Netzwirtschaft

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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

Die 10 besten Google-Tricks

Die Deutschen finden Google gut. 9 von 10 Suchanfragen werden an den Weltmarktführer gestellt. Mit den Ergebnissen sind die Sucher meist zufrieden. Dabei werden die Suchmöglichkeiten kaum ausgeschöpft. Mit zehn Tricks lassen sich die Suchergebnisse spürbar verbessern.

„Was ist mit all den Suchmaschinen, die das nächste Google werden wollten? Nichts. Google ist das nächste Google“, sagte Internet-Pionier Tim O’Reilly über die Suchmaschine. Rund 100 Millionen Suchanfragen stellen die Deutschen an Google – jeden Tag. Der Marktanteil der Suchmaschine beträgt hierzulande etwa 90 Prozent. Weit und breit ist tatsächlich niemand zu sehen, der die Dominanz der Suchmaschine brechen könnte, die aus 200 Kriterien die zurzeit beste Rangliste an Internetseiten zusammenstellt (-> Wie die Suchergebnisse von Google zustande kommen). Zumal Google noch viel mehr kann, als viele Suchtreffer nach der Eingabe eines Suchwortes auszuwerfen. Google bietet eine Fülle von Spezifikationen, um die Suchergebnisse präziser zu machen. Hier die 10 hilfreichsten Tipps:

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1. Mehrere Sucheingriffe eintippen

Wer den Kontext der Suche eingrenzen kann, bekommt meist bessere Ergebnisse. Wer also Informationen über die aktuelle Situation der Landesbanken sucht, sollte also zusätzlich Begriffe wie Finanzkrise, Bürgschaft oder Eigenkapital eintippen. Werden die Begriffe mit einem Leerzeichen getrennt, sucht Google Quellen, in denen alle genannten Begriffe vorkommen (Boole’scher Operator UND). Der Operator „OR“ sucht alle Dokumente, die denen einer oder mehrere der genannten Begriffe vorkommen.

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2. Zusammengesetzte Begriffe in Anführungszeichen setzen

Wer einen zusammengesetzten Suchbegriff wie einen Namen sucht, sollte dies immer in Anführungszeichen setzen. Eine Suche nach Angelas Merkels Spitznamen „Madame No“ in Anführungszeichen findet nur Dokumente mit diesem Namen. Wer die Anführungszeichen weglässt, bekommt auch alle Dokumente, in denen irgendwo Madame und irgendwo No vorkommt.

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3. Zeit einschränken

Google bietet die Möglichkeit, sich nur Suchtreffer aus einem definierten Zeitraum anzeigen zu lassen. Wer sich zum Beispiel nur für Beatles-Musik aus den ersten beiden Jahren der Band interessiert, tippt in das Suchfeld ein

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4. Suchseite bestimmen

Wer die Seite, auf der die gewünschte Suchstelle zu finden ist, vorher kennt, kann die Suche auf diese Seite beschränken. Der Befehl lautet: site:xxx.de, gefolgt von einem Leerzeichen und dann dem gesuchten Begriff.

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5. Suchbegriffe ausschließen

Ein Minuszeichen vor einem Begriff sucht nur Seiten, auf denen dieser Begriff nicht auftaucht.

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6. Dateiformat festlegen

Der Befehl ext: schränkt die Suche auf ein gewünschtes Dateiformat ein, zum Beispiel ext:pdf für Adobe Acrobat, ext:xls für Microsoft Excel, ext:doc für Microsoft Word oder ext:ppt für Microsoft Powerpoint. Die folgende Suche findet also nur Online-Marketing in Word-Dokumenten

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7. Nach Synonymen suchen lassen

Wer das Tilde-Zeichen (~) direkt vor den Suchbegriff setzt, bekommt auch Suchergebnisse mit Synonymen des Begriffes mit angezeigt.

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8. Verwandte Seiten finden

Wer eine Seite gefunden hat, die nicht ganz dem Gesuchten entspricht, kann sich mit dem Suchwort related:, gefolgt von der Angabe der Internetseite, ähnliche Seiten anzeigen lassen, zum Beispiel andere Nachrichtenseiten im Internet.

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9. Erweiterte Suche nutzen

Rechts neben dem Suchfeld steht der Link zur „Erweiterten Suche“. Dort bietet Google viele Einstellmöglichkeiten an, die sich auch gut kombinieren lassen.

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10. Themensuchen nutzen

Google bietet neben der allgemeinen Websuche noch spezialisierte Suchen, zum Beispiel für Bilder, Videos, Nachrichten, auf Landkarten, in Büchern oder in Blogs. 

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Und noch ein Tipp: Google kann rechnen

Das Suchfeld ist auch ein Rechner. Wer 24*899 eingibt, erhält sofort 21576 als Ergebnis ausgewiesen. Natürlich funktionieren auch die anderen Rechenarten. Google rechnet auch um: 24 Euro in Dollar bringt 30,9144 US Dollar als oberes Ergebnis. 

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