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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Der technische Fortschritt des rückschrittlichen Rassismus

| 321 Lesermeinungen

10% der Deutschen sind nach einer Studie der Universität Leipzig der Meinung, der Einfluss der Juden in Deutschland sei zu gross,

Diese Leute können etwas dagegen tun, indem sie hier nicht weiter lesen.

Andere Schlagzeilen der gleichen Studie besagen, Deutschland rücke nach rechts, selbst wenn die Zahl der harten Rechtsextremisten gesunken ist. Gefragt wurde nach Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus. Weil nicht nach dem Verhältnis zu Berlin gefragt wurde, kann ich mich hier, wie die meisten meiner Kollegen, auf der sicheren, guten und richtigen Seite fühlen. Bei den anderen – und deshalb habe ich auch den Standard verlinkt – wäre es aber schon fein, wenn man genau zwischen denen differenzieren würde, die mit Nazigutachten hantieren und anderen, die lediglich von den Zuständen in manchen U-Bahnen angewidert sind.

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Letztlich sind solche Umfragen immer auch abhängig von dem, was man als rechts oder rassistisch definiert. Es wird beispielsweise nicht eruiert, wie die Bevölkerung zur Migration reagiert, wenn etwa, wie im Moment häufig, EU-Bürger aus Italien oder Spanien nach Deutschland ziehen. Rassismus, das zeigt auch die Ablehnung des angeblichen “jüdischen Einflusses“, den sich manche einfach mit ihrem zersetzenden Humor erschrieben haben, ist oft sehr selektiv. Wie etwa bei der Feministin und nach Eigenaussage Halbjüdin Laurie Penny, die natürlich nichts gegen Juden hat, ausser sie leben in Israel und kämpfen gegen die Hamas: Das ist dann eine andere Sache und man sollte sie ökonomisch bestrafen, bis sich die Dame dem Zechprellen zuwendet und wiederum dafür sorgt, dass der Antisemit seine Vorurteile gegen Juden bestätigt sieht – kurz, es ist mit den vielen Aspekten des Rassismus ein Kreuz, oder wahlweise ein Halbmond oder Davidstern.

Ausser man ist wirklich aufgeklärt, gebildet, engagiert und bewusst vorurteilsfrei, wie manche Aktivisten, die ich im Internet bewundern darf. Leute, die sofort wegen der obigen DavidsternHalbmindKreuz-Bemerkung über mich herfallen, weil ich mich intoleranterweise über den Islam lustig mache. Es sind Leute, die fordern, das Internet zu zensieren, wenn man sich auf dem Boden der Gesetze, nicht aber im Konsens des Justizministers und seiner Beraterinnen befindet. Leute, die in urbanen Kreisen leben, deren Meinung nicht sonderlich divers ist und sich total beim Thema Vergewaltigung engagieren, wenn es ein weisser Amerikaner in den USA war, und die tolerant zu schweigen in der Lage sind, wenn die Verdächtigen nebenan zu mehreren auftreten und nicht deutscher Herkunft sind. Hin und wieder müssen diese aufgeklärten Zeitgenossen auch mal von der einen Metropole durch die andere, und da ergibt es sich nun, dass sie auch meine Heimat durcheilen.

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Und sich dann über EDGEland beschweren. EDGE ist ein Mobilfunkstandard mickriger Datenlieferung, der auf dem veralteten GSM aufsetzt. Mein Tragtelefon kann das und nicht mehr, weil es bei uns, wenn ich radeln gehe, kaum etwas anderes gibt. Und ausserdem komme ich noch aus einer Zeit, in der es bei Pressekonferenzen einer Landtagsfraktion unter 20 Journalisten nur einen gab, der so ein Gerät hatte – ich habe noch gelernt, ohne dieses Ding analog zu arbeiten. Meistens ist es ohnehin ausgeschaltet, gerade eben finde ich das Ladegerät nicht, aber das macht nichts: Mein EDGEland ist schön, mir gefällt es hier. Andere brausen hindurch und twittern über EDGE, dass sie jetzt im EDGEland sind und es ist nicht auszuhalten. Denn wenn sie nur EDGE haben, verlieren sie ihre schnelle Verbindung zu ihren Kreisen, wie der ungern erwähnte Uropa im Kessel vom Stalingrad die Verbindung zur Heeresgruppe Süd. Sie sind abgeschnitten. Unter Fremden. Belagert von Barbaren, die kein UMTS haben. Digitale Kulturverweigerer, die hier irgendwie vegetieren und die Landschaft vor dem Fenster anschauen, statt auf den Bildschirm.

Da lachen dann die Berliner. Haha, die Anne ist in EDGEland, na hoffentlich kommt sie gut in Düsseldorf an. So wie man vor 120 Jahren in England hoffte, dass Basils Expedition zu den Ureinwohnern Afrikas bald wieder das Telegraphenamt in Kairo erreichte, um Kontakt mit der Zivilisation zu haben. Zivilisation ist angemessene Kommunikation, und wie der Brite im Smoking dann über die Schwarzen redete, die lediglich zur Plantagenarbeit taugen, so sind sich die Bewohner der iPhonelandes sicher, dass diese Leute da ohne gutes Netz grässlich zurückgeblieben sind. Die Bilder hier sind übrigens aus einer Ecke des Landes mit EDGE, Vollbeschäftigung, Zukunftsbranchen und einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen, das doppelt so hoch wie im iPhoneland Berlin ist.

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Es macht also den Anschein, als sei der EDGEland-Rassismus noch etwas weniger logisch begründbar als der Rassismus der britischen Kolonialherren. Genau genommen ist der Mobilfunkstandard einer der ganz wenigen Punkte, bei denen dysfunktionale Städte des Nordens und Westens die wirtschaftlich prosperierende Provinz überflügeln. Das wird ausgenutzt, wie ein bierbäuchiger Alkoholiker das unverdiente Privileg des deutschen Passes bemüht, um sich einem japanischen Gastprofessor überlegen zu fühlen. Bei der Herabwürdigung ganzer Regionen aufgrund des Netzausbaus von Telekommunikationsanbietern handelt es sich um einen Vorgang, den man im Rassismus öfters erlebt: Die Selbstüberhöhung wird durch Faktoren jenseits der willentlichen Entscheidung des Menschen getroffen. Die einen haben eine dunkle Hautfarbe und die anderen leben im weissen Fleck der Abdeckungskarte. Dass das ausgrenzende Merkmal nicht mehr durch die geographische Herkunft und genetische Prädestination erzeugt wird, macht den Rassismus nicht weg: Er mutiert nur von einer gesellschaftlich geächteten Form zu einer, die nicht untersucht wird und es gleichzeitig erlaubt, den anderen mangelnde Bildung und Weltläufigkeit zu unterstellen: Leute, die EDGEland sagen, sagen auch oft schnell zu anderen NAZI.

Wer EDGEland und der damit verbundenen Lächerlichkeit entgehen will, kann das nur erreichen, wenn er sich unterwirft und dorthin zieht, wo das technisch unverzichtbare Merkmal der neuen deutschen Technikherrenrasse verfügbar ist. Und so, wie genetisch bedingte Hautfarben bestehen bleiben, und egal wie viel Studienabschlüsse man vorzeigen kann, bleiben auch weitere Stufen des Netzausbaus urbanen Wohnlagen vorbehalten, egal ob dort nicht gearbeitet, sondern mobil Porno geladen oder ein digitaler  Lynchmob organisiert wird. Das sind nun mal die Ecken des Landes, in denen sich der Ausbau besonders lohnt. Ein Weltmarktführer im Maschinenbau braucht keine Mitarbeiter, die sich dauernd durch Webseiten klicken. So, wie die chinesische Hochkultur auch lange Zeit bestens ohne die britischen Opiumeinfuhren zurecht kam. Vom technischen Überlegenheitsdünkel der echten Nazis, der sich aus dem Bau von modernen Reichsautobahnen und Volksgenossenwägen im Ratenkauf speiste, möchte ich gegenüber Iphoneabstotterern auf Datenautobahnen hier pietätvoll schweigen.

PIETÄT.

Sehen Sie. Ich schweige.

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Wir sind ja nicht so, im EDGEland. Wenn nun aber manche sagen, Deutschland zeige mit dem angeblichen Rechtsruck und seiner Ablehnung des Islams seine hässliche Fratze, dann mag es vielleicht auch nur ein Symptom einer generellen Neigung sein, die sehr viel weiter verbreitet ist. Bei Spiegel Online finden sich gute Beispiele:. Diese mit dem Kollektivwort “wir“ gegen “die Männer“ anschreibende Autorin glaubt, dass Gewalt “in ihnen drin steckt“ – da lachen die Schädelvermesser in der Rassenkundler-Hölle – und perpetuiert damit so eine Art genetischen Erbsündenvorwurf: Der Mann schlägt zu, als nächstes wird behauptet, Frauen erfinden keine Vergewaltigungen. Nur Männlichkeit ist in diesem manichäischen Weltenentwurf toxisch, und nur jenseits des EDGElandes sei das Leben im Kreise der Peergroup erträglich, es gibt das Richtige und das Falsche, die Aufgeklärten und die Nazis, die Allys und die Vergewaltiger, die Feministinnen und die Ahnungslosen, die Klugen und die Dummen, UMTS und EDGE, und was zu loben ist und zu verdammen, wird so nebenbei in der Gewissheit entschieden, dass das höhnische Lachen oder die gemeinschaftliche Empörung über UMTS schon das richtige Volksempfinden zeitigt. EDGEland kriegt das eh nicht mit, diese Hinterwäldler.

Zersetzenden Humor mag noch immer keiner. So ist das nun mal bei denen, die sich von Hauptstadt zu Hauptstadt bewegen und sagen können, was lebenswert ist und was als EDGE- und Kaltland verachtet werden soll, und die Prestige und Status nach dem Vorhandensein von hässlichen, hohen Strahlenmasten abhängig machen wollen, was trotzdem ein gewisser Fortschritt ist: Denn früher definierten sich manche ihrer gesitigen Ahnen noch über die Höhe ihrer Schädelturme.

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321 Lesermeinungen

  1. Die Mesalliance von Avantgarde und Fortschritt
    Kommt halt immer wieder hoch und i.d.R. nicht in den besten Kreisen. Die notwendige Kehrseite sind Ausrottungsideen, i.d.R. gegenüber als rückständig definierten Gruppen, aktuell gegenüber dem Teil der hinterwälderischen Deutschen, der die Chancen von Modernität, Solidarität und Internationalität einfach nicht kapieren will. Die hysterische Abgrenzung dieser Kreise gegenüber dem NS-Kram (und die heimliche Faszination à la Er ist wieder da) rührt im wesentlichen daher, dass man ihm geistig doch ziemlich ähnlich ist.

    • Nun, es gibt natürlich auch noch andere Beispiele: Futuristen, Chinas Kulturrevolution, die faschustischen Bewegugen der 30er Jahre in Frankreich, sie alle träumten auch technisch.

      Allerdings kann das auch gut gehen, siehe New Deal in Amerika. Es wird imemr erst hässlich, wenn Ideologie dazu kommt.

    • Deutschenliebe
      Ausrottungsideen gegenüber Deutschen finden sich schon in den sog. Nero-Befehlen von Hitler vom 18. und 19.3.1945 ( Zerstörung der Infrastruktur, Hungermärsche von Deutschen aus den Westdeutschen Gebieten)
      Wer will denn heute ernsthaft behilflich sein, Hitlers letzten Wunsch zu erfüllen?

    • Andersdenkende
      Ja dieser keineswegs sublime Hass auf Andersdenkende, der heute allerorts zu vernehmen ist, lässt Probleme wie Ausländerfeindlichkeit oder Ressentiments gg. Juden als wirklich zweitrangig erscheinen.

  2. Halbjude
    Lieber Don. Ich lese Ihre Kolumnen i.d.R. zu Ende, habe aber diesmal bei
    „Halbjüdin“ innegehalten, denn das ist ein Nazibegriff. Entweder man ist Jude oder eben nicht. Natürlich gehen die Meinungen was ein Jude ist selbst unter Juden auseinander, aber die allermeisten werden anerkennen, dass das Kind einer jüdischen Mutter Jüdin ist. Punkt. Und zwar selbst dann wenn bis auf die Oma mütterlicherseits alle anderen drei Grosseltern goyim waren. Das war mir ein persönliches Anliegen. Jetzt lese ich weiter…

    • Bitte sorgfältig lesen
      „nach Eigenaussage Halbjüdin“ – Ich habe das durchaus als Kritik verstanden, sonst ergäbe der Zusatz „nach Eigenaussage“ wenig Sinn.

    • Jemand beschwerte sich, dass das Wort nackt dort stand. Natürlich gibt es nur Juden oder Nichtjuden, wenn es nach der orthodoxen Halacha geht, aber genetische Untersuchungen an ashkenasischen Juden Mitteleuropas zeuigen, dass da auch Augen zugedrückt wurden, wie es das Sepher he chassidim auch empdohlen hat.

      Aber das ist ein komplexes Thema.

  3. Wie dumm sind die eigentlich?
    Dieselben Gestalten dürften sich während der Hoch-Zeit der Snowdon-Enthüllungen am meisten über NSA etc. aufgeregt haben.
    In Edge-Land sind sie somit öfter mal privat. Der Zusammenhang scheint ihnen zu entgehen.
    Statt Kunst leere grüne Landschaft. Auch schön.
    Den Zusammenhang zu Antisemitismus habe ich irgendwie nicht verstanden, vielleicht später.

    • Wieder mal Unterländer zu Oberländer,
      nein, nein nicht den ausgeleierten Holz(schleif)weg benutzen. Sie wissen doch „Araber sind auch Semiten“. Aber bei „Halbjüdin“ bin ich zuerst einmal erschrocken.
      .
      Heute bei der Arbeitgeberin (Mutterschiff steht unter Copyright!) :

      „Angekommen, aber auf Distanz“. Konstatiere: So wie es Frau Reker nach der Domplattennacht forderte (übrigens, fordert die Bundesanwaltschaft jetzt in der Dolchstoßlegende Causa R. neuartige Strafzumessungen „on demand“ ?)
      .
      Dann noch Dons Satz: „….….weil ich mich intoleranter Weise über den Islam lustig mache…“. Frage: Waren die damals nicht alle Charly, als das entkettete Wasser-und Watscheltier „…sich in intoleranter Weise über den Islam lustig mache ?“

    • Einen hat bei mir jeder frei und es sollte sitzen, denn dann bin ich dran und ich höre nicht aus Höflichkeit irgendwann auf. Das ist das eine.

      Religionen sind auch dazu da, sich über sie lustig zu machen. Ich kann bei mir eine Hausordnung erlassen, und wenn sie Religionen beeinträchtigt, dann ist es eben so. Das ist der Westen. Gottes Befehle zähen hier weniger als die Abgasverordnung oder Wechselintervalle bei Fettfilten, und das ist gut so.

    • Verwechslung?
      Haben Sie sich beide im Adressaten vertan? Einer weiter oben. Josephus.

    • Verstehe nur Bahnhof
      Don:
      Keine Panik. Ich kapier die Antworten nicht und das Stück auch nicht. Habe aber nichts von Religion gesagt oder von was Sie schreiben sollten oder nicht.

    • Das war die Antwort auf die Frage von Déjà de l´autre coté

    • A l'autre coté
      muss ja nicht gleichbedeutend sein mit ‚an der falschen Stelle‘. Ich vermute mal Ihr Kommentar ist bezogen auf den OP in die falsche Verzweigung gerutscht. Kann ja mal passieren!

      Und beim Copyright war ich schon immer für die Creative Commons, mit freier Verwendung und gegebenenfalls Weiterentwicklung.
      Es war einfach an der Zeit, mal wieder auf die Attribuierung hinzuweisen.

      Don Alphonso, warum kann die IT-Abteilung es einfach nicht hinbekommen, dass beim Mutterschiff eingeloggte Leute auch hier ihre Kommentare loswerden?


    • Don Alphonso, warum kann die IT-Abteilung es einfach nicht hinbekommen, dass beim Mutterschiff eingeloggte Leute auch hier ihre Kommentare loswerden?
      Ich bin zwar nicht Don Alphonso, aber etwas web-IT-affin, und meine: Sie stellen sich das viel zu einfach vor, zwei Einlog-Systeme zu verschmelzen.
      Was hier die Blogs sind, so laufen die auf wordpress mit wordpress-Einlogsystematik. Wenn sie die ändern wollen, können sie halb wordpress umschreiben, also gleich eine eigene Blogsoftware schreiben (und pflegen, haha.).
      Ich meine, vor einer gewissen Zeit „ging es mal“, daß das FAZ-Login auf wordpress übertragen wurde. Nun, wordpress muß öfter mal geupdatet werden. Und das reißt die selbstgeschriebene Übertragungsbrücke dann eben jedesmal ein.
      Nun könnte man natürlich nach jedem Update hinterherputzen und wieder eine neue Brücke bauen. Was dann natürlich auch immer erst ein paar Tage nach dem Update funktionieren würde, denn mit den Updates von wordpress ist es meist ähnlich wie bei denen von Microsoft, die sind auf Automatik gestellt, und deswegen merkt mans erst hinterher.
      Das heißt, daß die User immer wieder „in die Röhre“ gucken, bekommt man nicht abgestellt, und so hat man es wohl schlicht als „vergebliche Liebesmüh“ aufgegeben und läßt eben beide Systeme (FAZ für die Zeitung und wordpress für die Blogs) unverbunden nebeneinanderherlaufen.

      Davon abgesehen: ist es denn soooo schlimm, seinen Beitrag mit Namen und Mail zu versehen? Das ist schließlich Internet, also „draußen“, und nicht Geschreibsel am heimischen PC, wo man eingeloggt bleiben will.

    • Einloggen
      @ DA, colorcraze:

      0.: Format C:

      1. Das Problem unter dem wir ‚leiden‘ ist nicht, dass uns ein Single-Sign-In fehlte. Das hat colorcraze nicht verstanden.

      2. Das Problem ist, dass wenn man beim Mutterschiff eingeloggt ist, mit seinem Benutzernamen *auch* im Blog erscheint, automatisch. Also das funktioniert. Auch das hat colorcraze nicht verstanden.

      3. Wenn man dann postet, verschwindet der Post allerdings mit einem 500-er-Fehler, und die ‚Details‘ ergeben keinen verwendbaren Hinweis.

      4. Punkt 3, ist ganz eindeutig ein Hinweis auf einen Fehler, und da sollte die IT-Abteilung der FAZ beweisen können, dass sie ihr Gehalt verdient erhält. Und wenn man zu aller Not einen Wrapper darum herum schreibt, dass ein Mutterschiff-Eingeloggter beim Blog als ‚Gast‘ geführt wird, also keine Authentifizierung benutzt wird.

      5. Historisch gesehen, funktionierte die common user base bis vor wenigen Wochen.

    • @Uwe Dippel
      Das ist schön, daß Sie eine genauere Fehlerbeschreibung geben, denn Sie bekommen den Fehler, nicht ich, die ich mich seit Jahr und Tag hier im Blog separat einlogge.
      Ich bleibe aber einstweilen bei der Vermutung, daß diese Single-SignIn-Placebos den von Ihnen beobachteten Murks verursachen, denn ich habe den nicht (den „schreib nicht so schnell“-Blödsinn schon mal).
      Wie auch immer, ich bin eh kein Dienstleister der FAZ und kanns eh nicht ändern.

    • @Uwe Dippel, Ihr Punkt 4
      Die auf FAZ Eingeloggten als „Gast“ anzusetzen ginge ganz einfach, indem man die beiden Systeme eben getrennt laufen läßt – denn „Gast“ ist ja Default. Dafür muß man garnichts schreiben, nur die untauglichen Zusammenführungsversuche löschen.
      Einstampfen. Aufhören damit. „Resignieren“.
      Ich dachte, die wären schon so weit, aber anscheinend noch nicht.

  4. Leipzig oder Halle- Hauptsache Italien :-)
    Uni Leipzig nicht Halle, Don Alphonso.

    Und: „Die „Mitte“-Studie 2016 entstand in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung.“

    Als Hinweis auf die interessierten Finanziers.

    • Titel eingeben
      Danke fuer den Hinweis. Damit ist ja auch klar, welche Ergebnisse erwünscht waren. Die Interviewer wußten wohl auch genau, in welchen (ost-)deutschen Regionen oder mit welchen Vorwahlen sie die „passenden“ Antworten genereieren können würden, oder? „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst forschungsdesignt hast ……“ oder so ;-p

    • Sozialwissenschaftliche Studien
      >Damit ist ja auch klar, welche Ergebnisse erwünscht waren.

      Das ist ja bei jeder Studie so. Liest man die tatsächlich mal und sieht sich auch die Rohdaten an sind die eruierten Zahlen, die ich an sich nicht anzweifle, nicht uninteressant. Man muss halt von der Vorstellung weg, daß das was „Studie“ genannt wird zwangsläufig etwas Objektives ist.
      Wichtig ist, sich die Schlussfolgerungen und Bewertungen derjenigen genau anzusehen die die Studie durchgeführt haben- und natürlich wer wie und mit welcher Perspektive diese in den Medien behandelt.

    • Ich glaube ohnehin nicht, dass solche Studien bei der Bevölkerung etwas bewegen. Wenn in Bad Friedrichshall die Runde macht, dass ein Migrant eine Rentnerin brutal erdrosselt hat, wirkt halt die normative Kraft des Faktischen.

    • Nietzsche Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.
      Merkwürdigerweise? kommt aber Wilhelm Heitmeyer mit seinem Graduiertenkolleg „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nebst Desintegrationserfahrung seit 2000 zu sehr ähnlichen Forschungsergebnissen

      – allerdings arbeitet das Graduiertenkolleg am Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und an der Universität Marburg. Seine Ergebnisse finden sich in der Buchreihe „Deutsche Zustände“

      Und wenn vom Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster eine Untersuchung zu „Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland“, finanziert von Bund und Ländern mit 33,7 Millionen Euro unter Mitwirkung von Emnid durchgeführt wird, wissen Sie auch sofort, welche „welche Ergebnisse erwünscht waren“?


    • @ Don Alphonso
      Wenn ich bei Google News Deutschland den Suchbefehl Bad Friedrichshall Rentnerin eingebe, so erscheint dieser Link an dritter Stelle:
      http://blogs.faz.net/deus/2016/06/16/der-technische-fortschritt-des-rueckschrittlichen-rassismus-3470/

      Das fand ich bemerkenswert, auch, dass die Meldung sonst nur in der Lokalpresse erscheint.

    • Bluebeardy sagt: 17. Juni 2016 um 13:33 Uhr
      Suggestive Unterstellungen. Wohl nur aus den Eingeweiden argumentierend? ;-p

      Soso, Forschungsergebnisse sind also „wertfrei“ und nicht durch Erwartungshaltungen der SponsorInnen beeinflußbar ……

      Leider sind akademische (sozialwiss.) Forschungsprojekte keine Garantie für uneingeschränkte „Wertfreiheit“ ….. Und leider kommt gerade aus Bielefeld z.T. ziemlich häufig ideologisch (bzw. politisch) erwünschter Müll …. „Exzellenzcluster“ nobilitiert auch nicht wirklich, das müßte mittlerweile klar sein …..

      Objektivität wird ja wohl niemand erwarten …. aber Reliabiität, würde ich sagen.

      Oje, 33,7 Millionen Euroni? Steuergelder? Das halte ich jetzt mal keck für einen Fehler ….. dass Herr Professor Pollack soviel Geld versenkt haben soll …… naja, no comment.

    • Nietzsche: Jedes Wort ist ein Vorurteil
      Bluebeardy,

      Sie vergassen zu erwähnen, daß der letzte der acht Bände 2010 erschien, also vor sechs Jahren. Ebenso vermisse ich jeglichen Hinweis inwiefern Heitmeyer „zu sehr ähnlichen Forschungsergebnissen“ kommt, auf die „Mitte“ Studie bezogen- ich habe leider gerade keinen dieser acht Bände zur Hand. Das ist natürlich Pech.

    • Titel eingeben
      @ Xenuria

      Bitte schauen Sie in diese Pressemitteilung: Deutsche Zustände
      Das entsicherte Jahrzehnt Presseinformation zur Präsentation der Langzeituntersuchung Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
      https://www.uni-bielefeld.de/ikg/Handout_Fassung_Montag_1212.pdf

      Sehr schnell dürfte auffallen, dass beide Studien, bis hin zu den Fragestellungen, sehr viele Gemeinsamkeiten und Erkenntnisse aufweisen.
      Und die Ergebnisse sollten über diesen langen zeitraum nachdenklich machen.

      @ Gast
      Ich habe nicht von wertfreier Forschung geredet. Können Sie mir Studien zum Problemkreis nennen, die angeblich eine höhere Reliabilität aufweisen? Und sich ausgerechnet Schroeder von der FU Berlin, diesem Hort >>konservativer wissenschaftlicher Forschung in Deutschland, als Kronzeugen zu wählen…. Sie ahnen, worauf ich hinaus will?

      Nur wurden die seit der DDR-Einverleibung vermehrt auftretenden Phänomene von gruppenbezogener Misanthropie schon 1991 als linke Forschung diskriminiert (Spiegelinterview mit Heitmeyer), was sich bis heute fortsetzte – allerdings bleibt u.a. seine damalige Kritik, dass sich die Politik nicht um die Missstände und deren Ursachen (auch soziale Desintegration) gekümmert hat, leider bis heute gültig.

      Und Zustimmung: die Formulierung mit den 33,7 Millionen Euro für die gesamte Finanzierung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ war missverständlich.

      Übrigens wurde die Heitmeyerstudie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ von Volkswagen, Freudenbergstifung, Suhrkamp und Möllgard-Stiftung mit finanziert –
      >>>alle als linksextreme öffentliche Institutionen schon seit Jahrzehnten bekannt.

    • Studien schon wieder
      @bluebeardy
      > Sehr schnell dürfte auffallen, dass beide Studien, bis hin zu den >Fragestellungen, sehr viele Gemeinsamkeiten und Erkenntnisse aufweisen.

      Wer ähnliche Fragen stellt bekommt ähnliche Antworten. Whatever. Wie ich bereits an anderer Stelle bemerkte ist der relevante Part die Bewertung und Verwertung.

      > Und die Ergebnisse sollten über diesen langen zeitraum nachdenklich >machen.

      Inwiefern?

      >>>alle als linksextreme öffentliche Institutionen schon seit Jahrzehnten bekannt.

      Das ist mir neu.

      Um einmal auf die „Mitte“ Studie zurückzukommen, hier die „Kooperationspartner“ Heinrich-Böll-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Otto Brenner Stiftung-
      Da sehen Sie so gar keinen möglichen Bias?

      Erstaunlich.

      Um einmal Don Alphonso zu bemühen der weiter oben etwas flapsig die normative Kraft des Faktischen anführt:
      Sie können Probleme auf rein akademischer Ebene herbei- oder weglabern- die Realität steht für sich.

  5. Pingback: Kritik an der linken »Mitte-Studie« (Teil 1) | stefanolix

  6. Die Hexenverfolgung...
    … ist ein vielbemühtes Bild, wenn man wie auch immer geartete Minderheiten verfolgt fühlt. Der Vorwurf, eine Hexe zu sein, wird hingegen weniger oft medial behandelt. Er hat sich einfach im Zuge des Eifers zwischenmenschlicher Intriganz innerhalb der Neuzeit bis zur Bedeutungslosigkeit abgenutzt und mir scheint, dass es dem „Faschismus-“ und „Nazi-„Vorwurf ähnlich ergehen wird. Ansonsten gilt wie immer, dass mir Ihr interessanter Artikel mit schönen Bildern erneut die Mittagspause versüßt hat. Vielen Dank dafür!

  7. "Weltmarktführer"...
    …ist ein köstliches Wort. So deutsch, so kerndeutsch, so urdeutsch… und wird in EDGEland, sprich Bayern, so wunderschön naiv und voller selbstverliebtem Stolz benutzt…

    Aber lassen wir uns drauf ein: ihr seid wirklich Weltmarktführer, im ganz ganz wahren Sinn des Wortes. Und ich mag euch, wirklich! Ich frage mich nur, warum es sonst niemand tut.

    • Pluralis majestatis?
      Ihr? Euch? Wird Don Alphonso dermaßen ehrerbietig angesprochen? Oder handelt es sich doch eher um tiefendifferenzierte Pauschalisierungen und den unbedingten Willen zur Schmähung? – ….wunderschön naiv und voller selbstverliebtem Stolz (sic)…“ Für selbstironische Töne fehlt auch ein wenig das Ohr…und, man verzeihe mir die Beckmesserei, der Genitiv wäre hier eher am Platz….

    • @ M. Aschbauer
      Ich mag die Bayern auch. Als unsere Töchter in der Vorpubertät waren, habe ich mit ihnen Heimatfilme auf BR angeschaut, die schienen mir beinahe die einzig akzeptable Unterhaltung, in the world of porn, die eine Mutter mit ihren Backfisch-Töchtern gemeinsam abends im TV anschauen kann. Daher, und dank unseren langjährigen guten Freunden aus Wien, benutze ich sehr gerne bayrische und österreichische Ausdrücke, die hören sich für mich gefälliger an. Außerdem habe ich in einem bundesweiten Ehrenamt die besten Erfahrungen mit den bayrischen und anderen süddeutschen Mitgliedern gemacht und lernte mit der Zeit die folkloristischsten Dialekte verstehen. Ein Hoch auf Bayern, und Servus!

    • Titel eingeben
      Niemand außer M. Aschbauer?
      Doch: ich! …und das als Berliner.

  8. Radikalisierung
    „…was lebenswert ist und was als EDGE- und Kaltland verachtet werden soll,…“ Das Hell und Dunkel haben Sie vergessen zu erwähnen.

    • Morgensonne (nehme ich mal an), Gast...
      strahlt aus dem Osten der dunkel sein soll, wie man allenthalben hört, über das „Land am Rande“ ohne UMTS (stimmt das?) über sich schon färbende Wintergerste im Gegenlicht, Zirren am Himmel. Der Tumulus am Wegesrand ist wohl zu klein für ein Etruskergrab und auch die dort zwischen Moos und Jura ansässigen Kelten hügelten großzügiger.
      .
      Sagen Sie Don, wo nimmt man in dieser ausgeräumten Landschaft ein Steckerl her um das Rennrad abzustützen. Daher kein Rennradfoto?

    • Man nommt es von daheim mit. Rennradbild kann ich nachliefern.

  9. Bitte keine Verallgemeinerungen!
    Von meinem iPhone geschrieben – trotzdem besuche ich EDGEland immer wieder gerne und vermisse jedenfalls nicht LTE, sondern höchstens die blühenden Rapsfelder des sog. Wahren Nordens. Und so wird es bestimmt nicht nur mir gehen.
    Andererseits – wenn man auf allen anderen Gebieten der Infrastruktur kläglich versagt (BER, NOK, BAB 7, etc. pp.), muss man seine Begeisterung halt auf das konzentrieren, was übrig bleibt…

  10. Titel eingeben
    Ein herrlicher Rant

  11. Tragtelefone für Traglufthallen
    Was Twitter-Tantchen aus iPhone- ins EDGE-Land tippen, das kann ja nicht wirklich mit einem Ablauf von Gedanken und Sätzen in elaboriertem Sprachcode zu vergleichen sein! Da kommen Gefühle. Gefühle, gute Gefühle – good vibrations für- und miteinander innig verwoben, begehrt und bewährt im Ringelreihen der Küss-die-Hand-Marionetten. Was denn bei den Hinterwäldler abgeht, nun gut, meine Erfahrung als Tiroler Almhirte in den Sommern 1972 und 1976 war mir wertvoll und wichtig, aber gesellschaftlich verwertbar? Pekunär präsent? Pustekuchen! Die Bürschchen an den Rockzipfeln der Twitter-Tanten, als alter, weißer Mann ohnehin vom Gefühlsspektrum der Gut-, wie Glutmenschen längst abgekoppelt – zum Glück! – kann das so stehen bleiben, die Bürschchen lechzen nach guten Bewertungen Glücks geiler Gefühle. Was Tragtelefone in Traglufthallen ausbaldowern, will das iPhone-Reservat gar nicht genauer wissen, ohnehin meist Arabisch, kulturell amüsant, doch irrelevant. Überhaupt, was und wie sich ein Autor erdreistet über iPhone-Preußensgloria Berlin aus seinem EDGE-Loch am Tegernsee herzuziehen, das soll Kohl schon schicklich seinem Mädchen Angela angedichet: „Die kann doch nicht mit Messer und Gabel essen!“ Genau, das beschreibt die gesellschaftliche Qualifikation der EDGE-Hinterwälder, die an groben Holztischen fettes Fleisch mit feisten Schweinsbeinknochen mit den Fingern abreissen und mit Kübeln aus Schwarzbier weg spülen! Solche Gestalten aus EDGE-Land tappen auf Tragtelefon mit gröberer Tastatur. Sollte denn da dem Primaten am iPhone sein mildes Lächeln verwehrt sein? Im übrigen gilt doch wohl beim Balzkampf um’s Beste
    http://n0by.blogspot.de/2016/01/von-madchen-macht-und-machos-mit-moneten.html
    Eins, zwo, Gsuffa!

    • Immerhin, letztes Jahr beim 32C§ gab e3n bekannter Ally damit an, dass er sein altes iPhone an Flüchtlinge verschenkt hat. Das geht viel leichter, als mal bei einer echten Helfergruppe zu arbeiten und bringt auch mehr Likes.

  12. Titel eingeben
    Grundsätzlich finde ich es ja schade, dass ein Land wie Deutschland eine so rückständige, technische Infrastruktur hat, sodass der Mittelständler auf dem Land tlw. um jedes Stück Datenvolumen kämpfen muss. Dafür gibt es dann aber Froschtunnel und Fischtreppen.

    Natürlich macht das aber niemanden besser oder schlauer, weil man zufällig in einer Großstadt wohnt. Aber sich auch aufgrund von unverdienten Sachverhalten überlegen zu fühlen ist wohl menschlich.

    Wegen meinem Rudimentär-Mobil-Telefon werde ich auch gerne belächelt so ala technischer Hinterwäldler. Ich sage dann immer: eine App runterladen oder bei Facebook chatten kann doch jeder Honk. Können diese Technik-Monster auch was programmieren oder verstehen die eine Softwarearchitektur? Ende des Gesprächs…

    Zum anderen Thema: Ich finde es ja erstaunlich, mit welchem Langmut sich meine Einheit (Mann, etc.) die ganzen Pauschalvorwürfe so gefallen lässt, während an anderer Stelle alles bis auf das Letzte ausdifferenziert und relativiert werden muss. Und auch da wieder: Vorurteile hat ausnahmsweise jeder. Es kommt nur darauf an, gegen wen sie gerichtet sind. Dann sind sie ok oder auch nicht. Zur Gewalt von Männern: ich habe da mal in einem Vortrag gehört, dass bei häuslicher Gewalt mit Waffen (!) die statistischen Zahlen bei der Täterschaft nicht so stark differieren. Nur wird das bei Männern juristisch vermehrt als Angriff gewertet und bei Frauen als Abwehr. Nun, der Einsatz von Gewalt ist erst einmal der Einsatz von Gewalt. Außer wir gehen direkt zu „der gute Zweck heiligt die Mittel“ über.

    • Man muss halt anfangen, die entsprechenden Leute als das zu bezeichnen, was sie sind: Die Rassenkundlerinnen des neuen Jahrhunderts. Mir hängt das – zusammen mit den Medien, die das auf dem Niveau genau jener Epoche auch haben wollen – wirklich zum Halse heraus, die sollten sich nmal ernsthaft mit Rassismustheorie beschäftigen, dasnn würden solche vulgären Einlassungen nicht mehr passieren.

    • RassenkundlerInnen des neuen Jahrhunderts
      Wirklich gut und treffend.

      Ich trete gedanklich mal einen halben Schritt zurück. Was ich dann sehe ist folgende Parallele:
      1) Der gemeine Islamist sieht es von Gott befohlen, dass Frauen sich verschleiern, damit der Mann an sich, der geile Bock, sie nicht hemmungslos bespringt. (Aber das hält Bodo Haram auch nicht davon ab, Frauen als Sex-Sklavinnen zu fangen und zu halten… http://www.deutschlandfunk.de/buch-ueber-boko-haram-den-geraubten-maedchen-ganz-nah.1310.de.html?dram:article_id=354871)
      Das Bild vom Mann ist ein zutiefst verachtenswertes: Der dumme geile Bock kann gar nicht anders, als beim geringsten Anblick weiblicher Schönheit sofort alle Hemmungen zu verlieren und, usw. usf.

      2) Die gemeine Gendertröte meint, dass der Mann an sich, der geile Bock, hemmungslos und insbesondere ohne Einwilligung alle Frauen bespringt. Vielleicht, weil sie nicht verschleiert sind, oder so.
      Das Bild vom Mann ist ein zutiefst verachtenswertes: Der dumme geile Bock kann gar nicht anders, als beim geringsten Anblick weiblicher Norm- undoder Nichtnorm-Schönheit sofort alle Hemmungen zu verlieren und, usw. usf.

      Beiden gemeinsam ist eine komplett dumme Ideologie. Keine Handbreit den Ideologen. Keinen Fingerbreit! Wie immer unterstreiche ich daher meinen Kommentar mit einem lustvoll aufmunternden „Immer feste druff, Don! Immer feste druff!“

    • Es ist ja nicht zu bestreiten, dass ein Grundkonsens des Geschlechterverhältnisses nötign ist und unser System eindeutgb richtig ist. Das Probem ist, dass die einen es aufkündigen und verachten und due anderen so tun, als wäre es auch hier aufgekndigt. Insofern kämpfen beide gegen den gleichen Ungläubigen, der sowohl Mohammed als auch die Rape Culture für Nonsens hält. Natürliche Verbündete.

  13. Nasskaltland my love
    Es soll ja Menschen geben, die ihren Wohnort danach aussuchen,
    dass er mit möglichst wenig Netz und Strahlung ausgestattet ist.
    Ich gehöre weder zu den Extremisten der einen, noch der anderen Gruppe.

    Hier oben im Norden ist es nass und kalt, die Infrastruktur ist dürftig und das Netz sicherlich ähnlich dünn wie beim Don.
    Das schöne daran ist, dass es sowohl die zwangsangesiedelten Zuwanderer sowie die Netzaktivistenfeministinnen über kurz oder lang
    zu ihrer Peergroup in die großen Städte oder nach NRW ziehen werden
    und wir hier glücklich mit unserem beschaulichen Leben weiter machen
    können, als hätte es das Jahr 2015 nie gegeben.

    Die zitierte Studie wurde heute auch schon bei Tichy besprochen,
    dort heisst es, irgendwelche relevanten Fragebögen seien unauffindbar.
    Zum nachlesen:
    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/studie/

    • Kaltland ist halt ein sehr pauschaler Vorwurf, der sich aus der Antifa über die Grünen in die Mitte der Geselschaft vorgearbeitet hat, gewissermassen das Gegenstück zu Gutmensch.

    • Ich mag natürlich beide nicht.

    • p.s.
      Die EU plant etwas neues zu Hatespeech und co.
      also immer raus mit den kritischen Worten, so lange es noch geht.

      http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

      Danke für die Erläuterung zu Kaltland, das war mir jedoch schon geläufig.
      Solche Trendwörter sprechen sich auch bis zu uns in die Provinz rum.

    • EU
      @ Anna
      Dank für den Link. Die EU doktert an dem Dokument seit 2009. Ich habe den Vorschlag vor 3-4 Jahren gelesen. Die Definition einer Beleidigung/hate crime ist so schwammig, dass sie jede demokratische Gerichtsbarkeit verspottet.
      Zitat, Überschrift: SUBMITTED WITH A VIEW TO BEING
      ENACTED BY THE LEGISLATURES
      OF EUROPEAN STATES

      Welch ein europäisches Land würde so etwas in seiner Legislatur aufnehmen. So etwas gehört in ein Land wie Erdogans Türkei oder Putins Russland. Die Konsequenz wäre z.B., dass Politiker bzw. Regierungen de facto nicht mehr wirklich kritisiert werden dürfen.

      Mal sehen, wie weit die Bürger der EU sich so etwas noch gefallen lassen. Die Briten haben ja schon mal die Nase voll, der am Häufigsten genannte Grund: Flüchtlingspolitik. Flüchtlinge ja, aber kein „flood of migrants“. Lässt aber Mutti unbeeindruckt.

    • @EU,@Anna,@Tamarisque - Tolerance
      Danke für den informativen Link. Dieser EU-Entwurf klingt nach „1984“ und „Brave New World“. Und wie von unseren Grünen geschrieben. Die Vermengung von Jus und zeitbezogener Moral, die schwammigen Begriffe, die Forderung nach engem Monitoring, Strafbarkeit, Erziehung von der Grundschule an – die ständigen Versuche (siehe die verschiedenen „Reports“ – Estrela, Lunacek) bestimmter politischer Gruppen, via EU-Direktive europaweit zu „implementieren“, was in den meisten Staaten in offener politischer Diskussion nicht durchsetzbar wäre, läßt einen die Motive der „Brexit“-Kampagne verstehen.

      Immerhin wäre eine Diskussion interessant, ob der Aufruf zum „Kampf gegen Rechts“ nicht Ausdruck von gruppenbezogener Menschenfeinlichkeit und also „Hate-Speech“ ist? Und deshalb nach Implementierung der genannten Direktive EU-weit zu verbieten wäre?

      Das ganze sieht aus nach dem Versuch, EU-weit „grünes Denken“ verpflichtend zu machen – außer natürlich für schützenswerte Minderheiten.

      Die deutsche Öffentlichkeit ist m.E. leider gefangen in verschiedenen begrifflichen Deformationen, bezüglich „rechts“ und „links“, ebenso „national“ und „global“,“international“ usw. Darüber wäre eine breite Debatte – kein „Diskurs“! – notwendig, die leider nicht geführt wird.

      Diese Begriffe werden so mit Pseudo-Moral aufgeladen und zur Charakterisierung absoluter Positionen mißbraucht, daß eine offene Diskussion fast unmöglich wird.

      Ceterum censeo: die Bekämpfung und ggfs. Unterdrückung des Antisemitismus bleibt weiterhin in Deutschland und Umgebung aus den bekannten historischen Gründen sinnvoll und notwendig.

      A propos: die UMTS-Schnösel labern doch einfach nach, was derzeit in ihrem Milieu als „angesagt“ gilt – darüber nachgedacht haben die meisten vermutlich nicht. Wenn sich der Wind gedreht haben wird, ist zu erwarten, dass die meisten ihre Meinung entsprechend ändern. Was natürlich auch äußerst unschön sein wird.

    • Noch ein 'Wow'
      Anfänglich liest sich der EU-Text (Danke dafür!) ja gut. Erst im Lesefortschritt schwarz-bräunelt er sich ein. Wobei zum Ende eher 1984 herauskommt, anstatt eines vermutlich erwünschten Rotes.

      „Juveniles convicted of committing crimes listed in paragraph (a)
      will be required to undergo a rehabilitation programme
      designed to instill in them a culture of tolerance“
      klingt schon sehr gruselig. Man kann es zwar interpretieren, die wahrscheinliche Auslegung ist schon klar: Umerziehungscamps. Haben die jemals gewirkt?

      Aufgehört habe ich bei:
      „The Government shall ensure that public broadcasting
      (television and radio) stations will devote a prescribed
      percentage of their programmes to promoting a climate of
      tolerance, as per Section 8(f).“
      Das ist nichts anderes als Staatsfunk wie ich ihn aus DDR-Zeiten kannte. Oder aus einem islamischen Land bei Koranlesungen in allen Medien.
      Das gibt dann endenlos Arbeitsplätze (für die wir GEZ bezahlen) und on denen aus die Selbstgerechten Indoktrination betreiben.

    • Übrigens - off topic? Oder vielleicht doch nicht.
      Normalerweise interessiert mich Fußball wenig. Jetzt habe ich mich aber so über die antipatriotischen Verlautbarungen der „Grünen Jugend“ in Rheinland-Pfalz und Berlin geärgert, daß ich mir zum erstenmal in mehr als 60 Lebensjahren im 1€-Shop eine kleine Deutschlandfahne besorgt habe und sie gut sichtbar in einen Blumenkasten auf dem Balkon gestellt habe.

      So vergrault man im Grunde ihres Herzens linke Wähler und treibt sie den Rechten zu.

      Aber AfD werde ich trotzdem nicht wählen. Das bin ich meiner Familie schuldig.

  14. Pussy, you know a lot more about planes than guns.
    Ja, ich gestehe:
    Der weiße Mann hat die Welt beherrscht.
    Mittels Gewalt.

    Das waren die Jahre bis ca. 2000.

    Irgendwie habe ich die gut in Erinnerung. Seltsam.

    Wenn ich mir jetzt so anschaue, was die Herrschaft der weißen Frau so bringt, dann möchte ich doch meinen da gewisse Schwächen zu erkennen.

    Na ja, der weiße Mann ist dumm, seine Frau ist düm… und am Ende lernen wir doch alle über Schmerzen.

    Ps: Im Hauptquartier von Paradies EDGEland wurde wohl gerade eine junge Frau von Irakern massenvergewaltigt und ausgeraubt.
    Da ist ja Berlin sicherer…..

    • Als gestern die Sache mit dem Lob für die russischen Hools über den Ticker lief und die deutschen Medien sich empörten., da dachte ich mir: Haltet die Klappe, sonst rollt Putin angesichts der Schwäche morgen durch Köln. Gewalt ist doof, Stäke nicht.

    • Paradies EDGEland
      Hatte nicht die Polizei explizit darauf hingewiesen, bei den Tätern handele es sich nicht um „Flüchtlinge“? (Ich erinnere die Quelle nicht.)
      Oder unterschied man da ungewöhnlich feinsinnig zwischen Flüchtlingen und Migranten? Um Teile der Bevölkerung nicht zu verunsichern.

    • „Alle sechs mutmaßlichen Täter – einer von ihnen hat einen deutschen Pass, die anderen sind Münchner mit ausländischem Pass – haben offenbar einen festen Wohnsitz in der Landeshauptstadt.“

      http://www.tz.de/muenchen/stadt/vergewaltigung-muenchen-fuenf-maenner-vergewaltigen-frau-26-wohnung-6489774.html

      Wenn es bei Twitter nur Schweigen gibt, kann man davon ausgehen, dass es den Damen nicht ins Narrativ passt.

    • Who'se we sucka? Smith and Wesson... and me.
      Ich dachte mir bei den Bildern, dass die Jugend Europas anfängt zu üben, für das, was kommen wird.
      Es sind immer die kleinen Dinge die man beobachten sollte, und hier sehe ich plötzlich ganz viel Gewalt, die sich langsam aber sich durch die Straßen frisst. Man sollte neben dem Twitter Geschrei der Gendertröten nicht die vergessen zu beobachten, die letztlich die wichtigen Entscheidungen treffen: Weiße Männer.

      Und der weiße Mann ist gar nicht zufrieden.
      Das ist gar nicht gut.
      Denn der weiße Mann ist die gefährlichste Spezies auf Erden.

    • Köln
      „Als gestern die Sache mit dem Lob für die russischen Hools über den Ticker lief und die deutschen Medien sich empörten., da dachte ich mir: Haltet die Klappe, sonst rollt Putin angesichts der Schwäche morgen durch Köln. Gewalt ist doof, Stäke nicht.“

      Manchmal haben Sie ja schon fast eine prophetische Gabe:

      http://www.express.de/koeln/auf-der-em-rueckreise-russische-hooligans-verpruegeln-touristen-vor-dem-koelner-dom-24242626

      Es wundert mich auch sonst überhaupt nicht, dass das ausgerechnet wieder auf der Kölner Domplatte geschehen ist. Aber immerhin konnten die meisten Täter diesmal festgenommen werden.

      Nebenbei: In NRW hat die Polizei jetzt eine Art Werbekampagne auf öffentlichen Verkehrsmitteln geschaltet, wo irgendwelche Zwerge mit Sonnenbrillen abgebildet sind. Daneben steht „Zuhause sicher“. Offenbar soll das die Bürger animieren, ihre Häuser selbst (!) besser zu schützen – nicht, dass es Sache des Staates wäre, den Schutz des Eigentums zu gewährleisten. Irgendwo steht dann noch: eine „Initiative Ihrer Polizei“. Kein Scherz.

      Dieses Land ist so doof geworden.

    • Babei sieht man in Wien doch gerade, wie man solche Probleme angehen kann. AQber mit den Grünen in NRW ist das nicht machbar.

  15. Vergewaltigungsfälle
    sind immer abscheulich, aber eben nicht immer politisch motiviert wie die Massenvergewaltigungen durch ISIS und sollten deshalb auch nicht politisiert werden. Wer einmal Catch-22 gelesen hat, weiss, dass die rape-culture in amerikanischen frat houses keine Erfindung der Netz-Feministinnen ist und es sollte auch niemand allzu sehr überraschen, wenn fünf junge Männer eine Zufallsbekanntschaft vergewaltigen, die sie auf einen Drink nach Hause eingeladen hat. Die Schuld liegt natürlich immer bei den Tätern und nicht bei den Opfern, aber es ist nicht schlau, sich als junge Frau auf einer frat party besinnungslos zu saufen oder eine Gruppe Männer mit nach Hause zu nehmen, die man nicht gut kennt. Die Verbrechen die daraus resultieren kann man natürlich hyper-sexualisierte Gewalt nennen, aber wir haben es mit einem sehr alten Phänomen zu tun, dass nicht so schnell und einfach verschwinden wird. Mit Vergewaltigung ist es ähnlich wie mit anderen schweren Verbrechen. Die Täter lassen sich durch hohe Strafen und Aufklärungsarbeit nicht abschrecken – und schon gar nicht durch Twitter-Kampagnen.

    • Tatsächlich, auch wenn das niemand gern hört, ist Alkohol auch ein Problem. Ich bin auch der Meinung, dass jeder sich zulöten kann, wie er will und das vole Recht auf Unversehrtheit hat, aber eigentlich bin ich eher für ein Alkoholverbot, zumindest auf dem Campus. Die wenigsten können mit dem Stoff umgehen.

    • In Amerika
      ist das sogar ein noch größeres Problem, weil Alkohol erst ab 21 legal ist und deshalb von undergraduates immer wie eine illegale Droge konsumiert wird. Wenn’s beim Trinken nur um den Rausch geht, fallen Hemmschwellen ganz schnell. Das wussten schon die Griechen und die Römer, weshalb römische Triclinien ja auch so gerne mit Eroten ausgemalt sind. Aber das haben Sie ja sicher seinerzeit beim Zanker im Seminar gelernt.

    • Sagen wir mal so: Nach heutiger Vorstellung sässen die alle wegen Päderasie im Knast.

      Aber Alkohol war damals auch verdünnt und gewürzt, also mit den heutigen Traubensäften nicht zu vergleichen. Viel passt auch nicht in so eine Schale.

    • In einen Kantharos
      passt schon eine ganze Menge und der Wein musste verdünnt werden, weil er wohl so schwer wie Mavro Daphni oder Portwein war. Wenn man sich so ansieht, wie sich griechische Aristokraten auf Trinkschalen oder sogar auf Grabstelen beim Symposion übergeben, kann man schon davon ausgehen, dass da sehr viel getrunken wurde. Und auch deshalb waren ja keine anständigen Frauen eingeladen.

      Aber sei’s drum. Ich fände eine Debatte um angemessenen Alkoholkonsum produktiver als das was da gerade im Internet abläuft, auch wenn man sich über die Urteilsbegründung des Richters im Stanfordfall schon ärgern kann. Aber eine Staatsaffäre ist das nicht.

    • Ich bin antialkoholiker. Der Stanfordfall wird nur so aufgebauscht, weil man Jackie von der UVA mit ihren Frat-Lügen vergessen soll.

    • Alkohol in ausreichender Menge genossen
      … erzeugt alle Symptome der Trunkenheit.

      Es ist wie beim Sex: Abstinenz als einzigen Weg predigen führt zu Unwissenheit und angemessener Anwendung des Nicht-Gelernten. Hier: Ausfälle.

    • Catch -22
      Schön zu wissen, dass die rape culture eine Erfindung von Joseph Heller ist – dann sind die Feministinnen ja dran unschuldig….;0)

    • Aardvark etc.
      Heller hat den Begriff der rape-culture nicht erfunden, beschreibt stellt aber den ehemaligen frat boy Aardvark als Frauenmörder und Vergewaltiger, der u.a. folgende Episode aus seinem Greek life berichtet:

      „I remember one day we tricked two dumb high-school girls from town into the fraternity house and made them put out for all the fellows there who wanted them by threatening to call up their parents and say they were putting out for us. We kept them trapped in bed for more than ten hours. We even smacked their faces a little when they started to complain. Then we took away their nickels and dimes and chewing gum and threw them out.“

      Zum Alkohol, den kann man im Gegensatz zu vielen anderen Drogen als Genussmittel dosieren und das lernen die kids in den USA einfach zu spät.

    • Titel eingeben
      Man muss das eindeutig US-spezifisch sehen. Rape culture gibt es in den USA tatsächlich. Es ist auch nicht so, dass sich die Mehrheit der betroffen Frauen selber besäuft, sondern da helfen Herren mehr oder weniger sanft nach. Mädels mit keiner besonders ausgeprägten Ego Stärke lassen sich das gefallen um endlich auch mal dazu gehören. Wer mal mit offenen Augen ein Jahr an einer US-Uni studiert hat, der kann diese Art der Sexualität amerikanischer Jungmänner nicht übersehen haben! Peer pressure und Hormon Flut tun bei denen dann ein übriges.
      Man muss wirklich zuerst mal verstehen, dass Clinton tatsächlich der Meinung war, er sage die Wahrheit als er behauptet: „I did not have sex with that woman!“

      Die Szene in Joseph Hellers Roman, in der Aarfie das eben von ihm vergewaltigte Mädchen zur Verdeckung der Tat aus dem 3. Stock schmiss, und die eintreffenden MPs dann nicht ihn, sondern den, der die Sperrstunde der Ausgangszeit überschritten hatte verhaftete, ist dafür das Muster!

    • @TDV
      Also das hört sich nach billigem Anti-Amerikanismus an.

      Insgesamt ist das Greek Life von Uni zu Uni sehr verschieden. Sobald college sports eine wichtige Rolle im Studentenleben spielen, geht es an vielen Unis und Colleges tatsächlich ein bisschen so zu, wie Sie das beschreiben. An den Ivies und den guten Unis im mittleren Westen und in Kalifornien ist das nicht so ausgeprägt, aber natürlich auch *gelegentlich* ein Problem.

      In Deutschland wird selbstverständlich auch viel vergewaltigt, aber es gibt kaum noch gesellschaftlich akzeptierte Männerbünde (Studentenverbindungen sind selbst im gehobenen Segment eine Subkultur) , die so etwas wie eine rape culture begünstigen würden, die tatsächlich in einem krankhaften Männlichkeitsideal verwurzelt ist. Auf die Frage, warum Aardvark nicht die Diente von Prostituierten in Anspruch nähme, anstatt Frauen zu vergewaltigen, antwortet er immer „Arfy never paid for it.“ Zwar hat Heller hat diese Einstellung nicht erfunden, aber Gang und Gäbe ist sie natürlich auch nicht. Nicht alle frat boys sind Vergewaltiger, obwohl es natürlich einen Zusammenhang zwischen Greek life und sexueller Gewalt gibt.

    • Catch 22
      Schon bemerkenswert, wenn hier vorgetragen wird, Joseph Heller habe es nicht erfunden, und dann als Beweis dessen Figuren anzuführen.
      Primärquellen, die Heller als Vorlage gedient haben, gibts nicht?

      Guten Appetit bei der Baumwolle mit Schokoladenüberzug!

    • Ja, Don Aldduck ...
      … da haben sie den Nagel mal auf den Kopf getroffen.

      Vor Sophokles hat ja auch niemals ein Mann mit seiner eigenen Mutter geschlafen, gell?

  16. Zuschreibungen
    ‚Wem die Welt gehört‘ – was für eine Frage. Derzeit stehen sich im US-Wahlkampf Hillary Clinton und Donald Trump gegenüber. Trump ist ein verbaler Rabauke, aber Clinton ist ein Falke. Sie war das Mastermind des Desasters in Libyen. Dort ließ sich das feministische Anliegen, dem prick Gaddafi diesen abzuschneiden wunderbar mit einer imperialen Politik verbinden, die keinen Zweifel daran läßt, wem die Welt gehört. Ihr gegenüber ist Obama mit seinem Nichtinterventionismus ein totales Weichei. Sie hätte auch Waffen in die Ukraine geschickt um den prick Putin weich zu kriegen, wie es ihre Mitstreiterin Nuland angeregt hat. Vorbild Thatcher, die heimliche Ikone des Feminismus, auf Grund der Zerschlagung der Großindustrie und damit der männerdominierten Gewerkschaften. Dieser Hinweis ist übrigens von Nancy Fraser, und sie fragt sich, was es bedeutet, dass das Aufkommen des Neoliberalismus und des neuen Feminismus zeitgleich stattgefunden hat. Das sind noch liberale und neoliberale Spielarten des feministischen Diskursbegriffs der ‚Security Mom‘. Warten wir mal ab, was geschieht, wenn die Damen Le Pen, Petry, vielleicht auch wieder Westergaard die Macht übernehmen, also die echt harten feministischen Neocons. Da wird es uns das Heu runterhauen, wie man bei uns sagt.

    • Ich tue mir auch schwer, Clinton irgendwo besser zu finden als Trump, Stichwort Wikileaks. Da sah man sie wirklich. Ich will das Verhalten nicht im Weissen Haus.

    • Vom "Netz-Feminismus" zur Scharia-Polizei
      Wir werden es wohl noch erleben, wie die Netzfeministinnen/Gruene Jugend/Genderisten etc. mit wehenden Fahnen zur Scharia-Polizei ueberlaufen, wenn diese in D demnaechst eingefuehrt wird. Denn koennen sie ihre Blockwarttriebe endlich ausleben – alternativlos.

      Man sagt in gut informierten Kreisen, dass diese Personen z.T. schon mal ’ne Burka gebunkert haben („mein Kopf gehoert mir“), damit es spaeter bei der Scharia-Polizei-Kleiderausgabe keine Engpaesse gibt.

      Weisse, alte Maenner bekommen dann ihre Essenzuteilungen nur noch, wenn sie der Einnahme von Anti-Testosteronen zustimmen.

    • Die Islamisten tun mir jetzt schon leid.


    • Trump ist auch sonst ein Rabauke.
      http://money.cnn.com/2016/06/14/media/donald-trump-media-blacklist/
      Die Washington Post darf Trumps Kampagne nicht mehr kommentieren, er hat denen die Presserechte storniert. Man kann sich vorstellen, was einem Kritiker von Trump als Präsidenten blüht. Ähnlich wie bei Erdogan oder Putin.

    • Panzeraufmarsch
      Die Lückenpresse hat ja auch nicht geschrieben, dass derzeit ein Panzeraufmarsch an der russischen Grenze stattfindet. Nein, nicht Putins Panzer, sondern die NATO-Panzer. Und mit Beteiligung der Bundeswehr. „Manöver“ oder so wird das genannt. Und wenn was in die Zeitung kommt, dann dass Putin ein Provokateur ist. Weil auf russischer Seite tatsächlich – Panzer stehen.
      http://www.reuters.com/article/us-eu-nato-russia-commentary-idUSKCN0YS0B6
      ist Reuters, und ich stimme nicht mit allem in diesem Kommentar überein.
      „Such incidents send an indelible message that the Kremlin wants us out of that contested region.“ so stand es im Observer. Wow!
      Welch nass-forsches Ansinnen von Putin! Die NATO zieht ihre Streitkräfte an der russischen Westgrenze zusammen, und was geht das den Putin an!?!

      Sind wir doch mal ehrlich: Wenn jemand Krieg will, kriegt er ihn. Deswegen heißt er ja auch so!
      Sind wir doch mal ehrlich: Wenn jemand keinen Krieg will, gibt es eine Art neutraler Zone. Ob zwischen Nord- und Südkorea, oder historisch Belgien als Puffer zwischen Frankreich und den Niederlanden.
      Auch nach dem zweiten Weltkrieg hatte die damalige Sowjetunion weitreichende Zugeständnisse gemacht, für den Fall der Westen akzeptierte eine neutrale Zone. Hat der Westen aber nicht. Wer war dennoch in meinen Schulbüchern für den Kalten Krieg verantwortlich? Natürlich die UdSSR!
      Auch Lügen, Lügen-Schulbücher in dem Falle.

    • Titel eingeben
      @ Uwe Dippel
      Auch ein Cyberwar-Angriff wird mittlerweile schon als Nato-Bündnisfall interpretiert. Und die paar stationierten Abfangraketen nahe der russischen Grenze sind ja auch nur für iranische Angriffe gedacht.
      Aber wir können uns beruhigt zurücklehnen: am 9.6. wurde in 1. Lesung die Änderung des Völkerstrafgesetzbuches (18/8621) auf den Weg gebracht, damit sind Angriffskriege verboten.
      Die Strafverfolgung von Verbrechen der Aggression durch deutsche Behörden wird nun ermöglicht.

      Interessante Politikerwortmeldungen seit Beendigung des Bilderbergtreffens – aber leider wurde deMaiz. heute per Statistikfälschung demaskiert. Nur Ursula darf weitermachen.

    • Nato an der russischen Grenze
      @ Uwe Dippel
      Bei Google News finden sich mehrere Meldungen aus den deutschen Medien, welche die Übung u.a. als Abschreckung gegenüber Russland nennen, als klares Signal an Russland etc. Quelle z.B. MDR 13.6., Deutsche Welle 14.6.16 und die üblichen Mainstream Medien.

      Das Ungewöhnliche daran ist, und das ist mE eine besondere Provokation gegenüber Russland, dass Schweden und Finnland, als keine Mitglieder der Nato, an den Manövern teilnehmen. Dies ist meines Wissens das erste Mal, dass die beiden Länder innerhalb eines Nato-Mitgliedslandes an den Übungen der Nato teilnehmen. Bisher war es den Finnen und Schweden wichtig gewesen, sich abzugrenzen und nur im internationalen Luftraum bzw. in internationalen Gewässern an Nato Übungen teilzunehmen. Ich finde diese Abkehr von der bisherigen Haltung unverständlich.

    • @Uwe Dippel / Panzer- Einspruch!
      Zur Zeit stehen russische Truppen auf der Krim und im Donbass auf okkupiertem ukrainischen Gelände – nicht etwa umgekehrt. Das verletzt sowohl die OSZE-Statuten als auch das Budapester Protokoll, in welchem die Ukraine auf auf ihrem Territorium stationierten Atomwaffen zugunsten Russlands verzichtet hat, gegen eine Garantie ihrer Unabhängigkeit, Souveränität und Unverletzlichkeit ihres Territoriums.

      Es ist deshalb klar, warum osteuropäische Nachbarn Russlands insbesondere im Baltikum mit ihren russischen Minderheiten den Schutz durch ihre NATO-Verbündeten fordern. Nicht um Russland zu bedrohen, sondern um zu verhindern, dass auch dort eines Tages zehntausende grüne Männchen von nirgendwo mit Waffen aus dem Supermarkt aktiv werden, um dann später als tapfere russische Soldaten ausgezeichnet zu werden, und die Eroberung benachbarter Territorien dann mit fragwürdigen „Volksabstimmungen“ festgeklopft werden.

      Selbstverständlich ist die NATO aufgrund ihres Vertrages verpflichtet, das Territorium ihrer Mitglieder zu schützen.

      Wenn man Putin hart (tit for tat) angegangen wäre, hätte man ja mal 40000 graue Männchen von nirgendwo rund um den Oblast Kaliningrad aufstellen können (mit bereitgehaltenen Wahlzetteln und -Urnen), und dann Putin mit „na wie is et?“ zu Verhandlungen einladen …

      Friedlicherweise hat man so etwas bei der NATO aber gar nicht in Erwägung gezogen, wahrscheinlich auch aus Mangel an geeignetem Personal …

    • @ T-s
      Tamarisque:
      Ja, manchmal sind Sie auch etwas pieksig, n’est-ce pas?
      Natürlich kann man ’nachweisen‘, dass es hier oder da stand, oder hier oder da erwähnt wurde. Aber rechts und links von mir habe ich es nicht an prominenter Stelle gesehen. Da es das erste Mal ist, dass eine Panzerdivision von deutschem Boden aus vorgerollt ist an die russische Westgrenze (und gleich werde ich korrigiert werden, und irgendein Schlaumeier wird mir aufzählen, was als ‚Panzerdivision‘ zählt) seit 1945 ist es schon ein denkwürdiger Moment.
      Offenbar hat jemand vom Mutterschiff diesen Blog gelesen, nachgefragt, und Steinmeier hat gesagt, er fände das auch doof (und gleich werde ich korrigiert werden, und irgendein Schlaumeier wird mir berichten, was Steinmeier wirklich gesagt hat).
      Heute früh beim Frühstück habe ich unsere politisch durchaus interessierten Gäste gefragt, wie es denn so ineinanderpasse, dass Steinmeier das nicht gut findet, die Soldaten aber dennoch da stehen.
      Eine sinnvolle Antwort steht noch aus.

      Thomson:
      Einfach noch mal nachdenken. Zur Not etwas härter und länger nachdenken. Vielleicht auch noch mal aufrollen, Dr. Google hilft zur Not, wie das alles so war mit der Schwarzmeerflotte, der Krim, und insbesondere der Ukraine und dem EU-Beitritt. Putin ist bei mir negativ besetzt, aber das macht in diesem Falle keinen Unterschied.
      Denn nicht er ist der Provokateur hier, sondern derjenige der von ‚contested region‘ spricht. Denn derjenige der diese Region gerne hegemonisieren möchte, heißt nicht Putin. Der wollte, und das war sehr unsauber, die Krim. EU und NATO sind diejenigen die alles wollen, was westlich der russischen Westgrenze liegt. Zur Not setzt man da ein paar Pappnasen ein, die vermeintlich ihre Bevölkerung vertreten, wenn sie nach EU und NATO rufen, damit Menschen in Mittel- und Westeuropa das glauben, so wie sie es glauben sollen.
      Als Helmut Kohl von ‚blühenden Landschaften‘ sprach, wusste ich, es war höchste Zeit, auszuwandern. Newspeak. Orwell selbst definierte sie als „designed to diminish the range of thought“.
      Versuchen Sie es mal! Man muss sich das nicht antun lassen, man kann auch selbst denken.
      Es verbraucht allerdings ziemlich viel mehr Gehirnschmalz.

    • Guten Tag, Herr Dippel,
      ja, der Herr Bundeskanzler a.D. und seine blühenden Landschaften.
      .
      Übrigens blühen die Landschaften im Beitrittsgebiet (ein nicht mehr gebräuchlicher Begriff aus dem Steuerrecht) inzwischen tatsächlich. Es wird da reichlich Raps angebaut.
      .
      Für Ihre Vorschläge zur Auswanderung bin ich immer dankbar.

  17. Hallo Don
    Betrifft Technik. Seit ca. 2 Wochen funktioniert das Kommentieren
    im Status „Angemeldet“ nicht mehr. Sobald der Kommentar abgeschickt
    wird erscheint „Webseite Faz.Blog.Net funktioniert nicht“.
    Auch ein Mitarbeiter vom FAZ-Leserservice hat das gestern bestätigt.
    Können Sie sagen, oder besser schreiben, oder gar reparieren, was da „kaputt“ ist?

  18. Kartoffelsalat
    Lieber Don,

    Sie haben hier wieder ein schönes Barbecue angerichtet und so manches, vor allem aus Massenhaltung, für die Gäste fachgerecht zerlegt. Da kann ich nur mehr etwas Kartoffelsalat beisteuern:

    Es ist einfach unfassbar ärgerlich, dass diese methodisch völlig mangelhafte, in Teilen sogar auf den ersten Blick in sich widersprüchliche (!) Studie in dieser Form von den Medien ventiliert worden ist. Aber wenn es darum geht, den Popanz vom bösen, rechten Deutschen aufrechtzuerhalten, ist eben jedes Mittel recht. Natürlich befasst man sich dann auch nicht mit Lappalien wie der Frage, von wem diese Studie eigentlich kommt bzw. finanziert wird und ob dies nicht ggf. gewisse Rückschlüsse zulässt, was wohl die Ergebnisse sein werden.

    Viel interessanter, als dem ewigen „Hass der Mitte“ nachzusteigen, den man geifernd seit vielen Jahren schon ersehnt, wäre es ja, man würde auch in Deutschland einmal flächendeckend der Frage nachgehen, wie denn die tollen, bunten Zuwanderer, die man in gewissen Kreisen so gerne „willkommen heißt“, Juden, Homosexuelle und Frauen mehrheitlich so sehen.

    Nebenbei bemerkt gibt es nach meinem Eindruck wenige Länder, in denen offener Antisemitismus (bislang) so selten vorkommt wie in Deutschland, aus gutem Grund. Was man hier aber in der Tat ganz stark antrifft, ist jener Antisemitismus, der gelernt hat, seinen Judenfimmel als Israelfimmel auszuleben, und der sich dabei so gut fühlt, wie es wohl auch manche der Großväter taten. Da wird man auch als Nicht-Jude ganz schnell zum Wohl-Juden, wenn man Israel auch nur ein bisschen verteidigt.

    Die Methoden sind interessanterweise hier wie da dieselben, egal ob es um Israel geht oder das böse „Kaltland“: Man ignoriert alles, was zugunsten der Gruppe sprechen könnte, die es einen herabzuwürdigen drängt; ihr sagt man „Hass“ nach; den *echten* Hass, den es bei den anderen nachweislich gibt, ignoriert man; Handlungen der Gruppe, die man in den Senkel stellen möchte, können nie ausschließlich oder doch überwiegend als Reaktionen begriffen werden; sie sind immer feindselige Aktionen. So sind die Israelis dann eben böse Rechte, weil sie Avigdor Lieberman gewählt haben; dass er ohne die Hamas nicht vorstellbar wäre, geht nicht in den Schädel.

    Diese Form von Hass, der natürlich alles andere als das sein will, ist aber eben nicht bei der „Mitte“ anzutreffen, sondern vor allem bei Leuten, die sich selbst als „links“ verstehen. Nicht bestreiten möchte ich allerdings, dass das auch bei der echten Mitte ganz erheblich zur Verhetzung taugt. Ich merke es ja selbst: Wer Hass sät, wird Hass-Kartoffeln ernten.

    • Ich glaube übrigens, dass die Studie, was die Ablehnung radikaler islamischer Strmungen angeht, durchaus das richtge Ergebnis geliefert hat. Etwas anderes als harte Ablehnung eines Freibriefs ist nach den letzten Monaten auch nicht zu erwarten.

  19. Titel eingeben
    Oh, drüben bei der WELT geht es jetzt dem Nerd an den nicht gebügelten Kragen. Und alle Namen, die der Don so gerne in die Debatte wirft, sind wieder mit dabei. Ist wohl so eine Art Wanderzirkus…

    • Ach? Wo?

    • Immer auf die Nerds
      Was ich mich schon länger frage ist, warum diese Twitterfeministinen u.ä. zur Zeit immer auf die Tech-Branche einprügeln?
      Gibt es dafür einen besonderen Grund außer das Frauen in dieser Branche über Schule, Uni & Beruf (warum auch immer) unterrepräsentiert sind?

    • Tech ist der neue Journalismus, da wollen sie hin und Diversity Beratug und antisexitische Schulungen machen – weil sie wissen, dass sie in der Old Economy nicht gefragt sind und die Techszene als sexistisch gilt. Dabei helfen ihnen Leute wie Frau Beitzer von der SZ und andere, die m.E. in den Medien nichts verloren haben.

    • Ach Gottchen
      Ein Bild von Sheldon, und natürlich fehlt Laurie Penny nicht. So sieht das aus, wenn Menschen die angeblich Klischees ablehnen, über die schreiben die angeblich rückständig sind.

    • Wie wärs?
      Ich glaube etliche der hier Versammelten sollten sich dringend mal so ein ganz normales Video Game etwas genauer anschauen. Was da so alles als selbstverständlich und ganz normal durchgeht….

    • @TDV
      Ja, ganz erstaunlich, was in Games alles als normal durchgeht. Und in Büchern, Filmen, Serien, Fan Fiction, Comics, Witzen etc.

    • @Samsara
      Sie sind so ein lächerlicher Schwätzer… jederzeit zu einer Meinung bereit, stets mit demselben von Fakten ungetrübten Bewusstsein!

      Sie scheinen so eine Art Pavlos Reflex zu haben wenn sie TDV lesen?

      Schauen sie einfach mal nach:

      https://de.wikipedia.org/wiki/RapeLay

      Dieses Spiel können sie hier runterladen:

      https://kat.cr/illusion-rapelay-3d-18-hentai-game-for-pc-t11196233.html

    • Bitte, Mässigung.

    • Ich entschuldige mich....
      … manchmal ist der Ärger einfach zu gross.

      Früher gabs halt hier nur Leute die zumindest etwas Ahnung von den Dingen hatten zu denen sie sich äussern.
      Ich hab 30 sek gebraucht um das zu finden und kann gerne noch ein Dutzend weiterer dieser Dinger von der dazu erschienen Liste angeben.

  20. Zehlendorf, what else
    Es sind wieder unglaubliche Botschaften, die Sie, lieber Don Alphonso, in Ihren Inhalt einfließen lassen. Wie immer, sehr gelungen. Vielen Dank.

    Ich bin ein Handy-Muffel. Mein einziges Handy war ein unkaputtbares, robustes Nokia. Ich kaufte mir das Ding, weil ich damals eine Zeit lang dauernd beruflich unterwegs war. Das war das erste Mobile Phone in der Familien und eines der wenigen im Bekanntenkreis.
    Doch irgendwann zog die Familie nach. Sie kauften sich Siemens, hatten dauernd Ärger. Aber die Dinger sahen topmodisch aus: Sie waren klein und handlich. Das war der Zeitpunkt, als das Mode-Diktat den tragbaren Telefonmarkt eroberte.

    Schon bald fühlte ich mich unbehaglich mit meinem etwas klobigen Nokia. Passte so gar nicht zu meinem Image. Das war der Zeitpunkt, als ich realisierte (immerhin hatte ich Psychologie der Werbung studiert), dass selbst ich mich durch die schönen Bilder der Werbung beeinflussen ließ.

    Es machte Click da oben, und ich dachte: Et tu, bruta! Nicht mit mir. Das war ein Schlüsselerlebnis für mich, und ich dachte, wenn ich mich schon so leicht durch die Werbung beeinflussen lasse…

    Nachdem ich mein Nokia nicht mehr unbedingt brauchte und es lange in der Schublade herumlag, versagte der Akku. Seitdem besitze ich gar kein Handy mehr. Wenn ich eines brauche, benutze ich ein abgelegtes Modell aus dem Familienbestand, in welches ich eine prepaid Karte hineinstecke. Bei uns gibt es aber keinen einzigen iPhoneabstotterer, ein genialer Ausdruck, den ich mir merken werde.

    ****
    Ein Mitteilnehmer des Blogs wunderte sich einmal, wo Augstein denn wohl wohne. Das hat mich, süchtig nach Informationen wie ich bin, gleich neugierig gemacht. Nicht, weil ich Herrn Augstein einen Besuch abstatten will, sondern weil ich mich frage, wie es wohl denn in seinem Gefilde in Bezug auf Flüchtlingsunterkünfte so aussieht. Nun, das Netz weiß alles. Augstein ist safe. Zehlendorf, what else.
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article104038167/Im-Zweifel-Verleger.html

    • Trotzdem nur Berlin. „Lieber ein Abt in Bayern als dort droben ein Bischof.“


    • Zustimmung. Ich habe noch nichts in Berlin gesehen, auch nicht am Grunewald, das bei mir ein erhabenes Gefühl der Begeisterung hervorgerufen hätte, sodass ich spontan hätte ausrufen wollen: Ach, ist das schön hier! Ich fühlte mich dort auch nie besonders wohl, sondern fremd. Was ich sonst nicht kenne, denn schließlich ist Deutschland meine Wahlheimat.

    • Zehlendorf
      Ja es geht eben nichts über gepflegte Vorurteile.

      Der mittlerweile schon etwas abgeflaute Berlin-Hype nervt natürlich – aber die Stadt oder eher bestimmte Gegenden dort können einem schon ans Herz gewachsen sein. Besonders wenn man sie nämlich noch geteilt und heruntergekommen erlebt hat (siebziger und achtziger Jahre). Und wenn man damals in den verslumtesten Gegenden unvermutet „Wurzeln“ entdeckt hat (in diesem Falle ehemaliger Wohnort der Ur-Ur-Großeltern).

      München ist natürlich viel aufgeräumter, bequemer, vielerorts auch schöner und vor allem bürgerlicher – Hamburg in vielen Teilen übrigens auch – nicht zuletzt weil München den mit starkem Wachstum anscheinend unvermeidlichen Übergang zum Metropolen-Moloch noch nicht geschafft hat. Das Wetter und eine gewisse katholisch-südliche Lebensweise tragen ihren Teil bei. Allerdings zeigt Köln, dass die katholische Lebensweise durchaus mit einer gewissen Verslumung kompatibel ist …

      Da ich inzwischen Rentner bin, gefällt es mir jetzt in München sehr gut.

      Aber als ich mich jung und abenteuerlustig etwas in der Welt herumgetrieben habe, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, nach München zu ziehen. …

      Gibt es eigentlich in „Prantlhausen“ kein UMTS? Und keine entsprechende UMTS-Schickeria?

      Ansonsten nehme ich diese lokalpatriotischen Sticheleien eher als pikantes Gewürz in einer ansonsten interessanten Diskussion.

    • Ich war jung und abenteuerlustig und habe mich in einer Woche entschieden, nach Berlin zu gehen. Aber es war dort hässlich, kalt und die Menschen waren mir unendlich fremd. Davor dachte ich mir „Bayern, Du bigottes CSU-Anhängsel“. Nach 2 Monaten Berlin merkte ich, dass ich a) immer innerlich jubelte, wnen ich an der Avustribübne Richtung Süden fuhr b) die Hand freudig streckte, wenn ich an die Zonengrenze kam und c) nur schwer zu bewegen war, wieder nach Berlin zu fahren.

      Es ist einfach dreckig, unfreundlich, kalt, und ohne jeden Charme. Die Menschen sind in einer Art gierig und beschränkt, die mir als Bayer völlig fremd ist.

    • @D. A.
      „Die Menschen (…)“ Ich wills nicht wiederholen; ich kann mir sogar vorstellen, wie Sie zu dem Eindruck gekommen sind. Immerhin habe ich mein Studium auch in Potsdam begonnen – obwohl ich es mir aussuchen konnte – weil ich nicht jeden Tag durch die Innenstadt wollte. Musste ich dann aber doch. So – gäbe es etwas, dass Sie versöhnt? Soll ich eine Torte backen? Wenn nicht: Es tut mir leid, wenn ich Ihren Eindruck vertieft haben sollte, aber dann kann man eben nichts tun.

  21. Titel eingeben
    Ihr Artikel ist der zweite gute Artikel heute auf faz-net, der mich nachdenklich macht.

    Der erste war über die mutige Frau Rana Ahmad Hamd und ihre Flucht aus Saudi Arabien.

    Das schlimme war, am Ende des Textes dachte ich spontan:
    „Flieh weiter nach Westen in die USA oder nach Kanada, hier bist du noch nicht in Sicherheit!“

    • Ich denke, in einigen Regionen wird nes bitter und in anderen wird man nichts spüren, weil da Ordnung herrscht.

  22. noch besser ohne
    Lieber Don,

    meine Gedanken schlagen gerade Kabolz. Vielleicht bin ich ja wirre – aber kann es vielleicht sein, dass der einzige Weg hinaus eben der durch den smarten Irrsinn ist? Dass es – zumindestens im Groben – nichts hülfe, sich dem zu verweigern? Und dass es trotzdem ein ganz und gar schrecklicher Gedanke ist, dass junge Menschen auch noch höchst freiwillig von dem Kakao trinken? Ich kenne mich nicht mehr aus … Haben Sie das Haus in Italien eigentlich gekauft? Und hat es auch einen Panikroom? Das wär mal was. Auch wenn Sie sowas offenbar nicht brauchen. Sonst säßen Sie schon drinnen und würden den Rest der Welt ignorieren, weil Sie es können.

  23. Rassismus ist immer Mittel zum Zweck
    und eng verbunden mit Nationalismus, Patriotismus, Sexismus, Fanatismus, Katholizismus, Islamismus, Kapitalismus, Imperialismus, Faschismus …

    All das ist geeignet, Menschen zu vereinen und diese ohne großes Nachdenken zu Handlungen zu bewegen, die sie sonst nie in Erwägung gezogen hätten. Die Technik ist dabei eine große Hilfe, da sie es ermöglicht, Themen omnipräsent zu machen. Angesichts des so stattfindenden Dauerbombardements fällt das selbstständige Denken, dessen Notwendigkeit uns die Technik ja weitestgehend abnehmen möchte, manchem nicht mehr ganz so leicht. Man kommt ja auch nicht mehr hinterher, was all die Einzelfälle, Shitstorms und Aufschreie betrifft.

    Und das fehlende Denken ist das Problem, denn so wird nicht wahrgenommen, daß der Rassismus nur Mittel zum Zweck ist, daß das Ziel nicht die Bewältigung der Flüchtlingskrise oder anderer rassismustauglicher Probleme ist, sondern die Erlangung wirtschaftlicher, politischer oder sonstiger Macht ist.

    Das wirklich interessante am Rassismus aber ist, daß er sich, solange er noch nicht zur Massenbewegung geworden ist, meist nur anonym darstellt. Nachbarn, Freunde, Arbeistkollegen oder auch Familienmitglieder sind selbstverständlich ausgenommen. Da spielen Hautfarbe, Religion, sexuelle Eigenheiten oder Eßgewohnheiten kaum eine Rolle. Immer sind es die anderen, die, die man nicht persönlich kennt, die problemlos in rassistisch gezimmerte Schubladen gesteckt werden – ganz pauschal.

    Und wie ich das so schreibe, kommen mir wieder Zweifel. Ich frage mich, wo fängt Rassismus an und wo hört er auf? Ist der Hinweis auf die Unmöglichkeit einer Integration angesichts kultureller Unterschiede nicht auch schon Rassismus? Ist Assimilation statt Integration Rassismus? Ist das Schließen von Grenzen Rassismus? Sind Grenzen nicht schon an sich Rassismus? Und warum fallen mir dazu immer die Briten und „out of bounds“ ein? Gibt es Feinheiten beim Rassismus? Ist ein bißchen Rassismus denn kein Rassismus?

    Ich fürchte, der alltägliche Rassismus fällt uns kaum noch auf.

    • A bisserl Diskriminierung nist immer da und auch nicht sooo schlimm. Nur menschlich. Aber wenn es ideologisch wird, wird es bitter.

    • na, und was ist mit dem Protestantismus,
      oder Alpinismus oder Archaismus oder ….

    • Sie haben da was vergessen
      Nämlich den Sozialismus und den Internationalismus … Und natürlich den Genderismus und den Anti-Phobismus (Den Begriff lass ich mir patentieren!).

    • Titel eingeben
      „Nationalismus, Patriotismus, Sexismus, Fanatismus, Katholizismus, Islamismus, Kapitalismus, Imperialismus, Faschismus …“
      und Pflaumenmus, Apfelmus…

    • Hedonismus finde ich, gemischt mit Zynismus und Atheismus, prima.

    • Bohnern ...
      irgendwie glänzt hier der Boden, weil der sprichwörtliche Hamster bohnert.

      OMG, wie hier das schnöde Wort ‚Rassismus‘ als silber bullet neu erfunden wird gegen alles was irgendwie schief ist. Schrecklich!

      Und wenn ihr das schon machen müsst, bitte erst wenn ein neuer Ausdruck gefunden ist, der das bezeichnet was Rassismus bis vor kurzem bedeutet hat.

    • Das Lustprinzip
      könnte die Welt besser machen, solange nicht des einen Lust des anderen Frust bedeutete.

      Ach ja, da war ja noch was, die Hedonistische Internationale.
      http://www.hedonist-international.org/

    • Dass wir den aber auch vergessen haben ...
      Den _Aktivismus_ (z.B. bei der sächsischen NGO „Pegida“ etc.)

  24. Heute - gestern
    Heute EDGEland, gestern „Tal der Ahnungslosen“.
    Ja mei.

  25. Kirchenfürsten
    Euer Eminenz! Das könnte dem Bub vom Augstein so passen.

  26. Schreibfehler?
    Im verlinkten Artikel im Standard steht zehn Prozent…nicht !0%
    Bitte verbessern, sonst liest man 0%!

    • Hab ich doch langst gemacht.

    • Titel eingeben
      !0 %
      Die werden immer noch bei mir angezeigt – und übrigens sind es 11%, wenn man 8,4% und2,6% addiert.

      Und die 12%, welche „Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen“ sich zugutehalten, leiden ja an einem ähnlichen Wahn.

      Ich habe mal aus dem Bayerischen Verfassungsschutzbericht die dafür in Frage Kommenden time lapse edger herausgeschrieben, natürlich noch keine „Rennaicance“:
      Rechtsextremismus + PEGIDA + Islamfeindlichkeit:

      Bürgerinitiative A (BIA) e. V. (BIA-Nürnberg)
      Bürgerinitiative Ausländerstopp München (BIA-München)
      Bürgerinitiative Ausländerstopp Augsburg (BIA-Augsburg)
      Bürgerinitiative Soziales Fürth e. V. (BiSF)
      Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz e. V. (BiSAO)
      Gesellschaft für Freie Publizistik e. V. (GfP)
      Aktivitas der Burschenschaft Danubia München
      Aktivitas der Burschenschaft Frankonia Erlangen
      Europäische Aktion (EA)
      Midgard e. V.
      Freien Netzes Süd (FNS)
      Kameradschaft Altmühltal
      Freie Kräfte Berchtesgadener Land
      Division Franken
      Fränkischer Heimatschutz (FHS)
      Kameradschaft Unterfranken (KSU)
      Hammerskins (HS)
      Voice of Anger

      PEGIDA Ableger mit extremistischen Bezügen
      NüGIDA
      PEGIDA Franken
      PEGIDA-München – zur Förderung staatsbürgerlicher Anliegen e.V.
      PEGIDA Nürnberg

      Personenkreis um Michael Stürzenberger
      Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie DIE FREIHEIT,

      Türkische Rechtsextremisten: ÜLKÜCÜ-Bewegung („Idealisten“-Bewegung) ?

      Könnte dies ein Möglein sein, warum Sie sich Berliner Netzaktivistinnen als Feinde warm halten – die Distanz zu unliebsamen Begegnungen im Reallife ist sehr viel größer als bei den oben genannten Gruppierungen…? ;)

    • Seltsam
      aber oben steht bei mir immer noch „!0%“. Wenn das seit gestern abend korrigiert ist – ein Problem mit den Blog-Updates oder Caching?

    • Ich sehe ea auch gerade – hinten steht es ricthig, vorne falsch. Mist.

  27. Abstiegsgesellschaft - http://www.faz.net/-gqe-8i3u3
    Oliver Nachtwey beschreibt dort sehr gut eine Ursache, die es dem Rassismus richtig leicht macht – die soziale Ungleichheit. Denn die wird nicht nur durch die Flüchtlinge, sondern ganz generell immer größer. Und nichts fördert Rassismus mehr, als die Möglichkeit, sich an Sündenböcken abzureagieren. Von Rassismus gegen Politiker und Kapitalisten habe ich dagegen noch nie etwas gehört.

    • Der Rassismus gegen Reiche heisst Erbschaftssteuerkampagne-

    • Mit Verlaub,,,,
      Der Vergleich ist schon etwas arg albern….

      Nur ein Depp nimmt es einem Erben übel, wenn er lieber keine Erbschaftssteuer bezahlen will, jeder würde in der Situation so denken.

      Rassismus besteht aus Unterschieden die so wie sie gemeint sind, nicht existieren.
      Der Unterschied zwichen einem Lohnempfänger, dessen Steuern nach 180 Std entfremdeter Arbeit im Monat gleich einbehalten werden, und einem Menschen der von Beruf Sohn und ohne eigene Leistung reich geworden ist, könnte grösser kaum sein.

      Natürlich sind die Normalos an sowas selber schuld, denn die Macht der Herrschenden stützt sich voll und ganz auf die Unfähigkeit der Massen, angemessen auf solche Zustände zu reagieren.
      Es ist einfach wirklich ein wenig albern so zu tun, als sei der Wunsch an solchen Zuständen etwas zu änderen „Rassismus“….

    • A shepherd must tend his flock. And at times... fight off the wolves.
      Jesus, Don, wird das jetzt hier die Klagemauer der Billionärströten?

      Der Staat operiert nicht rassistisch, der Staat raubt alle Menschen gleich aus. Bis aufs Hemd. Und da die Unterschicht und bald auch die Mittelschicht nur noch ihr Hemd haben, kommen jetzt die Reichen dran.

      Echte Probleme? gerne:
      Gestern Gespräch mit Lagerarbeiter einer Zeitarbeitsfirma die für einen großen deutschen Automobilhersteller in Stuttgart/Böblingen arbeitet:

      Vor zwei Monaten bekam er den Auftrag 50 Flüchtlinge einzuarbeiten. Nachdem das erledigt war, kam die Kündigung für ihn und weitere 49 Angestellte, die jetzt von den Flüchtlingen ersetzt werden, weil der Staat deren Gehalt fast vollständig übernimmt (Inklusion!) Folglich haben jetzt die Facharbeiter aus Syrien die Lagerarbeiter ersetzt, und bezahlt wird das nicht vom Markt sondern vom Staat, der sich das Geld von den Reichen über Erbschaftssteuer wieder reinholen wird.
      Ich warte darauf, dass der gefeuerte Lagerarbeiter als Hooligan durch Frankreichs Straßen läuft. Als Übung für Deutschland Zukunft.
      Dank der Politik der weißen Frau.

    • Stützen der Gesellschaft
      Wer wirklich extrem reich ist, sollte zumindest fair sein gegenüber seinem Umfeld.Z.B., wie mir bekannt, als vielfacher Zigmillionär nicht den Tarif der Putzfrau drücken wollen von 14,00€ auf 12,00€, obwohl vor der 3fachgarage sichtbar für alle ein Ferrari, ein Porsche, ein Benz-SUV stehen.

      Letzten Sommer hatte ich Besuch aus Dresden, einen Makler, der auch in Florida zugange ist.Mein Gärtner war da, um die Sträucher und Hecken zu schneiden.Er kommt aus dem Nachbardorf. Mein Gast fragte: Was zahlst du hier?
      Ich: 40,50€ und Mwst.
      Er: Ich meine die Stunde!
      Ich : Das ist der Stundenlohn.
      ER: Bist du bescheuert? Mehr wie 5,00€ zahle ich keinem. Putzfrauen oft nur 3,00€.(Osteuropäer) Ich habe ihm meine Meinung gegeigt.Als ich ihm sagte, dass er auch an eine potenzielle Revolution denken sollte, kam von seiner Seite, er habe immer eine Pistole dabei – auch hier. Sie läge oben im App.

      So kann das nichts werden in unserem Staat, der wir ja alle selbst sind.Ausdrücklich möchte ich die vielen Beamten-Privilegien und deren Denken in gewissen Kasten einbeziehen, der Polizist ist nicht gemeint.
      Journalisten sollen ja auch viel Sonderkonditionen haben…

      z. Zt. wird überall die Grundsteuer gewaltig angehoben, um 50% und mehr, um nicht sparen zu müssen.Die kommunalen Zuschüsse für mancherlei Schmarren werden nicht angetastet.Alle wollen wieder gewählt werden.

    • @Otto Meier
      Von wegen „… nichts fördert Rassismus mehr, als die Möglichkeit, sich an Sündenböcken abzureagieren. Von Rassismus gegen Politiker und Kapitalisten habe ich dagegen noch nie etwas gehört.“

      Wie war das noch gleich mit dem traditionellen Judenhass? Vor dem Aufkommen diverser Rassentheorien, als es noch um Rothschild, um Banken und um Schulden ging? Wie war das mit dem Hasskampagne gegen den Aussenminister Rathenau, die schließlich zu seiner Ermordung führte?

      „Attention! Un train peut en cacher un autre“ (Achtung, ein Zug kann einen anderen verdecken“) steht an französichen Bahnübergängen … .

    • Tja, wie war das denn, Thomsen?
      Das Finanzjudentum war kein Rassismus gegen Kapitalisten, sondern gegen Juden. Und Rathenau wurde wegen des Vertrages von Rapallo ermordet, nicht weil er ein Politiker war. Aber ich will das auch nicht überstrapazieren, denn eigentlich wollte ich damit zum Ausdruck bringen, daß sich der Rassismus gegen die richten sollte, die ihn für ihre Zwecke instrumentalisieren. Und da stehen Politiker neben Kapitalisten nunmal ganz vorne auf der Liste.

      Es macht halt wenig Sinn, beispielsweise die Flüchtlinge anzugreifen, wenn die Fluchtursachen doch das eigentliche Problem sind, das die Flüchtlinge jedoch nicht verursacht haben. Und die Fluchtursachen haben nunmal überwiegend bis ausschließlich politische und wirtschaftliche Gründe.

      Na ja, war vielleicht ein wenig unglücklich formuliert.

    • Das neue Volksidol: Millionär zum Anfassen
      @Ottto Meier
      Was die Erbschafts-/Reichensteuern angeht, so wurde das Volk mi Hilfe des Privat-TV dazu umerzogen, in den Superreiche ein neues Idol zu erkennen. Skurrile Multimillionäre, die sich volksnah geben, werden zu neuen TV-Stars. Millionäre zum Anfassen: unkultiviert und schlicht, auf eine platte Art unterhaltsam, wie einer von „uns“, den Zuschauern. Vermutlich spiegelt der protzige lockere Lebensstil mit Dauershopping und Schönheitschirurgie ziemlich genau das wi-der, wovon die Massen träumen, im Fall, dass sie im Lotto gewinnen sollten.

      Wenn es gelingt, die demokratische Mehrheit dergestalt zu manipulieren, dass sie glaubt, mit dem reichsten 1 % im gleichen Boot zu sitzen, kann der staatlich gestützte Neofeudalismus wachsen und gedeihen. Ich hatte auf SPON Forum immer wieder beobachtet, wie eine Menge arme Schlucker sich für die Interes-sen der Milliardäre und Großkonzerne stark macht und sich mit deren Interessen identifiziert. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

      Btw. Niemand kann Frau Merkel Wahlbetrug vorwerfen. Ihr Wahlversprechen 2009 hieß: Stärkung der Starken. Dumm nur, dass damit nur 1% der Bevölkerung gemeint war.

    • Hirntoten-TV, Tamarisque,
      so nennt mein Bruder solche Sendungen. Da hilft nur zappen oder ausschalten. Wobei letzteres angesichts der allgemeinen Programmqualität überwiegend die bessere Wahl ist.

      Was Milliardäre, Großkonzerne und deren Unterstützung durch arme Schlucker betrifft, so wäre grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, wenn es denn stimmte, daß die Unterstützung der gesamten Gesellschaft zugute käme. Das wird ja immer behauptet, ist aber nicht so. Wenn ich mich recht erinnere, hat Oliver Nachtwey die Realität ganz gut mit dem Aufzug beschrieben. Solange es nur einen Aufzug für alle gibt, kann alles gut sein. Gibt es zwei Aufzüge, die sich in unterschiedliche Richtung bewegen, ist nichts mehr gut.

      Die Politik hat die in der Verfassung enthaltenen Staatszielbestimmungen verraten. Damit hat sie die Gesellschaft nachhaltig negativ verändert. Was nach und nach in kleinen Schritten geschah, bedürfte nun großer Schritte, das zumindest wieder rückgängig zu machen. Aber nicht nur die SPD zeigt mit ihrem Festhalten an der Agenda 2010 usw., daß die Politik dazu nicht in der Lage zu sein scheint.

      Leider wenden sich die Bürger mangels demokratischer Mittel nicht gegen diese Politik, sondern suchen sich die jeweils schwächere Gruppe der Gesellschaft, der sie die Schuld zuweisen und an der sie sich abreagieren. Das aber kann, wie wir sehen, keine politischen Veränderungen zum Besseren bewirken. Es ist ein einziges Trauerspiel.

  28. Nerds
    17h33 link:
    http://www.welt.de/kultur/article156257927/Warum-tapsige-Nerds-nicht-mit-Frauen-koennen.html

    In Zehlendorf/Lichterfelde haben sie irgendwo ein Flüchtlingsheim, vorher abgestimmt mit den Bürgern.

  29. aus dem November
    Ist das der Himmel oben auf den Bildern, das Blaue? Hier ist ein grauer Novemberabend angebrochen.
    Zum Nachdenken regte mich heute das funkelnagelneue i-phone von dem Neuen an. Das Problem ist weniger, das wir das zahlen, sondern, dass die zu nichts kommen werden, wenn sie gleich ihr Geld ‚rausschmeißen. Das ist, wie wenn man sich vom ersten Gehalt die Anzahlung für einen A3 leistet. Es wird schwierig werden, solchen Menschen klarzumachen, was eine Umlagerente ist. Oder eine Bildungsinvestition. Lernen.
    Investieren Sie in apple. Die kaufen alle i-phone.
    Ich fürchte nur, dass die ehemalige Clientèle zu Samsung umzieht. Eine Armlänge. Haben wir bei Produkten schon lange. Image. Das Geheimnis des modernen Wettbewerbs. Mindestens Armlänge Abstand zum Nachbarn.
    Der Facebook-Eintrag von Boris Palmer von gestern zeigt eine bedrückende Anspruchshaltung (lieber Bomben als warten).
    Das Stück habe ich wohl inzwischen verstanden, aber die Wetterfront saugt jeden Gedanken dazu auf.

    • Ich kenne die Kreise, Vermögensbildung wird da verachtet und der Hausbauer gilt als Depp. So bleibt natürlich Geld für den Digitalplunder.

    • Reaktionärer Kram
      Sparen, Vorsorgen, Planen, all das war gestern. Mit veralteten Lebnsentwürfen haben solch Leute nichts am Hut.

    • Veraltet?
      Naja, ich bin auch veraltet genug um sagen zu können, dass es sich nicht grundlegend um eine Veränderung handelt. Von denen, die mit mir in Kindergarten, Grundschule oder auch Gymnasium waren, sind ebenfalls genug Baden gegangen.
      „Sparen, Vorsorgen, Planen“ war bei vielen auch nicht drin – entweder nicht im Kopf oder ganz einfach nicht im Rahmen des Möglichen.

      Wenn sich etwas geändert hat, meiner Meinung nach, ist es das Anspruchsniveau. Oder überhaupt die Ansprüche.
      Wie so häufig gefallen mir die englischen Proverben auch in diesem Falle besser: „Nobody owes you a living“. Ich bezweifle dass die Mehrheit der Menschen heutzutage das genauso sieht. Flutlinge oder Autochtone. Letztere würden sich auch nicht grundsätzlich anders aufstellen als die Menschen, deren Facebook-Eintrag (überaus lesenswert!) Boris Palmer galt.

    • Man verlässt sich auf die Leistung des Staates und findet das gut so. Das war früher anders. Machen Bürgerkinder auf dem Weg in die ganzen Stiftungen, Vereine und Berufsopfergruppen aber auch nicht anders.

    • Gehts nicht ne Nummer kleiner????
      Apple Produkte sind seit ihrer Einführung für die meisten Konsumenten immer schon nichts anderes als Kompensationen für das eigene Zu-Kurz-Gekommen sein…

      Das ist bei Deustchen so, da sollte man bei Flüchtlingen, wie bei jüngeren Menschen generell, nichts anderes erwarten.

      Und dann dazu solches Geschwätz:

      „Sparen, Vorsorgen, Planen, all das war gestern. Mit veralteten Lebnsentwürfen haben solch Leute nichts am Hut.“

      Recherchieren sie doch einfach mal, wieviel % der Bürger heute noch eine langfristig feste Anstellung haben, und deshalb mit einem regelmässig zur Verfügung stehenden Einkommen planen können!

      Und, Ja! Don…..!

      „Man verlässt sich auf die Leistung des Staates und findet das gut so.“

      Das ist auch völlig angemessen und zu erwarten in einem Staat dessen Regierungen seit 30 Jahren neo-liberale Politik machen, die dem 1% nützen und dabei den Massen Jahr für Jahr eine sich verschlechternde Lebens Qualität kreieren. Und sogar die Mittelklasse lässt sich nach wie vor bieten, was mir wohl ewig ein Rätsel bleiben wird….

  30. liebe TUNNEL bauen statt frauen bespringen, oder BEIDES ?
    @Boooster

    der geile bock, hemmungslos und frauenbespringend, der „testosterongesteuerte linksblinker“ (von SPON geklaut), ja das ist doch die wahrheit über den weissen, heterosexuellen, potenten, alten, gefährlichen (laut SZ) MANN………ja was soll er machen beim anblick eines knutschenden, sich im vorspiel befindlichen paares bei einem PaulMcCartney-konzert das überall veröffentlicht wird und ihn völlig übersexualisiert – und seine triebe nicht exekutiert.

    dann lieber gut freund mit friedlichen tunnelbauern und abschiessern von KASSAM silvester – raketen aus kindergärten……….was machen die den sonst noch, woher kommt den die extem hohe geburtenrate im Gaza-strip !

    lieber DON, unter EDGE vermutete ich bisher den gitarristen von U2 !

    • Wie man bei Appelbaum sieht: Kein Sex mit sozial überengagierten Netznutzerinnen, das geht schief.

  31. Emotionale Zeiten
    Erscheint es nur mir merkwürdig, wie seit einiger Zeit kaum noch Fakten berichtet werden, sondern alles emotional aufgeladen wird? Hier, die „guten“, dort die „bösen“. Die Studie zur „neuen Rechtsextremität“ habe ich mir durchgelesen, und finde sie doch sehr fragwürdig. Keinerlei Abstufung, die Fragen sehr extrem, und ein „na ja, ein wenig schon“ wird zu einem klaren Ja deklariert. Finde ich es also eklig wenn sich Männer in der Öffentlichkeit küssen? Eigentlich nicht, aber wenn es zu heftig wird finde ich es immer unpassend, auch bei Heteros. Und zack, finde ich Schwule also eklig?

    Und dieses ewige Opfernarrativ. Alle die in unser Land kommen, sind Opfer. Von irgendwas. Stammen sie nicht aus Kriegsgebieten, ist halt die Erbsünde Kolonialismus schuld. Und wenn wir unser Land nicht umbauen und das Grundgesetz durch die Scharia ersetzen, sind wir schlechte Menschen.

    Frau Stokowskis Kolumne stieß mir beim Lesen derart sauer auf, daß ich Mittags schon Alkohol zur Beruhigung brauchte. Wie kann es sein, daß so etwas veröffentlicht wird? Sie verunglimpft die Hälfte der Bevölkerung, und wird dafür noch bejubelt? Wenn man nun statt Mann etwas anderes einsetzt, könnte man das so schreiben?

    Aber Männer sind die Prügelknaben. Selbst nach hartem Nachdenken fällt mir nichts ein, wo Männer in den letzten Jahren einmal positiv beschrieben worden wären. Auch im Öffentlichen Raum wenden sich Plakatierungen stets an Frauen, egal ob es um Hilfe, Gesundheit, Wohlfühlen oder sonstiges geht. In Werbung, Filmen und Serien taugt der Mann meist nur zum Trottel, der nichts auf die Reihe bekommt. Dann greift das Frauchen ein, und hat trotz Beruf, Kindern, Diskriminierung und sonstiger Überforderung alles im Griff.
    Es gibt sogar eine Studie darüber, schon der Disney Channel zeigt Kindern, wie unfähig der Papa, und welch in Allroundtalent die Mama ist. Frühe Prägung ist eben wichtig.

    Aber die Woche gipfelte in einem Artikel auf SPON, über eine Frau, die ihr Kind ermordete. Armes Hascherl, der Alltag holte die Beziehung ein. Sie gab zuviel Geld aus, ging öfters fremd, wurde immer unzufriedener und … Setzte die Pille ab. Zitat: „Dieser Fall ist vielmehr eine Tragödie, die sich aus den unerfüllten Sehnsüchten einer Frau entwickelte. Einer Frau, die nie Täterin werden wollte, die niemand als Täterin in Verdacht hatte.“

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-mutter-toetet-baby-lange-haftstrafe-a-1097811.html#ref=recom-plista

    • „Wie kann es sein, daß so etwas veröffentlicht wird? Sie verunglimpft die Hälfte der Bevölkerung, und wird dafür noch bejubelt?“

      Weil manche Deutsche bei nicht in der Lage sind zu abstrahieren. Handeslübliche polnische Antisemiten würden auffallen, aber wenn so eine mit Laurie Penny eine isrealfeindliche Freundin hat und Männer hasst, ist das doch keine Hetzerin wie aus dunkler Epoche, weil Frau und so aus Polenn stammend und mit 5 Kilo Photoshop augebessert (so eitel dann doch).

    • Laurie Penny, Laurie Penny....
      Ausser dem Namen wusste ich von der Dame bisher noch überhaupt nichts, kein einziges Wort. Also hab ich mir die Zeit genommen den oben angegebenen Link

      http://www.newstatesman.com/laurie-penny/on-nerd-entitlement-rebel-alliance-empire

      mal genauer anzusehen und….

      Ich konnte an dem Artikel nichts aussetzen…. Er war sachlich und korrekt, noch erfreulicher war der erste Kommentar darunter, der von einem Mann stammt.l

      Sehr viel Ehrlichkeit und korrekte Beschreibung der Welt da draussen.

    • @TDV
      Das können Sie halten wie Sie wollen. Wenn tiefer in die Netzwerke der 3rd Wave Feministinnen schaut, wird man für das, was zwischen den Zilen steht empfänglicher. Manches klingt oberflächlich ganz logisch und sachlich; was mich enorm stört ist diese Dauerbeschallung mit der Botschaft alle Frauen seien, gut, nett, friedfertig und Opfer einer „strukturellen Unterdrückung“. Männer kommen nie gut weg, sie sind die Unterdrücker aller anderen und Beherrscher der Welt. Das manifestiert sich in der fortlaufenden Wiederholung von Begriffen wie Patriarchat, „tocox masculinity“ (was mir noch niemand genau definieren konnte, aber es klingt so schön unterschwellig bedrohlich).

      Wenn man in der Kolumne von Frau Stokowski nur „Männer“ gegen „Ausländer“ tauscht, kann man sie als Rede der Lega Nord oder Front Nationale verkaufen. Ich finde derartige Rhetorik ganz übel.

    • maciste grüßt die samsara
      männer nehmen vieles hin und lügen sich und der welt alles zusammen, um bei frauen zum schuß zu kommen – die biologische evolution ist vorerst unbezwingbar. indes sollten frauen, feministinnen und aktivistinnen sich nicht täuschen – männer können auch immer noch anders, wenn es gefordert ist: in der ostukraine spricht niemand mehr von „femen“.
      battle on.

    • Samsara wie werden langsam auffällig!
      NICHTS von ihren Vorwürfen trifft auf den Laurie Penny Artikel zu, den sie natürlich nicht mal gelesen haben!

      Wozu auch diese Fakten nerven ja alle immer nur, und sie haben ja schon eine Meinung. Da muss man dann nicht mehr denken.

    • On Nerds entiltelment
      Der Text ist nun wirklich eine Ansammlung von Klischees.
      1. Alle Männer sind Böse
      2. Wir wurden in unserer Jugend von der bösen Gesellschaft traumatisiert
      3. Und die Nerds sind die schlimmsten, weil a) Mann & b) Trauma. Und jetzt terrorisieren Sie jede Frau, die Ihnen über den Weg läuft.
      Peinlich!

    • Opfer
      Alles Opfer der

      bösen , meist alten, weißen Männer.
      Ausnahmslos.

      Wieso sollte ausgerechnet Stokowski eine Ausnahme bilden in der Riege
      der Diez, Berg, Jakob Augstein-Walser und Lobo angehören?

      Die Linie des Spiegel / Spon ist seit Jahren klar.
      Ok wenn es gegen das Interesse des deutschen Volkes geht.
      Ein Diez zieht nicht nach Wilhelmsburg oder (Nord)neukölln.
      Er setzt sich wie ein Thomas Mehr (Mitbegründer der taz) nicht den Zuständen aus die dieser herbei geschrieben hat.
      Dafür ist das „rechte Pack“ da. Auch daran zu sehen das gegen eine Unterkunft in Blankenese geklagt wird.

      Lesen Sie alte Artikel des Spiegel (Druck).
      Dann fällt es richtig auf. Das alles wäre heute so was von
      rechtsextrem / rassistisch, die würden sich selbst anzeigen.
      Beispiele:
      „Tötet, tötet“
      (Interessant der Textteil der sich mit jüdischen Demos in Europa beschäftigt und sich dann überlegen wie es heute aussieht).
      „Die Türken kommen“
      „Die Reichen werden Todeszäune ziehen“
      Ein Buchauszug eines Gastautors, der erstaunlich hellsichtig ist.
      Man ärgert sich weil schon damals klar war was passiert.
      Wie HEUTE. Ein „Hintergründler“ Anschlag kommt sicher wie das
      Amen in der Kirche. Eine Frage der Zeit.
      Bzw. Hatten wir schon. Der Angriff auf den Sikh Tempel. Glücklicherweise nur Verletzte.
      Müssen wir aushalten.
      Wenn dann eine schwer bewachte Frau erzählt: „Angst wäre ein
      schlechter Ratgeber“ belle ich vor Wut. Eben weil es vermeidbar wäre.
      Wenn wir in Deutschland so viele aufnehmen würden wie Kanada und
      die USA ZUSAMMEN wäre es mehr als genug und trotzdem nur 1/10
      der jetzigen Menge (USA: rd. 70.000, Kanada: rd. 30.000)
      .und wir hätten nur 10% der Probleme und könnten unseren „Gästen“ gerechter werden. Sei es in der Länge der Verfahren,sei es bei der Unterbringung, sei es bei den Sprachkursen.
      Zu einem Zehntel der Kosten!

      „Hier steigt eine Giftsuppe auf“

      „Neuere“ Artikel:
      „Mekka Deutschland“
      „Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert“
      „Wie viel kostet ein Ausländer?“
      Über die Integration in Dänemark. Interessant wie schnell die rege Diskussion beendet war und der übliche Link, selbst zu geschlossenen
      Diskussionen, nicht mehr zu finden ward.

      Nebenbei: Haben in erster Linie die vermtl. Täter Schuld,
      aber welche Frau lädt 5/6 UNBEKANNTE Männer zum zechen in seine
      Wohnung ein? Zumal unbekannte „Südländer“?! Die haben schon kulturtechnisch überdurchschnittlich oft ein ein Problem mit Frauen.
      Das ist Darwin Award verdächtig.
      Auch in München.

      Ich schaue auch verstärkt was um mich herum passiert.

    • A propos - wo kommen die ganzen jungen Aktivistinnen her,
      und warum sind sie so aggresssiv?

      Es scheint sich geradezu um eione Epidemie zu handeln.
      Grüne Jugend, Linke Jugend, SPD-Jusos – ob Bund oder Land – oder bei irgendwelchen organisierten menschenfreunlichen Aktivitäten – anscheinend überall werden dumme überhebliche Politaktivistinnen, die irgendwelche Polit- und Gesellschaftswissenschaften studieren, und anscheinend keinerlei Lebenserfahrung besitzen, zu Vorsitzenden oder zu „Expertinnen“ berufen und können dann Verlautbarungen ihrer „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ als Schlagzeilen durch die Medien schicken.

      Da sie jung sind, sehen sie akzeptabel aus und verfügen manchmal über einen gewissen Charme (Sexismus-Alarm!) – aber wenn sie den Mund öffnen, dann verlautbaren sie nichts als provozierende Dummheiten, die nicht einmal originell sind:

      gegen „alten weissen Mann“,
      gegen den „jungen weissen Hetero-Mann“
      gegen „das Patriarchat“,
      gegen überall verbreitete „rape Culture“
      gegen XXX-Phobie (für XXX Islamo- Homo-, Quee- ad libitum einsetzen , aber keinesfalls Germano-, Dextero-, Christo-,Hetero- Phobie)
      gegen „Patriotismus“
      etc. etc.

      Die Möglichkeit dass die geäußerten Phrasen Ausdruck gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sein könnten, wird natürlich gar nicht in Betracht gezogen.

      Leider lassen sich viele Journalisten, auch männliche durch das Gequake so beeinflussen, dass sie diese Phrasen einfach nachplappern – siehe z.B. hier:

      http://ze.tt/maenner-seid-weniger-bedrohlich/?utm_campaign=zonteaser&utm_medium=teaser&utm_source=zon

      Da fordert ein eingeschüchterter Mark Heywinkel, der „was mit Medien macht“ :
      „Männer, seid weniger bedrohlich!“.

      Der junge Mann kommt selbstverständlich nicht auf den Gedanken, dass die im Durchschnitt größere Aggressivität und das spezifische Sexualverhalten von Männern irgendetwas mit Genen, Hormonen, Evolution usw. zu tun haben könnten, und männliche Unfähigkeit zur Selbstkontrolle etwas mit Erziehung und also mit Kultur zu tun haben könnte – ersteres verbietet ja die Gender-Ideologie als „Biologismus“ und letzteres wäre ja „kultureller Rassismus“.

      Stattdessen fühlt sich der junge Mann fremdschuldig dafür, ein „weisser Hetero-Mann“ zu sein. Als ob es in Indien, Afrika oder Ostasien usw. keine aggressiven Männer gäbe, als ob dort keine Vergewaltigungen geschähen, als ob der relativ weisse „IS“ deshalb schlimmer wäre als der relativ schwarze „Boko Haram“, und als ob der mutmassliche Mörder Silvio S., als ob Jürgen Bartsch und Fritz Haarmann Hetero-Männer gewesen wären. Mit einem Wort – er wiederholt sinnlose Parolen ohne darüber nachzudenken. Was bleibt, ist sein Schuldgefühl als „junger weisser Hetero-Mann“.

      So wie andernorts einfach mal so behauptet wird „alte weisse Männer“ seien an allem Unglück dieser Welt schuld …

      Beunruhigend ist nicht, dass manche Leute so etwas glauben, sondern dass es als Selbstverständlichkeit in den Medien verbreitet wird, dass man den o.a. Aktivistinnen und ihren männlichen Followern so Plattformen bietet, von der sie diesen Unsinn verbreiten können, und der Eindruck erweckt wird, solche Ansichten seien „gut“ und „normal“.

  32. Und erst das rückständige Land deutscher Muslime
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/warum-deutsche-muslime-abneigung-gegen-fluechtlinge-haben-14059221.html

    Welch Erkenntnis. Muslimischer Glaube und Migrationshintergrund und Ressentiments gegenüber Flüchtlingen schließen sich nicht aus! Doch ein von unbeugsamen, im Konsens des Justizministers und seiner Beraterinnen vereinten Antirassisten bevölkertes virtuelles und journalistisches Dorf hört nicht auf, dem Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die dissidenten Deutschen, einige von ihnen Juden, einige von ihnen Muslime, die versuchen, in dieses gut gesicherte Dorf einzudringen…

  33. No beginning, no end: the meme war
    Habe gestern zufällig einen empfehlenswerten Artikel in „The Sydney Morning Herald“ entdeckt und möchte hier ein paar Abschnitte zitieren, weil es auch mit dem heutigen, aber auch anderen Themen in diesem Blog von Don Alphonso zusammenhängt:
    „Social media has become a source of news in and of itself for the very lazy journalism industry over the last few years. They skim what other people find interesting, put it into 300-700 words or less of boilerplate, and boom, content. Hundreds of millions of people rely on Facebook’s trending column or their Twitter feeds for this kind of news, and some of that news itself is recursively drawn from those trend lists. Nothing has to even happen in the real world … for us to become newsworthy anymore. We just meme things into reality.“
    Zitat aus diesem Link:
    http://therightstuff.biz/2016/05/28/donning-a-popular-face-how-the-alt-right-is-winning-the-meme-war/

    No beginning, no end
    Not only do things not have to happen, items that go viral can have no traceab-le starting point either. Racist, threatening, anti-Semitic tweets violate Twitter’s terms of service and can be removed. But their memes and ideas and momentum live on well after the initial posts have been removed. So who cares when and where the ball got rolling?

    Ja, nachher interessiert sich niemand mehr für die Quelle einer Meldung oder für deren Richtigkeit.
    So ähnlich funktionieren auch gewisse Mainstream-Medien. Habe das Phänomen z.B. auf SPON bzgl. der Ukraine beobachtet: Die erste, medienwirksame Meldung über einen Vorfall wurde mangelhaft bzw. irreführend übersetzt, sodass der Artikel den in der Original-Meldung ausgedrückten Kern verwässerte, verdrehte oder ausblendete.
    Selbst, wenn solch ein „Irrtum“ nachher revidiert wird, so wird dies vom breiten Publikum nicht mehr wahrgenommen. Das Resultat: Die erste Falschmeldung bleibt in den Köpfen des Publikums hängen und lässt sich nicht mehr rückgängig machen.
    http://www.smh.com.au/world/us-election/trumpputin-russias-information-war-meets-the-us-election-20160609-gpf4sm.html

    • Vor-digitale Mem-Maschinen und Informationshygiene
      @Tamarisque. Danke für den Link. Ich musste lachen über die therightstuff tagline. Schön. Gerade wenn man die ganzen einhändigen Erregungs-Poster bedenkt.

      Ich arbeite im und mit dem Internet seit 30 Jahren, also noch bevor AOL und WWW die Trolle einluden und dann über den New Economy-Bust bis zu Industrie 4.0 usf., und lese viel online (aber meistens der einzige mit einer Zeitung oder einem papiernen Buch in der Bahn), aber ich schalte doch schon automatisch ab, wenn mir einer was erzählt, was er, ahem, „im Internet“ gelesen habe. Meist ist doch nur diese Erregungs-Mem-Maschine gemeint, der sich offenbar keiner entziehen kann.

      Meiner Whatsappenden Backfisch-Tochter bringe ich bei, dass „das Internet“ schon einige Wahrheiten enthält, sogar wissenswerte Wahrheiten, aber auch und vor allem alle bekannten Lügen. Dass soziale Medien wie Twitter ganz nüchtern betrachtet der guten alten Klowand oder Klotür als öffentliches Kommunikationsmedium gleichen, nur eben virtualisiert und globalisiert. Ich erinnere mich noch gut an die Uni-Männerklo-Türen und Wände, die über und über beschrieben waren mit Slogans, Verwünschungen, sexuellen Suchen und Angeboten, persönlichen Verunglimpfungen, Ausrottungswünschen, Wahrheitsbeweisen, Korrekturen von Slogans und Verwünschungen und Wahrheitsbeweisen, und so weiter. Ein Palimpsest männlicher Einbildungskraft beim „analen Drama“ (Hermann Schmitz).

      Twitter hat als digitale Klowand klar viele Vorteile. Schon dass man nicht überschrieben werden kann (außer das Tweet wird kassiert) und der Platz für alle reicht. Das ist gut und schön, aber warum sollte man den Texten dort mehr handlungsrelevante Legitimität zusprechen als denen an anderen Toilettenwänden?

      Und Händewaschen nach der Social Media-Session nicht vergessen!

      PS: Keine Ahnung, was an Frauenklowänden abgeht oder abging. Die einzigen Frauenklowände, die ich je studiert habe (eingehend!), waren die vom Elephant Café in Edinburgh, wo wir auf Potter-Tour waren. ich durfte da nicht rein, aber die Tochter dokumentierte alles gut.
      DRACO FOREVER!

    • @WellDuringTrance
      „… Dass soziale Medien wie Twitter ganz nüchtern betrachtet der guten alten Klowand oder Klotür als öffentliches Kommunikationsmedium gleichen, nur eben virtualisiert und globalisiert …“

      Super!

    • Link: False Flag nicht erkannt – das ist Wahlkampf für Hillary
      @Tamarisque: Ich bin dem ersten Ihrer Links gefolgt und halte ihn für eine Parodie, die allerdings sehr gut gemacht – sprich: getarnt – ist. Man muss sich die gesamte Site ansehen. Sie stellt mehr oder weniger gängige Memes neben groteske Übertreibungen. Sie legt in der „Wir“-Form die Medienstrategie einer „altright“ – so es sie in der behaupteten Form überhaupt gibt – offen und macht sich zugleich über sie lustig.

      Die Aufgabe der Site scheint es zu sein, Berlinäquivalenten, die sich wegen des von Trump erfolgreich geführten Vorwahlkampfs die Augen reiben, vorzuführen, wie seine Anhänger ticken. Nämlich doof und böse. Ziel ist nicht Aufklärung, sondern Abwatschen, um im kommenden Stimmungswahlkampf das eigene Lager mit dem Selbstvertrauen auszustatten, stets den passenden Spruch parat zu haben. Den hatte bisher meist Trump.

      Die Site dürfte ein Mittel gegen Trumps Versuche darstellen, sich vom provokativen Außenseiter zum mehrheitsfähigen Kandidaten zu wandeln. Botschaft: Trump ist nur eine Marionette finsterer Mächte, die in seinem Kielwasser segeln und ihm in den sozialen Medien kräftig in die Segel pusten. Folglich erübrigt sich auch alles, was Trump selbst sagt, ebenso wie die oft gestellte Frage, was er eigentlich wirklich will.

      PS: D.A. – Die Software hat mir grade hochnäsig bedeutet, ich schreibe zu schnell: „Mach mal langsam.“ Ich weiß nicht welcher Intelligenzbolzen auf die Idee kommt, einem einen solch hochnäsigen Rat zu geben – aber vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, der seine Kommentare nicht in dem angebotenen Winzigfenster tippt, sondern dort, wo Denken am Monitor möglich ist, und das Ergebnis dann rüberkopiert. Machen Sie diesen Leuten doch bitte einmal deutlich, dass Sie dankbar für fehlerfrei & halbwegs reflektiert geschriebene Kommentare sind, und wie es sich mit dem Horizont von Leuten verhält, die ihre Software so strukturieren, dass genau das unmöglich pipapo usw

    • Alt-right
      @ WellDuringTrance
      Dank für Ihre aufschlussreiche Antwort.
      Ja, Klowand, that’s it. Der einzige Unterschied ist, dass auf Klowänden heimlich gekritzelt wird, während die Twitterer sich öffentlich förmlich darum wetteifern, wer die giftigsten Tweets formuliert.

      @Willem Hold
      Ich wollte zunächst nicht näher darauf eingehen, worum es in dem Beitrag auf therightstuff ging, sondern wollte nur den Link geben, wegen der Passage, die in Sydney Morning Herald kopiert wurde, weil ich den Inhalt passend fand.

      Jetzt habe ich deren Website näher in Augenschein genommen. Diese Leute sind Ultra Rechte bzw. Rassisten, die den Erfolg von Donald Trump für ihre eigenen Ziele instrumentalisieren wollen. Weil Trump am äußersten rechten Rand nach Stimmen fischt, ist die Verbindung quasi eine Symbiose. Mit Hillary Clinton hat das eher nichts zu tun. Diese Leute lehnen sie sicher komplett ab.

      Die haben aber Eines getan: die perfide Strategie der Meinungsmanipulation durch Streuung von Falschinformation treffend beschrieben.

      Der aktuell prominenteste Tweeter & the Master of Trash Tweets ist nun mal Donald Trump, darum ging es: um seinen vermeintlichen Kampf für „alt-right“, wovon diese Gruppe mit profitieren will, auf Zeit, um daran ihre eigenen, extremeren Ziele anzuknüpfen und weiter zu verfolgen.

  34. Wer will'n Keks?
    In einem Link zu Tichy oben fand ich aus einer Untersuchung folgende Frage, die als sinnlos deklariert wurde:

    „Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen.“

    Die Frage ist aber nicht sinnlos, weil man sie mit Nein beantworten muss. Subtrahiert man den Holocaust, postuliert, Hitler wäre kein Antisemit gewesen, was dann? Dann blieben die Überfälle auf Frankreich und Polen, später Russland, der Krieg, mit dem er ganz Europa überzog und Nordafrika.

    Ich stelle immer wieder fest, dass dies zu kurz kommt und auch in den Schulen ungenügend behandelt wird wie auch die Kooperation mit dem Mufti von Jerusalem, die bis heute Folgen hat.

    Unsere Kinder haben fast alles über den zweiten Weltkrieg von uns gehört und aus Sekundärliteratur. Für den Holocaust schlugen wir ihnen nicht zuerst die Keule eines KZ-Besuchs über den Schädel, sondern zuerst das Haus der Wannseekonferenz und dann das Jüdische Museum in Berlin. Man sollte etwas Unfassbares nicht mit dem Hammer in Kinderhirne schlagen. Daher muss man den gesamten Kontext bringen.

    Da wir in Deutschland radikal sind, fangen manche Lehrer mit einem Besuch in Dachau oder gar Auschwitz an. So erzieht man Zyniker, die gelegentlich aus Abwehr/Überdruss später antisemitische Aussagen unterschreiben oder immer nur eins sehen: Rassismus allüberall.

    Viel wichtiger finde ich Machtstreben und vor allem das Machtstreben, das dann über Grenzen quillt. Die Juden waren nur Hitlers Manövriermasse für sein Machtstreben. Man muss erstmal eine Erektion bei seiner Bevölkerung erzeugen, dass sie den „totalen Krieg“ mit trägt. Hierzu diente das Mammutfeindbild Jude.
    Als die Endlösung beschlossen wurde, war Hitler nicht dabei. Federführend war, wenn ich mich recht entsinne, Reinhard Heydrich.
    Daher muss man das Ganze sehen und dabei auch die übrigen Verbrecher. Fragen Sie mal unter Schülern, wie viele Heydrich kennen. Ich fürchte, Sie kriegen ein erschreckendes Ergebnis.

    Dieses überquellende Machtstreben ist übrigens kein Problem bei Donald Trump, den man nicht hinter Erdogan aufführen sollte.
    Um das klar zu sagen: Die Gefahr von Trump für Europa liegt darin, dass er auf vertieften Isolationismus aus ist. Wir müssen dann unseren Scheiß hier alleine machen, soll heißen, massiv aufrüsten.
    Die Beurteilung von Trump entbehrt meistens dieser Hintergrundkenntnis. An sich müssten peaceniks ihn fast mögen. Wäre er konsequent, gäbe es während seiner Präsidentschaft keinen regime change.

    Hillary ist etwa das Gegenteil in diesem Punkt, und ihre Adjutantin Nuland wurde auf dem Maidan gesehen. Angeblich verteilte sie dort Kekse.

    • @Oberländer: Der kleine Unterschied
      „Dann blieben die Überfälle auf Frankreich und Polen, später Russland, der Krieg, mit dem er ganz Europa überzog und Nordafrika.“

      Vgl. Napoleon Bonaparte …

      Entscheidend für die Beurteilung H.s und des NS bleibt der Holocaust und generell der organisierte millionenfache Massenmord an Menschen, die von der NS-Propaganda als „minderwertig“, als „Untermenschen“ gebrandmarkt wurden.

    • Aufrüstung oder Unterwerfung
      Es wird doch andauernd betont, wie wichtig die USA für die Terrorismusbekämpfung und die innere Sicherheit Europas und auch Deutschlands sind. Kein Wort mehr über NSA und das Ausspionieren von Freunden. Die Drohung der USA, sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren, zeigt Wirkung. Es steht zu vermuten, daß die Zusammenarbeit der Dienste nie besser war als zur Zeit. Die Drohung hat ihr Ziel nicht verfehlt. Und, auch CETA, TTIP usw. werden so wohl doch noch durchgewunken werden. Die Unterwerfung ist komplett.

      Der Gedanke an Aufrüstung als Alternative ist geradezu abenteuerlich. Die finanziellen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären katastrophal und würden im Ernstfall, der ja fleißig provoziert wird, am Ende ohne die USA ebenfalls in einer Katastrophe enden.

      Nein, das Ziel sollte sein, in Zukunft mit allen Parteien auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das hätte zumindest eine gewisse Chance auf Erfolg.

    • Naja, in Paris und Orlando sah man ja, wie gut Überwachung bekannter Gefährder funktioniert.

    • Aufrüstung
      Danke, dass das mal endlich auch hier richtig dargestellt wird.
      Nur, Aufrüstung ist nicht nötig wenn Trump kommt. Wenn Hillary kommt schon. Putin hat minimales Interesse daran, Mittel- und Westeuropa zu überfallen. Russland ist gross genug. Der miese Teil ist, dass Putin über alle Russen herrschen möchte; ähnlich wie Erdogan über alle Muslime.
      Aber das war es schon, bei Putin, denn er tut das in groben Zügen bereits, während Erdogan ganz am Anfang steht.

    • Egal wie man es dreht und wenidet – die 89er Euphorie ist weg.

    • Euphorie?
      Don Alphonso, in 1989 habe ich zu meiner damaligen Freundin gesagt, dass schwarze Zeiten anbrechen, und es Zeit ist, auszuwandern. Haben wir dann auch getan. War auch gut so. Alles richtig und in Ordnung.

      Die proverbiale braune Tüte gibt es dafür, dass ich seit 2012 doch wieder hier bin. Und täglich mehr braune Masse in der Gegend herumschwimmt.
      Oder, um einen weiteren gedanklichen Kreis zu ziehen, und in Erwartung eines Kommentars von TDV, die braune Masse schwimmt da ja nicht grundlos in der Gegend herum. Die kommt daher, dass die Mehrheit in diesem unserem Lande da offenbar keinen Handlungsbedarf sieht, oder gar denkt, dass Mutti M. oder Vati K. das bei Bedarf ’schon schaukeln‘ werden.
      Und nicht merkt, dass wenn da was geschaukelt wird, eben sie selbst, und dann auch nicht ge- sondern ver-.

    • Ob er über Oberammergau,
      oder über Unterammergau, oder aber überhaupt nicht kommt, der Trump…
      .
      denke ich, für den Fall, dass der Toupetträger der nächste PotUS wird, dass dann recht bald die Europäer (dann ohne dem United Kingkong) ihre eigenen Verteidigungslasten schultern müssen.
      .
      Prima Sache. Wer dann wirklich Nägel mit Köpfen machen und so etwas wie eine Abschreckung glaubhaft darstellen will, braucht dazu mindestens 500.000 Mann – Infantrie in Vollzeit (jetzt sind es keine 200.000 bei der gesamten Bundeswehr). Mit zukünftigen Bankenrettungen sieht es da mau aus, ein Vorteil, wenn man für die Londoner City nicht mehr in der Haftung ist. Für Rentenerhöhungen sehe ich dann auch nur geringen Spielraum.

      Klar, es geht auch billiger, Hauptsache, man ist da etwas williger: Wenn dann die Klimaerwärmung mal so ein, zwei Winter ausfällt, dürfte klar sein, wo Deutschland dann Anschluss zu finden hofft. Die von der Pegida sagen es ja schon deutlich.
      .
      Kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten und lernt Russisch, vielleicht könnt ihrs noch brauchen.

    • @ Oberländer.
      Ich kann ihrer Einschätzung Trumps nicht folgen, da ihrer Einschätzung Putins nicht teile…
      Natürlich ist Hilary völlig inakzeptabel, was aber die Powers that be in den USA nicht daran wird sie zum Präsidenten zu machen, egal was bei der Wahl tatsächlich abgestimmt werden sollte.
      Ein Präsident Trump wäre der Welt zu wünschen, weil all den Problemländern dann die Ausrede wegfallen würde, sie hätten die Folgen der Verbrechen der USA auszubaden.
      Es wäre zumindest mal ein kleiner, weltweiter Fortschritt, wenn Widerstandsbewegungen weltweit gegen ihre eigenen Regime, nur mehr gegen diese, und nicht auch gegen die Interessen der USA, die in solchen Ländern allzu oft durch die CIA forciert werden ebenso. Wenn nach Abzug ALLER ausländischer Truppen der Saustall des Mittleren Ostens von den dort Lebenden mal aufgeräumt wird….

      Welches Interesse sollte Putin an einem Krieg mit Europa haben? Es sind die USA und ihre unfassbar dummen Europäer Zombies die permanent verhindern wollen, dass da eine Zusammenarbeit ja nicht zu eng wird, die nämlich ausschliesslich für die USA schlechte Folgen hätte.
      Da sind die unsäglich dummen und auch für Europa ruinösen Wirtschaftssanktionen, und jetzt sogar militärische Manöver, unter Beteiligung der Bundeswehr?

      Sie stellen sich übrigens auch die falsche, die harmlosere Frage. Ehrlicherweise sollte man drüber nachdenken, wie das alles heute aussehen würde, hätte Deutschland den 2.Weltkrieg gewonnen! Was wir, und der Rest der Welt dann heute alles für richtig halten würden!

      Und, Uwe Dippel, man mag zu Putin stehen wie man will. Er ist das Problem der Russen so, wie Erdogan das Problem der Türken ist. Wenn man meint sich dort ökonomisch und sogar militärisch einmischen zu müssen, weil die Amis zB es von DE fordern, dann muss man halt mit den Konsequenzen leben!

      Bestes Beispiel: Blair! Hat ihn jemand gezwungen mit Bush in den heiligen Krieg, auf Lügen aufgebaut, zu ziehen?
      Ohne Blair, kein Terroranschlag in London! Haben sie je eine deutsche Zeitung gesehen, die diese banale Wahrheit mal geschrieben hat?

    • Hitlers Ziele?
      Hitler verfolgte zwei Ziele: 1. die sogenannte Eroberung des Lebensraums & 2. der Holocaust. Beides war für ihn gleichrangig und nicht zu trennen.
      Als das Ziel der „Eroberung des Lebensraums“ nach Stalingrad nicht mehr erreichbar war, wurde die Vernichtung der Juden forciert, daher die Wannsee- konferenz, auf der nicht der Holocaust beschlossen wurde, sondern nur das Vorgehen geplant wurde. Der Beschluss lag allein bei Hitler.

      P.S.: Der Schwerpunkt des Geschichtsunterrichts liegt heute sicher nicht auf dem Holocaust, sondern auf den Jahren 1929-1934, um den Zusammenbruch der Weimarer Republik und die Etablierung des NS-Regimes zu thematisieren. Der Unterricht ist nicht so eindimensional wie viele denken und bestimmt besser als die Heimatkunde der 50er & 60er Jahre.

  35. Test
    Ist das gestern nicht angekommen oder sollte es nicht … wie dem auch sei, am besten testen:

    Wenn ich gewisse Leute also richtig verstehe, soll es etwas mit Pietät zu tun haben, anderen Menschen unter fadenscheinigen Vorwänden das Etikett „Nazi“ anzupappen. Als ob man die Nazis damit nicht verharmlosen würde.

    Und pietätlos soll es also sein, Nazi-Biologismus und die Vorstellung anderer Menschen als „mandschurischer Kandidat“ gleichermaßen abzulehnen. Ja, genau.

    Sind das nun Irrenhäuslerdebatten? Wie beendet man sie? Man muss einen Faktor auf Null setzen. Denn:

    Neulich habe ich in einem anderen Kommentarbereich eine aufschlussreiche Diskussion gelesen. Der Kommentator sprach den Kolumnisten darauf an, dass er den Gegenstand seiner Betrachtung für unterdurchschnittlich lustig hält. Der Kolumnist erwiderte, dass der Kommentator den Gegenstand seiner Betrachtung für unterdurchschnittlich intelligent hält. Beide waren damit so zufrieden, wie man mit dem Vollbringen eines guten Werkes nur sein kann.

  36. Farbobsessionen
    Mutmaßlich Asyllberechtigte, die in Deutschland nicht gern gesehen wären. Zu weiß:

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article156289952/So-soll-die-Welle-von-Morden-an-Albinos-gestoppt-werden.html

  37. Da kann er sich besser austoben
    Beleg:
    Bushs Vizeaußenminister läuft zu Hillary über. Richard Armitage, einst Vizeaußenminister unter George W. Bush und Vizeverteidigungsminister unter Ronald Reagan, will im November nicht für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten stimmen.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article151606098/Warum-Hillary-Clinton-im-Glashaus-sitzt.html

  38. Vice
    Auch an Monica Lewinski, ihrer designierten Stellvertreterin, wird der techische Fortschritt ja nicht ganz vorbeigegangen sein.

  39. Aufwachen
    “ On the July 30th Paul Murray Live program on Sky News, guest Michael Kroger revealed an audio tape that he didn’t remember he had until the week prior to the program. Speaking at a luncheon in front of 30 business people, the former president was asked a question about international terrorism and answered:

    I’m just saying, you know, if I were Osama bin Laden — he’s a very smart guy, I’ve spent a lot of time thinking about him — and I nearly got him once. I nearly got him. And I could have killed him, but I would have to destroy a little town called Kandahar in Afghanistan and kill 300 innocent women and children, and then I would have been no better than him. And so I didn’t do it.“

    http://www.thepoliticalinsider.com/shock-day-9-11-bill-clinton-admitted-killed-osama-bin-laden-didnt/#ixzz4Bol0QlB2

    Kandahar hat ca. 400.000 Einwohner, und bin Laden war dort in einer Botschaft. Mit -äh- Männern, sollte man annehmen.

    Wer sich in Deutschland dieses Couple im Weißen Haus wünscht, verdient Mitleid.
    Trump ist der Clintonverhinderungsbulldozer.

    „Expanding on his remarks a day later, Rubio said that the 9/11 commission report identified four times when Clinton could have killed bin Laden.

    Philip D. Zelikow, the executive director of the 9/11 report, actually identifies nine key moments in Clinton’s presidency when a different decision might have led to bin Laden’s death. “On every one of these nine choices there are people who believe the President could have made a different choice,” …
    https://www.washingtonpost.com/news/fact-checker/wp/2016/02/16/bill-clinton-and-the-missed-opportunities-to-kill-osama-bin-laden/

    Sie würde Huma Abedin mitbringen. Ihre Mutter war oder ist ein hohes Tier bei der Muslimbruderschaft.
    Aufwachen?
    Trump ist das kleinere Übel, nicht zwingend für uns, aber für die Amerikaner. Und sie wählen ihren Präsidenten.

  40. Bruder Broder
    Man kann von Herrn Broder ja halten was man will, aber er hat ein Konzentrat der Gedanken veröffentlicht, die hier viele umtreiben:

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article156254456/Politik-und-Medien-leben-in-ihrer-eigenen-Welt.html

    • Das triift auf mich insofern zu, als ich tatsächlich in meinen Kreisen lebe, aber ich komme auch viel raus. Das ist der Unterschied. Einfach, weil ich lndlich lebe.

    • Titel eingeben
      Ach, der Broder, dem nehm‘ ich seine Krokodilstränen oder wohlfeil formulierte „Wut“ nicht ab. Er hat zu oft gelogen.
      Der hier, der scheint es aufrichtig zu meinen: ein „desillusionierter Flüchtlingshelfer“ erzählt ohne Aufregung, was er bei seiner freuiwilligen Arbeit erlebt hat und wie er aufgeweckt wurde:
      https://is.gd/WfDKd0

    • Einsteller „Reconquista Germania“, also, ich weiss nicht…

    • Hätte ja nicht gedacht, dass ich mal einen Artikel von Broder komplett lese.
      Aber das Bild vom erforderlichen langsamen Auftauchen hat was. Ein Psychotherpeut hat die Wende mal aus seiner Praxis heraus als für sehr viele Ostdeutsche traumatisierendes Ereignis beschrieben. Man könnte sagen:Zu schnell aufgetaucht (worden). Das gilt m.E. mittlerweile für das ganze Land. Die, die das langsame Auftauchen seinerzeit gefordert hatten, wurden umgehend niedergebrüllt.

      Und dieses Bild vom zu schnellen „Auftauchen“ weiter zu fassen wäre ja vielleicht mal eine Überlegung wert. Diese rasend schnelle technische Entwicklung verstehen geschätzte 90% der Menschen doch gar nicht mehr. Müssen aber irgendwie damit zurechtkommen. Und sind, ob sie das wollen oder nicht, davon betroffen.

      Und könnte es sein, dass ganz allgemein die so sehr beschleunigte
      gesellschaftliche, politische,.. Entwicklung sehr vielen Menschen unverständlich bleibt, und sie in einem ersten Impuls mindestens mit Ablehnung oder Verweigerung darauf reagieren?

      Ein Radler, der aus irgendeiner Gruppe, muss keinesfalls die Spitzengruppe sein, rausfällt, ist weg. Der kommt vielleicht noch irgendwie und irgendwann mit Mühe ins Ziel. Aber mehr auch nicht. So manche, die heute rausgefallen sind, völlig egal, ob aus eigener „Schuld“ oder durch „Zufall“, wissen, dass sie raus sind. Und mit größter Wahrscheinlichkeit auch nie wieder Anschluss finden werden. Manche von denen schlagen dann mit ihren Mitteln um sich. Andere bringen sich um. In D sind das ca. 10 000 pro Jahr. In Bayern übrigens mehr als z.B. in Meck-Pomm oder Berlin.
      Sollte man auf die so billig draufschlagen? Rechthaberei ist eine nicht nur komische Disziplin.

    • wenn Frau Mjerkel nicht gerade 1,2 Millionen meist weniger Schutz als vielmehr Auskommen Suchende ins Land gelassen hätte, wäre Broder selbst auf der Verliererseite. Er hat das, was er jetzt an Flüchtlingen festmacht, schon früher an integrierten Migranten festgemacht, und damit differenzierter Kritik massiv geschadet.

    • Falsch: Broder krittele an integrierten Leuten herum
      Mit Verlaub, aber ich lese gründlich und Broder, auch seine Bücher, off and on und zwischendurch seit ca. 15 Jahren.

      Er hat noch nie Kritik an integrierten Migranten verlauten lassen und ist mit manchen von ihnen befreundet. Der Ausdruck Migrant ist völlig verfehlt, da er selbst Immigrant war. Er kritisiert den Islam und hierbei meistens das Wegsehen von Politikern, die Toleranz gegenüber Fundamentalismus, und ist mit den Islamkritikern de Winter, Hirsi Ali, Ates, Tibi, Abdel-Samad und Kelek, Gastautorin in dieser Zeitung, befreundet.

      Seine Kritik und die der erwähnten Personen wäre nicht nötig, hätte sich die Politik frühzeitig a) um Integration, b) um ein vernünftiges Einwanderungsgesetz gekümmert. Aufgrund von Laissez-Faire dieser Art ist Theo van Gogh in den Niederlanden ermordet worden, und Hirsi-Ali wie auch Ates und Abdel-Samad werden bedroht. Hirsi-Ali, eine hochintelligente Frau, für die das spatzenhirnige Europa hier zu dumm ist, musste auswandern, Bassam Tibi ebenfalls.

      Broder hat nie gegen Zuwanderung plädiert und findet Religion wohl albern, aber wenn neben einer Synagoge und einer Kirche auch noch eine Moschee stünde, sei ihm das nach eigenen Angaben vor einigen Jahren egal.

      Was ihm et al. aber nicht egal ist, sind Unintegrierte in Parallelgesellschaften, kriminelle Clans, an die sich die Polizei nicht traut, Wünsche nach Paralleljustiz und vor allem Antisemitismus. Sowas wie „Juden in het Gas“ auf holländischen Straßen. Oder wenn ein Rabbiner auf offener Straße in Frankfurt attackiert wird. Oder ein Rabbiner und Schüler in Toulouse ermordet werden oder Besucher eines Geschäfts, weil und nur weil sie Juden sind.

      Das macht Leute in Frankreich so krank, dass sie Alijah machen. Broder plärrt nur nicht, aber innerlich muss das jeden zermürben und die linke und oft auch die grüne Apologetik dazu auch.

      Broder hat Familie in Paris. Da rückt einem das noch näher. Am besten, Sie lesen mal „Der ewige Antisemit“. Im Grunde steht da alles schon drin, den Rest konnte man damals schon extrapolieren.
      Es ist schon denkbar, dass er mal an einem! Integrierten etwas auszusetzen hatte. Wenn selbiger Antisemit ist.
      Herzliche Grüße

    • Titel eingeben
      Zwar weiß ich nicht, nach allem was ich schon an Broders Auftritten im ÖR gesehen habe, was ich von ihm halten soll, aber dieser Beitrag trifft es jedenfalls ganz gut, bis auf das Fazit.

      Die schweigende Mehrheit erwartet nicht, daß die Regierung ihre Arbeit tut, das ist selbstverständlich. Die schweigende Mehrheit erwartet eine grundsätzlich andere und vor allem sozialere Politik, ein Ende des Neoliberalismus. Das aber wird von Broder wohl nicht zu hören oder zu lesen sein. Da habe ich anderes im Ohr.

      Doch genau da liegt der Kern des Problems, nicht bei den Flüchtlingen. Denn niemand würde wegen der Flüchtlinge derart auf die Barrikaden gehen, ginge es ihm gut oder müßte er nicht befürchten, daß es ihm bald nicht mehr gut ginge. Wer als Kind, als Arbeitsloser, als Zwangsbeitragszahler oder als Rentner zum Objekt staatlicher Willkür wird, wer keinerlei sinnvolle und ausreichende Unterstützung erfährt, wer als Ausschuß der Gesellschaft behandelt wird, der wird irgendwann die Konsequenzen daraus ziehen. Und da hat Broder recht, es dauert lange, bis die Mehrheitsgesellschaft reagiert. Nur wie sie dann reagiert, das schreibt er wieder nicht, denn dann müßte er das beurteilen und das will er wohl nicht.

  41. alle mitschuld
    Ägide Carter:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Teheran
    Unmittelbar danach:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg

    Ägide Clinton:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica
    https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschäge_auf_die_Botschaften_der_Vereinigten_Staaten_in_Daressalam_und_Nairobi

    Ägide Obama
    http://derstandard.at/1348283972086/Angriff-auf-US-Konsulat-in-Bengazi-war-langfristig-geplant

    Außerdem und vorher: Angriff der USA auf Libyen, den aber Frankreich wohl initiiert hat.

    Und dies:
    „In short, millions of dollars flowed into the Clinton Foundation, while Rosatom, a Russia’s energy state corporation, was in the process of buying majority holdings in Canadian-based Uranium One, the company’s chairman used his family foundation to make hefty donations to the Clinton Foundation. In the meantime, since Russia would oversee one-fifth of all uranium production in the U.S., this deal had to go through an approval process via the State Department which was heads by guess who–Hillary Clinton.“
    http://townhall.com/tipsheet/mattvespa/2016/02/11/icymi-the-state-department-slapped-the-clinton-foundation-with-subpoena-last-fall-n2118081

    Das sind keine Engel und auch keine Zauberer. Daher sollte man hier nicht so blähen. Ronald Reagan hat keinen Krieg angefangen, allerdings war er schon Präsident, als der erste Golfkrieg begann.
    Hier ist alles mental auf Bush II und den Irakkrieg konzentriert, als wenn es nicht Vorgeschichten gab und wahre Desaster unter Demokraten (sog.)

    Ron Paul, ein ganz anderes Kaliber, war auch Isolationist und vermutlich auch Rand, sein Sohn, gescheiterter rep. Präs.-Kandidat.

  42. Ländlich leben.
    Lieber Don Alphonso,

    ich pendele zwischen OBB und Berlin und habe wahrscheinlich eine ähnliche Sozialisation (Jugend in Südbayern zwischen Wackersdorf, Strauss und dem frühen Gauweiler) wie Sie, und bin seit den frühen 90er Jahren in Berlin (die Oderberger Straße in der frühen Nachwendezeit kenne ich auch). Ich genieße Ihre Beiträge sehr, bis auf die Darstellung Berlins. Da habe ich das Gefühl, dass das ländliche Leben Sie vielleicht etwas zu sehr prägt. Genauso wie London etwas völlig anderes ist als der Rest vom UK, ist der Bezirk Mitte/Ost mit den Wuppertaler Beamtentöchtern, den Netzaktivist*nnen und den übrigen atmosphärische Personen, die Ihre blogs bevölkern, das Leben zwischen extrem auskömmlichen Bundesbeamten-Referentengehalt, zwischen SPON-Tatort-Faktencheck, Baugruppe in der Chausseestraße und BioCompany, etwas völlig anderes als der Rest von Berlin, das ebenso lebenswert ist wie der Biergarten in Falkenberg oder die Kugleralm in Ebersberg. Ich tröste mich dann damit, dass Sie „Berlin“ als Chiffre für diese Kreise begreifen.

    • Nun, Sie werden von mir kein schlechtes Wort über den Wedding oder Reinickendorf lesen. Aber die tauchen ja auch sonst nicht auf, wnen es um Berlin geht.

      Ich könnte da nicht leben. Als ich das letzte Mal dort war, war ich froh, wieder zu gehen. Es ist eine Erlösung.

  43. Die subtilen Formen der Gewalt
    Häme, Herabsetzung, Spott, Beleidigung, Gerüchte, Kränkung, Schmähung, Verleumdung, Rufmord, Denunziation, üble Nachrede, Anschwärzen etc. werden hinsichtlich ihrer Verbreitung und Wirkungsmacht unterschätzt, im familiären Umfeld ebenso wie in gesellschaftlich-politischen Auseinandersetzungen. Die von ihnen verursachten Schäden wirken – im Gegensatz zu jenen, die von physischen Gewalttätern ausgehen – eher im Verborgenen und in der Summe auch geringer Dosierungen, die kaum zu messen sind. Ihre Urheber haben meist wenig zu befürchten.

    All diese subtilen Formen der Gewalt bilden die verborgenen Waffen der Feigheit und Unaufrichtigkeit, des Duckmäusertums und der Bigotterie. „Soziale Netzwerke“ bzw. das, was man dafür zu halten pflegt und die ihnen zugrunde liegende Technik fördern nicht den offenen Diskurs, sie unterspülen vielmehr seine Fundamente, indem ihre kloakenhaften Kanäle die Verbreitungs viraler Seuchenzüge geradezu fördern und verstärken.

    http://static.panoramio.com/photos/large/80811129.jpg

    Gegen die anschwellende Schmutzflut helfen staatlich installierte Rechen, Sperren und Rückhaltebecken freilich wenig. Mehr Spülung ist angezeigt, abschalten und – statt täglich 120 Mal aufs Handy schauen – sich mal echt mit Nachbarn und Begegnungen auseinandersetzen. Das geht noch in Bayern und anderswo. Da sind die Gerüchte zwar nicht weniger und deftig außerdem, aber man weiß meistens, aus welchen Küchen sie stammen und wie sie zu genießen sind.

    • Es ist halt nicht „ab und zu mal“, es ist ein stetiger Strom der Sebstvergewisserung in der Herabwürdigung. Mir hängt das etwas zum Halse heraus, deshalb ist es hier thematisiert.

    • Titel eingeben
      „Häme, Herabsetzung, Spott, Beleidigung, Gerüchte, Kränkung, Schmähung, Verleumdung, Rufmord, Denunziation, üble Nachrede, Anschwärzen etc. werden hinsichtlich ihrer Verbreitung und Wirkungsmacht unterschätzt, im familiären Umfeld ebenso wie in gesellschaftlich-politischen Auseinandersetzungen.“

      Das wird bei den Debatten an US-Unis über „safe spaces“ und „Mikroaggressionen“ eigentlich zu wenig beleuchtet.
      Jemand, der ständig darauf hinweist dass man ihn gerade furchtbar verletzt habe gilt in Beziehungen, vollkommen unabhängig vom Geschlecht, als veritabler Griff ins Klo. Jemand, der anderen das Leben zur Hölle macht indem er ihre Absicht, niemanden zu verletzen gegen sie wendet.
      Im Privaten kann einem so was zustoßen, da ist man für Manipulationen anfälliger weil man alleine ist. Wie so etwas aber institutionalisiert werden konnte, ist mir schleierhaft.

  44. andere Kreise
    lndlich ???

    „Das triift auf mich insofern zu, als ich tatsächlich in meinen Kreisen lebe.“

    Das meint Broder sicher nicht. Er meint, wenn Politiker nur noch mit Politikern und „Beratern“ (Lobbyisten) und Medienleute nur noch mit Medienleuten oder Politikern zusammen kommen und nur noch aufeinander hören, achten oder sich aus Gefälligkeit Wünsche erfüllen wie auch Rentensicherung in Brüssel. Er dürfte auch noch diese schmierige Wunsch-Macht-Schlacke dazwischen meinen, der sich früher Religion nannte, so eine Art Poligion, bei den Auftraggebern diverser Art auch Theokratie genannt, im Lande eher Imponiergehabe. Im Prinzip meint er wohl, was in Talkshows reihum und repetitiv zu besichtigen ist.
    Mich lässt das immer öfter an das italienische Wort für ein Bündel (Radieschen oder so) denken, immer öfter. Was er vielleicht auch noch meinen könnte, ist einseitige Beratung ohne Gegenansicht (Beispiel Fratscher).

    Ihre „Kreise“ dürften ihm schnuppe sein, Ihr Radln vermutlich ebenfalls. Er sieht mehr nach Churchill aus (no sports).

  45. ziert sich nicht und
    Hahaha, den schlimmsten Antizionismus (legitimiert!) u., versteckt im Schlepptau, den liebevollsten Antisemitismus (irgendwie auch legitimiert wegen sog. „israelischem Staatsterrorismus“) bekommt man in der BRD nach wie vor von „linksliberalen Kreisen“ ab oder zugetragen …. Deshalb ja wohl auch die lustigen Allianzen, bei denen migrantischer u. linker „Judenhaß“ den begründenden Konsens herstellt ….

    Abgesehen davon finde ich es nur absurd, wie frau was von „intoleranter Islam-„Ablehnung schwafeln kann …. Protestantische u. katholische Pfarrerken haben (im ehemals Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation oder dessen Resten ^^ ) angeblich bis weit in die 1980er Jahre hinein „mittelalterliche“ Geschlechterstereotype „verkündet“ u. propagiert, hübsch religiös legitimiert u. populärwissenschaftlich verbrämt („kleineres Gehirn, wissen S’e“, „Statur“, „Gebären u. Muttersein als Bestimmung“ … bis hin zum ehemännlichen Herrschaftsvorrang, Züchtigungs-„recht“, Unterwerfung u. Gehorsam, etc..) ….. Dagegen haben „Frauen“ dann irgendwann opponiert, u. vor allem Feministinnen (wie die mittlerweile als „Rechts“-feministin verunglimpfte Protagonistin Alice S.) ….

    Und zu Recht, wie ich meine.

    Und was für ein Geschrei erhob sich (auch) aus solchen Zirkeln (mitsamt Bü90/Grü) noch um die 2000er Jahre, als irgendsolche kath. „hardliner“ wie Johannes Paul II, Erzbischof Dyba, Kardinal Meissner oder dieser Bischof von Eichstätt medienwirksam was zu Abtreibung, Rollenbildern etc. verlautbarten oder meinten ……

    Aber jetzt: Derselbe Schwachsinn, nur nicht katholisch, sondern „islamisch“, schwarz verüllte Kleiderberge, der verinnerlichte männliche Blick, strenge Sittlichkeitsgebote (für die Frau) ….. also religiöser Konservatismus, Fundamentalismus, …. bis hin zum Dschihadismus …… mit einem einschlägigen Frauen- u. Rollenbild.

    Und was kommt aus „diesen Zirkeln“? Nüscht. Höchstens Applaus. Oder Kritikverbote. Vielleicht nen bisserl verhaltenes Geschwurbel gegen „Zwangsehen“ …..

    Achja. Wer so schizophren ist, verdient kein Vertrauen. Und die politische Gestaltung des Alltags für die kommenden Jahrzehnte würde ich deshalb keinesfalls solchen Gestalten oder ideologisch verwandten Grüppchen überlassen ….. Mittlerweile zählt die CDU-Vorsitzende ja auch dazu. (-;

    • Ich verstehe diese neue Toleranz auch nicht wirklich. Wer die Abtreibungsdebatten der 80er mitgemacht hat, kann doch nicht ernsthaft sagen, dass Zwangsheiraten und versteckte Vielweiberei mit erhüllung was ist, das man akzeptieren sollte.

      Gleiches auch bei Homosexualität – was soll das Gerede, der Attentäter vn Orlando habe da unterdrückte Triebe haben? Millionen Menschen kämpfen um ihre Orientierung – aber mit dem Sturmgewehr bringt dann eben nur ein Muslim die Menschen um, und beruft sich dabei auf den IS.

    • Titel eingeben
      Sind Sie sich da so sicher, Don?

      Worldwide, hate crimes against LGBTI people are a massive problem:

      Transgender Europe’s Trans Murder Monitoring project reported that at least 1,700 transgender and gender-expansive people have been  killed since 2008 in Central and South America.

      The Inter-American Commission on Human Rights documented 770 killings and seriously violent attacks against LGBT persons between Jan. 1, 2013, and March 31, 2014, including 594 hate-related killings of LGBTI people in Brazil.

      In the United States, out of the almost 6,000 hate crimes committed in 2013, 20 percent (approximately 1,200) were based on victims’ sexual orientation, according to the FBI.

      In Brazil, 1,341 LGBT people were reported murdered from 2007 through 2012.

      In Peru, a reported 249 LGBT people were murdered from 2006 to 2010.
      usw

      https://76crimes.com/100s-die-in-homophobic-anti-gay-attacks-statistics-updates/

      oder auch:
      http://www.boiseweekly.com/boise/exporting-homophobia-american-far-right-conservative-churches-establish-influence-on-anti-gay-policy-in-africa/Content?oid=1767227

    • Spot On! zur Toleranz
      Don Alphonso, gerade auch weil Sie deutlich jünger sind als ich kann ich nur sagen: Spot On! Ich habe diese Diskussionen mehr als 10 Jahre früher und länger und auch noch im alten WB vor Ihren 18 Monaten ‚Grundwehrdienst‘ dort mitgemacht; und genau das ist es.
      Da ist es was ich seit einigen Jahren, aber insbesondere seit dem Auftreten von 1 Million großenteils wahnsinnig intoleranter Leute mich frage. ‚Wir‘ waren die paranoid Liberalen (im Sinne des Wortes), die Gleichbehandler (auch im guten Wortsinne), die Che Guevaras der Freiheit (ohne Waffen in der Hand). Kein Quäntchen, kein Sandkörnchen der Religiosität (ausser der ganz individuellen im Kerzenschein der eigenen vier Wände) freigebend. Da war deutlich mehr als die zitierten Abtreibungsdebatten, aber auch die. Die Feministinnen, die nicht unbedingt radikal waren, aber radikal was die Gleichstellung arbeits- und rechtsmäßig betrifft.

      Das da draußen, heute, da müssen doch auch Leute dabei sein, die ich noch kenne! Was ist mit denen passiert? Wer hat die alle umprogrammiert? Das frage ich mich immer wieder.
      Plötzlich scheinen alle diese Ideen total verwässert. Und insbesondere, wenn jemand sich in seiner islamischen Religiosität angegriffen fühlt.

      Meine Frage, bisher unbeantwortet, warum Islam plötzlich Seine Heiligkeit Selbst ist. Ich glaube nicht, dass es sich bei dieser Betrachtung um Paranoia auf meiner Seite handelt. Buddhisten, Christen, Hindus, Juden haben in diesen letzten Jahren nicht mehr Rechte erhalten, oder gar eine Universalabsolution.
      Der junge Schwule in dieser TV-Diskussion:
      https://www.youtube.com/watch?v=Vt56A_8QPUs
      brachte es auf den Punkt: Warum bestreitet ihr, dass es sich um einen Angriff auf die LBGTs handelt? Hätte er Juden umgebracht, hättet ihr auch ‚antisemitisch‘ gesagt.
      Ich war persönlich wirklich ‚fertig‘, dass in dem Interview bestritten wird, dass da explizit eine Gruppe attackiert wurde.
      Was ist es, das die anderen beiden geradezu zu ‚zwingen‘ scheint, jede mögliche Verbindung zu islamischen Religionsvorstellungen sofort zu durchschneiden?


    • @ Don Alphonso
      Der Verdacht, dass der Attentäter latent homosexuell war, ist nicht ganz unbegründet. Laut US Medienberichten, u.a. CNN, hatte er sich in diversen gay dating apps herumgetrieben und sich dort mit mehreren Männern ausgetauscht. Er hatte den Pulse Nachtklub, den späteren Tatort drei Jahre lang regelmäßig ein zweimal im Monat als Gast besucht.

      Außerdem wird von seinem persönlichen Umfeld bestätigt, dass er seit vielen Jahren psychische Probleme hatte, als gewalttätig und extrem aggressiv aufgefallen war. Er soll zudem an einer bipolaren Störung gelitten haben.

      Hier gibt es offenbar eine fatale Verschmelzung von einer psychischen Störung, latenten homosexuellen Neigungen, die in Konflikt gerieten mit dem strikten Verbot von Homosexualität laut Islam und einer allmählich vollzogenen islamischen Radikalisierung. Hinzu kommt der leichte, legale Zugang zu Kriegswaffen, selbst bei einem Mann wie dem Attentäter, der von der FBI schon Monate lang beobachtet worden war. Hinzu kommt, dass die Online-Propaganda vom ISIS solche labilen Menschen geradezu einlädt, solche Taten zu begehen.

      Natürlich dürfen das keine Ausreden für die ungeheuerliche Tat sein. Aber die Menschen haben nun mal eine ausgeprägte Neigung, für solche grausamen Verbrechen nach Erklärungen zu suchen.

    • "neue Toleranz"
      es gibt auch Protest und nicht nur „queers against islamophobia“ – Appeasement:
      .
      http://www.gaystream.info/#!Nein-ihr-seid-nicht-Orlando/cjds/576058320cf235a69b21b125

    • @Uwe Dippel
      Ich glaube, die Islambeschöniger haben oft einfach eine Scheißangst vor körperlichen Angriffen.

      Manche haben aber auch an irgendeinem Punkt, kurz vor 9/11, aufgehört selbständig zu denken bzw. 1 und 1 zusammenzuzählen. Stattdessen haben sie das Narrantiv von den „vom Westen unterdrückten Muslimen“ übernommen und lassen seither nicht mehr davon ab.

  46. Die Berliner,
    oder den Hauptstadtslum, scheine Sie ja gefressen zu haben, aber sowas von.
    Bei den Religionen, oder Atheismus oder Gott, wie auch immer, bitte ich Sie um Mäßigung.
    Schließlich kann das Thema weder auf der einen Seite noch auf der anderen abschließend bewiessen/geklärt werden; da lasse ich mich überraschen.

    • Agnostiker
      Frei nach dem britischen Autor Terry Pratchett:

      „Nach seinem Tod erwachte der Agnostiker in einem Kreis von Göttern, die unheilverkündende Knüppel in den Händen hielten, und einer von ihnen sagte: ‚Jetzt zeigen wir dir, was wir hier von Schlaumeiern halten …‘ “

      ;)

    • Es ist bewiesen...
      Also ich wüsste nicht, was es an der Existenz des Dionysos zu bezweifeln gäbe, hat er mich doch soeben mit herrlichen Gaben überhäuft, die den Ungläubigen (zum Teil auch dem armen Don) ewig verwehrt bleiben. Ein 85er Villa Banfi und eine schöne Frau wären da bevorzugt zu erwähnen. Je oller, je toller. Wer da noch Beweise fordert, möge von den Mänaden zerissen werden. Wie ein Stier fühle ich mich auch bald.
      Von wegen Beweis. Die Strafe für’s Zweifeln gibt es im Hier und Jetzt. Da hilft es auch niemandem, von diesem herrlichen Gott nichts gewusst zu haben. Er wird ebenso wenig Gnade finden, wie wir Heiden dereinst – die wir doch, selbst wenn vor dem geboren, der sich Christus nannte, zu Legionen in der Hölle schmoren müssen. (Es sei denn, man schrieb was Zweideutiges, wie der Glückspilz Vergil, der Einzige, der es je ins Purgatorium schaffte.)
      Ja, er ist zurück, der große Gott. Die Musen, bei denen er sich versteckt hielt, sind leider nicht mitgekommen. Vielleicht sollte ich morgen dem Apollon Kuchen opfern…
      Den Himmel überlasse ich derweilen den Engeln, Spatzen und dem Ozonloch und die endgültige Beweiserfahrung im Jenseits Ihnen. Wenn Sie’s gleich wollen, setzen Sie sich in die Wüste und fasten sich das Gehirn kaputt.
      (Hm. Es sei denn, Mann darf sich seine Perversion dann à la Swedenborg aussuchen. Oder Tipler hatte Recht und wir haben uns selbst ein Top-Paradies auf einem Ereignishorizont gebaut. Was aber aufgrund der Expansion des Universums so eh nicht mehr geht…)

  47. Abtreibungsdebatten, Burkatoleranz
    Warum dieselben Grünen, die vor 30 Jahren gegen den §218 Front gemacht haben, jetzt Moslems verteidigen, die Burka tragen?
    .
    Darf ich das mal unaufgeregt ethnologisch erklären:
    .
    Der Mensch lebt halt gern in Gemeinschaften, definiert sich und bewertet sein Verhalten immer: Gemeinschaftsbezogen. Nicht auf einen abstrakten Begriff, sondern auf eine ganz konkrete, historisch-sozial identifizierbare Gemeinschaft: Ein Dorf. Wir alle leben in Dörfern und Stämmen.
    .
    Und nun sehen sie es: Das mit § 218 bezieht sich alles auf den eigenen STamm, das eigene Dorf. Darum darf da mitgeredet und mitkritisiert werden. WEil sich der Normalgrüne, egal vor wievelen Jahren er aus der Kirche ausgetreten ist, sich immer noch der christlich-deutschen Gemeinschaft zurechnet, der er ja entstammt. Da hat er ein Stimmrecht, da darf er sich zu Wort melden.
    .
    Das mit der Burka hingegen bezieht sich auf einen fremden Stamm, ein anderes Dorf. Mit dem hat er nix zu tun. DArum fühlt sich der Grüne da auch nciht zum Mitreden und Mitbestimmen berechtigt. Weil ihm Moslems, egal wie lange er schon regelmäßig Döner isst, immer noch vollkommen fremd sind. Exotische Gäste, denen man immer das beste anbietet, die man immer anlächelt und an denen man niemals rumkrittelt.

    Nun könnten Sie sagen: Schlimm schlimm! Schaut her, das ist ja hintenrum genauso rassistisch: In Moslems auf immer und ewig Fremde zu sehen.
    Ebensogut könnten Sie sich auch fragen, ob Ihnen das nicht (in Wirklichkeit) viel lieber so ist.

    Merken Sie sich das mal für die Zukunft vor: Solange dieses linksgrüne Milieu die Burka für pittoresk hält, ist bei Ihnen zu Hause alles in Ordnung. ERst wenn die eines TAges anfangen werden, dagegen aufzubegehren — dann wird es kritisch. Denn wozu brauchen Europäerinnen einen, burkafreien Islam, solange sie nicht zu ihm übertreten wollen?

    • @ HansMeier555
      „Denn wozu brauchen Wuropäerinnen einen burkafreien Islam,
      solange sie nicht dem Islam beitreten wollen.“

      Danke, für die Klarstellung!

      Allerdings stört mich die Besetzung des öffentlichen Raumes durch
      Muslime und ihrer Kultur doch ein wenig.

      Ist das die Strafe für die Touristenströme in die islamisch geprägte
      Welt und weniger für die militär. Aktionen?

    • Das hat andere Gründe
      bei den meisten GrünInnen, m.E.: an erster Stelle oft die Möglichkeit zum schnellen Geld durch Ausbau des Sozialsektors mangels anderer beruflicher Möglichkeiten. Das Heranzüchten eigener Wähler. Der latente Deutschenhass, Antisemitismus (sog. israelkritik) und der Hass der Zurückgebliebenen auf die bestehenden Verhältnisse (UmFairteilung), psychokulturell die Sehnsucht nach kuscheliger Geborgenheit und eigener Wichtigkeit (Attraktivität) bei beschränkten eigenen intellektuellen, äußerlichen und finanziellen Ressourcen, also eine ständig hysterische Überdehnung. Deshalb auch das permanente Umkippen in Hysterie, Rücksichtslosigkeiten und Shitstormaktionen (also virtueller Vernichtung).

  48. zu Gast, 16.6. 22:31 - das ist das, was da jetzt nicht mehr ist:
    „Nach Informationen des hessischen Landespolitikers Ismail Tipi gibt es Hinweise darüber, dass sich dschihadistische Radikalislamisten in Deutschland mit Kriegswaffen ausrüsten. Die Recherchen des ehemaligen Journalisten ergaben, dass es scheinbar vor etwa einer Woche einen „Top-Secret-Einsatz“ des SEKs in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. In einem Kühlraum eines Gemüsehändlers in der Nähe einer Moschee sollen dabei Waffen gefunden und beschlagnahmt worden sein. „Nach meinen Informationen wurde bei diesem Einsatz ein Waffenlager mit schweren Kriegswaffen ausgehoben. Die Gefahr der Bewaffnung der fundamentalistischen gewaltbereiten Salafisten in Deutschland ist sehr groß. Das macht dieser geheime Einsatz mehr als deutlich“, zeigt sich Tipi besorgt.
    Dem Extremismus-Experten macht es große Sorgen, dass angeblich auch in einigen anderen Städten in Deutschland solche versteckte Waffenarsenale errichtet worden sind. Der Hamburger Verfassungsschutz spricht beispielsweise auch von einer Erhöhung der Unterstützer des bewaffneten Dschihads. Mittlerweile seien es in Hamburg mehr als 300 identifizierte Unterstützer. „Die Informationen hierüber vermehren sich. Die Befürchtung ist groß, dass salafistische Schläfer, Dschihadisten und IS-Terroristen in Deutschland Unterstützung durch ausländische Geheimdienste finden, die uns nicht freundschaftlich gesinnten sind. Durch die Waffenarsenale können die Schläfer und militanten Dschihadisten auf dem Weg zu ihrem möglichen Anschlag mit Waffen ausgestattet werden. Genau so etwas habe ich immer befürchtet.“
    Inzwischen gibt es viele kampferprobte junge Salafisten, die aus den Kampfgebieten zurückgekommen sind. Es gibt auch deutliche Hinweise, dass im Flüchtlingsstrom viele Gefährder nach Deutschland eingeschleust wurden, um mögliche Anschläge in Deutschland oder in Europa auszuführen. Es ist bereits ermittelt worden, dass zwei Attentäter und zwei Helfer aus Paris auch den Flüchtlingsstrom für ihre verbrecherischen Taten ausgenutzt haben. „Wenn sich die Befürchtungen erhärten, können wir davon ausgehen, dass die geheimen Waffenarsenale für einen großen terroristischen Anschlag nicht nur in Deutschland sondern in Gesamteuropa eingesetzt werden. Es wäre grob fahrlässig, wenn wir diese Gefahr nicht erkennen und diese Waffenarsenale nicht aufdecken“, mahnt Tipi.
    „Wir müssen diese Bedrohung sehen und möglichst schnell handeln. Hier sind unsere Sicherheitsbehörden aufgefordert genau hinzugucken, präzise zu ermitteln und mögliche Hinweise unter allen sicherheitsrelevanten Behörden und Geheimdiensten zu teilen. Die Politik muss Klartext reden, auf mögliche Gefahren und Bedrohungen hinweisen, die Bevölkerung aufklären und dazu aufrufen, dass man hellwach sein muss und jede Art von Beobachtungen der Polizei meldet. Das Problem des Salafismus und IS-Terrors wird immer größer, wenn wir nicht alle reagieren. Hier ist jeder einzelne gefragt.“
    Themengebiet: Extremismus, Innere Sicherheit
    Schlagworte: Ismail Tipi, Salafismus, Terrorismus“

    • das ist nur noch kurios
      einerseits haben wir eine enthemmte Mitte, der alles pöse
      zuzutrauen ist, andererseits sollen jetzt alle den Salafismus
      bekämpfen, hellwach sein und jede Beobachtung der Polizei
      melden.
      Ich weiss, dass es viele Rentner in D gibt, aber die sollen
      doch auch noch arbeiten um ihren Rente aufzubessern.

      Wenn es schon um eine Geralmobilmachung geht, wem soll
      der restlos verwirrte Bürger, sorry, MENSCH nun folgen.

  49. Wie man die Argumente seiner Gegner bestaetigen kann
    Falls „Don Alphonso“ tatsaechlich ein typischer EDGELand-Bewohner sein sollte, dann sind die selbstgefaellige Engstirnigkeit und Rueckwaertsgewandtheit, die in all seinen Postings sichtbar wird, eine vollkommene Rechtfertigung fuer die Verachtung durch zivilisierte Menschen.

    • Rechtfertigungen
      „… vollkommene Rechtfertigung fuer die Verachtung durch zivilisierte Menschen“

      Und zu diesen moralisch hoch überlegenen Exemplaren der Gattung darf man dann wohl Sie zählen?

      Wenn Sie nun noch die Güte hätten, ergänzend zu Ihrer nicht eben von Argumenten getragenen Einlassung die angeblich beobachtete „selbstgefaellige Engstirnigkeit und Rueckwaertsgewandtheit“ etwas näher auszuführen, könnte eventuell etwas von Ihrem blendenden Licht auf die in düsterster Ahnungslosigkeit dämmernden Mitleser abstrahlen. Man bittet drum.

    • Titel eingeben
      „Falls „Don Alphonso“ tatsaechlich ein typischer EDGELand-Bewohner sein sollte, dann sind die selbstgefaellige Engstirnigkeit und Rueckwaertsgewandtheit, die in all seinen Postings sichtbar wird, eine vollkommene Rechtfertigung fuer die Verachtung durch zivilisierte Menschen.“
      Ja, so ist das mit den Vorurteilen. Man würde als aufgeklärter Mensch so gern darauf verzichten, aber die Objekte derselben lassen einem leider keine andere Wahl.

    • Ich bin natürlich nicht typisch, sondern qua Geburt Teil de herrschenden Klasse.

    • Gast sagt: 17. Juni 2016 um 16:38 Uhr
      mmmh, von mir sehr nachlässig formliert:

      natürlich geht es bei Statistik ebenfalls um „Objektivität“ ….. die Aussage bezog sich auf die vorhergehende Erwähnung, die auf die erkenntnistheoretische Bedeutung abzielte …..

      Und natürlich brauchte auch Detlef Pollack keine 30 Millionen, um eine Studie zu „Werten“ u. „Wertewandel“ in sogenannten „migrantischen Milieus“ zu erstellen. Der genannte Betrag bezieht sich auf die gesamte „Fördersumme“, die allen Projekten im Cluster innerhalb des zehnjährigen Bewilligungszeitraumes zur Verfügung gestellt wird.

      Schlecht recherchiert, durchschaubar tendenziöse Argumente an den Haaren hereigezogen. Diesmal aber nicht von mir (-;

  50. Mittendrin im Strudel der Selbstaufgabe eines Landes. Was bleibt ist Ekel.
    Deutschland 2016

    Immer schön an der Oberfläche bleiben.
    Totschweigen als Rechtfertigung feige zu sein.
    Willkommenskultur.
    Herrscharren von Willigen arbeiten daran die Wahrheit zu verbiegen, zu vertuschen.

    Ach ja die Wahrheit.

    Selbst alleine das „Wahrheit“ zu benutzen ruft die Willigen auf den Plan.
    Man wird angeplärrt: Wessen Wahrheit. Deine, meine oder wessen.
    Nichts persönliches. Schon klar.

    Der Begriff Nazi muss dann herhalten um nicht auf den Punkt zu kommen.

    Für ein Diskussion.
    Für die Vernebelungsaktion.
    Für falsche Fährten legen.
    In der Fülle der Lügen wird die Wahrheit dann schon sterben.
    Immer schön ablenken.

    Ablenken vom Versagen.
    Vom Wegschauen.
    Vom Nichtstun.
    Vom Mitmachen sich schuldig zu machen.
    Nein – es ist DER NAZI.
    Nur alleine er ist schuld.
    Gewissermaßen trägt er die neue Erbschuld.

    Das Heer marschiert.
    Die große Parade der leblosen Verpackung.
    Der Gutmenschen. Der NICHT-NAZI.

    Hier das einzige Brauchbare im Netz über die unglaublichen Dinge die sich in der Stadt Sigmaringen abspielen. Unglaubliche Vorgänge die tot geschwiegen wird von der Politik und der „Freien Presse“.

    https://asylterror.com/2015/11/21/sigmaringen-und-die-fluchtlinge-eine-stadt-ist-am-ende-mit-der-kraft/

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/asylkrise-sigmaringer-krankenhaus-muss-nachtschwestern-mit-security-schuetzen-a1285793.html

    http://www.politikversagen.net/sicherheitskraefte-muessen-krankenschwestern-vor-fluechtlingen-schuetzen

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2016/06/03/die-brd-verkauft-deutschlands-frauen-eine-anklage/

    Wo Läden schließen weil Gruppen von Flüchtlingen die Läden plündern.
    Die Polizei machtlos ist.
    Wo sind Frauen nicht mehr auf die Straße trauen.

    Wo Woche für Woche Frauen vergewaltigt werden.

    Nichts wird getan.
    Keine staaliche Hohheit.
    Keine Bundeswehr.
    Kein Aufschrei in den Medien.
    Nur Schweigen.

    Kein Eingreifen von der Unaussprechlichen.
    Kein Interesse.
    Keine Hilfe.

    Eine Stadt wird den NWO-Wahnvorstellungen einer gewissen A. M. geopfert.

    Wieviel Schande kann diese Regierung noch auf sich laden.
    Aber wenn man weder Anstand noch Solz noch Ehre hat stellt sich diese Frage wohl nicht.

  51. So'n Quatsch
    Selbstverständlich dürfen Religionen nicht tabuisiert werden! Gerade weil der Wahrheitsanspruch nicht abschließend zu erhärten ist, sollte der „normative Gestaltungsanspruch“ der lustigen Fabeln und Mythen für den Alltag ja hinterfragt und zurückgedrängt werden …..

    Der alte Streit um (post-)säkulare Gesellschaft …. ! Nachdem Böckenförde so viel Pionierarbeit in dem Bereich geleistet hat, fängt man wohl nun wieder bei Null an …….

  52. diese Studie
    ach ja diese Studie über den „pösen Rechtsruck“, die ja mal wieder in allen Zeitungen rauf und runterdekliniert wurde, ist fast durchweg verfasst von „hochkarätigen“Amedeu Antonio Stiftungsleuten…lauter Experten für rechte Gewalt. Die statistische Basis: „Bei 258 Sample-Points wurden also insgesamt 4.902 Haushalte für die Befragung ausgewählt und in diesen jeweils eine Person. Die realisierte Rücklaufquote betrug 49,4%: Am Ende konnten 2.420 Probanden befragt werden.“
    Ah ja, und daraus dann den medienwirksamen Titel zu erfinden „die enthemmte Mitte“, spricht Bände. Sogar im DLF wird diese Studie als belanglos, überzogen und methodisch fragwürdig kritisiert.

  53. Die Zukunft der sozialen Medien in der 'brave new BOTNET world'
    Ein wichtiges Thema, dass wir hier einmal (demnaechst?) vertiefen sollten, ist der Einfluss von BOTNET-Massenversendungen, die von GOs und NGOs und anderen dunklen Kreisen zunehmend benutzt werden, um oeffentliche Meinung zu kreieren.

    Mussten bisher die ***-Troeten (fill in the blanks) noch selbst schreiben und vervielfaelltigen koennen bereits jetzt die BOTNET-Inhaber massiv in Gesellschaften manipulativ eingreifen.

    Die Netzaufsichtsbehoerden wollen filtern – aber wer kontolliert die Kontrolleure?

    Der arabische Fruehling wurde massiv von solchen BOTNET-Angriffen beeinflusst – was passiert bei den kommenden US-Wahlen – was passiert bei den Bundestagswahlen 2017? Und danach?

  54. Sie scheinen es einfach nicht verstehen zu können oder zu wollen.
    Nach der Ermordung von Jo Cox häufen sich die Aufrufe zur Mäßigung und zu aktiver Gegenbewegung der „Mitte“ in Bezug auf verbale und andere Angriffe gegen Politiker und Staatsorgane. Dabei sind es nicht nur Politiker, sondern auch die Medien, die derartige Klagen und Aufrufe formulieren.

    In welcher Welt leben die nur?

    Die Zunahme der Gewalt auf allen Ebenen der Gesellschaft hat doch eine Ursache, die von Politik wie Medien gesetzt wurde. Denn wer derart an den Bedürfnissen der Bürger vorbei regiert und wer sich in euphemistischen Beiträgen zu Politik und ihren Folgen äußert, der provoziert doch genau diese Entwicklung. Wer zeitgleich „Reiche werden reicher und Arme werden ärmer“ durch Gesetze und Reformen zur Leitkultur erhebt und wer dieses propagiert und unterstützt, der sollte sich über das Ergebnis nun wirklich nicht wundern. Den Verlierern solcher Politik dann auch noch die Schuld zuzuweisen und mit „Fördern und Fordern“ zu reagieren, ist schlicht und einfach der Gipfel der Unverschämtheit.

    Daß der so behandelte Bürger irgendwann zu einer Gegenbewegung ausholt, ist doch wirklich verständlich. Und wenn ihm dann wirksame demokratische Mittel zur friedlichen Gegenwehr versagt werden, dann kann auch wohl nicht mehr von ihm verlangt werden, das als Demokratie zu begreifen, was politische Eliten ihm als Demokratie verkaufen wollen. Und wenn es so weit ist, dann ist es nur logisch, daß Worten Taten folgen, denn dann ist der Bürger anfällig für alles, was ein Ende seiner demokratischen Ohnmacht verheißt. Und sei es eine AfD, die ihm mehr Mitbestimmung durch Direkte Demokratie verheißt.

    Die Mitte, die Politik und Medien jetzt zu mobilisieren gedenken, die existiert nicht mehr, die haben sie selbst zerstört. Und wenn man mitverfolgt, wie die Kesselflicker sich momentan um die Verteilung der Kosten der Flüchtlinge streiten, die so oder so doch immer derselbe Steuerzahler zu tragen hat, dann existiert diese Mitte nicht einmal mehr in der Politik selbst.

    Sie, Politik und Medien, scheinen es einfach nicht verstehen zu können oder zu wollen, daß sie es sind, die die Ursachen dieser Entwicklung gesetzt haben. So weit haben sich beide von der Realität entfernt.

    • und Gröhe greift in den großen Topf
      http://www.tagesspiegel.de/politik/medizinische-versorgung-hermann-groehe-will-fuer-fluechtlinge-auf-gesundheitsfonds-zugreifen/13745298.html

      während Merkel den Bundestag seit Monaten aushebelt, der meckert nicht einmal, geschweige, dass endlich einer konkret aufmuckt. Alle paralysiert wie das Kaninchen vor der Schlange
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article156325051/So-heckt-Merkel-Deals-mit-ihrer-Nebenregierung-aus.html

      und sich zur absoluten Alleinherrscherin macht. Honecker hätte Tränen in den Augen, könnte er das erleben. Zarin Angela…

      Gestern berichtete der polnische Freund von seiner Kundschaft, derer er vier gestern aufgesucht hat, alles gut betuchte Leute und alle sagten, ich bin ja kein Nazi, aber mir reicht’s, ich wähle die AfD, was soll ich sonst machen. Eine Kundin aus altem Düsseldorfer Geldadel zofft sich auf Facebook, wird dort als Nazi beschimpft, macht ihr nix, nun erst recht, sie zofft sich weiter. Alle haben die Nase gestrichen voll, allerdings stört das Merkel & Co. nicht die Bohne.
      Haben Sie die Fotos aus China gesehen? Ich dachte, die Frau ist hochschwanger, zumal auch Li ganz gebannt auf den Bauch starrte.

    • Guten Tag, Frau Simon,
      vielen Dank für Ihre Mitteilung.
      .
      Es soll (so Prof Max Kaase) einen Zusammenhang zwischen einem politischen Meinungswechsel bei den Eliten und einem daraufhin erfolgenden Meinungswechsel bei der Mehrheit geben. Oder anders, einem politischen Wechsel der Mehrheit geht ein politischer Wechsel der Eliten voraus.

    • Humanitäre Hilfe gibt es nicht zum Nulltarif, Frau Simon.
      Selbstverständlich wäre es falsch und ungerecht, die KV der Flüchtlinge nur aus den Beiträgen der GKV zu finanzieren, aber seit die Parität aufgekündigt wurde, wundert mich da nichts mehr. Die Privatversicherten, wen wunderts, sollen an den Kosten nicht beteiligt werden. Richtig wäre es jedoch, alle mit den Flüchtlingen verbundenen Kosten bis zu deren Integration aus allgemeinen Steuermitteln zu finanzieren, obwohl, Steuergerechtigkeit gibt es ja auch nicht.

      Ob Merkel allein den Bundestag aushebelt, wage ich zu bezweifeln. Denn die Ministerpräsident/inn/en sind ja nicht ganz unbeteiligt. Überdies ändern Kamingespräche ja nichts daran, daß die üblichen Verfahrensweisen daneben weiterbestehen und genutzt werden können. Andererseits läßt das generelle Abstimmungsverhalten unzweifelhaft erkennen, daß die Abgeordneten sowieso auf Anweisung handeln, sehr gut diszipliniert sind.

      Richtig ist jedenfalls, daß dieser schon seit Jahrzehnten eingeübte Politikstil mit Demokratie nichts mehr zu tun hat. Es hat zwar lange gedauert, bis die Bürger darauf reagiert haben, aber nun ist es wohl soweit. Daß die Bürger sich aber nicht gegen die politischen Eliten wenden, sondern ihr Heil auch weiterhin bei eben diesen suchen, zeigt, daß die Bürger immer noch auf der Suche nach dem richtigen Weg sind. Hoffentlich.

      Ein dicker Bauch hat in manchen Kulturen eine durchaus positive Bedeutung.

    • Merkel als Buddha?
      Herr Meier, da fehlt’s dann nur noch an der unendlichen Weisheit.

      In Polen ärgert man sich mal wieder über Merkel, ich bekam den Link vom Bekannten zugeschickt
      http://unser-mitteleuropa.com/2016/05/06/merkel-250-000-e-pro-fluchtling-sind-eine-form-der-loyalitat/

      der unterdessen von seinen Kunden gefragt wird, ob er gut vernetzt sei. Der Kreis der Linkverteiler wird immer größer. Da unsere Presse sehr zurückhaltend ist, vieles gar nicht berichtet, ist so ein Netzwerk eine feine Sache, um an Informationen zu kommen.

      Es sind ja nicht nur die Kamingespräche, da sind die einsamen Entscheidungen von Merkel nur aufgrund der Richtlinienkompetenz, die Kungeleien in den Ausschüssen und Probeabstimmungen in der Fraktion, um dann im BT das Schaulaufen zu veranstalten. Debatten finden öffentlich nicht mehr statt. Was Merkel seit September veranstaltet, ist Alleinherrschaft.

      Und nun der Griff in den Gesundheitsfonds, um ja nicht vor der Wahl irgendwelche Steuern erhöhen zu müssen. Dass dann die PKV außen vor ist, verwundert auch nicht mehr. Ich war jedenfalls im März schon hellauf begeistert, von meiner Rente plötzlich über 9 Euro mehr KV zahlen zu müssen.
      Man darf gespannt sein, wie z.B. die weitere Finanzierung des riesigen Experimentes am lebenden Menschen vonstatten gehen und dem besorgten Bürger vermittelt werden soll.

      @niemand ists gewesen
      Der Zusammenhang scheint logisch und funktionierte vor 80 Jahren schon.

    • Titel eingeben
      Ja, man kann an den Symptomen das Problem erkennen. Bevor man den Politikern und den Medien aber den schwarzen Peter zuschiebt, muss man schon auch die Verantwortung der Bürger mitbedenken. Weder Kohl, noch Schröder noch Merkel haben sich an die Macht geputscht!

      Wer so unfassbar dumm ist auf solchen Schwindel immer und immer wieder reinfällt, hat nicht allzu viel Recht sich zu beklagen, when the shit hits the fan. Wer sich erst besinnt, wenn die Lage dermassen verfahren und die Emotionen am Köcheln sind, der wird mit Nebeneffekten rechnen müssen, Gewalt zB könnte sich künftig auch aufschaukeln…

      Über die Medien brauchen wir nicht viele Worte verlieren, Peinliche Figuren, die sich einzig um die Rendite der Konzerne/Verlage kümmern. Journalisten haben sich den Lügen angepasst, oder halt keinen Job mehr.

      Anders die Politik… zwei der übelsten Sauereien sind (abgesehen vom Steuersystem!) die derzeitigen Regelungen für Kranken- und Rentenversicherungen, die es den ohnedies Privilegierten auch noch ermöglichen sich beiden zu entziehen und eigene für Mehrverdiener zu eröffnen. Sowas ist nur in DE möglich, in fast allen anderen Ländern undenkbar.
      Das zweite ist die sagenhafte Korruption die es ermöglicht in einem eigentlich säkularen Staat der Kirche solche Macht, solche Pfründe und Privilegien einzuräumen. Eine Trennung von Kirche und Staat muss konsequent und strikt durchgesetzt werden! Es ist verlogen und heuchlerisch sich jetzt plötzlich zu beklagen, wenn eine andere als die christliche Kirche dieselben Privilegien einfordert.
      Trotzdem ist es ja wohl das Banalste der Welt, dass Angehörige einer Religion, die ihre Religion über die staatliche Macht stellen, wie den Islam, ohne jedes wenn und aber vor die Wahl gestellt werden, entweder die westliche Gesellschaftsordnung zu akzeptieren, oder des Landes verwiesen zu werden.

    • Links von einer Seite, Frau Simon,
      die sich einem Europa der Vaterländer verschrieben hat, kann ich nicht so richtig ernst nehmen. Andererseits, der Vorschlag, die Kosten der Flüchtlinge auf die EU umzulegen, ist ja nicht neu. Sie resultiert aus der Ablehnung einiger Mitglieder, überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen, sich an der humanitären Hilfe zu beteiligen. Sich stattdessen finanziell beteiligen zu sollen, sehe ich durchaus als gerechtfertigt an. Ansonsten könnte z. B. Deutschland sich ja auch auf den Standpunkt stellen, alle Flüchtlinge in die Länder der EU zurückzuschicken, über die sie nach Deutschland kamen. Wenn schon EU, dann kann das eben nicht nur für die Rosinen gelten.

      Wie bereits geschrieben, als Alleinherrschaft betrachte ich das nicht, halte das auch für kaum denkbar. Es ist wohl vielmehr so, daß sich die politische Elite hinter Merkel versteckt. Frei nach dem Motto, laß Merkel mal machen, wenn es schief geht, waren wir ja immer dagegen. Dieser, in meinen Augen durchsichtige und untaugliche Versuch, sich vor der Verantwortung zu drücken, ist insbesondere bei der CSU zu beobachten.

      Was das Ende der Sozialen Gerechtigkeit betrifft, so ist das eben nicht erst mit den Flüchtlingen eingeläutet worden, sondern schon mit den „Reformen“ eines Norbert Blüm. Der „Sozialdemokrat“ Schröder hat es dann auf die Spitze getrieben und seitdem geht es für immer mehr Bürger nur noch bergab.

    • So einfach ist das nicht, TDV.
      Zweimal hat die SPD den Wählerwillen bei Bundestagswahlen dahingehend ausgelegt, daß der Wähler die große Koalition wolle und eine mögliche rot/rot/grüne Koalition verworfen. In Wahrheit wird das aber wohl eher daran gelegen haben, daß man auf keinen Fall mit Oskar Lafontaine zusammenarbeiten wollte. Diese Genugtuung wollte man ihm nicht bieten. Und ansonsten zeugt die große Zahl der Nichtwähler durchaus davon, daß die Wähler ein Zeichen setzen wollten. Daß dieses bis zum Aufkommen der AfD von den sogenannten Volksparteien ignoriert wurde, immer noch ignoriert wird, betont nur die Realitätsferne dieser Parteien, nicht die der Wähler. Denn, was sollen Bürger und Wähler denn sonst machen, sie haben ja nur die Wahl, zu wählen oder nicht. Auf die Politik selbst haben sie nunmal keinerlei Einfluß.

      Es soll Länder geben, in denen es überhaupt keine Sozialversicherungen gibt, in denen Steuern der Willkür unterliegen. Richtig ist, daß die Staatszielbestimmungen der Verfassung in Deutschland keine Gültigkeit mehr besitzen und daß Religionen aus Gründen falscher Toleranz zu große Freiheiten eingeräumt werden. Erschwerend kommt noch dazu, daß der Staat sein Machtmonopol nicht mehr in ausreichendem Umfang wahrnimmt.

      Und ja, die Medien sind wirklich keine große Hilfe mehr. Sie lassen mehr und mehr die Objektivität vermissen, die sie einmal als vierte Gewalt ausgezeichnet hat, ungeachtet aller politischen Richtungsunterschiede. Die Ideologie hat auch dort das Kommando übernommen, gesellschaftliche Kernfragen werden nicht mehr wirklich argumentativ behandelt. Insbesondere zeigt sich das für mich an der kritiklosen Übernahme geschönter Statistiken und der Ergüsse diverser „Experten“ und „Denkfabriken“. Aber auch die fehlende Nachhaltigkeit bei der Themenbehandlung ist ein schlechtes Zeichen.

      Am Ende kann man sich als Bürger nur noch angewiedert von Medien, Politik und Wirtschaft abwenden. Sinn und Zweck einer Gesellschaft sind gründlich pervertiert.

  55. EDGEland
    Ich wohne in Berlin, reise oft nach Bayern, kenne viele, die das auch tun, und habe den Begriff „EDGEland“ noch nie gehört. Googeln ergab erst nur Nachweise, in denen wirklich „edge“ (Rand) gemeint war. Nach einer Beschränkung auf deutsche Internetseiten, tauchte als 32. Nachweis tatsächlich „EDGEland“ in der Bedeutung „mobilnetzmäßig suboptimal versorgtes Gebiet“ auf, ebenfalls nicht speziell auf OBB bezogen und auch keineswegs hämisch, sondern technisch beratend.

    Lieber Don, die Berliner mögen viele Macken haben, aber sie sind um mehrere Größenordnungen weniger damit beschäftigt, sich gegen Oberbayern abzugrenzen, es zu verspotten und/oder zu beneiden, ihr Nicht-Wohnen in Oberbayern zu rechtfertigen etc. als Sie es umgekehrter Richtung sind.

    So schön sich Ihre Invektiven auf das „Reichshauptslum“ auch lesen, sie strahlen eine gewisse Zwanghaftigkeit aus, so als verübelten Sie der Hauptstadt, dass es zwischen ihr und Ihnen seinerzeit zu keiner Liebesbeziehung kam. Und das haben Sie als Libertär doch eigentlich nicht nötig.

    • @ Tarifkenner und andere, nun können Sie auf P. Carstens Artikel
      bei Dons Arbeitgeberin antworten. Dort: „Berlin in neuem Glanz und altem Filz Touristen, Hipster und Intellektuelle:
      Alle kommen gerne in die kunterbunte Stadt. Aber wehe, sie treffen dort auf die verklebte Politik und eine krankende Verwaltung. Die ist deutschlandweit einzigartig.“
      .
      Don ist somit gewissermaßen entlastet. Schöner und treffender hätte er es nicht ausdrücken können. Aber wenn ich mir die Metropolregion, also Potsdam dazu, anschaue, hmmm…so übel auch wieder nicht. Das Konglomerat um Grönermeiers Bochum herum macht auch nicht gerade den besten Eindruck.

  56. Ein Münsterländer
    Vielen Dank für diesen Beitrag.

    EDGELand, da muss man erst mal drauf kommen.

    Übrigens, die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von EDGELand bekommen von den Themen, über die wir hier schreiben und diskutieren, überhaupt nichts mit, weil sie sich um ihre (Groß-)Familie, ihren Beruf und ihre Ehrenämter (Vereine, Sport, Caritas, Diakonie etc.) kümmern müssen. Wenn dann noch Zeit bleibt, reicht es gerade für die Tagesthemen und das heute-journal.

    • Und den Stammtisch.
      Und da wird es dann mangels Informationen gefährlich.

    • Ach, der Stammtisch ....
      Wie heißt das denn in der großen Stadt? Forum? Arena? Womöglich Salon? Debattierclub?

    • Titel eingeben
      Ist es im Münsterland eigentlich immer noch Sitte, daß dort die politische Richtung von der Kanzel gepredigt wird?

  57. Ädsch
    Reingefallen

  58. die Hoffnung stirbt zuletzt
    @Thomas Meyer, 17. Juni 2016 um 14:47 Uhr

    In einem Nachruf auf Terence David John Pratchett steht der Satz:

    Auf seinem Wappen stand nicht ohne Grund „Noli temere messorem“: Fürchte den Schnitter nicht.

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/terry-pratchett-ist-tot-das-universum-ist-ein-grosser-witz-a-1023241.html

    • Gefällt!
      Wobei ich, bevor ich es zu meinem Leitspruch machte, ‚timere‘ bevorzugen würde. Aus Gründen der Eindeutigkeit.
      Lasse mich aber gerne korrigieren!

  59. Antoinettes Kuchen ist wohl ne Wanderanekdote
    Zur Headline von vorigem Stück:

    Von ihr war die Anekdote im Umlauf, sie habe auf die Vorhaltung, die Armen könnten sich kein Brot kaufen, geantwortet: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie Brioche [Gebäck] essen.“ Dieser Ausspruch wurde allerdings bereits Jahre vor Marie Antoinettes Thronbesteigung 1774 von Jean Jacques Rousseau um 1766 zitiert. Im sechsten Buch seiner 1770 vollendeten und 1782 veröffentlichten Autobiografie Die Bekenntnisse findet sich die Stelle: « Je me rappelai le pis-aller d’une grande princesse à qui l’on disait que les paysans n’avaient pas de pain, et qui répondit: Qu’ils mangent de la brioche! » (deutsch: „Endlich erinnerte ich mich des Notbehelfs einer großen Prinzessin, der man sagte, die Bauern hätten kein Brot, und die antwortete: ‚Dann sollen sie Brioche essen!‘[2]“) Es könnte sich um eine Wanderanekdote handeln, die auch schon der ersten Frau von Ludwig XIV. zugeschrieben wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Antoinette

    Mir war auch bislang nicht bewusst, dass es sich um eine Erfindung handelt, die sich hartnäckig hält. Man brauchte irgendeine Rechtfertigung für die Behandlung der 37jährigen Königin und für die Folterung ihres ca, zehnjährigen Sohnes.
    Hofreiter muss wohl ohne den Vornamen auskommen. Principessa geht aber.

    • In Italien sagen wir: Wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch gut erfunden.

    • Herrlich
      Muss ich mir merken.

    • Soll das ein Witz sein?
      „Man brauchte irgendeine Rechtfertigung für die Behandlung der 37jährigen Königin und für die Folterung ihres ca, zehnjährigen Sohnes.“

      Damit die fränzösiche Revolution zu diesem Zeitpunkt nicht den Bach runtergehen würde war die Entscheidung dem Ehepaar Capet den Kopf abzuhacken nötig und richtig. Man brauchte da keine andere Rechtfertigung, die Million Leute die wegen der königlichen Politik im Elend lebte, reichte da durchaus. Dass die „Kuchen“ Story nicht der Wahrheit entspricht, konnte man in den 60ern breiets in der Schule lernen, dass man da eine weitere Berechtigung brauchte ist einfach nur lächerlich und es leuchtet nur Spiessern ein die halt prinzipiell etwas gegen jede Auflehnung gegen die Obrigkeit hat, es sei denn die Obrigkeit sei putiisch-russich oder gar kommunistisch.

      Und für die Folterungen des Dauphin haben sie sicher Belege?
      Aber wozu auch, gell?

    • @D. A.
      „In Italien sagen wir: Wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch gut erfunden.“

      Genau! Und wer sich aktuell fernhält, kann um so besser erfinden, welche Nachrichten er eigentlich gerne durch die feindlichen Reihen … oder in die feindlichen Taschen! Doch heute gibts ja Internet.

  60. Geschwurbel
    @Dr. Seltsam:

    Was soll das bitte heissen: „Wieviel Schande kann diese Regierung noch auf sich laden. Aber wenn man weder Anstand noch Solz noch Ehre hat stellt sich diese Frage wohl nicht.“

    Ich nehme an, dass Ihnen beim Solz ein „t“ verloren gegangen ist – dann waere es wohl „Stolz und Ehre“.
    Aber was soll das eigentlich heissen? Stolz auf was? Und was ist eigentlich diese sogenannte „Ehre“?

    So ein Schmarrn.

    • Wirrkopf
      hier das t zum ergänzen.

      Sie haben nichts begriffen. Ich geh auf solche Kommentare nicht mehr ein.
      Wenn sie sich an diesem Satz aufhängen. Tun sie es.
      Bäume gibt’s genug.

    • Titel eingeben
      Na ja, wenn eine Regierung so konsequent und willentlich bei ihrer Kernaufgabe versagt (Schutz der Bevölkerung des eigenen Landes und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, nicht etwa Weltrettung), dann könnte man schon die Ansicht vertreten, jeder, der auch nur einen Funken Ehrgefühl hat, sollte da die Konsequenz ziehen und zurücktreten…aber dazu haben sich ja bisher weder CDU-Leute wie DeMaiziere, die vielleicht noch gewisse Zweifel haben, noch die CSU durchringen können, Machtwahrung ist offenkundig wichtiger. Von daher gebe ich Dr. Seltsam Recht (auch wenn ich zu den echten oder angeblichen Vorfällen in Sigmaringen nichts sagen kann und mir die zitierten Links wie Honigmann suspekt sind): Der politischen Klasse in Deutschland fehlt es durchgehend an grundlegendem Anstand.

  61. Mal ein zünftiger Horrorfilm?
    Wie langweilig, die Berliner immer nur verbal zu knuten.
    .
    Schreit nicht die Zeit nach einem +18 Horrorfilm, wo Berliner eingefangen, zu bayerischer Wildwurst verarbeitet und an Touristen verkauft werden?
    .
    Ästhetisch drehend um die Konstrastachse Display-wischen in der versifften U-Bahn// Bergwiesen, Trachten, Volksmusik
    .
    Mit aufwändigen Actionszenen und zwischendrin der einen oder anderen subtilen Anspielung auf Politik, Unterschicht, Europa und Wirtschaft.

  62. Nur mal so nebenbei an Otto Meier
    @ Otto Meier, gestern 18:18 Uhr

    „Reiche werden reicher und Arme werden ärmer“ durch Gesetze und Reformen zur Leitkultur erhebt……

    Das ist auch eine Wanderanekdote.
    Ich selbst gehöre nicht zu den Reichsten, bin aber auch weiter weg von den Ärmeren, die, das sollte öfter erinnert werden, definiert werden als eine Gruppe die unter 60% des mitteren Einkommens besitzt, was übrigens nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass alle in ihr kein Vermögen besitzen. So können Rentner in diese Gruppe gehören, aber ein Häuschen besitzen. Die Definition allein ist absurd.
    Wir haben in diesem Land nur einen Armen, und das ist der Gießkannenstaat. Noch höher verschuldet sind die USA. Jeder hat zu essen, die meisten Flüchtlinge besitzen ein i-phone.

    Als Ludwig XVI die Amerikaner gegen die Enländer unterstützte (oder war es schon der XV?), verarmte er Frankreich. Über 90 Prozent der Leute hatten nichts zu essen, geschweige denn ein Buch oder eine Klamotte von H&M.
    Aufgrund der gewollten Legende, es ginge uns schlecht, einem Land, in dem Neuankömmlinge mit dem neuen phone auf der Bank sitzen, geht auch unter, dass Marie Antoinettes Ausgaben Pipifax waren. Frankreich war verschuldet wegen Kriegsführung, auch vorher schon, deswegen wurde Louisiana verkauft (mit New Orleans), einst franzöische Kolonie.
    Marie Antoinette wurde als 14Jährige zwangsverheiratet, an die französische Grenze gefahren, wo sie sich splitternackt ausziehen und ihren Hund abgeben musste, weil nichts Österreichisches nach Frankreich durfte. Ihr Mann musste nicht wie’s geht und seine Maitresse offenbar auch nicht. Der Kaiser von Österreich erklärte es ihm ca. sieben Jahre später. Dieses kleine Mädchen wird, weil sie ein paar schöne Kleidchen hatte, ein kleines Trianon und Karten spielete, aus Sozialneid für die französische Revolution verantwortlich gemacht. Ihre Mutter hackte schriftlich auf ihr herum, weil sie kein Kind bekam. Dieses kleine traumatisierte Mädchen bekam dann Kinder und wachte auf. Zu spät. Sie wurde geköpft. Die Schieflage darin hat wohl bis heute nur Stefan Zweig begriffen, der nicht so für Hinrichtungen zu haben war. Die Franzosen haben aus Verlegenheit und Erklärungsnot die Tochter von Kaiserin Maria Theresia geköpft und ihren Sohn so gefoltert, dass er im Kerker verstarb. An sich müsste man sie dafür 500 Jahre lang mit Kaiserschmarrn bewerfen, mit dem Teig, wohlgemerkt.

    Aber das nur nebenbei. Fakt ist, hier hat jeder zu essen, Dach wird langsam knapp. Staat verschuldet, Anlagen (Aktien) geh’n nicht, Konsum zu wenig, Firmenwachstum zu wenig, ergo insgesamt nur bescheidenes Wachstum. Wenn man die Gemengelage, die 2008 als Dominoeffekt erwartet wurde, anschaut, kann man nur schreien über Leute, die Staaten noch mehr verschulden wollen, noch einen kleinen Zipfel mehr haben wollen, noch eine KiTa an der Ecke und noch ein paar Psychologen mehr für Leute, deren Asylberechtigung nicht klar ist. Milliarden an die Türkei, an Nordafrika in spe.

    Sie glauben nicht ernsthaft, an der anderen Seite des Spektrums würde jemand reicher? Wenn sie das glauben, tun sie mir leid. Zur Zeit wird niemand reicher, sondern alle etwas ärmer. Nur spart die Oberschicht dann, das ist desaströs für Konsum und Arbeitsplätze. Das sind Zusammenhänge.

    Aber eins ist sicher: Den Franzosen ging es nach dem Bau von Schloss Versailles unetr Louis XIV immer schlechter und viel, viel schlechter als den Leuten heute. Es geht ihnen immer noch gut genug. Sie haben reichlich Luft zum Blähen.

    • "Sie haben reichlich Luft zum Blähen."
      Richtig ist, die Armutsdefinition ist absurd. Das war es dann aber auch.

      Aber nach Ihrer Einlassung verspüre ich nicht den geringsten Wunsch, Armut für Sie näher zu definieren. Daher nur ein paar Stichpunkte, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

      Kinderarmut und dadurch fehlende Chancengleichheit, basierend auf dem gesellschaftlichen Status der Eltern. Sittenwidrige Wohnverhältnisse, insbesondere für arme Familien mit Kindern. Folgen der Arbeitslosigkeit, besonders auch für Alleinstehende. Armut bei Alleinerziehenden. Armut bei Rentnern, insbesondere Alleinstehenden ohne Vermögen. Zweiklassenmedizin. Und besonders zynisch, der Verweis auf ALDI und KiK. Um es mal so auszudrücken, alles was Teilhabe und ein an der Gesamtgesellschaft orientiertes menschenwürdiges Leben unmöglich macht, ist Armut wenn nicht sogar existenzbedrohend.

      Lustig fand ich denn auch den Hinweis auf den Konsum der Oberschicht. Der hilft uns nun wirklich nicht viel weiter. Denn der ist ja nun wirklich keiner nennenswerten Veränderung unterworfen. Es sei denn, es verhielte sich mit der Bestimmung der Oberschicht wie mit der Bestimmung der Mittelschicht, die ja mittlerweile beim pfändungsfreien Existenzminimum beginnt.

      Lustig auch der Hinweis auf die Staatsverschuldung, die überwiegend auf Eurokrise und Bankenkrise zurückzuführen ist, nicht aber auf Sozialausgaben. Überhaupt profitieren von den Sozialausgaben überwiegend die, die ihrer überhaupt nicht bedürfen. Denn bei den Bedürftigen wird alles angerechnet und verrechnet, so daß von den sozialen Wohltaten kaum etwas bei ihnen ankommt.

      Mit der Behauptung, alle würden etwas ärmer, stehen Sie dann selbst unter Gleichgesinnten wohl endgültig ziemlich alleine da. Selten so gelacht.

      Wie gesagt, es ist in meinen Augen reine Zeitverschwendung, mit Ihnen diese Thematik diskutieren zu wollen, daher muß dies dann auch reichen.

  63. Libation
    @interim, 17. Juni 2016 um 20:07 Uhr
    Nichts gegen ihren Villa Banfi, – Varoukakis‘ antike Vorläufer wussten es aber bereits: Der große Pan ist tot. Zum Wohle.

    • @Lichtenberg
      Ja, Pan. Das bleibt ein Rätsel, wenngleich ein kleineres. Dionysos hat es das Herz gebrochen. Ein Komplott, ich versichere Sie, eine bösartige Vernebelungsaktion. Die Griechen, nichts Apartes wollen sie uns Bärenhäutern gönnen.

      Auf das Ihre.

  64. aber die kleinen panini leben!
    ich verneige mich, wieder einmal ein Gesamtkunstwerk – ihr alle!
    Empfehlung des Tages: das Staublied von Scheffenbichler, fuer Burt L.-Fans auch ihren Schwimmer. Buona serata!

  65. Re Geschwurbel
    @Dr Seltsam: Vielen Dank fuer Ihren entlarvended Kommentar. Ich geb‘ Ihnen vollkommen Recht: seien Sie einfach ruhig.
    Es ist wahrscheinlich am Besten, wenn Sie mit Ihrem geistigen Sondermuell diejenigen begluecken, die Anstand, Stolz und Ehre haben, dafuer aber kein Hirn. Und deshalb keine kritischen Fragen stellen. Und diese leeren Worthuelsen auch nicht hinterfragen.

    Ich such‘ mir jetzt einen Baum mit dem ich mich unterhalten kann.

    • Oberpfaelzer kontra Dr.Seltsam
      ….und von mir bekommen Sie einen / damit Sie ein d durchstreichen können – soviel zum selbstüberschätzten Rechtschreiblehrerlein…

      Mehr hatten Sie leider nicht zu sagen, deshalb hören Sie Ihrem Baum genau zu: er wird Ihnen den Weg hinaus aus diesem Blog weisen, Ihnen sagen, daß Sie sich verirrt haben, denn hier wird auf intellektuell hohem Niveau gedacht, argumentiert, diskutiert – persönliche Angriffe und Beleidigungen sind anderswo beheimatet.

      Und da Sie ja weder Ehre noch Stolz haben wollen, kann Sie dieser Hinweis sicherlich auch nicht in Ihrer Ehr- und Etikettelosikeit verletzen…

  66. @ Realist sagt: 17. Juni 2016 um 08:11 Uhr
    Mann, was für Argumente….

    Glauben sie es mir getrost, an meinem Anti-amerikanismus ist genauso wenig etwas billig, wie an dem aller anderen selber denkenden Menschen. Er richtet sich ja auch keineswegs gegen Amerika an sich. Als vielmehr in erster Linie gegen die verbrecherische US Aussenpolitik.
    Was die Leute dort drüber mit ihren automatic, semi-automatic und „normal“ Guns und ihrem Rassismus machen ist, das ist deren Angelegenheit. Wenn sich die Schwarzen das bieten lassen, ohne auch nach 50 Jahren endlich zu verstehen, was in Soul On Ice zu schreiben Eldridge Cleaver anschliessend mit seiner Ermordung bezahlte, dann müssen die dort halt mit der Polizei leben, die sie haben.

    Eine „Rape Culture“ benötigt keine „gesellschaftlich akzeptierten Männerbünde“. Eine Rape Culture bedarf der ganz normalen testosteron gesteuerten Sexualität der Männer, einem Mangel an Möglichkeiten diese in „gesellschaftlich akzeptierten“ Rahmen ausleben zu können. Des weiteren eine patriarchalische Gesellschaft die in vielen der massenhaft vorhandenen dummen Männerköpfen fest im Unbewussten verankert ist und auch eine Welt der Werbung die im Kapitalismus allen Zu-Kurz-Gekommenen die Frauen als Sexualobjekte suggerieren kann!.
    Erfreulicherweise sind europäischen Männer etwas weniger Neandertal-mässig veranlagt und so ist die Rape Culture in den USA weiter verbreitet als hier. Ihre Äusserung dazu ist fats schon peinlich widersprüchlich: „Nicht alle frat boys sind Vergewaltiger, obwohl es natürlich einen Zusammenhang zwischen Greek life und sexueller Gewalt gibt.”
    Können sie mir zeigen wo jemals IRGENDJEMAND behauptet hat „alle frat boys sind Vergewaltiger“? Was hier und anderswo festgestellt worden ist, also dass die typisch amerikanischen Primitivlinge des Greek Life allzu oft kein Problem mit dem haben, was mittlerweile unumwunden nicht mehr beschönigt wird, sondern klipp und klar als Vergewaltigung bezeichnet wird.
    Da Frauen weder die besseren, noch gar die guten Menschen sind, passieren halt dann Stories wie die Rolling Stone Geschichte.

  67. @ Thomsen sagt: 17. Juni 2016 um 17:37 Uhr
    @ Ach, Thomsen, sie mit ihren Gewäsch immer…

    ..warum beklagen sie sich nicht auch gleich bei dem Kommunisten Steinmeier, der es erfreulicherweise endlich mal gewagt hat sein Maul aufzumachen, und einen wahren Satz von sich zu geben? Es stärkt meine Verachtung für Deutschland, dass in DE nicht ein Sturm der Entrüstung losbricht, wenn die Merkel Regierung diese Kriegstreiberei der NATO unterstützt, indem man die Bundeswehr an so einem provokanten Manöver teilzunehmen zwingt!

    Die russischen U-Boote die vor einiger Zeit in den deutschen Medien vor der schwedischen Küste gesichtet wurden, haben sich als ein Schwedisches und ein Deutsches herausgestellt, was uns die „Qualitäts“ Medien natürlich verschweigen!
    Herr Juncker, der Grossmeister der Briefkasten Firmen, möchte nun die Pipeline verbieten, die die Europäer/Deutschen direkt an dann billigeres russisches Gas anbinden würde.
    Sogar die ARD hat sich dafür entschuldigt in ihren Nachrichten wochenlang unbesehen erfunded und erlogene anti-Russen und anti-Putin Popraganda während der Ukraine Krise veröffentlicht zu haben!

    Nur sie kommen tagtäglich hier mit ihren dümmlichen Propaganda Wiederholungen daher!

    Russland hat in den nächsten Jahrzehnten ganz andere Problem als West Europa zu überfallen. Ganz im Gegenteil zu unseren amerikanischen „Freunden“, die im Gegegnsatz zu ihnen, realistisch genug sind zu sehen, dass die US Vormachtstellung weltweit vor ihrem Ende steht. Und man sieht völlig korrekt, dass das im Grunde nur mehr durch einen a la Golf von Tonkin provozierten Krieg zwischen Russland und Nato verhindert werden kann. Und der Kandidat für die Obama Nachfolge der das durchziehen wird, das ist Frau Clinton. Deshalb die Schwertsarbeit der vereinten Medienmacht, in ALLEN Ländern des Westens, die diese widerliche Politiker Figur unterstützt, statt ihre Sauereien anzuprangern.
    Man mag von Trump halten was man will, was sicher nicht viel sein wird, aber zumindest in diesem einen Punkt, der ja für uns in Europa wesentlich sein sollte, wäre er die bessere Wahl!
    Aber das wird natürlich nicht passieren, denn mit dem Umbiegen von Wahlergebnissen hat man in den USA ja umfangreiche Erfahrung!

    • Titel eingeben
      Es ist wohl schon vergessen, dass es zuerst die Nato und dann erst den Warschauer Pakt gab.

      Die Worte von Obamas “ Regionalmacht“ ebenso wie die der Frau Albright, damals Außenministerin der USA,dass es nicht sein kann, dass so ein großes Land, wie Russland die Bodenschätze ganz allein für sich beansprucht.Da sollte der Markt auf einmal nicht mehr gelten.

      Juncker nimmt sich Kompetenzen heraus, die ihm einfach nicht zustehen.es wird Zeit, dass er eingebremst wird, soll die EU nicht noch mehr auseinanderdriften.

      Was uns und unser Parlament betrifft, wünsche ich mir eine neue Definition der “ Richtlinienkompetenz“.Es ist ein Skandal. dass Merkel die Königin von Europa spielen darf.

    • Steinmeier - TDV
      Ich dachte so für mich dahin, na bist du mit deiner Meinung zum Natoeinsatz doch nicht allein. Und schon fragt Kohler heute, ob Putin Geburtstag hatte…

      War Asmussen, der heute devot den Buckel vor Poroschenko krümmt, auf seine letzten Tage schon schlimm, so lehrt einen Stoltenberg so richtig das Fürchten.

      Übrigens kann man den Einsatz der BW nicht ganz ernstnehmen, die Truppe ist mehr als nur auf dem sinkenden Ast, keine Leute, kein funktionierendes Material, aber gendergerecht. UvdL sucht händeringend Leute, nun auch im europäischen Umland, das wird so nix.
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article156337306/So-verzweifelt-sucht-von-der-Leyen-neue-Soldaten.html
      http://www.danisch.de/blog/2016/06/19/von-der-leyens-personalpleite/#more-13773

    • @TDV - "Gewäsch" und Whataboutism
      TDV- bleiben Sie doch einfach bei Ihrer Meinung, ohne meine Ansicht abzuwerten.

      Durch regelmäßige Besuche in Polen sowie Kenntnis der polnischen Sprache, und später einige Male durch berufliche Aufenthalte in der Ukraine – Kiev und Donbass – habe ich einiges Verständnis für die damalige polnische Oppositionsbewegung Solidarnosc entwickelt, und auch erfahren, dass der Wunsch nach einer entsprechenden Entwicklung wie in Polen auch in der Ukraine besteht. Kontakte mit in Deutschland lebenden Russen haben mir andererseits vor Augen geführt, dass sich manche von ihnen durch die russische Propaganda zu Behauptungen hinreissen lassen, die der tatsächlichen Wirklichkeit völlig widersprechen.

      Was ich bei Aufenthallten im Donbass erfahren habe, ist dass man dort zwar mehr russisch als ukrainisch spricht und sich mit Russland verbunden fühlt – einfach auch durch familiäre Beziehungen – aber die Unterschiede zu den Ukrainern eher als geringfügig betrachtet. Eine Feindschaft oder einen Wunsch, die Ukraine zu verlassen hat jedenfalls kein Gesprächspartner geäußert. Eine Feindschaft gegen Russland oder gegen die EU auch nicht. Mir schienen das ganz friedliche Leute zu sein.

      Die Aktivitäten der Donbass-Separatisten erinnern mich eher daran, wie der jugoslawische Bürgerkrieg großenteils erst von außen z.B. durch serbische und kroatische Ex-Söldner ins Land getragen wurde. Eine entsprechend böse und unehrliche Rolle spielt dabei offensichtlich das Putin-Regime: mal gibt man sich neutral, mal behauptet man, einen angeblichen Freiheitswillen der Einheimischen zu unterstützen, mal lobt man offen Krim-Kämpfer als russische Soldaten, mit denen nichts zu tun zu haben man einige Zeit vorher frech behauptet hat, und veranstaltet dubiose Abstimmungen, um zur Annexion der Krim schreiten zu können.

      Mir scheint, dass sich in vielen Gesellschaften durch alle Umwälzungen hindurch leider bestimmte Traditionen in veränderter Form fortschreiben.
      Z.B. in Deutschland der Beamtengeist, der Respekt vor Regeln und Bürokraten, die Unfähigkeit zu wirklicher Opposition, in Polen eine gewisse Widerspenstigkeit gegen die Staatsmacht bei Devotheit gegen die Kirche, in Frankreich die Bereitschaft, Barrikaden zu bauen – und in Russland die Gewöhnung an die Herrschaft einer allmächtigen, auf die Geheimpolizei gestützte Staatsmacht mit einem Autokraten an der Spitze: Ochrana, Tcheka, GPU, NKWD, KGB, FSB – das wird dort völlig professionell geradezu lehrbuchhaft betrieben und als normal angesehen. Man distanziert sich nur von gewissen schlimmen Auswüchsen, aber nicht vom Grundprinzip. Die Krim-Aktion zeigt m.E. die professionelle Handschrift der russischen Geheimdienste. Sie war so geschickt und nach Plan durchgeführt, dass Ukraine, EU und USA keinerlei Chance hatten, angemessen zu reagieren, bevor alles über die Bühne gegangen war. So dass es zwar heute keine Neuauflage des „Münchner Abkommens“ diesmal mit Putin gibt, wohl aber eine de-Facto-Hinnahme dieses Handstreichs, und keine wirksame Aktion zum Schutze der Integrität der Ukraine, wie es ja wohl schon die OSZE-Statuten verlangen.

      So sehe ich das halt. Von Steinmeier, Merkel oder gar Gauland usw. brauche ich da keine Belehrung. Als Deutschland geteilt war, haben wir gerne die Unterstützung der westlichen Alliierten in Anspruch genommen – ohne die Westalliierten hätten wir Westberlin bestimmt nicht halten können, und ich bezweifle, dass es in diesem Falle zur Wiedervereinigung gekommen wäre.

      Nachdem Deutschland von der NATO unvergleichlich profitiert hat, verstehe ich nicht, warum Deutschland als starkes Mitglied der NATO und der OSZE nicht seinerseits Solidarität mit den östlichen Nachbarn zeigen soll. Mit Kriegstreiberei hat das nichts zu tun.

    • Gast...
      „ohne die Westalliierten hätten wir Westberlin bestimmt nicht halten können, “

      Wenn sie auf den Kalender schauen wird ihnen möglicherweise auffallen, dass dies vor 60 Jahre war, und dass der Staat der an seiner Westgrenze amerikanische Atomwaffem stehen hatte, heute gar nicht mehr existiert?

      „Nachdem Deutschland von der NATO unvergleichlich profitiert hat, verstehe ich nicht, warum Deutschland als starkes Mitglied der NATO und der OSZE nicht seinerseits Solidarität mit den östlichen Nachbarn zeigen soll.“

      Ich gebe gerne zu, dass ich allein schon wegen der Anhänglichkeit an die katholische Kirche und diesen widerlichsten aller Päpste, kein besonderer Freuund Polens bin, aber ich bin mit jedem Land solidarisch, dass von von aussen bedroht wird. Und eine Bedrohung Polens durch Russland kann ich so wenig erkennen wie andere denkende Menschen auch. Was normale Menschen dort sehen ist eine wohlüberlegte Provokation Russlands durch den USA/NATO Komplex!

      „Von Steinmeier, Merkel oder gar Gauland usw. brauche ich da keine Belehrung.“

      Tut mit leid, aber ich habe nun mal grössere Problem mit Leuten die zwar auf ihrer Meinung bestehen, aber nicht nur unwillig zu Lernen sind, sondern nicht mal Tatsachen zur Kenntnis nehmen wollen.

    • aka "gast" am 19. Juni 2016 um 18:27 Uhr - @TDV am 21. Juni 2016 um 00:37 Uhr
      TDV:
      „Tatsachen“, die man meint zu kennen sind meistens unvollständig, und wie man sie interpretiert, hängt vom Kontext und von der eigenen Position ab. Wenn ich – sicherlich begrenzte – persönliche Erfahrungen und Kontakte habe, dann helfen sie mir, Tatsachen und – manchmal zweifelhafte – Informationen in einen Kontext einzuordnen und dadurch zu einem Urteil zu gelangen. Da meine Position und meine Erfahrungen – in diesem Fall in Polen und in der Ukraine / Donbass – andere sind als Ihre, fällt entsprechend auch mein Urteil anders aus.

      Ich sehe die gegenwärtige russische Politik als den Versuch an, früheres sowjetisches bzw. russisches Terrain durch schrittweise Expansion wiederzugewinnen, und zwar planmäßig unterhalb der Schwelle, ab welcher der Westen ernsthaft reagieren würde. Transnistrien, Abchasien, Südossetien, Krim und Donbass (Novorossija) zeigen deutlich wie das funktioniert. Dass die russiche Politik auch ganz anders vorgehen kann, hat man in Afghanistan (wo es schiefging) und in Tschetschenien (wo es funktioniert hat) gesehen.

      Nun leben in Estland, Lettland und Litauen grosse russischsprachige Minderheiten (nicht alle sind ethnische Russen), die man im Zweifelsfalle in einer „professionellen“ Aktion genauso instrumentalisieren könnte, wie man auf der Krim die ethnischen Russen – ohne Rücksicht auf die andere Hälfte der Bevölkerung (Ukrainer, Krimtataren) – erfolgreich instrumentalisiert hat, und wie man es zur Zeit im Donbass versucht.

      Man könnte z.B. erst einmal mit Terraingewinnen in den Regionen um Narva, um Tallinn, Daugavpils oder Riga beginnen mit ihren grossen russischen Minderheiten, mit dem Ziel auch die übrigen Balten in Abhängigkeit zu zwingen …

      Die prekäre geographische Lage der baltischen Staaten zwischen Russland, Belarus, Kaliningrad könnte ein zusätzlicher Anreiz sein, so eine Operation wieder einmal zu versuchen. Deshalb ist seitens der NATO eine eindeutige und klare Demonstration der Bereitschaft notwendig, diese Mitglieder zu schützen. Insofern ist der Vergleich mit der Situation West-Berlins im kalten Krieg durchaus berechtigt, s.a. Artikel Theo Sommers in der ZEIT.

      Die Polen haben sicherlich unmittelbar nichts zu befürchten, aber je näher der russische Herrschaftsbereich heranrückt, und sei es in kleinsten Schritten, um so stärker wird das polnische Schutzbedürfnis. Diese Sicht stützt sich auf die Erfahrungen aus mehreren Jahrhunderten. Die anderen beiden historischen Teilungsmächte werden trotz der Verbrechen des Hitlerreichs nur deshalb nicht als Problem gesehen, weil das Habsburgerreich nicht mehr existiert, und weil Deutschland (bzw. was von Preussen und vom deutschen Reich übrigblieb) gezähmt wurde durch die totale Niederlage von 1945, durch die Ostverträge und durch die gleichberechtigte Einbindung in NATO und EU.

      Deshalb wird keine polnische Regierung, auch die gegenwärtige nationalistische, jemals einen Ausstieg aus der EU oder gar der NATO ins Auge fassen. Und deshalb wird Polen immer eine gemeinsame Stärkedemonstration der NATO-Prtner fordern.

      Das ist meine Sicht der Dinge.
      Es geht zumindest Balten und Polen nicht um Aggression, sondern um Sicherheit, die sie nur in der NATO zu finden meinen.

  68. Er ist wieder da...
    …der Volker Beck, in der FAZ, so als waere nichts gewesen, das Vorbild fuer die Jugend.

    Die Netz*** freuen sich, diesen Mitstreiter wiederzuhaben.

    Sex and drugs and rock n roll – wenn es die Band macht, ist es OK, aber der Bundestag im Hauptstadtslum?!

    Brave New World – pigs rule.

    • ...
      Die Grünen werden seit einiger Zeit in der FAZ hofiert.

      Dürfte mit der gemeinsamen Antipathie gegenüber Rußland
      zusammenhängen; oder der Feind meines Feindes ist mein Freund.

  69. Nur Mitleid für arme Kinder, oder?
    @ TDV
    Ich habe ein exzellentes Werk über die Französischen Dynastien, das sich im Keller befindet, da ich nicht mehr genug Platz für Bücher habe. Somit wird langfristig mit unser aller Wohnraum auch unsere Bildung knapper werden.
    Auf wikipedia, das, wie ich zugebe, mit Skepsis betrachtet werden muss, steht, er sei gefoltert worden, um ihn zu der Aussage zu zwingen, seine Mutter, eine Österreicherin, pfui!, hätte ihn zu Inzest gezwungen, bäh, diese Ösis. Die Aussage könnte stimmen. Die Einstellung gegenüber Österreich war unterirdisch. Maria Antonia wurde bei Hofe gehasst, beneidet, gequält. Napoleons spätere Auswahl wurde ebfs. mit Argwohn betrachtet.
    Die Leute um Robespierre waren brutal. Keine Legende wird je entschuldigen können, dass die Familien von Louis VI und Nikolaus II, hier über 100 Jahre später, ihre Frauen und Kinder, getötet wurden. Wenn ein Kind im Mittelmeer tot schwimmt, oder die Israelis in Kriegen Kinder töten, dann ach, oh weh. Kinder und Frauen von Zaren, Königen und Israelis dagegen sind für Linke nur unbedeutende Kollateralschäden, die es zu entschuldigen gilt.

    Stefan Zweig sah das etwas anders. Neben seinen Ausführungen über den überflüssigen Tod von Marie Antoinette und dem Thronfolger beschäftigte er sich auch mit dem Opfer des widerlichen Calvin, Castellio, und der ebfs. mit Skepsis zu betrachtenden Elizabeth I und ihrem Opfer, Mary Stuart. Ich bin hier auf seiner Seite und hatte das eindeutige Glück, dass ihn mir jemand zuerst zum Lesen gab, als ich ca. 16/17 Jahre alt war.

    Es war, wie Sie wissen, überflüssig, die französische Königsfamilie hinzurichten, weil die Bourbonen weit verzweigt waren. Sog. Bastarde gab es darüber hinaus reichlich. Bourbonen waren fertil. Anders gesagt: Sie konnten besser schnackseln als die spröden post-68er, deren Bäuche wichtiger waren als Kinder auf dem Schoß. Noch heute dürfte es reichlich Bourbonenblut in Frankreich geben, aber verdünnt.

    Wenigstens in der Beurteilung von Frau Ehrgeiz, ich meine der einst öffentlich Gehörnten, überschneiden wir uns etwas.

    • WIe bitte?
      Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, sorry.

      Weder sie noch ich wissen letztlich wer wen gefoltert hat und dass man Kinder schon immer gefoltert hat und noch immer tut. Das können sie schon an dem damals 15jährigen Jungen sehen, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und von da an seine Zeit in Guantanamo verbringen durfte. Das sind die USA, von all den lächerlichen Staaten die die Masse der Erdoberfläche belegen, gar nicht erst zu reden

      Als Freund Dantons liegt es mir fern Robespierre zu verteidigen, aber mit dem Töten sowohl der Capets wie auch der Romanovs habe ich kein wirkliches Problem angesichts des Zustandes der Welt, damals und HEUTE!
      Und sie vergessen was ich hier wohl schon zehn mal geschrieben haben muss.
      Es sind die jeweiligen Machthaber in deren Zuständigkeit die Zustände fallen unter denen die Menschen eines Landes leben müssen.
      Wenn diese Machthaber nicht gewillt sind deren Umstände so zu bessern, dass eine Revolution nicht so viel Zulauf bekommt wie die russische und französische das taten, dann sind diese Machthaber ALLEIN Verursacher einer Revolution und verantwortlich für ALLE Konsequenzen!

      An ihren Beispielen sehe ich aber wie wenig sie an dem ganzen interessiert sind. „Wenn ein Kind im Mittelmeer tot schwimmt…” dann finden wir das beide eine fatale Entwicklung. Nur ich sehe auch die Ursachen erst durch die Kolonial und dann Nahost Politik…. und VOR ALLEM sehe ich einen Vater der sein Kind OHNE Schwimmweste in ein solches Boot auf eine solche Reise schickt? Und in allen Medien nicht ein Ton dazu! Dumm, heuchlerisch, verlogen, wie fast alles in diesem Land!

      Dies hier: „…die Israelis in Kriegen Kinder töten, dann ach, oh weh. Kinder und Frauen von Zaren, Königen und Israelis dagegen sind für Linke nur unbedeutende Kollateralschäden…“ ist eine unverschämte Unterstellung, die in der Tat die Abneigung vieler gegen diesen verbrecherisch, gewalttätigen Staat nur stärkt.
      Wie können sie es wagen anderen zu unterstellen, Leute würden zwischen einem palästinensischem, und einem israelischen Kind unterscheiden!

      SIE sind es der diesen Unterschied macht, weil sie alles und jedes was ihnen auf dieser Welt missfällt einfach in die Schublade „links“ stecken wollen.
      Zu ihrem eigenen Wohl würde ich Ihnen empfehlen, was dieses Klischee betrifft endlich aufzuwachen!

  70. Mädchen für Untergang
    Der nächste Merkelsche Fehler:

    In der Union gibt es nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) erhebliche Bedenken, den Georgiern die bereits in Aussicht gestellte Visumfreiheit zu gewähren. Hintergrund sind dabei vor allem die seit Jahren steigenden Zahlen bei Einbrüchen und Ladendiebstählen durch georgische Tatverdächtige. Es gibt dabei Anzeichen, dass viele Georgier gezielt das deutsche Asylrecht nutzen, um Verbrechen zu begehen.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-widerstand-in-der-union-gegen-visumfreiheit-fuer-georgien-14296012.html

  71. Etwas zynisch ausgedrückt, aber Teile von NRW hätten längst begriffen, dass der Tegernsee
    http://tinyurl.com/zz37rqw – sich quasi von Nordwesten wie vom Südosten in die Zange genommen fände?

    http://tinyurl.com/hueop9c Evtl. ganz, evtl. auch nur ab 21:30 für ein paar Minuten.

  72. Inflationär von Ihnen genutzt aber nicht definiert - das Wort "Flüchtling"
    @Otto Meier 17. Juni 2016 um 18:18 Uhr,
    „Richtig wäre es jedoch, alle mit den Flüchtlingen verbundenen Kosten bis zu deren Integration aus allgemeinen Steuermitteln zu finanzieren.“

    Nö – finde ich nicht.

    Einmal hinkt Ihr Vorschlag wegen der Nicht-Definition des Wortes „Flüchtling“ und 2. hinkt er, weil Sie meiner Meinung nach alle neu hinzu gekommenen über einen Kamm scheren.

    Wer oder was verpflichtet „uns“ finanziell und anders zu helfen und uns dabei zu übernehmen?
    Welche „Gegenleistung“ erwarten Sie? Was erwarten Sie von diesen Menschen überhaupt?
    Wird die „gebracht“?

    Wo gibt es, außer in Deutschland so was noch, dass eingereiste Menschen wie Babys gepampert werden, Vollversorgung genießen und sich zu einem Teil auch noch benehmen wie die Axt im Walde?

    Nein – ich stehe dazu: wir müssen das nicht.

    Und wenn wir nicht damit aufhören, wird das alles überaus schlimm weiter gehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=6zEMe1cpYVM&feature=youtu.be
    Veröffentlicht am 27.01.2016
    Eine Präsentation zum Thema Einwanderung.
    Globale und humanitäre Gründe für die aktuelle US-amerikanische Einwanderung werden in dieser aktualisierten Version des Einwanderungs-Autors und Journalisten Roy Beck in Form einer (im doppelten Sinne) bunten Präsentation – mit Bezugnahme auf Daten der Weltbank und dem

    • Lieber Gast, schon mal was von Humanität gehört?
      Ein Flüchtling ist, wer vor etwas flüchtet. ;-)

      Na gut, wer nur zu uns kommt, um ein besseres Leben führen zu können, wer nicht verfolgt oder sonstwie an Gesundheit und Leben, von Hunger und Durst etc. pp. betroffen ist, der ist kein Flüchtling. Viele von denen, die zu uns kamen, werden das aber wohl nicht sein. Nicht einmal bei denen, die aus Afrika kamen.

      Ansonsten kann ich nur sagen, daß humanitäre Hilfe unseren Werten entspricht und nicht dazu geeignet ist, nach Soll und Haben beurteilt zu werden. Ein „Übernehmenmüssen“ bedeutet das selbstverständlich nicht. Das sehe ich aber auch nicht, lediglich ein politisches und insbesondere verwaltungstechnisches Versagen. Aber das war vor den Flüchtlingen ja auch nicht wirklich anders, betrachtet man nur einmal die gescheiterte Integration.

      Es ist in meinen Augen auch falsch, die Flüchtlingshilfe mit Einwanderung gleichzusetzen. Zwar kann es de facto, halten die Fluchtursachen über Jahre an, zum Ergebnis der Einwanderung kommen, grundsätzlich aber sollten die Flüchtlinge nach Wegfall der Fluchtgründe wieder in ihre Heimat zurückkehren müssen.

      Nun ja, im Grunde ist es müßig, sich über die Flüchtlinge zu streiten. Sie sind ein Fakt, der sicherlich noch weitere Menschen in unser Land verschlagen wird. Die Politik ist gefordert, dies in den Griff zu bekommen, die Flüchtlinge bestmöglich auf Zeit zu integrieren und die Zahlen nicht übermäßig ansteigen zu lassen. Aber auch, diejenigen nach Hause zu schicken, die unserer Hilfe nicht bedürfen.

      Am Ende bleibt wohl festzustellen, daß es keine Lösung gibt, die völlig problemlos ist. Aber so groß, wie immer behauptet, ist das Flüchtlingsproblem nun auch nicht, daß es nicht gelöst werden könnte. Wenn Politik und Verwaltung entsprechend handeln und funktionieren.

    • Tut mir leid - aber ich finde Ihr statement nicht zu Ende gedacht -
      alles hier ist endlich, Geld, soziales Engagement, Wohnraum, Arbeit und sogar Lehrer, die Deutsch vermitteln, sogar die Gutmenschen http://www.achgut.com/artikel/zweifelnde_junge_refugee_helfer_jetzt_bitte_keine_haeme

      Nur eines scheint unendlich: der Strom der Flüchtlinge…

      Ab wann wird Ihre Form der „Humanität“ ad absurdum geführt werden müssen?

    • Humanität, lieber Gast, kennt nur eine Grenze,
      die der eigenen Leistungsfähigkeit. Ob die mittlerweile erreicht ist, das können andere besser beurteilen als Sie oder ich.

      Ein Blog, der sich „Achse des Guten“ nennt, ist mir zunächst einmal suspekt. Und eine Verbindung zu Broder macht es auch nicht besser. Und nachdem ich den Beitrag „Neue Menschen braucht das Land“
      http://www.achgut.com/artikel/zuwanderung_neue_menschen_braucht_das_land
      derselben Autorin gelesen habe, ist deren Intention auch klarer geworden. Würde die die AfD wählen, es würde mich nicht wundern. Weiter möchte ich mich dazu garnicht äußern.

      Aber wenn es Sie beruhigt, selbst ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß alles seine Grenzen hat. Auch die Toleranz. Aber daß der Rechtspopulismus jetzt schon derart rührselig um die Ecke kommt, das ist ja kaum zu ertragen.

  73. Generation Golf
    Werter Don Alphonso!

    Können Sie demnächst nicht mal eine Analyse über die sog. „Generation Golf“ schreiben, von der viele den Aufstieg aus dem Arbeitermilieu ins Akademikermilieu geschafft haben? Interessanterweise scheint mir diese Generation aber total unpolitisch zu sein, oder liege ich da falsch? Sie bringt keine großen Politikerinnen oder Politiker hervor. Ich sehe keine Nachwuchstalente, die mit einem vernünftigen Plan oder – ACHTUNG! – Vision aufwarten. Bin ich mit dieser Einschätzung allein? Ist das vielleicht auch der Grund, warum die Generation Y, insbesondere deren Damen, jetzt so das Meinungsbild bestimmen?

  74. Zu Panzeraufmarsch (Uwe Dippel)
    Herr Steinmeier hat das bekanntlich kritisiert.
    Zitat Sputnik Deutschland:Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Alexej Puschkow, hat den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier für seine kritische Haltung gegenüber den Nato-Übungen in der Nähe der russischen Grenzen gelobt.
    Ginge es um Fussball würde ich die Aussagen von Herrn Steinmeier ein Eigentor nennen. PS Von Russland bis zu den USA sind es nur ein Paar Kilometer (Alaska) PSS Es wird nicht in Moskau entschieden zu welchem Verteidigungsbündnis ein westlich orientierter Staat gehören will. Hin und wieder ist es gerade der Westen der die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgreich torpediert. z.B. Ukraine, Gegner der Mitgliedschaft m.E. Russland, Deutschland und Frankreich wie zu lesen war.

    • Es gehg aber nicht um Fußball.
      Deutschland hat neben Uschis Soldatinnen-KiTas noch ca. 300 Panzer.
      Rußland wohl 20.000 neuere und viele alte. (Wer die Zahlwn besser weiß, her damit).
      Mir schaudert es. Wie werden von Dilettanten regiert.
      Einerseits muß der allseits seit Jahr und Tag hochgelobte/hochgeschriebene Steinmeier (wofür eigentlich, für viele Amtsjahre?) Sanktionen wegen der Krim-Annexion vertreten, das ist die offizielle EU-Position und unsere Verbündeten und ich glaub wir sind sogar auch dabei(?) halten NATO-Manöver ab und der Deutsche Außenminister spricht von „Kriegsgeheul und Säbelrasseln“. Was hat der denn geraucht?
      Ich gkaub, der will sich nur für das Amt des BP anbiedern.
      Das mich keiner mißverstet, ich bin eher Antimilitarist und für ein gutes Verhältnis zu Rußland. Aber dumm und wie ein Hippie-Staat benehmen?
      Unsere Verbündeten können wohl nur nich den Kopf schütteln.
      Hat übrigens gestern für ein Top-News Platz für Deutschlsnd bei der BBC geführt, was eher nicht so oft vorkommt. Un das trotz Referendum.

      http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-36566422

      Ach ja, aus den letzten drei vier Tagen eine kleine Roadmap:

      -Gauck empfängt aus Anlaß 25a Dt.-Polnischen Vertag seinen polnischen Konterpart.

      -Am Tag darauf war er wohl in Polen.

      -Die Polen halten aus Angst vor den Russen die größten Manöver nach Ende des Ostblocks ab.

      Der Man ist unser Außenminister!

  75. Wobei "Minimalismus unter Westvierteln" in der Tat auch so etwas sein könnte wie "von den eigene
    zehn oder achtzehn oder 24+ Zimmern der eigenen Existenz mal eine Zeit lang nur in drei oder fünf zu betreten.“ Einfach mal ein paar Tür zu lassen, sich um das dahinter und dadrin nicht sorgen und sich stattdessen dem Leben und den Menschen zuwenden – und zwar eben nicht den Pseudobedürftigen, die eh nur „ziehen“.

    Da müssten die Besitzerfahreneren unter den Lesern und intakten Familien nicht gleich total besitzhäuten dafür um an der Spitze einer nächsten Bewegung gleich wieder flugs dem nächsten Trend ganz vorne nachzulaufen.

    Und viele scheinen einfach so jung und unreif, deren Experimente a. Ausweichstrategie, b. billig zu haben, c. legitim in einen freien Land, aber d. ganz sicher auch nichts „für immer“.

    Und ganz sicher auch vieles vom Geist auf die Gegenstände, Abbilde, verschobene Spiritualität, sich direkt der Seele zuzuwenden könnte hin- und wieder manchen Umweg sparen, wer aus einer Seelsorge, einem Gottesdienst käme, wollte danach vermutlich statistisch weniger oft frustshoppen oder Gegenstände entsorgen, als ohne solch kluge Kollektivhandlung wie Predigtlauschen. – „Aber da kann ja jeder mit der Zeit selber dahinter kommen, ganz wie einer möchte und wie es für ihn selbst am besten passt.“

    Wer soetwas bereits abstoßend fände, oder schon immer für „Sozialltalmi-Anteile“ hielt, wäre sicherlich schon weiter: http://tinyurl.com/hwe5gb4 – „Jeder macht halt seine Entwicklung.“

  76. An TDV- zu NATO Übungen
    Wenn ein Staat Teil der westlichen Staatengemeinschaft sein will sollte er sich dem Verteidigungsbündnis anschließen. Das ist in vielfältiger Weise möglich. In Russland muss man nicht um Erlaubnis fragen. Was bestimmte politische Kreise dort vom Westen halten haben diese oft genug kommuniziert. – Ein neuer kalter Krieg wäre m.E. für den Westen unproblematisch. Wie das letzte Wettrüsten endete ist bekannt. Geschadet hat es den Menschen jenseits des Vorhangs, das war bedauerlich, ist aber nicht dem Westen anzulasten. Die Beschimpfung des angeblich dekadenten Westens ist von Rassismus auch nicht weit entfernt um beim Thema zu bleiben. Ich Frage mich was in den Augen mancher Russen an der Lebensweise von Dänen, Norwegern, Schweden, Belgiern etc so furchtbar sein soll das man dieses eigenartige Gegenmodell benötigt.

    • Vereinfacht
      Die westliche Rhetorik ist auch nicht auf der Höhe. Das Problem ist, dass man nicht an einem Tisch sitzt. Mir wird da schon mal angst und bange. Im Kalten Krieg gab es auch solche Momente (Kuba, Berlin). Die Eltern redeten dann vom Kriegsfall und bekamen Angst. So einfach ist das nun nicht.

    • Zweierelei.....
      Erstens: Wenn ich solche Meinungen lese, und ich weiss dass sie damit nicht alleine stehen, dann möchte ich kotzen.

      Zweitens: Anstatt zu kotzen sinke ich lieber auf die Knie und danke dem nicht-existierenden Gott dafür, dass ich weit, weit weg von ihresgleichen leben darf.

      Mir ist es (beinahe) egal, ob aus dem kalten wieder ein heisser Krieg wird. An einem Volk aus Bürgern wie ihnen, das sich Kanzler wie Merkel wählt, kann ein Krieg nicht allzu viel Wertvolles kaputt machen. So wie es aussieht lässt sich Hilary ja nicht mehr verhindern und so sieht die Chance auf Krieg ganz „erfreulich“ aus…. wenn man wie ich weit, weit weg lebt.

  77. Pfui Teufel
    Diese sog. Studie brührt eigentlich das Innere unseres Mediengefüges und nicht nur das, ja sogar des Demokratiegefüges in unserem Lande. Zu hoch gegriffen?
    Eher nicht. Die Parteienfinanzierung ist ein wichtiger Teil derselben. Und das Stiftungsunwesen (Rosa Luxemburg Stiftung der Linken respektive Altkommunisten, Die Heinrich Böll Stiftung der Grünen, respektive roten Grünen) wird, wie ja inzwischen hinlänglich bekannt, z. B. nicht aus einem von Heinrich Böll gestifteten Vermögen finanziert, sondern Michel Steuerzahler übernimmt das großzügig. Heinrich Böll, von dem ich jahrelang alles verschlungen habe und den ich sehr schätze, würde sich vermutlich im Grabe rumdrehen, ob der Gebahren dieser Stiftung.
    In Wahrheit wird mit diesen Stiftungen die Parteienfinanzierung umgangen. Viele Millionen im Jahr. An diesem faulen Spiel machen alle etablieren Parteien mit, nicht nur die beiden vorstehend genannten, weil Auftraggeber dieser sog. Studie.
    Aber nicht nur die, von 2002 bis 2012 war die Friedrich Ebert Stiftung mal „Kooperationspartner „, mal Auftraggeber, mal Copyright-Inhaber dieses Machwerks.

    2014 fand sich wohl keiner.

    Die Titel nehmen das Ergebnis eigentlich immer vorweg, fast immer gleichlautend irgend etwas mit Mitte (da träumt der langjährige Auftragsgeber SPD ja wohl davon) und etwas mit Rechtsextremismus.

    Und die Medien reiten dann darauf rum. Selbstverständlich fast immer, ohne darauf hinzuweisen, von wem diese Studie stammt. Im DLF wurde sie als Studie der Otto Brenner Stiftung vorgestellt. Selbstverständlich vergaß man zu erwähnen, daß das eine DGB-Stiftung, also eine eher linke Stiftung, ist. Die anderen beiden Auftraggeber „vergaß“ der DLF-Journalist zu erwähnen.

    Diese sog. Studie, im Wesentlichen steuerfinanziert, wird wahrheitsgleich und scheinbar ungeprüft als Nachricht verkauft.
    Fairerweise muß man hinzufügen, das dieses Studienunwesen im Allgemeinen enorm zugenommen hat. Siehe z. B. die Bertelsmann Stiftung mit Green-Washing-Programm im Hauptwaschgang.

    Die Botschaft: wir müssen Euch noch ein wenig weiter erziehen, ihr seit noch schlecht.
    Ich kann mir nicht helfen, diese Mitte-Studie scheint nichts weiter als eine plumpe steuerfinanzierte linke Kampfschrift zu sein, Dauerlinkswahlkampf in Reinform, gern von unreflektierten Medien aufgegriffen. Pfui Teufel

    • Die Parteien und ihre Stiftungen
      sind ein Schauplatz, der eine gesonderte Betrachtung und Würdigung verdient.
      .
      Richtig ist, dass hier Steuergelder in Grössenordnungen verbraten werden, und das nicht erst seit heute. Letztlich geht es darum, dass mittels der Parteistiftungen Nebenaussenpolitik betrieben wird.
      .
      Einfach mal im Internet recherchieren, welche Parteistiftungen es gibt, und wo die überall tätig sind.

  78. Die Kunst der Auslassung
    Finden Sie den Unterschied:
    http://www.welt.de/vermischtes/article156337820/Drei-Geschwister-ertrinken-in-Loeschteich-in-Hessen.html
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/drei-geschwister-ertrinken-in-loeschteich-in-hessen-14295989.html

    Ich helfe Ihnen. Er liegt im Detail:
    Die betroffene Familie ist laut Olbrich vor einem Jahr aus Saarbrücken nach Nordhessen gezogen und hat einen syrisch-kurdisch-türkischen Hintergrund. Die Kinder sind laut Polizei alle in Deutschland geboren.
    (FAZ)

  79. @ Otto Meier wegen Blöd-TV.
    Mich interessiert es schon einigermaßen zu sehen, wie weit nach unten die Schmerzgrenze der Volksverblödung noch avanciert. Ich möchte dies eine Milieustudie nennen. Viel Zeit nimmt es nicht in Anspruch, wäre auch nicht zu ertragen. Um eine ganze Sendung durchzuhalten, müsste ich festgebunden werden.

    Sonst Zustimmung zu Ihrem Post. Die Konzerne und die Finanzmärkte haben sich aus der Anbindung an ihr Ursprungsland und der entsprechenden sozialen Verantwortlichkeit losgelöst, auf der Suche nach immer besseren Standortbedingungen. Weil die Politik ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen bietet.

    Jetzt versucht man, die Bürger davon zu überzeugen, dass auch sie gefälligst aus dieser miefigen nationalistischen Anbindung loszusagen haben, um das Wirtschaftswachstum und die Geburtenrate in Schwung zu bringen bzw. sich kulturell zu bereichern, damit Deutschland „bunter“ wird. Sodass wir uns nicht nur an den Anblick der Burkas gewöhnen, sondern lernen, uns am anmutigen Anblick im bunten Neo-Schwarz zu erfreuen.

    • Denationalisierung finde ich gut, Tamarisque.
      Zum Hirntoten-TV zählen ebenso die meisten Talk-Shows, das noch am Rande.

      Die Politik, selbst im Nationalen verhaftet, hat sich selbst abgehängt, als sie der Wirtschaft den Weg in einen grenzenlosen Kapitalismus ebnete.

      Die Geburtenrate wurde durch Pillenknick und Ende der Rollenverteilung maßgeblich beeinflußt. Letztlich dann aber auch durch die damit einhergehende Beseitigung des Sozialstaates alter Prägung.

      Die kulturelle Bereicherung wird jedoch so oder so am Widerstand der einheimischen Bevölkerung scheitern. Dabei spielt weniger die Zahl der Bereichernden eine Rolle, als vielmehr das unterschiedliche kulturelle Selbstverständnis. Das kann politisch nicht so einfach manipuliert werden.

      Ob es am Ende, aus welchen Gründen auch immer, zu einem Hauen und Stechen über das gewohnte Maß hinaus in der Gesellschaft kommen wird, bleibt abzuwarten. Es scheint ja so, als träte so langsam wieder „Normalität“ ein. Oder täusche ich mich da etwa?


    • „Die kulturelle Bereicherung wird jedoch so oder so am Widerstand der einheimischen Bevölkerung scheitern.“
      Das bezweifle ich, denn die sog. einheimische Bevölkerung wehrt sich nicht und kann sich gar nicht wehren, weil die Eliten anders wollen wie die Bevölkerung, und die organisatorischen Machthebel bedienen.
      Meinen Sie, die Westberliner hätten im November 89 was gegen die Fußgängerstaus unternehmen können? Zwecklos.
      Wenn man überrannt wird, wird man überrannt.
      Und all diese „Feministen“ (ein Widerspruch in sich) und grünen Burkaverteidiger*innen werden doch die ersten sein, die den Islam und die Geschlechtertrennung ganz „spirituell“ und gemütlich finden. Verlassen Sie sich drauf.
      Was meinen Sie denn, wieviele von südlich und östlich des Mittelmeers nach Europa wollen? Umfragen sagen schonmal 40% (in Polen sollen so um 88 90% angegeben haben, auswandern zu wollen). Und wieviele Leute wohnen dort? Schon so annähernd 2 Milliarden.
      Ich bleibe dabei, Merkels Selfies waren hochkriminell, weil sie eine Einladung ausgesprochen hat, und diese nicht zurücknimmt.
      Das ist so, wie wenn man einen Steinblock ins Rutschen bringt, den hält man dann nicht mehr auf, wenn man nicht sofort ganz stark reißt.
      Zu meinen, diese Leute wollten „nur mal gucken“, wie die Ostberliner in Westberlin 89, ist doch realitätsfremd. Die wollen sich hier ansiedeln und Kinder und Enkel haben, und von der Regierung ausgehalten werden, vielleicht auch noch ein wenig subsistenzeln oder Kleinhandel betreiben. Und dabei ist es ihnen doch völlig wurscht, wie die Regierung das Geld druckt, die sog. einheimische Bevölkerung wird dabei jedenfalls allenfalls als störend angesehen.

    • Nun, Colorcraze, ich dachte da auch eher an kommende Wahlergebnisse.
      Zu mehr sind weichgespülte und obrigkeitsgläubige Untertanen auch in meinen Augen (noch) nicht (mehr) fähig.

      Und selbst wenn ab sofort kein einziger Flüchtling mehr nach Deutschland käme, so könnte das den Erfolg der AfD wohl kaum noch verhindern. Daß wir damit sehr wahrscheinlich vom Regen in die Traufe kämen, wird die Kreuzchen nicht verhindern, die letztlich auch noch aus anderen Gründen dort gemacht werden.

      Das mit der Einladung sehe ich nach wie vor als Unterstellung an. Merkel hatte schließlich noch kurz vorher erklärt, daß nicht alle bleiben könnten, die kommen. In meinen Augen hat niemand mit einem derartigen Ansturm als Folge der humanitären Geste gegenüber den Flüchtlingen in Ungarn gerechnet. Auch nicht damit, daß in der Folge alle Flüchtlinge nach Deutschland durchgewunken wurden. Hier liegt Merkels Fehler, das zugelassen zu haben. Daß die Verwaltung bis heute noch nicht in der Lage ist, die Situation zu beherrschen, ist ein weiteres Problem. Der Streit über die Finanzierung spricht Bände.

      Was mich an der ganzen Situation aber besonders ärgert, ist der Umstand, daß Hartz-IV-Empfängern nicht annähernd so hilfsbereit und freundlich begegnet wurde und wird, wie es im Rahmen der Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen war und immer noch ist. Das paßt einfach nicht zusammen und wird sich sicherlich noch rächen.

      Feministen etc. mögen ja eine Menge Wind machen, sind aber keine ernstzunehmende quantitative Mehrheit. Und auch die grünen Menschheitsbeglücker werden das noch zu spüren bekommen.

      Aber nicht die Zahl der Flüchtlinge ist das Problem, dabei bleibe ich, sondern der fehlende Wille, diese in unsere Gesellschaft wirklich zu integrieren. Solange „Fahndungsplakate“ nach deutschen Politikern in türkischen Moscheen in Deutschland ohne jede Konsequenz verteilt werden (dürfen), kann von Integration keine Rede sein, ist eine kulturelle Unvereinbarkeit unbestreitbar. Es mag sein, daß das nur auf die Verbände wie DITIB zurückzuführen ist, aber dann ist es höchste Zeit, den Schmusekurs zu beenden. Vielleicht ließen sich die grundlegenden Probleme, die es ja schon vor den Flüchtlingen gab, beseitigen. Denn im Grunde glaube ich immer noch daran, daß man auch mit Moslems in unserer Gesellschaft zusammenleben kann, sobald sie nicht in Moscheen und durch Verbände weiter manipuliert werden. Auch Moslems sind Menschen wie Du und ich, die im Grunde ihres Herzens nichts anderes als wir wollen, in Frieden und möglichst gut miteinander leben.

      Und, manipuliert und instrumentalisiert werden nicht nur die Moslems, sondern wir alle. Zumindest wird das permanent versucht, siehe AfD.

  80. New York City Cowboy Trump
    Hier sind etliche Posts über Trump erschienen, erstaunlich viele positiv, ähnlich wie auf SPON.

    Trump schlägt vor, dass Waffen tragende Gäste in Bars etc. sich als Bodyguard der anderen Gäste verdingen, um einen Attentäter, der mit einem Maschinengewehr ähnelnder Waffe in die Gegend ballert, zwischen die Augen zu treffen. Das ist das Bild von Trump, das er vor seinen Fans unglaublich primitiv veranschaulicht. Schon mal völlig irre, sagen Sicherheitsexperten.

    Er will 3,3 Mio. amerikanische Muslime, profilen lassen. Noch mal irre.

    Sobald ein Verdacht vorliegt. Nachbarn und Verwandte sollen eine Meldung über ihre Verdächtigungen machen. Noch irrer.
    Ein Aufruf zum Denunziantentum. Gab es das nicht ähnlich im Dritten Reich und in der DDR?

    Dass sein Einfluss auf die europäische Außenpolitik positiv sei, ist zunächst nur eine Annahme, Hoffnung oder aber auch nur Wunschdenken.

    Außenpolitik ist nicht alles, was auf Europa einen Einfluss ausübt. Die Anhänger der Chicago School haben schließlich die neoliberalen aka marktradikalen Theorien neu aufleben lassen. Sie wurden zunächst in der Politik von Ronald Reagan, dann von Margaret Thatcher und schließlich auch von Schröder und Merkel in Deutschland umgesetzt.

    Wenn solch ein Faschist erst einmal in den USA an der Macht ist, wird’s in Deutschland wohl nicht besser werden, oder. Das wäre doch ein willkommener Impuls für die Politik, auch in der EU, sich daran zu orientieren und einen undemokratischen Kurs zu verfestigen und zu steigern.

    Bgl. Clinton. Ich mag sie nicht. Aber ist nicht die Planung der Richtlinien der Außenpolitik die Aufgabe des Präsidenten? Nennt sich Richtlinienkompetenz, die gerade bei der Außenpolitik, mehr als in jedem anderen Ressort, beim US Präsidenten liegt. Die Schuld allein bei Clinton zu orten, ist nicht das komplette Bild.

    Clinton ist also nicht gut. Aber ist nicht einer, dessen Demokratieverständnis auf einem ähnlichen Niveau liegt wie bei Putin oder Erdogan, der mehr rechts ist als Le Pen, der sich vorstellen kann, die Saudis atomar aufrüsten zu lassen, um einiges gefährlicher?

    Trumps Politik würde auch die Innenpolitik in ganz Europa beeinflussen und die letzten Dämme brechen, in Richtung Faschismus.

    Immer noch ein Fan? Aus zwei Diktaturen wohl doch nicht so viel gelernt?

    • @Tamarisque
      „Trumps Politik würde auch die Innenpolitik in ganz Europa beeinflussen und die letzten Dämme brechen, in Richtung Faschismus. “

      Genau das ist es, was ich mir persönlich von einem Sieg Trumps erhoffen würde, auch wenn er mir als Person unsympathisch ist, mir unzuverlässig erscheint und ich den Verdacht habe, dass er seine Wähler bitter enttäuschen könnte. Ich würde das aber nicht als „Faschismus“ bezeichnen…was hat Trump denn im Grunde gesagt über Einwanderungsfragen? Dass er illegale Einwanderung bekämpfen (sprich: bestehende Gesetze endlich anwenden) und islamische Einwanderung stoppen will. Irre ich mich oder haben Sie sich nicht auch schon in Kommentaren hier kritisch über Merkels Einwanderungspolitik geäußert (siehe z.B. ihren obigen Beitrag über „bunter“ und Burkas)? Was genau finden Sie an Trump dann „faschistisch“?
      Von seinen Äußerungen her ist er ein amerikanischer Nationalist…das ist aber immer noch was anderes als „Rassist“ und „Faschist“. Was er außenpolitisch genau treiben würde, kann man nicht wissen, da seine Aussagen widersprüchlich sind. Was von Clinton zu erwarten sein wird, ist allerdings ziemlich erschreckend.

    • absolut das kleinere Übel
      Hier scheint mir doch keiner so blöd, sich für Trump einzusetzen. Ich halte ihn nur für das kleinere Übel, schon deswegen, weil er vermutlich noch ein intaktes Leben hat (Vorsilbe weggelassen).
      Obama hat auch melden lassen: Kritik. Zumindest anfangs. Das ist heute alles komplett irre.

      Das NATO-Manöver soll Putin einschüchtern. Putin hat Augen: Er hat gesehen, dass kein Krieg gewonnen wurde: Nicht Afghanistan, nicht Irak, nicht Libyen. Libyen ist völlig zerrissen. In Syrien kam erst etwas in Gang, nachdem Russland dort war, klar, das geht dann ja doch nicht.
      Das NATO-Manöver unter einem Präsidenten mit Friedensnobelpreis.
      Olympische Spiele. Einseitige Demütigung, wo alle dopen.
      Friedensnobelpreis und Krieg mit Russland provozieren, bzw. zuschauen dabei.
      Die „demokratische“ Partei ist gefährlicher als die republikanische. Unter Johnson begann der Vietnamkrieg. Unter Truman wurden Hiroshima und Nagasaki mit der Atombombe bedacht.
      Obama hat die Akte über Kennedy nicht freigegeben. Er hat seelenruhig zugesehen, wie IS aufgebaut wurde.
      Unter zwei republikanischen Präsidenten hintereinander passierte die Maueröffnung. Unter Bush II passierte kein weiteres Terrorattentat in den USA.
      Trump ist das kleinere Übel für die USA, ihre Bürger und ihr Image und ihr Image. Er wird Salman Rushdie nicht außer Landes schaffen, aber vielleicht einige Gefährder mit Fußkettchen ausstatten und die Macht von CAIR einschränken.

    • Religious Profiling
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-plaediert-fuer-racial-profiling-gegen-muslime-a-1098563.html

      Wird Clinton auch bringen. Mit Orlando ist für die drüben die Schallgrenze überschritten. Islam ist keine Rasse. In Pulse viele Schwarze.

    • Können sie uns mal erklären warum sie bei dem Thema so schwer von Begriff geworden sind?
      Ich versuch es nochmal deutlich zu machen.

      Wir haben es IN DEN USA mit einer Wahl zwischen einem Vollpfosten und der Vertreterin der seit Jahrzehnten bekannten mörderischen Verbrecherpolitik der USA zu tun.

      Dass Trump schlecht für die USA wäre, warum zum Teufel sollte mich das interessieren? Wissen sie wieviele Millionen Unschuldige wegen dieses Landes voller Gestörter in den letzten Jahrzehnten krepieren musste? Kein Mensch hier findet findet Tump toll, warum bringen sie immer Nachweise für etwas das keiner bestreitet????

      Für Europa ist ein Präsident Trump BESSER als diese Dame! Was für Ideologien muss man denn im Kopf haben um das nicht sehen zu können?


    • Und die Konzerne, die ziehen dann eben weiter. Wenn in 20 Jahren China auch Finanzmetropole ist, und in Europa eh nur noch 5mal am Tag in die Moschee gerannt wird (die Neubekehrten sind immer die eifrigsten), dann ist es hier für Konzerne uninteressant. Allianz schreibt schon jetzt mehr Geschäft in Indien als sonstwo, also schmerzt ein Rückzug da nicht sonderlich.

  81. Titel eingeben
    1. Ich arbeite in Oberbayern und dem (bayerischen) Schwaben an vielen verschiedenen Orten und habe für den Fall, dass an einem Einsatzort keine gescheites WLAN zur Verfügung steht, einen kleinen mobilen Router dabei, der EDGE, UMTS , LTE und LTE Plus kann und über den ich bis zu 4 mobile Geräte betreiben kann, ganz egal ob Smartphones, Laptops oder Internet Radio. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass etwa 70% des Bayerischen Landes mit LTE oder LTE Plus abgedeckt sind, der Rest hat EDGE. UMTS habe ich noch nirgendwo gehabt. EDGE reicht zum Zeitung lesen, aber YouTube Clips kann man damit nicht anschauen. Das ist überlebbar.
    2. Die obengenannte Studie „Rechtsradikalismus“, die 2016 unter dem Titel: „Die enthemmte Mitte..Rechtsradikalismus in Schland“ veröffentlicht wurde, wurde auch schon 2014 durchgeführt und dieselben Autoren fanden mit gewissen Schwankungen die gleichen Ergebnisse. Nur da hiess die Studie: „Die stabilisierte Mitte….Rechtsradikalismus in Schland“. Eine „Mitte“ kann sich eben auch verschieben, wenn der Beobachter seinen Standpunkt wechselt.
    3. Laut offiziellem US Zensus leben in den USA 5 +/- 2 Millionen Juden. Auf Deutsch: zwischen 3 und 7 Millionen. Die Unterschiede kommen von der Definition, was ein „Jude“ ist. Die strengste Definition ist: Jüdisch geboren, bekennt sich um jüdischen Glauben und praktiziert jüdische Religion. Die großzügigste noch akzeptierte: Jüdisch geboren oder bekennt sich zum jüdischen Glauben oder ist Hausangestellte/r in einem jüdischen Haushalt.
    4. Ich bin nicht antiamerikanisch, im Gegenteil. Wenn ich aber den Amerikanern etwas nachtrage, dann ist es, den Kübel des Rassismusvorwurfes über den Deutschen auszugießen, vor allem, als sie sich nicht wehren konnten. Die Lehre von der blonden und blauäugigen arischen „Master Race“ wurde erstmals 1916 von Madison Grant, dem Gründer des New Yorker Zoos in seinem Buch: „The Passing of the Great Race“ beschrieben. Adolf Hitler schrieb ihm 1923 einen Brief, in dem er das Buch als „seine Bibel“ bezeichnete. Nazi Deutschland war 1934 weltweit der 34. Staat mit Rassehygienegesetzen. Der erste Staat war Schweden, gefolgt von der Schweiz und 27 US Bundesstaaten. Ein amerikanischer Rassehygieniker schrieb 1934 nach einem Deutschlandbesuch an seinen Kollegen: „You will be interested to know that your work has played a powerful part in shaping the opinions of the group of intellectuals who are behind Hitler in this epoch-making program. Everywhere I sensed that their opinions have been tremendously stimulated by American thought . . . I want you, my dear friend, to carry this thought with you for the rest of your life, that you have really jolted into action a great government of 60 million people.“ Die Nazis machten Werbung für Rassehygiene mit dem 1927er US Supreme Court Urteil „Buck vs. Bell“: It is better for all the world if, instead of waiting to execute degenerate offspring for crime or to let them starve for their imbecility, society can prevent those who are manifestly unfit from continuing their kind. …Three generations of imbeciles are enough“. Die Nazis schrieben darunter: „Wir sind nicht allein“. 1945 wurden dann die Nazis gehängt, die 5 Weltkongresse für Rassehygiene aus der Geschichtsschreibung gestrichen (London, Berlin, Rotterdam, 2 x New York) und die Gesetze zum Schutz der blonden und blauäugigen Herrenrasse heimlich wieder einkassiert (State of Virginia: 1968. Schweden und Kanada: 1976). Und seitdem haben wir Deutschen ein angebliches Monopol auf hereditären Rassismus, eine vorsätzliche Täuschung amerikanischer Nachkriegspropaganda, die zu so absurden Phänomen wie den „Antideutschen“ unter den Antifas führt. Und das kreide ich den Amerikanern an: ihre Art, Geschichte „aufzuarbeiten“, ist von Feigheit geprägt. Das zu sagen, ist für mich nicht „Antiamerikanismus“. Die haben ja auch gute Züge. „Mut“ gehört dazu eben nicht. Ausserdem: Was muss ich mir als Deutscher denn dauernd anhören? Da ist das noch garnichts dagegen.

    http://www.sfgate.com/opinion/article/Eugenics-and-the-Nazis-the-California-2549771.php

    https://www.law.cornell.edu/supremecourt/text/274/200

    http://waragainsttheweak.com/

    http://www.jewishdatabank.org/studies/downloadFile.cfm?FileID=3257

  82. "Zersetzenden Humor mag noch immer keiner."
    Gäbe evtl. auch Gründe dafür, dass es nicht mehr wurden. Z. B. unter solchen nicht:

    „Die CDU aber, belehnt mit einem autodidaktischen Ludwig-Erhard-Studium, sieht nicht, wer in diesen schrumpfenden Räumen sitzt: Lehrer und Hochschullehrer und Studenten, Polizisten, Ärzte, Krankenschwestern, gesellschaftliche Gruppen, die in ihrem Leben nicht auf Reichtum spekulierten, sondern in einer Gesellschaft leben wollen, wo eindeutige Standards für alle gelten, für Einzelne, für Unternehmen und für Staaten, Standards von Zuverlässigkeit, Loyalität, Kontrolle.“ 15.08.2011

    Manche werden des fünften Jahrestages Gedenken.

  83. Steinmeier
    besorgt, oder?

    Hier d’accord:
    „Russland hat in den nächsten Jahrzehnten ganz andere Problem als West Europa zu überfallen.“

    Putin hat Freunde in Deutschland. Er würde niemals atomar angreifen. Für einen konventionellen Krieg hat er zu wenig Leute, same old story.

    Hier nicht d’accord:
    Antiamerikanismus ist sinnlos und zwar, weil die Amerikaner sehr geteilt sind und viele nicht einverstanden mit dem Tun ihrer Regierungen.
    Was ich nie verstanden habe, ist die Gläubigkeit. Was ich im Fernsehen sehe.,.. Und wat de Buer nit kennt, dat frit er nit….
    Sie haben noch andere Parteien, eine liberale Partei, klein, weil sie zu träge sind, sie größer zu machen.

    • Aber Oberländer....
      Sie haben es immer mit dem Anti-Amerikanismus anderer Leute. Tatsache ist und bleibt, dass seit Ende des 2.Weltkriges die USA jede Menge Kriege UM DES PROFITES WILLEN geführt haben. Von denen haben sie zwar keinen gewonnen, aussre gegen Grenada und Panama, aber dabeoi trotzdem den Tod von Millionen UNschuldiger verursacht. Das auszusprechen heisst nicht, dass andere Länder, wie zB Russland oder China GUT sind. Die Dimension der US Verbrechen, die man an den Bürgern anderer Länder um des eigenen Vorteils willen verübt hat, ist nun mal nicht wegzudiskutieren! warum sollte man also bei politischen Bestrebungen in den USA nicht ganz, ganz sorgfältig hinsehen?

      Es geht darum in Deutschland Politik zum Wohle der deutschen Bürger zu machen und dazu muss man sich nun mal aus der NATO lösen. Ohne wenn und aber!
      Wer so neurotisch ist, dass er annimmt Putin käme am nächsten Morgen nach dem NATO-Austritt in DE einmarschiert, der sollte, wie sie ja selber schreiben, dringendst seine Medikamente beim Psychiater neu einstellen lassen!

  84. @ Renate Simon vom 18. Juni 2016 um 01:06 Uhr
    Um Gottes Willen! Verwechslung, autre coté, also hinten. Brauereigaul, belgisches Kaltblut, auch Brabanter genannt.

  85. Bravo, bravo
    Hahaha, Mann oder Frau muss ja schon sehr blöde sein, wenn hinter solchen „Forschungsergebnissen“ kein „erkenntnisleitendes Interesse“ bzw. keine ideologische Erwartungshaltungen erkannt werden. Oder aber sehr weit entfernt sein von akademischen Lebensräumen.

    Gilt es mittlerweile nicht als Allgemeinplatz, dass die sozialwissenschaftliche Forschung an Universitäten sich durch die Produktion ideologisch geprägter Ergebnisse um den Ruf ihrer Wissenschaftlichkeit gebracht hat? Das liegt ja primär an der theoretischen Anbindung von Studien und der Gestaltung von qualitativen Interviews …… Noch primärer aber vielleicht daran, dass starke normative Aussagen „gestützt“ werden sollen ….. Und noch viel grundlegender vielleicht daran, dass „Soziologie“ einen sehr beschränkten Blick auf die Wirklichkeit pflegt, sozialkonstruktivistisch gesprochen, …….

    Es ist immer recht witzig, wenn die offizielle Großwetterlage freundlich abgebildet wird, sich höchstens menschenverachtende Kaltfronten über bürgerlichen Mitten (wie Bad Godesberg) bilden sollen …… andere Sturmtiefs aber schlicht ignoriert werden.

    Und das mag daran liegen, dass die armchair-Soziologie in Kontinentaleuropa mit der „Wirklichkeit“ vor allem über beauftrage Erhebungsbüros in Berührung kommt, sich ansonsten aber von brenzligen (oder „Geht-nicht“-) Themen fernhält ……

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/rassismus-das-schweigen-der-schulen-ueber-deutschenfeindlichkeit-11056390-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  86. Dresscodes
    „Kaltland, EDGE-Land“ … so was wie GAU-Land?

    Verächtliche Provenienzen lassen sich doch schon an der Bekleidung und den Frisuren ablesen. Vergleichen Sie mal die Garderoben bei einer AfD-Versammlung mit den Codes der Street-Credibility in Berlin.

    Dafür gibt’s jetzt für die sich zwischen Städten wie Köln, Berlin etc. bewegende Chicfeministin, die sich gegen die „Regel des Patriarchats, das Frauen auf strikte Einhaltung der Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verpflichtet“, zur Wehr setzen möchte, endlich die passende Garderobe …

    http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/bademantel-in-der-oeffentlichkeit-tragen-14282041.html

  87. Titel eingeben
    „Es sind Leute, die fordern, das Internet zu zensieren, wenn man sich auf dem Boden der Gesetze, nicht aber im Konsens des Justizministers und seiner Beraterinnen befindet.“

    Wunderbare Ablenkung von dem Streich der FJS-Tochter Hohlmeier im Innenausschuss des EU-Parlaments , „den Aufbau einer umfassenden Zensur- und Kontrollinfrastruktur auf den Weg zu bringen“
    https://netzpolitik.org/2016/csu-abgeordnete-hohlmeier-bringt-im-europaparlament-netzsperren-auf-den-weg/

    „….dass Mitgliedsstaaten „den Zugang zu illegalen Inhalten, die zu terroristischen Delikten aufhetzen, blockieren sollen“, wenn sie im Ausland gehostet sind und nicht „prompt“ gelöscht werden können. In einer älteren Fassung war diese Regelverpflichtung noch als Kann-Vorschrift in das Ermessen der Mitgliedsländer gestellt worden…“
    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48576/1.html

    Wem nützt eigentlich die Hervorkehrung von Zwergenaktionen, wenn „Blindheit“ schon nicht mehr die wirklichen Gefahren erkennen lässt? Interessanterweise sitzt ja auch von Storch in diesem Innenausschuss.

  88. Ronald W. Donald
    Trump Trump Trump!
    .
    Erstaunlich wie heftig manche Leute plötzlich gegen das übliche Programm von Krieg, Mord, Folter und Apartheid aufstehen, nur weil sein populärster Vertreter außerdem auch noch gegen den Freihandel auftritt.
    .
    Als Profiteur der deutschen Exportwirtschaft wünsche ich mir ja auch lieber die Clinton. Im wohlverstandenen Eigeninteresse. Aber nicht weil ihre Politik gegenüber dem Rest der Welt weniger menschenverachtend wäre.
    Denn da bin ich mir gar nicht so sicher.
    .
    Wer gegen Trumps Weltbild ankämpfen will, könnte das m.E. bei anderen Gelegenheiten, in anderen Zusammenhängen an anderen Orten doch viel glaubwürdiger tun.

  89. @TDV, "Gast", 19. Juni 2016 um 18:27 Uhr, Steinmeier, NATO, Ostpolitik, Abschreckung
    Der „Gast“ als Absender war wieder mal das Resultat einer Fehlbedienung Es hätte „Thomsen“ heißen müssen.:-(

    Mir scheint, viele Menschen in Deutschland haben aus der Geschichte der Ostpolitik Willy Brandts die falschen Schlüsse gezogen. Ich habe damals selbstverständlich dafür gestimmt, und zwar wegen des Ziels durch Anerkennung der in Europa bestehenden Verhältnisse eine Entkrampfung der gegenseitigen Beziehungen und dadurch Erleichterungen für die Menschen in (besonders Mittel-Ost-) Europa zu erreichen. Obwohl meine Familie aus den ehemaligen Ostgebieten stammt, hielt ich den endgültigen Verzicht auf irreale Ansprüche für richtig.

    Diese Politik hat schließlich – über „Helsinki“ und „Solidarnosc“ – einige Jahrzehnte später zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums beigetragen, wobei die Hauptursache m. E. allerdings in der Dysfunktionalität des sowjetischen Wirtschaftssystems lag.

    Viele „Linke“ in Deutschland ziehen aus dem unleugbaren Erfolg die falschen Schlüsse. Brandts Ostpolitik hätte niemals funktionieren können ohne die Rückendeckung durch die militärische Stärke des Westens, welche verhindert hat, dass die SU die westdeutsche Verhandlungsbereitschaft über Gebühr ausnutzte. Ein Erfolg der damaligen deutschen Massenbewegung gegen die Nachrüstung hätte verhehrende Folgen gehabt. Kein Erfolg der Ostpolitik ohne den Hintergrund des „Gleichgewichts des Schreckens“.

    Heute meinen viele von Steinmeier bis zur „Linken“, man könne allein durch Verhandlungen ohne Druck bei einem autoritären expansiven Regime irgendwelche Fortschritte erzielen. Verhandlungen funktionieren meist nach dem Prinzip „do ut des“, d.h. es muss auf beiden Seiten etwas da sein, worüber verhandelt wird. Da der Westen klugerweise von einer direkten Unterstützung der angegriffenen Ukraine absieht, bleiben nur die Sanktionen. Wenn man auf diese ebenfalls verzichtet, bleibt nichts mehr zum Verhandeln, und man steht sozusagen nackt da.

    Ebenso in einer TV-Diskussion: ein Fernsehphilosoph behauptet, eine symbolische Präsenz einer kleinen Anzahl von NATO-Soldaten im Baltikum können gegen einen russischen Einmarsch sowieso nichts ausrichten, man sollte deshalb darauf verzichten, um Provokationen zu vermeiden. Der Herr hatte glatt vergessen, dass nur die symbolische Präsenz westalliierter Soldaten 40 Jahre lang verhindert hat, dass Westberlin vom Warschauer Pakt bzw. der DDR vereinnahmt wurde.
    Ein offensichtlicher Beweis, dass symbolische Präsenz als „Stolperstein“ funktionieren kann.

    Es geht nicht darum, Russland zu bedrohen, sondern darum, die europäische Rechtsordnung auch im Interesse Russlands gegen expansive Ambintionen autokratischer Führer zu verteidigen. Dabei sollte man vorsichtig, aber bestimmt vorgehen. Da ich überzeugt bin, dass Steinmeier die europäische Nachkriegsgeschichte gut kennt, kann ich mir seine Äußerungen über „Säbelrasseln“ nur als linken Populismus auf der Suche nach neuen Wählern erklären.

    • Fünfter KolonenMeier
      Dieser Mann ist Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, oberster Diplomat und als Minister seinem Amt und seinem Lande verpflichtet. Linke Propaganda respektive SPD-Parteistimmenfang gehört nicht dazu. Wir haben eine abgespaltene SPD mit dem ehemaligen und abtrünnigen Vorsitzenden der eine Komkurenzpartei gegründet hat (WASG) und mit den Altkommunisten und Mauerbauern zur Linken fusioniert hat, wir haben einen linken Flügel (Stegner und Konsorten), wir haben die linken SPD-nahen Gewerkschafter, wir haben ROTE Grüne und eine CDU die links mehr als nur räubert. Und jetzt noch einen Außenminister, gut zur fünften Kolonne passen würde. Ach ja, das Irrlicht an der Spitze fehlt noch.

  90. Zurück zum Thema: Technischer Fortschritt (Leibchen)
    Auch nicht OT, siehe Überschrift. Die UEFA führt Hawk Eye ein, die Confœderatio Helvetica klammheimlich hinterfotzig (Rache des alten weißen Mannes in Genf?) „predetermined breaking Point“ = (Sollbruchstellen) foul-control für sehbehindete Referees, designed by PUMA, manufactured with conditions Code of Ethics.

  91. @ Sandra, vom 16. Juni 2016 um 20:14 Uhr, zu spät gelesen
    Ich erwarte spätestens 2017 das Statement daß das (neue) Deutschland „ihrer nicht würdig war“. Mangels Empfänger ist Nichtvollzugsmeldung nach Chile wohl nicht mehr erforderlich. Oder sitzen hier (Kyffhäuser/ Ostharz sous-terrain ?) noch welche in versteckten Befehlsständen?

  92. vorschlag für neues Thema für Don A.
    das da: die larmoyanten Migranten….boa eh…geht gar nicht
    http://www.zeit.de/kultur/2016-06/fluechtlinge-syrien-arabellion-europa-grenzen-10nach8?page=2#comments

    • Grüsse
      Wie mir heute ein wütender Taxichauffeur (mit Migrationshintergrund ^^) in Köln am Rhein berichtete, setzt sich die luxuriöse Allround-All-Inclusive-Versorgung von jungen, gesunden Neo-MigrantInnen (mindestens in NRW) aber umfassend fort ….. Er beschrieb an konkreten Einzelfällen, dass für Behördengänge oder ambulante ärztliche Behandlungen, die nach kürzeren Fußwegen ohne Gefahr der „Desorientierung“ zu erledigen wären oder auf längeren Strecken von den Öff. Verkehrsmitteln regulär bedient würden, ganz selbstverständlich von den Behörden sog. „Taxischeine“ (kenne sowas nicht) ausgestellt würden ….. Und dass diese (in diesen Fällen primär schwarzafrikanischen) jungen Neo-MigrantInnen auch darauf pochen würden, chauffiert zu werden ……

      Ambulante Behandlungen …. wer bezahlt die denn so? ^^

      Solche „Privilegien“ würden betagten Damen, die mit kümmerlicher Rente ihr Dasein fristen, nicht systematisch zugestanden, erklärte er ….

      Mich berühren diese „Verteilungskämpfe“ oder „Konkurrenzen“ nicht wirklich, weil ich ….. ähm. Aber ich sehe doch ein gerechtigkeitstheoretisches Problem darin …. Nicht nur intergenerationale Solidarität und so …… Wenn ich einer regulären Berufstätigkeit im abhängigen Beschäftigungsverhältnis nachgehen u. brav Steuern zahlen müßte, würde ich mich, glaube ich, auch benachteiligt fühlen, wenn andere ohne jeglichen Beitrag zum „Sozialstaat“ dolce vita hätten, tagein, tagaus, lebenslang …. Und was hört man alles von deutscher Kinder- und Altersarmut … Will die dt. Regierung die Pauperisierung ganzer Schichten noch forcieren?
      Immerhin „zahle“ ich sogar Steuern (-;

      Und ich halte es auch für die falsche „edukative“ Haltung seitens der Behörden, die damit sicherlich nicht Eigeninitiative und „Integration“ „fördern“ werden, sondern Anspruchshaltungen, Bequemlichkeiten, falsches Selbstverständnis, etc. …..

      Das bestätigte mir unfreiwillig nunmehr auch eine Dame (Mitglied bei Bü90/Grü) (pekuniär vermögend, ansonsten aber weniger begabt *eg*) die sich „ehrenamtlich“ in der „Flüchtlingsbetreuung“ engagiert u. bisher gegen jegliche meiner Einwände immun war …. Mittlerweile wird sie mit täglichen und nächtlichen Anrufen behelligt, es werden ihr Beschwerden über Unterkunft und Verpflegung kundgetan, das ausstehende Einfamilienhaus wird regelmäßig angemahnt, die Deutschkurse abgelehnt ….. die besagte Dame ist angesichts der unverfrorenen Forderungen doch etwas enerviert. Ich vermute fast eine Strategie, die „BetreuerInnen“ mürbe zu machen …. Achso, es handelt sich um ein vielköpfige afghanische Familie.

      Zudem setzt „die Politik“ damit falsche Migrationsanreize …… klar, dass jederfrau/-mann von der Subsahara bis Bangladesh sich aufmachen wird …. vor allem mit zwölf bis fünfzehn Kindern. Muß sich „die Politik“ in der BRD für ihren Umgang mit Steuern oder für politische Entscheidungen überhaupt noch rechtfertigen? Und wo bleibt die Berichterstattung durch die „freie Presse“? Gab es im letzten Jahr nicht zahlreiche Schätzungen bzgl. „Kosten“ …. Täusche ich mich, oder werden solche Themen nunmehr systematisch beschwiegen?

      Geht es überhaupt noch um „GeflüchtetInnen“ oder motivieren und verstärken die skandinavischen und zentraleuropäischen Wohlfahrtssysteme (mitsamt naiv lächelnder Bundeskanzlerin) Armuts-/Wohlstands-/Migrationsschübe?

      Ich bin morgen wieder in meiner Wohlfahrtsregion mit Seeblick (-;
      Aber ich würde nicht den Fehler machen, die Anliegen der unteren Einkommensschichten zu verachten und herablassend über die „ungebildeten“ WählerInnen „rechts-(oder wahlweise links-)populistischer“ Parteien zu dozieren,
      ….

      Ich muß sagen. mich dauert dieses Land u. seine (lethargische) Bevölkerung ….. der absehbare Verlust des zivilisatorischen u. kulturellen Niveaus …..

  93. Extra für sie, Oberländer
    Aus The New York Review of Books, sicherlich linker Umtriebe unverdächtig:

    Americans are rightly appalled by al-Qaeda’s attacks on September 11, 2001, which killed some three thousand people, but most Americans have relegated to distant memory what Chomsky calls “the first 9/11”—September 11, 1973—when the US government backed a coup in Chile that brought to power General Augusto Pinochet, who proceeded to execute some three thousand people. As with US actions in Cuba and Vietnam, the US-endorsed overthrow of the socialist government of Chilean President Salvador Allende was meant, in the words of the Nixon administration quoted by Chomsky, to kill the “virus” before it “spread contagion” among those who didn’t want to accommodate the interests of a US-led order. The “virus,” Chomsky writes, “was the idea that there might be a parliamentary path toward some kind of socialist democracy.” He goes on:
    The way to deal with such a threat was to destroy the virus and inoculate those who might be infected, typically by imposing murderous national-security states.
    Thus began the US-led redirection of Latin American militaries from external defense to internal security, with the ensuing “dirty wars” and their trails of torture, execution, and forced disappearance.
    A similar rationale lay behind US actions in Vietnam and the “domino theory” used to rationalize it. Among its most tragic applications was Indonesia’s slaughter in 1965 and 1966 of half a million or more alleged Communists under the guidance of then General and soon-to-be President Suharto. Chomsky describes how this “staggering mass slaughter” was greeted with “unrestrained euphoria” in Washington’s corridors of power. Suharto so successfully swept these extensive crimes under the rug that thirty years later Bill Clinton welcomed him as “our kind of guy.”

    From: http://www.nybooks.com/articles/2016/06/09/a-case-against-america/

    Sie sollte sich dem Artikel mal antun, da werden zwei Bücher interessante Bücher besprochen… eine sehr gute Zeitschrift, übrigens.

  94. Das kleinere Übel
    @ tommy sagt:
    Als Faschismus bzw. Rassismus bezeichne ich das Gesamtpaket der bisher gemachten Äußerungen.
    Trump hat nicht nur die islamische Einwanderung gemeint, sondern will die *Einreise* von Muslimen verbieten, “until we figure out what’s going on“. Nun hat er das Einreiseverbot insofern eingeschränkt, dass es jetzt nur für Länder gelten soll, in welchen es islamistischen Terrorismus gibt. Seine Surrogate behaupten, es ginge nur um Einwanderung, was nicht stimmt. Ich habe seine Reden selbst gehört.

    Merkels ungezügelte Einwanderungspolitik ist eine völlig andere Sache und daher kritikwürdig. Für das wesentlich größere Land USA redet man von 6.000 bis höchstens 20.000 syrischen Flüchtlingen pro Jahr.

    In die Richtung gehen auch Trumps Reaktionen auf die von den Medien an ihn gerichtete Kritik. Er hat etliche Medien schon blacklisted, sodass deren Journalisten aus seinen Wahlveranstaltungen nicht berichten dürfen, letztens sogar die renommierte Washington Post.

    Rassistisch waren z.B. seine Schimpftiraden gegen den Bundesrichter, der im aktuellen Betrugsfall Trump University beim Gericht den Vorsitz hat. Er hat die Öffentlichkeit mit dieser Privatsache zwei Wochen lang gequält, vermutlich, um von seinen betrügerischen Machenschaften abzulenken. Hinzu kommt der Flirt mit white suremacy (manche Anhänger tragen in seinen Rallys KKK Outfits) und Bemerkungen wie z.B. „Look at my AfroAmerican over there“, womit Trump im Publikum einen farbigen Anhänger anspricht.

    @ Oberländer
    Vermutlich wird er Guantanamo ausweiten.

    Ich sehe die Brüskierung der Russen genauso wie Sie. Trotzdem traue ich den Russen nicht über den Weg und Trump erst recht nicht.

    @ TDV
    „Für Europa ist ein Präsident Trump BESSER als diese Dame! Was für Ideolo-gien muss man denn im Kopf haben um das nicht sehen zu können?“

    Andere Ideologie als Sie. Das habe ich schon beschrieben, aber wiederhole das gerne. Hier lacht man z.B. über einen Spruch wie „Die Russen kommen“ und findet das hysterisch. Weil die Russen nie gekommen sind, außer in der DDR, vermutlich darum.

    Die Russen *sind* nämlich schon mal bei anderen Völkern gekommen, auch in meinem Ursprungsland. All diese Völker: die Finnen, Polen, die Balten, ja, selbst die Schweden und Norweger trauen den Russen nicht über den Weg, aus gemachten Erfahrungen. Sobald die Russen die Macht haben, werden sie nicht zögern, dies auszunutzen, das ist die fast einhellige Meinung dort. Solch eine Situation gibt es jetzt nicht, und die finde die Provokationen gegenüber Russland falsch, aber sie kann jeder Zeit wieder auftreten, wenn die USA sich zurückzieht und die NATO schwach wird, sodass es zu einem Machtvakuum kommt. Kein Wunder also, dass Putin Trump toll findet, weil das seine Wunschvorstellung wäre.

    Dagegen haben die Deutschen Jahre lang die Russen mit Krieg drangsaliert, vor allem in Leningrad. Die Westdeutschen sind nach dem Zweiten Weltkrieg sehr weich gefallen, und das haben sie den Amerikanern zu verdanken. Es ist sehr bequem, aus den Amerikanern jetzt die größten Schurken der neueren Geschichte zu machen, wenn man einseitig und zu seinen eigenen Gunsten entscheidet, dass die Time-Line erst ab 1945 anfängt (bei den Amerikanern aber bis zu den Gründungszeiten zurückgeht, wenn es passt). Tja, dies zu lesen, wird manchen sicher nicht gefallen, und ich mache mich damit vielleicht unbeliebt, aber ich muss mich halt über diese Sichtweise etwas wundern.

    Fazit: Ich halte Hillary Clinton weniger unberechenbar als Trump.

    • The Manhattan Cowboy
      Sorry, ich weiß nicht, wie ich mich Cowboy nennen konnte. ;-)
      Aber, hm, vielleicht ist das ein Omen, und ich sollte den Nick wechseln.
      Manhattan Lady z.B., oder Manhattan It-Girl, damit ich jung und frisch wirke…;-)


    • Ich halte Hillary Clinton weniger unberechenbar als Trump
      Oh ja, ich auch, ich auch! Aber gerade deswegen, weil man sich an 5 Fingern abzählen kann, was mit Clinton stattfindet: weitere Absägereien von Assad, weitere Auseinandersetzungen um die Ukraine, weitere Geschäftsfelder für Goldman Sachs, etc pp wendet man sich mit Grausen ab und lieber Trump zu, der zumindest in seinem bisherigen Leben sein Geschäft retten konnte, und hofft, er möge dadurch auch einen praktischen Sinn für Staatszusammenhalt gewonnen haben.

    • @Tamarisque
      “ und Bemerkungen wie z.B. „Look at my AfroAmerican over there“, womit Trump im Publikum einen farbigen Anhänger anspricht. “

      Meines Wissens fand der Angesprochene das aber nicht schlimm, sondern sagte auf Nachfrage sogar, das sei in Ordnung gewesen und Trump habe sich ja kurz zuvor positiv über Afroamerikaner geäußert.
      Natürlich unterstützen auch teils tatsächlich rechtsextreme und rassistische Personen und Gruppen Trump, aber ich sehe jetzt nicht, dass er um diese Gruppen besonders wirbt.
      Seine Äußerungen zum Einreiseverbot für Muslime finde ich auch nicht so schlimm, das würde vermutlich m.E. sowieso nicht umgesetzt, und selbst wenn, solange das nicht etwa US-Staatsbürger betrifft, wäre es m.E. rechtlich möglich. Die USA haben seit 9/11 mehr als eine Million islamische Einwanderer aufgenommen, das ist offenkundig ein Problem.
      Ich bin auch nicht wirklich überzeugt von Trump, er scheint unberechenbar und mir ist auch unklar, ob er wirklich Überzeugungen hat (sieht man mal von einem gewissen Narzissmus und einer Fixierung auf gute „deals“ ab) oder nur ein zynischer Opportunist ist…aber ihn als Faschisten und Rassisten zu bezeichnen erscheint mir überzogen.

  95. Sciencefiles
    Die sciencefiles haben sich dieses „wissenschaflichen“ Werkes “ angenommen, lesenswert:

    https://sciencefiles.org/2016/06/16/junk-science-enthemmte-mitte-oder-enthemmte-akademiker/

  96. Trumps Rede von eben
    Manhattan Lady heard enough. The picture Trump painted about HRC is disastrous (althoug, Trump himself was lying a couple of times).
    Very ugly.

    In all fairness, I changed my mind: none of the two…

    Clinton is done over, my2cents.

    Werde also die Don Alphonso Blog Community nicht länger mit Trump hate belämmern. ;-)
    Dank für Ihr Verständnis.
    @ Don Alphonso,
    besonderen Dank für Ihre Geduld.

  97. Ätsch-Land
    Im letzten Abschnitt ist mir die Aussprache von EDGE-Land klargeworden. EDGE wie „Ätsch“. Nicht wie „Ehdgeh“. Lebe wohl hinterm Mond, bin aber auch gebürtiger Ätschlander.

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