Netzwirtschaft

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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

Amerikaner dominieren das deutsche Internet

Im deutschen Internet haben Google, Microsoft und Ebay die höchsten Reichweiten, hat Nielsen Online gemessen. Zumindest Google und Ebay gehören auch zu den Umsatzmilliardären auf dem deutschen Markt.

Google, Microsoft und Ebay haben nach einer Auswertung des Marktforschungsunternehmens Nielsen Online die höchsten Reichweiten im deutschen Internet. Danach wurde Google im August von 30,1 Millionen Menschen in Deutschland genutzt, die von ihrem heimischen Computer aus ins Internet gegangen sind. Microsoft (23 Millionen Nutzer) wird von Nielsen traditionell immer sehr hoch ausgewiesen; diese Zahl erscheint auch zu groß. Gemessen wurden die gesamten Markenfamilien, was zum Beispiel bei Ebay auch Mobile.de, bei Bertelsmann auch RTL/Wer-kennt-wen und bei Holtzbrinck auch die sozialen NetzwerkeStudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ umfasst. Daher hat Holtzbrinck unter den Verlagen auch die Nase vorn, allerdings nur knapp vor Springer und Burda. Unter den E-Commerce-Seiten liegen Arcandor (Karstadt.de, Quelle.de, Neckermann.de), Amazon und Otto relativ gleichauf. Alle drei Unternehmen gehören zu den Umsatzmilliardären im deutschen Internet. 

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Die ARD erreicht zusammen mit ihrer Senderfamilie 7,6 Millionen Menschen. Ein genauerer Blick auf die öffentlich-rechtlichen Sender im Internet zeigt das ZDF mit 2,4 Millionen Besuchern im August vorne. Der WDR als stärkster Regionalsender hatte im August immerhin eine Reichweite von 2,13 Millionen. Die Seite ARD erreichte 1,38 Millionen Menschen. Die Reichweiten der öffentlich-rechtlichen Sender liegen damit etwa auf einer Höhe mit den Internetangeboten vieler größerer Verlage.

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