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Filmfestival

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Was sonst noch geschah: Notizen aus Berlin

Warten auf die Palmen

Jetzt sind wirklich alle Filme durch, und was bleibt ist: Warten auf die Palmen. Hier sind meine Favoriten – was nicht bedeutet, dass ich darauf wetten würde, es geht so aus, wie ich mir das wünsche. Ich wette nicht. Auf Jury-Entscheidungen schon gar nicht.

Wunschzettel

Goldene Palme: Toni Erdmann (Maren Ade)

Großer Preis der Jury: Sieranevada (Cristi Puiu)

Preis der Jury: American Honey (Andrea Arnold)

Regie: Kleber Mendonca Filho (Aquarius)

Hauptdarstellerin: Ruth Negga (Loving)

Hauptdarsteller: Dave Johns (I, Daniel Blake)

Drehbuch: Bacalaureat

Maren Ade mit einem ihrer Darsteller: Gebt ihr die Palme!© dpaMaren Ade mit einem ihrer Darsteller: Gebt ihr die Palme!

Außer der Goldenen Palme, die „Toni Erdmann“ und niemand sonst bekommen soll, kann von mir aus alles durcheinandergewürfelt werden.

Eine Palme jedeweder Art verdient haben auf alle Fälle die beiden rumänischen Beiträge „Sieranevada“ und „Bacalaureat“.

Würdige Preisträgerinnen für den Darstellerpreis, mit denen ich auch zufrieden wäre, gibt es reichlich: Sandra Hüller natürlich, Sonia Braga (Aquarius), Jaclyn Jose (Ma`Rosa), Kristin Stewart nicht zu vergessen (Personal Shopper).

Bei den Männern ist die Auswahl kleiner, Adrian Titieni aus „Bacalaureat“ war großartig, wie auch natürlich Peter Schimonischek in „Toni Erdmann“ und Joel Edgerton in „Loving“.

Am Sonntag Abend gegen 20 Uhr wissen wir, was die Jury über die Sache denkt.

 

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