Netzwirtschaft

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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

RSS ist genial – wird aber kaum genutzt

RSS ist eine geniale Technik, um in der überbordenden Informationswelt den Überblick zu behalten. Doch nur 11 Prozent nutzen die praktischen Informationsströme.

Wer RSS-Feeds nutzt, findet sie genial. Die individuell abonnierten Informationsströme zeigen jederzeit aktuell die neuesten Beiträge an und sind das beste Instrument, um den Überblick über viele Quellen zu behalten. Dank RSS-Reader wie Netvibes, Google Reader, Bloglines oder MyYahoo lassen sich vor allem Nachrichtenseiten oder Blogs mühelos im Block behalten. Der Medientyp des „modernen Medien-Scanners“, wie ihn Allensbach nennt, ist gar nicht so selten: Nach Erkenntnissen der Marktforscher gibt es allein in Deutschland 10 Millionen Medien-Scanner, die alle zur Verfügung stehenden Medien scannen, um die relevanten Informationen heraus zu holen. Diese Menschen sind eher männlich, haben eine hohes Einkommen, einen hohen Bildungsgrad und nutzen alle Mediengattungen. Umso mehr verwundert es, dass gerade diese Menschen die RSS-Feeds noch nicht für sich entdeckt haben.

Bild zu: RSS ist genial - wird aber kaum genutztEine Untersuchung von Forrester Research – allerdings für die Vereinigten Staaten – zeigt, dass nur 11 Prozent der Internetnutzer RSS-Feeds einsetzen. In Deutschland wird die Quote sicher nicht höher sein. Nur ein Drittel der befragten RSS-Anwender nutzt die Technik täglich. Von den 89 Prozent Nicht-Nutzern zeigten sich nur 17 Prozent interessiert, RSS später zu nutzen. 34 Prozent der Nicht-Nutzer wussten gar nicht, was RSS ist. 22 Prozent sahen keine Notwendigkeit, 19 Prozent hatten kein Interesse und 9 Prozent keine Zeit!

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