Monatliches Archiv: Dezember 2009
Charity im Alltag: Die Spendensammeldose
Jemand hält Ihnen eine Spendensammeldose unter die Nase – wie verhalten Sie sich? Das kommt natürlich darauf an. Ja sicher. Aber worauf? Und wenn es dauernd auf irgendwas ankommt, kommt man kaum noch dazu, überhaupt mal jemandem etwas zu geben. Mehr 31.12.2009, 13:45 Uhr von Andrea Diener
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Von Herzen, mit Schmerzen: Das Geschenk
Es ist ja gut gemeint, aber, naja, ich guck jetzt mal erfreut und nicht so entsetzt wie ich mich gerade fühle, weil ich einen rosa Kulturbeutel bekommen habe. Mit Glitzer. Und Fransen. Was denkt der eigentlich, wer ich bin, und glaubt er ernsthaft, er wäre noch mit mir befreundet, wenn ich eine Person wäre, die sowas gut findet? Kennt er etwa Personen, die sowas gut finden? Warum gibt er sich mit Personen ab, die sowas gut finden? Und was, um Himmels Willen, sag ich jetzt und wie findet er wohl die Krawatte – ob er grünes Paisleymuster mag? (Schenken ist die Hölle. Ehrlich.) Mehr 20.12.2009, 19:44 Uhr von Andrea Diener
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Szenen in archaischer Beleuchtung: Die Kerze
Ach, wie besinnlich, seufzt die Mutter regelmäßig in der Adventszeit und starrt in die Kerzen. Das Kind widersteht dem unbändigen Drang, in der Kerze zu pulen und der Vater paßt auf, daß es nirgendwo tropft. So geht deutscher Advent, und im Mittelpunkt steht natürlich die Kerze. Mehr 17.12.2009, 16:58 Uhr von Andrea Diener
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Latte aus der Nuckeltülle: Coffee to go
Wie konnte sich diese Pest namens Coffee to go eigentlich durchsetzen? So ein Kaffeehaus ist doch eigentlich ein angenehmer Ort. Die meisten Zeitgenossen scheinen ihn jedoch fluchtartig verlassen zu wollen und tragen den Kaffee daher in Pappbechern herum. Wenn das Kaffeehaus die moderne Öffentlichkeit geprägt hat, was sagt dann die Pappbecherkultur über unsere Gegenwart aus? Mehr 10.12.2009, 13:57 Uhr von Andrea Diener
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Allein unter Begonien: Das Grab
Stein, Laterne, Cotoneaster: Warum haben ausgerechnet Gräber etwas derart trostloses an sich? Da möchte man nicht begraben sein, denkt man sich schaudernd angesichts monströser Granitbrocken und schauderhafter Bronzevasen, und schaut sich nach Alternativen um, wenn es mal soweit sein sollte. Unterdessen beginnen die Hinterbliebenen mit Migrationshintergrund, die deutsche Grablandschaft zu erobern. Mehr 03.12.2009, 15:52 Uhr von Andrea Diener
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