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Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Wie sie sich auf Menschen und Märkte auswirkt, beleuchtet das Netzwirtschaft-Blog auf FAZ.NET.

Facebook: Plattform statt "Website-Modell"

Facebooks Chef Mark Zuckerberg sieht die Zukunft im Netz nicht in zentralen Internetseiten, sondern in Plattformen mit vielen Anwendungen, die überall im Internet verteilt sind.

Bild zu: Facebook: Plattform statt "Website-Modell" Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandschef des sozialen Netzwerks Facebook, sieht die Zukunft des Unternehmens als Plattform im Internet, auf der viele tausend oder sogar zehntausend Anwendungen zusammenlaufen. „Wir bewegen uns vom Modell einer Internetseite hin zu einem Modell, das viele Anwendungen, zum Beispiel für den Desktop oder das Mobiltelefon, an einer Stelle zusammenführt“, sagte Zuckerberg in einem Interview mit dem amerikanischen Blogger Robert Scoble. „Der meiste Wert für die Nutzer liegt im Long Tail aller Anwendungen“, sagte Zuckerberg. Im Laufe der Zeit werde sich dieser Wert – statt zentral auf Facebook vereint zu sein – dezentral im Internet verteilen. Das sei gut. „Wir wollen also weniger eine Website als vielmehr eine Plattform im Web sein, die den Social Graph der sozialen Beziehungen repräsentiert“, sagte Zuckerberg. Facebook ist mit mehr als 200 Millionen Nutzern das größte soziale Netzwerk. Über eine Programmierschnittstelle (API) können externe Entwickler ihre Anwendungen mit der Plattform verbinden.

Hier die Passage aus dem Scoble-Interview:

 

 

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