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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

Burda investiert in Online-Möbelhaus Mydeco

Burda hat sich am Online-Möbelhaus Mydeco beteiligt. Ziel ist die Verknüpfung aus redaktionellen Inhalten mit Community-Elementen und einer E-Commerce-Anbindung.

Das Medienhaus Burda hat sich am britischen Online-Einrichtungshaus Mydeco beteiligt. Das Unternehmen zeigt Einrichtungsgegenstände von 640 Herstellern und Designern, die von den Nutzern bewertet und online bestellt werden können. Mydeco wurde im vergangenen Jahr von Brent Hoberman gegründet, der zuvor die Reiseseite Lastminute.com ins Leben gerufen hatte. Heutiger Vorstandsvorsitzender ist David Kelly, der ehemalige Europachef des Internet-Marktplatzes Ebay. Hoberman und Kelly setzen auf das Konzept, eine Vergleichsplattform für einen bislang intransparenten Markt zu schaffen und gleich die Möglichkeit für den Online-Kauf mit anzubieten. Burda hat sich nun mit einem einstelligen Millionenbetrag an Mydeco beteiligt. „Mydeco wird mit Burda in europäischen Kernmärkten zusammenarbeiten. Eine deutsche Version wird 2009 auf den Markt kommen“, sagte Burda-Manager Marcel Reichart dieser Zeitung. Burda setzt auf das Konzept, seine redaktionellen Inhalte mit Web-2.0-Elementen wie Nutzerbewertungen und direkten Kaufmöglichkeiten im Internet zu verknüpfen, um von den Provisionen der Händler zu profitieren. „Entscheidend ist die Kombination aus redaktionellen Inhalten, einer Community und der Back-end-Anbindung zum Händler, um einen Bruch des Erlösstroms zu vermeiden“ sagte Reichart.Vor kurzem hat sich Burda an der schnell wachsenden Modeseite Glam.com beteiligt.

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