Filmfestival

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Was sonst noch geschah: Notizen aus Cannes

Andreas Kilb

Andreas Kilb © F.A.Z.

Geboren am 9. August 1961 in Frankfurt am Main, verbrachte dort auch seine Kindheit und Jugend. Studium der Germanistik, Romanistik, Publizistik und Philosophie in Mainz und Frankfurt. Michael Schwarze holte ihn zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er ab 1982 Film- und Fernsehkritiken schrieb. 1987 ging er als Filmredakteur zur Hamburger „Zeit“. Für deren Feuilleton berichtete er 1998/99 ein Jahr lang aus Los Angeles. Seit April 2000 ist er Feuilletonkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin. Ausgewählte Filmkritiken und Aufsätze zum Kino sind in den Sammelbänden „Was von den Bildern blieb“ (1997) und „Kinoblicke“ (2008) erschienen. Verheiratet, zwei Kinder.

11. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Welten entfernt

Venedig bleibt das Festival der sperrigen Gewinner. Mit „Ang Babaeng Humayo“ („The Woman Who Left“) von Lav Diaz hat in diesem Jahr ein Film gewonnen, der entschieden wie kein zweiter im Wettbewerb seinen eigenen künstlerischen Weg verfolgt. Weiterlesen

11. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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10. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Die Liste kennt den Sieger

Filmkritiker lieben Kritikerlisten. Sie nehmen gern daran teil, denn es zeigt ihnen, dass sie wichtig sind. Sie vergeben ein bis fünf Sternchen oder Punkte und manchmal auch ein paar halbe, ohne lang zu fragen, ob das der Wahrheitsfindung dient. Zugleich … Weiterlesen

10. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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08. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Die Stunde des Schlitzers

Reden wir über Zahlen. In der täglich erscheinenden Festivalzeitschrift „Ciak“ lese ich, dass eine Publikumskarte für die Abendvorstellung im Palazzo Grande 45 Euro kostet. Das klingt moderat im Vergleich zu einem Parkettsitz im La Fenice, aber man fragt sich doch, … Weiterlesen

08. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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07. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Keanu, Mel, Rocco und die anderen

Fortsetzung der Liste nützlicher Erinnerungsstücke aus dem Wettbewerbsprogramm von Venedig. Das Känguru aus Paolo Sorrentinos „Young Pope“: Weil es genau so unmotiviert aus seinem Käfig hüpft wie der ganze Film, der so tut, als erzählte er eine Geschichte, während er … Weiterlesen

07. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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06. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Schwarze Augen

Am 12. Mai 1987, einem Dienstag, hatte Nikita Michalkows Film „Oci Ciornie“ („Schwarze Augen“) nach einer Novelle von Tschechow auf dem Filmfestival in Cannes Premiere. Marcello Mastroianni, der später die Palme als bester Schauspieler bekam, wurde auf der Gala für … Weiterlesen

06. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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05. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Ein Ort in der Welt

Im Dogenpalast läuft bis November eine Ausstellung zum fünfhundertsten Jahrestag der Gründung des Ghettos, die einen imposanten Abriss der Geschichte dieser seltsamsten aller venezianischen Erfindungen bietet. Das Ghetto, 1516 auf Anordnung der Signoria eingerichtet, war ja nicht nur Instrument der … Weiterlesen

05. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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03. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Großwildjäger

Ein Bild. Eine Szene. Ein Augenblick, und die Welt sieht anders aus, wechselt ihre Stimmung, ihre Farben, ihren Geruch. In Ulrich Seidls Dokumentarfilm „Safari“, der außer Konkurrenz im Hauptprogramm von Venedig läuft, erlegen österreichische Jagdtouristen auf dem Gelände einer Hunting … Weiterlesen

03. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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02. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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Jäger und Sammler

Das Ereignis von Wim Wenders‘ neuem Film „Die schönen Tage von Aranjuez“ waren die 3D-Brillen, die es am Eingang zur Pressevorführung um neun Uhr morgens gab. Sie waren rot, sie, waren riesig, und sie waren cool. In David Lynchs „Mulholland … Weiterlesen

02. Sep. 2016
von Andreas Kilb

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