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Auf heissen Sohlen nach San Marino

18.05.2012, 12:38 Uhr

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Sechs frische Zündkerzen, das ist alles, was wir bisher an Ersatzteilen bekommen haben. Dabei haben wir immer wieder Sorge wegen der Wassertemperatur. Mittagshitze in San Marino, die Auffahrt auf den Berg zur Wertungsprüfung ist zugestellt mit Bild zu: Auf heissen Sohlen nach San MarinoVersorgungsfahrzeugen und Touristenautos. Wir schaffen es gerade so nach oben. Die Wertungsprüfung läuft, glauben wir, ganz gut. Wir liegen auf Platz 153 von 375 Fahrzeugen. Der Ausblick von hier oben ist phantastisch. Bernd erzählt, dass in unserem Auto vor zwei oder drei Jahren Mika Hakkinnen die Mille Miglia gefahren ist, und in jedem Cafe, in dem er anhielt, brach der Betrieb zusammen. Wegen uns ist das natürlich nicht so, aber der SL erregt überall mächtig Aufmerksamkeit.

Die jetzige Etappe dauert 5 Stunden, dann stehen am Nachmittag und Abend noch je ein zu 3,5 Stunden auf dem Programm. Uff. Und im Cockpit ist es lockere 30 Grad warm, die Fenster sind kein, wir haben nur Lüftungsschlitze. Wann immer es geht öffnen wir die Flügeltüren, was regelmäßig zu Begeisterungsrufen des Publikums führt. Wir fahren nun auch gemütlicher – was man halt so gemütlich nennt. Manche Teilnehmer riskieren einfach zu viel. Überwältigend ist der Zuspruch der Bevölkerung: Ob Kinder oder alte Menschen, alle stehen am Straßenrand und jubeln den Autos zu.

Ok, Kaffeepause zu Ende, wir müssen schließlich rechtzeitig in Rom ankommen….

(Foto: Daimler AG)

 

 
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