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	<title>Mille Miglia</title>
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	<description>Sie ist die berühmteste Oldtimer-Rallye der Welt: Die Mille Miglia findet jährlich im nördlichen Teil Italiens statt. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Pünktlichkeit, Gleichmäßigkeit und Geschicklichkeit. 375 Teilnehmer gehen an den Start, die Oldtimer sind alle aus den Jahren vor 1958. Die Mille Miglia 2012 findet vom 16. bis 20. Mai statt, und wir berichten Live aus dem Cockpit eines Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer. </description>
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		<title>Jaaaa, geschafft</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 20:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>23..30 Uhr Ankunft in Brescia. Ein anstrengender, aber grandioser Tag. Florenz hat uns den letzten Nerv geraubt, komplettes Verkehrschaos, eine Zeitnahme haben wir deshalb zu spät erreicht. Alle Städte haben uns einen herzlichen Empfang bereit. In den Bergen haben wir &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/19/jaaaa-geschafft-17/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>23..30 Uhr Ankunft in Brescia. Ein anstrengender, aber grandioser Tag. Florenz hat uns den letzten Nerv geraubt, komplettes Verkehrschaos, eine Zeitnahme haben wir deshalb zu spät erreicht. Alle Städte haben uns einen herzlichen Empfang bereit. In den Bergen haben wir leider einen Unfall gesehen, ein Teilnehmer ist in die Wand gefahren, hat sich aber offensichtlich nicht schwerer verletzt. Schade um das schöne Auto, doch es wird sich instand setzen lassen. 50 Kilometer vor dem Ziel ist dann in einer Stadt ein schwerer Unfall mit einem Mercedes 180 passiert, wir dachten im ersten Schreck es sei der aus unserer Gruppe, aber es war ein italienischer. Ob es Pech war oder zu hohes Risiko? Wir wissen es nicht, aber manche übertreiben es, auch solche mit den Begleitfahrzeugen. Wie angenehm ist da das Verhalten der professionellen Mercedes-Crew. </p>
<p>Ok, nun geht es zum letzten Empfang in Brescia, dann werden die Autos wieder nach Hause gebracht. Welchen Platz wir belegt haben, wissen wir noch nicht. Es ist auch &#8211; fast &#8211; egal, wir sind angekommen, es war ein sensationelles Erlebnis. Und unser SL, der Prototyp aus dem Jahr 1952 (!) ist ohne jegliches technisches Problem durchgekommen. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Jaaaa, geschafft" title="MM_2D00_Einfahrt"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Einfahrt.jpg" /></p>
<p>In Siena stehen die Menschen Spalier (Foto Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Jochen, wir klauen dir den Sprit!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Aufstehen fiel schwer, nur vier Stunden Schlaf. Am Start lernen wir italienisches Temperament kennen, weil der Verkehr zusammenbricht und es ja auch noch Menschen gibt, die zur Arbeit wollen. Die erste Wertungsprüfung vergeigen wir. So ein Mist. Dann ist eine &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/19/jochen-wir-klauen-dir-den-sprit-15/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aufstehen fiel schwer, nur vier Stunden Schlaf. Am Start lernen wir italienisches Temperament kennen, weil der Verkehr zusammenbricht und es ja auch noch Menschen gibt, die zur Arbeit wollen. Die erste Wertungsprüfung vergeigen wir. So ein Mist. Dann ist eine einzige Landstraße der Weg zum Etappenziel, an der Straße halten Menschen Schilder hoch &bdquo;Push&#8221;, &bdquo;Throttle&#8221;. Das muss man Bernd nicht zweimal zeigen, und so lässt sich feststellen, dass man eine Straße zügig und recht zügig fahren kann. Und keine Sekunde in Sorge bist, weil der Fahrer etwas kann und das Auto auch &#8211; viel mehr, als wir dachten. Und wenn Du denkst, von hinten wird nie mehr jemand kommen, taucht dieser Kerl von Ex-Formel 1 Fahrer Jochen Mass in seinem spektakulären offenen 658 Mercedes Rennwagen auf, die Fehlzündungen decken ein paar Dachziegel im nächsten Ort ab, Bäume springen aus dem Weg, und noch ein Viertelstunde später liegt der Duft von verbranntem Benzin in der Luft. Den Daumen hat er noch nach oben gestreckt, der Jochen Mass, Danke noch mal dafür. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Jochen, wir klauen dir den Sprit!" title="MM_2D00_im_2D00_Ziel"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_im_2D00_Ziel.jpg" /></p>
<p>Wir sind ob der erfrischenden Fahrt ein wenig früh am ersten Etappenziel, kleine Stärkung. </p>
<p>Und schon ist vergessen, dass Italien nicht nur traumhaft schön ist. An unserem Kamerawagen haben sie die Seitenscheibe eingeschlagen, aber nichts geklaut, weil der Fotograf die Sachen &bdquo;am Mann hatte&#8221;. Nur zieht es jetzt im Auto, denn eine Ersatzscheibe ist nicht aufzutreiben. Und aus dem Fahrzeug &#8211; nicht von Mercedes &#8211; eines Teilnehmers ist über Nacht in Rom der Kraftstoff abgesaugt worden. Das übrigens ist gar keine so schlechte Idee, lieber Jochen Mass, wenn nachher der 658 nicht anspringt&#8230;..</p>
<p>(Foto: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Rom liegt uns zu Füßen, und auch die tun weh</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 20:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Rom liegt uns zu Füssen. Nach mehr als 12 Stunden Fahrt werden wir am Fußballstadion gesammelt. Das dauert ewig, und auch die Vorstände der großen Automobilfirmen stehen hier im Stau, eine Stunde oder länger, hier sind alle gleich. Doch die &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/rom-liegt-uns-zu-fuessen-und-auch-die-tun-weh-13/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rom liegt uns zu Füssen. Nach mehr als 12 Stunden Fahrt werden wir am Fußballstadion gesammelt. Das dauert ewig, und auch die Vorstände der großen Automobilfirmen stehen hier im Stau, eine Stunde oder länger, hier sind alle gleich. Doch die Polizei weiß, was sie tut: Eine von Motorradstreifen eskortierte, atemraubende Rundfahrt durch das nächtliche Rom beendet diesen Tag, welch eine großartige Stadt. Das Auto läuft noch immer tadellos, wir haben uns von Platz 153 auf Platz 147 verbessert. Mittlerweile fallen immer mehr andere Fahrzeuge aus, die Serviceteams haben alle Hände voll zu tun. An dieser Stelle sei es gesagt: Ein herzliches Dankeschön an die Mechaniker und anderen Helfer. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Rom liegt uns zu Füßen, und auch die tun weh" title="MM_2D00_Mechaniker"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Mechaniker.jpg" /></p>
<p>Jetzt steht eine sehr kurze Nacht bevor, um 6.30 Uhr ist schon wieder Abfahrt. Dafür wird der Tag umso länger: Etwa 17 Stunden wird er dauern, dann sollen wir wieder in Brescia ankommen. </p>
<p>Kleiner medizinischer Befund: Kniescheibe, tut weh. Rücken, tut weh. Nacken, verspannt. Laune bestens, darauf nun noch ein alkoholfreies Kaltgetränk. </p>
<p>(Foto: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nummer 5 lebt</title>
		<link>http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/nummer-5-lebt-11/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Nummer 5 lebt. Im Gegensatz zu ihren Fahrern. Die überkommt langsam eine gewisse Mattigkeit. Aber der SL, bekanntlich einer von elf gebauten, nämlich Nummer 5, lässt sich nicht anmerken. Am Wegesrand sehen wir inzwischen immer mehr Fahrzeuge mit defekten, auch &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/nummer-5-lebt-11/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nummer 5 lebt. Im Gegensatz zu ihren Fahrern. Die überkommt langsam eine gewisse Mattigkeit. Aber der SL, bekanntlich einer von elf gebauten, nämlich Nummer 5, lässt sich nicht anmerken. Am Wegesrand sehen wir inzwischen immer mehr Fahrzeuge mit defekten, auch an den anderen SL streikt schon mal der Anlasser. Aber noch sind alle Mercedes im Rennen. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Nummer 5 lebt" title="MM_2D00_Landstra_DF00_e"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Landstra_DF00_e.jpg" /></p>
<p>Ein paar verbeulte Autos haben wir auch schon gesehen, aber zum Glück nur kleinere Blechschäden, soweit wir wissen. Neun Stunden sitzen wir heute schon im Auto, wie, es sei hier mal der Ausdruck erlaubt, wie der Affe auf dem Schleifstein. Aber es &nbsp;geht, kaum zu glauben. Red Bull wird unser enger Freund, wir sind ziemlich sicher, er wird nachher, wenn es in die Nacht geht, unser bester Freund. Na ja, am Schluss dieser Etappe haben wir Nummer 5 ein wenig rennen lassen, bei höherem Tempo fühlt sie sich am wohlsten. Es muss eine der Ermüdung geschuldete Wahnvorstellung gewesen sein, aber vorhin dachten wir doch tatsächlich, die Tachonadel stand bei 180. Aber das kann ja gar nicht sein, denn das ist ja verboten, und dagegen würden wir nie verstoßen. Nun sind wir aber irgendwie etwas früh dran, und wer zu früh kommt, den bestraft nicht nur das Leben, sonder auch die Jury. Deshalb gibt es jetzt am Brunnen vor dem Tore in dem malerischen Ort Spoleto ein Gläschen Wasser. Und pünktlich werden wir durch das nächste Etappenziel fahren. Und dann sind es nur noch lächerliche dreieinhalb Stunden, bis Nummer 5 und wir schlafen gehen können. Für heute. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>(Foto: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf heissen Sohlen nach San Marino</title>
		<link>http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/auf-heissen-sohlen-nach-san-marino-9/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Sechs frische Zündkerzen, das ist alles, was wir bisher an Ersatzteilen bekommen haben. Dabei haben wir immer wieder Sorge wegen der Wassertemperatur. Mittagshitze in San Marino, die Auffahrt auf den Berg zur Wertungsprüfung ist zugestellt mit Versorgungsfahrzeugen und Touristenautos. Wir &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/auf-heissen-sohlen-nach-san-marino-9/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs frische Zündkerzen, das ist alles, was wir bisher an Ersatzteilen bekommen haben. Dabei haben wir immer wieder Sorge wegen der Wassertemperatur. Mittagshitze in San Marino, die Auffahrt auf den Berg zur Wertungsprüfung ist zugestellt mit  <img alt="Bild zu: Auf heissen Sohlen nach San Marino" title="MM-Panorama"  style="float: left; margin: 7px;" src="/mille/files/2012/05/MM-Panorama.jpg" width="260" />Versorgungsfahrzeugen und Touristenautos. Wir schaffen es gerade so nach oben. Die Wertungsprüfung läuft, glauben wir, ganz gut. Wir liegen auf Platz 153 von 375 Fahrzeugen. Der Ausblick von hier oben ist phantastisch. Bernd erzählt, dass in unserem Auto vor zwei oder drei Jahren Mika Hakkinnen die Mille Miglia gefahren ist, und in jedem Cafe, in dem er anhielt, brach der Betrieb zusammen. Wegen uns ist das natürlich nicht so, aber der SL erregt überall mächtig Aufmerksamkeit.</p>
<p>Die jetzige Etappe dauert 5 Stunden, dann stehen am Nachmittag und Abend noch je ein zu 3,5 Stunden auf dem Programm. Uff. Und im Cockpit ist es lockere 30 Grad warm, die Fenster sind kein, wir haben nur Lüftungsschlitze. Wann immer es geht öffnen wir die Flügeltüren, was regelmäßig zu Begeisterungsrufen des Publikums führt. Wir fahren nun auch gemütlicher &#8211; was man halt so gemütlich nennt. Manche Teilnehmer riskieren einfach zu viel. Überwältigend ist der Zuspruch der Bevölkerung: Ob Kinder oder alte Menschen, alle stehen am Straßenrand und jubeln den Autos zu. </p>
<p>Ok, Kaffeepause zu Ende, wir müssen schließlich rechtzeitig in Rom ankommen&#8230;.</p>
<p>(Foto: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Welch eine erste Nacht</title>
		<link>http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/welch-eine-erste-nacht-6/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 23:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Das fängt ja gut an. Wir rollen zum Start durch die jubelnde Menge, es geht leicht bergauf, und natürlich herrscht Stau auf dem Weg zum &#160;Start. Der Motor wird immer heißer, das Kühlwasserthermometer zeigt 110 Grad an, es dampft, und &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/18/welch-eine-erste-nacht-6/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das fängt ja gut an. Wir rollen zum Start durch die jubelnde Menge, es geht leicht bergauf, und natürlich herrscht Stau auf dem Weg zum &nbsp;Start. Der Motor wird immer heißer, das Kühlwasserthermometer zeigt 110 Grad an, es dampft, und direkt nach dem Start steht die erste Zeitprüfung an. Leichte Nervosität breitet sich aus. Wir schieben den SL ein paar Meter, aber wirklich nützt das auch nicht. Da muss er jetzt durch. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Welch eine erste Nacht" title="wagen2"  src="/mille/files/2012/05/wagen2.jpg" /></p>
<p>Die ersten vier Prüfungen laufen einigermaßen, wir entschließen uns aber, dass fortan immer Bernd in den Zeitprüfungen fährt und ich die Stoppuhren bediene. Wir haben davon zwei und nutzen zusätzlich eine App auf dem iphone. Andere haben sich fünf Uhren an das Armaturenbrett geklebt oder nutzen GPS-gestützte Zeitmesser. Wir setzen auf Handarbeit, ein lustiges Spektakel. Unsere Zeiten sind gleichwohl recht gut, nur an einer Zeitnahme wird eine Abweichung von 8 Sekunden registriert. Das können wir uns nicht erklären, aber alle nehmen es mit Humor. Ankommen ist das Ziel &#8211; angeblich&#8230;.. </p>
<p>Wir eilen &nbsp;durch die Nacht und halten uns (fast) immer an die Geschwindigkeitsvorgaben. Die italienische Polizei ist hier wirklich Dein Freund und Helfer und Augenzudrücker. Daimler-Chef Zetsche haben wir eine Zeit lang in seinem schwarzen SL im Blick, der Mann fährt einen heißen Reifen. Spektakulär ist die Durchfahrt durch das nächtliche Verona, am berühmten Theater ist die Bühne aufgebaut, über die alle Autos fahren müssen. Welch ein erhebender Moment. Wir bekommen Ananas gereicht, die Menge jubelt, dann geht es weiter mit forschem Tempo durch die Nacht. Überall stehen Fans am Straßenrand, rufen Bravo und bitten darum, dass wir den Motor mal richtig aufheulen lassen sollen. </p>
<p>Dann bricht ein Donnerwetter über Italien herein, und alle sind froh. Vergiss die Elektroautos! Der SL läuft jetzt wie ein Uhrwerk, mit höheren Drehzahlen fühlt er sich sichtlich wohler, unsere Ohren leiden ein wenig, was solls. Um 1.46 Uhr überqueren wir die Ziellinie in Ferrara, genau 5,30 Stunden nach dem Start in Brescia. Am Freitag ist die Startzeit auf 9.31 Uhr festgelegt, die Nacht wird also kurz, aber nicht so kurz wie die danach. Erste Erschöpfung stellt sich ein, aber auch Begeisterung und Anspannung. </p>
<p>PS: In den Tank passen nur 170 Liter, nicht 230, sagen die Mechaniker jetzt. Das genügt trotzdem, um jeden Tankwart glücklich zu machen.Und von unserem SL sind nur 11 Stück gebaut worden. Kein Wunder, dass wir an keiner Kamera vorbeikommen. Und dieser&nbsp;Sound aus dem seitlich endenden&nbsp;Auspuff&#8230;., ach herrlich. &nbsp;&nbsp;</p>
<p> <img alt="Bild zu: Welch eine erste Nacht" title="wagen1"  src="/mille/files/2012/05/wagen1.jpg" /></p>
<p>Vor und nach der ersten Etappe: Die Erleichterung ist sichtbar (Fotos: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Freudentaumel und 230 Liter im Tank</title>
		<link>http://blogs.faz.net/mille/2012/05/17/freudentaumel-und-230-liter-im-tank-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Einfahrt nach Brescia bei 25 Grad und herrlicher Sonne. Tausende Menschen säumen die Straßen, die italienische Polizei &#8211; ganz Profi &#8211; hält die Kreuzungen frei. Der Tross aus fast 400 Fahrzeugen, eines schöner als das andere, zieht in die Innenstadt &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/17/freudentaumel-und-230-liter-im-tank-3/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> <img alt="Bild zu: Freudentaumel und 230 Liter im Tank" title="MM_2D00_Gewuehl_2D00_neu"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Gewuehl_2D00_neu.jpg" /></p>
<p>Einfahrt nach Brescia bei 25 Grad und herrlicher Sonne. Tausende Menschen säumen die Straßen, die italienische Polizei &#8211; ganz Profi &#8211; hält die Kreuzungen frei. Der Tross aus fast 400 Fahrzeugen, eines schöner als das andere, zieht in die Innenstadt ein. Minutenlang müssen wir stehen bleiben, weil es kein Durchkommen gibt. Die Kameras, IPhones und Ipads schießen Bilder ohne Unterlass. Unserem SL wird es langsam etwas heiß, 105 Grad zeigt das Kühlwasser. Da muss er jetzt ducrh. Wir bekommen eine Vorahnung über die Temperaturen, im Innenraum wird es schon wohlig warm. Wir öffnen die Flügeltüren, was jedoch wegen der filigranen Aufhängung nur im Schritttempo zulässig ist. Unsere Rennversion ist noch zarter besaitet als die übrigen Flügeltürer. Immerhin wird uns der Kraftstoff nicht ausgehen: In den Tank, dessen Füllstand an der Öffnung unter dem Heckdeckel mit einem Holzstab gemessen wird, passen 230 Liter. Bernd sagt leicht fassungslos: Das meiste, was ich je in einem Rennauto dabei hatte, waren 120 Liter. Der Tankwart, wo immer wir nachfassen werden müssen, darf sich schon mal freuen. Aber gemach, mit unserem Tempo rechnen wir mit einem Durchschnittsverbrauch von 16 Liter. Mehr Sorgen machen uns die Wertungsprüfungen. Drei Zeitmessstrecken zu je 4 bis 6 Einzelzeitmessungen stehen uns heute nach bevor. Unsere Startzeit in Brescia: 20.16 Uhr. Bis dahin bleibt der SL in der Fußgängerzone stehen, die wegen Überfüllung eigentlich geschlossen werden müsste.&nbsp; </p>
<p> <img alt="Bild zu: Freudentaumel und 230 Liter im Tank" title="MM_2D00_Sammeln_2D00_in_2D00_BresciaNEU"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Sammeln_2D00_in_2D00_BresciaNEU.jpg" /></p>
<p>Einfahrt in Brescia, dem Start und Zielort des Rennens. (Fotos: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit dem legendären 300 SL von 1952 auf die Strecke</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 04:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Appel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<p>Startnummer 277. Wir fahren einen Mercedes-Benz 300 SL (1952), der schon mal die Panamericana, die 24-Stunden von Le Mans und die Sportwagenmeisterschaft gewonnen hat. Das war 1952, im selben Jahr erreichte das Auto den zweiten Platz bei der Mille Miglia. &#8230; <a href="http://blogs.faz.net/mille/2012/05/17/mit-dem-legendaeren-300-sl-von-1952-auf-die-strecke-1/"></a></p><p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Startnummer 277. </p>
<p>Wir fahren einen Mercedes-Benz 300 SL (1952), der schon mal die Panamericana, die 24-Stunden von Le Mans und die Sportwagenmeisterschaft gewonnen hat. Das war 1952, im selben Jahr erreichte das Auto den zweiten Platz bei der Mille Miglia. Im Jahr 2012, sagt man uns, sind die ersten 50 Plätze schon vergeben, die gehen immer an Italiener, an Halbprofis, die sich das ganze Jahr auf diese Rallye vorbereiten. Wir dürften froh sein, wenn wir zwischen Platz 200 und 300 ankommen. Das kann ja&nbsp; lustig werden. Mercedes nimmt die Sache jedenfalls ernst, ein ganzer Stab an Mechanikern und Helfern ist vor Ort, 15 Autos sind im Einsatz, darunter drei Vorkriegsfahrzeuge, Mercedes SSK von 1929. </p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende persönlich ist auch mit dabei, Dieter Zetsche teilt sich das Cockpit seines Mercedes-Benz 300 SL von 1955 mit &nbsp;Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Ich fahre mit Bernd Mayländer, ein erfahrener Rennfahrer, der das Safety Car in der Formel 1 fährt. Bernd sagt, er war bei seiner ersten Teilnahmen hier erstaunt, wie die Jungs mit ihren alten Autos loslegen, die lassen es richtig krachen &#8211; und das sagt ein Rennfahrer. Na denn. Kollegen berichten von Auffahrunfällen, weil die Bremsen überhitzt und versagt haben. Oder von streikenden Lichtmaschinen, weshalb sie in dunklen Vororten liegengeblieben sind und erst morgens um 5 Uhr wieder im Hotel waren. Aber auch von traumhaften Durchfahrten durch die italienischen Innenstädte, von tausenden begeisterten Zuschauern. Das Wetter heute ist herrlich, die Sonne scheint, oben auf dem Pass liegt aber noch Schnee. Die Spannung steigt in Brescia, dem Start und Ziel-Ort. Um 18.30 Uhr geht das erste Fahrzeug auf die Strecke., die Zieldurchfahrt ist gegen Mitternacht vorgesehen. Vorher an diesem Donnerstag ist technische Abnahme durch die Kommissare, und langsam füllt sich die Stadt, mit herrlichen Autos und mit jeder Menge Fans&#8230;. </p>
<p> <img alt="Bild zu: Mit dem legendären 300 SL von 1952 auf die Strecke" title="MM_2D00_Starterfeld"  src="/mille/files/2012/05/MM_2D00_Starterfeld.jpg" /></p>
<p>Die Teilnehmer der Mille Miglia 2012 sammeln sich (Quelle: Daimler AG)</p>
<p>von <a rel="author" href="http://blogs.faz.net/mille/author/faz-hap/">Holger Appel</a> erschienen in <a href="http://blogs.faz.net/mille">Mille Miglia</a> ein Blog von <a href=http://www.faz.net/>FAZ.NET</a>.</p>]]></content:encoded>
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