Netzwirtschaft

Netzwirtschaft

Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

DLD-Impressionen

Menschen und Impressionen auf der Digitalkonferenz DLD 2009.

„New Realities“ lautete das Motto der Burda-Digitalkonferenz DLD 2009. Für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bestehen die neuen Realitäten darin, dass der Umsatz weniger schnell wächst. Ansonsten hängt Facebook die Konkurrenz offenbar nach Belieben ab und hat auch in Deutschland jetzt schon 2 Millionen Nutzer, verkündete Zuckerberg. 

Bild zu: DLD-Impressionen

Werner Vogels, der „CTO of the Year“, hat für Amazon das Cloud Computing Geschäft aufgebaut. Was von den Analysten zunächst als riskante Wette bezeichnet wurde, erweist sich nun als Wachstumsgarant für den Online-Händler.

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Bei diesem Gespräch hätte man gerne zugehört. Xing-Gründer Lars Hinrichs unterhält sich mit Oliver Samwer, der zunächst in Xing investiert war, nach dem Ausstieg dann aber direkt beim Xing-Konkurrenten LinkedIn einstieg. 

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Marc Samwer im Gespräch mit Christoph Schuh von Tomorrow Focus. Ein Thema könnten Online-Werbemarktplätze sein, denn Samwer hat in Adscale investiert, während Schuh mit Adjug den deutschen Markt angehen will.

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Ob Journalismus-Professor Jeff Jarvis über die Zukunft der Medien nachdenkt? Den Printmedien gibt er den klaren Rat, auch in der Krise die Investitionen im Internet nicht zurückzufahren. Das könnte sich bitter rächen, denn die Online-Unternehmen werden die Situation nutzen, um weitere Marktanteile zu erobern.  

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„Print is dead“ sagte Tech-Blogger Mike Arrington, der davon träumt, auf einer einsamen Insel nichts mehr mit dem Tech-Kram zu tun zu haben. Es müsste ihm nur jemand Techcrunch abkaufen. UPDATE: Arrington nimmt sich schon jetzt eine Auszeit. Die Gründe sind erschreckend. Kann man am besten bei ihm selbst nachlesen. 

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Aus seiner Enttäuschung über die Entwicklung der Online-Werbeeinnahmen machte Gastgeber Hubert Burda keinen Hehl. „Mit Online-Werbung lassen sich nur lausige Pennys verdienen“, sagte Burda.  

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Stimmt nicht, sagte Carolyn McCall, Chefin der britischen Guardian Media Group. Der Guardian setzt konsequent auf die Vernetzung von Print und Online und verdient gutes Geld im Netz, allerdings meist mit Rubrikenabzeigen, vor allem dem Online-Stellenmarkt.

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Die frisch verlobte Marissa Mayer von Google moderierte ein Panel über Software, diskutierte über Frauenpower ebenso engagiert und gut gelaunt mit wie über Cloud Computing. Im Interview hat sie Gerüchte, Google verlassen zu wollen, klar dementiert.

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Fazit: Wieder eine tolle Konferenz, die in diesem Jahr sogar genügend Sitzplätze und viel Raum für Gespräche bot. Auf ein Neues im Jahr 2010! 

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Fotos: Holger Schmidt

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