Netzwirtschaft

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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

Google-Phone für Entwicklungsländer

Das Google-Phone rückt näher. Aber es wird wohl kein Luxus-Teil, sondern ein Basisgerät für den Internetzugang in Entwicklungsländern

Die Gerüchte verdichten sich, dass Google schon bald ein Google-Phone auf den Markt bringen wird. Aber nicht als Edel-Handy in Konkurrenz zum Apple iPhone – was kaum geht, denn Google-Chef Eric Schmidt sitzt im Apple-Aufsichtsrat -, sondern eher als Konkurrent zu Negropontes 100-Dollar-Laptop für den Internetzugang in Entwicklungsländern. Dazu passt, dass die indische Newsseite Rediff berichtet, Google befinde sich in Verhandlungen mit Mobilfunknetzbetreibern.

Blogs wie Rizzn.com sind sicher, dass das Google-Phone auf Linux-Basis laufen wird, das Satellitennavigationssystems GPS an Bord hat und natürlich mit jeder Menge Google-Software ausgerüstet sein wird. Zielgruppe sind die Menschen in Entwicklungsländern, wo es oft keine leitungsgebundenen Internetverbindungen, aber meist funktionsfähige Mobilfunknetze gibt. In diesen Ländern könnte Google mit einem niedrigen Preis für das Gerät, der dann wohl unter 100 Dollar liegen müsste, ein großes Kundenpotential erschließen. Dort wäre das Google-Phone auch im Vorteil gegenüber dem 100-Dollar-Laptop, für den zuerst Satellitenverbindungen aufgebaut werden müssten.

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