Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Wie Clintons schlechte Verlierer Trump weiterhin great machen

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Es wäre das Ereignis der Woche gewesen – aber Hillary Clinton ist einfach vom Pech verfolgt. Am Dienstag wird ihr Buch “What happened” über ihren verlorenen Wahlkampf erscheinen, und nach allem, was bislang bekannt ist, wird es bei der Demokratischen Partei nur langsam verheilte Wunden wieder aufreissen. Nicht wenige befürchten, dass sich Clinton in ihrem Selbstmitleid im Ton vergriffen haben könnte, und die Passagen, die sich mit ihrem parteiinternen Konkurrenten Bernie Sanders beschäftigen, machen schon in Auszügen die Runde: Sanders habe massiv dazu beigetragen, dass sie als unsympathisch dargestellt wurde. Er hätte es gar nicht auf das Präsidentenamt abgesehen, sondern nur nur beabsichtigt, die Demokratische Partei zu erschüttern, Das ist eine, vorsichtig gesagt, sehr eigenwillige Interpretation der Ereignisse, die als DNCLeaks in die Geschichte eingingen und erkennen ließen, mit welchen Tricks und Absprachen Clintons Team, koalierende Presse und die Parteiführung Sanders bekämpften.

Aber jetzt rollt Hurrikan Irma auf Florida und die Ostküste der USA mit Flut und Zerstörung zu, und da gibt es für die Medien wichtigere Themen als eine fast 500 Seiten lange Bilanz des Scheiterns einer immer noch sehr unbeliebten Politikerin. Es kommt nie gut an, wenn das Land in einer Krise zusammen stehen sollte, und eine dann anfängt, anderen in den Rücken zu fallen, und das Land wie schon im Wahlkampf in Kräfte des Lichts und der Finsternis zu spalten. Entsprechend kühl fallen bislang viele Reaktionen auf das Buch aus, das letztlich zu erklären versucht, warum ein grosser, zu grosser Teil der Wähler die falsche Wahl getroffen hat und nicht bei der neuen Demokratenplattform Verrit mitspielen darf.

Diese Wähler – Clinton nannte sie die “Deplorables” – gelten weiterhin vielen als völlig irrationale Wesen, die nicht verstanden haben, was gut für sie und ihr Land ist. Besonders schockiert waren Beobachter vom Wahlverhalten der weissen Männer mit höherer Schulbildung: Diese Gruppe galt eigentlich als sicherer Posten für Clinton, und hatte bei den letzten Wahlen auch ihren Anteil an den Wahlsiegen von Obama. Diesmal war es anders, und nicht wenige sind der Meinung, dass es Clintons Neigung für die Forderungen radikaler Gruppen war, die diese privilegierte Gruppe verschreckte. So hatte sich Clinton beispielsweise für die Wünsche von Feministinnen stark gemacht. Das ist eine Gruppe, die mehrfach auch bei nachweislichen Falschbeschuldigungen gefordert hat, man sollte trotzdem dem Opfer glauben. Obama war diesen Aktivistinnen schon entgegen gekommen, indem die Schulaufsicht unter Title IX der Bürgerrechte von den Universitäten verlangte, rigoros gegen mutmassliches Sexualfehlverhalten vorzugehen, und Täter von den Universitäten in fragwürdigen Verfahren zu entfernen – sonst müssten sie befürchten, keine staatlichen Zuschüsse mehr zu bekommen.

In den letzten Monaten zeigte sich aber, wie riskant dieses rechtsstaatlich fragwürdige Verfahren sein kann. Betroffene verklagten ihre Universitäten und gewannen die Prozesse. Hochschulen mussten teilweise demütigende Erklärungen zu ihrem eigenen Fehlverhalten abgeben. Und nun hat die Erziehungsministerin Betsy DeVos ernst gemacht und eine Wahlkampfforderung vieler junger Trumpanhänger umgesetzt: Title IX soll reformiert werden, damit die Angeklagten ein faires Verfahren bekommen, ohne dass deshalb der Schutz der Opfer verschlechtert wird. Das ist ein schwerer Schlag für Feministinnen, die im Kern fordern, dass das Opfer selbst entscheiden kann, was es als sexuellen Übergriff wahrgenommen haben will. Und das erklärt möglicherweise auch die harschen Reaktionen bei Twitter, wie etwa von diesem Anwalt, der es in den letzten 2 Tagen mit diesen Worten zu einer gewissen Berühmtheit brachte:

“When they go low, we go high” lautete ein Versprechen des Clintonlagers vor der Wahl: Man werde sich nicht auf eine Schlammschlacht mit Trumps Trollen einlassen, sondern für die eigenen Ideale stehen und ein Vorbild sein. Die Ausschreitungen der Antifa, die ideologischen Konflikte an den Universitäten und nicht zuletzt die Einlassungen in den sozialen Medien zeigen aber ein ganz anderes Bild. Ich konnte meine eigenen Bedenken gegenüber Clinton und ihren Fans nie richtig in Worte fassen. Trumps Anhänger haben aus ihren teilweise abstossenden Absichten nie einen Hehl gemacht, aber bei Clintons Anhängern war immer der Verdacht, dass sie ganz anders denken, als sie reden. Trump stand für Klientelpolitik und wütende, weisse Männer, denen er versprach, den Sumpf auszutrocknen. Clinton stand für Ausgleich und eine menschlichte Politik. Ihr Buch mag da einiges relativieren, aber eines hat es bereits vermocht: Eine junge, schwarze, urbane Anhängerin aus dem Kreise der sozial bewegten Millenials hat einen ebenso wütenden wie offenen Rant geschrieben. Wäre das hier Spiegel Online, wäre nun ein Teaser fällig, dass GothamGirlBlue im Internet für ihre deutlichen Worte “gefeiert wird“. Tatsächlich erfreut sich der Rant grosser Beliebtheit, und ist ein viraler Erfolg. Nicht zu unrecht, denn so, wie Trump bein Pussygrabben vermutlich ehrlich war, ist es GothamGirlBlue auch bei ihrem Hass auf die Trumpwähler und die Medien. Hier spricht kein aalglatter Kampagnenmanager, der alle mitnehmen möchte, sondern das tief getroffene Herz, und es ist so obszön laut wie all die Bilder, mit denen sich Trumpanhänger bestätigten. Ich möchte das, weil es so schön ist, im Ganzen zitieren:

I’ve been seething all day about the response to Hillary’s book, and I feel like I’ve finally channeled it into a coherent thread. Every last thing we’re experiencing now was predicted by Hillary during the campaign. And like Cassandra, we refused to believe her. I shouldn’t use the word „we“ because I was a member of her coalition. I believed her and I believed in her. She represented her coalition ably, if not perfectly. She talked about issues that mattered to us. She made sure to express empathy. For that, she was heckled, harassed, attacked, dismissed, ignored and mocked by the very people who were supposed to inform us. And every time someone wrote about how unlikeable she was, or how she didn’t talk about what really mattered, or how it’s her fault… They were really saying it about our coalition. *We* were unlikeable. *We* didn’t really matter. It’s *our* fault that Trump won.

Es ist nur fair zu sagen, dass die Medien vor der Wahl fast durchgehend für Clinton waren, und Kritik an der Identitätspolitik und der Einbindung von Minderheiten nur von ein paar Rechtsauslegern kam. Die hatten aber offensichtlich das richtige Verständnis und erkannten, dass sich diese unter Obama erprobte Strategie mit PC-Zwang, Black Lifes Matter und Transtoiletten etwas abgenutzt hatte. Erst nach der Wahl gab es dann auch von anderen Medien Kritik an einer Ausrichtung, die zu viele Normalbürger aussen vor lässt. Ironischerweise versteht GothamGirlBlue das auch:

This backlash is really about the idea that neither Hillary as a person nor the coalition she represented has any right to public life. She was supposed to stan for white supremacy and patriarchy. She was supposed to put the priorities of white rural voters above all. She was supposed to back down when shouted at. She was supposed to mold herself into something likeable. It goes without saying that white men determine what is likeable. They say it’s voters, but they mean white male voters.

Diese Leute, die nun mal als Wählergruppe einen vergleichweise grossen Einfluss haben. Das kann man bedauern – oder ihnen sagen, wie doof sie sind:

And we are seeing the backlash of not placating those who want our silence, our submission, our obeisance in their presence. Y’all get distracted when a GOP presidential candidate retweets white supremacists, but you can find all the time to harass Hillary. Trump is out here weaponizing the ICE into the goddamn Gestapo, but you can find time to tell Hillary her voice isn’t wanted. You ignored Cassandra as she begged and pleaded with you to listen, but she carries all the blame for your closed hearts and minds.

Das ist perfektes Filterblasendenken. Nur weil GothamGirlBlue die einen Aspekte sieht, müssen andere noch lang nicht zustimmen. Eine überwältigende Mehrheit der Amerikaner ist gegen den Abriss von Denkmälern für die Südstaaten des Bürgerkriegs und gegen die Entfernung von Statuen der Sklavenhalter. Die Bekämpfung der Kriminalität war eines der zentralen Wahlkampfversprechen von Trump. Was Gruppe A als Problem sieht, kann Gruppe B durchaus gut finden:

And us, those who shared in her warnings and now feel the brunt of the brutality, we’re told that we had our shot and we wasted it. White men can make a president from a treasonous sexual predator who dreams of being a half-wit, and we ask what they want and need. But POC, women, urban voters who are responsible for 2/3 of the American economy? We should shut up and go home. No one wants us here. It’s very clear that the storytellers of this age are interested in protecting the narrative of white-dominated Americana. That it’s a myth, a cruel one devised to obscure crimes of blood and death that cannot be absolved, is precisely why it’s so beloved. And anything that would puncture that myth, or their gutless, cretinous protection of it, must be assaulted and destroyed.

Hier wird es etwas verschwörungstheoretisch. Dunkle, weisse, männliche Mächte haben sich also zusammengetan, um die Vertreterin des anderen Amerika fertig zu machen. Es mag der Perspektive geschuldet sein, aber nach meiner Erinnerung waren die meisten Redaktionen schon in Feierlaune angesichts des herbei geschriebenen und gewünschten Sieges von Präsidentin Hillary.

Hillary is speaking about what it felt to be on the ramming end of that myth. She’s speaking *our* truth, the one of her coalition. She’s taking on the very narratives that people are using to shield themselves from their ignorance and poor judgment. And she’s reminding us that likeability is a damn lie. You never would have liked her no matter what she did because she challenged you. Just as we, the coalition, challenge what priorities should be at the forefront of politics and what America looks and sounds like. You want us to go away. You want us to internalize her loss as our inferiority. You want our silence, our return to the back. We will not return. Neither will she.

Bleibt die Frage: Wenn nicht mit Likability – wie soll das andere politische Lager überzeugt werden? Die Antwort ist ein “Mund halten“.

We deserved to win that election; we deserve her Presidency; we deserve *your* silence. You, who downplayed white supremacists. You, who accepted Trump’s lies and stupidity. You, who would accept our debasement. And maybe, mercifully, there will be the self-awareness to accept your portion of culpability and double your portion of silence. /fin

Das kann man so sehen, oder auch nicht. Die Frage ist nur: Wählt man eine Koalition der Minderheiten , die der Meinung ist, sie hätte den Sieg und das Recht zum Agendasetting verdient, und alle, die abweichende Meinungen haben, sollten gefälligst in sich gehen, die Schuld übernehmen und schweigen – so, wie es die anderen verdienen. Die Autorin bekommt bis zu 10000 Likes, wenn sie white Supremacy ablehnt, und gleichzeitig deutlich macht, wie überlegen sie sich selbst und ihre Koalition sieht. Das ist im Vergleich zur gemässigten Darstellung in den Medien eine ganz andere Koalition und eine andere Hillary Clinton. Es geht um eine Unterwerfung unter die Ideologie der Minderheiten., hier beispielhaft vertreten durch die Chefin von Planned Parenthood. All jene, die den Ausbruch bejubeln und einer jungen Frau eine enorme Öffentlichkeit geben, sehen das auch so.

Das demokratische System der USA bringt es mit sich, dass man sich zwischen zwei Alternativen für eine Art Volkskönig entscheiden muss. GothamGirlBlue zeigt auf, welche Haltungen und Einstellungen Clinton nach dem Wahlsieg hätte bedienen müssen: Radikal, desinteressiert an Balance und Ausgleich, hart und unversöhnlich – eine Art “Drain tue Swamp“ gegen weisse Männer. Vielleicht sind die Deplorables doch nicht so dumm und indolent, wie man sie darstellt, sondern durchaus mit einem Gefühl ausgestattet, was bei der Abwägung aller Vor- und Nachteile für sie die weniger schlechte Lösung ist. Clintons Buch wird trotzdem ein Bestseller, GothamBlueGirl gewinnt natürlich bei Twitter, und der Hashtag #StopBetsy ist ein voller Erfolg im Netz. Aber in der Realität sind es solche Texte, die den Job für die Bannons und Trumps dieser Welt erledigen.

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501 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    „Besonders schockiert waren Beobachter vom Wahlverhalten der weissen Männer mit höherer Schulbildung: Diese Gruppe galt eigentlich als sicherer Posten für Clinton“

    Ich glaube nicht, dass das so stimmt, weiße Männer, auch solche mit höherer Bildung, wählen schon seit längerem mehrheitlich Republikaner. Schockiert war man auf Seite der Demokraten eher über das Wahlverhalten der weißen Frauen, die ebenfalls mehrheitlich für Trump stimmten.
    Und ganz klar: Viele haben Trump wohl auch deshalb gewählt, weil ihnen davor graute, wie Clinton nach der Wahl mit politischen Gegnern umgehen würde. Die „Progressiven“ in den USA eskalieren den Kulturkampf in den letzten Jahren immer weiter und haben mittlerweile Weiße an sich zum Feindbild erklärt…da freut man sich ganz offen über den kommenden Minderheitenstatus von weißen Amerikanern um 2042 und ergötzt sich an Rachephantasien für die angeblich alles durchdringende white supremacy. Aber in Deutschland ist das im Grunde ja auch nicht anders, soll sich niemand über entsprechende Reaktionen wundern.

    • Den Artikel vom Dakai Lama sollte man im Bundestag
      … und in allen deutschen Redaktionsstuben aufhängen. Eingerahmt. Das Interview mit Herrn Staquf übrigens auch.

    • Vielleicht sollte man alle Volksvertreter
      … regelmässig zum Dalai Lama auf Fortbildung schicken. Verpflichtend. (Das Geld dafür könnte man durch Abschaffung der GEZ-Gebühren gegenfinanzieren.:-)

      Verbale Abrüstung und etwas mehr Toleranz auf allen Seiten täten jedenfalls Not. Viele Angeordnete müssten das eventuell in der Tat erst lernen, so mein Eindruck quer durch alle Parteien. Einfach nur mit Argumenten streiten! Dann bräuchte sich übrigens auch keiner um etwaige ausländische Wahlkampfeinmischungen den Kopf zu zerbrechen, die wären kein Thema, wenn in diesem Land auf allen Seiten fair miteinander umgegangen und gearbeitet würde. Und wenn deutsche Journalisten alle immer so berichten würden, wie es zu erwarten wäre: neutral und ausgewogen und umfassend.

    • Nochmal zur FDP:
      Eines muss ich ja wirklich lobend anerkennen, diese Partei kommt ohne Gepöbel aus. Aber ob sie wirklich nachhaltig vermitteln kann im allgemeinen Freund-Feind-Denken? Da bin ich mir gar nicht sicher. Und über die plumpe Wahlempfehlung heute habe ich mich geärgert. Ich finde, Journalisten sollten keine Wahlempfehlungen geben. Es reicht, neutral zu berichten, um die lesenden / hörenden Mit-Souveräne zu informieren und in den Stand zu versetzen, sich ihr eigenes Urteil zu bilden. Das wiederum gelingt der FAZ immerhin deutlich besser als den meisten anderen deutschen Medien.

    • Sie verhält sich halt taktisch und will zurück an die Fleischtöpfe – und hat aus Westerwelle gelernt.

    • Die Globalisierung der Gutmenschenherrenrasse oder Dummheit schützt nicht vor den Folgen.
      meinten Sie diese Aussage des Dalai Lama wonach der Islam ein friedliebende Religion ist (huffingtonpost.de dalai-lama-islam-terrorisismus_n_12059954.html9) und Terroristen automatisch keine Muslime sein können. Und zur FDP: die wollen auch nur zurück an die Futtertröge. Lindner plappert doch die gleichen Phrasen wie Westerwelle 2009 zum Teil eins zu eins nach. In Deutschland herrschen die Ideologie von Joseph Goebbels.
      Je reiner die Lüge, desto erfolgreicher lässt sie sich in Die Wahrheit ummünzen. Lügen aber, die zum Teil auf Tatsachen beruhen, oder auch Halbwahrheiten sind dafür anfällig, durch Fakten infrage gestellt zu werden.

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/11/22/wie-man-buerger-zur-afd-auf-die-barrikaden-bringt-7158/#comment-141580
      (ff)

    • O hängt ihn auf
      @Fräulein Gwandl: „Den Artikel vom Dakai Lama sollte man im Bundestag … und in allen deutschen Redaktionsstuben aufhängen. Eingerahmt. Das Interview mit Herrn Staquf übrigens auch.“
      Und die Blogs vom Don bitte daneben :-))
      Im Ernst: Diese Empfehlung vom Aufhängen oder Auf-den-Schreibtisch-Legen gibt es immer wieder.
      Aber was – glauben Sie – bewirkt das? Gerahmt an der Wand hängen – abgesehen von Kunst wie beim Don – nur noch Zutatenlisten, Geschäftsbedingungen und ähnlich langweiliges Zeug.
      Im Kampf um die Aufmerksamkeit gewinnen Sie damit: nix.

    • Futternapf?
      Das mit den Fleischtöpfen kann ich auch nicht mehr hören. So viel verdienen diese Leute nicht, außer sie wären in Brüssel, wo man anscheinend auch für Nichtanwesenheit bezahlt wird. In den meisten Beraterpositionen verdienen Politiker später besser.

      Es geht in erster Linie um Macht und Einfluss. Einigen kann man nicht absprechen, gestalten zu wollen. Fleischtöpfe sind was für kleine Beamte und Theologen.

    • Was, glauben Sie, wäre eine Göring-Eckardt ohne Partei?

    • Dr. Seltsam, Herr Claassen
      Dr Seltsam: ich meinte den Appell zu gegenseitiger Toleranz und dass Kinder von früh auf lernen sollten, im Wortsinne demokratisch miteinander zu streiten.

      Herr Claassen: ich weiß das alles, ich werde nicht FDP wählen, und ich bin so voller Verzweiflung, dass ich dachte: vielleicht kommt ein Toleranzappell von einer allgemein geachteten ausländischen Autorität dieser Tage gut an, in der deutschen Leitkultur ist sie offensichtlich noch nicht verankert. Egal was behauptet wird :-)

    • @Oberländer
      ??? Sie sagen ja selbst „später“. Also daß man nur nach einer aktiven polit. Karriere (gerne auf einer beruhigenden Basis erworbener kumulierter üppiger Pensionsansprüche) an die von Ihnen angesprochenen noch besser dotierten Beraterposten rankommt. Nein, das ist miteinkalkuliert und somit Teil der Fleischtöpfe. Zusätzlicher Antrieb . Und eben kein Nebenmotiv, wie sie andeuten. Gerade bei der FDP nicht.

    • Die Demokraten
      Mehr noch als die Tweets in den Filterblasen des Parteivolks dürften die jüngsten Veröffentlichungen und Interviews von Frau Clinton deutlich machen, daß sie nicht wirklich als Hoffnungsträgerin für künftige Wahlerfolge der Demokraten taugt.

      Von daher ist es spannend, mit welchem Personal- und Politikangebot sich die Demokraten künftig neu aufstellen.

    • Die Gentleman FDP? fake-news qua fake-mails: auf zur Fäkalienschlacht
      Fräulein Gewandl, guten Tag!
      Sie haben aber schon verfolgt, was am WoE als fake-news qua fake-mail von Seiten der Welt über A.Weidel (AfD) ausgeschüttet wurde? Die nazi-Schlampen-Jagd des Einparteien-Rudels war berückend… David Berger hatte aber schon sehr früh die Stigmata des fakes offengelegt. Nun tritt heute ein „Künstler-Kollektiv“ ans Mikro und verkündet, daß man die fake-mail als Kunstaktion gestaltet habe…
      Lächerlich gemacht haben sich dabei v.a. die notorischen Nazi-Hypochonder und in der Tat, Lindner hat nicht mitgemacht- er stand unbeteiligt daneben.
      Seine Frau allerdings ist als stellv.Chefredakteurin mitverantwortlich für die Schlammschlacht gegen den politischen Mitbewerber…. Ich würde den Gentleman im Zweifel nur ganz leise flüsternd (und scherzhaft) erwähnen!

      mit gutem Gruß PF

    • @Patrick Feldmann - aliqiud semper haeret
      es ist zu überprüfen, ob die verantworlichen Fäkalienschmierer wirklich Künstler sind. Normalerweise sind „Künstler“ einfach nur Hungerleider, die in der Künstler-Sozialkasse unberechtigt Unterschlupf suchen, da halber Beitragsssatz.

      Wenn die Leute nicht solche Schleimscheißer wären, würden sie allein aufgrund dieser Schweinereien ausnahmslos die afd wählen, so wie man zum Außenseiter beim Sport hilft. siehe: Pokalcharakter

      ich weiß nicht, ob andere meinen Eindruck teilen, aber sogar der vermeintlich politisch gebildete Bekanntenkreis ist weit weg von jeglicher sinnstiftenden Information.
      Heißt für mich in Zukunft: Gespräche über Politik mit Freunden tabu oder von oben herab, allerdings Gefahr von Einzelheinz.

    • @Patrick Feldmann
      Das scheint leider selbst ein Satire-Beitrag von David Berger gewesen zu sein.
      Ich wünschte mir ja wirklich, dass es eine Erklärung dieser Art gäbe.

    • "Künstler - Kollektiv" das Oxymoron parexellence
      Ja Nahuatl, an der Sache riecht es allerorten! Es riecht bei den Medien, es müffelt am Mythos vom politisch mündigen Bürger, es stinkt bei der FDP und die sogenannten Künstler haben die Hände noch in der Schüssel.

      Allerdings bemerke ich nach langen Jahren der Reduzierung der Diskussionsfähigen, dass es inzwischen Viele gibt, denen es genauso geht.

      @Tommy David Berger hatte diewechselnde Typographie u.den weder stringent noch der Person A.Weidels entsprechenden Duktus demaskiert. Die Auflösung, dass sich ein Kollektiv besichtigt, kam als Meldung über PI oder Jouwatch, also nicht von Berger.

      Im übrigen, selbst wenn sie es geschrieben hätte… Jeder der derzeitigen sogenannten Politiker äußert sich nahezu täglich in weitaus üblerer Weise und agiert qua nazifa wirklich wie NationAl Sozialisten, die sich als „Arbeiterpartei“ darstellen

      Der Krieg ist ein ganz anderer!

    • @Tommy; Sie haben Recht!
      Ich habe es tatsächlich überlesen: es steht oben ganz klein „satire“ drüber -ich nehme die Bemerkung David Bergers im Kommentarbereich als gültige Entschuldigung dafür, daß wir eines für das andere verkennen, weil wir inzwischen in Verhältnissen leben, in denen man Satire nicht mehr von politischer Wirklichkeit trennen kann:
      „Die Realität in Deutschland kommt inzwischen der Satire so nahe, dass viele Satire für eine Nachricht halten“ (ja , und diesmal auch ich) Und andersherum geht es mir häufig so: wenn eine Nachricht von Merkel oder Maas et pp kommt, halte ich das meist für bittere Satire! Kurz: wir leben in propagandistischen Zeiten und es bliebe nur hinzuzufügen, daß es sich zu allermeist um Staatspropaganda (schon wieder ein Oxymoron!) handelt!
      mfG PF

    • gegen das größere Übel stimmen
      Mehr als je zuvor mussten wohl auch viele Amis für das kleinere Übel stimmen um das größere zu verhindern.

      In weniger als 100 Jahren wird man fundiert analysieren können, ob sie das auch geschafft haben.

    • Frau Herrmann kalkuliert das für D durch
      https://youtu.be/dNdh0AjMF_o

  2. Weisse in den USA haben ihre "Identität" entdeckt, nachdem sie über Jahre
    hinweg von praktisch allen politischen Aktivisten aus dem – nach amerikanischen Verständnis – „liberalen“ Lager als monolithischer Block patriarchaler, rassistischer Unterdrücker behandelt wurden.

    Und als sich dann die richtige Erkenntnis durchsetzte, dass sich in Clintons Lager alle antiweissen Aggressoren versammelten, haben sie halt das getan, was Menschen tun: Sich dem einzigen Verteidiger zugewandt, den sie finden konnten, wie dubios dessen Character auch immer sein mochte.

    Da die Weissen noch die grösste US-amerikanische Volksgruppe darstellt, war das am Ende ausreichend für Trumps Wahlsieg. In den USA hätte ich ihn auch gewählt, nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter …

    Viel mehr muss man über die Präsidentschaftswahlen und ihren Ausgang gar nicht wissen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts


    • Weisse in den USA haben ihre „Identität“ entdeckt
      Wenn halt alle um einen rum in Tribalismus machen, paßt man sich an.

      Es reden ja auch ernstzunehmende Leute von einem möglichen Zerbrechen der USA. Ich kann mir das nicht wirklich vorstellen, da ich mir die amerikanische Identität als recht geschmeidig vorstelle. Aber andernseits hatten sie den Sezessionskrieg, ausgefochten bis aufs tiefste Blut. Möglicherweise fehlen mir da einige Puzzlesteine im Verständnis, etwa der, was Amis wirklich wütend macht.

    • Der erste Tribalismus ist übrigens der KKK.

    • KKK - völlig richtig,
      aber kaum ein Vorbild für andere.

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • Der erste Tribalismus ist übrigens der KKK.
      Ob es der erste war? Gab es nicht auch mal tribalistische Mafiosi, noch früher?
      Aber einer der früheren Sorte schon.

  3. einige Zeit beschäftige ich mich nun
    damit, was die linken Kräfte eigentlich bewirken wollen.

    Hillary hat sich umgeben mit ausgesprochen destruktiven Kräften. Und die unbedingte Ablehnung eines jeden Dialogs mit 50+% der US-Amerikansichen Bevölkerung zeigt, aus welchem geistigen Schoß die krochen: Das sind Neo-Marxisten, Modernisten. Die wollen Macht, Die wollen an die Fleischtöpfe. Und sie wollen alles zerstören, was eine freiheitliche, bürgerliche Gesellschaft ausmacht. Zuvorderst die individuelle Freiheit.

    Es führt ein direkter gedankengeschichticher Weg von Lenin, Stalin, Mao, Pol-Pot zu diesen Menschen.

    Keinen Fußbreit. Keinen Fußbreit!

    • Sozialismus mit feministischem Antlitz.

    • Auch in Deutschland und Europa ist die bisher funktionierende
      bürgerliche Gesellschaft konkret bedroht und zwar von der jeweiligen Regierung selbst, deren Ziel offensichtlich die Atomisierung der Gesellschaft und Zerlegung in nicht mehr abwehrfähige Individuen ist. Durch Zerstörung der Loyalitäten und Bindungen, jeder soll sich selbst der Nächste sein. Ich kann das Ziel noch nicht erkennen, wir befinden uns aber schon in einem zerstörten Staat, der noch von denen zusammengehalten wird, die aus der Zeit davor stammen und verstört und ungläubig versuchen dagegenzuhalten und ihre Pflichten zu erfüllen, obwohl ihre Aufgaben gar nicht mehr zu erfüllen sind. Auch der Herr Yücel passt mit seiner Kolumne in der taz v. 4.8.2011, „Super, Deutschland schafft sich ab“ und seiner unnötigen Gehässigkeit Sarrazin gegenüber in dieses Bild. 6 Jahre später sind wir ja schon ein gutes Stück weiter gekommen. Was haben wir Herrn Yücel eigentlich getan oder dem GothamGirlBlue, daß sie so verbittert und aggressiv sind? Wie gesagt: Keinen Fußbreit!

  4. PTBS
    Da weiß man gar nicht ob man lachen oder weinen soll.

    Ich ging, zumindest kurz nach der Wahl, davon aus daß die Democrats sich neu ordnen, die Inhalte überarbeiten bzw. ihren extremistischen Hirnbrei zumindest für die Öffentlichkeit ein wenig entschärfen, einen vorzeigbaren Kompromisskandidaten aufstellen und die Präsidentschaft Trump beenden bevor sie überhaupt richtig beginnen konnte.

    Und doch scheinen sie sonst nichts zu tun zu haben als beständig ihre Wunden zu lecken, einen noch größeren Sprung in den einzig wahren Glauben zu machen und natürlich, ganz sPDlike, festzustellen daß der doofe Wähler einfach nicht verstanden hat wie man gefälligst wählen muss. Langsam beginne ich wirklich Trump als Geschenk zu begreifen.

    Wußte ich zu Beginn meines Kommentars noch nicht ob ich lachen oder weinen sollte so bin ich mir jetzt doch ziemlich sicher. Es ist zum Lachen.
    Denn weinen werde ich weiterhin in Deutschland. Da ist es egal was man wählt. Entweder bekommt man Merkel oder Schlimmeres. (Die Alternative ist nur als Opposition brauchbar und eine Machtoption haben sie zum Glück nicht.)
    Zumindest gehe ich davon aus daß der Groschen beim deutschen Urnenpöbel langsamer als der Cent beim Amerikaner fällt.

    • Die SPD steckt im gleichen Dilemma. die Arbeiter wählen eher AfD, die SPD gibt den Wizoreks und Schwesigs eine Plattform, und zack, steckt letztere ihren Sohn in eine Privatschule. Wer wählt das? Aber er reicht, um in der Regierung zu bleiben, also macht man weiter. Mit dem gleichen, alten, verbrauchten Personal.

    • Ex Zeitleser
      Ja da gibt es schon Parallelen zur SPD. Don gut und in Kürze in Ihrem Kommentar formuliert. Die SPD (auch Grüne) vertritt vorzugsweise nur noch Minderheiten und laute Gruppen und erhebt sich moralisch und belehrend über einen großen Teil ihres ehem. Klientel. Sie will die ihrer Meinung nach bessere und perfekte Gesellschaft umsetzen und hat dabei die Unterstützung etlicher Medien. Entsprechend werden ihre Wahlergebnisse ausfallen. Ihre Wähler konzentrieren sich auf Beamte, Studenten, soziale Berufe, einige Hardcoregewerkschafter und Sonstige. Insgesamt deutlich zu wenige um eine Volkspartei zu bleiben. Arbeiter/Durchschnittsangestellte und auch alle, mit eher traditionellen Familienmodell, oder die gar als Landei leben, wählen nicht mehr SPD. Sie wollen ja nicht ständig beschimpft („Herdprämie“) und erzogen werden.

      Ein zusätzliches aktuelles Problem der SPD ist ihre überbordende Empathie für alle Migranten. Nur 50% dieses Einsatzes hätten sich viele ärmere Familien die letzten 10 Jahre gewünscht. Treffend stellt Sarah Wagenknecht fest, dass es durch Hunderttausenden Migranten zu einer erheblichen Verschärfung der sozialen Probleme kommt, die es vorher schon gab: Mangel an bezahlbarem Wohnraum, zu wenige Arbeitsplätze für Gering-Qualifizierte…… Viele Menschen fühlen sich doch seit Jahren von der Politik im Stich gelassen. Immer wurde ihnen erzählt, es sei kein Geld da. In der Flüchtlingskrise erleben sie, dass Geld da ist, wenn die Politik es will. Das macht viele zu Recht wütend

    • Personal und Idee
      Hallo Don,

      nicht das Personal ist das Problem, das passt wunderbar zu den Aufgaben für die man es einsetzt.

      Die Ideen sind das Problem.

      Die einende Idee zwischen Amerika, Europa und Sorros hat das Personal aus Frankreich letztens deutlich zum Ausdruck gebracht:

      „Ihm zufolge gebe es keine Volkssouveränität mehr, weder in Frankreich noch in Europa, also auch keine nationalen oder supranationalen Demokratien. Es gebe auch kein kollektives Interesse der Republik mehr, sondern nur einen vielfältigen Katalog von Dingen und Ideen, die Gemeingut bilden. Mit der Beschreibung der neuen Arbeit seiner Botschafter teilte er ihnen mit, dass sie nicht mehr die Werte ihres Landes verteidigen, sondern Gelegenheiten ausmachen sollen, um im Namen des Europäischen Leviathans zu handeln.“

      Titel des Beitrags: „Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei“ von Thierry Meyssan

      An anderer Stelle:
      „“Die Wahl- und repräsentative Demokratie“ wird nur auf lokaler Ebene gelten (Gemeinschaften von Gemeinden und administrativen Regionen, da die Gemeinden und Departements wahrscheinlich verschwinden werden), da es keine nationale Souveränität mehr gibt.
      „Respekt vor der menschlichen Person, religiöse Toleranz und Freiheit“ werden im Sinne des Übereinkommens zum Schutz der Menschen-Rechte und der Grundfreiheiten verstanden und nicht mehr im Sinne der Erklärung von 1789, obwohl sie in der Präambel der Verfassung steht.
      „Der Glaube an den Fortschritt“ wird Europäische Staatsbürger in einer Zeit mobilisieren können, wo jedermann reiche Länder im Erweiterten Nahen Osten sehen kann, die plötzlich von der Karte verschwunden und in die Steinzeit zurückgekehrt sind.“

      Quelle: http://www.voltairenet.org/article197756.html

      Wenn in diesem Sinne die AfD also spricht: „Wir verlieren gerade unsere Heimat.“ oder „Wir erleben die kulturelle Kernschmelze“ dann ist das eine zutreffende Beschreibung!

      Ein passendere habe ich von keiner Partei in den letzten 20 Jahren gehört.

    • @Franc de la Sarre: Centwirtschaft, der Groschen fällt nicht mehr.
      ———————–

    • @DA: Das wahre Gesicht verbrauchter Volksvertreter
      Katharina Schwabedissen, Linke, beide Söhne auf eine Privatschule.
      Hessische SPD-Spitzenpolitikerin Andrea Ypsilanti, Sohn auf Privatschule.
      Kultusminister Andreas Stoch (SPD) (Januar 2013 – bis Mai 2016) schickte seine Kinder auf private Waldorf-Schule.
      Kultusministerin Monika Hohlmeier schickte ihre Kinder auf private Waldorf-Schule.
      Lothar Bisky (PDS) schickte Sohn in ein Internat, Großbritannien.

    • Macron - Volkssouveränität
      Die Schweizer werden ihn hören und ihre Schlüsse ziehen.

      Vielleicht wieder einmal ein Armeemanöver mit Annahme Bürgerkrieg in F.
      Wie schützt sich CH gegen Übergreifen des gallischen Wahnsinns?

      Kündigung von Schengen (wegen der Eingriffe in die Volksbewaffnung), der Personenfreizügigkeit (Sicherheitsbedenken gegen das Gesocks aus den Entwicklungsländern in spe ringsum).

      Die Wohnungspreise und Mieten (vor allem) in Genf werden kräftig steigen nehme ich an…

    • Fake News!

    • Thomas Sowell hat es mal ausgerechnet
      Es gibt gar keinen Gender Pay Gap. Was es gibt ist ein Mother Pay Gap. Ich muss die Quelle nochmal prüfen. Aber es sieht so aus, dass nicht das Geschlecht der Faktor ist, sondern vor allem die Kontinuität der Erwerbsbiographie.

      Und noch etwas: Seitdem die Anspruchs-Standards für [ja was ist jetzt der korrekte Begriff? Schwarze? Farbige? PoC? African American?] heruntergeregelt wurden, also ca. seit Mitte der 60er, hat sich die Situation der Betroffenen *deutlich* verschlechtert. Die „liberale“ Politik *schadet* denjenigen, denen geholfen werden soll.

      Das hat alles nix mit Diskriminierung zu tun, sondern mit den Versuchen, die Gesellschaft umzubauen.

      Keinen Fußbreit!

  5. Genau das.
    „Bist Du nicht (voll und ganz) für mich, bist Du gegen mich und mein Feind.“

    Genau diese Haltung, so schrieb ich es ja schon zum letzten Artikel indirekt, DA, ist es, die (hier) die Wahl Trumps wohl so umheimlich leichter machte.

    Jeder halbwegs gebildete und erwachsene Mensch wird sich nicht derart die Pistole auf die Brust setzen lassen. Diese Fehlleistung oder Dummheit ist den jungen und naiven vorbehalten. Wer so argumentiert und handelt, ist immer das schlimmere Übel, da sind Detailfragen auf der anderen Seite erst einmal zweitrangig, solange es dort noch eine Diskussionskultur gibt.

    • Niemand mag Keifen, und diese Person ist genau das.

      Das werden auch die deutschen Vertreterinnen der Zunft nie begreifen.

    • @D.A.
      „Niemand mag Keifen, und diese Person ist genau das.
      Das werden auch die deutschen Vertreterinnen der Zunft nie begreifen.“

      Oh, nur die „Vertreterinnen“?

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anti-euro-parteitag-der-alternative-fuer-deutschland-in-berlin-a-894290.html

      Ich weiß, dass Bernd Lucke später in der Faz klarstellte, dass er ja EIGENTLICH den Austritt der Südländer aus dem Euro meinte, was er ja nun auch betreibt.

      Aber wenn der Bericht des Spiegel zutrifft und mich auch mein Gedächtnis nicht trügt, so hat sich Lucke damals seinen Wählern gegenüber mit der ausgesprochen missverständlichen, weil pauschalen Forderung „Austritt aus dem Euro“ hervorgetan und sich damit, wie Karl Popper das formuliert, ganz klar gegen seine Verantwortung als Professor für Volkswirtschaft entschieden:

      „Jeder Intellektuelle hat eine ganz spezielle Verantwortung. Er hat das Privileg und die Gelegenheit, zu studieren. Dafür schuldet er es seinen Mitmenschen (oder „der Gesellschaft“) seine Erkenntnisse in der einfachsten, klarsten und bescheidensten Form darzustellen. Das Schlimmste – die Sünde gegen den heiligen Geist – ist es, wenn die Intellektuellen versuchen, sich gegenüber ihren Mitmenschen als Propheten aufzuspielen und sie mit orakelnden Philosophien zu beeindrucken. Wer´s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er´s sagen kann“.

      Einfach und klar ist nunmal nicht – pauschal und missverständlich, so dass man später in der Faz wieder korrigieren muss!

      Oder aber: Vielleicht kann man nur eines sein – Politiker oder seriöser Professor.

      Das gesellschaftlich bittere Resultat dieser Schluderigkeit war jedenfalls nicht nur eine massive Fehlvorstellung bei vielen seiner Wähler, sie ihre Interessen würden gewahrt, wenn Deutschland den Euro verließe.

      Sondern eben auch ein bis heute anhaltendes KEIFEN; und zwar nicht mehr nur in Richtung der AfD-Wähler, die häufig als Nazis beschimpft werden und das vermutlich schon gar nicht mehr ernst nehmen, sondern mittlerweile vorsichtshalber in Richtung aller wahlberechtigten Ostdeutschen; hier ein Beispiel, wo wir wieder pauschal als „wirr“ beschimpft werden:

      http://www.zeit.de/2017/37/bundestagswahl-waehler-ostdeutschland-entscheidung

      Natürlich mag das keiner. Insbesondere mag man als Ostdeutscher mit keinem zu tun haben, von dem man annehmen muss, dass er einen unter einen solchen Vorbehalt stellt. Schön wäre es, das wenn das nur Frauen beträfe! Aber Männer geifern genauso (alles Stasi, sollen sich mal mit den Holocaust-Stelen vergleichen, flächendeckend keinen Anstand, gehören alle eingesperrt, blablabblablablabla).

      Wer da noch davon ausgeht, seine Interessen würden von den Keifenden/Geifernden gewahrt, der muss schon mächtig Phantasie entwickeln …

    • Austritt aus dem Euro ...
      … ist für Deutschland die realistischere Alternative!

      Ein Ende mit Schrecken.

      Griechenland und Italien möchten den Euro sicher nicht freiwillig aufgeben. Sie sparen sich über die Hälfte der Zinsen und haben via Targetsaldo einen unbegrenzten Lieferantenkredit.

      Es gibt in dem System wirklich keinen Anreiz für eigene Anstrengung!

  6. nicht berauschend
    Michelle Obama says: “When they go low, we go high!”
    Melania says: “When they get low, we get high! What? Why is everybody laughing?”
    @touré 3 Nov 2016 (https://twitter.com/toure/status/794262574749646857)

  7. Trumps Wahlerfolg
    Die US haben ca 3400 counties (Landkreise?) davon hat Trump in über 3000 counties die Mehrzahl der Stimmen erhalten.

    • genau
      Es sind nur etwa 2600 für Trump und 500 für Hillary, wenn ich nicht irre.
      Wobei es Counties mit 500 Einwohnern gibt (irgendwo in der Pampa) und welche mit Millionen (z.B. New York City). Das sagt also auch nichts aus, außer man auf dem Land primär Trump gewählt hat. Die Verzerrung kommt ja a) aus dem Wahlmänner-system (deren Anzahl mal irgendwann festlegelt wurde) und dem unterschiedlichen Bevölkerungswachstum in den Bundesstaaten und b) der Regel, daß immer die Mehrheit in einem Bundesstaates bedeutet, daß dieser komplett an einen Kandidaten geht…
      Das ging bei uns ja auch in die Richtung, weil da die Wahlkreise feststehen, von dort Direktmandate kommen aber die Bevölkerungszahl in den Wahlkreisen eher auseinander geht. Zumindest wurde das mit der Wahlrecht-änderung 2013 aufgehoben, so daß am Ende genau das Zweitstimmen-Ergebnis im Bundestag sitzt. Wenn auch mit der Folge, daß es immer mehr Überhang- und Ausgleichsmandate gibt – und damit leider die Pfründe für die großen Parteien (welche in der in der Regel die meisten Direktmandate abbekommen) nicht schwinden – auch wenn man diese nicht wählt…

  8. You expect me to keep on reassuring you sexually even now when we disgust each other?
    Im Jahre 1984 begann Niklas Luhmann sein Meisterwerk mit:
    „Die Soziologie steckt in einer Theoriekrise“

    33 Jahre später belegen die oben geführten Beobachtungen der Selbstbeschreibungen einer orientierungslosen Gesellschaft, wie recht er damals hatte.

    Man findet keinen Sinn, wenn man dem Subjekt Handlungsautonomie zurechnen möchte, wenn man die Gesellschaft als Ergebnis von Männern oder von Frauen oder von Politikerinnen oder von Twitterinnen erfasst. Man erkennt so nur eine Aneinanderreihung von Versagen im Beobachten und Handeln. Frau Clinton ist nur eine Person, die Macht haben wollte. Nicht mehr und nicht weniger. Der Unterschied zu der Person Trump ist da nur in Nuancen. Wer dann fehlende Differenz durch eine Differenzierung Frau (Clinton) zu Mann (Trump) ersetzen möchte, der bindet sich schon mit der Setzung der Differenzierung an deren Struktur, d.h. er wird nur Frau versus Mann beobachten können. Die Perspektive verengt sich somit auf eine, die vielleicht weit vor dem Mittelalter relevant gewesen sein könnte, aber in der Moderne eher nicht anschlussfähig, und daher Skandalbedüftig.
    Sich dann GothamBlueGirl zu nennen ist zwar konsequent, weil folgerichtig, doch bezweifle ich ausreichend Reflexion und Bildung um die Paradoxie zu erkennen.

    Eine Theorie könnte hier helfen.
    Betrachten wir die romantische Liebe als Lösungsansatz der letzten 3 Jahre für die Differenz von Frau und Mann, so scheint dies in der modernen USA nicht mehr zu funktionieren. Da jedoch alternative symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien nicht erkennbar, bewegen wir uns dort jetzt in einer Differenz, die keine Einheit finden kann. Konflikt ist dann unvermeidlich.
    Ein moderner Ansatz zur Lösung wäre eine Entkopplung der Sexualität von nichtprofessionellen zwischenmenschlichen Kontakten, d.h. die Entkopplung von Sexualität und von Ehe. Eine weitere Ausdifferenzierung hin zur Individualität/Gesellschaft.

    Bis dahin wird es aber noch etwas Rosenkrieg geben….

    • Das Prinzip Sexarbeit finde ich bekanntlich durchaus sozial förderlich.

    • Eine weitere Ausdifferenzierung hin zur Individualität/Gesellschaft?
      Individualität ist mit der Natur des Menschen nicht vereinbar. Die berufliche Spezialisierung sorgt für immer mehr Differenzierung des Einzelnen bei gleichzeitig mehr und mehr um sich greifendem Zwang zur Zusammenarbeit. Die Kompetenzen des einzelnen Individuums sind, auf sich allein gestellt, vollkommen wertlos. Gleichzeitig sind die Spezialisten nicht mehr in der Lage, mit anderen Spezialisten zusammen zu arbeiten. Mittlerweile sind die Bestbezahlten die Spezialisten für Gruppenbildung. Ohne diese spezialisierten Generalisten (Unternehmer, Manager, Projektleiter … ) läuft nichts mehr.

      Im Privaten, wo die Autoritäten und verbindlichen Handlungsanweisungen längst demontiert worden sind, brechen die Strukturen bereits zusammen. Die Menschen sind nicht einmal mehr zum elementarsten Zusammenleben, nämlich dem zwischen Mann und Frau, fähig.

      In der Politik tummeln sich die Unfähigsten mit den wertlosesten Spezialisierungen. Um ihr Scheitern zu vertuschen, versuchen sie, die Gesellschaft an ihr eigenes Versagen anzupassen. Die Clinton versucht auch nur, ihre eigene Deformierung in einer deformierten Gesellschaft zu verbergen. Politik als Therapie, genau wie bei Merkel. Formal hoch gebildet, aber auf emotionaler Ebene vollkommen verwahrlost, führen solche Frauen Krieg gegen die eigene Gesellschaft.

      Der Treppenwitz ist, dass die Frauen, die den klassischen Weg gewählt haben, viel einflussreicher sind. Melania und Ivanka sind derzeit wohl die mächtigsten Frauen Amerikas, und in D haben Mohn und Springer garantiert mehr Einfluss als Merkel oder Schwesig.

      Zu enge Spezialisierung führt in der Evolution sehr schnell in eine Sackgasse. Mit dem Untergang der westlichen Mittelschicht verschwinden auch Frauen wie Clinton oder Merkel. Wie irre das alles ist, erkennt man daran, dass all die Gendertröten am lautesten rufen, der Islam gehöre zu Deutschland.

    • Das Prinzip Sexarbeit ...
      Eben am Bahnhof Ingolstadt vorbeigerauscht und gedacht, was für ein abgefeimter Heuchler!
      In Wirklichkeit träumen Sie doch von der (gebührenfreien) Sklaverei, geben Sie’s zu!

    • Nein, ich bin für bedingungslose Leibeigenschaft, das ist etwas anderes.

    • And please, speak as you might to a young child. Or a golden retriever.
      @Derschonimmerwusste

      Die Ausdifferenzierung der Gesellschaft ist das Erfolgsrezept der Moderne. Es ist aber auch zugleich Fluch, denn es hat einen Preis, wie alles in der Dualität der Dinge. Der Preis ist die abnehmende Anschlussfähigkeit zwischen den Funktionssystemen und auch zwischen den Personen. Das Problem ist bekannt und zwar seit langem. Die Moderne hat hier Lösungsmodelle temporär erfolgreich implementiert, wie z.B. die Organisation oder romantische Liebe. Aber angesichts einer unendlich zunehmenden Ausdifferenzierung und Spezialisierung greifen diese Modelle nicht mehr. Organisationen zerfransen, es müssen immer neue Steuerungsmodelle und Anreize ein- und umgesetzt werden…am Ende wird das unvermeidliche Chaos einfach zur Lösung umdefiniert: Disruption.

      Dergleichen auf persönlicher Ebene: Die Individualität führt zu abnehmenden Kommunikationsmöglichkeiten, Kommunikation erfolgt dann von Identitäten Elementen entkoppelt, d.h. man will nicht mehr seine Persönlichkeit mit einem anderen Menschen teilen, sondern man reduziert Kommunikation auf elementare Ebenen wie Sex oder spezifisch auf einzelne Themen mit Fachexperten- bzw. Themeninteressierten (wie hier zum Beispiel in einem Internetblog).
      Aber auch in diesem Blog ist die Spezialisierung schon ein Problem, welches Anschlusskommunikation verhindert. Dieser Kommentar setzt zum Beispiel gewissen Grundkenntnisse der Sozialwissenschaften voraus, obwohl ich schon wie ein Kleinkind schreibe….folglich werden 99% aller Leser irgendwo spätestens beim zweiten Absatz abschalten und weiterscrollen.

      Am Ende sind wir alle allein. Aber dank der Erfindung des Internets bleibt die Illusion der Anschlussfähigkeit gegeben. Wir sind als Person schon längst Teil der Technologie…ohne dass wir es gemerkt hätten.

    • Hm...
      Lieber Goodnight,

      Wenn Sie davon ausgehen, dass Sie am Ende der Ausdifferenzierung selbst der einzige sind, der noch versteht, was Sie sagen, sind dann Ihre Beiträge nicht von vornherein erkenntnistheoretische Masturbationsvorgänge ?

      Naja, egal, ich lese Ihre Beiträge trotzdem gerne, sie sind auch aus golden-retriever-Perspektive noch unterhaltsam…

      Mit den besten Wünschen für eine gute Nacht !
      SchallundRauch

    • the miracle of communication
      @S&R

      Kommunikation ist aus Sicht des einzelnen Bewusstseinssystems (vulgo: Mensch) immer Masturbation, denn es geht immer davon aus, dass die von ihm in die Kommunikation geworfenen Informationen von anderen Bewusstseinssystems eins zu eins verstanden werden. Das ist der blinde Fleck, der aber notwendig ist, um Kommunikation zu ermöglichen.
      D.h.: Erst die Illusion einer Kommunikation erzeugt die Realität einer Kommunikation.

      Kommunikation ist somit wie Sex.
      Auch beim Sex meinen wir Männer, dass wir die Frau ja sowas von glücklich machen, unabhängig davon, ob sie nun stöhn oder schreit oder schweigt. Das ist die Grundlage einer gesunden Ehe, dass man jahrelang zusammen masturbiert und meint, es wäre Sex.
      :-)

    • Goodnight
      Hm. Ich studiere gerade Ihre Psyche zwischen den Zeilen. Soziologiegrundkenntmisse habe ich auch, ausnahmsweise muss ich meinen theorienbegeosterten linken Professoren mit Nachbardisziplinenanschluss danken, frei nach Charles Schwab: man kann von jedem Menschen etwas lernen.
      Zusammengefasst: Sie haben Ihre Texte verstanden, denken politisch wie ich, aber auch Sie – wie jemand schon anmerkte – kochen nur mit Wasser. Also, fallen Sie nicht ;-)

    • @ Don
      Konnte bei der nächtlichen Durchfahrt in Ingolstadt kurz Ihre Replik lesen (da funktioniert das Netz) und räume ein, bedingungslose Leibeigenschaft ist ganz was anderes als gebührenfreie Sklaverei.

      Den „Heuchler“ nehme ich – nach näherer Beschäftigung mit den altbayerischen Verhältnissen – zurück ….

      „Man sah die Leibeigenschaft ‚als ziemlich ehrenruechrische diffamationes‘ (A.W. Ertl, 1684, BayHStA, CA 1452, Nr. 702, Fol. 1289), und behob den Makel, indem man den Begriff durch ‚ein anders, linders, und leidenlichers wort“ ersetzte (BayHStA, KU Ettal Nr. 554; 1684); zugleich aber aktivierte man verbale Analogien zur Sklaverei und zu den Fronen als erzwungener Arbeit, um derart Leibeigenschaft zu dem Kampfbegriff aufzuladen, als der das Wort dann im 18. Jahrhundert Karriere machte“
      (Historisches Lexikon Bayerns)

    • Good morning, klar gelesen
      Goodnight, hier gibt es doch relativ viele Leser, die alles lesen, so sie Zeit dafür haben. Und so habe ich Ihren comment zu Ende gelesen, da gerade dieser In-Thread sehr interessant ist.

      Hier wird auch nicht gekeift, auch nicht bei unterschiedlichen Meinungen. Somit liegt hier die Zukunft. Don schaltet fast alles frei, und das bewährt sich.

  9. Die Bannons, die Trumps und - die Don Alphonsos dieser Welt?
    DA schreibt ja: „Clintons Buch wird trotzdem ein Bestseller, GothamBlueGirl gewinnt natürlich bei Twitter, und der Hashtag #StopBetsy ist ein voller Erfolg im Netz. Aber in der Realität sind es solche Texte, die den Job für die Bannons und Trumps dieser Welt erledigen.“

    – Es geht mit DA und Bannon und Trump gegen BetsyGirlBlue und Obama und Hilary und deren Denkmalsstürmerei und deren Kultur des Verdachts in Form von zweifelhaften Rechtsvorschriften in Sachen „Sexuelle Belästigung“.

    Übrigens – es ist ein weit- und gern verbreiteter Irrtum, zu behaupten, die weißen evangelischen Mittelschichtsfrauen hätten nicht – wie ihre Männer auch – in großer Zahl Trump gewählt.

    Die Bezirke mit Trump Mehrheiten korrelieren in hohem Maße mit denjenigen Bezirken, in denen die weiße Mittelschicht es sich überdurchschnittlich gut leisten kann, Familien zu gründen.

    • Ich bin Nichtkombattant. Generell glaube ich auch, dass beim thema sexuelle Gewalt lange Fehler gemacht wurden, aber unter Obama hat man dann nicht mehr genau hingeschaut, sondern aktivistische Politik gemacht. ohne an die Auswirkungen zu denken. In meinen Augen schaden die Extremen den eigentlichen Zielen. Es ist offensichtlich, dass es in den USA krasse Benachteiligung gibt, nur wird man das nicht mit umgestürzten Denkmälern und Redeverboten ändern.

    • alles mit Bier lösbar, Vodka hilft auch, ein schöner Martini
      Das war doch eindrucksvoll:
      Jemand meint es gut und ruft die Cops. Dann beginnen die Missverständnisse.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Louis_Gates_arrest_controversy

      Dann kam der „beer summit“, tolle Idee von Obama. Obama ist nicht schuld an der Eskalation drüben, sondern die Medien und Twitter. Obama war souverän.

  10. Deutschland: Arche Noah der Unterdrückten und verfolgten Minderheiten der Welt.
    Auf die Ideologien der zunehmenden Minderheiten in Deutschland bin ich auch schon gespannt. Und vor allem wie sich die Journalisten bemühen werden, ihnen eine Stimme zu geben…

    • Sie haben sicher vernommen, dass wir uns nun auch um Flüchtlinge aus Burma kümmern sollen, ohne jeden Waffenexport und Kolonialvorfall. Einfach so. Weil wir die Guten sind.

    • Rohingya - die nächste Flüchtlingswelle?
      Interessant und irgendwie zu erwarten. Gibt’s dazu eine Quelle?

      Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung von den historischen Hintergründen, bin aber bei der derzeitigen Schwarzweißmalerei in den Medien naturgemäß mißtrauisch.

      Dem Wikipedia-Eintrag:
      https://en.m.wikipedia.org/wiki/Rohingya_people

      ist jedenfalls zu entnehmen, daß die Briten offenbar über Jahrzehnte muslimische Bengalen in den Westen Burmas verpflanzt haben, und zwar in einer Größenordnung, als ob GB heute jedes Jahr 2 Mio. Muslime aufnehmen würde. Die Einheimischen haben jahrzehntelang in stiller Wut mitangesehen, wie sie zu Fremden im eigenen Land wurden. Es gab das Bemühen seitens der Bengalen um Anschluß an die Ummah in Pakistan, Massaker, Jihad, Muhahideen usw. –
      also das übliche Programm im Zusammenleben mit Muslimen. Anders als Deutschland schenkte die Militärdiktatur Burma ihren Paß aber nicht so einfach her, und so sind die meisten heute staatenlos und leben wohl auch unter elenden Bedingungen. Trotzdem haben sie eine doppelt so hohe Geburtenrate wie die Burmesen. Statt Jihad versucht man es heute über die ausländische Diaspora und Aktivisten auf internationaler Ebene. Der Begriff „Rohingya“ scheint auch so ein ahistorischer Versuch zu sein, ein Abstammungsrecht abzuleiten (klingt so, als ob sich Bewohner des Bundeslandes Bayern heute wieder „Bajuwaren“ nennen würden).

      Ein Blick in unsere Zukunft? Vielleicht kann das einer der geschätzten Kommentatoren einordnen, der sich auf dem Gebiet gut auskennt.

    • Don, bevor wir uns kümmern, ein paar Infos - über die MSM hinaus:
      https://www.heise.de/tp/features/Aung-San-Suu-Kyi-kritisiert-Fake-News-ueber-Konflikt-in-Rakhine-3825685.html

      Die Saudis kümmern sich – aber anders als das, was wir unter „kümmern“ verstehen.

    • Es gibt schon tagelang verzweifelte Rufe gewisser deutscher Medien, die Frau sollte doch zugunsten der Minderheit den Mund öffnen.

    • Arche
      https://www.nzz.ch/international/rohingya-krise-prekaere-lage-in-bangladesh-ld.1314262

      Es handelt sich um die grösste Fluchtbewegung von Rohingya nach Bangladesh seit 25 Jahren. Sie wurde durch Angriffe einer Rohingya-Miliz auf burmesische Sicherheitseinrichtungen im Gliedstaat Rakhine am 25.August und die darauffolgende Gegenoffensive der burmesischen Armee ausgelöst.
      Passt dann zu Erdogans Anschuldigung, dass Deutschland mit Terroristen sympathisiert, denn wer von diesen Leuten wird es wohl von Bangladesh bis hierher schaffen, die Frauen und Kinder etwa?

    • Die BAZ beschreibt ausführlicher, wie es zu dem erneuten Konflikt kam.
      „Was hat zum jüngsten Gewaltausbruch geführt?
      Aufständische Rohingya haben am 25. August in einer koordinierten Aktion 30 Polizeiposten und eine Kaserne angegriffen. Nach Regierungsangaben wurden dabei mindestens 77 Aufständische und zwölf Sicherheitskräfte getötet. Die Untergrundgruppe Arakan Rohingya Salvation Army, kurz Arsa, bekannte sich zu den Taten und drohte mit weiteren Aktionen. Nach Angaben aus Militärkreisen nahmen etwa 1000 Aufständische teil. Dabei hätten sie selbst gebaute Bomben, Kleinwaffen, Stöcke und Schwerter eingesetzt. Auch Brücken seien gesprengt worden. Die Armee reagierte mit grosser Gewalt und trieb Zehntausende Rohingya in die Flucht, die meisten von ihnen sind Frauen, Kinder und ältere Menschen.

      Sind die militanten Rohingya Jihadisten?
      Die Arsa, die sich früher Harakah al-Yaqin (HaY) nannte, deutsch Bewegung des Glaubens, formierte sich nach den Gewaltausbrüchen 2012. Erstmals in Erscheinung trat die militante Organisation im Oktober 2016, als sie wie neulich Polizeiposten angriff und dabei neun Beamte tötete. Die Arsa wird von Rohingya-Migranten in Saudiarabien gesteuert. In Burma selbst werden sie von Rohingya geführt, die im «Ausland geschult worden sind und Erfahrung haben mit modernen Guerilla-Taktiken», wie die International Crisis Group schreibt.“

      https://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/barfuss-aus-der-hoelle/story/22722683

    • Burma
      Informativ zum Hintergrund des Konflikts in Burma ist das hier:
      https://gnxp.nofe.me/2017/09/06/burma-can-thank-the-british-for-its-current-mess/

      Die Äußerungen von Beck…grauenhaft. Aber der Mann ist trotz seines Fehlens jeglicher Qualifikation (abgesehen von seiner sexuellen Präferenz) Teil des Establishments in Deutschland.

    • Aber tommy,
      seit wann wäre sexuelle Präferenz eine Qualifikation??

    • Wie sollen die es bis nach Deutschland schaffen?
      Mit Biman Bangladesh Airlines. Mit was sonst.
      Man könnte ja die Marine schicken – aber per Flugzeug geht das schneller und einfacher. 1000 Flüge mit einem Airbus A380 und die Sache ist geritzt.
      Dauert nur 3 Jahre, aber man darf keine Mühen und Kosten scheuen.
      Wir schaffen das.

    • Rohingya, jetzt ernsthaft!
      Leider bin auch ich da kein grosser Experte. Allerdings kennen wir eine Rohingya-Familie gut, aus der Zeit in Malaysia, die schon vor vielen Jahren aus Myanmar ‚geflüchtet‘ war, und regelmässig dorthin zurückkehrte, für Urlaub und Geschäfte: Juwelen.

      Die Frau war Hochschullehrerin, der Mann Arzt. Sie berichteten manchmal über die schrecklichen Umstände der Rohingya, allerdings ohne Gutmenschen zu sein, und ohne irgendwelche ihrer Landsleute aufnehmen, bzw. ihnen bei zu einer Flucht verhelfen zu wollen („Die können doch nicht alle herkommen!“).

      Auch in diesem Falle – wie schon erwähnt – liegt Religion den Problemen zugrunde. Für die Buddhisten dort will ich meine Hand nicht ins Feuer legen, verstehe aber zumindest deren Gefühle, wenn auch ohne damit zu sympathisieren. Encroachment, wie die Engländer sagen; oder Soumission, nach Houellebecq, ist etwas das einem schon auf den Zeiger gehen kann. Nun ist es wohl so, dass die Rohingya auch noch bessere Geschäftsleute sind als die Burmesen, sich – wohl ebenfalls religionsbedingt – leichter als Gruppe finden; aus – auch religiösen Gründen – eine höhere Reproduktionsrate haben.
      (Wem ‚Juden‘ bzw. Sarrazins Abschaffbuch als Assoziation hochkommt, ist wahrscheinlich nicht ganz auf der falschen Fährte.)
      Die Bio-Burmesen haben darauf nicht unbedingt buddhistisch reagiert, aber irgendwie doch verständlich, und versucht, die Rohingya zu ‚motivieren‘, dahin zurückzukehren, wo der Pfeffer wächst.
      Die haben diesen Fingerzeig allerdings grossenteils übersehen, und damit begann eine weitere Spaltung der Gesellschaft, inklusive beinahe getrennter Siedlungsgebiete. Dann bedarf es nur noch einer – wenn auch kleinen – muslimischen Befreiungsarmee, und das Fass fliegt in die Luft.

      Übrigens sehe ich eine gute Chance, dass ein ähnliches Fass auch in 20 oder 30 Jahren in Deutschland in die Luft fliegen wird. Spätestens, und das war in Burma auch so, nachdem die ersten Muslime (alles noch ganz friedliebend) in der Regierung hohe Positionen erhalten hatten. Auch bis hierher noch alles in Ordnung. Aber dann verlangt der Islam als Religion die Errichtung einer islamischen Gesellschaft mit einem islamischen Phänotyp.
      Und dann kracht’s.
      Oder der deutsche Michel macht seinem Namen alle Ehre und sagt http://www.islam religion.com/testimony.mp3
      Womit er konvertiert wäre.

    • Die Kriminalitätsstatistik in den USA legt nahe, dass die Liberalisierungen der Polizeigesetze
      unter Obama einige Tausend zusätzlicher Toter durch Schießereien zur Folge hatten.

      Über 80% a l l e r in Schießereien sterbenden US-Bürger sind nicht nur Schwarz, sondern werden obendrein von Schwarzen erschossen, obwohl in den USA erheblich weniger Schwarze als Menschen anderer Rassen leben.

      (Ok – Sie mögen das nicht wissen, obwohl Sie sich für die USA interessieren. Dann fragen Sie sich vielleicht auch, warum. – U. a. deswegen, weil die US_Medien (praktisch ohne Ausnahme) diese Zahlen kaum einmal veröffentlichen. Und die deutsschen Schreiber über dei USA schreiben diese Dinge alle ab – oder sprechen sie, wenn sie im Fernsehen arbeiten, einfach nach.

      Einer der wenigen, die derlei durchschauen und darüber ohne Zorn und Eifer schreiben, ist der US Blogger Steve Sailer unter iSteve auf der Seite unz.com.
      Sailer hat auch einen Namen für die von mir genannten Zusammenhänge: Er nennt das „den Zusammenbruch der späten Obama-Zeit“. – Unter diesem Stichwort – „the late Obama-age collapse“ finden Sie zu diesem Thema von Sailer – weit über hundert (!) Beiträge.

      Sailer ist der Karl Kraus unsrer Tage.

  11. Bitte Zitat überprüfen (wg. eventuellem Drogenkonsum)
    “When they get low, we get high”

    Da würde ich das „get“ jeweils durch ein „go“ ersetzen (damit dieses Zitat
    wenigstens dem entspricht, was Michelle Obama in einer Rede sagte).
    Hillary Clinton hat sich jedenfalls nie so geäußert.

  12. Hillary, die Minderheitenkönigin
    Ich bin immer noch sprachlos, dass sich die Meinungsmacher der ach so unterdrückten Minderheiten ausgerechnet hinter einer weißen Millionärin aus gutvernetztem Hause versammelt haben. Hillary Clinton hat sicher ihre Talente, aber als Ersatz für einen Martin Luther King taugt sie nun wirklich nicht.

  13. Titel eingeben
    Eine Analyse, die ich in dieser Klarheit nirgendwo sonst in der von mir verfolgten deutschsprachige Presse finden werde, und in der Vergangenheit brauche ich gar nicht erst zu suchen. Und damit sagen Sie auch viel über die Verhältnisse in den Medien hierzulande aus, wo man langsam aber sicher das Gefühl bekommt, die Nachmittags-Talkshowgäste der 2000er haben, zusammen mit den Big Brother Teilnehmern, längst das Ruder übernommen und wir bekommen daher nur noch Debiles von Debilen für Debile vorgesetzt.

    Eine Anmerkung noch zu den Hochschulen und den „demütigenden Erklärungen“. Es wäre schön gewesen, wenn es dazu gekommen wäre, aber was man etwa als Statement zum Matratzenfall lesen kann, ist nichts weiter als hohles, folgenloses, „positively framed“ Gewäsch. Richtig wäre es gewesen, die Hochschule zu verklagen, bis das Blut spritzt. Bei der Gelegenheit hätten dann auch mal die Statuten der Universität am Maßstab so grundlegender Dinge wie das Gebot effektiven Rechtsschutzes und das Recht auf ein rechtsstaatlichen Grundsätzen genügendes Verfahren gemessen werden können. Da ist nämlich sehr viel im Argen, und insofern ist man Universitätsseits mit weit weniger als einem blauen Auge davongekommen. Auch über einen Strafschadensersatz hätte man durchaus nachdenken können, denn immerhin wird der Name des deutschen Studenten lebenslang immer wieder mit dem Verfahren verbunden sein – womöglich ist das auch nicht so lustig wie im Jahr 2031 auf dem Sofa mit dem ergreisenden Moderator Geissen in der Sendung „Das waren die 2010er Jahre“ sitzen zu dürfen. 500 Mio. USD Strafe, das hätte ein Zeichen gesetzt, dass Universitäten trotz ihrer weitgehenden Selbstverwaltungsmöglichkeiten nicht einfach verfassungsmäßige Grundsätze ignorieren dürfen.

  14. Männer vs. Frauen für Trump - Ich präzisiere: Es ist so, dass weiße Frauen Trump an die Macht -
    gebracht haben, nicht weiße Männer, wie es bei DA oben heißt.

    Der Guardian – weiß das da:

    For months, the image of the Donald Trump’s supporter has been the face of an angry white man. But it was white women who pushed Trump to victory.

    A night of shattered dreams: inside election day with Hillary Clinton
    Read more
    Rejecting the candidate who had aimed to be America’s first female president, 53% of white women voted for Trump, according to CNN exit polls.

    Also – die weißen Frauen warens – mehr noch als die vermeintlichen Oberbösewichte der weißen Männer, die Trump gewählt haben. Das ist eine weitere Hürde, die BetsyGirlBlue gerissen hat.

    Mal sehen, was Hilary über diese – ziemlich happigen – 53% weiße Frauen unter der US-Wählerschaft in ihrem Buch von sich gibt.

    • die weissen Frauen haben mit knapper Mehrheit Trump gewählt. Das war so nicht erwartet worden. Aber man hat auch nicht gedacht, dass Trump in mehr als 1/3 der staaten siegen kann. Es ist keine Sache zwischen Mann und Frau, sondern mehr zwischen Stadt und Land.

    • Ex Zeitleser
      Ja und hinzu kommt, dass auch Frauen Söhne haben….
      Da gab es meiner Erinnerung nach auch Fälle, in denen sich v.a. Mütter für ihre „beschuldigten“ Söhne einsetzten….

    • Abstimmungsverhältnisse in den USA
      Woher stammen diese Zahlen, die behaupten, weisse Frauen hätten mehrheitlich Trump gewählt?

      Ist in den USA die Wahl nicht auch „geheim, frei und gleich“ wie in anderen demokratischen Ländern?

      Man komme mir jetzt bitte nicht mit:“…das haben Wissenschaftler ausgerechnet!“….oder:“…hochgerechnete Wahlwahrscheinlichkeiten haben dieses Ergebnis ergeben!“

      Nach diesen Wahrscheinlichkeiten wäre heute Hillary Clinton die erste US-Präsidentin und Großbritannien wäre ein stabiles EU-Mitglied ohne Austrittsambitionen.

      Man muss doch nicht alles glauben, was in der Zeitung steht!

    • Das sind Post-election-Surveys, und sie gelten, weil man ja das reale Abstimmungsergebnis hat, als zuverlässig.

    • Ich hatte auf meinem Wahlschein dieses Jahr oben links Angaben zum Geschlecht und zur Alterskohorte.

      Nicht Amerika, war mir vorher aber noch nie aufgefallen.

  15. Clinton - Schäuble/Özdemir
    Ach, Don, zwei Wochen vor der Bundestagswahl ist die seit Bill’s Oral Office-Affaire bei Hillary selbst hier spürbare Starrsinnigkeit nicht wirkliche Ablenkung von den Aufgaben, die auf uns hier zurollen und … uns dank langsam senil dahersäuselnder Regierungsmitglieder im ZDF zu überrollen drohen.

    Was ist Hillary’s Realitätsverweigerung gegen das heute im ZDF zu sehende Prä-Sondierungsgespräch Özdemir/Schäuble, die es endlich schaffen wollen?

    Und dann wird die Kölner türkische Großfamilie eingespielt, wo die Mutter in 2.Gastarbeitergeneration, deutscher Pass, ihr Kind vorstellt, das dann in 3. Generation – die laut Aussage von Grünen-Cem-Özdemir ja besser integriert sein wird dank doppelter Staatsbürgerschaft – auch tatsächlich zwar mit deutscher Mutter in Köln geboren ist und aufwächst, aber türkischen Pass mit sieben Jahren erhält.

    Und der Onkel sagt in die Kamera, ihn nerve, dass er immer gefragt werde, ob er nun türkisch oder deutsch sein wolle…

    Ja, woher kommt die Frage, wenn heute siebenjährige wieder türkisch werden, obwohl die Eltern deutsche Staatsangehörigkeit wählten.

    Dass hierin ein massives Integrationsproblem darin besteht, dass Grünen-Özdemirs These im Einspieler widerlegt wird, dann aber Schäuble sagt, das sei richtig, dass Merkel das Parteiprogramm in diesem Punkt hinwegfegt eigenwillig und eigenmächtig, und damit – nach ergebnislosen Islamkonferenzen – das Thema schlicht ausblendet, aber dann von Ängsten der Menschen fabuliert…

    Wozu soll ich mich mit Hillary Clintons verkorksten Persönlichkeitsproblemen befassen, die bereit ist, im Zweifel mit allem zu paktieren, was ihr nur das höchste Amt gebracht hätte?

    Wir haben unseren Faust, unsere Merkel und all die Dämonen, die sie riefen und… das ist das Schlimmste: weiterhin rufen!

    Es tut mir leid, aber ich wäre so froh, wir hätten einen deutschen Bernie Sanders. Statt dessen haben wir Systemgegner a la Trittin. Und eine Presselandschaft, die dessen fatales Wirken aufgrund 70% Grünen-Sympathie in der Journalie noch nie jemals thematisierte.

    Wer fragt denn mal die Grünen im Whalkampf, warum sie 100% auf Elektromobile setzen (als scheinbar einzigem Thema), aber null komma nichts zu anderen emissionsarmen Antrieben sagen?

    Oder warum sich Grüne null komma null zu den Minderheitenrechten in Afghanistan melden – wie sie dort die Verhältnisse zu ändern gedenken, um Migrationsgründe dort schnellstmöglich zu beenden? Das müsste doch programmatisch ihr Thema sein?

    Oder warum die Piratenpartei von Antifa-/Feministinnen-AktivitInnen übernommen wurde?

    Oder was die Grünen zum Engagement der US-Regierung in der Ukraine zu sagen haben?

    Das sind alles brennende europäische Themen.

    Aus den USA kommen leider seit knapp drei Jahrzehnten nur noch Luftangriffe, Ideologie und Religionswahn neben Gewaltexzessen und marodierender innerer sozialer und infrastruktureller Verhältnisse.

    Schön, dass Sie zu dokumentieren versuchen, dass dortige ehtische Auflösung der Gesellschaft so weit vorangeschritten ist, dass dieser Partner bestimmt kein guter Partner mehr ist, der uns für irgendetwas als positives Vorbild dienen könnte. Oder sind Google, Amazon und Apple sowie die fiesen kleinen Software-Tempel im Private Equity-Nebel unsere Partner? Vielleicht für Frau Merkel, die unsere privaten Daten ja als unseren Reichtum bezeichnet, den wir jetzt zu Markte tragen sollen.
    Um die Erträge daraus dann für die EU-Zentralstaatsumverteilungsstrategie zu Macrons Marschmelodie zu verwenden…

    Es ist alles sehr polemisch und verkürzt geschrieben – aber wer – daher das erste Beispiel – das eigentliche Problem des Doppelpass-Beschlusses entgegen der eigenen Parteimehrheit wegwischt – der handelt genau so dogmatisch-neurotisch wie Hillary Clinton.

    In den USA können wir nichts verändern, aber hier können wir es.

    • oder Clinton/Sunders - Schulz/Gabriel ?
      Ich denke schon das man die USA mit
      Deutschland vergleichen kann.

      ggf lesen wir das geschriebene
      hier demnächst über die SPD oder andere
      mit der Fragestellung warum hat der
      (angeblich) abgehängte Wähler nicht
      uns gewählt.(ggf auch über die CDU/CSU)

      Eine Selbstzerfleischung nach verlorener Wahl
      würde mich nicht überraschen.

      Um einen Ausflug zu machen:
      Die SPD tauscht ihren Kandidaten,
      der alte spuckt dem neuen aber dauernd in
      die Suppe.
      CDU+CSU bekriegen sich auch gerne.

      In den USA sehen wir einiges
      ggf nur früher und radikaler
      bevor es bei uns deutlicher wird.

  16. Wird in D die Wahl annulliert,
    wenn die AfD zu hoch gewinnt? Das stoert doch, wie der Sieg Trumps, das System.

    • Das müssen Sie die russischen Hacker fragen, die entscheiden das mit Putin.

    • Naja, Don...
      … jedenfalls scheint Putin nicht klein zu kriegen zu sein, wenn er jetzt als großer Weizenexporteur auftritt.Wer gestern die Reportage über das Verschönern Moskaus gesehen, kann nur staunen.Abriss von Betonklötzen für einen großen Park in der Innenstadt z.B.

      Mir ist klar, dass das den Armen dort und der Landbevölkerung nichts nützt, bin aber schon der Meinung, dass der Westen gravierende Fehler gemacht hat und noch macht.

      Und: Wenn Madame glaubt, das der Mostkopf mit dem tollen Haarschnitt ausgerechnet auf sie hört, halte ich das überheblich, ja schon anmaßend.

    • @Foristen&Autor, Annulliert ?
      Wenn es wahr wäre, dass die Russen manipulieren, könnte ich es nachvollziehen. Es wird denen vermutlich sch…egal sein, aber die wahren Hetzer leisten hierganze Arbeit.
      Die wirkliche Gefahr sind die Parteigänger der Einheitsfront !
      Aus seriöser Quelle habe ich erfahren, dass bei vergangenen Wahlen manipuliert wurde.
      Ein Appell an Alle, geht in die Wahllokale und laßt Euch nach 18.00 Uhr die ungültigen Stimmen zeigen, es wäre nicht überraschend, eine bestimmte Partei ist überproportional dabei.
      Eine andere Quelle berichtet von einem Goldmenschensoli alias -steuer , der hinter verschlossenen Türen in Berlin Thema war und als Rentensicherung getarnt werden soll. Vllt. haben Foristen ähnliches in Erfahrung bringen können.
      Ansonsten, wieder erstklassiger Beitrag vom Autor !

  17. Auf instapundit, da fällt immer wieder der Satz...
    „Do you want more Trump? This how you get more Trump.“ – „Wollt ihr mehr Trump? So bekommt ihr mehr Trump“.
    Man darf jetzt mal kurz raten welche rethorischen Glanzleistungen so kommentiert werden.

    Warum der gleiche Autor (auf instapundit) keine Gelegenheit auslässt Clinton zur Kandidatur 2020 zu ermuntern sollte auch auf der Hand liegen.

    Trump Derangement Syndrome ist der größere, Crack und Speed abhängige, Bruder des Bush Derangement Syndrome.

    „When they go low, we go high“ war eigentlich, von Clinton kommend, schon immer lachhaft – man erinnere sich nur das die „Barack Obama ist nicht in den US geboren“ 2008 aus dem Clintonlager gepusht wurde.

    Weshalb Clinton es geschafft noch immer loyale Anhänger der nicht-weissen und alternativ sexuellen Lager zu behalten ist mir auch schleierhaft – die eigenen Biographien der Frau sollten jeden klarmachen was für ein Charakter dahinter steht.

    Jemand, der einen Robert Byrd (demokratischer Senator und hohes Tier beim demokratischen Saalschutz, dem KKK) als liebenswerten Mentor erwähnt, gnadenlos den eigenen Ehemann verteidigt gegenüber seinen (vielen) Geliebten, die Sanders Angelegenheiten….
    Es gibt eigentlich keinen Grund diese Fahne hochzuhalten.

    • Doch, die Koalition hinter Clinton steht ja weiterhin. Identity Politics ist immer noch das ganz grosse Ding. Und die Demokraten werden sicher wieder Kandidsten aufstellen, die genau dieses Rezept versuchen werden. Die Baby Boomer verschwinden, die Millenials werden mehr. Darauf setzen sie.

    • Identity Politics
      …trägt meiner Überzeugung nach nicht zu einem gedeihlichen gesellschaftlichen Miteinander bei. Jedenfalls dann nicht, wenn zuwenige Fraktionen gesellschaftliche Kompromissfähigkeit und Interessens-Ausgleich im Blick behalten. Ich befürchte die totale Zersplitterung in (teilweise mit gesinnungsethisch programmierter moralischer Unvereinbarkeit versehene) Parallelgesellschaften. Das will ich ganz sicher nicht.
      Mir fehlen in allen Parteien die Dominanz demokratischer Streitkultur und guter Kinderstube, übrigens auch Professionalität ( und das Gleiche gilt für die deutsche sogenannte schreibende Zunft. Don nehme ich neben wenigen anderen ausdrücklich aus).
      Deutschland ist, wenn nicht ein Wunder passiert, also eine parteienüberhreifende Bereitschaft zur sachbezogenen Zusammenarbeit, auf dem Weg in den Abgrund. Wahlempfehlungen für die FDP von Herrn Altenbockum werden das Problem nicht lösen.

    • S.O.S
      Man darf die Hauptsponsoren dahinter nicht vergessen, vor allem einen.

  18. Clinton, eine Lichtgestalt der Verlierer
    Jedenfalls weiß ich jetzt, warum die Geschichte, eine Geschichte
    der Gewinner ist. Immer!

    Selbst der guardian warnt mittlerweile (Tony Blair) davor, sich mit Immigration gemein zu machen. Die Sympathie für Minderheiten
    scheint im schwinden.

    Der feuchte Traum der Eliten sich dank Globalisierung von den
    eigenen ˋ‘Abgehängten‘ emanzipieren zu können, scheint ebenfalls
    global, nicht in Erfüllung zu gehen.

    • Es gab in England gerade wieder einen heftigen Groomingskandal durch Pakistanis. Dasschlägt da wohl etwas durch, neben dem Brexit.

    • Ich bin überzeugt, auch hier schon grooming partys gesehen zu haben
      Dicke weiße Mädchen mit gefärbten Haaren, braune Jungs, Alkohol, Musik, Pillen sieht man nicht.

      Vor einem von der Polizei genutzten Gebäude übrigens.


    • @白左: wo ist „hier“?

  19. Die Demokraten
    in den USA haben sich selber fertig gemacht. Kurz vor der Wahl hatte ich Gäste aus den Staaten. Die waren für Sanders engagiert, die Aufstellung von Clinton hinterließ sie ratlos. Clinton wollten sie ebensowenig wählen wie Trump. Die Wahlentscheidung war im wesentlichen für oder gegen das Estblishment, nicht so sehr die politische Richtung. Mit Sanders hätten die Demokraten viel größere Chancen gehabt. Für viele Amerikaner galt ABC – Anything But Clinton. Und so ist es dann auch gekommen.

    Maximilian Krah (CDU-Dissident) hat es mal treffend zusammengefaßt. Während Trump von Einwanderung, Krankenversicherung, Jobs etc… sprach, erzählte Clinton was von Global Warming, Internationaler Solidarität, usw. Die Demokraten waren so abgehoben zu glauben, sie hätten eh schon gewonnen, daß sie überhaupt nicht mehr verstanden, was den kleinen Mann in den USA bewegt – Gendertoiletten jedenfalls nicht. Und so ist dann gekommen, was kommen mußte, geschieht ihnen recht.

  20. Nur eine Sache ist noch peinlicher als Feministinnen
    und das sind „Männer“, die sich für Feminismus stark machen. Wo das endet sieht man an Tim Kaine: im Vergleich zu ihm wirkt selbst Bernie Sanders wie eine Kombination aus John Wayne und Gary Cooper. Kaine, der sich dafür hergegeben hat den Steigbügelhalter für Hellary zu machen (und Nummer 2 hinter ihr zu sein, oh Gott!), einer Frau, deren Tragik u.a. darin besteht, dass sie als junge Frau NOCH viel schlimmer aussah als jetzt.

    Jene Galane, die sich hier im Mutterkutter so gern stark machen für Frauenrechte und es ganz im Sinne der Femi-Hysterikerinnen als Zeichen männlicher Schwäche deuten wenn MAN(N) vor feministischen Auswüchsen warnt, was sind das eigentlich für Typen?
    Nun, es sind „Helden“, ganz im Sinne eines Don Quixote. Zuhause haben sie wahrscheinlich eine, die sie nur abbekommen haben weil andere sie nicht haben wollten. Was sie nicht darin hindert sich als eine Mischung aus James Bond und Robin Hood zu sehen, dabei sind sie in Wirklichkeit nur Nummer drei, und zwar noch hinter Inspektor Clouseau und Hofreiter.

    Hellary (Name so richtig!) wäre als Präsidentin genau so fehlbesetzt gewesen wie Käthe Kollwitz als Jurorin bei einer Misswahl. Ihre „Aura“ bestand immer aus einer Mischung von Waschküchenatmosphäre, leierkastenartigen Sozialappellen, der Wut auf ihren Billie mit seinen (begreiflicherweise) vielen Affären (und der Obsession andere Männer dafür bluten zu sehen), dem Habitus einer verschmähten Partybesucherin sowie einem aus dämonischen Kastrationssehnsüchten genährten Penisneid auf jeden Mann, der sich erfrecht anders als Tim Kaine zu agieren und auszusehen.

    Ich habe nie verstanden wie Hellary es aushält sich selbst reden zu hören ohne dabei einzuschlafen. Sie hat es sogar geschafft, zuvor linksliberale Schauspieler wie Jon Voight oder Robert Redford auf die Barrikaden zu treiben. Beide haben sich als Trump-Fan geoutet, Voight hat Weltuntergangsszenarien beschworen für den Fall, dass sie Präsidentin würde, Redford ihren Wahlkampf als „bland and empty“ (dröge und inhaltsleer) bezeichnet, womit er noch stark untertrieben hat.

    Und es gibt noch viele andere namhafte Größen und Intellektuelle, die sich auf Trumps Seite geschlagen haben. Sie bewundern ihn wie einst Friedrich Dürrenmatt Franz-Josef Strauß bewunderte und ihn ob seiner Leidenschaftlichkeit bezeichnete als „Velo-Lenker, der nur Schuss fährt“. Hellary wurde und wird nur von lächerlichen „has-beens“ unterstützt, von Leuten in der 2., 3., n-ten Reihe und von solchen, die sich ihr Spatzenhirn mit Koks zerschossen haben. Dass sich ein paar hübsch aussehende Weiber dafür hergaben sie zu unterstützen spricht nicht gerade für deren Schlauheit. Und Trump hatte jedenfalls wesentlich mehr der Bildhübschen auf seiner Seite.

    Unsere Zivilisation steht in mehr als einer Hinsicht am Scheideweg.
    Wollen wir es zulassen, dass uns gesellschaftliche Fehlentwicklungen wie politische Korrektheit, pathologischer Feminismus und Genderkram, Bevormundung von Seiten hirnloser Moralpharisäer und eine abnorm-perverse Alternativspießerkultur zusehends strangulieren und in die zu engen Käfige eines auf geistige Unterdurchschnittlichkeit hin orientierten Zoos sperren wollen?

    Die Leute in den USA haben die Notbremse gezogen und Donald Trump gewählt. Sie wollten sich ein Land, das sich schon allein aufgrund seiner Weite und seines Raumes immer des übergeordneten Wertes der Freiheit (also auch Bewegungsfreiheit in jeder Form) verschrieben hat, und das schon immer versucht hat, jegliches Joch individualitätsfeindlicher Zwänge abzuschütteln nicht von Hellary kaputt machen lassen (die laut Boris Johnson aussieht wie eine „übelgelaunte Krankenschwester“ [naja, noch viel übler]).

    Ich bin übrigens überzeugt, dass es einen millionenfachen Wahlbetrug zuungunsten von Trump gab. Es sollte einen Untersuchungsausschuss geben, der DAS aufdeckt, da wären Steuergelder besser eingesetzt als bei dieser schwachsinnigen Mueller-Kiste. Für mich hat Trump auch die „popular vote“ gewonnen, und zwar mit weitem Vorsprung.

    Der MANN muss sich frei machen, frei von einer krankhaften Kastrationskultur, angestiftet von hysterischen, durchgedrehten, in der Bruthitze der Überzivilisation entstandenen weiblichen Fehlentwicklungen.

    Der Mensch muss sich demütig zeigen gegenüber der Natur.

    Diese muss wieder in ihre Rechte treten und das Verhältnis Mann-Frau auf eine neue Basis heben.

    • Jemand, der das folgende:
      „dass sie als junge Frau NOCH viel schlimmer aussah als jetzt.“

      für ein gültiges Argument gegen eine führende Politikerin hält, ist schlicht ein Idiot.

      Thorsten Haupts

    • Thorsten Haupts ist also davon überzeugt, dass das Wesen eines Menschen nicht von
      seinem äußeren Erscheinungsbild beeinflusst wird?

    • Titel eingeben
      Geschätzter Herr Haupts, jemand ist noch lange kein Idiot, wenn er sich in einer Diskussion zu einem Fehler versteigt.
      Den Begriff des Gentleman könnten Sie bemühen oder den Herrn in Zweifel ziehen.
      Ad hominem Angriffe auf Politiker sind durchaus wirksam und daher nicht idiotisch. Von geworfenem Schmutz bleibt am Ziel mhr hängen als am Werfer.

      Ich halte es mit den Griechen und kalos kai agathos. Aus einem häßlichen Mund kommt selten Wahres. Merkel kann meiner Ansicht mit Thersites mithalten.

    • Tschuldigung melursus, aber das hier ist nicht das erste Mal ...
      Da hat jemand wirklich ernsthafte Probleme mit Frauen, es sei denn, die sind genau so, wie er sich Frauen vorstellt. Bei einem ersten Fehlgriff könnte ich von einem Ausrutscher ausgehen, bei dem zehnten nicht mehr.

      Und das Aussehen von Politikern interessiert mich überhaupt nicht. Weder Golda Meir noch Margaret Thatcher waren klassische Schönheiten, aber beide verdammt fähige Politiker. Guttenberg wird von Frauen für ziemlich gut aussehend gehalten und ist nichts als ein öliger Schaumschläger.

      Was gegen Ihren alten Griechen spricht :-). kannte ich so ohnehin nicht, ich kannte nur gesunder Geist in einem gesunden Körper. Gesund ungleich schön.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ Harry Charles, Hillary Clinton - Aussehen früher und jetzt sollte nicht Thema sein
      Was Sie über Hillary Clinton schreiben: „einer Frau, deren Tragik u.a. darin besteht, dass sie als junge Frau NOCH viel schlimmer aussah als jetzt.“ ist nicht nur unfair sondern auch unsachlich und schlicht falsch. Ich habe jetzt mal ein paar alte Bilder von Hillary Clinton über Ixquick gegoogelt. Im Gegenteil. Früher hatte Hillary Clinton eine durchaus freundliche Ausstrahlung. Wirkt vielleicht etwas strebsam aber auch engagiert und energiegeladen. Es stimmt mich eher traurig zu sehen was aus der attraktiven jungen Frau von damals geworden ist. Kein Grund für Häme. Danke.

    • @die Antwortenden
      @Haupts: warum so giftig? Wir plaudern hier doch nur. Und wenn sie mich schon permanent zu belehren versuchen: richten Sie doch mal Appelle an all die Damen, die Mutti demnächst wieder wählen werden, und zwar NUR deshalb weil sie eine Frau ist. Wo bleibt da die Substanz?Ich habe überhaupt kein Problem mit Frauen und wenn es so wäre ginge es sie nichts, aber auch rein gar nichts an. Ich habe nur etwas gegen den ganzen pathologischen Irrsinn des Schützengrabenfeminismus.

      Nutzen Sie doch mal die Zuschriften anderer um ein paar Bildungslücken aufzufüllen. Das mit dem „kalos kai agathos“ ist ja keineswegs von der Hand zu weisen und hat ernste Hintergründe. An der Klassik hat man sich ja schon in der Renaissance orientiert. Und beim grassierenden Werteverlust unserer Tage wäre es nicht das Schlechteste da wieder ein klein wenig anzubinden.
      Und Ihre sonderbare (möglicherweise protestantisch motivierte) Leidensmoral sollten Sie vielleicht selbst mal hinterfragen. „Gesund ungleich schön“-das haben Sie doch wohl aus der Moralmottenkiste-oder ist es vielleicht selbst gestrickt?
      Wie auch immer-viel Spaß beim Nachdenken!

      @deresimmerschonwusste und vor allem @melursus: herzlichen Dank für die sehr substantielle Unterstützung. Und wenn einem die Moderne schon Dinge präsentiert wie Schulz oder Hellary, dann sieht man sich ein paar altgriechische Statuen an und alles ist wieder senkrecht. Herzliche Grüße.

      @kpax: naja, alles Geschmackssache. Sagen wir einfach, Hellary ist eben überhaupt nicht mein Typ. Ich möchte nichts unterstellen, aber einer möglicherweise angedeuteten Klischeevorstellung entgegen treten, die darin besteht zunehmendes Alter automatisch mit abnehmender Attraktivität zu verbinden. Das stimmt nicht für Frauen (die haben vieles selbst in der Hand) und erst recht nicht für Männer. Attraktivität ist eher eine Typus- als eine Altersfrage. Und in Bezug auf Hellary bleibe ich da bei meiner Aussage von oben. Ungenießbar-in jedem Alter.

    • Vorsilbe vergessen....
      „wir plaudern hier doch nur“ bitte ersetzen in Ihrem Fall durch
      „ich dampfplaudere hier doch nur.

    • Könnte man sich bei Hilary darauf einigen,
      dass ihr der Frust einer Ehe anzusehen ist, aus der sie nicht raus kann? Da halfen auch die Prügel nicht, die sie Bill angedeihen ließ oder seinen Rausschmiss aus dem Ehebett. Solche frustrierten Frauen sieht man öfter und fast alle sind „sehr gut“ verheiratet, leben als Vorzeigeobjekt oder Alibi, aber leider heilt Geld nicht alle Wunden.

    • @sufferah
      wieso „Vorsilbe“? Sie meinen wohl „Pronomen“ tauschen! Also bitte, wenn schon tiefsinnig-intellektuell-betroffenheitsschwanger-sinnenfeindlich, denn schon. Wir wollen doch schließlich die Klischeekiste ordentlich bedienen. Wenn sie noch Material für letztere suchen lesen Sie doch mal den Text über Lindner im Mutterkutter (von 2 Autorinnen)-der ist voll davon.

      Und dann:

      1. Tut mir leid, dass Sie meinen Text offensichtlich gelesen haben. Vielleicht merken Sie sich ja meinen „Namen“, damit Ihnen das beim nächsten Mal nicht wieder passiert.

      2. Woher wissen Sie denn, dass es sich bei dem „Wir“ nicht um einen Pluralis Majestatis handelt? Also bitte, ja?

    • Bitte, Mässigung.

    • Titel eingeben
      @ThorHa 11. September 2017 um 15:20 Uhr:

      Es mag sein, dass das Aussehen die intellektuellen Fähigkeiten nicht beeinträchtigt. Freilich kann das Aussehen auf die Ausbildung des Charakters zurückwirken. Wer Kinder hat und/oder beobachtet hat, und den ab dem ca. 7. Lebensjahr einsetzenden, teils gnadenlosen, Umgang miteinander beobachtet, wird dies nachvollziehen.

      Und es ist ebenso eine Binsenweisheit, dass schönen Menschen mehr oder leichter verziehen wird, was in der Politik demokratischer Organisationen bzw. Staaten schon ein erheblicher Vorteil ist.

      Ich will jetzt keine endlose Latte von Beispielen aufzählen, wo das Aussehen der politischen Tätigkeit sehr nützlich war. Nur zu Guttenberg: dieser Erbe und Doktorarbeit-nichtSelbstErstellerr, der nach dem Amtsverlust vom Transatlantikernetzwerk mehr als nur weich aufgefangen wurde, und seine Frau (Wer erinnert sich noch an die RTL Porno-Steffi Sendung) wurden und werden auch dank ihres Aussehens von der Presse immer wieder und immer noch präsentiert und gefeiert. Die BUNTE Redaktion bekam mal in einen Artikel gegossene Schnappatmung, bloß weil G. mal wieder in Berlin war. Oder Wahlkampf für die CSU macht, was eigentlich für jeden Menschen der ein Gedächtnis hat, welches länger als 1 Jahr zurückreicht, eine Beleidigung ist.

      Wünschenswert ist das alles nicht. Freilich: auch ein Adenauer, Brandt, Strauss oder Genscher wussten sich und ihr Aussehen als Marke zu inszenieren und darüber politische Vorstellungen zu vermitteln.

    • Aussehen nicht das Problem, fehlender Charme schon eher
      Man könnte sich auch darauf einigen, dass wirklich gut aussehende Frauen früher selten in der Politik ganz nach oben wollten. Ich erinnere an Hildegard Hamm-Brücher, die schon ziemlich weit kam, aber noch weiter hätte kommen können.

      Im Studium gab es ein Psychologie-Seminar, in dem das erläutert wurde. Fazit: Sie haben es schon in jungen Jahren nicht nötig gehabt, später, wenn sie gut geheiratet haben, erst recht nicht. Das scheint sich jedoch zu ändern, wenn ich an vdL oder Schweig oder auch Suding denke. In den USA wird das auch irgendwann vorbei sein. Es ist denkbar, dass man dann über Kaliber wie Malia oder Ivanka redet.

      Hillary ist gut gegroomt, sie gibt viel Geld dafür aus, ist sich also ihrer Schwächen bewusst. Ihre Adjutantin Abedin sieht gut aus, kriegt aber aufgrund von Herkunft keinen Wähler aus dem Bett (Mutter irgendwas Leitendes bei der Muslimschwesterschaft). Weiner war sicherlich weniger wichtig. Die Adjutantin, die e-mails an ihren instabilen Mann, bzw. dessen Computer weiterleitete, hat sie auch Stimmen gekostet, wetten? Das Aussehen ist gar nicht so übel, die Stimme schon, auch das Lachen (obnoxious).

    • @greenbowlerhat
      Soso, also Sie finden Guttenberg schön. Der Geschmack der Leute hierzulande ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich bin übrigens hetero, keine Sorge, aber ich kann weder Leute wie Guttenberg, noch Schweinsteiger, noch Schweiger schön finden. Mir viel zu knorrig. Was ist an denen dran?
      Ich will denen nicht zu nahe treten (aber das sind ja Personen des öffentlichen Lebens und die müssen damit klar kommen), aber vermitteln der knorrige Gesichtsausdruck und die faden, uninteressanten, in Reih und Glied stehenden Zähne (sehen alle so aus als ob sie von einem nicht sehr begabten Zahntechniker stammen) etwa Durchsetzungsfähigkeit? Oh Gott. Hier mal ein paar Bilder von Männern, die ich schön finden würde wenn ich eine Frau wäre. (Von Brad Pitt brauche ich keins zu bringen, den kennt ja eh‘ jeder):

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/John_Moulder_Brown_10_Allan_Warren.jpg

      http://media.gettyimages.com/photos/english-actor-james-fox-1967-picture-id166979306

      http://media.hollywood.com/images/673×1000/7640456.jpg

      https://jrbenjamin.files.wordpress.com/2013/11/joe-kennedy-jr-and-john-f-kennedy1.jpg

      Im letzten Bild zu sehen: John F. Kennedy (links) und sein (wie ich finde besser aussehender) Bruder Joe Kennedy jr.

      Wie gesagt ich bin nicht schwul, aber die würde ich schön finden (mal sehen ob der DON das bringt, und wenn ja, dass er hoffentlich nicht zu viel Arbeit damit hat).

      Ich weiß nicht ob ich mich in einem Land wohl fühlen kann wo man Leute wie Guttenberg oder Schweiger schön findet.

    • @ Oberländer und alle Antwortenden
      Ich will jetzt hier auf dem Punkt nicht weiter herumreiten, weil sonst kommt’s mir auch zu den Ohren raus. Also abschließend: Hillary turnt mich nur ab, in jeder Hinsicht.

      Ich „unterhalte“ mich mit Euch gern weiter über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen. Natürlich gehört die Ästhetik irgendwo auch dazu, ästhetische Maßstäbe sagen ebenfalls viel über den Zustand einer Gesellschaft aus.
      Und nicht zuletzt standen sie ja immer auch im Zentrum der Betrachtung von Künstlern, beispielsweise der Renaissance. Hat viel mit Natur und Harmonie zu tun, daher lohnt sich eine Diskussion da ja schon.

      Wie man sich fühlt so sieht man vielleicht auch aus. Und es gibt leider sehr vieles was heutzutage das Wohlbefinden beeinträchtigt.

      Und darüber sollte man in jedem Fall reden.

    • Titel eingeben
      @HarryCharles: meine Befindlichkeit gegenüber Herrn zu G. oder meine sexuelle Orientierung sind doch völlig unerheblich. Es geht hier um Beobachtungen.

      Aber blättern Sie doch mal durch die Postillen, von „Neue Welt“ bis zur „BUNTE“, und lesen Sie, was dort über ihn und seine Frau steht. Wird schmerzen. Aber ganz offensichtlich spiegelt sich dort ein kollektiv empfundenes Bedürfnis wieder, und eine ebenso kollektiv empfundene Wirkung des Aussehens.
      Natürlich kann das auch herbeigeschrieben sein, so, wie man uns im Fernsehen jetzt Fat Acceptance anhand von Plus Size Models lehren will. Aber das wäre keinen Deut besser.
      Und bei aller Kritik an zu G.: er ist immerhin kein Quasimodo, und weiß seine Kleidung gut auszusuchen. Das gelingt in der Politik nicht jedem, wie jede beliebige Nachrichtensendung die Politiker zeigt, beweist.

    • @Greenbowlerhat
      um 18:30:
      Aber natürlich, sie geben das Stichwort: „herbeigeschrieben“. In den Herz-Schmerz-Schmonzettblättern, was denken Sie denn? Da sitzen ein paar mehr oder weniger übergewichtige Damen in der Redaktion und wie alle Weiber sticheln die gern. Und auf DEM Mist ist das gewachsen. Frauen denken meist primär quantitativ. Und versuchen dem Authentizität zu verleihen, indem sie irgendwie versuchen das auf die qualitative Schiene zu heben. Vernebelungstaktik und Geschwätzigkeit helfen dabei.

      „Wollen doch mal sehen“ sagen sie „ob wir die Pantoffelhelden nicht dazu kriegen jeden Müll zu glauben wenn wir es nur penetrant genug wiederholen, es mit bunten Bildchen umrahmen und andere Weiber dazu kriegen dasselbe herunter zu leiern.“

      Das ist die buchstäblich weibliche Gerüchteküche. Wenn etwas um zehn Ecken herum getratscht wird kann aus Falschparken ein Kapitalverbrechen werden. Und wenn genug Deppen gefoppt und für dumm verkauft wurden haben die Tratschweiber ihren Spaß. Weil sie sonst zu keinem Spaß kämen. Wer solche Dinge ernst nimmt oder sich von ihnen beeinflussen lässt ist selbst schuld.

      Bei Schweiger war es doch genau so. Es gab eine Zeit, da war der in allen Gazetten als „Sexsymbol“. Wenn so ein Sexsymbol aussieht wäre jede Art von Enthaltsamkeit das Nirwana. Ich habe damals mal eine junge, hübsche Frau gefragt was sie WIRKLICH von Schweiger hält, ob sie ihn trotz der medialen Berieselung für attraktiv hält. Ich habe sie gebeten ehrlich zu sein. Nach einer Denkpause hat sie dann gelacht, den Kopf geschüttelt und gesagt „Nä, nicht wirklich.“

      Es gibt in den Medien viele, die eine Art Machtrausch empfinden, wenn sie Realität schaffen, eine Realität, die es sonst nicht geben würde. Und das tun vor allem zänkisch-stichelnde Tratschweiber, die sich einen Spaß draus machen jeden auf die Schippe zu nehmen, der dumm genug ist ihnen auf den Leim zu gehen.

      Dies nicht zu tun, sehen Sie das ist Medienkompetenz.

      Ach ja, noch eins: Guttenberg hat laut Wikipedia die Bundeswehr als Unteroffizier der Reserve verlassen. Für jemand mit Abitur, noch dazu einen Adligen, ist das nicht gerade ein Ruhmesblatt. Die in dem Fall typische Karriere wäre die Offizierslaufbahn, auch im Fall der Reserve. Wenn man dann noch die Sache mit der Dissertation hinzu nimmt, naja. Ich bin nicht dafür, dass man den zerfleischt, ganz sicher nicht. Es gibt viel Schlimmere. Und als Kanzler wäre der mir immer noch lieber als Mutti oder einer von den Grünen. Aber wie gesagt, naja.

      Ihnen einen schönen Abend.


    • richten Sie doch mal Appelle an all die Damen, die Mutti demnächst wieder wählen werden, und zwar NUR deshalb weil sie eine Frau ist.
      Warum sollte er ins Leere zu einem nur evt. hypothetisch „irgendwo“ vorhandenem Publikum sprechen sollen?
      Hier im Blog gibt es niemanden solchen.

    • @colorcraze 22:32
      Was heißt ins Leere? Kein öffentlich wahrnehmbarer Appell geht so ganz ins Leere.
      Also, ich glaube ja auch nicht mehr an Umfragen. Die allerdings betonen immer wieder, dass Mutti ihre angeblich hohen Beliebtheitswerte (oh je, würg!) vor allem den Frauen verdankt. Und das ist so hohl, dass ich es nun wiederum doch für glaubwürdig halte.

  21. Titel eingeben
    Man hat den Eindruck unter der zunehmenden Polarisierung werden die USA in den nächsten Dekaden in einen Ost- und Westküstenstaat sowie einen riesigen Staat der sog. Fly-over-states zerfallen. Die USA haben es immer schwerer sich geopolitischen und langfristigen Herausforderungen (China) zu stellen, weil Kriminalität, Denkmalstürze und political correctness die medienpolitische Diskussion dominieren.
    Aber was tun dagegen?
    – Verhältnis- statt Mehrheitswahlrecht?
    – stärkere Kontrolle der Medien, um die gesellschaftliche Polarisierung einzudämmen (würde ein autoritäres System erfordern/begünstigen)?
    – generell ein autoritäreres System?

    • Ich vermute stark, dass nach Trump jemand antreten wird, der die Spaltung zu überwinden versucht, mit einem Programm der Mitte. Lustigerweise macht Trump das gerade beim Haushaltsstreit auch schon.

    • Da bin ich sowieso gespannt...
      … was noch so alles kommt. Trump hat ja die Regelung für die sogenannten „Dreamers“ gekippt. Da ist das Entsetzen in den deutschen Medien groß.

      Was verschwiegen und/oder aus Unkenntnis nicht berichtet wird, ist, dass Trump dazu dem Kongress eine Frist gesetzt hat eine endgültige, rechtskräftige Grundlage für den Umgang mit diesen jungen Leuten zu schaffen. Etwas, wozu der Kongress bisher nicht in der Lage war und alles über eine präsidiale Verfügung von Obama geregelt wurde. Diese Verfügungen sollen laut Verfassung aber eigentlich Ausnahmen und nicht Dauerzustand sein.

      Trump zwingt also eigentlich das Parlament seine verfassungsgemäße Arbeit zu machen. Schon witzig, wo ihm doch immer ein Aushöhlen der Demokratie vorgeworfen wird.

    • Polarisierung und Zerfall
      Die USA hätte zumindest den Vorteil, daß der Landesteil zwischen Ost- und Westküste zusammenhängend wäre, man also drei Teile bekäme. Falls es bei uns mit Zeitverzug in eine ähnliche Richtung ginge – es wird ja gerne kolportiert, daß die USA uns immer ein paar Jahre voraus seien – geht das leider nicht so einfach, da der Graben zwischen Land und Stadt einen Flickenteppich hinterlässt…
      Wobei es ja das Konzept der Exklaven gibt. Man kann dann ja gerne Berlin, Hamburg und andere Großstadträume zu einem Geblide zusammenfassen – und mit Transitstrecken verbinden. Das Konzept ist ja nicht neu…

  22. Titel eingeben
    Ich glaube, mich in den USA gut auszukennen. Sie, Don, überraschen mich immer wieder.
    Danke Don

  23. Unduldsam. Beherzt. Gerecht.
    Das ist seit Dezember 2015 der Slogan der Berliner Partei „Die Linke.“.

  24. Gedanken zur Weidel-Mail
    OT:

    Ich habe mir jetzt den Gesamttext der angeblichen Mail von Weidel durchgelesen, und finde das wirklich irritierend…ok, den Anfangsteil von „Überschwemmung durch kulturfremde Völker“, das ist zwar geschmacklos formuliert, aber für mich als Einwanderungskritiker kein großes Problem. Der Rest der Mail ist aber wirklich durchgeknallt und mit seinen Verschwörungstheorien („Marionetten der Siegermächte“) bereits ziemlich heftig. Noch krasser wird es aber, wenn man sich mal die Seite anschaut, die als Link am Ende der Mail genannt wird, der sogenannte „Terra-Kurier“. Diese obskure und absolut dilettantisch wirkende Seite (hat 2017 bisher nur knapp über 20 000 Besucher gehabt, davon wohl viele in Folge der Berichterstattung über die Weidel-Mail) muss man wohl wirklich als nazistisch einstufen, sie ist voll von NS-Revisionismus, Beschwörung der „Volksgemeinschaft“ u.ä.
    Wenn die Mail echt ist, dann ist das tatsächlich ein gravierendes Problem. Aber ist Weidel wirklich so blöd, sowas gut zu finden? Und dann noch auf so einer Seite, die kein Mensch kennt, die wirklich eindeutig nazistisch ist? Wenn sie Hetzkommentare gegen Muslime auf PI geschrieben hätte, fände ich es eher glaubwürdig, aber das ist m.E. schon suspekt. Man müsste dann auch davon ausgehen, dass sie sich in den letzten Jahren, z.B. mit ihrer Befürwortung eines Parteiausschlusses, völlig verstellt hätte.
    So oder so, eine deprimierende Entwicklung. Ich habe meine Stimme für die Wahl bereits abgegeben und AfD gewählt…das erscheint mir angesichts der irrsinnigen Migrationspolitik der Regierung auch nach wie vor als einzige Möglichkeit, ein Signal zu setzen. Aber über das Auftreten führender AfDler (u.a. völlig unnötiges Nachlegen gegenüber Özogus, sie solle Deutschland verlassen) kann ich nicht glücklich sein, das ist inkompetent, stupide und verschärft die Lage noch weiter.
    Die Deutschen scheinen wirklich in all den Jahrzehnten der Bundesrepublik rein gar nichts gelernt zu haben, dieses Volk ist hoffnungslos verblödet in politischen Fragen.

    • Wenn die Mail echt ist, müsste man den Kontext kennen, also das Gespräch, auf das sich die Mail bezieht – und warum der Empfänger das jetzt durchsticht. Hat er sie im Gespräch animiert, sich so zu äussern? War es eine 2.30 Uhr Mail nach drei Gläsern Rotwein? Wie ernst darf man so eine hingeschmierte Mail nehmen? Das sind so die Fragen.

    • „... dieses Volk ist hoffnungslos verblödet in politischen Fragen"
      … aber bestimmt nicht blöd genug, in Ihrem Beitrag nicht den Versuch zu erkennen, unqualifiziert aber nochmal deftig nachzulegen, in Form von Spekulationen und Sätzen mit Feigenblatt-Fragezeichen.

      „Gedanken zur Weidel-Mail“ … wie wär’s mit Fakten?

    • Verschwörungstheorie
      ist tatsächlich ein großes Problem bei Teilen der AfD. Ist ja auch so bequem – es ist nicht wirklich Merkels Schuld oder die der CDU, sondern irgendwelche bösen Mächte, wahlweise die Illuminaten, die CIA, die US-Finanzoligarchie/Ostküste (heutige in rechten Kreisen politisch korrekte Umschreibung für das, was man früher das „Internationale Judentum“ nannte), etc… führen unserer Politiker wie unselbständige kleine Marionetten und das deutsche Volk ins Unglück. Wobei schon wieder schräg ist, wie sehr das der Verschwörungstheorie mancher Demokraten in den USA ähnelt, Trump habe die Wahl nur mit Putins Hilfe gewonnen.

      Neulich einen guten Kommentar dazu auf TP gelesen: Versuche nie, mit höherer Gewalt zu erklären, was nur eigene Dummheit ist.

    • Ja, das sind dann so Naturgewalten, als deren Opfer sie sich empfinden können. Die Ostküste der AfD ist ie Gender Pay Gap des Feminismus.

    • Titel eingeben
      War das nicht in der „Welt“?
      Wo die Gattin des FDP-Vorsitzenden Chefredakteurin ist?
      (Wiki: Dagmar Rosenfeld-Lindner, geb. Rosenfeld, … ist seit 2016 stellvertretende Chefredakteurin von WeltN24. Seit 2011 ist sie mit Christian Lindner, dem damaligen Generalsekretär und heutigen Vorsitzenden der FDP, verheiratet, mit dem sie zuvor seit 2009 liiert war.)

      …und ist das nicht die Partei, die plötzlich Frühlingsluft wittert, die wieder Chancen sieht …bei denen, die CDU-SPD-Grüne zwar satt haben, aber sich nicht an die AfD trauen, weil sie der hetzenden Springer-Welt, SZ, taz, ARD, ZDF, Spiegel etc. immer noch jedes Wort glauben.

    • so funktionieren Medien nun mal.

    • schockierend
      In Deutschland ist ganz generell jedes Maß verlorengegangen.
      Mein verzweifeltes Rezept: in der eigenen Nachbarschaft mittun, schauen, dass der zivilisatorische Alltag funktioniert, azxh wenns mühsam ist. Straßenfeste mit Glühwein und Dirndl, und jeder bringt was mit, damit auch alle mitessen wollen. Gemeinsam Essen ist der Grundstein für sozialen Frieden. Wehe, Sie lachen jetzt, das meine ich ganz ernst. der bürgerliche nachbarliche Kitt wird überlebensnotwenig sein.

    • mail
      dass 2 Wochen vor einer Bundes-Wahl eine 4 Jahre alte mail auftaucht ist doch 1 zu 1 dasselbe wie der kurz vor der letzten Wahl vorgebrachte FDP-Dirndl-Vorfall, der 1 Jahr davor stattgefunden hatte,

      Da ist doch alles so klar, dass der eigentlich Vorfall (Inhalt) in den Hintergrund tritt.

      Vielleicht erfahren wir in den nächsten Tagen, dass Gauland vor 15 Jahren betrunken an eine Hauswand gepinkelt hat und danach ein Hakenkreuz-Muster an der Wand erkennbar war.

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine hochintelligente Frau wie
      Weidel sich einer solchen Rechtschreibung bedient. Eine E-Mail zu fälschen, ist heutzutage kein Problem.

      Und es paßt sehr gut in die intensive Anti-AfD-Kampagne der letzten Tage vor der Wahl – nulla dies sine Anti-AfD-Artikel (Wie übersetzt man das ins Lateinische?). Ich bin immer schon ganz gespannt, was morgen zu lesen sein wird.

      Aber ganz gleich, was noch kommen wird, am Wahlergebnis selbst wird es nichts ändern, zumal viele schon per Brief gewählt haben. Die meisten Medien sind inzwischen in Bezug auf AfD und auf Trump gleichermaßen unglaubwürdig geworden.

    • Was mich irritiert...
      Mich irritiert am meisten an dieser Email, dass der angebliche Empfänger zwar eine Eidesstattliche Versicherung abgab, aber weder sein Name genannt wird, noch dieser in der Öffentlichkeit dazu steht und die Umstände erklärt.

      Wer solche Vorwürfe zwei Wochen vor einer Wahl erhebt, mit übelsten Konsequenzen für die Beschuldigte, der kann sich nicht darauf berufen, dass er Angst um seinen guten Namen hat. Schließlich ist eines mal sicher: Ziel der Veröffentlichung ist, egal ob wahr oder unwahr, den Ruf zu schädigen. Wer aber den Ruf und Namen jemandes schädigt, hat die Pflicht, seinen eigenen Ruf und Namen zu riskieren. Tut er das nicht mit maximaler Transparenz, darf man eine solche Behauptung schon gar nicht ernst nehmen.

      Desweiteren spricht für mich die Vita von Weidel dagegen, solchen Denkmustern und VT anzuhängen. Das kann man aber als Außenstehender schwer einschätzen.

    • @Weidel
      Ich finde ja die Einlassung von Vera Lengsfeld in der Geschichte interessant:
      http://vera-lengsfeld.de/2017/09/10/alice-im-gespensterland/

      Neben den Gedanken ob der Korrektheit der e-mail auch die Aktivitäten seitens des Spiegels (Melanie Amann?).

      Ist halt doch alles DDR2.0 hier. Gelernt ist gelernt…

    • Frau Amann, die früher mal bei der FAZ war, hat mich aus mir unbekannten Gründen geblockt. Nun. Warum auch immer.

    • Melanie Amann
      habe ich mal in einer Podiumsdiskussion erlebt, an der auch Gauland teilnahm. Sie gab dabei zu, auf dem AfD-Parteitag verbal angegangen worden zu sein – allerdings nicht von AfD-Mitgliedern, sondern auf dem Weg in die Halle von Gegendemonstranten, die sie für ein solches hielten. So ganz unverständig scheint die Frau also nicht zu sein.

    • Schriftbild
      anschauen – Grußfloskel passt nicht zum obigen Text.
      copy ana paste?

    • Weidel
      Der springende Punkt ist doch, dass diese Mail zu Weidel, wie man sie heute kennt, überhaupt nicht passt.
      Und selbst wenn sie die Mail vor 4 Jahren geschrieben hatte, ist diese erstens privat und zweitens muss man den Kontext dazu kennen. Und wenn das tatsächlich 2013 ihre Einstellung gewesen sein sollte, was sagt das über die heutige Weidel aus? Warum sollte eine private Äusserung von vor 4 Jahren mehr wiegen als alle ihre jüngeren öffentlichen Äußerungen als Politikerin? Ich habe in meiner politischen Vita auch schon einige Wandlungen mitgemacht, aber was kümmert mich heute, was ich vielleicht vor 4 Jahren mal dachte?
      Dieser ganze Vorwurf ist doch dünner als dünn und das Einzige was man wirklich daraus schließen kann, ist, dass hier jemand mit ziemlich schmutzigen Mitteln eine Rufmordkampagne führt.

  25. God save the Trump!
    Don, Große Worte leicht gefasst:
    „Aber in der Realität sind es solche Texte, die den Job für die Bannons und Trumps dieser Welt erledigen.“
    Hut ab!

    Bleibt hinzu zu fügen berechtigt.
    Den diese Furie, den genau das sind sie, setzen nicht nur ihre Zukunft aufs Spiel, das wäre mir herzlich egal, sondern die Zukunft der ganzen Welt!

    Dafür stehen schon ihre Namen:
    Alekto (Ἀληκτώ), „die (bei ihrer Jagd) Unaufhörliche“
    Megaira (Μέγαιρα, deutsch auch „Megäre“), „der neidische Zorn“.
    Tisiphone (Τισιφόνη, auch: Teisiphone (Τεισιφόνη)), „die Vergeltung“ oder „die den Mord Rächende“.

    Und dieses Pamphlet, das Du uns hier vorstellst, hat genau diese Merkmale.
    Unerbittliche Jagd auf alle weißen Männer im neidischen Zorn, auf der Männer Leistung, Können, Vermögen (in beiderlei Hinsicht) und mit unstillbaren Gier auf Vergeltung für scheinbar erlittene Schmach.

    Nach diesem Text, danke ich Gott für Trump.
    Er kann gar nicht so viel falsch machen das wir ihm nicht danken müssten!

    Gott schütze Trump und uns auch weiterhin vor Pest, Cholera und zänkischen, trockenen, alten Weibern!

    • Wenn wir jetzt schon soweit sind, dass...
      …private Mails in die Öffentlichkeit gebracht werden, dann bin ich in der Tat gespannt, was über den einen oder die andere moralische Saubermann/Sauberfrau vielleicht noch bekannt wird.

      Danke für den Textlink, Hans Nase.

    • Wie sich wohl private Mails von Altmaier und Stegner lesen?

  26. Dazu gibt's nur eines zu sagen:
    MAGA!

  27. Gegensatz Trump - HClinton
    Trump ist die Personifikation des American Dreams:
    https://youtu.be/6h7ap-F1tTI
    (Der Song ist aus dem Jahr 2013…)

    Was personifiziert dagegen HClinton?
    Eben.

  28. (H)Illary, die (H)Eilige
    Danke Don!
    Es ist echt unglaublich, was da im swamp zur Zeit abläuft. Ideologische Entfriedung auf Deuvel komm raus! Man braucht keine Bannons oder Alinskys mehr – das läuft von selbst auf „war on enemies“ hinaus. Es gibt nur dann einen Sinn, wenn man annimmt, dass „population reduction“ a la Giorgia Guidestones TATSÄCHLICH erwünscht ist.

  29. Kognitive Dissonanz
    Je mehr das eigene Weltbild gefährdet ist, desto wilder werden die Rechtfertigungsversuche. Ansonsten müßte man/frau ja zugeben, falsch gelegen zu haben. Und diese Menschen sind leider so verblendet, wirklich zu glauben, daß sie allein die Guten sind, folglich müssen die anderen die Bösen sein. Und wenn „das Böse“ gewinnt, dann doch nur mit Hilfe einer Verschwörung. Ob es nun „weiße Männer“ oder eine andere fiese Gruppe von schlechten Menschen ist (oder auch Reptilien, wie manche glauben), hängt dann nur noch vom Grad der eigenen Verblendung ab. Und so kann selbst ein Parvenü wie Trump dann in den Augen der „Guten“ zu einem Mephistopheles werden. Eine geradenach absurde Überhöhung, die aber das eigene Versagen zumindest etwas weniger schmerzhaft erscheinen lässt.

    • Ich suche ja immer nach Beiträgen, in denen auch mal die andere Seite dargestellt wird, wie etwa beim DACA-Programm. Ich halte dessen Abschaffung für falsch, aber es gibt auch, sagen wir mal, Aspekte, bei denen eine Justierung sinnvoll wäre. Nichts davon in den deutschen Medien.

    • @ Don Alphonso - DACA bei Styxhexenhammer666
      Es gibt ein paar Beiträge von Styxhexenhammer666 auf youtube zur politischen Einordnung, dieser hier ist als Einstieg ganz gut:

      https://www.youtube.com/watch?v=c1EFTIJsSAI&index=8&list=PLe6Bc4vsmzwIj6L4ALMqDC8Tj8aKuMuSB

      Da Styx in Deutschland zensiert wird, muss man auf Youtube in Einstellungen als Herkunft der Inhalte ein anderes Land (z.B. USA funktioniert) angeben.

      Falls das nicht klappt, das gleiche nochmal auf vid.me:
      https://vid.me/xrSxU

      Styx hebt als positiven Aspekt hervor, dass Trump DACA nicht einfach sofort verwirft, wozu er die Macht hätte und stattdessen den Kongress auffordert eine gesetzliche Lösung zu schaffen.

  30. Ergänzung
    Diese Seite, auf die in der angeblichen Weidel-Mail verwiesen wird, ist ja wirklich total irre, unter anderem gibt es da nach „Mein Kampf“-Zitaten Abhandlungen über Reichsflugscheiben, auch vieles über „Nordmenschen“, „die Ahnen“ etc.
    Wenn das wahr ist, ist es ein Desaster, sowohl für die AfD als auch für Deutschland.
    Wenn es ein Fake ist, sagt das über das Land bzw. seine „Eliten“ auch viel aus.
    Deprimierend, die Kommentatoren, die im anderen Blog von ihrer Auswanderung nach Lateinamerika berichteten, sind zu beneiden. An Deutschland kann man nur noch verzweifeln.

    • Nicht genehmes Wissen...
      „…Abhandlungen über Reichsflugscheiben, auch vieles über „Nordmenschen“, „die Ahnen“ etc.
      Wenn das wahr ist, ist es ein Desaster, sowohl für die AfD als auch für Deutschland.
      Wenn es ein Fake ist, sagt das über das Land bzw. seine „Eliten“ auch viel aus.“

      Werter Tommy,
      wenn es wahr ist, dass sich eine Spitzenpolitikerin der AfD in einer Email auf „nicht-genehmes“ oder besser „nicht-genehmigtes“ Wissen auf einer rechtsesoterischen Seite bezogen hat, dann ist es (langfristig) erst dann ein Desaster für die AfD und Deutschland, wenn dieses Wissen nicht der Wahrheit entspricht. Es ist nämlich ein grundsätzlicher Vorteil von Wahrheit gegenüber Lüge, dass Wahrheit (langfristig) ans Licht kommt, während Lüge in den Schatten flieht.
      Wenn das Wissen selbst also wahr ist, d.h. wenn es so etwas wie Reichsflugscheiben tatsächlich (zumindestens als Technologieentwicklung) gegeben hat, dann ist es letztlich unerheblich, von welcher Seite es abgerufen wurde.

      Bis etwa 2011 habe ich stets sarkastisch reagiert, wenn mir jemand mit Dingen wie UFOs, Reichsflugscheiben, etc. kam. Speziell dann, wenn das Thema mit Nazi-Esoterik zu tun hatte. Ich hab mich dann besser gefühlt ( ;-) ) und weiss heute auch warum.

      Irgendwann habe ich dann begonnen (als Folge einer Übung in Wahrscheinlichkeitsrechnung, die ich mir selbst gestellt hatte und deren Ergebnis mich überraschte) mich mit dem Thema näher zu beschäftigen. 2013 gab es dann ein „Citizen Hearing on Disclosure“ im National Press Club, Washington, DC. Mehrere Tage lang Zeugenbefragungen durch aktive und ehemalige Mitglieder des US-Senats und Kongresses. Interviews, die für eine begrenzte Zeit per Internet abrufbar waren. Zwei Tage haben bei mir gereicht, um den Sarkasmus völlig loszuwerden. Die weitere Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mich dann zu Autoren wie Richard Dolan und Joseph P. Farell geführt, die so weit es geht in US-Archiven recherchiert haben und FOIA-Anfragen gestellt haben.

      Kurzum: „Disclosure“ ist definitiv ein Zukunftsthema, über das wir hier in Deutschland sehr wenig erfahren. US-Citizen sind da wesentlich besser informiert, die kennen zumindestens die Begriffe „unacknowledged“ und USAP und wissen wieviel Geld für „geheime Programme“ (darunter vermutlich auch Raumfahrt-Programme) versickert. Einen Tag vor 9/11, also gestern vor 16 Jahren, wurde Rumsfeld die Frage gestellt, wohin die „non accountable“ 2.1 trillion USD (Billionen auf deutsch) aus seinem Haushalt denn hingegangen seien. Er wusste es nicht, wollte es aber zeitnah herausfinden. Dazu kam es dann nicht mehr.

      Verfolgt man das Thema in die Vergangenheit zurück, so ist es tatsächlich so, dass die Wurzeln dieser exotischen Technologien, die heute wohl als USAPs laufen, bei den Nazis liegen. Laut Farell und Dolan Projekte aus dem Kammlerstab. Solche Dinge, sowie Dinge, die mit Religion, früher Menschheitsgeschichte aber auch jüngerer Geschichte zu tun haben, dürfen sich US citizen inzwischen auf Internet-Pay-TV-Kanälen wie Gaia.com anschauen. Aus der „braunen Ecke“ ist das „nicht-genehme Wissen“ (bzw. Halbwissen) also inzwischen raus. Manche sprechen sogar von einem geplanten „soft disclosure“ – offenbar gibt es eine Fraktion in der globalen Elite, die es so will. Im nachstehenden Beitrag (Test, ob die „Geschenkfunktion“ von Gaia, d.h. 48h freigeschaltet, funktioniert) kommen besagte Autoren zu Wort:

      https://give.gaia.com/cj7fz3srt007l01mgveiijsey

      Mich würde es freuen, wenn Politiker wie Frau Weidel auch über solche „exotischen Dinge“ informiert wären – denn die Implikationen (auch in Bezug auf die Energiefrage) sind immens. Für unser (spätestens seit Macron’s statement auch offiziell) nicht (mehr) souveränes Land ist das aber deutlich schwerer als in den USA, da es bei uns (wie der Fiedler-Film „Zensur“ zeigt) eine Zusammenarbeit zwischen AntiFa und fundamentalistischen Skeptikern (GWUP, PSIRAM, etc.) gibt.


    • Quarknase.
      Auch in D gibt es überbordende Phantasie, nicht nur in Lateinamerika.
      Sich darüber aufzuregen ist sinnlos, man muß nur seine Füße auf dem Boden halten.
      Davon abgesehen sehe ich mit großer Skepsis diese gelegentlichen Rufe nach der Lichtgestalt und dem großen Erlöser vor der Verwirrung, verbunden mit übertriebenen Ansprüchen an das politische Personal (mir ist z.B deren gutes Aussehen nicht so wichtig wie Charles, aber ich bin auch eine Frau und nicht so versessen aufs Gucken. Davon abgesehen gibt es zum Gucken Modemodels und Promis, das muß reichen.).
      Politiker können nicht viel reißen, sie sind in die internationale Lage eingebunden. Aber so ein bißchen in die eine oder andere Richtung sich bewegen können sie schon. DARAUF muß man gucken.

    • @Colorcraze
      Ach wissen Sie, ich bin selber ziemlich rechts und stehe auch dazu, aber wenn Frau Weidel wirklich eine eindeutige Nazi-Seite, auf der dann auch noch so bizarres Zeugs über Waffen SS-Basen in der Antarktis steht, von denen aus Flugscheiben gegen die „Hochfinanz“ kämpfen, also wenn sie sowas für eine seriöse Quelle hält, dann ist mir persönlich das wirklich zu heftig. Falls die Mail echt ist, wäre das ein Gau für die AfD, alle die sagten, „ist doch nur eine Nazipartei unter der Fassade“ würden sich bestätigt fühlen.
      Und wenn die AfD weg ist, dann wird es natürlich auch keinen Widerstand mehr gegen die Merkel-Regierung geben und die desaströse Politik läuft weiter, bis zum Kollaps. Ich kann da keinerlei Ansatz zum Umdenken in der Migrationspolitik erkennen, und ohne Druck durch gute Ergebnisse der AfD kommt da auch m.E. nichts mehr.
      Das deutsche Bürgertum hat völlig versagt…was ist denn das für ein Land, wo es unter den politisch Aktiven nur noch Merkel-Speichellecker oder durchgeknallte rechte Wirrköpfe zu geben scheint?
      Kann man nur verzweifeln darüber, ich würde wirklich am liebsten mit diesem Land nichts mehr zu tun haben.

    • Titel eingeben
      Aber man muss auch sagen, dass diese NS-Seite in keinster Weise zu dem passt, was über Weidel sonst bisher bekannt ist. Sie hat in der AfD den Ausschluss Höckes befürwortet. Und eben habe ich gelesen, dass ihre Lebensgefährtin eine Schweizerin mit Wurzeln in Sri Lanka, also vermutlich eher dunkelhäutig ist…das passt doch nicht zu jemandem, der sein Weltbild auf so einer obskuren nordentümelnden Nazi-Seite bestätigt finden würde, ebensowenig wie Weidels ganzer sonstiger Werdegang.
      So oder so, mit dieser Aktion, die ja wohl eindeutig der Beinflussung der Wahl dient, sinkt die deutsche Presse noch tiefer in meinem Ansehen.

    • Also, NS finde ich da schon überzogen. „Sie sind der Kanzler der Alliierten“ hat ein SPDler über Adenauer gesagt.

    • @DonAlphonso
      Ich bezog mich auf diese Seite „terra-Kurier“, die am Ende der angeblichen Weidel-Mail erwähnt wird („Les mal den Artikel über Souveränität dort“).
      Ich weiß natürlich nicht, was da 2013 stand, aber heute ist das eine eindeutige Nazi-Seite (noch dazu völlig irre, mit diesen Flugscheiben-Theorien), die die „Volksgemeinschaft“ als Ideal fordert, und bizarre (natürlich antisemitisch gefärbte) Verschwörungstheorien über Freimaurerlogen u.ä. vertritt.
      Aber wie erwähnt, ich bekomme das geistig nicht mit den anderen Infos über Weidel zusammen, dass sie so eine Seite gut findet. Heftige, teils auch überzogene Kritik am Islam und an Muslimen, sowie an der Merkelschen Migrationspolitik, ok, das passt…aber sowas?
      Ich finde das alles sehr seltsam, die Zustände in diesem Land finde ich zunehmend beunruhigend.

    • Geschickt ist politischer Exhibitionismus natürlich nicht, denn...
      Bezug: „eindeutige Nazi-Seite (noch dazu völlig irre, mit diesen Flugscheiben-Theorien), die die „Volksgemeinschaft“ als Ideal fordert, und bizarre (natürlich antisemitisch gefärbte) Verschwörungstheorien über Freimaurerlogen u.ä. vertritt.“

      …wer eine Seite EINDEUTIG als Nazi-Seite identifizieren kann,
      …noch dazu als eine völlig IRRE Nazi-Seite,
      …weil Flugscheiben-Theorien angesprochen sind,
      …weil die Volksgemeinschaft als Ideal gefordert wird,
      …weil bizarre Verschwörungstheorien über Freimaurerlogen vertreten werden,
      …die natürlich antisemitisch gefärbt sind,

      der läuft schon Gefahr, dass man sich an Fiedlers „Zensur“ erinnert und sozusagen ein lebendes Beispiel abgibt für Fiedlers Hypothese, dass es zwischen Antifanten und fundamentalistischen Skeptikern enge Verbindungen gibt.

      Man versteht, wie die normopathische Denke des „richtigen Menschen“ (a la G. Dueck, former CTO of IBM Germany) funktioniert, wenn man mit Extremformen konfrontiert wird.

      Ergo: Vielen Dank!

    • @Nat
      Eine Seite, in der sich positiv auf die Waffen-SS bezogen wird, „Volksgemeinschaft“ und „Ahnen“ gepriesen werden und der ganze NS-revisionistische Müll (kein Angriffskrieg gegen Polen…war nötig und gerechtfertigt, weil die Polen so viele Deutsche ermordet hätten) gebracht wird samt Verschwörungstheorien über eine „bestimmte religiöse Gruppe“, die hinter der „Hochfinanz“ stehe…das ist nun einfach eindeutig Nazi, tut mir leid. Und das sage ich als jemand, der selbst ziemlich rechts ist und mehrfach AfD gewählt hat.
      Falls Weidel wirklich geistige Wurzeln in so einem Milieu hat, finde ich das verstörend, und ich fühle mich da auch getäuscht, denn gerade Weidels öffentliches Image war ja ganz anders.
      Ich kann verstehen, dass viele AfD-Wähler sich angesichts der Zustände im Land nicht damit befassen wollen. Ich habe schon vor über einer Woche gewählt, von daher hat das auf meine Wahlentscheidung auch keinen Einfluss mehr. Aber ich muss gestehen, mich bringt das ins Grübeln. Es ist deprimierend, wenn eine seriöse Rechte unmöglich sein sollte, weil alles sofort von irgendwelchen Nazispinnern gekapert und unterwandert wird. Dann ist wirklich das Ende Deutschlands absehbar.

    • Finis Germania ?
      Wissen Sie, Tommy,
      ich stimme Ihnen insofern zu, als dass besagte Seite auch nach meinem Empfinden ein gewisses „Geschmäckle“ hervorruft, das nicht gerade zur Identifikation mit dem Inhalt einlädt. Wenn ich aber eines nicht verlernt habe auf meiner Alleinreise ab 2011, dann ist es der Wunsch, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, selbst wenn diese wieder mal „nicht passt“. Was den Ausbruch des zweiten Weltkriegs belangt – Sie haben dazu das Stichwort Polen eingeworfen – haben mich die Ausführungen eines Generalmajors a.D. verunsichert, der das aus meiner Sicht glaubhaft recherchiert hat. Sein Name ist Gerd Schultze-Rohnhof. Sie werden dazu „objektive“ Wikipedia-Information sowie aufgezeichnete Vorträge finden, die ich hier nicht präjudizieren möchte. Jeder von uns hat die verdammte Pflicht, sein eigenes Urteil zu finden. Analoges gilt für die Frage deutscher Technologien, die unabhängig von „jüdischer Physik“ (Einsteins ART ist hier gemeint) entwickelt wurden. Ich sage das als Fan von Einstein als Menschen! Wenn ich ehrlich bin: Ich mag ihn auch heute noch (vielleicht sogar noch mehr als früher), weil er uns mit erfrischend ehrlichen Metaphern auf Inkompatibilitäten unseres (von Einstein mitgeprägten) Weltbildes hingewiesen hat, die nun mal da sind. Z.B. „Spooky action at the distance“ für den Fall „Verschränkung“. Man muss aber unabhängig anerkennen, dass diese 12 Jahre Nazireich Technologiesprünge ausgelöst haben, die in der uns bekannten Menschheitsgeschichte in gewisser Weise „singulär“ sind; Farell hat das an Beispielen demonstriert, die wir inzwischen wissen dürfen. Ich stelle das ein, wenn es verlangt ist.
      Ich bin noch nicht zu einem abschliessenden Urteil gelangt, was für unsere Zukunft die beste Option ist. Offen gestanden, mir graut es aber vor einer Zukunft des „fourth Reich“, in der die sog. „christlichen Werte“ gegen ein „perfektes Matrixdasein“ eingetauscht sein werden. Wussten Sie, dass Neo’s ID am 9. September 2001 endete? Der Film wurde 1999 gedreht. Rechnen Sie selbst die Wahrscheinlichkeit aus, mit der da der Zufall am Werk ist.
      Selbstverständlich kann keiner „beweisen“, dass es kein Zufall ist.

    • Erratum
      Der 11. September 2001 war gemeint.

  31. Wie dem auch sei
    Von der Politik in den USA verstehe ich sehr wenig. Ich habe die Wahl von Trump begrüßt, weil mir das ganze Gesocks von HRC, Soros, Atlantikbrücke und wer da sonst noch kreucht und fleucht, einfach zuwider ist.
    Für meine Branche, Transportgeschäft, halte ich mich an Michael H. Belzer: Sweatshops on Wheels. Irgendwann um 2000. Wer mal in der Glotze „Magnum“ gesehen hat, der hat auch schon mal den Vater von Magnum gesehen. Der fuhr Lkw bei Consolidated Freightways und hat mit seiner Rente oft seinen Sohnematz gesponsort.
    Consolidated war bis zur Deregulierung des Frachtenmarkts zu Reagan-Zeiten der größte Transportbetrieb der USA. Und die Fahrer hatten die höchsten Löhne nach den Stahlarbeitern.
    Heute berät Belzer Fuhrbetriebe, wie sie den „turnover“ von Fahrern von 100 % pro Jahr vermeiden können. Bei J.B. Hunt war es eine Lohnerhöhung um 40 Prozent. Man stelle sich vor, das würde bei DHL, Schenker und K&N bei uns anstehen.
    Der kleine Malocher in den USA hat Trump gewählt. Vernünftigerweise. Mal sehen, was derselbe bei uns am 24. macht.

    • Schauen Sie in die deutschen Medien: Wie viele Fernfahrer kommen zu wort, und wie viele Feministinnen? Da haben Sie den Salat.

    • Ex Zeitleser
      Für mich ist, mit Abstrichen der Ex-SPDler Guido Reil, der zur AFD wechselte eine Art Verkörperung des Ruhrgebietkumpels und Malocher. Spätestens da hätten bei der SPD alle Alarmglocken läuten müssen. Die einzige Reaktion war ihn zu diffamieren, persönliche Motive zu unterstellen (zum Teil sogar zutreffend) und ihn in die rechte Ecke zu stellen. Das ist doch Synonym für mangelnde Analyse und Ursachenforschung bzw. das Unvermögen oder den Unwillen dazu. Das gleich gilt für die Schlüsse zu den SPD-Wahlergebnissen bei fast allen Landtagswahlen der letzten 2 Jahre. Immer Vorwärts unter 20%. Eine Partei, die so „ignorant“ ist und das Offensichtliche nicht sehen will, kann ich doch nicht wählen. Ich gönne der SPD aber ihren Erfolg als „Moralischer Wahlsieger“.

    • Bitte Zahlen leifern, ohne diese stehen Iher aussagen über die Truckergehälter zu Reagans Zeiten..
      Text eingeben

    • Bitte Zahlen leifern, ohne diese stehen Ihre Aussagen über die Truckergehälter zu Reagans Zeiten..
      …. im luftleeren Raum.
      Ich habe keine Lust/ Zeit mir das jetzt anzuschauen, ob Ihre Behauptung stimmt.
      Mir geht es aber eigentlcih um etwas anderes.
      Es gibt immer Ausnahmesituationen, in denen bestimmte Berufsgruppen in bestimmten Zeiten ein überproportionales Einkommen im Vergelcih zu anderen Berufsgruppen haben/gehabt ahebn und da wären wir wieder bei dem alten Spieil:
      Angebot und Nachfrage !!!!!
      Beispiel gefällig, bitteschön :
      Truckergehälter zu den Zeiten des Rohstoffbooms in Down Under, gar nicht so lange her.
      http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rohstoff-boom-wenn-lkw-fahrer-sechsstellig-verdienen/6103858.html

    • ...habe mal schnell geschaut...
      …, wie die Einkommen der Trucker in USA sind.

      CNN von 2015:
      http://money.cnn.com/2015/10/09/news/economy/truck-driver-shortage/
      Hier aktuelle Einkommen, gelistet nach Transportfirmen:
      https://www.indeed.com/salaries/Truck-Driver-Salaries

    • Guido Reil
      hatten sie mal zu einer Talkshow eingeladen. Der ist zwar kein Fernfahrer, aber Steiger. Der hat sich so cool geschlagen, das war wahrscheinlich das letzte Mal.

  32. Der Amerikanische Alptraum als Versuchslabor für Europa?
    Die USA sind die Trendsetter.

    Ein korruptes und überholtes Parteiensystem mit unwählbaren Politikern.

    Mrs. Clinton hat die Wahl verloren, weil sie so unglaubwürdig war wie Frau Merkel. Sie hat nicht mal ansatzweise ein Wahlprogramm gehabt und vermutlich gedacht, allein der Name sei Programm genug.
    Das ist hier auch nicht anders.

    Die einzige wahre demokratische Alternative, Bernie Sanders, wurde von den „Demokraten“ um seine Nominierung, und damit um eine reale Chance, betrogen. Allerdings hatte man die Rechnung ohne die amerikanischen Medien gemacht, die nicht nur professioneller, sondern auch rücksichtsloser sind. Das Ergebnis ist ein Dilettant im Oval Office.

    Hier dagegen sind die Medien sowas von überangepasst und handzahm, dass Merkel ungestört vier weitere Jahre Stillstand und Vetternwirtschaft betreiben kann. Das wird sich noch böse rächen.

    Kann man nur hoffen, dass die USA nicht erneut Vorreiter einer Entwicklung sind, die demokratische Gesellschaften in den Ruin treibt.

    Danke Don, wie immer für die unermüdliche Aufklärungsarbeit.

    • Gern geschehen.

      Amerikanische Medien sind vor allem komplexer als die deutschen, die sich jetzt schin auf 4 more years einstellen. Da hätte man längst amerikanische Medien, die randalieren und für Stimmung sorgen, die es bei uns nicht gibt. Die kommt nur auf, weil manche Bürger im Osten jetzt laut werden.

    • Im Osten
      Wenn ich Ossi wäre und historisch ziemlich einzigartig (mir fällt kein anderes Beispiel ein) in friedlicher Revolution ohne Blut, Waffen und Tote eine Diktatur gestürzt hätte, nur um jetzt zu erleben, dass DDR 2.0 eingeführt wird, würde mir auch die Hutschnur hochgehen. Moch kotzt das als Wessi schon an, aber die DDR ist auch gefallen, weil mutige Menschen das Regime gestürzt haben, mit hohem persönlichem Risiko (siehe Prager Frühling).
      Wenn am Abend des 24.9 alle Talkshowgäste wieder so tun, als ob die Ossis die Deppen wären, sollte mancher Wessi mal in sich gehen, ob er sich das auch getraut hätte, Montags auf die Strasse zu gehen. Insbesondere die, die sich nicht mal trauen, ein mutiges Kreuz in der Wahlkabine zu machen.

    • Trump ist vielleicht ein Dilettant
      aber bisher kann ich nicht feststellen, daß irgendwas Schlimmes seit seiner Amtsübernahme passiert ist. Bei Hillary/Killary/Hitlary Clinton dagegen drohte der totale Krieg gegen Rußland in Syrien. Trump muß halt noch lernen, daß er die USA nicht wie sein Unternehmen als Alleinherrscher regieren kann. Ansonsten hat mich die schonungslose Offenheit wirklich erstaunt.

      Trump auf die Frage, ob der Irak-Krieg ein Fehler war:

      „Had our politicians all gone to the beach and enjoyed the sun, we would be in a much better position now“

      Auf den Einwurf, Putin sei ein Killer:

      „There are a lot of killers. Do you think we are so innocent?“

      Sowas Erfreuliches habe ich von Politikern schon lange nicht mehr gehört. Zuletzt hat er einen Deal mit den Demokraten zugunsten der Hurrican-Opfer gemacht. Ich glaube er lernt es langsam, nachdem er sich die Hörner abgestoßen hat. Könnte noch eine richtig gute Amtszeit werden. Warten wirs mal ab.

    • Zumindest gab es bisher noch keinen 3. Weltkrieg.

    • Ich bin kein Ossi
      wohne aber seit langem in Neufünfland und kenne daher die Befindlichkeiten beider Seiten.

      Wenn mir heute was gegen die Hutschnur geht, dann die Überheblichkeit in Teilen der Westverwandtschaft, die, ohne je länger hiergewesen zu sein, überall Nazis und Fremdenfeinde erblicken und dabei doch nur dumm nachlabern, was in den Medien kommt. Das ganze mit einer Absolutheit, als haben man die Klugheit mit Löffeln gefressen.

    • Clinton ... so unglaubwürdig ... wie ... Merkel
      Tja, dann waren die Ami-Wähler eben doch intelligenter und kriegen dafür auch verdienterweise einen besseren Chef…

    • Nicht nur im Osten, auch der Westen wacht langsam auf
      wie man auf You-tube-Beiträgen von Merkels Wahlkampfauftritten sehen und z. B. bei Klonovsky in seinem Beitrag vom 7. September über einen Wahlkampfauftritt der AfD in Pforzheim lesen kann.

      https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

      „Ich habe den Eindruck, viele Westdeutsche erleben gerade ihr 1989. Die Parallelen sind ja unverkennbar…“

    • Ich kenne fast niemanden, der Merkel gut findet. Die, die es tun, sind fast alle in Berlin.

    • @Bürger Der Löwenmut "der" Wessis ist doch überall bekannt.
      Wusst übrigens gar nicht, dass es eines Mutes bedarf, um hierzulande irgendwo ein Kreuz zu machen. Ich lerne dazu.

      Im Nachwende-Kabarett der DDR gab es diese Anmerkung:
      In der DDR konntest du über jeden betrieblichen Vorgesetzten Witze bis zum Abwinken machen. Über die politische Führung auf überhaupt gar keinen Fall auch nur einen einzigen. (Zumindest nicht öffentlich. Die Politwitze waren ja doch erheblich „besser“ als heute. Gibts überhaupt noch welche?)

      Im Westen ist es genau umgekehrt. Und das haben so ziemlich alle auch begriffen. Und halten sich daran.

      Ich finde ja auch, dass die Gelegenheit günstig für eine westdeutsche Revolution ist. Nun mal los, liebe Landsleute. Ich habe 89/90 das Meinige getan. Jetzt seid „Ihr“ mal dran. Bin gespannt.

    • @Bürger: Aufgeweckte Mitbürger mit einem IQ>6.5 durchschauen die Kampagne
      Während zu fliegenden Tomaten auf Merkel von Marktplätzen aus den alten Bundesländerwahlkampfstädten (Heidelberg) geflissentlich medial geschwiegen wird, wird umso heftiger über jedes Merklraus von Marktplätzen aus den neuen Bundesländerwahlkampfstädten berichtet, kommentiert, wiederholt, negativ konnotiert, mit Schaum vor dem Mund getwittert, ÖR-technisch verdammt, verklebert, versievert und gerothed. Mediengesindel eben, das sich gemein macht mit dem Politgesindel (sorry, DA, mit Ausnahmen natürlich), aber nicht erst seit heute.

      Es gibt keinen friedlichen Teletubbies Ausstieg aus der Eskalationsspirale, die in Gang gekommen ist, aber sich noch (noch!) vorwiegend verbal Bahn bricht. Die Medien und auch die in neue Gesetze gegossene Blogwartmentalität sind mit (haupt-) verantwortlich dafür das allsbald auf non-verbale Kommunikation geschaltet werden wird.

      (Bin in den alten Bundesländern demokratisiert worden)

    • Ist Trump ein Dilettant?
      Was ich beobachte ist das er
      sich anders verhält als üblich.
      ggf funktioniert es aber trotzdem.

      Ich habe den Eindruck das er hin und wieder
      das Verhalten anderer spiegelt.

      Bestes Beispiel ist Nordkoreas Führer
      der so tut als sei er unberechenbar.
      Trump macht das gleiche und der Mann in Nordkorea
      dürfte etwas irritiert sein und schon kommt
      Bewegung ins Spiel.

      Diese Verfahren kann man auch in der Auseinandersetzung mit
      der Türkei beobachten.
      Wir nennen die Türken Rassisten oder sonst was
      und sie nennen uns auch so.

      Ganz aktuell:
      Wir geben eine Reisewarnung für
      die Türkei heraus, die Türkei eine für uns.

      Ziel des ganzen wäre das der andere sein Verhalten
      in so weit ändert das man anschließend wieder
      respektvoll miteinander umgehen kann.

      In der Psychiatrie ein durchaus gängiges Verfahren.
      Man darf es natürlich nicht übertreiben.

      Gleichzeitig haben wir es mit
      dem Spiel Good Cop Bad Cop zu tun
      wobei der Präsident den Bösen spielt,
      die Blicke auf sich lenkt und
      die anderen in Ruhe arbeiten können.

      Nicht schlecht wenn sie mich fragen.
      Ob es so geplant ist weiß ich nicht.

      Ich bin gespannt wie es weiter geht.
      Politik ist zur Zeit spannender als jedes Kino.

      PS
      Das ein Sturm in den Medien bei uns die Politik verdrängt
      liegt nicht am Wetter sondern an den Medien

    • @Grigorij
      Mutiges Kreuz machen heisst nicht, das es Mut erfordert, zu kreuzen. Ich meine damit, dass das Ergebnis vielleicht nicht 100% sicher und vorhersehbar ist, was dieses Kreuz bewegt, also ein gewisses Risiko damit einhergeht. Noch sind Wahlen geheim, aber gehen wir doch mal nach Amerika. Trump wählen war ein Risiko, Clinton nicht, da war klar, sie würde Wall Street und Anwälte bevorzugen, Kriege führen, Menschen mit Minderheitenprogrammen irreführen usw. Trump war teilweise ein Überraschungspaket.

    • @Bürger
      Aber das ist doch immer so. Bei allen Wahlen und erst recht bei den privaten Entscheidungen. Man bekommt nie 90% von dem, was man eigentlich wirklich wollte.
      Beinah 50% Ehescheidungen sind doch ein hübscher Beweis dafür. Und manche wiederholen sowas ja dann auch noch. Die Hoffnung stirbt eben immer nur langsam.
      Auch beruflich wirbelt es so manchen völlig durcheinander trotz oder vielleicht sogar wegen aller guten Absichten und Vorbereitungen. Warum sollte das im Politischen anders sein?

      Ich (und noch ein paar Millionen andere Ossis) habe mir das 89 auch anders vorgestellt. Schauen Sie sich mal die Demo vom 4.November 89 auf dem Berliner Alex an. Da gibt es bemerkenswerte Differenzen zu dem, was dann kam. Bekommen haben wir dann das hier. Dabei sind Merkel und Gauck die Sahnehäubchen.

      Ich wollte nicht behaupten, dass es völlig egal sei, wo man das Kreuz macht, aber ich halte mich da nicht 20 min. in der Wahlkabine auf. ich halte alle Parteien, nähme ich die wirklich ernst, für unwählbar. Alle. Das System ist der Fehler. Nur habe eben auch ich kein anderes zur Hand. Und schon gar keins, dass Mehrheiten mittragen würden.

    • @Antwortenden
      Auf dem Höhepunkt der Invasion, äh Fl….welle, gingen im Osten Tausende auf die Strasse, was von den Einheitsmedien verschwiegen wurde. Z.B. im Februar 2016 eine Demo mit 5000 Menschen in Zwickau, während eine Demo in Warschau, in gleicher Zahl, durch alle Hauptsendungen ging. Gegen das böse rechte Polen, obwohl demokratisch gewählt. Wir haben 89 nicht demonstriert um uns 26 Jahre später in einer DDR 2.0 wieder zu finden. Was im Westen geht, bewiesen die Deutschen aus der ehem. UdSSR, die alternative Medien verfolgen und nicht wie der normale Westdeutsche, vom Staatsfunk hypnotisiert wurden. Wer es 2015/16 versäumte Flagge zu zeigen, kann es jetzt tun.
      Noch tut es nicht weh !!! Doch der Zensurminister wird weitere Daumen- bzw. Geistesschrauben anlegen, was Haft für viele bedeutet.

  33. Lawrence Lessig wurde als Präsidentschaftskandidat der Demokraten ausgebootet
    Clinton oder wer immer hatte es seinerzeit erreicht dass die Regeln nachträglich geändert wurden und somit der qualifizierteste Kandidat Lawrence Lessig keine Chance hatte. Er wollte nur 1 Tag Präsident werden und das korrupte Wahlsystem in den USA reformieren. Auch wenn es nichts bedeuten muss, Lessig ist Hardward Law Professor. Da findet sich einiges auf Youtube und TED.

    • Ja, aber auch bei Lessig empfinde ich KEIN staatsmännisches Auftreten
      Er wirkt auf mich eher wie ein Gemeinschaftskundelehrer.

      Wo ist der Harvard Jura Professor mit John Wayne Size, Schlender-Gang und Stimme?? (Der Colt bleíbt im Halfter, er braucht ihn nicht, die Gegner wissen um ihn, das reicht aus). Alternativ Robert Mitchum Schlägerfresse (es gibt immer Alternativen!).

      Der sich dann aber natürlich in Dtschl. zur Wahl stellt… (nein, ich meine NICHT den Erfinder des Buchdruckes mit zwei ‚t‘!).

  34. In Deutschland funktioniert die Logik von "Merkel muss weg!" leider nicht, Patient im Koma
    Aber wenn Amerika von Trump vor dem Clinton-Soziafeminismus gerettet werden kann, vielleicht besteht dann noch Hoffnung für uns und wir werden eines Tages wieder von den Amerikanern befreit.

    • Tage der Suizidprävention
      Da erahnt jemand ggf die Wahlergebnisse.
      Ich würde ab 18.00 die Geschwindigkeit
      aller Züge auf 50 km/h begrenzen.
      Das könnte helfen. Natürlich auch
      Betonklötze vor Fußgängerzonen
      und abstellen der Gasversorgung.
      Alles für ca 10 Tage, das könnte schon helfen.
      Es geht darum kurzentschlossene von
      ihrem tun abzuhalten.
      Die Frage ist allerdings ob man hier nicht zu sehr
      in die persönliche Freiheit einzelner eingreift.

      Wenn ich Zyniker wäre würde ich sagen
      das ich nicht jeden Suizid verhindern wollen würde.
      Es kommt schon drauf an wer sich warum selbst töten will.

      Juristisch ist es so das man spätestens dann eingreifen muss
      wenn jemand sein Bewusstsein verliert da er dann
      sein tun nicht mehr korrigieren kann.
      Diese Möglichkeit muss man ihm verschaffen.

      Deswegen verlassen Suizidhelfer den Sterbewilligen
      bevor er das Mittel dazu einnimmt.

      Ich wünsche allen gute Nerven und viel Humor
      für die nächsten Wochen.
      Wenden Sie sich im Zweifel an die nächstgelegene
      psychiatrische Klinik. Dort wird man sie idR
      freundlich aufnehmen und ihnen helfen.
      Kommen sie aber bitte nicht pöbelnd im Vollrausch.

    • Herr Keller, meine Frage vor Aufnahme in solche Häusern wäre inzwischen,
      ob sich da nicht die befinden, denen ich im realen Leben so gut es geht aus dem Weg gehe, da ich das Gefährdungspotential nicht einschätzen kann?
      Wenn ich lese, wie viele mangels anderer Aufnahmeeinrichtungen bei schweren uns unverständlichen Missetaten Richtung Psychiatrie weiter geleitet werden, kann ich mir nicht vorstellen, dort Hilfe zu erfahren.

      Mich wundert eh, dass plötzlich so viele Plätze zur Verfügung stehen sollen.

    • An Trojaner: Nicht alle Psychiatrien machen Forensik
      Normaler Weise gibt es in der Psychiatrie eine Trennung.
      Straftäter werden idR auf Dauer in Kliniken für forensische
      Psychiatrie untergebracht.

      Es kann sein das diese zunächst in normale
      Kliniken eingewiesen werden.

      Veranlasst die Polizei zB eine Eiweisung
      steht da idR Sinn gemäß: In die nächste geeignete
      Klinik zu verbringen…

      In wenigen Häusern ist es so das die Polizei
      die Sicherung weiter übernimmt, jedenfalls
      hatten mir Kollegen darüber berichtet.
      zB gibt es eine Klinik die für den Flughafen Frankfurt
      zuständig ist, dort ist die Bundespolizei des öfteren
      anwesend.

      Ich bin aber nicht mehr im Geschäft so das mir der
      aktuelle Stand der Dinge fehlt.

      Grundsätzlich ist meine Erfahrung das der kleinste
      Teil der Patienten psychiatrischer Kliniken Straftäter sind.
      Der weitaus größte Teil kommt freiwillig.

      Es würde sich lohnen wenn Journalisten
      sich ein wenig mit der Normalität stationärer
      psychiatrischer Arbeit beschäftigen würden.

      Das Bild in der Öffentlichkeit ist m.E. sehr einseitig.

      PS
      zu den Plätzen in der Psychiatrie:
      Es ist wie in allen anderen Kliniken auch.
      Man kann auch Betten in den Flur stellen.
      Das Problem ist das es deswegen nicht mehr Personal gibt.

      Die Arbeitszeitverkürzung führte auch dort zur
      Arbeitsverdichtung. Ich glaube nicht das es in den meissten
      Kliniken zu Neuanstellungen gekommen war.

      Im Ärztebereich wurden schon vor längerer Zeit
      zB 5-Jahresverträge eingeführt die oft nicht verlängert wurden.
      Das führt zu mehr Neueinstellungen aber nicht
      zu mehr Erfahrung.

      Zum aktuellen Stand fragen sie Bitte die schweigenden
      Standesvertreter der Ärzte und der Krankenpflege.
      (da ich gemein bin lasse ich DiplSozpäds und Psychologen weg)

      PS Grundsätzlich ist es m.E. problematisch das man diese Leute
      in Kliniken bringt und nicht psychiatrieerfahrene Fachleute
      in Gefängnisse um dort zu arbeiten.
      Auch hier gilt: Du sollst nicht pauschalisieren.

  35. Don Alphonso sagte 11. September 2017 um 04:50 Uhr
    „…..und Schwesigs eine Plattform, und zack, steckt letztere ihren Sohn in eine Privatschule. Wer wählt das? Aber er reicht, um in der Regierung zu bleiben, also macht man weiter. Mit dem gleichen, alten, verbrauchten Personal.“
    .
    Don, dieser gehässigen (:-) Zeile gegenüber der frischgebackenen Ministerpräsidentin hätten Sie sich gewiss enthalten, wenn Sie die Verteidigungsrede auf Schwesig des katholischen Sprachrohrs des Propagandasender SWR 1 Radio am „Tage der Suizidprävention“ mitbekommen hätten.
    .
    Ich finde leider die Rede nicht aber ich versuche es: Sie (angenommen)als Eltern sitzen am Sonntagmorgen am Frühstückstisch mit Ihrem 10-jährigen Sohn, nennen wir ihn Jonas, der die Schule wechseln muß. Gleich nebenan fußläufig ist eine Privatschule, auf die auch Jona´s besten Freunde Lasse, Lias und Robin gehen werden. Das Schulgeld würde man sich leisten können ohne allzu viele Abstriche bei der Lebensführung. Würden Sie dann…….? Ich glaube das reicht.
    .
    Also husch, husch zurück auf Anfang mit Ihrer Wählerbeeinflussung zugunsten der Bayernpartei, Sack und Asche. Ma subito!

    • Als Sohn
      einer spezialdemokratischen, sendungsbewussten Politikerin müsste Jonas seinen Beitrag zur Integration in einer IGS leisten, oder?

    • Chaos für alle blöden und was besseres für die Gleicheren ...
      Text eingeben

    • Die drei Wochen wären schon zumutbar gewesen, oder?
      Nach der Wahl kann er ja immer noch wechseln – wer wird denn seiner Nachbarin und Ministerpräsidentin einen Wunsch abschlagen wollen?

    • Die Fußläufigkeit der Privatschule war zwar das Argument,
      Schwesig vergaß aber zu erwähnen, dass die öffentliche Schule nur 300 m weiter als die private liegt. Jonaslasserobin sind also 900 m nicht zuzumuten oder sind es die Zustände an den öffentlichen Schulen, die Mutter Schwesig ihrem Kind ersparen möchte. Wäre sie ehrlich, würde sie die Zustände nennen, aber wer ist für diese Zustände verantwortlich? Fragen über Fragen und keine vernünftigen Antworten.

    • Machen wir es uns doch einfach ...
      und fragen uns, ob es jemals Sozi-Bonzen gab die ihre Kinder auf Gesamtschulen geschickt haben. Ich selber habe nur Gegenteiliges mitbekommen.
      Was Sozis, auch kleine Kommunalpolitiker, von Konservativen unterscheidet ist die Offenheit, mit der sie sich angewidert zeigen ob des Gedankens allein. Intrigante Emporkömmlinge, die weniger Scham über ihren Wohlstand verspüren als ein Erbe eines Drogenbarons. Auch eine Folge des penetranten Moralisierens, man stellt sich dabei selbst einen Persilschein aus.

  36. "Sozialismus mit feministischem Antlitz"
    Vielen Dank für diese Jahrhundert-Formulierung, D.A.!
    Ich hoffe, dass bis zur Wahl noch viele „Wählende“ erkennen, auf welch
    vielfältigen Wegen hier bei uns das Projekt „Unterwerfung unter die Ideologie der Minderheiten vorangetrieben wird. Selbst die CSU finanziert in München die dortige Rote Flora mit (Café Marat). Ich kann nur hoffen, dass dort auch schon die Trans-Klos eingebaut sind….

    Es ist zum Haareraufen!

    • Das Eine-Welt-Haus in München
      nicht zu vergessen, mit dem die Stadt ihren finanziellen Beitrag
      zu Anti-Israel-Hetze und Pro-„Palästina“-Unterstützung leistet.

  37. Parallelen und Unterschiede zu Deutschland
    Danke Don.
    Die amerikanischen Wähler haben sich durchgerungen, Trump zum „Vierjahres-König“ zu wählen. Ihr Problem war die Alternativbe in Gestalt der fürchterlichen Hilary. Wir haben zwar ein vergleichbares Problem, laut Umfragen wird sich an der Kanzlerin aber nichts ändern (der deutsche Michel, tendentiöse Medien usw.). Wir haben aber den großen Vorteil, mit einer neuen Oppositionspartei dem Bundestag wieder Leben einhauchen zu können.
    PS: Nota zur Presse. In Riedering wurde eine Joggerin von einem abgelehnten Ayslbewerber vergewaltigt. Darüber wird einfach nicht berichtet. Ausnahme: https://www.welt.de/vermischtes/article168516233/Junge-Joggerin-in-Riedering-vergewaltigt-Verdaechtiger-gefasst.html

    • Doch, das stand diesmal auch in der SZ.

    • In der SZ
      Die werden doch nicht etwa unliebsame Wahrheiten berichten? Selbst wenn, es wird nichts mehr nutzen. Wie heißt es so schön: Wer einmal lügt, …

    • Doch weil er keine Erektion bekam, führte er seine Hand in die Studentin ein.
      „Nach einer Minute habe sie sich nicht mehr bewegt. Er habe dann gesehen, dass es sich um ein hübsches Mädchen handele. Ich dachte zu mir: „Mach mal Sex mit ihr.“ Doch weil er keine Erektion bekam, führte er seine Hand in die Studentin ein. Dabei, so hatte es die Anklage bereits am vergangenen Montag formuliert, fügte er ihre schwere innere Verletzungen zu.“

      Mit der Faust innen kaputtgemacht.

      Das stand auch in der Welt.

      ___________

      Wer erträgt das noch? Wieso wird das so versteckt?

      Die Welt scheint da selbst hin- und hergerissen zwischen der FDP und dem ganzen Ausmaß des Grauens.

      ht tps://www.welt.de/vermischtes/article168518213/Hussein-K-entschuldigt-seine-Tat-mit-Haschisch-und-Alkoholkonsum.html

    • An 白左 Die Vorbilder dazu liefert das Internet
      Die fast grenzenlose Freiheit dort
      liefert die Bilder der Pornoindustrie
      ins Haus. Der Kauf eines Magazins
      oder Videos das sonst unter dem Ladentisch
      liegt ist nicht mehr nötig um falsche Vorlagen
      für die eigene Phantasien zu haben.

      Erst Digital dann Bedenken, meint dazu
      die FDP in einem aktuellen Werbeplakat.

      Ich glaube, wir haben ein Problem.

    • Ertragen
      Werte/r 白左, es ist eigentlich gar nicht zu ertragen. Dieser spezielle Fall ist auf so vielen Ebenen so unbegreiflich tragisch, dass man darüber eigentlich ein Buch schreiben müsste. Die zusätzlichen Details, die heute in der Welt erwähnt wurden (und z. B. in dr ZEIT geflissentlich verschwiegen), lösen bei mir Brechreiz aus. Er bekam keinen hoch und hat dann … wie Sie schon ausführten. Lieber Himmel …

      Ich hab aus beruflichen Gründen einiges über Sexual- und/oder Serientäter gelesen. Es gibt da sehr anschauliche Sachbücher, meist aus Sicht der USA-Ermittler. Tief bewegt haben mich z. B. die Fallbeispiele des Ex-FBI-Profilers John Douglas. Da gab es eines, in dem ein frustrierter, besoffener Täter, ebenfalls unfähig zu einer Erektion, sein Opfer mit einem abgebrochenen Ast malträtierte und schwerste innere Verletzungen zufügte. Dann prügelte er das junge Mädchen zu Tode.

      Da musste ich das Buch erst einmal beiseite legen. Mir war schlecht. Der Täter landete auf dem elektrischen Stuhl, las ich später. Und da saß ich nun. Jemand, der immer sehr vehement gegen die Todesstrafe argumentiert hatte. Und haderte mit mir selbst.

  38. Der Ruf des Muezzin ist in DE grundgesetzlich geschützt ....
    …. so ein massgebliches Mitglied Eurer DE-Regierung auf S. 1.
    .
    Am Bosporus werden wahrscheinlich bereits die extra grossen Lautsprecher verschifft ….

  39. Hillaryland
    Schon in der wohlwollenden Clinton-Biographie Das Naturtalent von Joe Klein wird berichtet, die Mitarbeiterinnen von Bills Frau hätten sich selbst als „Bewohner von Hillaryland“ bezeichnet und seien am „Tippi-Hedren-Syndrom“ erkennbar gewesen – „sie sahen aus, als fürchteten sie, im nächsten Augenblick von Hitchcocks Vögeln angegriffen zu werden“ (S. 119). Bei der ersten Trumpschen State of the Union-Address konnte man viele Einwohnerinnen von Hillaryland dann auf den Bänken der Demokraten hocken sehen – rattled and resentful.

    Die Demokraten / die Machine Politicians um die Clintons haben nicht nur Sanders bekämpft, sondern auch die Bewerbung von Lawrence Lessig um die Präsidentschaftskandidatur verhindert. Er ist Harvard-Juraprofessor und hat mit Republic, Lost eine Studie vorgelegt, wie und warum Lobbyismus die US-Politik zerstört und die Verfassung verletzt. Zu Lessig zwei sehenswerte Videos:

    https://vimeo.com/30212221

    und

    http://www.politico.com/video/2015/11/lawrence-lessig-drops-out-of-presidential-race-031650

  40. Amerikanische Medien haben zu Bills Zeiten ja schon behauptet...
    … dass Hillary die eigentilche Präsidentin sei, die Geschicke
    des Landes leiten würde. ;)
    US-Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts
    Reagen/ Clinton/ Bush/ Obama.
    http://www.staatsverschuldung.de/usa01.htm
    Muss man allerdings wissen, dass der damalige von den Reps geführte Senat, Clinton“ zum Jagen tragen“ musste, sprich, ihn auf den Weg gebracht hat, die Staatsverschuldung abzubauen und er am Ende sogar einen Überschuss im Haushalt hinterlassen hat.
    Dafür haben die Clintons, Obama die die Finanzkrise an den Eingang gestellt, den Grundstein für die Subprime Geschichte gelegt.
    Irgend jemand muss halt immer den ersten Stein mauern- ;)

  41. Aufräumen
    Das Aufräumen nach den Wirbelstürmen, vor allem klassische Arbeit wie Bau, Transport etc. wird Trumps Popularität befördern. Und Schulden erzeugen, aber die deckt z.B. Exportweltmeister Deutschland, das seinen Überschuß von 2 Billionen Dollar in bedrucktes Papier verwandelt. Anstatt in Deutschland Gleise und Straßen zu reparieren und Schulen und Kindergärten zu bauen. Mit dem US-Finanzminister wird Herr Schäuble jedoch nicht so umgehen können wie mit dem Griechen. Der wird ihm im Fall der Fälle die lange Nase zeigen. Das würde natürlich von Herrn Özdemir bei Anne Will nicht angesprochen, bei diesem absoluten Tiefpunkt demokratischer Streitkultur. Und, nochmal zu Trump, wenn Erdöl- oder Stahlarbeiter, die früher 80 – 90tsd $ im Jahr verdient haben, jetzt noch bestenfalls bei McD oder Walmart Jobs bekommen und Trump ihnen verspricht, die Arbeit wieder zurück zu bringen, Hillary dazu jedoch nur NAFTA und das Pariser Klimaabkommen einfällt, wen werden sie und ihre Frauen dann wohl wählen?

  42. intoleranter Toleranzaufruf
    So, kommt mir das wieder mal vor. Wenn sie alle schreien, dass man doch tolerant sein muss und die Minderheiten fördern. Bloß eine abweichende Meinung zu haben, ist halt schon ein Frevel.
    Und weil die „Volksparteien“ keine Anstalten machen, sich auch mal für die Mehrheit der Bürger einzusetzen, werden viele statt Einheitsbreipartei die AfD wählen; und das trotz der Selbstdemontage, die sie fleißig betreiben.

    Mal abgesehen davon, geht mir diese ganze Kuschelmentalität nach dem Motto „wir müssen uns alle liebhaben und umarmen“ mal so derartig auf den Keks. Da halte ich es lieber mit Ihnen, D.A.: Ich hasse alle Menschen.

    • Wenn man Kinder hat, kann man sich...
      …Misanthropie schlechterdings nicht leisten.
      Ich versuche also der Jugend zuliebe den goldenen Mittelweg. Ich erwarte von anderen nix Gutes mehr und freue mich dafür aber herzlich fünf Minuten lang über alles Positive, das mir auffällt.
      Manchmal kommt da doch einiges zusammen und immer wieder mal kann man selber mal etwas tun, oder sagen.
      Man darf sich nur nicht zur Ohnmacht und Abschottung verurteilen bzw verleiten lassen.

      Ich bin zum Beispiel dankbar dafür, dass deutsche Wahlen (noch?) geheim sind.
      Ich kann schon hier etwas tun: konsequent sein.
      Wenn das viele Leute so handhaben, kommt man am Souverän mit faulen Konsensspinnereien nicht mehr ohne weiteres vorbei. Sprachregelungen hin, Nichtwähler her.
      Die Nichtwähler aus dem persönlichen Umfeld müssen jetzt zur freien, geheimen Wahl ermuntert werden!
      Da kann auch jeder potentiell dazuhelfen.

      Übrigens kann jeder noch ein Übriges tun. Schreiben Sie Ihrem Abgeordneten, Ihrer Zeitung Ihre Kritikpunkte. Und ganz sachlich bleiben, wobei reine Fakten für manche Personen offenbar beleidigend genug sind. Und es ist einfach auch ein Genuss zu sehen, wie in Berlin und manchen Landeshauptstädten die Masken fallen. Gründe für Kritik gibts zuhauf. Der Bürger sollte zeigen, dass Bürgerdialoge nicht vorzuformatieren sind!

      Mit wohlformulierten Briefen kann der mündige Bürger sehr wohl auf Politiker und Journalisten Einfluss nehmen.
      Unterschätzen Sie das nicht. Trotz aller Widerwärtigkeiten, die man beobachten kann: auch die opportunistischsten Politiker und Journalisten sind Menschen, und Zureden hilft (vor allem, sollten die nicht bloß acht, sondern achthundert Briefe kriegen).

  43. dekadentes Jammern
    Hellarie ist Geschichte.
    Wir haben dagegen einen Wahlkrampf, der zu eine Wende führen könnte, wenn die Medien nicht voller grüner Schreiberlinge wären. Die Unfähigkeit, das neue politische Personal wahr zu nehmen und ihr Programm zur Kenntnis zu nehmen, macht jeden renitenten Altgrünen angreifbar.

  44. ... hier spielt die Musik!
    Sehr geehrter Don Alfonso,

    vielen Dank für die erneute Aufklärung über die Zustände in den USA.

    Viel wichtiger erscheint mir jedoch, die letzte Zeit bis zum 24.09. zu nutzen, über die unsägliche Medienberichterstattung in unseren öffentlich/rechtlichen (???) zu berichten, um auch hier den vermeintlichen Wahnsinn zu belegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    T.F.

    • Nein, Frau Feinbier, sehe ich anders!
      Die Berichterstattung der Medien in der BRD hat nicht mit dem 24. September zu tun.
      Das ist keine akute Malaise, die wieder vorübergeht. Es handelt sich stattdessen um eine chronische Insuffizienz.
      Was erwarten Sie von einem lobotomierten Menschen, den Sie mit einer Brille mit einem rot und einem grün eingefärbten Brillenglas durch die gegend laufen lassen?
      https://pictures.abebooks.com/LISTFRANCKE1862/17453067635.jpg

  45. Das könnten Genderistinnen sich nun mal...
    … hinter den Spiegel klemmen:
    http://www.spieg el.de/wissenschaft/mensch/schweden-wikinger-krieger-von-birka-war-eine-frau-a-1166985.html

    Gab es bei Indianerstämmen und den Peshmerga auch.Die Kurdinnen können sie doch live erleben.

    Gestern beschwerte sich eine Omi darüber, wie ihre Enkel essen. Grauenhaft, schmatz,schmatz und den Kopf gestützt dabei, das Besteck in
    der Faust.Ihre Tochter erkärte ihr, dass die Kinder “ schmecken lernen“ müssten, das ginge nur so, das macht man heute so, da dei sie nicht allein.

    Ich gebe ja zu, dass es für mich als Fünfjährige nicht einfach war, das damals große Besteck zu halten. Unsere Kinder hatten später das für sie angepasste Besteck, das ab 3 Jahren zum Einsatz kam.Beide mit Kollegen lästern heute über Leute, die bei einem Geschäftsessen nicht mit dem Besteck umgehen können. Außerdem sind ihre Geschmacksknospen hoch entwickelt.Was ist heute nur los mit den Eltern?
    Kinder können doch aufgeweckt und selbstbestimmt sein auch mit Disziplin und Benehmen.

    • Liebe Philo, klar könnten Kinder das, aber
      wer lebt es ihnen vor? Heute ist es doch eine bemerkenswerte Seltenheit, wenn man an der Supermarktkasse ein quengelndes Kind erlebt, das nach kurzem Zuruf der Mutter ruhig ist. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass ein Kind den ganzen Laden zusammenbrüllt, alle nur verständnislos den Kopf schütteln und fluchtartig den Laden verlassen.

      Im Mutterschiff wurde Samstag von einem 10jährigen berichtet, der mit seinem Wutgebrüll für einen Polizeieinsatz sorgte. Wutgebrüll, weil er wohl mal nicht mit der Spielekonsole rummachen durfte. Bei mir hätte er sich ne kurze Watschn eingefangen und ehe nun hier das Getöse losgeht, Kinder schlagen geht gar nicht, ich wurde als Kind auch nicht in dem Sinne geschlagen. Meine etwas kurz geratene Mutter langte schon mal hoch, ich wich soweit ich konnte aus, anders war meinem gnadenlosen Sturkopf nicht beizukommen. Argumentieren? Ich hatte immer son Durchzug auf den Ohren.

      Die Verlotterung der Tischsitten kann man seit vielen Jahren beobachten. Ich erinnere, mit meinem Mann in dem ein oder anderen Lokal gesessen und fasziniert angewidert anderen Leuten beim Essen zugeschaut zu haben. Da lagen die Leute fast bis zur Achsel auf dem Tisch und schaufelten sich unbesehen das Essen rein. Woher sollen deren Kinder es also haben?

    • Essmanieren
      Der verblichene ewige Kanzler Helmut Kohl soll sich über die Manieren der Merkelin erbost geäußert haben :
      http://app.handelsblatt.com/politik/deutschland/helmut-kohl-merkel-konnte-ja-nicht-mit-messer-und-gabel-essen/10797310.html
      Das lässt doch recht tief blicken.


    • Kinder können doch aufgeweckt und selbstbestimmt sein auch mit Disziplin und Benehmen.
      Können sie, ja. Aber dafür brauchen sie Erwachsene, die ihnen Grenzen aufzeigen und Zivilisation durchsetzen, und das mit List und viel Geduld (Tamarisque hatte das schöne Beispiel, daß sie ihren Kindern an einem Wochentag „essen wie sie es wollen“ erlaubte, und das diesen bald langweilig wurde).
      Aber das erfordert eben bei den Eltern (speziell Müttern) eine gewisse Wertschätzung von zivilisierten Formen, und nicht nur Nachsicht.

    • Renate und Colorcraze
      Ja, es macht schon Mühe, die Kinder ganz unauffällig zu lenken. Man muss als Eltern auch den Mut haben, sich mal unbeliebt zu machen und das muss man kurz aushalten.Ich habe oft den Eindruck, dass die Mütter meistens nur noch Freundin ihrer Kinder sein wollen.Die Kinder können nichts dafür.

    • Das Elend ist, dass von den Eltern keine klare Ansage kommt
      Mit „würdest Du bitte damit aufhören“ kommt man nicht weit. Und Kinder brauchen Eltern, Freunde finden sie draußen.

  46. Rassismus pur
    Das ist ja Rassismus pur, was da von einem GothamBlueGirl geschrieben wird. Da kann man als alter weißer Mann nachvollziehen, wie sich Schwule in den 50iger Jahren gefühlt haben. Die Frage bleibt, wie repräsentativ solche Äußerungen sind und ob das auch auf D abfärbt. In der Berliner Koalitionsvereinbarung wird vorsorglich das Gender* bei Intensivtätern und Gefährdern weg gelassen. Weibliche Intensivtäter und Gefährder kommen in deren Welt offenbar nicht vor. Wer wählt sowas? Auch wenn das Wahlsystem in D anders ist, wird irgend wann das Pendel zurück schlagen und ein deutscher Trump gewählt und alle fassen sich an den Kopf, wie das geschehen konnte.

    • Der Text wurde auch von deutschen Feministinnen froh empfangen und liegt vollkommen auf der „Wir als Unterdrückte müssen nicht nett sein“-Linie.

  47. Wahlverliererin
    Die gute Frau Clinton wurde meines Wissens schon lange als Negativfigur von den Republikanern aufgebaut. Wenn ich das nicht bemerke und nichts dagegen unternehme, habe ich in einem Wahlkampf nichts verloren. Wenn man Ihren Artikel liest, hat sie stattdessen tatkräftig an ihrem Ruf mitgearbeitet!

    Nur Frau sein langt halt nicht, sorry. Im Übrigen habe ich nie verstanden, weshalb eine privilegierte alte weiße Frau so eine Verbesserung gegenüber alten weißen Männern darstellen soll?

    Die Demokraten haben eine machtabstinente Zeit redlich verdient. Sie samt republikanischen Kollegen haben den Boden bereitet, auf dem Trump groß werden konnte.

    Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Artikel!

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Die Demokraten haben unter Obama die Mehrheit in beiden Häusern verloren. Das hätte ihnen zu denken geben sollen, aber sie wollten es nicht sehen, und haben die Parteifigur Clinton aufgestellt. Tja.

  48. Laute Minderheiten
    Endlich bringt es jemand mal auf den Punkt. Wer am lautesten schreit, hat nicht immer Recht.
    Wenn eine Demokratie nur noch von Minderheiten bestimmt wird, dann ist die Mehrheit natürlich frustriert.
    Aber Minderheiten sind laut und für die öffentlichen Medien anscheinend höchst interessant.
    In den USA wurde die Quittung dafür serviert. Ich habe die verwegene Hoffnung, dass es in Deutschland nicht so weit kommen muss.
    Und nein, ich werde nicht die AFD wählen, aber ich wundere mich schon, wie mit dieser Partei umgegangen wird, während die Linke fast hofiert wird. Beides sind extreme Parteien und beide haben das Recht in einer Demokratie gehört zu werden. Man muss es nicht mögen, sondern sich fragen, warum sie offensichtlich gewählt werden.
    Das undemokratische Verhalten von fast allen Medien und Politikern ist kaum zu ertragen.

    • Es ist doch kindisch,
      wenn eine Partei zur Wahl zugelassen ist und die Abgeordneten dann nicht neben deren Gewählten sitzen wollen.Das ist das, was mich auch stört.

      Trösten Sie sich,@Kölner, in einigen Dekaden sind die hier länger Lebenden evtl. in der Minderheit und ich vermute,die werden nicht einmal schreien…

    • Fahrenheit 451, Bradbury, 1953
      „pressure of minorities“. Ab Seite 75.

    • @Pilomena: wenn wir denen, die nicht neben anderen Gewählten sitzen mögen,
      keine Stimme geben, dann müssen die das auch nicht!
      Was ist denn das für ein Demokratieverständnis!
      Gut, dass sie es vor der Wahl laut aussprechen.

    • An die CDU/CSU Fraktion und die SPD Fraktion im BT per Mail geschrieben
      Dass ich und viele meiner Bekannten dafür Sorge tragen werden, daß genügend Hinterbänkler im Parlament, die jetzt nicht neben den neuen AfD Kollegen sitzen WOLLEN, eben nicht neben den AfD Parlamentariern sitzen MÜSSEN.
      Raus aus dem Parlament! Je mehr, desto besser (bezieht sich auch auf die grüne Sekte und die Ex-SED).

      Ich weiss ich weiss… bringt nicht viel. Mir verschafft’s Luft (zum Durchatmen).

  49. Here you are.
    „Ich konnte meine eigenen Bedenken gegenüber Clinton und ihren Fans nie richtig in Worte fassen.“ (D.A.)

    „[Der Begriff Gutmensch] scheint mir zu harmlos. Tatsächlich transportiert das Etikett ja eine Deutung, hier wollten hochmoralische Menschen eigentlich das Gute, leider gehe die Sache nur allzu oft nach hinten los. Dies unterschätzt jedoch das Ausmass an Skrupellosigkeit, Chuzpe und ideologischem Durchmarschvermögen, das die Aktivisten und Funktionäre der diversen sozialen Bewegungen und permanenten Antidiskriminierungsproteste mitbringen.“

    (Die hohe Zeit der Entrüstung, Rainer Paris in NZZ)

    Ich sags mal personal uncorrect: In der Schweiz gibts die Artikel offiziell, die in dt. Überregionalen nur von Hofnarren geschrieben werden (dürfen) – Matuss, Fleischh, DA… oder bettelnden Outlaws wie Tichy oder Achse. Es ist erbärmlich.

    • Hofnarren waren oft sehr viel weiser als ihre Herren,
      so wie manche Beiträge von Kommentatoren hier klüger und sachlich fundierter als manche anderen sind, die sich nur in sinnfreien und unbegründeten Beleidigungen ergehen.

      Aber was soll man auch tun, wenn man keine Argumente hat. Dann wirft man mit Torten – wie bei Frau von Storch – oder mobbt und hetzt – wie im Umgang mit Alice Weidel, Matussek, Fleischhauer, DA oder den Achse- oder Tichy-Autoren.

      Es ist erbärmlich.

    • Mich mobt keiner, ich bin zu gefährlich.

    • Sie haben mich überzeugt
      Ich werde Herrn Steinmeier nie
      wieder Bundeshofnarr nennen.

      Ich kann nämlich nicht erkennen
      das er klüger wäre als jene die ihn
      aus ihrer Mitte gewählt haben.

    • Statt Gutmensch können wir auch...
      Moralischer Herrenmensch sagen.

  50. "Sozialismus mit feministischem Antlitz"
    @DA, selten besser gelacht, Andererseits wirkt die Kritik an der SPD etwas einseitig. Sie wird gerade von der CDU links überholt:

    Rede des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller vor dem Deutschen Bundestag am 18. Mai 2017:
    … „Glauben Sie nicht, dass wir unseren Wohlstand auf Dauer auf dem Rücken Afrikas und der Entwicklungsländer aufrechterhalten können, ohne dass die Menschen aus diesen Ländern zu uns kommen und sich dann das holen, was ihnen zusteht.“
    (dokumentiert auf bundesregierung.de)

    Dazu das von L’Oreal ganz schnell wieder geschasste Transgender-Modell Munroe Bergdorf:
    „Die meisten von euch allen anerkennen nicht einmal, dass eure ganze Existenz, eure Privilegien und euer Erfolg als Rasse auf den Rücken, dem Blut und dem Tod von Schwarzen Menschen gründet. Eure ganze Existenz ist von Rassismus durchdrungen.“ (von welt online)

    Schönen Gruß von den Diktatoren und Schlächtern Umar Hasan Ahmad al-Baschir, Robert Mugabe, Hissène Habré, Mengistu Haile Mariam, usw. Eine endlose Liste. Davon, dass die alle getarnte Weße oder fremden Interessen außer ihren eigenen dienen, ist bisher nicht dokumentiert.

    Moralvorstellungen aus Absurdistean, die man normalerweise höchstens in schlecht gelüfteten linken Hinterzimmern erwartet, werden von der CDU gläubig durchgesetzt. Und dann werden sei ff. zu Merkelland- und EU-Politik. Wer wundert sich da noch über irgendetwas? Die Merkel-CDU nöchte offenbar unbedingt wie das Sahnehäubchen auf SPD, SED 2.0 und angegrünten Maoisten wirken

    • Wenn wir hier unseren einheimischen Lebensstil mit Sauhaxe, Lederhose und Dirndl machen, ist es aber auch wieder nicht recht.

    • CSU, geschwächte Bodenhaftung
      Ich finde es absolut richtig, dass die CSU vor Rechtsextremisten in der AFD wie Höcke warnt. Aber sie widerspricht Entwicklungsminister Müller nicht, der linksextremistische Kollektivschuldkomplexe und Zwangsimmigrationsthesen propagiert. Wenn das zweite Argument fehlt, wird das erste schwächer. Der übliche Weg, AFD great(er) zu machen?


    • auf dem Rücken Afrikas
      Weil wir ja so wahnsinnig starke Handelsbeziehungen zu Afrika haben und unsere ganzen Gurken und Tomaten nur von dort kommen.
      Afrika ist seit den 70er Jahren weitgehend unabhängig von Europa.
      Nach europäischen Maßstäben wurde es nicht besser seither, ob nach afrikanischen – weiß ich nicht.
      Die Afrikaner sollen ihr eigenes Ding machen, in ihren eigenen Ländern, und wir machen unseres. Und das wilde Gerenne der Glücksritter gehört unterbunden, stattdessen sollte man zu Austauschprogrammen u.ä. zurückkehren, und evt. einen geordneten Tourismus zuwegebringen, bei dem die Leute auch wieder zurückkehren.

    • Dr Gerd Müller
      hat sich sein eigenes Wolkenkuckucksheim geschaffen,
      und er ist fasziniert davon.

      Bitte, nicht aufwecken!

    • Vielleicht hat Müller
      auch nur eine Transgender-Rassistin als Beraterin oder Ghostwriterine. Soll ja öfter mal vorkommen. Vgl. Maas und seine Influencer

    • colorcraze,Tourismus ist ...
      … sogar hier möglich:
      https://www.tripadvisor.de/Hotels-g293815-Nouakchott-Hotels.html

      Von Ghana und Guinea gar nicht zu reden. Da trifft man viel Engländer, sagte man mir.Kugeln macht schlau.


    • @Philomena: daß Tourismus aus Europa nach Afrika möglich ist, ist mir lange bekannt; es ging mir mehr um einen Tourismus aus Afrika nach Europa, der anders als jetzt nicht europäisch subventioniert ist (indem die Leute sich mal eben als Asylbewerber ausgeben u.ä.), und auch zu zuverlässiger Aufenthaltsbeendigung führt (und nicht zu schleichender Einwanderung durch schlichtes Hierbleiben).


    • „Wenn wir hier unseren einheimischen Lebensstil mit Sauhaxe, Lederhose und Dirndl machen, ist es aber auch wieder nicht recht.“

      Ich unterrichte Deutsch für Ausländer und die interessiert gerade sehr, wo man denn „that cute Bavarian dress“ kaufen kann und Sie ahnen, wohin die demnächst fahren…

    • Gute Adressen gibt es rund um den Marktplatz von Miesbach.

    • Afrika
      Ich bin bei dieser Frage dazu übergegangen, die Gegenfrage zu stellen ob denn ein Boykott afrikanischer Produkte das Gewissen wieder fleckenlos bekommt.
      Die verquere Ausbeutungslogik der Schwätzer stützt den Begriff „moralische Herrenmenschen“ – die sprechen Afrikanern jede eigene Verantwortung und damit Mündigkeit ab. Machen sie ja bei Merkels Gästen auch. So machen sie sich aber weder bei den einen noch bei den anderen echte Freunde.


    • @ Don Alphonso

      Grazie dankschee für den Hinweis. Ein paar gehen dann vielleicht nicht zu Karstadt.

  51. Ein Titel muss her
    Ist das eine Adaption auf das Land, in dem ich gut und gerne Leben könnte; also Deutschland, dass aus seinen moralischen Nähten platzt, so, dass man es nicht mehr wiedererkennt? Wenn es das ist, dann schreiben Sie ­zeitnah(er)­ darüber: Denn irrationale Wesen sind in Deutschland an der Tagesordnung beteiligt! Darüber hinaus haben diese auch Laufkundschaft, die ihre Stimme der Diversität freizügig abgeben, weil sie ohne Verstand und Titel, die rote Linie überquerten.

    .

    Seit dem neuem Deutschland, war ich ein Mal wählen. Für die nächste Wahl stand für mich fest, dass ich nichts entscheiden würde, wenn ich mit meinem Kreuz NULL Alternativen habe, um eine Veränderung in unserer sagenumwobenen Politik einzuleiten.

    In diesem Jahr ist es nun wieder soweit. Doch diesmal ist der Ausgang nicht so einfach. Eine fatale Zerstörungspolitik, auch in unserem Land, muss ihr Ende finden.

    Wenn die schweigende Mehrheit mit Mut zur Wahlurne schreiten würde, um schlimmeres zu verhindern, wäre der 1. Schritt getan. Das Heil des Westens muss gestoppt werden!

    Der Westen Deutschlands ist krank. 82Rbrq3VA70 (achten Sie auf die Jahreszahl). Ich will nicht das der Osten krank wird. Deshalb kam mir ein Titel für diese Wahl in den Sinn: „Die Dummheit der Anderen“

    Für uns Deutsche und für Deutschland!

    Ihr habt Angst rechts betitelt zu werden, weil dieser mit Faschismus und dem Nazi verbunden wird. Doch auch für das eigen´ Wohl einzutreten, und es an erster Stelle stellen, bevor man andere Völker unterstützt, ist Titel genug, um nicht zu kriechen.

    Wer Nazi(s) oder Faschismus latent als Anwurf benutzt und pflegt, hat entweder einen Gegner, der diesen auslebt, oder er benutzt ihn, für politisches Kalkül.

    https://pbs.twimg.com/media/DIjRcW_UQAAa9EO.jpg

    PS: Aber auch hier fehlen die ominösen Morde. Seth Rich, ist wohl einer von ihnen.

    PPS: Ausländern kann es nur so gut gehen, wie es dem Inländer gut geht. Darf dieser wählen, UND wählt gegen den Inländer, bekommt er sein Land; vor dem er aus kriegerischen Zeiten floh oder anderen Kriterien, die das Aufnehmerland undemokratisch ins Gesetzbuch beschloss. Heil dem Westen!

    .
    .

    AFRIKA FIRST!

  52. Ich sah vor der Wahl ein Bild mit Trump und seinen Anhängern als Aufmacher...
    … in irgendeiner überregionalen Zeitung, die FAZ war’s nicht, ich weiss es nicht mehr. Trump’s Rücken zeigend, mitten vor und unter Ihnen, auf sie einredend, ohne Abschirmung durch Bodyguards und ich sah viele zustimmende Gesichter. Die emotionale Stimmung kam rüber. Und da war mir vollkommen klar daß es doch knapper werden würde. Auf allen Gesichtern war zu erkennen daß sie die Schnauze sowas von voll hatten von den Wall-Street-Heinis um Clinton, deren Medien-Entourage und die vielen VerehrerInnen „im Netz“. Vor ihnen stand jemand der eine andere Politik versprach.
    Das richtige Leben spielt sich nicht auf Twitter ab!! Auch darum wurde Trump gewählt. Und das haben diese KnalltütInnen bis heute nicht begriffen.

  53. Minderheiten mit Sauhaxn
    „Das demokratische System der USA bringt es mit sich, dass man sich zwischen zwei Alternativen für eine Art Volkskönig entscheiden muss.“

    Da hat das amerikanische System immerhin noch eine Alternative mehr als wir. Wir haben momentan wohl nur eine alte Naive.

    Zum Lebensstil mit Sauhaxe hier nur diese Meldung:

    http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/schlaegerei-sexuelle-uebergriffe-kirchweih-100.html

    Auch hier bekommt ein Begriff (Sauhaxn) zwei Bedeutungen. Immerhin, was Bierzeltschlägereien angeht, haben sich Angelas Goldstücke ja schon gut eingewöhnt.

    Da Bierzelte gewöhnlich nicht zum Refugium der typischen unterdrückten Minderheiten gehören, wird diese Meldung im Universum der täglichen Berichterstattung versickern.

    • Ich würde mir für soche Exzesse keine bayerische Bevölkerung raussuchen. Das gibt irgendwann wirklich üble Folgen.

    • Bierzeltschlägereien
      Ja klar, als Landei mitten drin. 40 Jahre her. Es reichte der Dorfschönheit des Nachbarkaffs gierige Blicke zuzuwerfen, Allohohl war natürlich auch immer mit im Spiel.
      Vom Rabauken zum altersmilde gereiften Bald-Ruheständler sei aber noch angemerkt (ACHTUNG WICHTIG!): Niemals wurde auf einem bereits am Boden Liegenden nachgetreten und auch Messer und andere scharfe spitze Gegenstände waren tabu. Es galt allein das Faustrecht.

    • Noch mehr Einzelfälle!
      Naja, ehrlich gesagt heißt meine thematische Priorität bei dieser Wahl: Migrationspolitik. Ich bin stocksauer über die Auswirkungen von Merkels Politik, ich nehme Seehofer nicht ab, dass er ihr Paroli bieten wird, noch nehme ich das der FDP ab. Ich habe keine Lust mehr, dass Göring-Eckhard, linke Politikerinnen, die privat die offizielle Schulpolitik ihrer eigenen Partei konterkarieren, sowie noch linkere Leute mit überholten Rezepten und Klassenkmpfparolen im Bundestag unwidersprochen bleiben. Inakzeptable mails hin oder her!

  54. Titel eingeben
    Holy shit, soviel Projektion von der Frau. Die weissen Männer wollen also mundtot machen und vernichten und um dann im nächsten Atemzug zu behaupten, dass sie gefälligst ruhig sein sollen und nichts zu melden haben.

  55. Clinton hat eine dunkle Brille auf, durch die sie keine Realität mehr sieht
    Clinton’s Hauptfehler ist eine massive Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Für sie galten nur xx, alle mit unklarem Geschlechtsstatus, Homosexuelle und Farbige. Damit wurde ihre Kampagne zu einer Attacke auf das alte, erfolgreiche Amerika, dass nun mal in erster Linie weiße heterosexuelle, christliche und jüdische Einwanderer aufgebaut haben.

    Die Leute haben gespürt, dass sie auf den Kern eines erfolgreichen Landes abzielte. Und fast jeder Amerikaner, der sich die hellen Oh-my-God-Stimmchen der weiblichen Millenials anhört und ihr Twitter-Gedöns sowie ihre oft auf Nichts beruhenden Klagen (Emma S.) ansieht, hat berechtigte Zweifel, dass er diesem Bienenstock sein Land und sein Schicksal anvertrauen möchte.

    Auf der anderen Seite gab es reichlich Wähler, die ihr Benghazi nicht verziehen haben und ihr bellizistisches Potential mit Misstrauen betrachten. Somit hat Amerika logisch anti-Clinton gewählt.

    Gerhard Schröder bei uns hat 1998 gewonnen als dezidierter Kanzler der Mitte. Spaltungen waren nicht sein Ding. Sie sind eine Mode von heute, die besser abnibbeln sollte.

    Clinton würde der demokratischen Partei einen Gefallen tun, wenn sie in der Versenkung verschwinden und ihre unangenehme Tochter bittschön mitnehmen würde. Ein Kennedy mit Potential hätte eine Chance, auch vielleicht Caroline, aber nicht dieser als korrupt verschrieene Clan.
    Auch Mutti hätte der CDU diesen Gefallen erweisen können. Aber so sind sie nun mal: Nicht anders als die von ihnen beklagte Männermacht. Sie können nie loslassen. Siehe auch Heide Simonis. Am Ende kommt dann die Demütigung. Die schieben sie heutzutage nicht auf ihr Versagen, sondern auf den weißen Mann oder seinen unbotmäßigen Wähler oder seine Wählerin, die nicht verstehen wollen, wie unendlich gut das regierende Weib ist.

    Die Medien sind ein Sonderkapitel. Man müsste wissen, wer da so arbeitet.

  56. Gedankenpolizei, sehr interessantes OT
    Anmerkung: Mein Anwaltsbüro hat kürzlich für Matthias Matussek eine einstweilige Verfügung gegen die „Huffington Post“ erwirkt. Die „Huffington Post“ hat diese einstweilige Verfügung als endgültige Regelung anerkannt.

    http://www.achgut.com/artikel/steinhoefel_lindner_platzhalter

    Die Huff-Po hat natürlich Clinton unterstützt, nur nebenbei. Es hängt doch alles mit allem zusammen.

  57. Chaos für alle blöden und was besseres für die Gleicheren ...
    … ist aber schon ein weitverbreitetes Muster der selbsternannten Bessermenschen!

    Selbst wenn im angegebenen Einzelfall andere Gründe angeführt werden können und selbst wenn es dort und da eine öffentliche Schule geben mag die besser ist als irgendeine Privatschule bleibt es beim alten Muster von George Orwell aus seiner Farm der Tiere: Wasser predigen und Wein trinken als eine fast durchgängige Maxime der Grün- und Rotfaschisten, die anderen immer vorschreiben wollen was besser für sie ist.

  58. 1984
    Sehr geehrter Don,

    vielen Dank erst einmal, daß Sie es in dieser Kadenz fertigbringen, hier einen Stachel nach dem anderen ins Fleisch des politischen Mainstreams zu setzen. Mal unterhaltsam ironisch, mal böse und ernst. Dafür gebührt Ihnen Dank und Respekt, zumal Sie ja bei dem Rebell seit ganz kurzer Zeit auch wieder sehr aktiv sind. Ihnen scheint es ja sehr unter den Nägeln und auf der Tastatur zu brennen.

    Bei mir brennt ob der orwell´schen Zustände die Verzweiflung lichterloh. Man erkennt, was läuft, aber gleichzeitig auch die eigene Ohnmacht, nichts dagegen tun zu können. Wenn angeblich über 80 % der Deutschen HRC gewählt hätten, ist das einfach nur ein Beleg für den Informationsfilter der deutschen Medien und der Bequemlichkeit (oder Dummheit?) des Michels, sich mit den politischen Schweinereien der Clintons auseinanderzusetzten. (Aufhebung Trennbankensystem, Möglichkeit Straftäter nach dem 3. Vergehen lebenslang wegzusperren, was ja vor allem Schwarze getroffen hat)

    Die gleichen Schweinereien der von Ihnen immer wieder kritisierten politischen aber einflußreichen Minderheiten bekommt man als Ottonormalo aber nicht mit. Es sei denn, Sie beschäftigen sich regelmäßig mit den einschlägigen Blogs und/ oder konsumieren regelmäßig die 5. bis 15. Seite mehrer Tageszeitungen und lesen dort zwischen den Zeilen.

    Auf die konzertierten Aktionen bezüglich der AfD will ich gar nicht eingehen. Mir sind Höcke, Poggenpohl, dieser komische Amtsrichter aus Dresen oder dieser Ex-Kommunist Gedeon einfach widerlich und nicht zu akzeptieren. Aber was soll man denn machen? Es ist zum verzweifeln, besonders wenn man daran denkt, was nach der Wahl an zusätzlichen Belastungen (in jeder Hinsicht) auf uns zukommen wird.

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Zeit und Muße, sich in diesem ganzen Dreck aufzuhalten (ich meine natürlich nur die Recherche) und spülen Sie alles mit der nächsten Dusche und einem kühlen Gutmann alkoholfrei ab und runter.

    Viele Grüße aus dem hohen Norden ins Altmühltal.

    P.S. Was bedeutet eigentlich die Abk. ulF?

    Antworten

    • ulF
      ‚ulF‘ ( = unsere liebe Frau) bedeutet dasselbe wie ‚die Raute‘ oder ‚der Hosenanzug‘. Zugelassen ist auch A. M. oder einfach AM. Bisher noch nicht verwendet wird 113.
      Für weitere Auskünfte drücken Sie bitte die 4.
      LG K

    • @Gast ulF = unser lustiges Forum
      Oder doch irgendwas anderes?

    • ulF
      ist „unsere liebe Frau“

    • @ Kalchas
      Ja vielen Dank.

      Ich hatte es mir fast gedacht. Frage diente der Verifizierung. Über die gängige Suchmaschinen ist jedoch eine Verbindung zu Merkel nicht zu finden.
      Na ja. Wenn ich allerdings hier oder im Nachbarblog so halbgescheite Fragen stelle, muß ich wohl mit damit rechnen, hochgenommen zu werden.;) Die Bazingas fliegen tief in der Donnerkuppel.

      P.S. Nicht daß das F irgendwas mit Führung oder so zu tun hat….

    • ulF?
      – Bei mir heißt die WOC, wicked old cat – böse alte Katze. Der von ihr zuhauf eingeladene und politisch korrekt bezeichnete WOG – wise oriental gentleman – hat mich darauf gebracht.

    • Titel eingeben
      woc?, das haben Katzen aber nicht verdient

  59. Einfach geniale CDU und die Alternative
    Die CDU nimmt erfolgreich die wichtigsten Themen von SPD und Grünen auf, die so marginalisiert werden. Die rechts wegbrechenden Teile (AfD) muss die CDU nicht alleine bekämpfen, das macht die Konkurrenz. Wenn das nicht genial ist.

    Momentan vertreten alle relevanten Parteien in Flüchtlingsfragen realpolitische Positionen, die vor einem Jahr AfD und „nazi“ waren. Das tun sie allein aufgrund ihrer „AfD-Angst“. Und damit dank deren bisherigen Wählern.

    Das alleine ist Grund genug, (weiter) AfD zu wählen.

    • @Tresckow: Die Beobachtung an sich ist richtig,
      die Begründung dafür nicht unbedingt.

      De facto hatten wir es 2015 mit den Funktionselite-Produkten eines betreuten Kindergartens zu tun. Und die haben dann zwischen 2015 und heute angefangen langsam erwachsen zu werden.

      Natürlich wirkt auch die AfD, aber eben nicht alleine. Es gibt z.B. fast überhaupt keine Überschneidungen des Wählerpotentials von GRÜNEN und AfD, trotzdem gibt es sichtbar einige grüne Realpolitiker in echter Verantwortung, die sich weit von dem entfernt haben, was 2015 als grüner Konsens galt (no border, no nations …).

      Ist doch „schön“, der Funktionselite des eigenen Landes beim Erwachsenwerden zuzusehen …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • it aint over till it's over
      Freunde der Nacht…da freut Ihr Euch zu früh. Die in Berlin sind ja nicht plötzlich Erwachsen geworden. Die reagieren nur auf den Druck der Umfragewerte der AFD.
      Nach der Wahl ist das alles vergessen, dann wird der Familiennachwuchs durchgewunken, und dann kommen 2-4 Mio. neue Flüchtlinge. Eventuell diesmal mehr Frauen und alte Männer (d.h. weniger Kriminalität), aber das belastet das Sozialsystem dann doch so, dass die Steuern erhöht werden müssen….und zwar deutlich.

    • Genialität CDU und Merkel? Wtf...
      In der Tat im Ergebnis fast perfekt und eine Genialität, die man Merkel gar nicht zutraut, wenn man ihre rhetorischen Aussetzer mitbekommt. Als ob der Puppenspieler sie gelegentlich auf Autopilot stellt. Naja, trotz mehrfachen Schadensklasse M (Malus oder Merkel?) ein praktisch sicherer Sieg ist schon ein Ding. Unkonventionell genial den Gegner platt gemacht. So ungefähr muss sich der profesionelle Go-Spieler Lee Sedol gefühlt haben als er gegen AlphaGo verlor.

    • @Goodnight
      Ich stimme Ihnen zu, mir ist völlig unverständlich, wie man die wahltaktischen Manöver der CDU für ein echtes Einlenken halten kann.
      Es gab genug Signale (Abschiebungsstopp nach Afghanistan – iirc bis auf eine Ausnahme auch von allen CDU/CSUlern bewilligt, Merkels Aussage in einem taz-Interview, sie wolle legale Einreisemöglichkeiten für Afrikaner schaffen, keine klaren Aussagen über den Familiennachzug), dass es nach der Wahl genauso wie seit Herbst 2015 weitergehen wird.
      Dazu noch die Anbiederung an die grüne Fanatikerpartei, bei der Leute wie KGE Familiennachzug zu einer zentralen Forderung erheben…man kann nicht ernsthaft glauben, dass Merkel sich dem verweigern wird.

    • Realos vs. Fundis
      kein Thema, Thorsten Haupts?

      Von Buchvorstellungen mal ab.

    • Ja, das BMI rechnet mit einem pro - wie bitte?
      „Wir schätzen auf jeden Flüchtling einen, der über Familiennachzug kommen wird.“ der Innenminister am 31.08 in der Welt.

      Ich muß gestehen, noch unter dem Eindruck der ab März 2018 dann 390 Tausend Berechtigten dachte ich bis grade, er hätte „pro Berechtigtem“ gesagt.

      Tatsächlich steht da aber 1,5 Millionen.

      Sagt jener de Maizière, der sich 2015 um 22,5% verschätzt hat:

      800.000 kommen
      400.000 sind schon da: die Prognose ist also: noch 400.000

      Es kommen aber 890.000,

      90.000 mehr als die „sehr präzise Prognose“ (A. Merkel).
      9/40 = 0.225

      Wenden wir also diesen Faktor auf die BMI-Prognose an:

      Wir haben inklusive 2014 gut eineinhalb Millionen, macht mal 1.225:

      1.8375 Millionen Menschen über den Familiennachzug.

      .
      Wenn alles gutgeht.
      Gut, daß die Kanzlerin das nach der Wahl entscheiden möchte.

    • Ich bon einfach anderer Auffassung als goodnight,
      das ist alles.

      Ich verstehe sehr gut, warum man die de facto Kehrtwende der deutschen Migrationspolitik alleine der AfD zuschreiben kann, das ist eine legitime Interpretation.

      Ich teile sie nur nicht :-). Die meisten Deutschen lieben es, sich für moralische Überflieger zu halten, solange es sie nichts kostet. Zuwanderung kostet aber, also haben selbst die meisten Moralapostel unter den Deutschen beschlossen, ihr Gesicht zu wahren, indem sie glucksende Begeisterung für Zuwanderung absondern, de facto aber anders handeln. Mir reicht das, ich kenne meine Landsleute.

      goodnights Interpretation ist damit keineswegs aus der Welt und ich verstehe, warum man das anders sehen kann. Merkel ist in etwa so zuverlässig wie eine Wetterfahne …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Thorsten Haupts
      „Ich verstehe sehr gut, warum man die de facto Kehrtwende der deutschen Migrationspolitik alleine der AfD zuschreiben kann“

      Ich verstehe nicht, wo genau Sie hier überhaupt eine Kehrtwende ausmachen, Merkel verweigert sich weiterhin jeder Korrektur (hat wohl vorhin im TV auch wieder entschieden jede „Obergrenze“ abgelehnt), die CDU-Spitzen haben die migrationsfanatischen Grünen als Wunschpartner, und die Bemühungen abgelehnte Asylbewerber abzuschieben sind ein schlechter Witz. Solange Merkels Kanzlerschaft nicht in Schimpf und Schande endet, wird sich da rein gar nichts ändern.

    • Familiennachzug und Grundrechenarten
      @白左 Entweder unser Innenminister hat die Grundschule nicht abgeschlossen oder er will uns für dumm verkaufen.

      Ein Suche nach der Bevölkerungsentwicklung in Syrien zeigt eine Zunahme von 3,4 Mio Einwohnern im Jahr 1950 auf 20,7 Mio 2010, zusätzlich ist noch der Geburtenüberschuß zu finden. Damit hat jeder Syrer im Schnitt etwas mehr als 3 Geschwister. Selbst wenn auch mal ein Brüderpaar gekommen sein sollte, sind mit Eltern, Kindern und Geschwistern doch wesentlich mehr Anspruchsberechtigte als 1 pro Syrer vorhanden. Ich konnte aber nicht finden, warum die angenommene Zahl so niedrig sein sollte. Klar nicht jeder wird kommen wollen, aber ich finde die Diskrepanz doch bedenkenswert.

    • Bemerkenswert ist vor allem, dass wir dann die grösste syrische Gemeinde ausserhalb von Syrien haben und ich habe so meine Zweifel, ob das eine gute Idee ist. Zumal eh via Skype nach unten geheiratet und nachgeholt wird.

    • DE wird von einem Land der "Gast"arbeiter ....
      …. zu einem Land das über die kommenden Generationen hinweg für Eure Gäste arbeiten wird.

    • Die meisten Deutschen lieben es, sich für moralische Überflieger zu halten?
      Die meisten Deutschen lieben es, zur Mehrheit zu gehören. Wegen des medialen Trommelfeuers sind die meisten Deutschen davon überzeugt, mit ihrer Meinung hinsichtlich Migration in der Minderheit zu sein. Und ebenfalls wegen des medialen Trommelfeuers glaubt die Mehrheit der Deutschen, abseits der etablierten Parteien dürfe man nicht sein Kreuzchen machen.

      Mit ihrem hasserfüllten Kampf gegen die AfD gräbt die Union ihr eigenes Grab. So, wie die SPD sich zerstört hat mit ihrer hasserfüllten Abgrenzung zu den frühen Grünen und immer noch zur Linken.

      Im Gegensatz zu den Türken der 60er werden die aktuellen Migranten nicht mehr integrierbar sein. Es fehlen schlicht die Arbeitsplätze für Analphabeten. Und Menschen, denen die eigene Integration über den Arbeitsplatz nicht möglich ist, werden auch nicht in der Lage sein, ihre Kinder in eine westliche Industriegesellschaft zu integrieren.

      Am 24. September mag die Rechnung für Merkel noch einmal aufgehen, aber anschl. wird die Union Wahl um Wahl verlieren. Nicht gegen die SPD (die ist bereits auf dem Weg zur Kleinstpartei), sondern gegen die AfD. Eine Entsorgung von Merkel wird der Union dann auch nicht mehr helfen.

    • Ich bekomme ja fast feuchte Augen,
      wenn ich hier lesen kann, dass Herr Haupts noch an das Gute im Menschen glaubt und von einem echten Erkenntnisgewinnung ausgeht. Dabei dachte ich immer, Sie, Herr Haupts, wären auch nur so ein phantasieloser Realist.

      Ich persönlich glaube ja eher an die Don’sche Fleischtopftheorie, nämlich dass die FDP sich für alles hergeben wird, um wieder mal dran zu sein, dass Mutti moralisch gesehen mit einer Obergrenze sehr wohl leben könnte, sie sich aber mit Blick auf die Grünen nicht festlegen will, weil sie sonst um die Möglichkeit einer Regierungsmehrheit ohne AfD fürchtet, und dass die Grünen erkannt haben, dass weder rot-grün noch rot-rot-grün auf absehbare Zeit realisierbare Machtoptionen sind…. aber mir fehlt da sicherlich der erforderliche Einblick.

      Lieber Goodnight, befasst sich eigentlich der Luhmannsche Zettelkasten auch mit der Ausdifferenzierung von Fleischtopf-Teilsystemen ?

    • @tommy: Mich interessiert bei Mächtigen nicht, was sie sagen ...
      … sondern, was sie tun. Verzögerter Familiennachzug, Abschiebungen nach Afghanistan, Mitverantwortung für die stetig dichter werdende EU-Grenze im Mittelmeerraum, keine Folgen für die Abdichtung der Balkanroute, Halten des Türkei-Deals trotz innenpolitischen Feuers etc.

      Mag Ihnen ja immer noch nicht genug sein, gegenüber September 2015 ist eine fast vollständige 180 Grad Kehre. Die so nicht kommuniziert wird, man will sich ja weiterhin zu den Guten zählen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Das war aber teilweise gegen den erklärten willen von Merkel – das heisst, es kann sich jederzeit wieder ändern. Die Deutschen haben Italien sogar noch in eine Staatskrise gerrieben, indem sie ihre eigenen Privatschlepper geschickt haben.

    • @Robert Tresckow
      Dass linksgrüne Parteien die Arbeit der CDU übernehmen bzw. tüchtig dabei unterstützen die CDU als einzige wählbare Partei im rechten Spektrum darzustellen (welches die CDU spätestens 2015 vollständig verlassen hat), ist mir ebenfalls aufgefallen. Spannenderweise erledigen Leitmedien denselben Job. Beide Gruppen begreifen nichteinmal ansatzweise, wie sie die merkel’sche CDU dabei unterstützen, das zu erreichen, was Merkel’s einziges Handlungsmotiv bzw. Ziel zu scheint: Macht.

      Im Austausch dafür gibt es dann ab und zu ein paar rot-grüne, politische Knochen hingeworfen auf die sich die hungrige, linksgrüne Meute sabbernd stürzt und an der sie sich labt. Der letzte Knochen dieser Art war die Konfettiregen auslösende Homoehe.
      Das ihnen damit ihre Kernthemen genommen werden, bekommen sie in ihrem Eifer ebenfalls nicht mit.

      Dieses Wechselspielchen zwischen einer pragmatischen Machtstrategin und dümmlich ideologisch verrannten Linksgrünen läuft jetzt seit 12 Jahren. Zum Schaden dieses Landes.

      Nachdem das was de jure hier als Opposition bezeichnet wird, zu inkompetent ist, auch nur ansatzweise mitzubekommen, wie sie instrumentalisert wird und sich stattdessen weiterhin wundert, warum die Ära Merkel wahrscheinlich 16 Jahre andauert (und sämtliche Koalitionspartner der CDU zertrümmert werden), und Medien komplett ihre Arbeit verweigern, sich ebenfalls instrumentalisieren lassen und anstatt regierungskritisch zu berichten, die faktisch verantwortungslose Opposition angreifen (was ein Irrsinn), besteht die Aufgabe der AfD auch darin, diese politische Hegemonie wieder aufzubrechen oder wenigstens öffentlichkeitswirksam darauf hinzuweisen. Das Potenzial dazu hat die AfD. Sowohl das notwendige Fachpersonal als auch der nötige Mut sind vorhanden, um sich dem Dreck auszusetzen, der von allen Parteien, den meisten Medien und dümmlich-selbstgerechten Bürgern auf die AfD geschmissen wird, die zu dämlich sind mitzubekommen, dass sie selbst und ihr Wahlverhalten dafür verantwortlich sind, was sie selbst kritisieren und zu rückgratlos sowie dumm die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
      A pro pos, irgendwie fehlt noch ein passender Begriff für letztere Gruppe. Die erste und zweite Gruppe sind relativ zutreffend mit „etablierte Parteien“ und „Lückenpresse“ beschrieben. „Zeitgeistopfer“ vielleicht? „Mitläufer“?
      „Schafe“ finde ich auch relativ passend, die stehen auch nur rum, gehen als Herde ihren Instinkten nach ohne einmal den Verstand zu gebrauchen und lassen sich von bellenden (linksgrünen) Schäferhunden in die gewünschte Richtung treiben. Leider fehlt bei Schafen die definitorische Komponente der dümmlichen Selbstgerechtigkeit mit der die Nichtwahl der AfD vor sich selbst gerechtfertigt wird.

    • In Fragen der Wirtschaft. des Lobbyismus und der Bürgerrechte ist die CDU natürlich immer noch rechts, für das andere hat sie sich eine urbane Verpackung gesucht.

    • @Don Alphonso
      Zur Wirtschaft:
      Bullshit-Quoten für sonstwen.
      Planwirtschaftlich umgesetzte Energiewende samt Atomausstieg.
      Jetzt diese – wie nennen die das, keine Ahnung – diese beknackte Diesel-Motoren Debatte eben.
      Subventionen noch und nöcher.
      Keinerlei Steuersenkungen trotz Steuereinnahmen auf Rekordniveau (stattdessen importiert man kostenintensive Pflegefälle aus der Dritten Welt und bemuttert diese auf Kosten der Steuerzahler).
      Ja, ich denke Sie werden es mir nachsehen, dass ich Ihre Verortung der CDU im wirtschaftspolitisch rechten, also wirtschaftliberalen, Spektrum für vollkommen absurd halte.

      Zum Lobbyimus.
      Lobbyismus ist kein spezifisch einem Spektrum zuzuordnendes Phänomen.
      Es kann demnach kein Indikator für eine Verortung sein.

      Zu Bürgerrechten:
      Das wird an der fehlerhaften Assoziation von liberal mit links und autoritär mit rechts liegen. Das ist ihr persönliches Definitionsproblem.

      Zusätzlich:
      Dass die CDU eifrig den „Kampf gegen Rechts“, also nach ihrer Wahrnehmung, sich selbst, unterstützt und finanziert sollte Ihnen schwer zu denken geben.

      Vereinfacht könnte man auch zusammenfassend formulieren, dass eine Partei, die rot-rot-grüne Politik betreibt, faktisch nicht Bestandteil des rechten Spektrums sein kann.

      Fazit: Ihre Verortung der CDU ist falsch. Meine Verortung der CDU außerhab des rechten Spektrums ist richtig.

      Auf Sciencefiles.org wurden auch mal Daten dazu erhoben bei der ausgehend von der Selbstverortung der Masse als Mitte, die CDU ebenfalls im linken Spektrum verortet wurde. Lediglich CSU und AfD wurden leicht rechts verortet.

    • @Thorsten Haupts
      Was meinen Sie denn, warum Merkel keine klare Aussage zum Familiennachzug treffen will? Weil sie auf eine Koalition mit den Grünen spekuliert und denen dann einen sehr liberalen Familiennachzug als Geschenk servieren wird.
      Ich finde, Sie sind blauäugig, wenn Sie glauben, dass Merkel ihre Politik ändern wird, dafür steckt sie zu tief drin, sie wird ihren Nimbus als große Freundin der Flüchtlinge nicht aufgeben wollen. Die Frau muss weg, ihre Kanzlerschaft muss in einem politischen Desaster enden, schon aus Gründen der Abschreckung für andere Politiker. Anders wird die CDU auch nicht lernen (sofern das überhaupt möglich ist).

    • @tommy: Mein Gott, die Frau ist Chefin eines Kanzlerwahlvereins ...
      Wenn sie morgen beschliesst, Deutschland über Nacht aus der NATO und in eine Allianz mit Russland zu führen, wird der Verein ihr folgen.

      Nicht sie ist das Problem – wenn Sie die Migrationsfrage weiter umtreibt (mich nicht) – sondern ihre Partei plus alle anderen heute im Bundestag.

      Also völlig korrekt – wer tatsächlich eine vollständige Abschottungspolitik gegenüber Zuwanderern will, dem bleibt zur Zeit nur die AfD. Sehr realistisch ist „Merkel muss weg“ allerdings nicht. Und ich kenne auch nicht so viele Leute, die Deutschland komplett zumachen wollten, also wird mit dieser Position das Mehrheitensuchen wohl noch lange weitergehen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  60. Merkels Wunsch nach möglichst vielen Muslimen...
    …im Land trägt Früchte.
    ht tps://www.welt.de/vermischtes/article168516233/Junge-Joggerin-in-Riedering-vergewaltigt-Verdaechtiger-gefasst.html#Comments
    Die Rache der alten Frau an den jungen.

    • Religion ?
      Die Tat wurde wohl von einem Nigerianer begangen. In Nigeria sind die Religionszugehörigkeiten offenbar recht gleichgewichtig verteilt zwischen den großen monotheistischen Strömungen.
      In München hat es übrigens am WE eine weitere Vergewaltigung durch einen „Neubürger“ gegeben – aber dafür wohl keine Messerstechereien.

    • Gibt es dazu einen Link?

    • Missing Links
      Link zur jüngsten Vergewaltigung (Umstände noch unklar, aber zumindest verdächtig auch in Bezug auf Herkunft des Täters): zB http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Muenchnerin-wird-auf-dem-Weg-zur-Disco-vergewaltigt-id42632651.html
      Zur Herkunft des Vergewaltigers vom Simsee zB http://www.bild.de/regional/muenchen/vergewaltigung/joggerin-vergewaltigt-53165620.bild.html

    • Oh. Es ist hart.

    • Feierwerk
      In dem gleichen Feierwerk, wo die vergewaltigte Studentin hin wollte, sitzt übrigens auch die von der Stadt München (SPD + CSU!) finanzierte Beobachtungsstelle Rechtsextremismus, also sozusagen die kommunale Stasi, die Fotografen zu AfD-Wahlveranstaltungen schickt, um die Besucher abzufotografieren und компромат zu sammeln.

      Oh, the irony.

    • monomanisch - es ist nicht mehr lustig
      ich bin jetzt nicht der größte Kerzenaufsteller – trotzdem fühle ich mit den Opfern. Ich komme schnell in den Zwiespalt, dass der erste Gedanke „Ihr Arschlöcher!“ ist, adressiert an die Täter und die verantwortlichen Politiker und erst der zweite leider den Opfern gilt.
      Es ist sowas von zum Kotzen.

      Und wer sich die Geschichte des Jugoslawien-Zerfalls anschaut, der findet genügend Berichte, die zeigen, dass Vergewaltigung als Waffe verwendet werden kann, um den Gegner zu brechen, vom zerstörten Leben der Opfer mal ab.

    • @Die verlorene Mitte
      Wo bitte steht denn, dass es sich bei dem Täter um einen „Neubürger“ handelt? In den geposteten Links lese ich nur was von dunklem Teint – den finden Sie bei Menschen mit sehr unterschiedlichen Aufenthaltshistorien und Staatsangehörigkeiten.
      Wenn Spekulationen als Tatsache formuliert werden, geht mir das genauso auf den Wecker wie das Weglassen von Herkunftsdetails (so sie denn bekannt sind), das SZ & Co. gerne praktizieren.

    • @Hiasl
      liebe(r) Hiasl, vielen Dank für die Nachfrage bzw. den Hinweis. Ich hatte mich bei Nachreichung des links bereits korrigiert und von zweifelhafter Herkunft gesprochen, aber das konnten Sie nicht wissen und der erste fragwürdige Eintrag steht auch noch da. Ich fürchte, auch ich habe bereits den Tunnelblick und interpretiere etwaige Andeutungen in den Pressemitteilungen/Artikeln nur noch im Sinne der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in eine Richtung – das ärgert mich selbst, auch wenn es vermutlich zum Teil die Folge bewusster Verunklarung durch manche Presseorgane ist (die SZ etwa kennt keinen Nigerianer oder abgelehnten Asylbewerber vom Simsee, sondern nur einen „Mann“). Zur Ehrenrettung sei erwähnt, dass ich immerhin versucht hatte, durch meine Frage an Esche zur unterstellten Religionszugehörigkeit des Nigerianers vom Simsee mein Bemühen um ein „debiasing“ zu dokumentieren – hat leider nicht geklappt, dafür eine Bitte um Entschuldigung!

    • Wer schlau ist, liest Merkur oder AZ, die kündigen die Wahrheit für Prantlhausen.

    • Lieber Hiasl, liebe verlorene Mitte,
      gerade Ihre Korrespondenz verdeutlich doch das eigentliche Problem (und ohne hier einem von Ihnen gegenüber irgend einen Vorwurf erheben zu wollen): die tatsächliche Staatsangehörigkeit oder die Sozialisation im Einzelfall wird am Ende des Tages vollkommen egal sein. So entstehen neue Vorurteile, so entsteht neuer Rassismus, so entsteht eine Spaltung der Gesellschaft.

      Nicht ohne Grund sprechen sich die schon langjährig hier lebenden Mitglieder der nordafrikanischen Gemeinde hier in Düsseldorf durchweg für einen deutlich rigideren Kurs gegen straffällig werdende Neuankömmlinge aus, als er praktiziert wird – denn die wissen, dass durch deren Fehlverhalten sukzessive Vorurteile gegenüber allen Personen mit dem gleichen Erscheinungsbild (ergo: ihnen gegenüber) entstehen bzw. verstärkt werden.

      Vorurteile sind nämlich gegenüber dem Einzelnen unfair, aber statistisch gesehen oftmals nachvollziehbar und möglicherweise überlebensnotwendig. Natürlich ist es rassistisch und vorurteilsgetrieben, wenn in Amerika Polizisten statistisch betrachtet wesentlich schneller und öfter Schwarze erschiessen als Weisse. Aber lesen Sie sich mal die Statistiken durch, wie häufig dort Polizisten von welcher Ethnie erschossen werden und setzen Sie das zu den Bevölkerungsanteilen in Verhältnis. Dann wundert man sich auch nicht mehr, dass bei denen die Schusswaffe in manchen Fällen wesentlich lockerer sitzt als in anderen.

      Worauf ich hinaus will: Ja, rassistische Vorurteile sind ungerecht, aber ihr Entstehen wird man mit besonderer political correctness und „in dubio pro reo“ gerade nicht verhindern können. Letzteres funktioniert im Gerichtssaal, und muss dort funktionieren, aber die Gesellschaft funktioniert anders. Ob es ein Kulturbereicherer ist oder ein schon länger hier Lebender mit Migrationshintergrund, der da im Stadtwald geht, das kann die allein joggende Frau nicht sehen – sie wird nach Lektüre der Zeitungen mit all den Einzelfallmeldungen ihre Konsequenzen irgendwann dennoch in gleicher Weise ziehen.

      Den Kulturbereicherer stört das nicht, der ist ein solches ausweichendes Verhalten von weiblicher Seite da, wo er herkommt, ohnehin gewöhnt. Aber der hier Aufgewachsene fühlt sich natürlich diskriminiert – denn er wurde es ja auch.

      Gleichwohl kann zumindest ich der Frau hieraus keinen Vorwurf machen, sondern würde meiner Frau und meiner Tochter selbst dringend dazu raten, in derlei Situationen möglichst kein Risiko einzugehen und vorsichtiger zu sein als wenn da ein erkennbar Autochthoner läuft… Nicht jeder hat halt die moralische Stärke, verfälschende Täterbeschreibungen der eigenen Vergewaltung zu machen, um nur ja das Narrativ der bösen Rechten nicht zu stärken.

      Aber jetzt können Sie gerne entscheiden, ob mich das zu einem Rassisten macht oder nicht.

      Mit bestem Gruß
      SchallundRauch

    • Im Anschluss an meinen letzten Post....
      hier noch ein (deaktivierter) Link zur neuen Realität

      https://www.d erwesten.de/staedte/muelheim/massenschlaegerei-im-zug-nach-essen-original-jetzt-spricht-eine-augenzeugin-ueber-die-verstoerenden-vorfaelle-id211891807.html

      Viel Spaß bei der Verteidigung der öffentlichen Ordnung und der Wiederherstellung des Sicherheitsgefühls… das New York der frühen 80er lässt grüßen…

    • Liebe S&R
      Da haben Sie natürlich Recht – was Sie schildern ist Teil des größeren Problems, dass die vielen „Flüchtlinge“, die eigentlich gar keine sind, sondern nur Wirtschaftsmigranten bis hin zu schlicht Kriminellen, den wahren Schutzbedürftigen, mit denen sie immer gleichgesetzt werden, sowohl die Kapazitäten wie auch die Empathie wegnehmen. Den Empathieverlust bemerke ich auch an mir – in Anbetracht der vielen Pseudo-Flüchtlinge und ihrer zahlreichen (Un-)Taten stellt sich unwillkürlich über die Zeit ein steigendes Unbehagen gegenüber jedem arabisch/nordafrikanisch aussehenden Menschen ein. Da kann man gegen ankämpfen, aber es wird einem nicht leicht gemacht. Und natürlich ist es so, dass diejenigen, die früher wirklich vor den unerträglich rückständigen sozialen/politischen Verhältnissen in ihren Heimatländern nach D geflohen sind, über ihren neuen/alten Mitbürger, die sie nun hier wiedertreffen, alles andere als erfreut sind. Aber auf diese wohl nicht allzu große Gruppe derjenigen, die Europa tatsächlich wegen seiner politischen und kulturellen Ideale lieben, hört bei uns kaum jemand (abgesehen vielleicht von Herrn Kermani). Ich fand das anfangs erschütternd, mittlerweile widert es mich geradezu an.

    • Titel eingeben
      Zu Schall und Rauch von 11:11
      S&R, Ihre Worte möchte ich gerne unterstreichen.

      Ganz egal was wir für gut und richtig halten, ein stetig bewußtes Agieren ist nicht möglich. Nicht unwirtschaftlich sondern unmöglich.

      Auf dem Rad, im Auto oder im Umgang mit Menschen sind die meisten Abläufe automatisiert. Jeden Impuls rational bewerten und eine durchdachte Antwort oder Handlung erbringen?

      Das Eltern-ich (unkritisch übernommene Wertungen und Haltungen) sollte man gelegentlich überprüfen. Halo-Effekte und erkennbare Fehlentscheidungen bewußt analysieren.

      Im täglichen Leben muß man, muß frau zuviele Signale bemerken, aussortieren, verarbeiten um auf ´vorbereitete, vorgefertigte Urteile´und Handlungsmuster verzichten zu können.

      eine reductio in extremis leben uns die sehr auf Sicherheit orientierten Truppen der Kosovo-Albaner oder der kalabrischen Mafiosi vor. Solange sie nur den sehr Ähnlichen vertrauen und alle Andersartigen ausschließen, kann ihnen fast nichts passieren.

      Wann bin ich arglos im Umgang mit zwei baumlangen Negern? Hinter der Bezahlschranke eines exquisiten Hotels oder Restaurants oder in einem amerikanischen Offizierscasino. Auf einer Party schon nicht mehr. Wer wen einlädt oder mitbringt ist da nicht mehr sicher.

    • @ Andy Hunter
      „also sozusagen die kommunale Stasi, die Fotografen zu AfD-Wahlveranstaltungen schickt, um die Besucher abzufotografieren und компромат zu sammeln.“

      Naprawde? Echt jetzt?
      Erinnert mich an was. Die Erkenntnis, dass ich Semesterbeiträge zahle u.a. dafür, dass der Refrat (=AStA) irgendwelche Beauftragten beauftragt, und der eine davon stellte sich letztes Jahr dem StuPa vor mit der glänzenden Idee, auf die Entlassung vermeintlich AfD-wählender Uniangehöriger hinzuarbeiten.

  61. Höhenrausch
    Clinton hat sich zu sicher gefühlt.
    Und selbstverliebt auf ihre Claqueure gehört.
    Ihre Anhängerinnen wirkten unvernünftig + hysterisch.
    .
    Trump hatte auch seine Fans. Aber er hat sich cleverer
    verhalten, weil er sich in Pennsylvania, im Rust Belt
    die > Wahlmänner gesichert hat.

    Nun war es so, dass Obama, als er 2008 gegen H. Clinton
    antrat, genau auch in Pennsylvania aufgetreten war,
    raffiniert gegen sie wetterte und ihre Lobbyisten-
    verflechtungen knallhart an den Pranger stellte, siehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=H6f4tZFZ_-g

    Aber: Er wäre nie gewählt worden, hätte nicht
    damals die Finanzkrise alles durchgeschüttelt.
    Die Lehman-Brother-Pleite entsetzte die Welt.
    Deshalb wurde Obama aufs Schild gehievt und
    in dem Zusammenhang auch viel Frauen eingestellt,
    Die Boys hatten es vergeigt und Frauen wirken
    doch soo vertrauenserweckend.
    Und nun sind sie halt da. ;-)
    .
    Wer hat mit Hillary Mitleid oder Mitgefühl?
    Mitgefühl kann man höchstens mit ihr haben, weil sie
    eine Abhängige ist, die sich im Machtwahn verstrickt
    hat und nicht loslassen kann.

    So ein Suchtkrüppel steckt Demütigungen leichter weg,
    als NICHT MEHR wahrgenommen zu werden.
    „Höhenrausch“
    hieß Jürgen Leinemanns (rip) Buch zum Thema.

    p.s. Merkel macht es geschickter:
    Sie mimt die Bussi-Mutti, verteilt Kartoffelsupp‘-Rezepte
    nebst Kuchenbackerey für Vati.
    Sollte es doch noch knapp werden, kommt sie mit‘m Radl.
    > Auf dem Tandem mit Cem Özu … achnee … Özdemir.

  62. Titel eingeben
    Entwicklungen voraussagen ist das eine, selber Entwicklungen steuern das andere. Kassandra wäre wahrscheinlich keine gute trojanische Königin gewesen, genau wie Clinton die Spaltung des Landes schlimmer zementiert hätte, als es Trump macht.

  63. Titel eingeben
    „Er hätte es gar nicht auf das Präsidentenamt abgesehen, sondern nur nur beabsichtigt, die Demokratische Partei zu erschüttern, Das ist eine, vorsichtig gesagt, sehr eigenwillige Interpretation …“

    Eigenwillig muss nicht falsch sein. Vor dem Hintergrund der argen objektiven, außenpolitischen Probleme, die die USA haben, musste derjenige, der das Präsidentenamt übernimmt, auch entweder ein Held oder aber ein „Half-wit“ sein. Schätze, Sanders und Clinton sind nichts von beidem; das bedeutet aber nicht, dass denen nichts daran läge, wie eine bestimmte politische Richtung der amerikanischen Politik von den Historikern einmal beurteilt werden wird. Dann heißt es vielleicht: Ja, der Kern war ja gut (Sanders), aber die Auswüchse (GothamGirlBlue) … ja, die Auswüchse … und dann kann man einfach von vorne starten; die Hierarchien dahinter bleiben auf diese Weise unangetastet, die treten nur scheinbar zurück.

    • Nachtrag
      Eigentlich gibt es für dieses Verhalten – also die Auswüchse bewusst diffamieren und die Machtstrukturen dahinter schützen – auch ein historisches Vorbild: Teile des deutschen Adels haben den Aufstieg Hitlers aktiv unterstützt. Soweit ich erkennen kann, war das aber am Ende des Tages auch für das Adelskonzept als solches von Nachteil; zumindest spielt das heute – offiziell – keine große Rolle mehr. Was sich hinter den Kulissen tut, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis.

  64. Bubbles
    DA: „Ich kenne fast niemanden, der Merkel gut findet. Die, die es tun, sind fast alle in Berlin.“

    Wie interessant. Komisch nur, dass die Wahlergebnisse der letzten Wahlen eine etwas andere Sprache sprechen. Aber vielleicht wird ja dieses Mal das CDU-Ergebnis in B das beste im Bundesgebiet sein.

    Diesen Artikel des Dons finde ich eigentlich ganz gut. Wie immer ermüdet der kritische Blick zuverlässig, sobald er von den Demokraten auf den Frittenclown schweift. Aber sei’s drum: Der Don will in diese Richtung offenbar nicht kritisieren, Identitätspolitik ist natürlich Mist und wird noch einige Wahlniederlagen in einigen Ländern verursachen.

    Was er immer mit B hat, das kann man wohl nur mit Schrulligkeit oder Wahnsinnspech mit den Bekanntschaften erklären.

    Die Kommentarspalte wieder ohne Worte. Jetzt also Angst vor einer Invasion aus Myanmar. Wem’s Freude macht….Irgendwo muss ja aber die Wählerschaft von solchen Spizenkräften wie dem Mann mit dem einen Jacket und der E-Mail-Ausrutscherin herkommen.

    Lieber Don: Ist das, was bei Ihnen hier abgeht, etwa keine Identitätspolitik? Seien Sie doch mal richtig unabhängig und treten Sie einmal den schwarzbraunen Haselnüssen vor’s Schienbein. Danach dann gerne wieder 1001 Artikel Anti-#Aufschrei und Kahane. Bloß: Verstanden hat’s eh jeder, der will. Und in den Bubbles bewegt sich gar nix – ob unter Feministinnen oder bei den Alten Naiven.

    • OK, ich lebe in Bayern, da kann man Merkels Partei gar nicht wählen.

    • ... in Bayern ... kann man Merkels Partei gar nicht wählen ...
      Reschpekt!

      Gscheide Leit!!

    • Wenn ich Köng von Deutschland wär
      Die Zahlungen an Berlin via Länderfinanzausgleich von den Geberländern werden sofort eingestellt. Berlin muß erwachsen werden, es gibt fürs erste kein Taschengeld mehr.

      Die Party ist aus, die gehen nach Haus, rabimmel rabammel rabum!
      Oderso…

    • Wenn ich König von Deutschland wär (II)
      Das Geld vom eingesparten Party-Taschengeld an Berlin zu je einem Viertele an SOS Kinderdorf, heimatnahe (nicht hier!) Flüchtlingshilfe (mutwillig gekürzte UNHCR Gelder wieder aufstocken), Brot für die Welt und „Kampf gegen Links“ spenden! Aber subito.

    • Titel eingeben
      „Jetzt also Angst vor einer Invasion aus Myanmar.“

      Das brauchen Sie gar nicht lächerlich zu machen, Volker Beck hat die Aufnahme von Rohingya-Flüchtlingen im Rahmen von resettlement gefordert.
      Es mag natürlich eher unwahrscheinlich sein, dass das so kommt, ist aber wieder mal ein bezeichnender Einblick in die Geistesverfassung des grünen Milieus.
      Aber was schreib ich, Leute wie sie wollen ja sowieso nicht wirklich kommunizieren.

    • Ich finde es ganz erstaunlich,
      daß dieser Mann immer noch nicht begriffen hat, daß er der erste sein wird, den die siegreiche multiethnische Armee des Islamischen Staat vom Dach defenestriert.

    • @Weißlinks, wie jetzt?
      Welche siegreiche Armee? Die Führung des IS hat nichts mit Saladin Yusuf bin Ayub al-Malik an-Nasir gemein. Wären sie wie Saladin gewesen, hätten sie tatsächlich die Chance auf eine Art Sieg gehabt. Statt dessen waren sie eine Kopie von Hitler, nur mit religiöser anstelle rassistischer Vernichtungsideologie. So etwas gewinnt nicht.

    • Osmins Sprache und die Sprache der Wahlergebnisse
      Der Osmin aus dem „Serail“ ist der Oberaufseher. Mir scheint, Sie wären das auch gern. Oder wie ist diese gelangweilt-herablassende Schreibe zu verstehen?
      Und Ihr „Konter“ gegen Dons „Ich kenne fast niemanden, der Merkel gut findet. Die, die es tun, sind fast alle in Berlin.“ ist – naja, unlogisch: „Wie interessant. Komisch nur, dass die Wahlergebnisse der letzten Wahlen eine etwas andere Sprache sprechen.“
      Und warum treten Sie nicht selbst den schwarzbraunen Haselnüssen vor’s Schienbein? Keine Lust? keine Zeit? Oder keine Ideen?

    • @Antesde
      Ich dachte eher an eine Neugründung in Deutschland aus der ersten Generation der Flüchtlingskinder.

      Das hätte ich sicher deutlicher ausdrücken können.

  65. In der Berichterstattung über Irma nehme ich drüben eine Genesung von Hysterie wahr
    Man muss die Berichterstattung über Örrma, von deutschen Reportern gern Irma genannt, in der Welt mit der in der NYT vergleichen:

    Während die „Welt“ mit dem schlimmsten Bild (überflutete Straße in Miami) Stimmung macht (ja, zur Not Jamaica, oder?), herrscht in der NYT eine überraschend nöchterne und angenehme Atmosphäre, und es macht sich eine gewisse Erleichterung breit. Keine Brücke zwischen den Keys eingestürzt, keine hohe Anzahl an Toten und Verletzten, drei Tote nur durch Verkehrsunfälle. Dieses unsachliche Panikschüren hierzulande mit schlimmsten Bildern geht vielen auf den Senkel. Vergleichen Sie, die NYT ist für die emergency-Berichterstattung offen für jeden, Lob:

    https://www.welt.de/vermischtes/article168539317/Irma-sorgt-fuer-katastrophale-Zustaende-in-Florida.html

    https://www.nytimes.com/2017/09/11/us/hurricane-irma-florida.html?ribbon-ad-idx=2&rref=us&module=ArrowsNav&contentCollection=U.S.&action=click&region=FixedLeft&pgtype=article

    Summary: Die ganz große Katastrophe ist ausgeblieben.
    Irma hat übrigens, wie übern Teich jemand bemerkte, auch diese Stärke, weil sie ihren Ursprung im Atlantik hatte, nicht wie die meisten Stürme im Golf von Mexico. Und, falls ein Zusammenhang bestehen sollte zwischen der Länge eines El Ninyo und der Stärke der darauffolgenden hurricanes, werden wir darüber noch etwas hören. Die Grünen werden dann geflissentlich weghören, denn das wären Fakten.

  66. D i e moderne Frau gibt es noch nicht.....
    Sie kann nur dem männlichen Ehrenkodex folgen. Führt zu Unabhängigkeit finanziell und überhaupt.
    Würde ich selbst nie dran rütteln.
    Vielleicht eine Erfindung der englischen (männlichen) Oberschicht Englands des 18. Jahrhunderts? Gibt es jede jede Menge Literatur.

    Feminismus ist sicher mehr als irgendein Spagat zwischen Anspruch und ……

  67. Die Wahlkabine ist ein Darkroom
    …jeder wählt, was er/sie/es für richtig hält, fertig. Wer wie ich ein Zeichen gegen Familiennachzug und Gesinnungssschnüffelei setzen will, kann das tun.

  68. Hillary Clinton lebte schon immer in einer selbstgebauten Fantasiewelt
    Als sie 2008 gegen Obama in den Vorwahlen antrat, glaubte sie allen Ernstes, sie wäre die Kandidatin der Frauen. Doch die Frauen wählten Obama. Was Hillary damals erhielt, waren lediglich die Stimmen der Rassisten, weil sie ja die einzige weiße Person auf der Liste war.

  69. Robert E. Lee
    Die Schleifung des Gedenkens an Südstaaten-Generäle ist auch so ein Teil der nachträglichen Umdeutung der Geschichte mit PC-Denkverboten. Robert E. Lee war kein Freund der Sklaverei und von untadeligem Charakter. Zu Beginn des Kriegs wurde ihm daher auch das Kommando über die Armee der Nordstaaten angetragen, was er aus Heimatliebe ablehnte. Bei Kriegsende verhinderte er einen Guerlliakrieg im unterlegenen Süden. Er wurde daher von seinen militärischen Gegnern behandelt als das was er war, als Gentleman. Und heute kommen irgendwelche Halbalphabeten, die an Hochschulen Shakespeare nur mit Warnhinweis ertragen können, daher und machen und einen auf Bilderstürmer.

    • Titel eingeben
      „Robert E. Lee war kein Freund der Sklaverei und von untadeligem Charakter.“

      Das ist umstritten, es gibt wohl auch z.B. Vorwürfe, dass seine Armee während der Invasion von Pennsylvania 1863 sogar freie Schwarze gefangennahm und in den Süden schickte, um sie zu versklaven.
      Man muss auch sehen, dass viele der kritisierten Statuen erst Anfang des 20. Jahrhunderts zur Hochzeit der Rassendiskriminierung mit ihren zahlreichen Lynchmorden errichtet wurden. Aus Sicht schwarzer Amerikaner können die durchaus mit Grund als Zeichen der weißen Vorherrschaft angesehen werden.
      Aber insgesamt ist diese Bilderstürmerei unheimlich. Hat was von Kulturrevolution und vergiftet das politische Klima beständig.


    • viele der kritisierten Statuen erst Anfang des 20. Jahrhunderts
      Hm, naja, der Sezessionskrieg war ja auch erst nach Mitte des 19. Jhdts, unmittelbar danach war nicht die Zeit für Statuen…

  70. Pars pro toto
    Ich finde es immer wieder interessant hier diesen Fokus auf Einzelfälle vorzufinden: Der gute Don greift sich zum Beispiel die verschwindend geringe Anzahl von Falschanschludigungen sexueller Gewalt als pars pro toto heraus, verschweigt hierbei wiederholt die empirisch nachweisbare Problematik der tatsächlichen sexuellen Gewalt, national, international und global.

    So selten ich hier mal vorbeilese, hoffe ich mit schöner Regelmässigkeit, daß sich der durchaus kompetente Don mal die Henker vorknöpft und sich nicht immer wieder in eher dumpfen Anti-PC, Anti-Rassismus, Anti-Gender irgendwas Diskussionen verliert. Das da viel Nonsense passiert ist doch offensichtlich – shooting fish in a barrel, sag‘ ich da nur.

    Ich habe die Vermutung, daß Eingeständisse wie, ich paraphrasiere, es gebe ja durchaus tatsächliche (systemische?) Rassismusprobleme in den USA, dann zu Erkenntnis führen könnte, daß in Teilen vielleicht irregeleiteten Kritiker dennoch im Kern richtig liegen.

    Bonne chance & bis zum nächsten Frühjahr!

    • Sie haben natürlich vollkommen Recht,
      diese verschwindend geringe Zahl an Falschbeschuldigungen sollte man keinesfalls als Gegenargument gegen das „Believe the victim“ nehmen, ebenso wie die verschwindend geringe Zahl an falschen Todesurteilen natürlich auch kein echtes Argument gegen die Einführung und Umsetzung der Todesstrafe ist. Das sind halt systembedingte Reibungsverluste, die es zu akzeptieren gilt, auf dem Weg zum Neuen, zum Guten.

      Elementare rechtsstaatliche Grundsätze werden generell überbewertet, denn – sind wir mal ehrlich – das mit der spanischen Inquisition hat im Spätmittelalter doch auch wunderbar funktioniert. Die Verhältnisse waren stabil, geordnet und gegenüber der chaotischen Zeit davor sicherlich eine Verbesserung, und die eine oder andere Hexenverbrennung war moralstabilisierend und hat im Zweifel schon nicht die Falschen getroffen. In China funktioniert das System im Prinzip noch heute hervorragend.

      Ob sich allerdings ein Großteil einer bislang noch freiheitlich orientierten Gesellschaft damit abfindet, dass altes Unrecht durch neues Unrecht ausgeglichen wird ? Hm, man weiß es nicht. Zumindest bezogen auf Amerika habe ich den Verdacht, dass da die insoweit eher konservative Bevölkerungsmehrheit kein großes Interesse am Jakobinertum des Black-Lives-Matter, der AntiFa und der SJW hat, und je mehr die sich an Trump abarbeiten, desto mehr könnte das aus meiner Sicht Trump stabilisieren. Aber was weiß ich schon, hier in meinem cis-heteronormativen, alten weißen Umfeld im hellsten Deutschland, das es je gab.

      Belastbares werden wir wohl erst nach den midterms im nächsten Jahr wissen. Aber Sie schauen ja vorher nochmal rein…

      Also, bis zum nächsten Frühjahr!
      SchallundRauch

    • Und natürlich wird die Verlagerung der staatlichen Zensur in Deutschland auf private Träger nur Bestes bewirken! Was sind schon ein paar tausend gelöschte Accounts gegen die Freiheit des staatlich genehmen Wortes, verkörpert durch jemanden, der mit einer Schauspielerin durchgebrannt ist.

  71. Es gibt kein Entrinnen!
    Hilfe, ich brauche einen ’safe space‘!!!

    Während ich den Blog hier lese, blendet die FAZ in der Reklamespalte rechts Werbung eines bayerischen Premiumherstellers ein (oh, the irony!). Titel: „Innovation Booster Diversity“ – offenbar Ankündigung für ein Symposium am 21. September.

    http://www.bmw-welt.com/de/events/innovation_booster_diversity.html

    Hab mal draufgeklickt. Zitat: „Aber wie lässt sich der Wert von ‚Diversity‘ und ‚Gender‘ vom Management realisieren und in der Unternehmenskultur verankern? TV-Journalistin Dunja Hayali führt investigativ zu Denkanstößen und Weichenstellungen.“

    BMW war mir noch nie sympathisch. Ob dieser Veranstaltungstipp bei den Lesern dieses Blogs wohl ihr Zielpublikum findet?

    • Innovation Booster Diversity:
      – Hyundai,
      – Tata,
      – Geely,
      – Great Wall,
      – BYD,
      – Dongfeng???

      andere fallen mir momentan nicht ein…

    • Wenn ich mir so ansehe, wer diese weiß-blauen Karren fährt,
      kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Veranstaltung tatsächlich ein Umsatzbooster wird.

    • Reklame?
      „uBlock Origin“ hilft immens.

  72. Don't piss down my back and tell me it's raining.
    Wenn man denkt, nach der Grünen/CDU Koalitions-Werbesendung bei Anne Will könnte es nicht mehr offensichtlicher und peinlicher und schlimmer werden….

    Vorhin Wahlsendung für Merkel auf ARD angeschaltet: erste Frage von einem blonden Jüngling an Frau Merkel:
    „Ich würde Frau Merkel und die CDU gerne wieder wählen, aber diese CSU fordert eine Obergrenze für Flüchtlinge und das kann ich nicht unterstützen…was soll ich machen Frau Merkel…bitte helfen Sie mir“

    Aus welcher Schauspielschule wurde der gecastet?

    Egal, ich habe die Antwort nicht mehr gesehen, der Fernseher war da schon wieder ausgeschaltet.

    Ich glaube langsam aber sicher, Putin-TV ist demokratischer als diese deutschen Staatssender….

    • Ich habe ne halbe Stunde länger ausgehalten
      und dann auf Barnaby umgeschaltet, das läuft nebenbei, es quasselt jemand im Hintergrund, ich muss nicht denken und vor allem, mich nicht ärgern. Die meisten Fragesteller wollen Merkel wählen und aus lauter Dankbarkeit nahm sie wieder alles Mögliche mit… sie kümmert sich halt.

      Ich werde wohl zwei Tüten Chips für den Wahltag brauchen, eine dürfte ebbes knapp werden. Über das passende Getränk hirne ich noch, zur Auswahl stehen Rotwein, ein beim Kochen übriggebliebenes Bier, ein Rest Wodka und ne volle Flasche Martini im Kühlschrank. Je eine Flasche Bratapfellikör und Carlos komplettieren das Angebot, mal schaun, was dran glauben muss. Ich werde mit Martini anfangen, zwischendurch immer mal einen zur Magenberuhigung trinken und mich durch meine Vorräte arbeiten. Wäre doch gelacht, wenn sich das Wahlergebnis nicht wenigstens für einen Abend erträglich und schönsaufen ließe.

    • demokratischer?
      Putin TV ist wahrscheinlich nicht demokratischer, denn das wäre ja eine Steigerung von demokratisch. Vermutlich ist Putin TV einfach professionell und deshalb dem Niveau der Agitation im Stile einer Wandzeitung entwachsen. Im Grundsatz finde ich es ja richtig, dass ÖR Meinungsbildung betreibt, aber doch bitte in einer Weise die überzeugt. Ansonsten schaltet man besser erst gar nicht ein. @Goodnight nutzen Sie lieber diese Zeit, um hier zu kommentieren.

    • Ich habe gar nicht erst eingeschaltet,
      weil man ja weiß, was kommt.
      @ Liebe Frau Simon, zum Gutsaufen könnte ich Ihnen Philomenas Weiberschreck – Wachstum Malerwinkel noch ans Herz oder die Zunge legen.Sante!

    • Na, na, na
      Liebe Frau Simon,

      Alkohol ist da keine Lösung. Das bringt einem nur dem Weinkrampf nahe.

      Ausnahmsweise würde ich Ihnen nur für diesen Tag Trimipramin nahelegen. Es ist ein Dibenzazepin, aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva. Seine Wirkung ist vor allem stark dämpfend und angstlösend.

      Bald ist es geschafft – nur noch 2 Wochen.

      Mit besten Grüßen
      Dr. Seltsam

    • Glücklich ist....@goodnight und @Renate Simon
      Putin hab ich auf den Wahllisten schon bei der letzten BTW vermisst.
      Daher ein ganz großes Kreuz quer über die Wahlzettel.

      Man nehme Champagner (wahlweise Krimsekt), lege sich Strauß auf den Plattenteller, vielleicht ist noch etwas Kaviar da….

      Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.

      Am nächsten Morgen in den Garten…frische Luft schnappen und sehen, wie im Herbst die gefallenen Blätter sich in Kompost verwandeln….

    • Nun gönnt mir doch mein Besäufnis
      das letzte anständige hatte ich 1971 bei einer Betriebsfeier, ich mit einer Kondition an dem Abend gesegnet, dass ich trotz heftigsten Durcheinandertrinkens in allerbester Laune und stocknüchtern morgens um halber sieben das Lokal verließ. Den Kollegen ging es nicht so gut.

      Aber nun, wahrscheinlich läuft es auf die üblichen zwei Gläser Rotwein raus, die Chips werden wahrscheinlich auch nicht gegessen, ich steh nicht so sehr auf solch Zeugs und werde den Rat von Dr. Seltsam in Form von Diazepam annehmen. Anderes ist nicht im Haus und das tut ja auch seine Dienste.

      .
      Eben bei meinem morgendlichen Presserundgang bei David Berger schon einen Lacher gehabt, Correctiv ereifert sich über die Merkel-Mail-Satire. Die sind so blöd und nehmen das für bare Münze. 1973, DDR und eMails… nee aber gut, wenn man sich den kleinen mausgesichtigen Heiko ansieht ahnt man, dass im Gefolge nicht viel Hirngrößeres sein kann.

    • Musiktip: @ Sufferah und Frau Simon
      George Winston: Autumn
      Solopiano

      Unaufgeregte Musik und passend zum Herbst und fallendendem Blätterwerk und Rotwein und tiefstehender Sonne …

    • Obergrenze??
      Die gibt’s dann auch nicht bei den Kosten für diesen Irrsinn! So ist das dann halt.

      Aber nicht nur Merkel will keine Obergrenze, da wären auch noch die Geschäftsführer und stellvertr. Geschäftsführer (Führer*, * gilt dann für alle Aufzählpunkte) von Pro-Asyl, Caritas, AWO usw. die ganzen Profiteure der Migrationsmisswirtschaft eben. Übersetzer, Hilfs-Übersetzer und Übersetzer-Assistenten und Zuarbeiter. Deutsch-Leerer. Migrationsbeauftragte und Zuarbeiter und Assistenzzuarbeiter und deren Hiwis. Schreiner, Schlosser, Containerhersteller- und Verkäufer. Glaser. Irgendwas mit Medien sowieso, insbesondere das Gesindel vom ÖR (sehr zahlreich! Betonung auf zahl & reich). Gelangweilte pensionierte Oberstudienräte und deren Brut usw. usf. etc. pp., es wird langweilig, nicht nur für Studienräte.

      Was die alle wählen werden entzieht sich meiner Kenntnis, AfD wird es aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht sein.

      Es geht so weiter bis es hier nichts mehr zu holen gibt. Dann versiegt der Strom ins Germoney Country. Over and out.

    • Getragene Musik am Wahlabend?
      Soll ich den Wahlabend heulend verbringen? Wenn Musik zu dem Desaster, dann Techno und das sehr laut, auf dass auch die Nachbarn etwas davon haben.

      Das scheußliche Wetter, die Wahl, Herbst – eine für mich grauenhafte Jahreszeit (komme mir keiner mit buntem Laub), womöglich auch noch richtig Winter? Nein und nochmal nein, da mach ich nicht mehr mit.

      Habe eben beschlossen, mir ganz gepflegt den Carlos hinter die Binde zu gießen, wäre ja schad drum wenn der sonst umkäme, denn Cash & Raus wird den kaum zu würdigen wissen.

  73. Neue Augstein-Kolumne
    Der neueste Erguss vom Herrn Augstein zeigt mal wieder in beeindruckender Weise, dass er einfach nicht versteht, wo die grundlegenden Probleme liegen. Alles ist für ihn zurückzuführen auf zu wenig Bildung, zu wenig Geld für die unteren Schichten, zu viel Kapitalismus – der übliche Kram halt.

    Dass es tatsächlich Leute geben könnte, die gebildet sind, genügend Geld haben, gerne den Banken stärker auf die Finger schauen würden, HartzIV nicht mögen und die TROTZDEM nicht im selben LGBQT-Tansklo-Refugee-Welcome-Deutschland, das Herr Augstein sich erträumt, leben möchten, das kommt nicht vor.

    Einfach Menschen, die im besten Sinne wertkonservativ sind, weil sie gerne zivilisatorische Errungschaften der letzten Jahrzehnte ungerne preisgeben. Wie den Sozialstaat, öffentliche Sicherheit und freie Rede ohne Sprachpolizei.

    • So sieht es aus
      Die besten Gespräche darüber dass Kapitalismus ohne Kontrolle nicht funktioniert kann man mit Kapitalisten führen. Darüber, dass man Frauen respektieren sollte muss man auch nicht mit Leuten reden die ihnen Rollstuhlrampen zu Spitzenjobs versprechen. Und schon gar nicht mit Spinnern, die uns den Islam als Modernisierungs-add-on verkaufen wollen.
      Politik ist zur Spielweise für Flaschen geworden. Wer will sich schon dieser debilen Shitstormkultur aussetzen, wenn er Alternativen hat.
      War bei den Politgruppen früher im kleinen Maßstab der gleiche Mechanismus: Die einen engagieren sich und bewegen was, dann springen die Schwätzer auf den Zug auf und übernehmen.

    • Wenn man sich die "Spiegel"-Verkäufe anschaut, betreibt Augstein Selbstabschaffung.
      Merkwürdig. Auch ein bisschen traurig, wie ich finde.

      Unterdessen klettert Augsteins ziemlich maginaler „Freitag“ von winzig auf winzig+. Vielleicht nimmt er diesen „Erfolg“ als Bestätigung. Zuzutrauen wäre ihm das.

      Fazit: Der deutsche Journalismus schafft sich ab.

    • und ich stimme
      gerne zu.
      Und der enervierende und permanent geforderte Ruf nach mehr Bildung.
      Die wissen genau, dass sie das genau nicht wollen. Das wäre nämlich sehr übel. Wenn die Menchen(bewusst ohne s geschrieben) auch noch denken würden, selber halt.
      Es sind nicht nur die Menchen im Lande, es sind die Bürger. Und die haben meistens eine Arbeit halt und keinen Job!
      Schleichend fing alles an: ersetze Bürger mit Menschen und Arbeit mit Job.
      Altmodisch, nicht war. Oder konservativ oder noch lieber nazi?
      Auf WELT ONLINE ist ein Foto von Herrn Gabriel heute.
      Verschlankt und besorgt staatstragender Blick. Alles ok, muss wohl so sein.
      Macht ja was her.
      Das ganze Gesicht tief gebräunt. Ist auch ok.
      Aber die kleinen Patschehändchen sind schneeweiss!
      Seine Werbeagentur hat wohl zu viele ichmachmalwasmit Medien halt Leute im Praktikum. Da sollte er am Preis abziehen, aber dazu muss man was von Arbeit wissen halt.

      Beste Grüsse zu Ihnen

    • So isses...
      ich möchte hinzufügen: Menschen, die gerne ein Wörtchen mitreden möchten, was mit ihrem per Spitzensteuersatz abgezogenen Geld passiert.
      @Dieter Kief: die „Landlust“ hat mehr Auflage als der „Spiegel“, ja, das ist eigentlich schade….


    • Nein, die „Landlust“ ist super. Habe neulich beim Arzt drin geblättert und eine Anleitung zum Häkeln von Mohrrüben gefunden. Jetzt weiß ich endlich, was ich mit all der Zeit anfangen soll.

  74. Herkunft?
    Ich verstehe diese verrückten Linken nicht mehr. Die junge Dame fantasiert etwas in die Clintons, die sie nie waren. Beide weiß, christlich, heterosexuell und aus der oberen Mittelschicht. Die Eltern konnten sie auf sündhaft teure Elite-Universitäten schicken. Die Clintons haben vor, während und vor allem nach Bill Clintons Präsidentschaft mehr als 100 Mio Dollar verdient. Und sie ist die Heldin im wackeren Kampf gegen das priviligierte „White America“? Was glauben sie, was die Clintons so privat machen? In einem Vorort-Slum mit schwarzen Unterschichtskids ums Tonnenfeuer stehen? Oder doch eher Hummer und Kaviar mit den oberen 1000? Selbst ihre Politik aus ihren Amtszeiten kann den linksextremen Heiligenschein nicht rechtfertigen. Das ist noch verrückter als bei Obama, der bekanntlich aus schwer reichem Elternhaus stammt. Viele weiße Amerikaner können ihre Kinder wohl nicht nach Harvard, Yale oder Stanford schicken? Und genau aus diesem Milieu von ach so Unterprivilegierten stammen die neuen Jakobiner. Und später erzählen sie in auf ihren Yachten vor Martha’s Vineyard wie sie es dem Establishment zu ihren Unizeiten so richtig gezeigt haben.

    • ... es ist ...
      … wie bei 100%-Schulz einfach ein Karriereweg. Man verdient gut damit, wird Multimillionär und gibt sich als „Kumpel“ der einfachen und unpriviligierten Leute, die das ermöglichen. Das Dauerdilemma der Berufsgewerkschaftler in DAX-Unternehmen, die 300.000 + X abstauben…

    • Das scheint öfter so zu sein
      Ich saß letztens neben einer antideutschen Band in einer Kneipe, hörte ab und zu mal rüber, und folgendes Gespräch ist wortgetreu widergegeben:

      „Ja, aber dir gehört ja auch halb Fischbach.“

      – „Nein, meiner Schwester und mir gehört nur unser Haus, der Rest gehört noch meinen Eltern.“

      Akne Kid Joe mit der Single „Für ein morgen ohne Deutschland“: als Immobilienmillionärserbe gegen G20, Globalisierung und Ausbeutung.

  75. Eine Gesellschaft ist immer so gut, wie es ihren Mitgliedern am unteren Ende geht.
    Ich finde das eine pragmatische Formel, um bei der stammtisch-geschwängerten politischen Diskussion Orientierung zu bewahren. Aus meiner persönlichen, linksterroristischen Sicht ist damit NICHT ein Tageseinkommen von knapp über 1 USD gemeint. Die christlichen (Jesus nahm den Armen, um die Wucherer zu retten) und sozialen Parteien haben sehr viel Lärm geschlagen (Homoehe, Gleichstellung von Frau und Mann, Mindestlohn) über Themen, die eigentlich selbstverständlich sind, um davon abzulenken, dass in ihren Amtszeiten die Masseneinkommen zurückgingen und die „der Reichen“ geradezu explodierten. Stephan Schulmeister hat kürzlich im derStandard (Die Politik hat sich entmündigen lassen) die ökonomischen Zusammenhänge erklärt (die FAZ hat da eine andere fachliche Sicht). Eine Korrektur ist unvermeidlich. Da die Volksparteien nun partou nicht von ihrer Linie abrücken wollen, die Reichen zu Lasten der Armen zu mästen, müssen wir den Weg über ihren Zerfall gehen und noch ein paar Diktatoren und vielleicht Kriege in Kauf nehmen. Für die Mitglieder und Funktionäre der Volksparteien wäre es persönlich viel zielführender, eine Korrektur einzuleiten – mit Sanders wären die Demokraten noch immer an der Macht – als bockig darauf zu bestehen, dass die SPD sozial handelt, wenn sie Reiche rettet und Vorratsdatenspeicherung einführt. Aber es ist nun einmal alles alternativlos und daher konnte Clinton ihre Wahl nicht erzwingen und jetzt bleibt ihr nur, die Armen zu beschimpfen. Merkel macht das geschickter: sie stempelt Griechen, Franzosen und Italiener zu Sündenböcken – die wählen sie sowieso nicht!

    • Diese bösen Reichen...
      Einstein sagte einst, sinngemäß, dass es nichts Verückteres gibt als das gleiche Experiment mehrmals zu wiederholen und unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten. In Venezuela sieht man wie eine weitere Wiederholung des sozialistischen Experiments, dem Sie Ihren Aussagen nach zu urteilen auch anzuhängen scheinen, scheitert und zu mehr Leid, Hunger und Armut führt als jede kapitalistische Gesellschaft das je könnte.
      Bernie Sanders hat übrigens vor Jahren noch den Sozialismus in Venezuela als Paradebeispiel verwendet und gesagt, dass die dortigen Schlangen wenn es mal was zu kaufen gibt etwas Gutes sind.
      Seit 1990 haben mehr als 1.1 Millarden Menschen es aus der Armut herausgeschafft. Was war den 1990?

      Die Geschichte zeigt also, dass Kapitalismus der am besten funktionierende Mechanismus ist um Armut zu bekämpfen (zumindest unter den uns bekannten). Dass der Rückgang von Armut nunmal auch dazu führt, dass es den Reichen noch besser geht ist nur natürlich. Statt neidisch zu sein sollte man sich freuen, dass diese dadurch mehr Arbeitsplätze schaffen können und eine Kultur schaffen in der die Reichen gerne und großzügig spenden.
      Damit erreicht man sehr viel mehr für die Mitglieder am unteren Ende als durch einen Staat der den Reichen das Geld klaut um es den Armen zu geben.

    • persönlich, linksterroristisch
      Dem Manne kann geholfen werden!

      Am besten eine kräftige Dosis der eigenen Medizin:
      Von der Maduro Diät zu den Grasfressern unter Kims bis zu den Plastiksackerln Pol Pots, den Gulags von Mao und Stalin, etc.

      Das ist wahre marxistische Mitmenschlichkeit für alle Klassen, auch die unteren…

    • Herr Senkro, ihre Aufklärungsarbeit ist für die Katz...
      … ihr Vorschreiber dürfte einen gepamperten Job im öffentlichen Dienst haben.
      Übrigens, ich habe es längst aufgegeben, gegen Dummheit, wirtschaftliches Unwissen anzuschreiben, die Leute erreichen Sie ohnehin nicht.
      Grüße FJ45

    • Noch ein Worrt zu Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge..
      … und Geld.
      In der FAS erschien am Sonntag eine Bericht über Phillip Lahm und seine
      Zukunft nach den Bayern.
      Sein letzter Trainer hat über ihn gesagt, dass er noch nie einen Spieler gehabt habe, der so intelligent war.
      Während andere Bayern Profis auf der Anreise/Freizeit sich nur mit den üblichen Sachen, Spiele auf dem Smartphone usw. beschäftigt haben.
      hat Herr Lahm sich mit wirtschaftlichen Themen beschäftigt.
      Investiert jetzt in Firmen, Start ups usw.
      Aussage von Phillip Lahm
      ( können sich einige hier hinter die Ohren schreiben)
      Jeder vierte Fußballprofi ist nach seiner Karriere pleite.
      Halt kein Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge,nur Geld für Konsum raushauen , that`s it.
      In den neunziger Jahren war mal fast die gesamte Mannschaft der Frankfurter Eintracht pleite.
      Die Jungs hatten alle in sogenannte Bauherrenmodelle investiert und Schwups war die ganze Knete weg.
      Nicht die Höhe des Einkommens ist wichtig, sondern was man daraus macht.
      Kann Klein Erna, könnte auch der ex Sport Profi, würden sie mal etwas mehr in wirtschaftliche Bildung investierten.

      Ja, ist mühsam, aber einfacher ist es halt zu jammern und die Schuld immer bei anderen zu suchen.
      Lauft hinter euren roten Fahnen her, vertraut darauf, dass Sahra es für euch (hin)richtet , hahahhah

    • so you try again but your retarded system collapses
      but it’s okay because it wasn’t real socialism :||

      Die Verluste von Banken zu SOZIALISIEREN ist doch keine kapitalistische Idee? Bankenrettung, Eurorettung, Energiewende, zinsgetriebene Immobilienhausse – darum hat doch hier niemand gebeten?

      Diese planwirtschaftlichen Ideen haben doch nur Halunken und Sozialisten.

    • Aus meiner persönlichen, linksterroristischen Sicht
      Ist das ihr ernst Herr Bauer?
      Verraten sie uns doch bitte die Organisation
      für die sie tätig sind.

      Ich hoffe Don bekommt keinen Ärger wegen
      der Unterstützung einer linksterroristischen
      Vereinigung wenn sie hier schreiben dürfen
      denn dann müsste man in Deutschland
      Journalisten verhaften was Frau Dr. Merkel sicherlich
      nicht recht wäre.

      Es würde nämlich zeigen das
      es nicht um die Berufsgruppe geht sondern
      die Ahndung eines Rechtsbruchs wenn
      denn einer vorliegt.

  76. Naja in einer Weise ist Hillary konsistent
    Das Problem, dass viele mit Hillary Clinton ja hatten ist, dass sie nicht authentisch war und man sich immer fragte ob sie ihre Punkte nur vertrat um Wählerstimmen zu bekommen oder ob es wirklich ihre Überzeugung war.
    Naja in Sachen Identitätspolitik scheint sie ja tatsächlich diese Überzeugungen zu teilen.
    Im Prinzip ist Identitätspolitik ja kultureller Marxismus, d.h. die Erweiterung des Klassenkampfs von Marx (Bourgeoisie vs. Proletariat) auf eher kulturelle Bereiche. Also z.B. Mann vs. Frau, weiß vs. schwarz, heterosexuell vs. homosexuell, etc.
    Eine Seite dient ist immer die scheinbar unterdrückte Klasse die andere die unterdrückende Klasse. Somit wird der weiße, heterosexuelle Mann sehr schnell zum ultimativen Unterdrücker und somit absolutem Feindbild.
    Letztendlich ist dies meiner Meinung nach alles nur eine Opfermentalität, die statt eigene Schwächen einzusehen und daran zu arbeiten stets irgendeine unterdrückende Macht beschuldigt und sich in Selbstmitleid suhlt.
    Und genau das macht Hillary Clinton in ihrem Buch, so hat es den Anschein, auch.
    Nicht die Tatsache, dass sie historisch wahlentscheidende Gebiete nicht einmal besucht hat (die sie ironischerweise jetzt besucht um ihr Buch zu promoten) war Anlass für ihre Niederlage sondern, dass viele Amerikaner sexistisch sind und die Vorstellung eines weiblichen Präsidenten nicht ertragen konnten.
    Nicht die vielen Enthüllungen über ihr politisches Fehlverhalten und zumindest fragliche Geschäftspraktiken (Wallstreetvorträge zu hohen Preisen, Spenden für die Clinton Foundation aus Saudi Arabien,…) kosteten ihr den Sieg, sondern weil Bernie Sanders ihr Konkurrenz gemacht hat und damit potenzielle Wähler verprellt hat.
    Nicht die Tatsache, dass Amerika traditionell eher konservativ geprägt ist und auch unter den jungen Wählern ein Trend hin zu konservativen bis alt-right denkenden Wählern existiert, der durch die Identitätspolitik nur verstärkt wurde (man schaue sich nur mal die ganzen sogenannten Anti-SJW Videos auf youtube an) machte Trump zum Präsidenten, sondern dass Russland die Wahl beeinflusst hat.
    Alle sind schuld nur natürlich nicht sie selber.
    Man kann ja von Trumps Politik halten was man will aber ich bezweifle, dass jemand der auch nach einer solch klaren Niederlage (Trump hat in 3084 von 3141 Wahlkreisen gewonnen) nicht zuerst die Schuld bei sich sucht besser geeignet wäre. Denn Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, wie es so schön heißt.

  77. Unüberwindbare Hürde, die ganzen stories
    Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die C’s etwas mit dem Absturz von John-John Kennedy zu tun hatten, um den freiwerdenden Senatssitz (Moynihan) für Hillary zu requirieren, doch allein die Tatsache, dass solche Theorien überhaupt aufkamen, beweist doch, dass die C’s in keiner Weise für integer gehalten werden, und deswegen verliert sie erst gegen Obama und dann gegen Trump.

    Die mangelnde Integrität ist es, die amerikanische Wähler verschreckt, vor allem seit Nixon und Bill Clinton. Und das ist doch eher Anlass zu Hoffnung.
    Gegen John-John hätten weder Hillary noch Obama eine Chance gehabt. Die Amerikaner liebten in, seit er als Dreijähriger vor dem Sarg seines Vaters salutierte, nein, schon davor, und er hatte eine Menge Charisma.

    Es gibt auch eine Story, dass Bill Ted Kennedy angefleht haben soll, nicht Obama zu unterstützen. Zu viele unlautere Sachen, teils Gerüchte, teils die Wahrheit. Die Amerikaner haben genug davon, hatten sie schon, als sie Obama wählten. Eher würden sie für Darth Vader votieren als für Kandidaten mit zu viel Dreck am Stecken.
    Das Volk ist viel sauberer als die Politik, letztlich auch in Europa. Es ist ein tiefer Graben entstanden zwischen Politik und Wählern. Der wird vor Wahlen halbwegs zugeschüttet mit Zusagen, die nicht eingehalten werden. Danach reißt er wieder auf, alle vier Jahre mehr.

  78. Titel eingeben
    Das sind doch nur Gerüchte! Bis jetzt weiß niemand, was in dem Buch drin steht, aber schon mal verreissen und verurteilen, unglaublich!! Es KÖNNTE sich ja auch um eine schlichte Analyse der Geschehnisse handeln; Sie wissen schon, wie das Historiker und und reflektierte Menschen so machen… Warten wir es doch einfach ab, Mammamia!

  79. PS
    In den USA ist nur die Rede davon, daß Clinton völlig zu recht schriebe, die starke Gegenkandidatur von Sanders hätte zu einem Stimmenverlust bei ihr geführt, was zu Trumps Sieg beigetragen hätte. So wird auf MSNBC, CNN und anderenNachrichtensendern berichtet, und Sie werden ja wohl nicht mehr wissen, oder? So unbeliebt kann Clinton ausserdem wohl nicht sein, wenn sie 3 Millionen mehr Wähler hatte als der jetzige Präsident.

    • Popular Vote
      Hören Sie doch bitte auf mit diesem unsinnigen gerede vom „popular vote“.
      Rstens ist es vollkommen nebensächlich, da es eben nicht das Wahlsystem ist, auf dass sich die USA als Rechtsstaat geeinigt haben. Zweitens, und eigentlich bedeutender, verliert es die Aussagekraft, da es nicht erfasst wer aufgrund Aussichtslosigkeit eben nicht zur Wahl ging. Wozu sollte ein Rep. in NYC oder Californien wählen gehen? Sehr viele lassen es eben gleich sein.
      Das von Ihnen mit den 3 Mio angeführte „popular vote“ ist lediglich eine Anekdote, mehr nicht.

  80. Hillary wer ?
    Die Amerikaner haben Trump gewählt, weil sie Clinton nicht wollten. Meine These: Wären nur Sanders und Trump gegeneinander angetreten, hätte Sanders gewonnen.
    Das Nachtreten in Buchform wird Hillary noch die eine oder andere Million einbringen, ihre Fassungslosigkeit nach dem Wahlerfolg Trumps ist nachvollziehbar, aber zeigt auch nur, dass sie eine selbstverliebte, verbitterte Tante ist, die den Wähler nicht verstanden hat.
    Warum hier nun ellenlang BrooklynGirlBlue abgedruckt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Sie analysiert das aus ihrer Sicht, kann genau so wenig wie Clinton nachvollziehen, warum Trump das Rennen machte.
    Meine Antwort: Männer wollen keine dominante Giftspritze, die einem sagt, was sie tun sollen. Und Frauen wollen sich von einer anderen Frau auch nichts sagen lassen. Und mehr als zwei Geschlechter braucht und hat die Menschheit nicht. Rassismus ist in den USA normal und wird es immer sein – und sei es auch nur eine „Freund-Feind-Erkennung“, die eine Horde dunkel pigmentierter „Fremder“ immer als potentielle Bedrohung ansehen wird. Fahren Sie mal in Hamburg U-Bahn und sehen Sie sich die deutschen Fahrgäste an, wenn an manchen Haltestellen Migranten zusteigen, dann sehen Sie das unwohle Gefühl in den Augen der „schon länger hier Lebenden“. Ein atavistischer Instinkt, der das Überleben sichern soll. Beginnt hier schon „Rassismus“ ? Viele „Snowflakes“ werden das bejahen. Denen werden aber auch die Handys geklaut.

    • Ich wollte zeigem in was für einer umfassenden, ideologischen Filterbubble die immer noch sitzen, und das geht mit Originalzitat besser.

    • @Snowflakes
      Das lustige an den Snowflakes ist ja, daß sie nicht zuende denken. Auf der einen Seite in jeder Kleinigkeit Rassismus etc. sehen, auf der anderen aber „safe spaces“ fordern – was zwangsläufig z.B. in getrennte Abteile im ÖPNV führt ;)

  81. Kleine Ergänzung zu den Kommentaren drüben bei den Stützen – Dialektik der hist.Aufklärung
    In den meist starken Kommentaren scheint ein zentraler Aspekt der Migrationskrise (eher eine gesteuerte Umvolkungsattacke durch brutale Verschiebung der demografischen Geschlechterparität) – und somit Grund für die Popularität der AfD – zu kurz zu kommen:

    Die permanenten und nicht enden wollenden RECHTSBRÜCHE (sorry Don für die Versalien, musste ausnahmsweise mal sein), angeführt und ausgeführt von der gesamten „Bundesregierung“ und ohne Debtten von der oppositionsfreien Volkskammer 2.0. durchgewinkt. Dazu keinerlei nennenswerte Kritik in den Systemmedien – insbesondere im massenwirksamen Zwangsgebühren-Kleber/Slomka/HalliGalli-TV – bis zum heutigen Tag.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind hier zu nennen: GG Art. 16 a, Asylverfahrensgesetz, Passgesetz, begleitende Regelungen zu Hartz IV u.v.a.m. Hinzu kommt noch die sich sichtbar etablierende Zwei-Klassen-Justiz zugunsten der sich selbst als überlegen fühlenden muslimischen Kriminellen, wie zu sehen am Skandalurteil im Fall Niklas P. und zu erahnen am sich bereits abzeichnenden kommenden Skandalurteil im Fall Maria L. (Mein Tip: Hussein K. der „schlimme Bub“ wird nicht wegen Mordes verurteilt werden und in Kürze auf Bewährung freikommen.)

    Wesentlich mehr deutsche Bürger haben das bemerkt – und was noch viel besser ist – sind nicht mehr bereit, sich damit abzufinden – als die linksgrünen „Journalisten“ in ihrer arroganten, ressentimenterfüllten und antideutschen wir-dekretieren-von oben herab-was-ihr zu denken habt Hetzblase wahrhaben wollen. Ein schönes aktuelles Beispiel direkt aus der Gosse der Hamburger „Qualitätsmedien“- Jens Jessen: „Armes deutsches Würstchen“ – http://www.ze it.de/2017/37/wahlkampf-debatte-globalisierung-sprache/komplettansicht. (Muss man gelesen haben. Vorsicht, harter Stoff)

    Dazu natürlich die mediale Allgegenwart der unerhörten und permanenten LÜGEN (auch von Zetsche, Daimler-Benz und Folkerts-Landau, Deutsche Bank): die „Fachkräfte“, die „Rentenzahler“, die „kulturellen und genetischen Bereicherer“ (Hallo Inzucht-Schäuble, was hat man gelacht), die „Migranten-sind nicht krimineller-als-Deutsche“ (nochmals lol) usw. usf.

    Diese Situation führt zu einer nicht mehr enden wollenden und dauerhaften kalten Erbitterung über die Gesamtlage (plus Enteignung des deutschen Volksvermögens zugunsten sich überwiegend illegal hier aufhaltender Muslime), die sich langsam aber sicher bei den deutschen Leistungsbürgern (auch im bisherigen linksliberalen SZ/Zeit Milieu) ausbreitet, soweit ich das in meinem Umfeld beobachten kann.

    Dazu kommen die vielen, die nicht mehr zu den linken Systemmedien – dazu zählt auch die jetzt als Regionalzeitungen zu bewertende „FAZ“ – zurückzuholen sind. Die sich nicht mehr das Propaganda-TV „Flüchtlinge gut für Dich, und jetzt aber Schnauze, Dhimmi“ antun wollen.

    Wie es der geschätzte Mit-Forist Greenbowlerhat am 31.08.2017 drüben bei den „Rebellen“ so treffend und gelungen formuliert hat:

    „Diese für-dumm-verkaufen-wollen Attitüde, dieses dreiste in-die-Fresse-lügen, diese das-ist-mir-kackegal-wie-es-eigentlich-ist-Haltung, dieses saturierte ist-mir-eh-wurscht-was-Du-denkst-Gehabe, das ist es, was die Leute zur AfD treibt.“

    Genauso ist es. Und wir werden immer mehr. Aktuelles Beispiel gestern (11.09.): Max Otte. Sein Tweet erhielt 1500 Herzchen. Die Nervosität innerhalb der Blockpartei CDU/CSU/“SPD“/GRÜNE/LINKE/FDP ist unübersehbar. Es brennt in der Hütte.

    • Schirrmacher wusste schon, warum er Jens Jessen aus der FAZ gebrängt hat.

      Was dem Bürger öfters mal klar wird, wenn etwa ein gefährlicher Afghane, der abgeschoben werden sollte und durch einen Verwaltungsfehler im falschen Heim war, jemanden ersticht: Die Überforderung des Staates. Oder dass mindetns jeder 10. syrische Pass gefälscht ist. Oder die völlig konsequenzlosen Mehrfachidentitäten. Das ist nicht das Deutschland, das man kennt.

    • Rechtsbruch? Ist mir egal!
      ulF über Ungarns Weigerung, Flüchtling aufzunehmen; http://www.faz.net/aktuell/politik/nach-eugh-urteil-merkel-will-orbans-fluechtlingspolitik-nicht-akzeptieren-15194348.html. „Auf die Frage, ob dies heiße, dass Ungarn die EU verlassen müsse, sagte die Kanzlerin: „Das heißt, dass eine sehr grundsätzliche Frage Europas berührt ist, denn EUROPA IST FÜR MICH EIN RAUM DES RECHTS. Wir werden beim Europäischen Rat im Oktober darüber reden müssen.“

    • Merkel hat schon den Brexit mit auf dem Gewissen, ein Visegradexit macht ihr auch nichts aus.

    • Respekt, Don! Danke!
      Das lese ich zum ersten Mail in der FAZ, die ja auch die Chuzpe in der Meinung der Rechtsbrecherin Merkel zu Orban unkommentiert lässt. UlF hat Cameron einfach im Regen stehen lassen und übernimmt dann später seine Forderung, mit der er bei der EU abgeblitzt ist.

    • @Gast aus West-Berlin
      Die logische Reihung lautet: Aufgabe der Staatsgrenze (da ist die EU-Idee ganz groß federführend)- Aufgabe des Rechtsstaates->Aufgabe des Sozialstaates

      Der argumentativ im Background dahinterstehende anti-deutsche Rassismus der Linken, die totalitäre Idee eines Supranationalen Zentralistischen Europa gibt dann den Affen vollends Zunder zur Hirnlosigkeit!
      Wer vom „dunklen Mittelalter“ (das eine reiche Debattenkultur hatte – nimmt man seine ersten Jahrhdte. aus) schwadroniert, kann sich gleich vergewissern, was wir heute haben.

    • Heh - Jenss Jessen, Frank Schirrmacher und Philip Plickert und Thilo Sarrazin und Angela Merkel
      Heh – Jenss Jesssen ist ein netter Kerl – man konnte gut mit ihm über die Kippmercedes seligen Angedenkens blödeln. Ich denke immer, mit Leuten wie Jessen liesse sich auskommen. Aber ich mag mich täuschen.

      Mich wundert im Übrigen, dass in der Diskussion des Rechtsdschungels, den man um die Migrationsfrage aufgebaut hat, keiner auf den Artikel von Sarrazin in Plickerts Merkel-Kritik Buch zu sprechen kommt. Keiner der Wasserverdränger in der FAZ z. B. traut sich. Sie haben immerhin einen Ganzseiter von Dieter Prokop zu diesem Thema gebracht – aber der versendete sich vollkommen. Die Sekte derer, die den zitieren, ist winzig – hier schreibt glaubich eines ihrer eifrigsten Mitglieder…
      Prokop lässt die ganz großen Vorwürfe von wegen Verfassungsbruch weg, macht aber – ähnlich Sarrazin, gewichtige Einwände gegen den Status Quo – der eben einen Verschiebebahnhof mit z. T. sehr unbefriedigenden Ergebnissen darstellt (cf. Afghanen-Beispiel/Verwaltungsgericht von DA).

      Lindner lugt nun ganz vorsichtig in die Richtung von Sarrazin und Prokop – , wenn ich recht sehe. Aber Lindner denkt: Das Fälscheste, was ich tun kann, ist, mich so zu exponieren, dass auch nur der Schatten eines Vorwurfes aufkommt der Art: Die FDP bewwegt sich in Richtung „echte Nazis“ (Siegmar Gabriel).

      Ich empfehle derweil dringend die Lektüre von Sarrazins Aufsatz in Plickerst Buch „Merkel – eine kritische Bilanz“.

      Tja die FAZ mit Frank Schirrmacher: Das war auch eine FAZ, die das intellektuelle Gewicht (das ist mein voller Ernst) von Thilo Sarrazin – von mir aus: Kritisch – aber doch fraglos wahrgenommen und diskutiert hat.

      Sarrazin macht in Plickerts Buch Vorschläge zur „Korrektur der fatalen Migrationspolitik“.
      Die zwei wichtigsten: 1) Die Genfer Flüchtlingskonvention wird neu formuliert. Es gibt keinen Anspruch mehr auf weltweite Aufnahme. Stattdessen einen Anspruch auf weltweite finazielle Unterstützung für eine herkunftsnahe angemessene Versorgung.

      2) Deutschen Boden zu betreten heißt inskünftig, neutralen Boden zu betreten, solange der Anspruch auf Asyl nicht geklärt ist. Die Leistungen des deutschen Sozialstaates nur für diejnigen, bei denen eine Vorprüfung sehr gute Aussichten auf einen Erfog des Asylanspruchs ergibt. Denn die Zahl der anerkannten Asylanten ist winzig: Es sind ungefähr ein halbes Prozent derer, die durch die offenen Grenzen tagtäglich hierherreisen.

      Das wäre schon alles.

      Ich empfehle nochmal: Plickert – „Merkel – eine kritische Bilanz“ und darin insbesondere Sarrazins sehr durchdachten und sehr diskussionswürdigen Aufsatz. (Der Aufsatz ist übrigenss von Sarrazin ausdrücklich nicht als fertige Handlungsanleitung, sondern als Beitrag gemeint, der sich kritischen Eiwnänden stellt. Und die brauchen wir!)

    • Jens Jessen
      Bei Youtube ist Herrn Jessens befremdlicher, zappeliger Video-Blog zum zusammengeschlagenen Rentner in der Münchener U-Bahn von Anfang 2008 – mit Rücksicht auf den Gastgeber nicht verlinkt – noch zu finden, ein m. M. erschütterndes Dokument von Alltagsentrücktheit, Ahnungslosigkeit, ideologischer Engstirnigkeit und höhnischer Opferverachtung. So etwas kann man nur verzapfen, wer bei den Lotosessern lebt und nicht weiss, wie es weiter unten zugeht. Eine Radikalkur für unsere „besseren Leute“ wie das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel in Großstädten – bitte ohne VIP-Lounges, Erste Klasse und Personenschutz – könnte sehr erhellend wirken, wird aber nicht stattfinden.

    • Vielleicht hilft zu Merkel diese übersichtliche "Fakten-"abrechnung:
      http://www.achgut.com/artikel/das_duell_mit_den_fakten

    • Drei-Elemente-Lehre
      Man kann auch noch weiter gehen:
      Nach Jellinek besteht ein Staat aus drei Komponenten,

      > Staatsgewalt,
      > Staatsgebiet und
      > Staatsvolk.

      Mit der Haltung „Wir können unsere Grenzen nicht schützen, und wir sollten es auch nicht“ gab die Staatsgewalt sich selbst und das Staatsgebiet auf.

      Mit dem Spruch „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt“ gab Merkel dann auch der letzten Säule des Staatswesens den Rest.

      Selbst der IS hat eine tauglichere Vorstellung davon, wie ein Staat funktioniert.

    • Widerschein
      @gast aus west-berlin
      erst wenn dir dein letztes bekanntes hemd weggenommen wird, kann dir solangsam widerscheinen, wer das desaster vorsätzlich gesteuert hat und du wirst mit deinem systemgehudel genauso ins nichts deiner träume vom deutschland deiner bekanntheit zurückblicken.
      wie konnte es nur so kommen und warum habe ich meine möglichkeiten nicht wahrnehmen wollen?
      grenzen, recht, wohlstand nur den reichen und mächtigen maßlos

      mein freund baut der liz mohn für ihre neue villa gerade das neue fenster- und fassadensicherungssystem für über 1.000.000,- €
      das hast du im ganzen leben nicht verdient

      weiterhin guten „durchblick“

    • @Kurti; Merkels Rechtsverständnis ist in ungefähr das eines Straßenschlägers
      – eine gelegentliche Waffe gegen Andersdenkende.
      So denkt jemand, der sich als totalitär moralistische Linke hat großfüttern lassen. Sie ist im Eigentlichen nie über den Posten der
      Propagandabeauftragten eines totalitären Systems und über eine protestantische Dienstbarkeit des Christentums gegenüber dem Staat hinausgekommen.

      Orban ist ein Demokrat. Bei M. würde ich das sehr als Frage formulieren!

    • Herr Jessen
      ich habe mir gerade sein Video über Rentner, U-Bahnen und Gewalt angeschaut.
      Das lässt eigentlich keinerlei Fragen offen außer der, ob der Mann angesichts seiner offensichtlichen Verfassung eine gültige Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge besitzen dürfen sollte.

  82. Klaus Keller sagt: Tage der Suizidprävention., warum
    … Herr Keller?
    Die Leut`s hier im Blog, die mit Angela reloaded* partout nicht leben können,
    sollten sich ein paar Gedanken machen.
    Es gibt doch so schöne Sachen, die man auf seinen Grabstein schreiben kann.
    Key West, kann man ja wieder hin, hat einen wünderschönen Friedhof und auf manchen Grabsteine auch nette Inschriften.
    Beispiele:
    I told you I was sick
    oder
    He loved Bacon (große Lettern) etwas kleiner darunter,
    Oh, and his wife and kids too.

    Den Grabstein vor dem wir am meisten geschmunzelt haben (etws makaber)
    haben wir in Tombstone/Arizona gesehen.

    Here lies George Johnson, hanged by mistake 1882. He was right we were wrong. But we strung him up and now he’s gone.

    *Könnte man doch z.B. draufschreiben:
    Ich mochte Angela, Seehofer Horsti, Hofreiter Toni nicht, deshalb bin ich hier.

    • Nach der Wahl wird es sicher keinen netteren Umgang mit abweichenden Meinungen geben.

    • Ich bin eher auf der Helferseite
      die das weiterleben ermöglichen will.
      Manchmal benötigt man dazu etwas Zeit um
      etwas neues zu entwickeln.

      Ein Teil ist ggf Humor, gerne auch Schwarz.

      Davon abgesehen ist nach dem Tot m.E.
      definitiv Schluss. Das muss man sich klar machen.
      Bleiben sie also noch ein Weilchen wenn sie mögen,
      ich habe das zur Zeit auch vor.

  83. Oh, „kulturfremd"...
    …wenn man von auf Arabern, Sinti und Roma spricht auch schon Nazi?
    Wie wäre es wenn wir die beiden Wörter, mit dem man dieses böse Wort bildet aus dem Duden streich. „Fremd“ ist ohnehin schon halbnazi und „Kultur“ braucht eh kein Mensch/Mensch*in.
    .
    Die vorletzten Gefechte in Moma (nicht nur heute) vor der Wahl, quasi die Seelower Höhen der Kampagne 2017, vice versa. Kampfabschnitt-Kommandeuse auf Seiten der Übermacht: Dunja Hayali.
    .
    Gestern Abend ulF in (oder sagt man „auf“?) der Werft. Das Geklatsche für nix der Ausgesiebten macht einen ganz kirre. Magna Mater entgegnet souverän den angeblich „zufällig“ gestellten Fragen von sich ganz „zufällig“ meldenden Menschen (oben hat jemand „casting“ geschrieben.) „Frau Dr. Angela Merkel (geb. Kasner fehlte noch), was können wir gegen die Fremdenfeindlichkeit in unserem Land (in dem wir alle gerne leben) nur tun? Helfen Sie mir….“. Da geht die Kinnlade mit anschließender Maulsperre runter.
    (DdH)

    • Scripted Reality, was haben Sie bei so einem Sender denn anderes erwartet? Echte Menschen, die frei reden?

    • Der angehende Krankenpfleger
      der dort seinen Frust verkündete, wird heute in der Presse gefeiert, weil er’s ulF mal so richtig gegeben habe. Mir hat es nach ner guten halben Stunde gereicht, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Allein, es war mir nicht möglich, denn alle, wirklich fast alle Fragesteller sind absolute Merkelfans und wollen Merkel aber auch wirklich wählen…

      Das Volk ist verblödet, bis zu welchem Grad werden wir am 24.9. um 18h ja sehen. Ich fürchte, wir werden heftig fortschreitende Intelligenzminderung konstatieren müssen.

    • Titel eingeben
      wofür steht eigentlich ulf, das man hier so oft liest

    • @ den Hausherren
      sehr geschätzter Don, sie meinen wirklich, dass das keine „echten“ Menschen waren, die „frei“ reden, sondern nur deren gecastete Darsteller??? Fühle mich jetzt durch den Sender beleidigt: #ichbinkeinkostüm! ;)

    • Ich glaube schon, dass da vorab gesibt und justiert wurde.

    • Natürlich werden die vorher genau abgeklopft
      z.B. zu welchem Thema Fragen gestellt werden wollen. Dass man da nicht jeden ins Studio lässt dürfte doch wohl klar sein.

      .
      @Gast

      Wenn Sie die bisherigen Beiträge aufmerksam gelesen hätten, hamse aber wohl nicht, sollte eine nochmalige Klärung, was ulF bedeutet, überflüssig sein. Also machen Sie sich doch bitte die Mühe und lesen alle Kommentare. Ich sage übrigens intern so für mich dahin nicht ulF, sondern dbK.

    • @Frau Simon,
      das war der geduldete Aushängekritiker.

      Der BR hatte mal in Oberstdorf eine jetzt red i – Sendung und ein Bekannter wollte etwas sagen. Die wurden alle erst gecastet, was deren Fragen betraf. Jedenfalls war dann die Trauung in einer Gondel der Nebelhornbahn wichtiger, als ein umstrittenes Wasserkraftwerk an einem fischreichen Gebirgsbach.

      Das scheint nach dem Motto zu gehen: du darfst alles sagen, was w i r. wollen.

    • @Gast: Mach mir jetzt mal nicht den ULF hier!
      Je nach Glaube: „Unbekannte Lebens-Form“ oder „Unsere Liebe Frau“, eine Bezeichnung Mariens, der Mutter Jesu!
      Noch ein Ass: „RHS“! Vorsicht toxisch!

    • Die Moral von der Geschicht ist also, liebe Philo,
      dass man, will man in einer solchen Sendung mal zu Worte kommen, auf gar keinen Fall sein wahres Anliegen vorher kundtun sollte. So ging auch diese Sendung aus, wie sie immer ausgehen, ich ärgerte mich ja schon über die dusseligen Duisburger, deren Straßen mit der Zahnbürste vor ulFs Ankunft gesäubert wurden und die in der Sendung einfach nicht die Zähne auseinanderbrachten. Dass da bei mehreren innerlich die Wut kochte, konnte man gut beobachten, aber das Elend ist, im Ernstfall traut sich einfach keiner mal so richtig frei von der Leber weg zu reden.

      Komischerweise hatte ich mit Gemotze nie ein Problem, obwohl ich ein überaus schüchterner Mensch bin, aber wenn mir was gegen den Strich ging, musste das umgehend raus und komischerweise hat mir das nie geschadet. Manch einer hat vielleicht mild gelächelt, ach die Simon wieder, die regt sich auch wieder ab. Andere regen sich gar nicht erst auf, das finde ich ja fast noch viel schlimmer.

      Grad sehe ich den aktuellen Wetterbericht, nicht einmal der kann einen aufheitern, ganz im Gegenteil, was ist das nur ein bescheuertes Jahr.

    • Das wäre die Folgerung, liebe Frau Simon.
      Da aber wohl nur jeder einmal im Leben dahin kommt, kann man keine Lehren ziehen.Das ist wie dem Häuslebau.Erinnern Sie sich an die Serie?

    • Oh ja, liebe Philo
      und es erinnerte mich doch heftig an den elterlichen Hausbau… bei dem ich mir geschworen hatte, selbst nie und nimmer diesen Blödsinn anzufangen.

  84. Hauptstadtslum und die Ähnlichkeit mit den USA
    Es ist OT, aber so bizzar und gleichzeitig
    so haarscharf Berlin beschreibend,
    dass ich es loswerden muss.
    Es könnte auch auf Teile der USA passen,
    die Clinton übersehen hat.
    Warnung: es ist eklig!

    Im Tiergarten, ein paar Meter entfernt von der
    Kneipe „Schleusenkrug“, wo in einem hübschen
    Biergarten, Besucher aus aller Welt nett sitzen
    können, wurde eine Frau ermordet aufgefunden.
    Die Ermittlungen laufen noch.

    Dumm gelaufen ist jedoch vorher die Suche.
    Die Polizeihunde witterten nämlich die Leiche NICHT.

    Man vermutet, dass es daran gelegen habe, dass
    keine 20 m weiter der Weg zum Bahnhof Zoo
    derart zugeschxxxxxxx war,
    dass die sensiblen Hundnasen „versagten“.

    Dort lagern im Gebüsch die anderen Gäste der Stadt.

    Gefunden wurde die Frau übrigens von Jemanden,
    der sich ebenfalls im Gestrüpp erleichterte.

    Arm aber sexy nannte das Herr Wowereit.
    Reg. Bürgermeister Müller nennt es Toleranz.
    Ich lach mich noch tot. (bevor ich verzweifle)

    • Ja. Berlin ist heftig. Man muss das mögen.

    • Titel eingeben
      Ich bin früher (gar nicht so lange her) oft und gerne beim Spaziergang über diese Schleusen-Brücke gegangen.
      … früher, bevor Wowereit, SPD und Grüne verrückt spielten…
      .
      Heute meide ich einige Gegenden hier in „meinem“ Berlin.

  85. Da laust mich doch der Affe, wenn ich sehe…
    dass immer mehr Mutterkutter-User sich hausintern zu Don „retten“. Nach dem Vulkan-Eifeler unter @ Commendatore-Verdacht, dem C. Lyck, dem Osmin jetzt auch der Bauer Ben. Sollte das ein Versuch der früheren „Gäste“ sein die Blogs zu stürmen? Dann man tau!
    .
    Der Carsten (auf seinem Jugendbild, als man beim Figaro noch den Messerschnitt ordern konnte übrigens ein Zwillingsbruder zu mir) ausdrücklich ausgenommen von dem Verdacht.
    (DdH)

    • Der Ben Bauer ist hier schon mehrfach aufgeschlagen
      wenn es um ihn besonders betreffende Themen ging. Osmin kann ich nicht zuordnen, helfen Sie mir doch bitte auf die Sprünge.

    • Die Kommenatre auf dem grossen Flugzeugträger sind nun mal kleiner geworden, aber hier, auf dem Torpedoboot, kann man noch laut und fröhlich sein.


    • aber hier, auf dem Torpedoboot,
      harrharr.

  86. Stadträte und Opferadel
    Don, zunächst muss ich neben Ihnen auch mal die FAZ loben:
    Der Relaunch der Homepage ist wirklich gelungen.
    Zu Ihrer sehr guten Darstellung der großen Distanz zwischen demokratischen Funktionären und amerikanischem Volk darf ich folgenden Sachverhalt ergänzen:
    Die geplante Entfernung der Lee-Statue in Charlottesville geht auf einen Beschluss des dortigen „City council“ zurück. In Bayern entspricht das ungefähr den berufsmäßigen Stadträten (die in Gemeinden mit OB manchmal auch als Bürgermeister bezeichnet werden).
    Jedenfalls: Da Charlottesville weit überwiegend blau ist (die Republikaner kamen bei den letzten Wahlen nur auf zehn bis 20 Prozent der Stimmen), stellen die Demokraten alle fünf Mitglieder des Berufsstadtrats. Dieses Gremium beschloss im Februar mit der knappsten möglichen Mehrheit, die Statue Robert E. Lees zu entfernen (drei von fünf dafür). Man mag von Trumps Reaktion auf die Ereignisse in Charlottesville halten, was man mag. Eines lässt sich jedoch nur schwer leugnen:
    Er hat erkannt, dass in dieser Frage sogar ein großer Anteil der Demokraten-Funktionäre anders denkt als der Opferadel an den linksliberalen Unis, von der Normalbevölkerung ganz zu schweigen. Trump hat eine Meinungsverschiedenheit innerhalb der Oppositionspartei in die Öffentlichkeit getragen – weil klar ist, dass die Reagen-Democrats, zumal in Dixieland, lieber eine Erläuterungstafel neben der Statue wollen als deren komplette Entfernung. Und genau das hatten die bei der Abstimmung unterlegenen Stadträte vorgeschlagen. Herr Trump vertieft lediglich einen Graben innerhalb der Demokraten, der vorher schon da war. In der deutschen Presse wird’s dagegen so dargestellt, als verliefe der Graben zwischen den Parteien.

    • In Deutschland wird auch oft übersehen, dass die Demokraten eigentlich die Sklavenhalter waren, und der Süden bis in die 50er eine sichere Bank für die Demokraten war, weil sich die Partei gegen bürgerrechte aussprach. Das änderte sich erst mit einem Putschparteitag unter Hubert Humphrey, wenn ich mich recht erinnere. Aber das heisst noch lange nicht, dass alle Demokraten heute irbane Clintonfans sind. Black lives Matter wird ja auch in den USa ganz anders gesehen, als in den deutschen Medien.

  87. Zu-Stimmung schwindet - aber die Stimmung kocht noch nicht im Land des "Armen deutschen Würtsc
    Zur Abwechslung mal ein paar neutrale Zahlen, was keinesfalls beruhigend sein sollte.

    Wie immer, der freien Interpretation sind keine Grenzen gesetzt.

    https://de.statista.com/infografik/11025/was-die-deutschen-in-der-u-bahn-nervt/

    Angenehmen Tag allen.

    • Zugfahren – Frage an Dr. Feldmann
      Ich hatte gestern das zweifelhafte Vergnügen, während 10 Stunden und mit insgesamt neun Regionalzügen quer durch Bayern und angrenzende Teile Baden-Württembergs zu fahren. Die damit verbundene Erweiterung des Erfahrungshorizonts würde man gerne auch grünen Wahlkämpferinnen in schicken Leih-BMWs gönnen.

      Unter den Höhepunkten sei die Fahrt in einem kleinen überfüllten Regionalzug (Diesel!) erwähnt. Ein Abteil voller Gestank, laut debattierender, vor allem aber unentwegt rotzender und hustender äh … Zuwanderer. Keine Verallgemeinerungen, bitte schön, bloß die Schilderung einer Begegnung.

      Kurz, Atem flachhalten, in jeder Hinsicht. Hinter unserem Sitz mischte sich eine ältere, gepflegte Dame in das Gespräch über die Husterei ein: da denke man doch unwillkürlich an die zunehmenden TBC-Fälle. Ihre Tochter sei Amtsärztin und regelmäßig mit solchen Fällen befasst.

      Ein Hauptproblem stelle die Behandlung dar (sie muss unter Aufsicht erfolgen), weil ein Teil der männlichen Patienten betr. Medikamenteneinnahme um die Potenz (!) fürchte und ein weiterer Teil nach der Behandlungsaufnahme, d.h. vor Beendigung der Therapie, bereits wieder verschwunden sei. Die Leute würden zwischen den großen Städten förmlich pendeln, unterwegs mit zweifelhaften und wechselnden Identitäten.
      Auf diesen „Tourismus“ und die damit verbundenen „Geschäfte“ habe sie als Ärztin keinerlei Einfluss, wünschte aber wenigstens die TBC-Fälle ordentlich und abschließend behandeln zu können.

      @ Feldmann: das klang zwar glaubwürdig, ist aber was die Eindrücke der Amtsärztin anbetrifft, bloß Hörensagen.
      Können Sie evtl. etwas dazu beitragen?

    • Eine Bekannte ist Krankenschwester und war für "Ärzte ohne Grenzen" unterwegs.
      Sie berichtet über TBC-Erkrankte in deren Ländern ähnliches. Die Geduld, die Krankheit in geschlossenen Abteilungen der Kliniken auszukurieren, ist, seitens der Patienten, nicht vorhanden.

    • @Strohm
      Ich bin , wie gesagt, derzeit nicht mehr ärztlich tätig lese aber Fachliteratur und Ärzteblätter. Ich kann Ihnen also nur sagen, was ich dort lese- und das, was die Mutter der Amtsärztin geschildert hat, daraus bestätigen!

      Ich würde in einem Raum mit hustenden „noch-nicht-so-lange-hier-Lebenden“ nicht sitzen bleiben. Offene TBC ist auch für jemand „schon-länger usw“ kein Pappenstil, da die Zahl multiresistenter Erreger zunimmt.

      Aber es gibt da noch andere Erkrankungen. Die Hepatitis A-Epidemie im Frühsommer in Berlin in der Homosexuellen Szene ist da sicher nur ein kleiner Aufschein.

      Herzlichen Glückwunsch zu der Hartnäckigkeit, 10 h in Regionalexpressen durchzuhalten. Im Ruhrgebiet hätten Sie dafür einen Friedensnobel bekommen!

    • TBC-Fälle sind ja nicht mal alle bekannt und die, die bekannt sind,
      befinden sich teils auf der Durchreise oder soll ich sagen Flucht quer durch D. Außerdem ist die Behandlung äußerst kostenintensiv (so ca. 200.000), dauert wohl ein Jahr und Fachkliniken gibt es bei uns, soweit ich informiert bin, nur zwei mit sehr begrenzter Kapazität.

      Dazu gab es bei Spiegel-TV im letzten Jahr einen interessanten Beitrag,
      Rückkehr der Tuberkulose: Wenn Flüchtlinge zu Patienten werden
      https://www.youtube.com/watch?v=TSaFMyeLTO0

    • @ Feldmann
      Besten Dank für Ihre Antwort.

      Mit der „Hartnäckigkeit, 10 h in Regionalexpressen durchzuhalten“, will ich nicht angeben. Es blieb mir schlicht nichts anderes übrig, außerdem zähle ich zu den zähen Nachkriegsmodellen. Sowas wird heute nicht mehr gebaut.
      Die Reise gestaltete sich in mancher Hinsicht aufschlussreich, auch wenn man auf verschiedene Erkenntnisse gerne verzichten möchte.
      Im Übrigen halte ich mich nicht erst seit 2015 an Roosevelts Empfehlung: „Sprich leise und höflich, aber trage stets einen dicken Knüppel bei dir“.

      Ein paar Mitpassagiere haben sich nach der Hust- und Rotzfahrt auf dem Bahnsteig ordentlich geschneuzt, in der naiven Hoffnung, evtl. erworbene Erreger mechanisch loszuwerden … großes Gelächter wegen der nicht abgesprochenen, aber simultanen Spontanreaktion.

      Die Wiederkehr der TBC ist ja ein tolles Gastgeschenk. Hier gab’s vor kurzem einen Fall in einer Kita.
      Der Tourismus zwischen den Sozialämtern gibt allerdings auch zu denken. Kriegen die das je in Griff?

    • @Strohm Da kommen noch ganz andere Krankheiten!
      Ich muß zugeben, daß ich zu Tropenerkrankungen und fiesen dortigen Parasitosen aktuell keine Ahnung mehr habe, die müßte ich auffrischen, aber ich denke,
      Tbc, HIV, Hepatitiden in den verschiedenen seeligen Varianten sind wirklich nur der Anfang. (Ebola, etc. gehen da in eine andere Richtg.) Die Situation wird auch in der Fachpresse inzwischen als hohcexplosiv angesehen. Tlws. gibt es Vorwürfe, das Robert Koch Institut handele politisch korrekt und erfasse die Dramatik noch nicht hinreichend.
      Vor 2 A wurde ich noch als „Rassist“ beschimpft (das ist das, was der Restintelligenz heute einfällt, wenn ihr etwas nicht gefällt) als ich die Befürchtungen im Bekanntenkreis äußerte. Logik ist wirklich nicht jedermanns Sache.
      Und unsere medizin. Struktur ist durchökonomisiert mit Plnung auf Belegungsraten von 90%,- da ist nicht viel Platz für die Versorgung einer echten Epidemie.

    • @ Feldmann
      „Vor 2 A wurde ich noch als „Rassist“ beschimpft“

      Machen Sie sich nichts draus, „Rassist“ und „Nazi“ sind das neue „schwul“.

      Das schleift sich bei inflationärem Gebrauch, bis sich die diffamierende Wirkung abgenutzt hat und der einst toxische Begriff von den Geschmähten adoptiert wird. Widerlich mit Blick auf die Wortgeschichte und -bedeutung, aber in der Konsequenz unvermeidlich.

  88. Sorry, aber fiel mir jetzt spontan ein...
    Grabspruch (angeblich aus dem Plattdeutschen) ein, aber wohl weiträumiger bekannt:
    Hier ruht mein treu geliebter Merkel,
    als kleines Kind war er ein Ferkel,
    als Mann war er ein Schwein,
    was wird er jetzt wohl sein?
    Ich weiß, ich weiß: gar nicht gender usw…..kann ja jede/r selbst umschreiben….

  89. Nachtrag zur Weidel-Mail und "Welt"-Presse
    Zu den Kommentaren, die darauf verweisen, dass Herr Lindners Ehefrau Stellvertr. Chefredakteurin der „Welt“ (seit 2016) ist, ist festzustellen dass der Springer-Verlag im Impressum den Namen dieser Frau falsch veröffentlicht.

    Laut Wikipedia und allen anderen Veröffentlichungen ist Herr Lindner seit 2011 mit Dagmar Rosenfeld-Lindner, geb. Rosenfeld verheiratet.

    Sowohl in der am 06.09.2016 veröffentlichten Pressemitteilung „Personalien“ des Springer-Verlages als auch im Impressum von „Welt N24“ wird ihr Name als Dagmar Rosenfeld angegeben. ( Screenshots habe ich gefertigt).

    Soll damit die Nähe zur FDP verschleiert werden?

    Was geschieht mit einer Privatperson die in einem Impressum ihren Namen falsch angibt? Teure Abmahnungen?

    Da ich eine solche Privatperson bin und natürlich keine Chance habe, gegen den Giganten Springer diesbezüglich tätig zu werden frage ich die Lesergemeinde und den verehrten Gastgeber ob auf deren Seite Interesse und Möglichkeiten bestehen, gegen dieses falsche Impressum Nachfragen anzustellen. wobei mir nicht bekannt ist, ob es legal ist, von einem Doppel-namen nur die Hälfte anzugeben.

    • Es ist völlig legal
      Mit Doppelname können Sie entweder Ihren Geburtsnamen, den Doppelnamen oder den angeheirateten Namen nehmen. Nur in letzterem Fall kann es Probleme geben, wenn der Namensgeber nach einer Trennung nicht davon begeistert ist.


    • Privatperson die in einem Impressum ihren Namen falsch angibt
      „falsch“ erscheint mir in diesem Fall eine reichlich weit hergeholte Bewertung.
      Es ist nichts besonderes, daß Leute mit angeheiratetem Doppelnamen auch mal wieder unter ihrem einfachen Geburtsnamen auftauchen, ich mache das z.T auch so, bzw. in manchen Fällen erfolgte eben auch nach 10 Jahren keine Namensumstellung.

    • Ein Namens-Doppel-oder Dreifachpass also?
      Konstatiere ich. Viel Spaß bei der komplexen Stammbaumliniensuche später mal.

    • Das ist genau die Art von "Problemen", bei denen viele glücklich sind,
      dass sich andere daran abarbeiten … A weng kindisch.

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • Stammbaumliniensuche
      Ach die Namensprobleme hat man dabei immer, ganz egal welches Jhdt man sich vornimmt.

  90. Die Zukunft der Christen im Land, das sich
    der Friedensreligion unterwirft:
    ht tps://www.welt.de/vermischtes/article168556235/Attacke-auf-Mann-in-Berlin-weil-er-ein-Kreuz-trug.html

    • Willkommen in der Steinzeit
      Ach, sie ermüden, diese Einzelfälle. Nur hin und wieder ist eine Steigerung des Neuigkeitswerts möglich, der hier und da noch eine unterhaltsame Meldung produziert.

      Aktuell: „Meet the Flintstones“ in Freising, in bester Tradition von Kain und Abel, die ja auch der Koran kennt:

      https://www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/streit-von-drei-asylbewerbern-in-freising-eskaliert-8675861.html

      Zitat: „Die Männer griffen sich Steine und schlugen gegenseitig aufeinander ein – vor allem auf den Kopf. Das führte dazu, dass der 21-Jährige nach einem massiven Schlag bewusstlos zu Boden sank.

      Von einem Nachbarn wurde schließlich wegen des Lärms, den die drei verursachten, die Polizei alarmiert. Eingesetzt waren je zwei Streifen der PI Freising und der PI Neufahrn, sowie eine Besatzung des Kriminaldauerdienstes zur Tatortaufnahme.

      Die Somalier wurden schließlich ins Klinikum Freising gebracht, wo sie sich aktuell noch befinden.“

    • Nacktaufnahmen halten Eisenbahnverkehr auf
      Jedenfalls wird es im deutschen Herbst 2017 nicht langweilig. Das hier ist auch eine putzige Meldung:

      http://m.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nacktaufnahmen-halten-den-Eisenbahnverkehr-auf-525367381

      Zitat: „Hier sahen die Beamten zwei Männer im Gleisbereich, die Fotos machten. Dabei fotografierte der 47-jährige Deutsche den nackten 18-jährigen Afghanen. Dadurch mussten die auf der Strecke fahrenden Züge langsam fahren, sieben Züge verspäteten sich.“

    • Das Dhimmileben war noch nie so ganz lustig
      https://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/schutzbefohlene/

      „Selbst wenn den „Schutzbefohlenen“ also innerhalb der islamischen Gesellschaft in einem sehr eingeschränkten Rahmen „Religionsfreiheit“ und die interne Regelung einiger rechtlicher Fragen zugestanden wird, sind sie im Grunde doch „Bürger zweiter Klasse“ und mancherlei Diskriminierungen ausgesetzt.“

    • Aber auch nur, wenn man eine Buchreligion hat und nicht etwa Atheist ist, oder Däne oder Jude.

    • @Andy Hunter: als ich das las hab ich kurz überlegt, für welchen
      „fake news“ das Bild eines „Nackten Afghanen auf Gleisen“ wohl zu gebrauchen sein wird.

  91. Für @ Gamsi + @ Don
    Wirtinnenvers 329 (?)

    Frau Wirtin hatte einen Bill,
    mit dem kam es zum overkill
    Indem sie´s wie Äolus machte,
    ganz ohne Ledersack und unterm Bürotisch ganz sachte
    Die ganze Welt nun auch noch lachte,
    ob das die Hilary dann dachte,
    wart´ nur ab du alter weißer Mann-
    und sich gemein mit Hexen machte.
    .
    Und Don, mit dem Mythos „Berlin“ aufzuräumen, dem Sie auch verfallen zu sein scheinen wie eine pubertierende französische Studentin aus so einer erschlossenen Gegend wie der Auvergne.
    .
    „Berlin“, so lernte ich kürzlich von einem gewissen Steffen Möller, der ein lustiges Buch über seine Polen-Reisen geschrieben hat („Expedition zu den Polen“), führte den Bären in seinem Wappen völlig unberechtigt. Also eine fake-Heraldik. Berlin käme aus dem altslawischen Wort „Brl“ und das sei „ganz prosaisch“ soviel wie „Sumpf“ oder „Morast“. Dem geneigten Mitblogger überlasse ich nun jegliche weitere in unsere Tage übertragene Bewertung.
    .
    Man sollte der RHS allenfalls ein Wappen mit einer symbolisch-magischen Anzahl von Rohrkolben zugestehen (ohne den Kalls´ruher Ortsteil Weiherfeld-Dammerstock allzu beleidigen zu wollen). Die passende Wellenandeutung könnte man ja durch eine symbolisierte Landebahn ersetzen.

  92. Wahlverlierer ...
    … gibt es in GroKos, wie die Reaktionen der Parteienvertreter nach den letzten LT-Wahlen zeigten, eigentlich keine mehr – so wenig wie etwa nach katastrophalen Fehlleistungen zum Rücktritt bereite Staatsdiener – sondern nur tapfer gegen die notorische Wählerdummheit ankämpfende Quichoten mit besten, leider missverstandenen oder von Populisten und Nazis verleumdeten Absichten.

    Sollten sich die „Menschen draußen im Land“ bei der BT-Wahl erfrechen, diesem hehren Kampf nicht den gebührenden Respekt zu zollen und ihn nicht vorbehaltlos zu unterstützen, wird die Rache der partiellen Verlierer fürchterlich sein. In Abwandlung eines berühmten Zitats …

    „Das demokratische System der BRD bringt es mit sich, dass man sich für oder gegen eine Art Volkskönigin inkl. alternativloser Staatsdoktrin entscheiden muss. Zu den Haltungen und Einstellungen, die sie nach dem Wahlsieg wird bedienen müssen, zählen Radikalität, Desinteresse an Balance und Ausgleich, Härte und Unversöhnlichkeit …“

    Zum Hohn und als Dank für die unverbrüchliche Loyalität des ÖRR im Wahlkampf gibt’s die GEZ-Erhöhung obendrauf.


    • Wahlverlierer gibt es in GroKos … eigentlich keine mehr
      Oh ja, wir haben von Wahl zu Wahl mehr Gewinner.
      Gewinn: in den BT kommen (AfD, FDP, Linke)
      Gewinn: in die Koalition kommen (SPD, Grüne)
      also eigentlich nur noch win-win-win-Situationen.
      So wie im Kindergarten, wo kein Kind mehr außen vor gelassen werden darf, auch wenn es sich ungezogen benommen oder beim Hüpfwettbewerb völlig versagt hat.

    • @ colorcraze
      Kinder …

      Spinnen Sie den Gedanken weiter: abwechselnd darf jedes Kind mal regieren, macht eh keinen Unterschied.

      Die Annäherung an italienische Verhältnisse, grotesk großes Parlament mit intrigierenden und üppig versorgten Abgeordneten plus Unregierbarkeit. Fehlt bloß noch der Senat bzw. der Umbau des Bundesrates, seine Direktwahl durch die Bürger als demokratisches Zuckerl.


    • @Entitäter: das mit dem abwechselnd regieren, ist das nicht in der Schweiz so? Aufgeblähtes Parlament haben wir mW schon, mir ist aber entgangen, mit welcher Begründung (andere Wahlauszählung?).
      Und intrigieren, naja, ist nunmal unausweichlich in allen Büros.

  93. Nicht gut, nein
    Von Don:
    Bemerkenswert ist vor allem, dass wir dann die grösste syrische Gemeinde ausserhalb von Syrien haben und ich habe so meine Zweifel, ob das eine gute Idee ist. Zumal eh via Skype nach unten geheiratet und nachgeholt wird.

    Ich wüsste noch welche, die das nicht so lustig fänden: Türken.
    Witzig ist, dass argumentiert wird, es gäbe dann weniger Vergewaltigung. Nur sind die Syrer daran kaum beteiligt. Es handelt sich mehr um Afghanen und Afrikaner.

    • Ja, die Türken
      sitzen mittlerweile zwischen allen Stühlen.
      Auch Frau Angelas Ansage an die Deutschtürken:
      „Hier ist euer Zuhause „
      würde ich als Mitglied eines Großclans eher
      als Drohung auffassen.

    • Sie hat in gewisser Weise ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen.

    • Na ja, so ganz arglos ist sie dann doch nicht.
      „Wenn‘s mal hart auf hart kommt, gehören sie nicht ganz zu uns.“ Das muss gestern im talk so lapidar aus ihrem Mund geflossen sein sein, wenn Paetows Transkript richtig ist.

    • „Hier ist euer Zuhause"
      .
      Drohung? Na, das glaub ich eher nicht.
      [, dass die D-Türken oder deren Großclans das sonderlich tangiert.]

      Die werden sich eher denken:
      „Klar, unseres schon. Aber Deins bald nicht mehr.“

    • Mit den Grauen Wölfen für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben
      Maas würde auch diese Reihen schließen, hätten diese Leute nicht so wenig Probleme mit Nazis.

  94. Solche Texte wie von dem Twitter-Girl
    „Aber in der Realität sind es solche Texte, die den Job für die Bannons und Trumps dieser Welt erledigen.“

    sind doch nur die Bestätigung dessen, was man aus Erfahrung gewitzigt ohnehin weiss: Das Twitter-Girl könnte man durch mühelos durch Ströbele, KGE, Witzorek, Schramm, Fahimi, Özuguz, Cem ersetzen. Es geht um Stellen, Staatsknete, schicke Wohnungen, sozialen Rückhalt und Einfluss (= noch mehr Knete), um Interpretationshoheit und Ausgrenzung und Kleinhaltung derjenigen, die dies alles in Frage stellen/bedrohen. Mehr is‘ nich‘. Deshalb sind die Argumenten jeder Art in keiner Weise zugänglich, aber immerhin bereit beliebig zu koalieren (paktieren), wenn es den vorgenannten Zielen nützt.


    • Richtig, es geht denen um Alimentierung für Gefolgschaft.
      Mal schauen, ob es bei uns im Herbst auch diverse solche Flunschzieherinnen gibt, wenn Grüne und SPD etwas gestutzt werden.

  95. HRC
    Ich habe mir Clintons CBS Interview angetan (https://m.youtube.com/watch?v=tteLMfFDCb4), danach ist man einfach nur froh, dass nicht sie die Präsidentin ist. Nichts gelernt, schade am deplorables comment war nur, dass es ein Geschenk an den politischen Gegner war, Weiße sind schlimm (vor ca 20 Jahren waren es eher die anderen, black superpredators that must be brought to heel – ja, das hat sie wirklich so gesagt, wenn sie sowas von Trump auf Video hätten…) und ihr größter Fehler war: using personal email.

    Optisch ist sie dicht an Merkel, schwarze Hose und spannendes Oberteil (in ungefähr dem hellblau, dass Melania bei der Amtseinführung trug, mit Krägelchen – wirklich kein schmeichelhafter Vergleich), ihre Sprache ist zwar viel besser, aber dafür kommt sie wie eine schlechte Schauspielerin rüber, die krampfhaft versucht, eine sympathische Frau zu spielen.
    Ihre ganze Unehrlichkeit kommt auch in ihrer Antwort auf die Bewältigung der Wahlniederlage zum Ausdruck: alternate nostril breathing traue ich ihr zwar von der körperlichen Fitness her zu, aber sonst…

    Clinton hat einfach ganz viele Wähler vergrault, aber Sanders wäre auch nicht viel besser gewesen. Die Spannungen in den USA nehmen zu, heute würde ich da nicht mehr studieren wollen. Das Problem ist ähnlich wie in Deutschland, die Wünsche der Wirtschaft nach billigen Arbeitskräften werden von beiden politischen Lagern bedient, die Bürger werden mit dem Problem nicht nur allein gelassen, sondern auch noch als eigentlich problemverursachende Rassisten beschimpft. Die haben dann zu Trump gegriffen, der beschimpft die anderen.

  96. Hillary glaubt, sie habe sozusagen gegen Trump und Putin verloren - - -
    Hier ein Zitat aus Clintons neuen Buch:

    “[Trump] doesn’t just like Putin,” she writes. “He seems to want to be like Putin, a white authoritarian leader who could put down dissenters, repress minorities, disenfranchise voters, weaken the press, and amass untold billions for himself.”

    „Trump mag Putin nicht nur“, schreibt Hillary. „Er scheint so sein zu wollen wie Putin, ein weißer autoritärer Führer, der Andersdenkende unterdrücken könnte, Minderheiten unterdrücken, Wähler entrechten, die Presse schwächen und für sich Milliarden scheffeln.“

    Man sieht – Hillary passt sehr gut zum weltuntergangsverliebten GothamGirlBlue.

    • put down pets
      In diesem Zusammenhang bedeutet „put down“ auch einschläfern.

      Die Unterstellung ist nicht so harmlos, wie sie scheint.

  97. Gast sagte am 12. September 2017 um 13:35 Uhr:
    „@Andy Hunter: als ich das las hab ich kurz überlegt, für welchen
    „fake news“ das Bild eines „Nackten Afghanen auf Gleisen“ wohl zu gebrauchen sein wird.“
    .
    Auch ich überlegte was an den Afghris so besondes ist. Wie hier schon jemand mit Blick auf die Statistik andeutet, sind sie, zusammen mit den Schwatten, ja auch besonders rallig.
    .
    Also warum Aktfotos?
    Vielleicht haben sie einen derart geformten, den Schweinezüchter bei ihren Ferkeln zu kupieren pflegen, damit er andere Artgenossen nicht zum Nagen anreizt. Und wie wohl Allah das beurteilen wird? Halbierung der Jungfrauen-Zuteilung?
    (DdH)


  98. Ach, Hillary… Schnee von gestern. Sieht sie in ihrem Buch denn nun endlich ein, daß sie den Wahlkampf in einigen Staaten schlicht versemmelt hat, weil sie nicht hingegangen ist? Oder immer noch nicht? Wenn letzteres, ist ihr sowieso nicht zu helfen. Wie die Zählarithmetik aussieht, wußte sie wie alle anderen vorher, die zu ignorieren geht halt nicht, wenn man nicht von vornherein verlieren will.

  99. OT: Aller schlechten Dinge in München und Umgebung sind (mindestens?) 3
    Nach Simsee und Disco jetzt noch der Riemer See, diesmal ein Schutzsuchender aus Sierra Leone, der eine 14-jährige (!) belästigt & begrapscht. Man lebt eben gut & gerne in Deutschland, gerade mit Frau und Töchtern.
    https://www.tag24.de/nachrichten/mann-missbraucht-14-jaehrige-und-begeht-grossen-fehler-muenchen-riemer-see-gekuesst-zettel-telefonnummer-333160

  100. Cappucino unter Herbsthimmel: kann denn Batty Sünde sein?
    Unter ihrer assoziationsbewehrten, schmucklosen Sixtiefashion

    [verblüffender Antagonismus:
    Schnitt / Farbe / Stofflichkeit //
    wie monochromatisch eingefärbte Aktenordner,
    mit immer dengleichen Inhalt //
    endlose Seiten wiederholen:
    ja, wir schaffen das … ]

    trug sie ein verformtes BauchTatoo.

    Nicht von Ellsworth Kelly, oder Tübke.

    Ein Stempelpic: Bold/ Fett Fundamental Grotesk 97 Punkt
    auf Kreis umlaufend:
    »Komplexannahmestelle für Sekundärrohstoffe –
    Sozialismus ist Prophylaxe«.

    Hinten auf Schulterhöhe: »Aspirin für Schnittblumen«

    http://www.typografie.info/3/Schriften/listen.html/ddr-schriften/
    https://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/3875

  101. Dimensionalität
    Don, Sie verwiren zwei Blogs zwei Autoren…
    Bitte denken Sie ich bin in Rente und werde nicht jünger.
    Weitermachen bitte!

    • Sie werden nicht jünger?
      Draußen nur Kännchen und drinnen Seniorenteller?
      Gibt es die Grauen Panter eigentlich noch?

  102. Demo-GroKo-Kratur
    Prolog …

    Der Satz „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ von Theodor W. Adorno ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

    Die ist natürlich auch einer Metaprogrammierung meines Selbst geschuldet. Diese These/Grundüberzeugung/als-ob-wahrheit lautet, das Gott/das Universum durch Andere zu einem spricht oder wichtige Hinweise gibt. Eine Art Merksätze oder Hinweise zur Bedienungsanleitung Erde gibt.

    Textus …

    Heutzutage fällt natürlich auf diese Weise jede Menge Datenmüll an. Zuviel Input an Lügen, Propaganda, Unwichtiges, Dummschätzer und so weiter.

    Trotzdem hing der Satz weiter im Speicher und trieb weiter sein Unwesen im meinem Biocomputer. Blieb die Frage wieso. War es ein Schlüssel der viele Fragen und Begebenheiten illustriert oder definiert oder gar erklärt.
    Legt man Adorno Satz „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ wie eine Matrix über all den Scheiß der Kübelweise über uns ausgeschüttet wird, wird einem klar wo der Hammer hängt. Die ganze globalisierte Priesterschaft der Lüge darf keinen Deut nachgeben. Muss mit aller Macht auch den kleinsten Funken Wahrheit vernichten.

    Getreu den 48 Gesetzen der Macht:
    Vernichte deinen Feind (die Wahrheit) vollständig – zeig keine Gnade.

    Denn, wenn es kein richtiges Leben, oder leben in Wahrheit im Falschen gibt, wird all was im Namen der merkantischen-maoistischen-alternativlos-DDR2.0-der-Islam-geehört-zu-Deutschlan-wir-sind-Flüchtling-aber-nicht-Deutsch-schon-gar-nicht-demokratisch-und-ich-sage-wo-es-lang-geht-und-ihr-seid-das-dumme-Fussvolk-basta Ideologie postuliert wird angreifbar.

    So muss also die Wahrheit oder auch nur ein Splitter dieser Wahrheit beseitigt und durch die pure unverfälschte Lüge ersetzt werden. Denn so wird die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zum Ketzer und der Ketzer zum Feind – und der Feind muss vollständig vernichtet werden. So wird die dunkle Fackel der Finsternis zur Staatsreligion der Einheitsparteien.

    Die breite Masse aber muss soweit infiltriert werden, dass sie diese neue Religion der dunklen Fackel verinnerlicht. Weil sie psychohygienischen Gründen diese Umkehrung der Moral natürlich kategorisch ablehnen würde und die Außenwahrnehmung und Innenwahrnehmung nicht in Einklang bringen könnte – Zweifel würden bleiben. Es darf keinen Widerspruch der moralischen Wertung geben, weil sonst die Lüge, wenn auch nur im kleinsten Teil erkennbar bliebe.

    Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis der Letzte unter der ständigen Wiederholung der Schlagworte das Gewollte sich zu eigen macht. Nur durch eine tausendfache Wiederholung einfachster Begriffe wird sie ihr glauben und ihr Gedächtnis schenken. Jede Abwechslung darf nie den Inhalt des durch die Propaganda zu Bringenden verändern, sondern muss stets das Gleiche besagen.

    Epilog …

    So wird der Geist der Lüge zur Wahrheit an sich. Der Mensch vermag nicht mehr zu unterscheiden. Er macht sich die Lüge zu eigen. So wird die Umkehrung endgültig:

    „Es gibt kein falsches Leben im Richtigen“

  103. Es ist sehr seltsam ...
    Eine Freundin, die vor gut 2 Jahren nach Miami ausgewandert ist, musste unlängst vor Irma nach Alabama flüchten. Ihr erstes Posting von dort, herablassend, sinngemäß: „Jetzt sind wir im Trump-Land, hier hängen sogar noch seine Wahlplakate.“ Diese Arroganz hat mich schon verwundert. Ich kenne die Dame seit über 30 Jahren, aber der Charakterzug ist mir neu. Oder habe ich da etwas nicht mitbekommen (wollen)?

    Hab auf Facebook viele Ex-Kollegen im Freundeskreis. Die äußern sich politisch nur, wenn es sicher ist. Und sicher ist: Trump-Bashing geht immer! Mir ist das zu einfach, und es geht mir ein bisschen wie dem Don: Hillary Clinton beunruhigt mich zutiefst. Ich finde ja viele Politiker ziemlich gruselig, aber diese Frau bereitet mir Angst! So wie Stephen Kings Pennywise, der Clown.

    Da hat mich das Buch über ihren Wahlkampf, Shattered, auch nicht sonderlich überrascht. http://www.rollingstone.com/politics/features/taibbi-on-the-new-book-that-brutalizes-the-clinton-campaign-w477978 Ich entsinne mich auch diverser Artikel, in denen Frau Clinton ankündigte, die Syrien- und Ukrainekrise noch mal so richtig anzufachen. Die hat halt keinerlei Skrupel. Und ihr eigenes Buch legt da noch ne Schippe drauf: Sie ist auch unfähig zur Selbstreflexion. Schuld sind immer nur die anderen. Sanders, das FBI, die NYT (ausgerechnet!) und Putin. Und als Frau wurde sie ja sowieso 21%ig gemobbt.

    Ich halte sie für eine Soziopathin mit schwersten Persönlichkeitsstörungen. Und mir ist es unbegreiflich, dass z. B. meine Freundin – siehe oben – meint, dass diese verhärmte Gewitterziege ins Weiße Haus gehört. Ich meine, Frau Clinton spielt doch niemandem etwas vor … sie gibt sich so unsympathisch, wie sie nunmal ist.

  104. Titel eingeben
    Epilog 2:
    Es gibt kein richtiges Leben in Flaschen.
    (Gernhardt? Tomayer? Gremliza?)

  105. @ colorcraze sagte am 12. September 2017 um 17:29 Uhr
    „aber hier, auf dem Torpedoboot,
    harrharr..“
    .
    Torpedoboot-ok. Wenn nur nicht das Schnelle-Boot kommt.

  106. Sie bringen Sand mit
    gefunden bei Klonovsky:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/wetter-klimaforscher-warnt-sahara-in-europa-moeglich_id_7576196.html

    Schellend gelacht, weil ich die Mär schon mal während meines Studiums gehört hatte. Damals alternierte sie mit der „The day after tomorrow“-Version.

  107. Oh, Thorsten K. - Matt Taibbi vom Rolling Stone sagte nach Trumps Sieg: Ich habe es versemmelt!
    Er schrieb eine heftige Selbstanklage wg. Filterblase, in der leider auch er sich befunden habe.

    In dasselbe Horn stieß der ex-Rolling-Stone-Schreiber und Wirtschaftsexperte William Greider – dessen Artikel wurde auf unz.com sozuagen nachgedruckt, und ist – wie auch der Taibbis – immer noch lesenswert.

    Es ist drollig – heute schreibt Harald Welzer in der TAZ Amerika befinde sich derzeit im „Delirium“. Wenn das auch nur annähernd zuträfe – wenn das auch nur entfernt zuträfe, dann wäre das bereits mehr als Grund genug, sich Gedanken zu machen, wie es dazu kommen konnte.

    Dennoch winken auch in dieser Sache schon wieder viele ab.

    Sehr seltsam.

    Stattdessen haben dann Untergangspropheten wie o. a. Harald Welzer das Wort. Der sagte noch Folgendes in der heutigen TAZ: D’land sei in der gleichen Phase wie die Sowjetunion vor ihrem Untergang.

    Und er nannte auch noch den Grund für all das kommende Unheil: Nämlich die Tatsache, dass in Deutschland nicht mehr für die Migranten und die Erleichterung der weltweiten Wanderungsbewegung und für das bessere Gelingen derselben getan werde.

    Natülich kann jeder alles sagen – aber das ist nicht der Witz eines zurechnungsfähigen öffentlichen Disputes. Der Witz eines solchen Disputes wäre doch, dass der sich irgendwie in Richtung wirklicher Probleme und tatsächlicher Schwierigkeiten und überzeugender Lösungsvorschläge bewegt.

    Deshalb schließe ich: Harald Welzer ist allenfalls ein schwarzer Pädagoge, der offenbar glaubt, er müsse, wenn die Leute nicht auf ihn hören, einfach die Schreckensdosis erhöhen.

    Taibbi und Greider dagegen sind zur Selbstkritik fähig – das ermöglicht vielleicht einen neuen Anfang; wenn auch ohne Hillary, wie es aussieht.

    Jetzt müsste sich nur noch eine(r) finden, der das GothamGirlBlue begreiflich macht…

    Wenn ich Welzer lese, denke ich: Das Wichtigste ist für die TAZ und ihren Autor und Augur, am Allersteilsten zu argumentieren.

    Taibbi und Greider plädierten nach Hillarys Niederlage dafür, die vermeintlich Doofen und Abgehängten nicht zu verachten. Sie gestanden ein, das vor der Wahl getan zu haben, und bereuten das. Das könnte sich mit Blick au Welzer und die TAZ als die klügere Variante der Gegenwartsdeutung erweisen.

    • Harald Welzer?
      Ist das derjenige der nach der Auswertung
      von Abhörprotokollen der Briten herausgefunden hat
      das es bei der Wehrmacht und der Luftwaffe Nazis gab?
      (Die Briten hatten Kriegsgefangene Offiziere in einem Gebäude abgehört)
      Ich war ganz erstaunt über diese neue Erkenntnis.

      Über die Menschen in Ostdeutschland wusste er zu sagen
      das diese nie Kontakt mit Ausländern hatten aber trotzdem
      oder gerade deswegen Ressentiments hätten.
      Es hatte ihm leider keiner gesagt das 1945 zahlreiche
      uniformierte Ausländer aus der Sowjetunion ins Land gekommen waren
      die immer als besondere Staatsgäste wahrgenommen werden sollten
      obwohl sie nicht immer nett waren.

      Ich nehme an Sie meinen aber jemand anderes.

  108. @ colorcraze sagte 12. September 2017 um 23:04 Uhr
    „und welches wäre das Schnelle-Boot?“
    .
    Tja, das wird schwer wenn man beim Kutter nicht regelmäßig mitliest. Aber ich bewundere die Standfestigkeit des Erzengels San Michele angesichts derer, die zu den Sternchen eilen.
    .
    @ BlackBlacky, sehr gut beobachtet, die Flotte von „Bruxelles Cruising.“

  109. Vielleicht langts jetzt auch - trotz Welzer. Schaden ist ja schon genug entstanden und
    entsteht weiter. Hoffentlich wachen bald noch mehr auf. Aus dem „Delirium“. Hier. Dieses Auffordern, den Blick immer wieder über den Teich zu richten und da Schlimmes zu entdecken statt das reale Leben in Deutschland im Auge zu behalten und zu erschrecken. Und das dann auch zu schreiben. Und Lösungen zu finden. Aber das ist wohl nicht seine Aufgabe.
    http://www.achgut.com/artikel/deutschland_und_der_blitzkrieg_der_mitmenschlichkeit

  110. Near-Topix: Die Mutterscholle (Muddischolle?) läuft zur Prä-Wahl-Hochform auf!
    _http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/afd-anhaenger-poebeln-gegen-angela-merkel-15195379.html

    Nicht den Hauch eines Wortpups dazu warum die Leute mit der aktuellen Politik dieser Weltkanzlerin und den fatalen Auswirkungen unzufrieden sind. Abo kündigen kann ich nicht, hab keins mehr.

    • Ich gehe davon aus, dass die Wahlprognosen katastrophal
      für die etablierten Parteien aussehen, anders kann man sich dieses reihenweise Amoklaufen quer durch die Presse gegen die AfD nicht erklären.

    • Werte Renate Simon,
      stören Sie sich bitte nicht an dem Verfasser des YT-Filmchens. Die Screenshots scheinen echt zu sein. Bild sagte, dass das Ergebnis durch einen technischen Fehler (Mehrfachabgabe möglich) zustandekam – liess die Umfrage danach aber durch eine mit völlig anderem Ergebnis ersetzen:
      https://www.youtube.com/watch?v=tVY20gX4lwY

    • Sorry Frau Simon, aber da laufen auch reihenweise Parteigrössen
      der AfD selbst Amok. Die Partei wird in den Bundestag einziehen (soviel scheint mir sicher) und dann wird man sehen, ob daraus eine halbwegs seriöse, konservativ-demokratische Rechtspartei wird. Oder ob (nicht zum ersten Mal) die Rechtsradikalen der Partei sich wieder einmal einbilden, jetzt endlich wäre das deutsche Volk aber sowas von reif für die Machtübernahme durch hasenreine Faschisten.

      Sie hat ein Fenster für die Selbstreinigung und -disziplinierung. Das kann sie nutzen oder so verglühen, wie viele etwas weniger erfolgreiche Vorläufer. Denn Deutschland ist mitnichten reif für die Machtübernahme durch Björn Höckes.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Hallo Frau Simon,
      mir kommt schon die Musik des YT- Videos suspekt vor.Was halten Sie von der These, dass das extra gemacht wird, damit weniger Wähler echt die AfD wählen, weil sie ob der 50% schockiert sind?Wir werden sehn.

      Carlo Schmid soll es ja auch zu verdanken sein, dass damals die Kriegsgefangenen aus Russland zurück kamen. Adenauer wäre wutentbrannt zurückgefahren ohne sie. Mein Mann und ichn haben da mal ein Interview gesehen, wo er von dem Reporter darauf angesprochen wurde.Er antwortete, ihm sei nur das Verhandlungsergebnis wichtig, sonst nichts.Er ließ Adenauer die Lorbeeren.Es wird sicher irgendwo archiviert sein, denke ich.

    • FAZ-Redakteur Geyer ist zurechnungsfähig - normalerweise, aber wg. AfD entgleiten auch ihm die Wort
      Vermutliche AfD-Anhänger unter Berufung auf den in dieser Sache wiederholt als schamloser Übertreiber aufgefallenen Außenminister rundweg als Nazis zu bezeichnen, weil sie sich laut und – mag sein: Unflätig/störend benommen haben – das ist so vollkommen neben der Spur, dass ich die Passage heute morgen gleich zweimal las, um sicher zu sein, dass ich dem geschätzten Redakteur Geyer nicht einen Tort antue durch Fehllektüre.

      Was er unter der Hand gleich mit bewerstelligt, ist eine unglaubliche Verharmlosung der unsäglichen Schrecken und Leiden, die die tatsächlichen Nazis verbreitet und verursacht haben.

      Sieferle hatte Recht – das 3. Reich liegt wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden – und macht sie offenbar teilweise immer noch unzurechnungsfähig.

      Gabriel wurde von einem Nazi-Vater geprügelt – ok, das ist in Deutschland jetzt auch nichts besonderes, und es ist nicht richtig und war sicherilich für den jungen Gabriel schrecklich. Aber etwas ganz anderes ist es dann doch, die Nazi-Keule völlig unbedacht einfach gegen Leute zu schwingen, die einem nicht passen, weil sie rechte politische Positionen vertreten.

      In dieser Sache bin ich auch mit Jockel Fischer vollkommen über Kreuz, der ebenfalls von der AfD pauschal als Nazis spricht – öffentlich, im Phönix-Sommergespräch in Berlin, am Wannsee. Die Idee, Leute, die einem politisch nicht passen einfach hinwegzufegen mit dem größtmöglichen Wortbesen, der überhaupt zur Verfügung steht, ist unhistorisch, undemokraatisch und – mit Blick auf die Todesopfer gesagt: Pietätslos obendrein.

      Seufz, seufz – dass mit Geyer nun ein FAZ-Redakteur solche Geistferne sozusagen nachschreibt – ist ein gewaltiger Kollateralschaden des Dritten Reiches. Auch da wieder hat Sieferle recht. Andernfalls passe ich. Ich wüßte keine andere Erklärung.

    • Worüber regen Sie sich denn auf?
      Sie haben kein Abo mehr, dass Sie kündigen können. Und Sie wollen sich trotzdem über die FAZ aufregen? Vielleicht fragen Sie sich einmal selbst, warum die FAZ sich nach Ihren Wünschen richten sollte.

    • @Thorsten Haupts, Deutschland ist irgendwie überreif
      Demokratie ist lediglich die am wenigsten schlechte aller Regierungsformen, andere Vorteile hat sie nicht. Innerhalb des demokratischen Wahlverfahrens gibt es analog nichts anderes als schlechte und minimal weniger schlechte Angebote.

      Die Frage ist eigentlich nur noch, was bedrohlicher wirkt: Merkels Zerstörung von Rechtsstaat und EU + wer weiß, was ihr noch einfällt, wenn sie sich per vierter Amtszeit final machtvollkommen abhebt – oder vor einer Partei, die früher ein wichtiger Bestandteilder der Wählerschaft von CDU/CSU war (welche damals keine Partei rechts von sich dulden wollten)?

      ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article168601064/Deutsche-wollen-einen-Richtungs-aber-keinen-Regierungswechsel.html
      Nach dieser Umfrage existiert ein Paradox. Richtungsänderung dringend gewollt, andere Regierung nicht. (Ganz nebenbei, welche Richtung?) Sieht aber aus wie eine Sollbruchstelle. Vielleicht sind wir näher an einem Trump-Moment, als es genehm ist.

    • Das ist alles nicht wahr.
      Wie können die Politgrößen Amok laufen, bei so einem
      langweiligen Wahlkampf.

    • Herr Haupts, ich verspreche mir von der AfD gar nichts
      als alter SPD-Wähler, der seit Hannelörkens segensreichem Wirken in NRW im Verbund mit den Grünen, die ich wie auch die CDU noch nie nicht habe wählen können, und mit einer FDP, die einen nach wie vor das Fürchten lehrt, ziemlich ratlos schon wieder vor einer Wahl steht und sich doch endlich eine Opposition wünscht. Vernunft in der Regierung zu erwarten habe ich längst aufgegeben, warum sollte sie dann bei der AfD zu finden sein? Entweder bekommt die Partei es gebacken oder nicht, aber das halte ich momentan für zweitrangig, denn grundsätzlich geht mir die Partei aber wirklich irgendwo vorbei.

      .
      @Nat
      50% für die AfD glaube ich nicht, aber ich hatte heute dem polnischen Bekannten 30% genannt, was der wiederum nicht glaubt und die Partei eher bei 15-20 sieht. Am 24.9. sind wir abends alle schlauer.

      Das Potential wäre da, die Leute sind überall stinksauer und in einem Gespräch mit einer ebay-Mitarbeiterin hat der polnische Bekannte heute über eine Stunde ein Fass aufgemacht. Die schimpfte noch mehr als er, eine hingeworfene Bemerkung und los ging’s . Es gärt, es gärt gewaltig, aber ob sich das im Wahlergebnis niederschlägt… warten wir’s ab.

    • @Claassen
      Die FAZ (und andere Medien) soll neutral und objektiv berichten, Meinungstendenzen bei Kommentaren dürfen natürlich klar erkennbar sein, aber dabei immer fair und anständig bleiben. Hr. Kief liegt mit seiner Replik genau richtig, lesen Sie das (oder lassen Sie es bleiben), die Naci Keule ist schon lange überstrapaziert, die wird immer dann ausgepackt, wenn einem die Argumente ausgehen. Double Standards hinten und vorne, wenn es nur nicht so schäbig wäre, wäre es allein langweilig zu titulieren.

      Und wenn ich eine Zeitung abonieren wollte, die immer auf meiner Linie liegt, so würde ich mir den Wine Spectator liefern lassen. Over and out.

  111. Flaggschiff Gastbeitrag
    OT, aber konsternierend.

    Im Flaggschiff loben sich zwei CDU-Granden für die in der 8. Wahlperiode im BT verabschiedeten Gesetze „mit Digitalbezug“, wahre Perlen der politischen Klugheit und durchdachten Legislatur.

    „Die Meinungsfreiheit wird nicht unzulässig beschränkt“, befinden die beiden Experten nonchalant. Von den derzeitigen Löschorgien in den Social Media dürften ihre Facebook- und Twitter-Accounts kaum betroffen sein.

    Ein redaktioneller Kommentar ist der Parteiverlautbarung nicht beigegeben. Wozu auch, hier spricht der Staat bzw. die Stimme seiner gewichtigsten Vertreter. Den Satz „Da ist noch einiges zu tun“ sollte man deshalb als Drohung durchaus ernst nehmen.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/internet-gesetze-da-gibt-s-noch-einiges-zu-tun-15193708.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

  112. Wer ist verantwortlich das... verloren/gewonnen hat
    Die Frage kennt man bei uns ja auch
    hier ein kurzes Interview mit Franz Müntefehring

    https://www.zeitzeugen-portal.de/videos/BSgAvMk9fJg

    Er erinnert auch an das einst beliebte
    Wahlkampfmotto: Kohl muss weg,
    das in etwas abgeänderter Form wieder da ist.

  113. Time to get tough
    In der Retrospektive lässt sich Trumps Buch „Time to get tough – Make America great again“ (2011) als Manifest einer zukünftigen Präsidentschaft verstehen. Im Sinne von „What will happen“. Jedenfalls deutet es Steve Bannon in einem kürzlichen Interview mit Charlie Rose so an. Das Interview selbst ist ganz sehenswert und zeigt das „What happened“ einmal aus der Sicht des Siegers: https://www.youtube.com/watch?v=mFbsImQy7Ek

    Erstaunlich ist, dass es auf Amazon bereits einen Tag nach Erscheinen von Clintons Buch schon 1642 (17:19) Leserbeurteilungen gibt. D.h. kaum jemand hat das Buch gelesen aber jeder fühlt sich eingeladen, zu kommentieren und Sterne zu verteilen. Die Urteile betreffen also nicht das Buch, sondern Clinton selbst bzw. das durch sie verkörperte politische Programm: 45% mit 5 Sternen und 50% mit einem Stern. Sie sind alles andere als normalverteilt und zeigen als unabhängiger Indikator, wie tief die US-Gesellschaft inzwischen gespalten ist. Würden jetzt Clinton-Gegner und Clinton-Befürworter auf der Straße gegeneinander antreten, d.h. käme es jetzt zu bürgerkriegsartigen Unruhen, kann man sich ausmalen, wie das ausgeht. Maximaler Schaden wird erwartet, wenn die Fraktionen etwa gleich groß sind…

    Das ist das eigentlich Beunruhigende an diesem reichlich überflüssigen Buch.

    • Danisch ...
      erwähnte mal lange vor der Wahl, dass ein Bekannter ihm erklärt habe er würde Clinton wählen. Nicht weil er die besser fände, sondern weil im Clinton-Lager die schlechteren Verlierer sitzen und eine Niederlage deshalb hässlich werden könnte.


    • Ein Sieg wäre noch häßlicher geworden, für die ganze Welt. Die hätte alle Schwelbrände mit Benzin vollgeschüttet, mMn.

    • Manipulation in der Matrix: Beispiel 2
      Es ist unglaublich. Ich habe gestern dieses Interview von Steve Bannon eingestellt. Wer es gesehen hat, der weiss, dass Charlie Rose auf einem ziemlich hohen Stuhl saß und die Füße nicht auf den Boden kriegte – so eloquent kam Steve Bannon rüber. Dieses Interview war das ungeschnittene, ununtertitelte, und unkommentierte Original. Es ist heute aus dem Netz verschwunden! Stattdessen findet man eine überarbeitete Fassung, in der Charlie Rose einen recht souveränen Eindruck macht und Steve Bannon als jemand dargestellt wird, der mal bei GS gearbeitet hat und als korrumpierter swampling, Strassenrevoluzzer, Wirrkopf etc. verkauft werden kann: https://www.youtube.com/watch?v=ODnuxBwNeAE

      Nach mehreren, direkt hintereinander erlebten „Erfahrungen“ dieser Art kommt man zur Auffassung, dass am sog. Mandela-Effekt vielleicht doch etwas dran ist ;-)

      Oder dass corporate media nicht nur den downstream (Zeichen fallen herunter) sondern auch den upstream (Google/YT) weitgehend unter Kontrolle haben…

  114. Hillary Clinton after she was told she lost the election
    https://www.youtube.com/watch?v=pR5q0ajW8Ko

    Ich war mal wider im Netz unterwegs.
    Manchmal sind die Kommentare interessant.
    Einer davon ist der Satz oben.
    Humor muss man haben.

    …when Bernie lost the Primary
    steht an anderer Stelle als Antwort für eine ähnliche
    Anmerkung.

  115. Reine Medienidee, ff pres.
    Die Wähler, zumindest die kommentierenden Wähler in den USA, hielten beiden Clintons ihre Lügen vor. Liary hieß sie schon auch.
    Problematisch finde ich, wenn Frauen sich auf Gebiete begeben, auch im negativen Sinne, die sie immer Männern vorgeworfen haben. So hieß es ja jahrelang, Männer würden häufiger lügen.
    Die Kandidatin wurde bei diversen Ausreden/Lügen ertappt und setzte sich pauschal für Frauen ein, ohne die auszunehmen, die ebfs. lügen, solche Fälle wie Emma S.

    Das zweite Problem war „We came, we saw, we killed“ und das unnötig brutale Ende des Ghaddafi, das zynische Wegwinken dieses Endes, persifliert mit „Killary“ und dann die Fehlentscheidung in Benghazi.

    So jemanden kann man nicht mehr wirklich als Frau wahrnehmen. Die erste weibliche Präsidentin der USA wird schon noch einen Rest von Weiblichkeit haben. Sie ist einfach nicht die richtige Person und will das nicht wahrhaben.

    Lügen sind letztlich die Basis von Kriminalität, siehe Freiburg, wechselndes Alter, zwei Flaschen Vodka ohne Kotzen, das gibt’s nicht. Wo sind die Leberlangzeitwerte, die Haaranalysen? Wo ist der ganze Kram, den man nach Führerscheinentzug bzw. vor der Wiedergabe des Lappens machen kann?

    Mit Lügen fängt alles an. Wenn die Frauen lügen, haben sie schon halbwegs verspielt.

    Die Amerikaner sollten eine Idee wählen, die Idee first female nach first black President. Die Basis dieser Idee ist schon falsch. Die Amerikaner haben Barack gewählt, weil er dynamisch und sympathisch rüberkam, besser als McCain oder Mitch, nicht weil er farbig ist. Die Mehrheit dort drüben hat nichts gegen anziehende Farbige. Der vielbeschworene Rassismus, eine aufgeblasene Chimäre und ein Arbeitswerkzeug für Linke, kann nur aufrecht erhalten werden durch Kriminaltaten, die von ihnen unterstützt werden über Organisationen wie BLM.

    Wenn diese Leute, die hierzulande habituell unterschätzt werden, eine Frau wählen, wird sie dynamisch, warmherzig und sympathisch sein, nicht allzuviel Dreck am Stecken haben und nicht ausstrahlen, dass ihre Hemmschwelle zu Kriegen und Tötungen noch niedriger ist als bei manchen Männern. Die Frau wird genug Verstand haben. Die Demokraten hatten so eine, Gabbi Giffords. Sonst sehe ich keine.

    Die Republikaner hatten auch die Falsche. Ich sage, die Frauen, die auf dem Machtweg, sind insgesamt auf dem falschen Trip, und es ist nicht mehr die richtige Zeit, Mehrheiten für solche Charaktere zu gewinnen. Das Zeitfenster ist möglicherweise zu.


    • Naja, Präsident oder Kanzler kann nur werden, wer „auf dem Machttrip“ ist. Deswegen werden Leute wie Giffords oder Sanders eben nichtmal Kandidaten. Das ist halt das Dilemma der Spitzenpolitiker, sie müssen „Macht können“ und das aber nicht zu offen zeigen.

  116. Überall Manipulation der übelsten Sorte
    Die 1642 Kommentare, Zeitpunkt 17:18, sind auf 706 (20:30) zusammengeschrumpft. 5 Stars: 66%. 1 Star: 30%

    • Amazon ist überall - insofern haben Sie Recht
      Aber Amazon ist ein Versandhaus.
      Und Kommentare bei Amazon dienen dem Verkaufen, nicht der Meinungsbildung.
      Ein wenig sollten Sie schon darauf achten, welche Quellen Sie für Ihre Empörung heranziehen.

    • Sorry, bezieht sich auf:
      http://blogs.faz.net/deus/2017/09/10/wie-clintons-schlechte-verlierer-trump-weiterhin-great-machen-4601/#comment-68131

      Für mich persönlich das erste selbst erlebte Beispiel, wie die Matrix funktioniert. Und es geht mir dabei so, dass ich sagen würde „das kann nicht sein“, hätte ich es nicht selbst erlebt. VT ist also Quatsch – nicht mehr als ein Kampfbegriff, von dem ich weiss, dass er tiefstaatlich „erfunden“ wurde, um Macht zu stabilisieren.

      Die Folge: Ab jetzt bin ich wohl bekennender „Nazi“ und „Aluhutträger“.


    • Als Beobachtung weiter interessant. – Wie war das denn mit dem Trump-Buch, ist das jetzt auch auf „verified purchasers“ umgestellt oder noch nicht? Und wie verändert sich die Bewertung von Clintons Buch nach der Umstellung?
      Üblicherweise werden dann nach einiger Zeit nur noch ein paar Kommentare angezeigt, die viele Sternchen von den Lesern bekommen haben, üblicherweise 2-3 gute und 1 Verriß. So kenne ich das jedenfalls von Büchern, die schon länger draußen sind.

    • (H)illary: Weine nicht mehr, es geht doch bergauf mit deinem Buch!
      Zeitpunkt: SEP13(17:18) SEP13(20:30) SEP14(11:05)
      Leserurteile: 1642 706 578
      positiv (5star) 45% 66% 95%
      negativ (1star) 55% 30% 3%

      Herr Claassen hat Recht: Politische Bücher sind doch auch nur Waschmaschinen.

      https://www.amazon.com/product-reviews/1501175564/ref=acr_dpproductdetail_text?ie=UTF8&reviewerType=avp_only_reviews&showViewpoints=1

    • PS: Corrigendum
      50% statt 55% neg. Stimmen für SEP13(17:18). 2 bis 4 Sterne beliefen sich auf 5%.

      Noch was, Herr Claassen:
      Jeder weiss, dass die zuletzt drei Prozent negative Stimmen für ein politisches Buch, noch dazu für die verschriftlichte Jammerei einer korrupten, kranken und kriminellen Wahlverliererin manipuliert sein MÜSSEN (selbst wenn wir den Prozess der Manipulation nicht live miterlebt hätten). Trumps „tough bible“ kommt auf 19% neg. Stimmen, so wie man das auch für ein politisches Buch erwartet.

    • @ Claassen
      Da sollte „Nat.“ wohl besser die Washington Post zitieren?

  117. Titel eingeben
    Das Druckwerk von dieser Frau wurde bei Amazon bereits von $30 auf $17,95 reduziert, nach wenigen Tagen am Markt, und inzwischen dürfen bei Amazon nur noch „verified purchasers“ bewerten und kommentieren, wohl weil die Kritiken mehrheitlich eher nicht auf Linie waren.

    Ist das peinlich. Naja, sie ist 70 und bekanntlich nicht gesund, um es ganz dezent und versucht höflich auszudrücken. Bis sie politisch überhaupt nochmal irgendwelche Chancen aufs Oval hat, falls sie je wieder welche haben wird, was ich schwer bezweifle, ist sie 74, eher 78. Der Zug ist abgefahren, der Drops gelutscht, und der Schwanengesang hört sich sehr nach Trotz, Rachsucht und Verbitterung an.

  118. MakrelenLand
    „7 mit einem Messer“
    Happy Allahu Akbar!

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4881174/Man-attacks-seven-people-Toulouse-France.html

    In der Le Monde müssen Sie erst suchen. Sind halt keine Makrelen. Das gewichtet natürlich!

  119. Sch(a)nell 5 Jahre - mmh was für eine lange anhaltende Zeit
    Es darf nicht zur N O R M A L I T Ä T werden -, und es muss publik gemacht werden. Der Bonkespiegel ist auch wieder gelöscht worden. Die Einzeltäter werden auch nicht weniger. Ob die Psyche auch beim Deutschen „später“ eine Rolle spielt, wenn er sich wehrt?

    Ich denke es wird ein Tribunal geben, der sich der Sache endgültig annimmt. „Dann sind die Pläne durch“ und KGE und Speckschaft laben sich am Halal gefüllten Tisch, was ihr letztes Mahl ist. Benutzt durch Lügen, ist halt benutzt. Abgestrunzt!

    Die Plakate sind wirklich „dreist“. Vor allem der Medien gesteuerte Lindner, durch sein eheliches Pendant, kann nicht überzeugen. Warum, wissen nur die, die das verwischen der eigentlichen Nachricht durch Wortfächerei durchschaut haben.

    Hier in EF, muss ich immer(ausdrücklich) den Kopf schütteln, wenn ich die
    Propaganda-Texte lese. So viel Realitätsverlust können sich nur diejenigen leisten, die die Kontrolle über die Information haben. In der Allgemeinen Anzeiger(eine Postwurfsendung ohne ministeriellen Erlaubnis, also von mir) wurde die CDU-Zeitung, „Thüringen Spiegel“ mit ausgetragen. Ich frage mich ob das rechtens ist, so kurz vor der Wahl?

    Die Hiobsbotschaft des heutigen Morgens: „Alle 5 Jahre wieder“. Jetzt müsste auch der Dümmste aufwachen. Nee, vergessen Sie´s, wird er nicht. Er schlummert in GOT und geht über Los einkaufen.

  120. Danke fürs Vertrauen heute - die Arbeit da hat offensichtlich viel Mühe gemacht
    Und offensichtlich gilt es Don Alphonso dafür zu danken dass er diese Mühe auf sich genommen hat.

    Gestern ganz in Ruhe 12 Stunden durch Frankreich nach Spanien gereist sozusagen der bipolar deutsch-amerikanischen Perspektive des FAZ Artikels europäische Anteile hinzugefügt.

    Und da muss man sagen das Frankreich ist sehr nett sehr alt sehr bemüht aber auch sehr angestrengt sehr festgezurrt und durch Mangel der Lebendigkeit partiell hoch unsympathisch wirkt. Leider ist es eben so

    und dann kommt man nach Catalunya über die Grenze in den Großraum Barcelona und auf einmal hat es vibrierende Lebendigkeit Freiheit Lebenslust und Lebensfreude und man hat den direkten Vergleich das Gefühl dass der lenkende Tiefe Staat in Frankreich eben auch zu alt und zu blöde ist und seine persönliche Beschränktheit nicht mehr merkt. Und da zählen dann merkbare aber kleine Reformen wie das die Anzahl der Radiosender die auch Lieder mit englischen Texten spielen dürfen Popsongs eben zugenommen haben mit Erlaubnis der französischen Bürokratie und auch der Anteil englischsprachiger Popsongs pro Stunde in Minuten offensichtlich auf dem Kompromiss Wege größer geworden ist das führt aber alles nicht in die Welt und die Rettung des Euros erscheint weiterhin Auf sicht gefährdet.

    Auf der Ebene eine vor und zurück greift eine Geschichtsbetrachtung könnte man das ungefähr so formulieren wenn man sich einen historischen Text vorstellen würde der 30 Jahre nach dem Scheitern des Euros geschrieben worden wäre:

    In jedem Land Europas starb der Euro auf seine ganz eigene Art und Weise.

    dann kommt die ausführliche Analyse und Begründung durch die Historiker retrospektiv wie und auf welche Art und Weise mit welchen nationalen Eigenheiten die sich natürlich überhaupt nicht geändert haben vor während und nach dem Euro die Gemeinschaftswährung eben scheitern musste.

    zum Glück sind wir noch nicht soweit.

    ein großes Problem scheint sowieso die passiv-aggressive Art großer Teil älterer Bevölkerungsschichten zumal weiblicher solcher zu sein. Auch dieses Phänomen ließe sich eventuell in einem Satz kondensiert denken

    ‚Wenn sie lachen, dann lacht grau – aber grau lacht eben selten‘ – so von den Individuen die eben Gruppe sind durch ihre große Zahl relativ aggressiv und auch zum größten Teil wortlos rein durch Verhalten und Körpersprache in die Welt getragen.

    die Generation @ es schwer, sie kämpft an allen Fronten – aber sie hat auch unsere volle Unterstützung

  121. und im übrigen ist alles vermutlich noch viel schlimmer
    der historisch denkende und Empfinden der Mensch in uns könnte sich vorstellen dass Europa rein theoretisch irgendwann einen die Menschen begeisternden europäischen Kennedy hervor brächte also einen eloquenten jungen Mann, lebendig, sympathisch, offen und von Anfang 40, den alle Europäer gerne als europäischen Regierungschef oder Staatspräsidenten hätten und sich gerne alle von ihm regieren lassen würden.

    Und wetten dass es dann mit Sicherheit irgendwelche blöden Vollpfosten aus irgendeinem Nationalkonservativen Rest Geheimdienst geben könnte die beschließen würden den umzubringen und zu beseitigen?

    Die Generation @ aus Europa müsste aber darauf hinarbeiten dass sie einen solchen von und für alle jungen Europäer zustimmungs wegen Staatsmann in den eigenen Reihen fände und hervor brächte. Schon zur Überwindung aller bisherigen Vorurteile und Hemmnisse. ist das Ziel klar folgen Menschen und Geld leicht.

    Und schwebt da so eine Art Kombination aus Wiener Kongress und ‚Lojojirga‘ für eine europäisch übernationale Zusammenkunft der Generation @ und ihrer Vertreter vor. die Unterschiedlichkeit mögen das gemeinsame feststellen und feiern. Und eben ganz wie bei den oben genannten Veranstaltungen bleibt man so lange zusammen wie es braucht das für alle und gemeinsam tragfähige Kompromisse gefunden werden nur so hält es weitere Jahrzehnte zusammen der Wiener Kongress ist ganz sicherlich vom Prinzip her ein gutes Beispiel.

    Die Generation @ muss eben nur loslegen, niemand hält sie.

  122. das Beispiel von Geschäftsmann in der Krise der aber von der Krise nichts weiß es geht ihm gut
    ‚die Titanic ist bereits untergegangen. die Nichtschwimmer im Wasser lernen jetzt schwimmen‘, sagt der an Geschäften im Moment unnteressierte Geschäftsmann. Aber er ruft seinen Freund den Wassertemperaturthermometer-Verkäufer an eventuell möchte ja der ein oder andere von denen im Wasser ja schnell noch mal die Wassertemperatur wissen.

    Auch Währungen wie Staatssysteme können, von saturierten Leuten hochintelligent begleitet, absaufen. Mal Ohren spitzen und drüber nachdenken wie sich das anhören könnte, so als Geräusch in Funktion der Zeit.

  123. Was, glauben Sie, wäre eine Göring-Eckardt ohne Partei?
    Arbeitslos – so wie fast alle, die nix gelernt haben

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