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Sch…, Sch…, Sch… oder Endlich auf der Achse

16.06.2012, 02:04 Uhr

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Nach genau 0,7 Kilometer endet die Anreise zur GST schon wieder abrupt. Der Pedalkörper des rechten Pedals löst sich, Sch…! Sch…Shimano XT, Heute morgen hatte ich noch zwei alte Pedalsätze in der Hand, überlegte, ob ich einen davon montieren solle, und nun das! Schnell überlegen: Wenn ich jetzt umkehre und zu schrauben anfange, ist der Zug in Gießen weg. Also rutsche ich auf der Achse reintretend zum Zug. Vielleicht bekomme ich ja auf dem Weg dorthin Ersatz. Aber der ZEG-Händler in Bahnhofsnähe hat noch wegen Reichtums geschlossen.

Doch wie mein Ausbilder Josef Surholt zu sagen pflegte: Der liebe Gott verlässt einen frommen Redaktor nicht. Kaum im IC gen Lüneburg ergibt sich die Gelegenheit zu einer guten Tat: Mit einem anderen Mann zusammen trage ich einer verkehrt eingestiegenen jungen Mutter ihren überbreiten Kinderwagen über Sitzlehnen hochgehoben ans andere Ende des Wagens. Prompt folgt der himmlische Lohn: GST-Initiator GuF erreicht mich zwischen zwei mittelhessischen Funklöchern. In Göttingen steigen H. David Koßmann mit Gunnar Fehlau und weiteren Mitfahrern zu, und ich bekomme neue Pedale von der Art, wie sie Koga an Waldthalers WorldTraveller schraubt (s. Die Fünf von der Landstraße in Technik und Motor). Davids starker Arm zwingt die Pedalachse aus der Kurbel und es stellt sich heraus: Ein Bruch der Achse, dort, sie sich zum Gewinde verjüngt, auf das Pedalkörper aufgeschraubt wird. Sowas hatte ich auch noch nicht.

Bild zu: Sch..., Sch..., Sch... oder Endlich auf der Achse

(Foto: py)

 

 

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Jahrgang 1949, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“ der F.A.Z.