Filmfestival

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Was sonst noch geschah: Notizen aus Cannes

Vom 17. bis 28. Mai: Filmfestival in Cannes

© ReutersPalmen, Poster, Prominente: Cannes bereitet sich auf die Filmfestspiele vor.

Sein Festival werde eine „Atempause“ inmitten der politischen Verhandlungen nach der französischen Präsdentenwahl, verspricht Pierre Lescure, Präsident der Filmfestspiele von Cannes. Deutschland ist mit der Regisseurin Maren Ade in der Jury und mit ihrem Hamburger Kollegen Fatih Akin im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten. Für die Frankfurter Allgemeine, FAZ.NET und das Blog „Filmfestival“ wird Verena Lueken aus Cannes berichten.

David Lynch wird in Cannes die ersten beiden Folgen der dritten Staffel seiner Kult-Serie „Twin Peaks“ vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wird auch Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman auf sich ziehen, denn sie wirkte an gleich drei Filmen mit, die in Cannes laufen. Außerdem werden Dustin Hoffman, Isabelle Huppert, Joaquin Phoenix, Julianne Moore, Kirsten Dunst und Robert Pattinson auf dem roten Teppich erwartet.

Im Wettbewerb um die Goldene Palme stehen achtzehn Spielfilme. Deutschland ist das zweite Jahr in Folge vertreten – mit dem Thriller „Aus dem Nichts“ des Hamburger Regisseurs Fatih Akin. Der Österreicher Michael Haneke hat mit „Happy End“, einer französisch-österreichisch-deutschen Koproduktion, die Chance auf seine dritte Goldene Palme nach seinen Auszeichnungen für „Die Klavierspielerin“ im Jahr 2001 und „Das weiße Band“ 2009.

Die Goldene Palme wird am 28. Mai im Grand Theatre Lumière verliehen. Über die Preise entscheidet eine neunköpfige Jury unter dem Vorsitz des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar. (AFP)

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