich hab eine Zeit lang in Hamburg gelebt, kann mir keiner sagen, das sei im Regenwald schlimmer. Smartphones: von mir aus. Wer wie ich mit Navigationsgerät fahren gelernt hat, der ist ohne digitale Landkarte quasi nicht mehr lebensfähig. Aber die Uhr? Das Fitnessarmband? Kann mir das mal bitte jemand erklären? Was wollt ihr mit dem Zeug?

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Das beste Beispiel ist diese Uhr. DIE Uhr. Sie haben bestimmt davon gehört. Die Apple Uhr. Die Uhr, die Sie sich bald mal bestellen sollten, denn natürlich kommt Apple nicht mit der Produktion nach. Sie könnten leer ausgehen! Eigentlich kommt nie ein Konzern mit der Produktion von irgendwas nach, deshalb sollten Sie alles immer ganz schnell bestellen.

Wenn Sie meinen, dass Sie das brauchen.

Mit der Innovation ist das ja so eine Sache. Kritiker quengeln gern, wenn ein Konzern lange nichts wirklich Neues auf den Markt bringt. Dann habe er seine Kreativität verloren. Dagegen gibt es zwei Wege: Man kann die Kritiker ignorieren und gute Produkte noch besser machen. Oder man entwirft etwas, das neu ist, weil es vorher nie jemand gebraucht hat. Das muss man dann ändern. Am besten mit guten Argumenten.

Aus der Zukunftsforschung habe ich jetzt gelernt: Stabiles Wachstum kommt auch mal aus dem Nichts. Die Kurve, mit der Morgan Stanley Research den Absatz von „Wearables“ vorhersagt, ist ziemlich gerade, steigt etwas stärker als linear. Wearables, also Uhren mit Computern, Jacken mit Computern, Schuhe mit Computern, Sie verstehen schon, was ich meine; also diese Wearables werden sich in den kommenden Jahren wohl ganz gut verkaufen. Komme, was da wolle.

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Ich habe nichts gegen die Uhr, oder gegen Wearables ganz allgemein. Auch, wenn sich das Wort beim Aussprechen ein wenig anfühlt, als schöbe man sich gerade einen Finger in den Hals (haben Sie das jetzt ausprobiert? Ist doch so, oder?).

Bei Zukunftsprognosen zu Trends neige ich aber zur Ablehnung. Das hat zwei Gründe:

  • Wer einen Trend vorhersagt, und überzeugend beschwört, der löst ihn aus.
  • Wer glaubt, wirtschaftliche Entwicklungen auf der Basis vergangener Ereignisse vorhersagen zu können, der ist ausgesprochen dumm.

Wobei natürlich Grund zwei durch kompetentes Handeln in Grund eins entschärft werden kann. Schauen wir uns das mal genauer an.

Der erste Grund lässt sich aus der Frauenperspektive leicht beweisen: Irgendwer hat mal vorhergesagt, schwere, überdimensionierte Ledertaschen ohne Schulterriemen werden das nächste große Ding. Welcher normale Mensch wäre da bitte drauf gekommen? Bei Männern muss es die Undercut-Frisur sein.

Nun sagt man technikaffinen Menschen ja nach, da etwas pragmatischer zu sein, grundsätzlich. Weil sich Pragmatismus aber nur ganz schlecht verkaufen lässt, haben schlaue Produktdesigner, also die von Apple, Style und Technik zusammengeführt. Alle anderen machen das mittlerweile aber auch.

So richtig wissen wir wohl noch nicht, warum wir den Kram brauchen. Alles was wir wissen ist: In ein paar Jahren haben das alle. Das hat die Zukunftswissenschaft schließlich festgestellt.

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Also wäre es doch schlau, früh dabei zu sein, oder? Okay, eigentlich wäre es schlau, die technischen Kinderkrankheiten abzuwarten und sich dann Version zwei zu holen. Dann haben viele Nutzer Feedback gegeben und das Produkt ist viel besser.

Nur wäre man dann eben keiner der Ersten.

Großes Problem.

Kommen wir zum zweiten Kritikpunkt: Kann man die Zukunft eigentlich vorhersagen? Ich wüsste wirklich nicht, wie das gehen soll.

Die Antwort auf jede strategische Frage lautet, so hab ich das in der Uni mal gelernt: „It depends“, es hängt eben davon ab. Wovon? Von ungefähr allem. Vom Wetter im Besonderen, denken Sie mal an die Regenjacken. Der Erfolg jedes Produktes hängt auch von der Konkurrenz ab. Das Zitat wird dem Ökonomen Mike Mazzeo zugeschrieben, in Wahrheit ist es aber schon etwas älter.

Thomas Straubhaar, Ökonom und Kolumnist bei der Welt, hat das Problem für Konjunkturprognosen schön Zusammengefasst: „Die wirtschaftliche Zukunft folgt nicht physikalischen Gesetzen. Sie wird durch menschliches Verhalten bestimmt.“ Gewonnen hat also, wer dieses Verhalten beeinflussen kann. Straubhaar zufolge sei es eigentlich unfair, schlechte Prognosen zu kritisieren. Und da ist sogar etwas dran, schließlich gibt es eine Nachfrage – wir sind alle ganz scharf auf Prognosen.

Sie sagen aber nichts über die Zukunft aus. Schauen wir kurz auf die Gegenwart der Zukunftsgeräte:

Mich selbst zu vermessen ist zwar nett, aber ich schaffe es noch nicht einmal täglich auf die Waage. Meinen Kalorienverbrauch rede ich mir lieber schön, den will ich eigentlich gar nicht wissen. Sind bestimmt um die 4000 Kilokalorien am Tag. Und wehe, Sie behaupten in den Kommentaren etwas Anderes.

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Das mag jetzt meine persönliche Charakterschwäche sein, aber Fakt ist: Wenn Sie ein gebrauchtes Wearable kaufen wollen, wird das wahrscheinlich kein Problem sein. Der Guardian entdeckte kürzlich hunderte von Smartwatches im britischen Ebay , im deutschen fand ich neulich, an einem Sonntag, genau 209 dieser Geräte.

Also vielleicht haben die Zukunftsforscher recht: Die Dinger verkaufen sich hervorragend. Mit Smartwatches wird man reich. Das macht sie aber noch nicht zu etwas, das wir gern benutzen. So lange sich mit der Vorhersage, die Dinger werden zum Trend, Geld machen lässt, ist das aber egal.

Ich wage ja gern mal Prognosen. Dann setze ich mich hin, überlege, welches Ereignis wahrscheinlich ist, zum Beispiel beim Wetter, Verkehrslage, der Fußballweltmeisterschaft, meinem Monatseinkommen oder anderen Mutproben. Wahrscheinlich bildet sich irgendwo in meinem Kopf dann eine plausibel-fundierte Erwartung, am Ende denke ich aber doch an das Ergebnis, das mir am besten passt. Meine persönliche Zukunftsforschung. Leider macht sie mich nicht so reich, wie die Prognoseinstitute. Ich würde das gern so überzeugend beschwören, dass alles so eintritt, wie ich es gern hätte. Leider bestätige ich damit meist das zweite Argument gegen die Zukunftsforschung: ziemlich dumm.

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18 Lesermeinungen

  1. Es empfiehlt sich die Lektüre von
    Geoffrey Miller „Spent – Sex, Evolution, Consumer Behavior“: Wir offenbaren durch unseren Konsum unser Selbstbild. Deshalb ist auch die Differenzierung DER Watch so wichtig. Hip, klassisch, teuer.

    Und ansonsten gilt der gute alte Wahlspruch „Money you don’t have buys you things you don’t need to impress people you don’t like…“ natürlich braucht kein Mensch so ein Ding.

    Was mich zur Dystopie bringt: Der größte Vertriebskanal für Wearables wird in Zukunft nicht der Einzelhandel, sondern die Versicherungsbranche sein. Dann kann man schön verhaltensgerechte Prämien kalkulieren.

  2. ist Lebensgefühl nicht etwas hochgegriffen
    „Wer ein Produkt kauft, kauft ein Lebensgefühl.“
    .
    Also, wenn ich einkaufen gehe und sogar mehrere Produkte auf meiner Einkaufsliste stehen: Milch, Zucker, Kartoffeln, Zwiebeln, …, hab‘ ich dabei nicht „ein Lebensgefühl“ – es ist eher meist nur lästig.

  3. Kilokalorien
    4444 sind es mindestens. Weiß ich aus ganz sicherer Quelle. Ohne SmartdingsBums.

    Ja, ja…
    Das Leben ist eines der härtesten….

  4. Zukunftsforschung ist keine Kybernetic
    Hallo Frau Prophet,
    (Gratulation zum pssenden Nachnamen.)
    Also: Folgender Artikel (aus dem Flugzeug) hängt über meinem Schreibtsich:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/statistik-verdammte-prognosen-12009227.html
    Und ich habe gelernt: Richtig, Zukuftsforschung ist nicht die Kybernetic nach Vester, sondern überlegen, was kommen mag.
    Also ehr eine „weiche“ denn „harte“ Wissenschaft, Phlosophie statt Mathematik.

  5. Reeses
    Sehr geehrte Frau Prophet,

    nehmen Sie keine Nudeln wenn der Hungerast Sie packt, nehmen Sie Reeses peanut butter cups. Oder ein paar Streifen Lardo. Oder etwas zarten Speck. Speck liefert köstliche Energie ohne Durst zu verursachen. Und Wein! Vergessen Sie den Wein nicht.
    Mit 4.000 sind Sie irgendwo in der Mitte zwischen einer Büromaus m/f und DA auf seinem Radweg nach Tirol angesiedelt. Da geht die Versorgung nicht mehr mit zuckrigen Getränken oder Müsliriegeln.

  6. Das Fitnessarmband bedient wahrscheinlich ein nachvollziehbares Bedürfnis:
    Es ist praktisch der Personal Trainer für Arme. Viele Menschen brauchen einfach einen zusätzlichen Anstoss dafür, etwas für nützlich/richtig Gehaltenes tatsächlich dauerhaft und regelmässig zu tun. Dabei können Fitnessarmbänder vermutlich helfen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts, uhr-, fitness-, armband- und twitterlos

  7. Herr Straubhaar hat da nicht sonderlich sorgfältig gearbeitet:
    „Die wirtschaftliche Zukunft folgt nicht physikalischen Gesetzen. Sie wird durch menschliches Verhalten bestimmt.“ Das ist eben nicht ganz richtig, denn physikalische Gesetze bestimmen das menschliche Verhalten mit. Beispiel gefällig? Bitte schön:

    Physik:

    Der ganze Industriemüll, der eben Wirtschaft ist, wird ja nicht nur erworben, um ihn zu besitzen, sondern auch zum Protzen. Tja und da sind der menschlichen Physis physikalische Grenzen gesetzt: Wenn Sie zu viele Ihrer „Erstis“ mit sich herum schleppen, macht Sie bald die Schwerkraft platt.

    bestimmt menschliches Verhalten:

    Es wird ein neues Produkt, achwas, es werden mindestens ZWEI neue Produkte zur Abhilfe des o. a. Missstandes auf den Markt gebracht. Jeder Artikel wird mit einem Sticker ausgeliefert. Sticker werden auf offen zu tragenden Ordensspangenähnlichem befestigt (jaja, ich weiß, die FAZ mag keine Links) http://www.frech.co.at/Musterspangen/OSPMrz.jpg . Fazit: Sie können das ganze Geraffel getrost daheim lassen – Produktspange genügt. (Geheimtipp: Am chicsten sieht sowas auf Uniformen aus schlichtem Gold mit feldgrauen Schulterstücken aus.)

  8. nippes
    am Handgelenk. dios grande. dann geht auch wein aus tetrapack. und elektroräder statt pinarello mit titanausstattung.

  9. fast vergessen
    übrigens beste Grüße an die Elbe, Frau Prophet. Schön, dass der geehrte Don wenigstens ne Kollegin hat in der von ihm heimlich geliebten Weltstadt.

  10. Das war endlich mal ne geistreiche Kolumne
    auch wenn hier nur das Offensichtliche beim Namen genannt wurde. Es war geistreich.

  11. Zukunftsforschung hat SInn!
    Zukunftsforschung ist nicht dumm. Sie ist keine Trendvorhersage. Das machen vielleicht die verschiedenen Zukunftsgurus, aber das ist es nicht, was eine seriöse Zukunftsforschung ausmacht.

    Zukunftsforschung (oder besser: Vorausschau, „Foresight“), heisst, sich mögliche Entwicklungen in den nächsten xy Jahren vorstellen zu können, und danach, ganz gezielt, planen, was man JETZT machen muss, um eine bestimmte Zukunft zu erreichen.

    Und genauso funktioniert es auch.

  12. Zukunft
    Meine neue Uhr zählt nur Schritte. Ich bin aber viel mit dem Fahrrad unterwegs. Damit auch die Radfahranstrengung gemessen wird, habe ich mir angewöhnt, beim Radeln mit den Armen zu rudern. Würgables verändern also das Verhalten. Ich wage die Prognose, dass so etwas zunehmen wird.

  13. Elektroschrott
    In einer internationalen Studie ist vor kurzem festgestellt worden (Gehört im Radiosender Österreich 1, dem letzten öffentlich rechtlichen Europas mit Sinn) dass die Länder, die sich selbst als am umweltbewusstesten verstehen, auch den meissten Elektroschrott produzieren.
    Als genau in der Überganszeit vom Handy als Kuriosität zur Selbstverständlichkeit Aufgewachsener verstehe ich nicht, wie Menschen, die eigendlich eine längere Zeit erfahren durften, dass Leben auch ohne diesen ganzen „Gadgets“ möglich ist, sich so unreflektiert in diese „schöne neue Welt“ Stürzten. Hier wurden in zwanzig Jahren vollkommen absurde Bedürfnisse geschaffen, die heute nichtmehr wegzudenken sind. Nicht dass das neu wäre, aber das Tempo ist schon unglaublich.
    Vor allem gibt es ein Problem: Es gibt keine Arbeit. Und bei international gewaltigen Überkapazitäten an sinnlosem Schrott würde der Wegfall desselben die Situation weiter verschlimmern.
    Das ist halt das interessante System das wir da haben, wenn es wenig Arbeit gibt, gibt es nicht wenig Arbeit, sondern für manche immer mehr und unerträglichere und sinnlosere Atbeit, und für immer mehr garkeine.
    Ob Gegensteuern durch Produktion mehr sinnlosen Schrottes unter rasanter Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen tatsächlich eine Antwort ist, sei mal dahingestellt. Wenn die Erde nurnoch aus verseuchten Gruben besteht, durchbrochen mit Siedlungen in denen sich unverzichtbare Konsumgüter bis zur Decke stapeln wird es interessant mit der Zukunft des Wachstums.

  14. Wer ein Produkt kauft, kauft ein Lebensgefühl? Ne, mehr ein Image von der Stange;-)
    Weil aus sich selbst heraus, dem eigenen Leben,Handeln, Sein,… nicht genug nach aussen rüberkommt, man/FRau selbst Massenware ist. Da muss es dann das Zubehör bringen, früher(tm) Adlerfedern, Schneckenhäuser… heute Apple, SUV,…. (Böser Ansatz, gibt bestimmt haue;-))…
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    Prognosen, Inovation Wirtschaft, Ökonomie….. da sind die „Wahrheiten“ der Theologie noch fundierter, die sind wenigsten „in sich“ schlüssig.
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    Bis heute haben ALLE auf >20-30 J. falsch gelegen, weil meist von Eigeninteresse gestützt und weil ökomomische Modelle bis heute nicht einmal das „Vergangene“ erklären können.
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    Schliessende „Sozialstatistik“ was Trend-, Zukunftsforschung ja in der Regel ist, wird zur Glaskugel, wenn sie sich nicht z.B auf Resourcen, sprich messbare Grössen wie Verbrauch, Förderung, Produktion…. beschränkt.
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    Verhalten von Massen (sprich Konsumverhalten) vorher zu sagen, vorher sagen zu wollen…. ist mMn., da die Parameter gegen unendlich gehen und sich im Regelkreis auch noch selbst beeinflussen, schöner Schein.
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    Meint
    Sikasuu
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    Ps. Apple Watch ist so wichtig oder überflüssig wie ehemals die erste Digitaluhr. Wird auch den gleichen Weg gehen. Heute „Statussymbol“ mit vernachlässigbarem Ǵebrauchwert, irgendwann „Werbegeschenk“ als Draufgabe für 1 Pfund Kaffe;-)) Sichere Prognose: Der Trend geht zu Breitling, Glashütte und Co !:-))

  15. Der Schwarze Schwan
    „Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse ist ein Buch des Publizisten und Börsenhändlers Nassim Nicholas Taleb. Danach wie bei anderen Veröffentlichungen Talebs wird ein Ereignis bezeichnet, das extrem unwahrscheinlich ist, völlig überraschend eintritt und sich im Nachhinein einfach erklären lässt.“

    weiter:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwarze_Schwan

  16. Zukunftsforschung macht reich
    Selbsterkenntnis und Einsicht auch:=)

    Gruß,
    W.H.

  17. Trends haben mit Zukunftsforschung nur bedingt zu tun
    Guten Tag

    Eine etwas detailliertere Recherche hätte dem Artikel gut getan. Zukunftsforschung ist eine akademische Aktivität welche Methoden, Handwerk, Erfahrungen und Wissen bedarf. Es gibt sogar das Netzwerk für Zukunftsforschung, in welchen zahlreiche Wissenschaftler organisiert sind – die hätten sicher ausgeholfen.

    Also wenn Sie demnächst Äpfel meinen, dann schreiben Sie bitte auch darüber und nicht über Birnen!

    Ansonsten stimme ich Ihrem Urteil über die selbsternannten Trend-Gurus vollends zu!!!!

  18. Pingback: Blogposting 05/02/2015 | Nur mein Standpunkt

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