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Blog: Ding und Dinglichkeit
Ding und Dinglichkeit

Keine Frage, die Welt ist voller dinglicher Phänomene. Um viele davon wird einiges Gewese gemacht, etwa um Autos, Mobiltelefone, Schuhe. Das sind die Dinge, über die Menschen sich gern definieren. Aber was ist mit all den anderen Dingen? Was ist mit Bushaltestellen, Nähgarnspulen, Werbekugelschreibern, Parkplatzbegrenzungspollern? Sie stellen unbeachtet unseren Alltag voll, geheimnisvoll wandeln sie sich, ändern den Anblick unserer Umgebung, sterben vielleicht aus oder werden in Randzonen gedrängt. Und bleiben dabei völlig unbemerkt wie der Waschbeton-Blumenkübel am Parkplatzrand, in dem gerade eine Konifere langsam vertrocknet.

Von und und

Monatliches Archiv: März 2010

Sport vs. Transport: Das Fahrrad

Seltsamerweise gilt das Fahrrad als Sportgerät. Gut, man fährt zwar Rennen damit, aber Autos sind deshalb ja auch keine Sportgeräte. Von Autos gibt es auch zivile, zum würdevollen Transport geeignete Varianten, während das beim Fahrrad eher schwierig wird. Deshalb kaufe ich ein Fahrrad in Italien, was nicht ganz einfach ist, wenn man einen offenen Zweisitzer fährt. Aber Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden – zur Not kann man auch den Transport von Fahrrädern sportlich sehen. Mehr 25.03.2010, 06:11 Uhr von Andrea Diener 80 0 0

Daten auf Wanderschaft: Das Kabel

Wenn ich verreise, nehme ich einen ganzen Berg Kabel mit. Stromkabel und Verbindungskabel und diverse Speichermedien dazu, ein ganzer Berg, ohne den nichts läuft, was unterwegs gemeinhin zu laufen hat. Der ganze Arbeitsplatz eben, und der ist eine ziemlich verkabelte Angelegenheit, weil dauernd Daten von A nach B müssen: Die Beschreibung eines Arbeitszustandes, der zeitgenössisch, aber irgendwie nicht zeitgemäß ist. Mehr 16.03.2010, 21:47 Uhr von Andrea Diener 62 0 0

Resignation unter verpixelten Photoshopbäumen: Der Powerpoint-Vortrag

Zahlen werden vorgelesen, gleichzeitig an die Wand projiziert, gleichzeitig ausgedruckt, gleichzeitig als Pressemitteilung auf Papier und gleichzeitig als PDF-Datei auf einem Werbe-USB-Stick mitgegeben. So funktioniert Bilanzpressekonferenz, und so funktioniert das, was man sich in Firmen unter Kommunikation vorstellt. Es ist einschläfernd, hirntötend und grausam, und wenn es hinterher nichts zu essen gäbe, käme vermutlich keiner. Dabei kann Powerpoint, richtig eingesetzt, auch unterhaltsam sein. Mehr 05.03.2010, 12:57 Uhr von Andrea Diener 63 0 0

Redakteurin im Reiseblatt der F.A.Z.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.