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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Die Reichen werden wirklich immer reicher. Aktuelles zur Verteilungsökonomik (1)

| 7 Lesermeinungen

In englischsprachigen Industrienationen ist die Einkommensverteilung deutlich ungleicher als in Kontinentaleuropa. Daran ändert keine Krise etwas - aber vielleicht die Finanzpolitik? Mit Grenzsteuersätzen bis 80 Prozent und darüber? Und wie effizient sind diese Verteilungen? Ein Blick in die Welt von Thomas Piketty und Emmanuel Saez.

In englischsprachigen Industrienationen ist die Einkommensverteilung deutlich ungleicher als in Kontinentaleuropa. So haben das eine Prozent der amerikanischen Spitzenverdiener zwischen 1976 und 2007 immerhin 60 Prozent der Früchte des Wirtschaftswachstums des gesamten Landes vereinnahmt. Daran ändert keine Krise etwas – aber vielleicht die Finanzpolitik? Mit Grenzsteuersätzen bis 80 Prozent und darüber? Und wie effizient sind diese Verteilungen? Ein Blick in die Welt von Thomas Piketty und Emmanuel Saez.

Von Gerald Braunberger

Die französischen Ökonomen Thomas Piketty *)  (Paris School of Economics) und Emmanuel Saez *) (University of California, Berkeley), beide erst rund 40 Jahre alt, zählen zu den bekanntesten Verteilungsökonomen der Welt. Sie arbeiten nicht nur theoretisch, sondern auch empirisch, gestützt auf eine einmalige Datenbank, die sich permanent im Prozess der Weiterentwicklung befindet: Sie besteht aus Steuerdaten aus gegenwärtig 25 Ländern, Industrienationen ebenso wie führende Schwellenländer, und die Daten reichen zum Teil rund ein Jahrhundert in die Vergangenheit. Aktuell finden sich weitere 45 Länder in Bearbeitung. (Anonymisierte) Steuerdaten sind zur Gewinnung von Erkenntnissen über die Einkommensverteilung aussagefähiger als Ergebnisse aus Befragungen, auch wenn Steuerdaten Unschärfen aufweisen, die von den Autoren keineswegs verschwiegen werden. **) Dieser Beitrag stützt sich auf eine Untersuchung von Piketty/Saez, die Anfang November 2012 auf einer Forschungskonferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington vorgestellt worden ist. (Die Slides der Konferenzpräsentation befinden sich hier.)

1. U-Kurven und andere Kurven

– Betrachtet man die langfristige Entwicklung der Anteile der einkommenstärksten 10 Prozent der Bevölkerung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes, ergibt sich folgender Befund: In englischsprachigen Ländern (in diesem Beitrag abgebildet anhand der Vereinigten Staaten) liegt der Anteil höher als in Kontinentaleuropa. Dieser Anteil lag in Amerika zwischen den beiden Weltkriegen zwischen 40 und 50 Prozent des BIP, bewegte sich von 1942 bis 1982 ziemlich stabil bei 35 Prozent des BIP, und ist seitdem wieder deutlich auf annähernd 50 Prozent gestiegen. Das heißt: die einkommenstärksten 10 Prozent der amerikanischen Bevölkerung vereinen die Hälfte des amerikanischen BIP auf sich. Grafisch ergibt sich eine U-Kurve.

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– Ein Blick auf das Prozent der einkommenstärksten Amerikaner zeigt grafisch ebenfalls eine U-Kurve. Sie vereinnahmen rund 20 Prozent des BIP.

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– Die im Jahre 2007 ausgebrochene Finanzkrise hat diesen Trend – jedenfalls bisher – nicht umzukehren vermocht.

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– „Next, it is worth stressing that the orders of magnitude are truly enormous. More than 15 % of US national income were shifted from the bottom 90 % to the top 10 % in the US over the past 30 years. In effect, the top 1 % alone have absorbed almost 60 % of aggregate US income growth between 1976 and 2007.“ (Piketty/Saez) ***)

– In Kontinentaleuropa (als Beispiel dient hier Deutschland) sind vergleichbare U-Kurven nicht beobachtbar. Vielmehr bewegt sich der Anteil der zehn einkommenstärksten Prozent am BIP seit Jahrzehnten zwischen 30 und 37 Prozent. Schaut man sich nur das einkommenstärkste Prozent an, bewegt sich der BIP-Anteil seit Jahrzehnten zwischen 10 und 15 Prozent.

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– Das führt zu dem Befund: Man hat Länder mit in etwa gleichem Wohlstand- und Produktivitätsniveau, aber sehr stark verschiedener Einkommensverteilung.

2. Wie kommt es – und wohin führt es?

– Die herkömmliche Theorie postuliert, dass sich die Entlohnung in einer Marktwirtschaft am Grenzprodukt der Arbeit orientiert. Dann müsste man die deutlich höheren Einkommen für Spitzenverdiener in der englischsprachigen Welt gegenüber den Einkommen der Spitzenverdiener in Kontinentaleuropa durch technologisch bedingte erhebliche Produktivitätsfortschritte in der englischsprachigen Welt erklären. Eine solche „Erklärung“ ist nach Ansicht von Piketty/Saez allerdings offensichtlich untauglich.

– Die beiden Autoren erwähnen dann eine populäre „Erklärung“, wonach die Spitzenverdiener in der englischsprachigen Welt den ihrer Arbeit entsprechenden Verdienst erhielten, wogegen die Spitzenverdiener in Kontinentaleuropa die Früchte ihrer Arbeit nicht angemessen erhielten. Diese „Erklärung“ bezeichnen Piketty/Saez als „naiv“ und „ideologisch“.

– Piketty/Saez erklären die ungleichere Verteilung in den englischsprachigen Ländern zum einen mit der Steuerpolitik, vor allem aber mit einer Verhandlungsmacht, die bei ungenügendem Wettbewerb und nicht ausreichender Transparenz verhindert, dass sich keine marktgemäße Entlohnungen einstellen („compensation bargaining“).

– Konkret heißt dies: Die Produktivität eines Arbeiters in einer standardisierten Massenproduktion mag sich einigermaßen zuverlässig messen lassen, die Produktivität eines Vorstandsvorsitzenden oder Finanzvorstands eines großen Konzerns aber nicht. Die Entlohnung von Spitzenmanagern ist dann das Ergebnis von Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat/Verwaltungsrat, und wenn sich hier eine Kameraderie einstellt, schlagen die Manager oft eine sehr hohe Vergütung heraus. Das ist keine neue Erkenntnis: Vor einer Reihe von Jahren sorgte das Buch „Pay without Performance“ von Bebchuk/Fried für einiges Aufsehen. Erst kürzlich hat der Finanzanalyst Dieter Hein in einem Beitrag für die F.A.Z. eigene Berechnungen präsentiert, wonach die (hauptsächlich in New York und London ansässigen) Investmentbanker der Deutschen Bank, aber auch der Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse, über Jahre zulasten der Aktionäre – gemessen an den Kapitalkosten – zu hohe Vergütungen kassiert haben. Und dann gibt es noch die kompletten Ausreißer: So musste im Jahre 2006 der CEO des amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer, Hank McKinnell, das Unternehmen verlassen, weil große Investoren mit der Aktienkursentwicklung unzufrieden waren. McKinnell, der ja eigentlich versagt hatte, ging mit einem Abfindungspaket über nahezu 200 Millionen Dollar!

– Piketty/Saez empfehlen, gegen diese Fehlentwicklungen mit hohen Grenzsteuersätzen in der Einkommensteuer vorzugehen. Diamond/Saez (2011) sehen solche Grenzsteuersätze im Bereich von 60 bis 70 Prozent, in einer anderen Arbeit halten Piketty/Saez/Stantcheva noch höhere Grenzsteuersätze bis zu 80 Prozent und mehr für die absoluten Spitzenverdiener für angebracht (hier Slides eines Präsentation und eine Zusammenfassung bei voxeu ohne Mathematik und hier im „Economist„).

– Es lohnt sich, auf das zuletzt erwähnte Papier etwas näher einzugehen: Piketty/Saez/Stantcheva nennen drei Effekte, die bei Veränderungen des  Grenzsteuersatzes der Einkommensteuer auf Hocheinkommensbezieher wirken:
1. Das Arbeitsangebot wird sich mit wachsendem Grenzsteuersatz reduzieren (die traditionelle liberale Kritik an hohen Grenzsteuersätzen).
2. Mit wachsendem Grenzsteuersatz nimmt der Reiz von Steuervermeidungsstrategien zu (eine weitere liberale Kritik).
3. Mit wachsendem Grenzsteuersatz nimmt die Fähigkeit ab, überhöhte Einkommen auf dem Verhandlungswege („compensation bargaining“) zu erzielen.
Durch steuerliche Gleichbehandlung aller Einkunftsarten und eine konsequente Steuereintreibung ließe sich nach Ansicht der drei Autoren der zweite Einfluss eliminieren. Achtet man nun nur noch auf den Effekt 1 (Arbeitsangebot), ergibt sich auf der Basis der Untersuchungen von Piketty/Saez/Stantcheva ein optimaler Spitzen-Grenzsteuersatz von 57 Prozent. Grob in dieser Gegend befindet man sich in vielen kontinentaleuropäischen Ländern, und da dort das „compensation bargaining“ von Führungskräften in Unternehmen bei weitem niemals das amerikanische Niveau erreicht hat, erscheint die reale Situation in Nord- und Westeuropa von der nach den drei Autoren als optimal befundene Lösung gar nicht so weit entfernt. ****) Ganz anders sieht es in den Vereinigten Staaten aus, wo das „compensation bargaining“ zumindest in der jüngeren Vergangenheit eine bedeutende Rolle gespielt hat. Bezieht man es in das Modell ein, errechnet sich ein Spitzen-Grenzsteuersatz für die Einkommenstärksten (aber auch nur für sie !) von 80 Prozent und mehr.

3. Kritik

Natürlich sind die Arbeiten von Piketty/Saez nicht unumstritten.

– Zusammenfassende Kritik von Arpit Gupta (hier und hier); ziemlich rüde Scott Sumner (hier). Gupta erwähnt mindestens einen wichtigen Punkt: Unter den einkommenstärksten Amerikanern befinden sich nicht nur Superstars aus Sport und Unterhaltung und Manager, die vom „compensation bargaining“ profitieren mögen, sondern auch Eigentümer mittelständischer Unternehmen, die möglicherweise aus ökonomischer Sicht ziemlich genau das verdienen, was sie verdienen. Auf den Vorwurf, dass so hohe Grenzsteuersätze wie von ihnen vorgeschlagen das Arbeitsangebot über Gebühr negativ beeinflussen und damit gesamtwirtschaftlich eher schädlich sind („Leistung muss sich lohnen“), antworten Piketty/Saez allerdings sinngemäß, dass ihre empirischen Untersuchungen einen solchen Schluss nicht hergeben.*****)

– Burkhauser/Larrimore/Simon gelangen mit einer anderen Datenbasis vor allem für die amerikanische Mittelklasse zu einem günstigeren Ergebnis (hier ist eine Zusamenfassung ohne Mathematik).

 

Aktualisierung 1. März 2013: Emmanuel Saez im Interview und Vortrag

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*) Piketty (hier seine Homepage) galt früh als eine Art Wunderknabe, gestützt vor allem auf eine monumentale Arbeit zur Geschichte der französischen Einkommensteuer. Später arbeitete er in London mit dem britischen Ökonomen Tony Atkinson zusammen, einem der führenden Verteilungsexperten der älteren Generation. Saez (hier seine Homepage) ging nach seinem Examen nach Amerika, wo er 2009 die prestigeträchtige John Bates Clark-Medaille für den besten Ökonomen unter 40 Jahre erhielt. Diese Medaille gilt als eine inoffizielle Vorstufe zum Nobelpreis.

**) Aus den Steuerdaten lassen sich Einkommen vor Steuern und Einkommen nach Steuern erkennen. Allerdings existieren zwei Unschärfen, die in entgegengesetzte Richtungen wirken. Einerseits enthalten die Daten keine Angaben über Kapitaleinkünfte aus Anlagen in Steuerparadiesen – dieser Mangel tendiert dazu, vor allem die verfügbaren Einkommen begüterter Bevölkerungsschichten zu unterschätzen (unter der plausiben Annahme, dass eher Reiche als Arme Kapital in Steuerparadiese transferieren können). Überhaupt leiden Steuerdaten darunter, dass Steuerzahler (nicht nur Reiche) nicht nur gelegentlich dazu tendieren, ihre Einkommen künstlich niedrig anzugeben. Im Gegenzug enthalten die Daten keine zuverlässigen Angaben über steuerfreie Transferzahlungen, die das verfügbare Einkommen der Ärmeren steigern. Welcher der beiden gegenläufigen Effekte auf die Verteilung dominiert, lässt sich derzeit nicht zuverlässig bestimmen. Es gibt auch noch andere methodische Probleme dergestalt, dass der Begriff „versteuerbares Einkommen“ nicht in allen Ländern identisch definiert wird. Piketty/Saez räumen die damit verbundene Unschärfe ihrer Berechnungen ein, verweisen aber darauf, dass es gegenwärtig trotz aller Unzulänglichkeiten einfach keine besseren Daten für internationale Vergleiche gibt.

***) Inwieweit dieser Trend zur jüngsten Finanzkrise beigetragen hat, ist Thema eines eigenen Artikels.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
****) Die Einführung eines Grenzsteuersatzes von 75 Prozent der Spitzenverdiener in Frankreich wäre auch nach dieser Lesart zu viel des Guten. Ganz abgesehen davon, dass der internationale Steuerwettbewerb so hohe Grenzsteuersätze problematisch macht. Die Mitte Oktober von der Nationalversammlung beschlossene Regel trifft denn auch lediglich rund 1500 Personen, ist auf zwei Jahre befristet und dürfte dem Staat nur rund 210 Millionen Euro im Jahr bringen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
*****) Das Verdienst der Arbeiten von Piketty/Saez besteht meines Erachtens nicht zuletzt darin, dass man derartige Themen nicht mehr alleine ideologisch behandeln kann, sondern sich mit Fakten befassen muss – völlig unabhängig davon, ob die Ergebnisse von Piketty/Saez als Folge wissenschaftlichen Wettbewerbs Bestand haben werden oder nicht.
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7 Lesermeinungen

  1. @vult
    Danke für Ihren...

    @vult
    Danke für Ihren Kommentar. Was die frühere Evidenz betrifft, würden Ihnen Piketty/Saez zustimmen.
    Etwas anderes ist aber interessant: Wenn früher Ökonomen behauptet hätten, sehr hohe Grenzsteuersätze seien ökonomisch effizient, hätte man ihnen vermutlich rein ideologische Argumente entgegengehalten. Die Arbeiten von Piketty/Saez haben das verändert, wie ich in meinem Text auch geschrieben habe. Sowohl in dem Papier der AEI-Leute wie auch in der Arbeiter von Burkhauser & Co. räumen die Kritiker ein, dass Piketty/Saez als Ökonomen ernstgenommen werden müssen, weil sie seriös arbeiten. Damit wird die Debatte um ihre Arbeiten sehr sachlich und das ist keine schlechte Sache, wie ich finde. Nunmehr müssen auch Ideologen sachliche Argumente finden (theoretisch und/oder empirisch) und das müsste den wissenschaftlichen Fortschritt befördern.

  2. @ G. Braunberger

    Vielen Dank...
    @ G. Braunberger
    Vielen Dank auf Ihren Hinweis auf ein vom American Enterprise Institute finanzierten Papiers, welches allerdings die Skepsis über die Anwendbarkeit ökonomischer Theorien in der realen Welt (und in der politischen Debatte) dazu benutzt, ein statu quo zu propagieren und gleichzeitig (sehr unwissenschaftlich) argumentiert, dass die Verfasser des Papiers es eigentlich subjektiv unverantwortlich finden, wenn die höchste Steuerklasse oberhalb von 50% angesiedelt ist. Dies ist also eine Meinung, keine wissenschatliche Deduktion.
    Es werden die Wirtschafthistoriker einmal erklären müssen, wie unvernünftig die USA in den Jahren 1945 bis 1975 gewirtschaftt haben, da die höchste Steuerklasse stets z.T. weit über 60% lag, während gleichzeitig die Wachstumsraten höher und die Zahl der Arbeitslosen kleiner als in unseren heutigen glücklichen Zeiten mit einer USA-Steuerrate von höchsten 35%.

  3. Hier ist eine Kritik an dem im...
    Hier ist eine Kritik an dem im Text erwähnten Papier von Diamond/Saez aus dem American Enterprise Institute (AEI):
    http://www.aei.org/files/2012/11/19/-should-the-top-marginal-income-tax-rate-be-73-percent_085518416524.pdf

  4. Vielen Dank, Herr Braunberger,...
    Vielen Dank, Herr Braunberger, für Ihre seriöse und gut dokumentierte Arbeit !
    Die kontinentaleuropäischen Kurven sind wohlgemerkt nicht so ausgeprägt wie in den USA, aber selbst in Deutschlanf ergibt sich in 40 Jahren (1970-2010) eine interessante Verschiebung zugunsten der 10% Reichsten, die 1970 30% Prozent, heute aber 36 % des Gesamteinkommens erhalten (macht immerhin +20%).
    Interessant, wenn dies mit der Rede von dem überbordenden Sozialstaat vergleicht.
    ____
    Ein Beitrag zur Frage des Arbeitsangebots : es erscheint mir doch sehr zweifelhaft, ob, auch falls die Vergütung „nur“ 2 Mio € statt 2,5 Mio € betrüge, der Posten eines Vorstandsvorsitzender eines großen deutschen Unternehmens so viel unattraktiver wäre. Desgleichen wird der Leiter einer Abteilung eines solchen Unternehmens seinen Job gerne auch für 480 000 € machen statt für 540 000…

  5. @fionn
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    und hat weitere...

    @fionn
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    und hat weitere ursachen: nur die us-amerikaner verstehen die ganze welt tatsächlich und richtiger weise als ihren playground. eben: vor allem um geld zu verdienen. also top-down. (mal sehen, wann china so weit sein wird)
    .
    und wurde kürzlich noch auf einen evtl. weiteren aspekt hingewiesen: die sprache. mit englisch kommt man eben heute überall durch, das macht die sache leichter (wie banal). aber auch: weil alle anderen eben diese sprache auch sprechen, macht es die sache für die us-amerikaner eben auch tougher.
    .
    „the more competitive you need to be, the more you want it.“ oder so.
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    und viel geld zu haben kann eben, wie bekannt, auch unter dem aspekt persönlicher sicherheit sehr wichtig sein. vor allem bei weniger staat. und kommt dann noch eine „class-divided society“ hinzu, mit unvollständigem wettbewerb (s.o.), dann wird eine sich ergebende entmischung noch um so deutlicher ausfallen.

  6. I checked online and in fact...
    I checked online and in fact in 2011 there were 1’210 billionaires in the USA with a combined wealth of USD4,5 trillion.

  7. To part 3) I would add those...
    To part 3) I would add those active on Wall Street to Entertainment, Sport and Managers.
    And of course, as the US economy is much larger than any one in Europe, it’s not surprising that there are so many billionaires (over 1’000?) in the USA.

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