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Krieg der Plattformen: Facebook will mit HTML5 an Apple vorbei

| 9 Lesermeinungen

Im Krieg der Web-Plattformen plant Facebook offenbar eine HTML5-Offensive, um an Apples App-Store vorbei zu kommen. Nach einem Bericht von Techcrunch will Facebook unter dem Projektnamen „Spartan" eine mobile Plattform für Geräte mit dem Apple-Betriebssystem iOS (also rund 100 Millionen iPhones und iPads) auf den Markt bringen. Die Web-Apps im HTLM5-Format sollen dann nicht mehr über den App-Store von Apple vertrieben werden, sondern im Browser laufen, was die Abhängigkeit von Apple mindern soll.

Bild zu: Krieg der Plattformen: Facebook will mit HTML5 an Apple vorbeiIm Krieg der Web-Plattformen plant Facebook offenbar eine HTML5-Offensive, um an Apples App-Store vorbei zu kommen. Nach einem Bericht von Techcrunch will Facebook unter dem Projektnamen „Spartan“ eine mobile Plattform für Geräte mit dem Apple-Betriebssystem iOS (also rund 100 Millionen iPhones und iPads) auf den Markt bringen. Die Web-Apps im HTLM5-Format sollen dann nicht mehr über den App-Store von Apple vertrieben werden, sondern im Browser laufen, was die Abhängigkeit von Apple mindern soll. „Facebook wird das niemals zugeben, aber für diejenigen, die mit dem Projekt vertraut sind, ist die Absicht ganz klar: Facebook will Apples eigene Geräte gegen sie verwenden, um den Würgegriff zu brechen, den Apple auf die Verteilung der mobilen Applikationen hat. Mit fast 700 Millionen Nutzern ist Facebook sicherlich in der Lage, den allmächtigen App-Store-Verteilungsmechanismus herauszufordern“, schreibt Techcrunch.

Rund 80 Entwickler sollen an dem Projekt arbeiten. Von Spartan aus können dann auch Apps für Spiele oder Nachrichten genutzt werden, die zum Beispiel von Zynga oder der Huffington Post kommen sollen. Die Web-Plattform soll mit einer wesentlichen Funktion ausgestattet werden: einem Zahlsystem, voraussichtlich den Facebook Credits. Das wäre eine Grundvoraussetzung, damit Entwickler die Facebook-Plattform nutzen.

Projekt Spartan wird auch als Antwort auf die Partnerschaft zwischen Apple und Twitter gesehen. Twitter – und nicht Facebook – wird künftig tief in das iOS-Betriebssystem integriert. Die Web-Apps werden dann auch auf Android-Geräten laufen.

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Links:

Foto: Buzzem

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9 Lesermeinungen

  1. ja..und?...
    ja..und?

  2. <p>Seit dem ersten SDK fürs...
    Seit dem ersten SDK fürs iPhone kann man Web-APPs schreiben. Apple unterstützt aktiv die Entwicklung von Webseiten mit IOS Look & Feel. Und das Apple HTML 5 unterstützt ist auch bekannt.
    Hier werden künstlich Nachrichten erzeugt die keine sind. Niemand der nicht will muß für IOS Cocoa APPs schreiben.
    Und auch auf jedem Mac laufen alle UNIX Tools und Java Programme die man sich wünschen kann. Wo ist das Problem? Hier wollen nur Firmen mit „Strategien“ künstlich ihre Börsenkurse beflügeln.

  3. ähnlich ist es typisch für...
    ähnlich ist es typisch für Korruption: öffentliche Ausschreibungen werden genau so gestaltet daß sie genau einer der Wettbewerber erfüllen kann.
    Solche Ausschriebungen (finden sich niemals im Netz, die Zeitungsbranche muss ja drann verdienen) Anforderungen lauten (Erfahrungswert von Insidern):
    Maschinelles Bewegungsmittel –
    […]
    normale Liste mit zu erfüllenden Leistungswerten
    [….]
    und dann kommt es:
    mit Stern auf der Kühlerhaube.
    Es gibt einen entsprechenden Eintrag unter blog.fefe.de …

  4. <p>Das Geheimnis dieser...
    Das Geheimnis dieser Meldung sind meines Erachtens nach ja nicht die technischen Gegebenheiten, sondern eine mögliche Ausrichtung der Key Player um ihr Geschäftsmodell zu erweitern (Facebook) oder zu halten (Apple). Nur aufgrund der werbeeinnahmen kann Facebook auf Dauer keinen Börsengang und eine entsprechende Notierung rechtfertigen.

  5. <p>Fußball mit drei...
    Fußball mit drei Mannschaften? Die in Schwarz / weiß mit rot gelb sind die Schiris!
    Die haben einen eigenen Parkplatz! Und jeder Fußball Spielfilm daurt exakt 90 Minuten.

  6. <p>Ist das nicht einfach...
    Ist das nicht einfach wieder da um extra Stress zu machen?
    Denn jede Attacke die Facebook ausführt, könnte dabei helfen den Börsengang noch ein Stück höher zu Schrauben. Und wir wissen ja alle, dass Facebook gerne komische wege geht.

  7. Hauptjob der Medizin:...
    Hauptjob der Medizin:
    LebensZEIT verlängern / jdm Zeit verschaffen.
    Und jetzt kommt der kleine Nebenjob:
    Lebensqualität erhöhen.

  8. <p>Die Umsätze mit mobilen...
    Die Umsätze mit mobilen Apps werden sich bis 2014 mehr als verdoppeln. Facebook kann es sich nicht leisten, dieses Milliarden-Geschäft zu ignorieren … vor allem nachdem Facebook selbt mir mehreren Milliarden Dollar (vor-)bewertet wurden.

  9. <p>Facebook ist sich bewusst,...
    Facebook ist sich bewusst, dass Apple momentan einen Schritt näher am Kunden ist und das ist ein strategischer Vorteil. Theoretisch könnte Apple jegliche Facebook-Apps auf Apple-Produkten unterbinden – theoretisch… Google ist sich seiner Position in diesem Spiel ebenfalls bewusst und baut munter die Chrome-internen Appangebote aus (chrome.google.com/webstore) Wer will schon von Apple abhängig sein?

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