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Überdruck

Überdruck

Die Liebe zum Gedruckten lässt Menschen auf der Frankfurter Buchmesse wahre Torturen ertragen: Lesungen in schlecht belüfteten Räumen, Herumrennen

19. Okt. 2009
von Andrea Diener
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Geistiger Beistand und optische Stille

Die Messen entstanden ursprünglich um die Kirchen herum, aber von diesem geistlichen Erbe ist nicht mehr allzuviel zu spüren. Dennoch gibt es auf der Frankfurter Messe weit abgelegen ein kleines Kirchenzentrum, das von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer betreut wird. Das wissen auch Muslime zu schätzen. Weiterlesen

19. Okt. 2009
von Andrea Diener
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18. Okt. 2009
von Don Alphonso
22 Lesermeinungen

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Die Frankfurter Buchmesse als gelobtes Land

Ich war dieses Jahr nicht in Frankfurt, sondern fern des Trubels und hörte auf den Trubel von Blut und Schmerzmittel in meinem Kiefer. Aber es ist nicht weiter schlimm; war man einmal auf der Buchmesse, weiss man, wie es immer ist, und letztlich ist das auch nichts anderes als das Gelobte Land mit den Ausführungsbestimmungen, die einem jedes gelobte Land kräftig vermiesen können. Letztlich bleibt nur die Erkenntnis: ich habe meine Schmerzen überlebt, ich habe Israel überlebt, ich hätte auch die Buchmesse überlebt. Da bin ich mir fast ganz sicher. Weiterlesen

18. Okt. 2009
von Don Alphonso
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17. Okt. 2009
von Don Alphonso
43 Lesermeinungen

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Kleines Lob der Pressefrau

Wenn ich die Wahl zwischen einem durschschnittlichen Journalisten und einem durchschnittlichen Schriftsteller zum Abendessen habe – und glauben Sie mir, ich wache mit diesen beiden elenden, divenhaften Faulpelzen jeben morgen auf und erblicke sie, wenn ich in den Spiegel schaue – dann würde ich vielleicht doch lieber mit den Pressedamen ausgehen. Einfach, um mir all die Geschichten um die Marotten der Schreiberlinge der Literatur und die gierigen Tricks der Schreiberlinge der Zeitungen anzuhören. So viel Ärger auf der Messe, und keiner dankt es ihnen. Weiterlesen

17. Okt. 2009
von Don Alphonso
43 Lesermeinungen

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16. Okt. 2009
von Don Alphonso
41 Lesermeinungen

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Altern in Schönheit und Würde

Vielleicht fallen Ihnen beim Lesen meiner Beiträge ja die liebevoll gestalteten Vignetten auf, die die Texte einleiten und beenden. Übernommen sind sie aus der "Theologia Dogmatico-Polemica" von Carolus Sardegna, gedruckt 1771 in der "Typographia Zunkeliana" in Regensburg. Warum, fragt man sich instinktiv, warum ging das früher? Was gab der Drucker den Lesern damit auf den Weg, welche Anregungen wollte er geben, und warum ist dergleichen heute undenkbar? Wiese sind unsere Bücher heute, da man keinen Holzschnitt und Kuupferplatte mehr braucht, da es praktisch nichts kosten würde, die Bücher schöner zu machen, so langweilig, uniform, banal? Weiterlesen

16. Okt. 2009
von Don Alphonso
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15. Okt. 2009
von Don Alphonso
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Die schmalen Lippen von Libreka

Nichts ist spannender als die Wirtschaft, wenn ihre Fassaden fallen. Und wie es der Zufall – oder besser, der beabsichtigte Zufall – haben will, wurde justament zum Beginn der Buchmesse ein anonymes Schreiben verschickt, das mit einer Tochter der Börsenvereins hart ins Gericht geht und, wie ich höre, auf der Messe auch stark debattiert wird. Man war so freundlich, mir ein Exemplar dieser Abrechnung mit dem eBook-Portal Libreka zuzuschicken, und angesichts meiner massiven gesundheitlichen Beschwerden war es eine fast so gute Medizin wie die Roadrunner- und Gugs-Bunny-Videos, mit denen sich meinereiner zum Marsch durch die nächtlichen Täler voller Schmerzen wagen kann. In den Kreisen der eBook-Jünger spricht man ja gerne über Revolutionen – die Revolte gegen Libreka jedenfalls ist schon mal eine erster Schritt in diese Richtung. Weiterlesen

15. Okt. 2009
von Don Alphonso
36 Lesermeinungen

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14. Okt. 2009
von Don Alphonso
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Vom Glück der elektronischen Bücher

Ich bin für eBooks. ich bin der Meinung, man sollte sie grossflächig einführen und sie nicht nur als Contentträger begreifen, sondern auch als Verschönerung unseres Landes. Leider sehe ich auch beim kommenden Versuch, diese Dinger – die ch persönlich in meiner Bibliothek noch nicht mal benutzen würde, um Nägel in die Wand zu schlagen – durchzusetzen, Leute am Werk, die es mal wieder verbasseln werden. Wie schon 1999 und 2004. Weiterlesen

14. Okt. 2009
von Don Alphonso
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