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An dieser Stelle bloggt Publizist und FAZ-Autor Thomas Strobl über die großen und kleinen Dinge des Lebens. Mal kurz und knapp. Mal mit vielen

Im Kaffeehaus mit Martin Walser

| 28 Lesermeinungen

Mein Freund ist ein großer Fan von Martin Walser. Martin Walser hatte vorgestern Geburtstag. Wußte ich bis vorgestern nicht. Dass mein Freund Martin Walser mag. Und das Walser Geburtstag hat. Wußte ich beides nicht. Jetzt weiß ich es, weil mein Freund es mir erzählt hat. Im Kaffeehaus. Da hatte ich ihn angetroffen, in Walsers Tagebuch vertieft.

Mein Freund ist ein großer Fan von Martin Walser. Martin Walser hatte vorgestern Geburtstag. Wußte ich bis vorgestern nicht. Dass mein Freund Martin Walser mag. Und dass Walser Geburtstag hat. Wußte ich beides nicht. Jetzt weiß ich es, weil mein Freund es mir erzählt hat. Im Kaffeehaus. Da hatte ich ihn angetroffen, in Walsers Tagebuch vertieft. Genauer gesagt: In den letzten Band seiner mittlerweile 3 Bände umfassenden Tagebuchreihe. 1974-1978, um den Zeitraum geht’s im letzten Band. Gerade einmal 5 Jahre also. Und dennoch ist das Buch so dick wie das Telefonbuch von Hamburg. Samt Vororten.

„Was schreibt er denn?“, frage ich meinen Freund. Nachdem ich den obligatorischen Kaffee bestellt habe. In Hamburg bestellt man „Kaffee“. Keinen „Großen Braunen“ oder gar eine „Melange“. Kennt man hier nicht. „Eine Tasse Jacobs-Kaffee“ bestellte am Nebentisch mal jemand allen Ernstes, als ich 1992 aus Wien nach Deutschland kam. Dafür würde man in Wien aus dem Lokal geworfen. Was habe ich damals gelacht. Heute lache ich nicht mehr. „Eine Tasse Kaffee“, sage ich jetzt auch. Wenn’s hoch kommt: „ein Kännchen Kaffee“. That’s it! Mehr geht nicht bei den Hanseaten. Na gut: Capucchino, Latte Macchiato und Espresso. Klar, das kennt man hier seit kurzem auch. Seit Starbucks eröffnet hat. 

Aber ich schweife vom Thema ab. „Was schreibt er denn, der Walser“, frage ich also meinen Freund. „Eine Menge“, schaut der kaum auf. Unhöflicher Kerl! Aber gut: Mache ich auch gelegentlich. OK, OK: oft. Obwohl es unhöflich ist. Klar. Weiß ich. Höre ich von meiner Frau andauernd. Aber wenn man in so ein Buch vertieft ist, wenn man einen Faden gefunden hat, den man nicht verlieren will: Was stört dann mehr als selbst der liebste Mensch der Welt, der zur Unzeit aufkreuzt? Was soll’s: Da kommt eh schon mein Kaffee, kann ich mich also mal damit beschäftigen und meinen Freund zu Ende lesen lassen. „Da ist aber ziemlich viel Krixikraxi dinnen“, fällt mir auf. Krixikraxi, so nennen wir Ösis das schnell Dahingekritzelte. Und davon gibt’s in Walsers Tagebuch offenbar eine Menge. Ob der Wälzer deshalb so dick ist? „Der Walser scheint künstlerisch wirklich begabt zu sein“, schiebe ich nach. „Spinnst du, der Mann ist einer der größten Schriftststeller Deutschlands. Vermutlich der größte – ein Gott!“, kommt es postwendend zurück. Da schau her: Kriege ich aus meinem Freund also doch noch ein paar Worte raus. „Sicher ist er das. Ich meinte aber die Kritzeleien, nicht seine Schreibe.“ – „Ach so. Ja. Das Buch ist voll davon. Auf jeder dritten, vierten Seite ist eines.“

 

Bild zu: Im Kaffeehaus mit Martin Walser

Mein Freund macht das Buch zu. Nicht ohne vorher ein Lesezeichen an die Stelle gelegt zu haben, an der ich ihm schlußendlich zu sehr auf die Nerven ging. „Aber logisch, sind ja auch seine Tagebücher. Da kritzelt wohl jeder mal was so vor sich hin, wenn er am denken ist. Machst du das nicht?“ – „Weiß ich nicht: Ich führe kein Tagebuch.“ – „Du führst kein Tagebuch?“ – „Nein.“ Mein Freund ist überrascht. „Warum sollte ich ein Tagebuch führen?“ – „Na, weil du wichtige Ereignisse festhalten möchtest. An die du dich später mal erinnern willst.“ – „An wichtige Dinge erinnere ich mich auch so. Ohne Tagebuch. Und an die Dinge, an die ich mich nicht erinnern kann, will ich mich wahrscheinlich gar nicht erinnern.“ Das überzeugt. Mich zumindest. Ich meine: Nicht, dass ich mir schon mal ernsthaft den Kopf zerbrochen hätte, ob ich Tagebuch führen soll oder nicht. Aber vermutlich wäre ich dann zu ebendieser Auffassung gelangt. Offenbar überzeugt das auch meinen Freund. „Außerdem hast du ja noch deinen Blog. Und Twitter.“ Stimmt. So hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Was einem wichtig ist, verewigt man heute ohnehin im Internet. Da kann man sich das Tagebuchführen wirklich sparen. Ob Martin Walser ein Twitter-Account hat? Na, vermutlich nicht. Facebook? Auch nicht. Literaturgötter sind nicht auf Facebook. Wald-und-Wiesenautoren, die ja. Alle. Aber Walser schreibt und kritzelt noch Papier voll. Und verkauft es dann als Band 4 bis 9 seiner Tagebücher. Und mein Freund kauft und liest das dann. Im Kaffeehaus. Wo er eigentlich mit mir verabredet war.

„Wer anderen keine Freude macht, hat keine.“ – „Wie?“ – „Das schreibt der Walser. In seinem Tagebuch. Wer anderen keine Freude macht, hat keine.“ – „Da hat er recht. Solltest dir mal ein Beispiel dran nehmen!“ Mein Freund merkt jetzt, dass ich es nicht mag, wenn man am Tisch abwesend ist. „Das wäre ein Buch für dich“, lacht er. „Wieso, willst du es mir schenken?“ Was ich an dieser Stelle unbedingt hinzufügen muss: Ich war es, der ihm besagtes Tagebuch von Martin Walser geschenkt hat. Zum Geburtstag. Seinem Geburtstag. Ist ein paar Monate her. Da war mein Freund noch kein Walser-Fan. Zumindest meines Wissens nicht. Das Tagebuch von Walser schenkte ich ihm trotzdem. Einfach so. Weil es grad da stand, in dem Buchladen, als ich ein Geburtstagsgeschenk für meinen Freund suchte. Ob Tagebuchschreiber Martin Walser zu seinem Geburtstag Tagebücher geschenkt bekommt? Wäre ja lustig. „Gleich darunter übrigens ein schöner Reim. Willst du mal hören?“ Na klar (was bleibt mir auch anderes übrig?)

„Warum bin ich so laut.
Es wäre, wenn ich nicht wäre, stiller.
Der Mensch ist das Geräusch
das sich auf die Nerven geht“

„Sehr treffend“, sage ich. „Wie gemünzt auf das Internetzeitalter.“ – „Stammt aber aus 1974“, verbessert mein Freund, „Da gab’s noch kein Internet.“ – „Passt aber trotzdem“, sage ich. Und habe natürlich Recht (bei aller Bescheidenheit): Das Internet ist gerade der beste Beleg für die inhaltliche Richtigkeit des walserschen Mal-so-dahin-Gereimten. Da lärmt es ganz schön. Und mir kommt vor, der Lärm wird mit jedem Tag lauter. Mein Freund gibt jedenfalls auf. Oder hat an einer weiteren Erörterung kein Interesse mehr. „Hier, der ist auch gut:“

„Ich tu gern, was meine Freunde von mir erwarten.
Da ich nicht alles tun kann, kann ich nur befreundet sein
mit solchen, die von mir erwarten, was ich tun kann.“

„Ja, solche Freunde hätte ich auch gerne“. Er tut überrascht. Setzt aber gleich fort: „Mit der FAZ steht der Walser übrigens auf Kriegsfuß.“- „Aha. Warum?“ Ich gebe mich ahnungslos. Natürlich weiß ich um den Zwist, den Walsers „Tod eines Kritikers“ ausgelöst hat. Aber Moment mal: Das ist ja erst ein paar Jahre her. War das nicht 2002? So um den Dreh? Das kann ja unmöglich in den Tagebüchern von 1974 bis 1978 stehen. „Warum hat der Walser Stress mit der FAZ?“, frage ich nochmal nach. „Na, weil der Reich-Ranicki ihn wohl in Grund und Boden geschrieben hat.“ – „Der Reich-Ranicki?“ -„Ja, 1976.“ 1976? Man sieht: Ich bin total Walser-unkundig. Wußte daher nicht, dass der Streit zwischen Walser und Reich-Ranicki schon so alte Wurzeln hat. „Der Reich-Ranicki muss 1976 eine ziemlich ätzende Kritik geschrieben haben. Über Walsers neuen Roman „Jenseits der Liebe“. Damit hat er den Walser wohl tief getroffen.“ Mein Freund liest mir den Klappentext des dicken Tagebuchs vor: 

„Als 1976 der Roman „Jenseits der Liebe“ erscheint, veröffentlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine verheerende Kritik. Martin Walser ist niedergeworfen. Er horcht in sich hinein, spürt die eigene unkluge Wut.“

„Genaugenommen geht’s in dem Tagebuch um nichts anderes: Reich-Ranicki, FAZ; FAZ, Reich-Ranicki.“ Mein Freund schmunzelt: „Eine ziemlich alte Geschichte. Freunde werden der Walser und der Reich-Ranicki in ihrer beider Leben nimmermehr.“ Und ein abschließender Seufzer: „Verrückt, oder?“

Natürlich ist das verrückt. Ich meine hey: Schließlich geht’s nur um ein Buch. Ein Buch kann wichtig sein, kann einem viel bedeuten; ja zeitweise sogar den Mittelpunkt alles Denkens darstellen. Ich weiß das, ich habe nämlich zufällig gerade eines veröffentlicht. Und die Monate davor geschrieben. Lange Monate. Natürlich wäre ich pissed, wenn ich dann in der FAZ lesen müsste: „Ziemlich leerer Kokolores, was der Strobl da schreibt.“ Aber ein Streit über mehr als 3 Jahrzehnte? Nee!

Bild zu: Im Kaffeehaus mit Martin Walser

 

Aber das macht mich neugierig: „Was genau hat denn der Reich-Ranicki geschrieben?“, will ich wissen. „Soweit bin ich noch nicht“, sagt mein Freund. Er fängt an zu blättern.“Muss ja so ziemlich in der Mitte sein, wenn es 1976 passiert ist.“ Ich lehne mich zu ihm rüber, verdrehe meinen Hals und überfliege mit ihm die Seiten. Die „höchsten Selbstmordquoten in Baden-Württemberg“ ziehen an uns vorbei. Und immer wieder Krixikraxi aus walserscher Feder. Telefonvermittler sind beleidigt, wenn man sie anschreit, weil man nicht gleich vermittelt wird. Wieder was gelernt. Gute alte Zeit: Heute gibt’s ja keine Telefonvermittler mehr. Wir erreichen November 1975, Walser fährt den Rhein entlang. Ein paar Seiten weiter: „Wir alle wissen, die Behauptung UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG“ ist zurzeit eine Lüge, deren Schamlosigkeit von keiner anderen Lüge übertroffen werden kann.“ Ach, der gute Martin Walser: Das dachte er damals vielleicht. In der Zwischenzeit könnte er mit noch viel schamloseren Lügen dicke Bücher füllen. So dick wie seine Tagebücher. Viel unterwegs ist er, der Herr Walser. Das kann man seinen Notizen entnehmen. Am 31.12.1975 ein weiterer, sehr schöner Aphorismus:

„Es gibt nichts Ekelhafteres als einen Unterlegenen.
Doch. Zwei Unterlegene.“

Das gefällt mir. Erneut muss ich lachen. Aber weit und breit keine Spur von Reich-Ranicki. Mein Freund blättert und blättert. Die Farbe des Krixikraxi geht jetzt merklich ins Türkise. War vorher schwarz. Walser hat wohl den Kuli gewechselt. Oder vielleicht hat ihm jemand einen neuen Füller geschenkt? Egal. 30.1.1976: Ein Krixikraxi über Odysseus. Sonntag, 7.3.1976: „Am Sonntag ist Bauchweh angenehmer als am Werktag.“ Hmm… sehe ich genau anders rum. Wann kommt endlich der Reich-Ranicki???? Ah, es wird wärmer: in Walsers Aufzeichnungen ist jetzt oft von „Jenseits von Liebe“ die Rede. Walser ist aufgekratzt: „Ich bin jetzt so empfindlich wie noch nie.“ Im Tagebuch ist jetzt 25. März 1976. Ein paar Seiten vorher noch Selbstvergewisserung: „Siegfried am Telefon, er habe das Buch gern gelesen.“ Na wenigstens der Verleger ist happy. Das ist wichtig für einen Autor. Kann ich gut nachfühlen. So sehr Normalsterbliche wie ich das halt einem Literaturgott nachfühlen können. Auch das hier: „Ich habe ein bürgerliches Einkommen. Ich will aber mit den Leuten, die so viel verdienen wie ich oder mehr, nichts zu tun haben. Ich halte sie für Feinde.“ Stimmt. Mein Freund und ich müssen jetzt beide lachen: Typen, die soviel verdienen wie wir (vor allem er) sind uns suspekt! Die können keiner ehrbaren Arbeit nachgehen. Immer wieder bleiben wir an Fragmenten aus Walsers Aufzeichnungen hängen. Texten, das kann er, der Walser. Ah, jetzt wird‘ spannend: „Der erste Schlag tut immer am wehesten.“ 26. März 1976. Hat Reich-Ranicki zugeschlagen? Walser spricht in Rätseln: Schmerz, Bauchweh; Schmerz, Bauchweh. Als plage ihn eine üble Vorahnung. Hier, da ist es:

„Siegfried rief heute an und teilt mir mit, dass von R-R eine ganz negative Kritik morgen in der FAZ publiziert werde.“

Armer Kerl. Das muss ja fürchterlich sein, wenn man das vorab erfährt. Und dann eine Nacht drüber schlafen muss. Oder halt so tun muss, als würde man schlafen. Weil mit Schlafen iss ja dann nix, seien wir uns da ehrlich. Nicht, wenn man was am Laufen hat, an dem das ganze Herz hängt, und man erfährt, dass da jetzt einer kommt, und… Nein: Schlafen ist da ganz unmöglich. Augen-Zumachen und ein wenig dahindösen, das ja. Aber mehr? Nein. Ganz ausgeschlossen.

Bild zu: Im Kaffeehaus mit Martin Walser

„Was sagste?“, fragt mich mein Freund. „Spannend, oder?“ Er hat recht. Klingt tatsächlich spannend. Wir schließen das Buch, bestellen neuen Kaffee. Der alte ist kalt geworden. Ich habe die Geschichte zwischen Reich-Ranicki und Walser nie wirklich verfolgt. Aber das werde ich nachholen. Ob mir mein Freund das Buch leiht, das ich ihm geschenkt habe? „Klar, wenn ich damit durch bin.“ OK, dann kaufe ich es mir eben selber. Weil mein Freund ist ein Häppchen-Leser, das weiß ich aus der Vergangenheit. Der liest Bücher so, wie Katzen einen vollen Fressnapf leeren. Bis der mit einem Buch fertig ist, habe ich schon die Fortsetzung 2-4 gelesen. Also dann…

Und weil gerade noch Zeit ist:

Nachträglich alles Gute zum Geburtstag, Martin Walser!

 

(Credits: Alles Krixikraxi auf dieser Seite by Martin Walser, aus: „Leben und Schreiben, Tagebücher 1974-1978, rowohlt, 2010)

 

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28 Lesermeinungen

  1. Ja, Tagebücher werden...
    Ja, Tagebücher werden unterschätzt. Und dass sie keinen roten Faden haben, ist ein großer Vorteil. Man kann überall einsteigen und findet lauter interessante Gedanken. Leider ist Walser für mich der Inbegriff literarischer Langeweile. Da weht einen der Pesthauch der alten Bundesrepublik an.

  2. Ich hab noch irgendwo das...
    Ich hab noch irgendwo das einzige Buch, das ich mir mal von ihm gekauft habe, vor 120 Jahren, seinen Hit vom Fliehenden Pferd. Will’s jemand haben? Postkarte genü…
    Moment…
    Huch? ich find’s nicht mehr. Hab ich wohl schon vor Jahren weggeworfen.

  3. Zu diesem Text erscheint in...
    Zu diesem Text erscheint in diesem Blog eine böse Kritik von mir. Morgen.

  4. @HansMeier555
    .
    Kann's kaum...

    @HansMeier555
    .
    Kann’s kaum erwarten.

  5. Sehr schön geschrieben und...
    Sehr schön geschrieben und ich konnte mich in diese Situation sofort hineinversetzen.
    Vielleicht wandert die Fangemeinde von Don A ja hierher? Schön dass Sie wieder hier sind, vor einem Jahr habe ich Ihre Beiträge gern gelesen, bevor Sie in der Versenkung verschwanden.

  6. @Blackjack
    .
    Vielen Dank. Vor...

    @Blackjack
    .
    Vielen Dank. Vor zwei Jahren, um genau zu sein, hatte ich zuwenig Zeit, zudem fehlte es mir an Inspiration. Dieses Mal bin ich aber gekommen, um zu bleiben. Freut mich, dass es Ihnen gefällt.

  7. Schöner Text. Beinahe ein...
    Schöner Text. Beinahe ein kleines Sittengemälde.
    Was mich jedoch am meisten erfreute: Es gibt noch andere Menschen, die einen einfachen Kaffee zu schätzen wissen und nicht immer einen Latte Maccedingsda trinken müssen.

  8. Thomas Strobl@:Persiflage,...
    Thomas Strobl@:Persiflage, Gratulation mit stichligem Lob vermischt, mei des is scho a Melange. Mit seinem alternden Goethe und den davorigen Roman-protagonisten, ebenso vom Alter auf dem falschen Füßerl erwischt, weiß man nie richtig ob man beim Lesen Mitleid haben soll oder sich vor Pein winden. Der Herr MRR hatte ihm ja mächtig zugesetzt, sowohl in direkter als auch in indirekter Aktion, dieser Kritiker dieser…. wie sagte doch weiland Goethe zu diesem Beruf?
    Jetz gehts auf´d Nacht zua, da drink i eh koan Cafföö mea. Habedähre!

  9. Des Herrn Walsers Ego stell...
    Des Herrn Walsers Ego stell ich mir so groß vor wie das Matterhorn. Darüber könnten wohl 36-bändige Monografien erscheinen. Mir ist das zuviel.

  10. >>"Eine Tasse Kaffee", sage...
    >>“Eine Tasse Kaffee“, sage ich jetzt auch. Wenn’s hoch kommt: „ein Kännchen Kaffee“. That’s it! Mehr geht nicht bei den Hanseaten. Na gut: Capucchino, Latte Macchiato und Espresso. Klar, das kennt man hier seit kurzem auch. Seit Starbucks eröffnet hat.<< Keine Ahnung, aber laut hinausposaunt. Wenn Sie mal nach Hamburg kommen, melden Sie sich bei mir.

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