Digital/Pausen

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Hans Ulrich Gumbrecht lehrt Literatur in Stanford und bedauert es, zu alt für eine Karriere-Chance als Trainer im American Football zu sein.

Hans Ulrich Gumbrecht

Hans Ulrich Gumbrecht

1948 in Würzburg geboren, ist Albert-Guérard-Professor für Literatur an der Stanford University und seit elf Jahren amerikanischer Staatsbürger. 1975 wurde er auf seine erste Professur in Bochum berufen. Inzwischen ist er achtmal (und in sechs Ländern) mit Ehrendoktoraten ausgezeichnet worden und lehrt regelmäßig als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten, unter anderem am Collège de France in Paris und an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Seit 1987 ist er Autor im Feuilleton der F.A.Z. Er schreibt über spanische, italienische, französische und deutsche Literatur und Philosophie, aber auch über Alltagskultur, Politik und Sport. Gumbrecht ist bekennender Sportfan, er hat Dauerkarten für American Football, Eishockey und College Basketball. Entgegen der gewöhnlichen Blickrichtung der Geisteswissenschaften legt er den Akzent auf die Präsenz von Dingen und Erfahrungen.

15. Jul. 2017
von Hans Ulrich Gumbrecht

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Über Nachhaltigkeit von Ideen: der singuläre Fall von Karl Marx

Eine Rückkehr ins „China vor dem Tod Maos“ sei ihr Traum und Ziel, erklärten Aktivisten beim Hamburger Krawallwochende, also eine Rückkehr in wahrhaft marxistische Welt. Wie kommt es, dass die Nachhaltigkeit der säkularen Ideen von Karl Marx selbst die Wirkung der großen Religionen überboten hat? Weiterlesen

15. Jul. 2017
von Hans Ulrich Gumbrecht

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