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Was Ökonomen an amerikanischen Top-Universitäten denken

07.05.2012, 06:57 Uhr  ·  Das jüngste amerikanische Konjunkturprogramm hat kurzfristig gewirkt, aber die langfristigen Folgen sind schwerer abschätzbar. So sehen es die Ökonomen. Die Booth Business School in Chicago befragt rund 40 in den Vereinigten Staaten lebende Ökonomen zu wirtschaftlichen Themen und liefert Einsichten in das Denken führender Wirtschaftswissenschaftler. Von Gerald Braunberger.

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Das jüngste amerikanische Konjunkturprogramm hat kurzfristig gewirkt, aber die langfristigen Folgen sind schwerer abschätzbar. Eine Goldwährung wäre nächteilig; ihre Befürwortung setzt “makroökonomisches Analphabetentum” voraus. Die Booth Business School in Chicago befragt rund 40 in den Vereinigten Staaten lebende Ökonomen zu wirtschaftlichen Themen und liefert Einsichten in das Denken führender Wirtschaftswissenschaftler.

Von Gerald Braunberger

Es sind Frauen und Männer in unterschiedlichen Altersgruppen. Manche bekennen sich zu den Republikanern, manche zu den Demokraten und andere lassen keine politischen Präferenzen erkennen. Sie arbeiten auf den unterschiedlichsten wirtschaftswissenschaftlichen Fachgebieten. Zu ihnen gehören Daron Acemoglu, Alberto Alesina, Marianne Bertrand, Judith Chevalier, Barry Eichengreen, Pinelopi Goldberg, Robert Hall, Eric Maskin, Maurice Obstfeld, Cecilia Rouse, Hyun Song Shin, Richard Thaler und Luigi Zingales. Sie eint eines: Sie besitzen Professuren an Top-Universitäten wie Harvard, Stanford, Chicago, MIT, Yale, Berkeley und Princeton.

Im Abstand weniger Wochen werden diese Ökonomen zu sehr unterschiedlichen ökonomischen Themen befragt. Themen können von jedermann per Mail vorgeschlagen werden. Die Antwort besteht üblicherweise aus der Zustimmung oder Ablehnung einer vorgegebenen These mit der Möglichkeit, eine kurze Erklärung hinzuzufügen. Kurz, präzise, interessant. Hier ist der Link:

 http://www.igmchicago.org/igm-economic-experts-panel

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (2)
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0 FAZ-gb 28.01.2013, 18:54 Uhr

Eventuelle politische...

Eventuelle politische Präferenzen scheinen für die Antworten der befragten Ökonomen keine bedeutende Rolle zu spielen, zeigt eine auf dem AEA-Meeting in San Diego Anfang 2013 vorgestellte Untersuchung:
www.nber.org/.../w18728
Hier eine Zusammenfassung:
www.washingtonpost.com/.../economists-arent-politically-driven-report-economists
Vielmehr herrscht vor allem bei Themen große Einigkeit, für die viel Fachliteratur existiert. Bei noch nicht intensiv behandelten Themen gehen die Ansichten eher auseinander.

0 lutz-breunig 26.05.2012, 09:48 Uhr

Die Ergebnisse fallen...

Die Ergebnisse fallen vielleicht eindeutig aus, die Politik entscheidet trotzdem nach anderen Kriterien.

Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt in der F.A.Z.