Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (9)
 

Medien, hört die Signale

08.08.2011, 12:37 Uhr  ·  Wissen, was die Leser heute wirklich interessiert? Signale wie „Retweets“ auf Twitter oder „Likes“ auf Facebook zeigen heute in Echtzeit, welche Themen angesagt sind. Die Analyse dieser Signale steckt noch in den Anfängen, hat aber großes Potential.

Von

Über Twitter laufen (fast) alle Nachrichten dieser Welt. Medien, Blogger, Unternehmen, Wissenschaftler oder Organisationen speisen ihre Informationen auf Twitter ein – in der Hoffnung, dass möglichst viele Leser auf die verbreiteten Links klicken oder zumindest die Informationen weiterleiten. Auf diese Weise können Medien ihre Nachrichten heute blitzschnell im Internet verbreiten. Was aber noch wichtiger ist: Medien können mit der Analyse der Signale aus den sozialen Medien, also zum Beispiel Retweets auf Twitter oder Likes auf Facebook, auch die Interessen ihrer Leser herausfinden. Die Analyse, welche Nachrichten empfohlen, retweetet oder kommentiert werden, zeigt Medien heute sogar in Echtzeit, was ihre Leser wirklich wollen.

Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Socialflow hat zu diesem Zweck die Tweets der Printmedien New York Times und The Economist sowie der Nachrichtensender CNN, BBC, Fox und der englisch-sprachigen Ausgabe von Al Jazeera verfolgt und analysiert, mit welchen Themen sich 7 Millionen Follower dieser Medien in 20 Millionen Tweets beschäftigt haben. (PDF der Studie)

Bild zu: Medien, hört die Signale

Ein besonders engagiertes Publikum weist nach dieser Studie die Zeitschrift Economist auf, deren Leser überdurchschnittlich häufig dem Link zurück auf die Internetseite folgen als auch die Informationen weiterleiten. Beides ist für Medienunternehmen wichtig: „Während der Klick auf den Link einen unmittelbaren Ertrag in Form von Lesern bringt, stärkt der Retweet das Vertrauen und die Bekanntheit der Medienmarke”, folgern die Socialflow-Forscher. Die Retweets spielen eine entscheidende Rolle für die Verbreitung einer Nachricht. In einer Studie hat die Forschungsabteilung von Yahoo herausgefunden, dass die Mehrzahl der Leser eines Medientweets diese Information als Retweet erhält, auf die Information also ansonsten gar nicht aufmerksam geworden wäre.

Eine große Zahl an Followern muss aber nicht zwangsläufig ein besonders hohes Engagement der Nutzer zur Folge haben. Die New York Times hat zum Beispiel die meisten Follower auf Twitter, aber im Durchschnitt klicken die wenigsten Nutzer auf ein Link oder leiten die Nachricht weiter, hat Socialflow herausgefunden.

Diese Interessen der Nutzer waren auffallend unterschiedlich. Während die Follower der New York Times besonders häufig auf Sport- und Bildungsthemen klickten, interessierten sich die Fox-Leser besonders für ein Gerichtsverfahren. Überlappende Themen waren die Ermittlungen gegen den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und eine Rede des amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Die Leser des Economist interessierten sich dagegen für ganze andere Themen wie die Weltpolitik oder den Ölpreis.

Die Nachrichten des konservativen Fernsehsenders Fox News kamen erwartungsgemäß bei einem auch konservativen Publikum gut an. Allerdings verlagerte sich die Diskussion über die Fox-Nachrichten schnell von den Themen auf ebenfalls konservative, gut vernetzte Twitterer, die ebenfalls viel Aufmerksamkeit der Fox-Follower bekamen. Diese Nutzer führten die Diskussion dann oft fort. „Das Hinzufügen eines passenden Hashtags zum richtigen Zeitpunkt bringt das Medium zurück in die Diskussion und erhöht die Sichtbarkeit eines Tweets in einem zusätzlichen Publikum”, lautet der Rat der Forscher.

Eine derart wissenschaftliche Leseranalyse könnte die Medien ein großes Stück voranbringen. „Ein Publikum besteht aus vielen Menschen, die zu jeder Zeit ganz verschiedene Diskussionen führen. Die Fähigkeit, diese Diskussionen in Echtzeit zu erkennen, schafft Möglichkeit für eine bessere Interaktion mit dem Publikum”, schreiben die Socialflow-Forscher. Während die Medien bisher eher intuitiv Vermutungen über die Interessen ihrer Leser angestellt hätten, könne mit Hilfe der Daten aus den sozialen Medien nun genau und in Echtzeit ermittelt werden, worauf die Leser geklickt haben, was sie weitergeleitet haben und was sie selbst veröffentlicht haben. „Statt simpler Messmethoden wie die Größe des Publikums und deren mögliche Interessen zu nutzen, können nun Echtzeitsignal aus dem Social Web die prominenten Diskussionsthemen identifizieren”, schreiben die Forscher. Wie wichtig diese Signale schon sein, zeigt eine aktuelle Repräsentativ-Umfrage von TNS Infratest. Danach gehören Empfehlungen ihrer Freunde und Bekannten in den sozialen Netzwerken schon für 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland zu den wichtigsten Online-Informationsquellen.

Bild zu: Medien, hört die Signale

Quelle: TNS Infrastest

Die ersten Medien nutzen diese Art der Analyse, um mehr über ihr Publikum zu erfahren. Besonders weit ist die New York Times mit ihrem Projekt Cascade. Die Zeitung kann mit dem Instrument die Reaktionen ihrer Leser auf ihre Tweets verfolgen und die Retweets analysieren. Eine Paradebeispiel dafür war die Verbreitung der Nachricht, dass die Vereinigten Staaten Osama Bin Laden aufgespürt hatten. Der Tweet von Keith Urbahn, einem Mitarbeiter des ehemaligen amerikanischen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, über die Ergreifung Bin Ladens machte in gut einer Stunde die Runde im Internet – lange bevor der amerikanische Präsident die Nachricht verkünden wollte. Angefacht wurde die Verbreitung vom Brian Stelter, einem Journalisten der New York Times, der die Geschichte früh mit einem eigenen Tweet bestätigte.

Die Methode eines sozialen Nachrichtenfilters könnte mit Twitter besonders gut funktionieren, weil der Kurznachrichtendienst viele der notwendigen Informationen über Schnittstellen (API) frei zur Verfügung stellt. Das soziale Netzwerk Facebook bietet eine ähnliche Schnittstelle an und auch der neue Dienst Google+ wird wohl noch in diesem Jahr eine solche Schnittstelle zur Verfügung stellen, damit die Signale, wie häufig ein Beitrag weitergeleitet („geteilt”) oder empfohlen („+1″) auf anderen Diensten zur Verfügung stehen. Da inzwischen rund zwei Drittel aller Internetnutzer in sozialen Netzwerken unterwegs sind, kann die Analyse der Signale aller drei Netzwerke Erkenntnisse über einen großen Teil der Leserschaft bringen.

Die drei Netzwerke wissen allerdings auch selbst, dass sie auf einem Schatz an stets aktuellen Nutzerempfehlungen sitzen, den sie bisher nicht ansatzweise für die Filterung der Nachrichten einsetzen. Das könnte sich aber schon bald ändern. Nach einem Bericht das Magazins Forbes plant Facebook sogenannte Facebook Editions. Damit können die Medienseiten eigene Apps mit ihren Inhalten bauen, die dann auf Facebook angeschaut werden können. In einem ersten Schritt seien rund ein Dutzend Medienseiten am Start, heißt es. Erst einmal nicht mit dabei ist die New York Times, da die Vereinbarkeit mit der Zahlstrategie der Zeitung erst geklärt werden muss. Aus dem selben Grund gibt die Qualitätszeitung auch nicht alle Inhalte an den Nachrichtenaggregator Ongo weiter, obwohl die Zeitung daran selbst beteiligt ist. Auch Google arbeitet wohl an einem ähnlichen Plan, um die Inhalte der Nachrichtenseiten auf Google+ zu ziehen. Twitter sitzt zwar auf dem größten Schatz, weil dort Nachrichten einen weit höheren Stellenwert als auf Facebook haben, zeigt sich bisher aber technisch nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. 

Social Media und die Medien – der Einfluss von Facebook, Twitter und Google+ auf Nachrichtenströme und Medien

_________________________________________________________________

Autor:  Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale  Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale    

Blog:    Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale   Bild zu: Medien, hört die Signale  Bild zu: Medien, hört die Signale

 
  Weitersagen Kommentieren Empfehlen Drucken
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (9)
Sortieren nach
0 ThorHa 08.08.2011, 13:48 Uhr

Welche Signale genau :-)? Dass...

Welche Signale genau :-)? Dass der Economist die interessiertesten Leser aller Qualitätsmedien hat? Dafür brauchte ich keine Analyse von Tweets. Dass Retweets (also Empfehlungen) Vertrauen und Bekanntheit stärken? Auch dafür brauchte ich eigentlich keine Analyse. Was mich seeeehr viel stärker interessieren würde - was lesen/netzwerken/tweeten eigentlich die politisch wirklich Engagierten (also Aktiven, wo auch immer aktiv)? Wie stark sind politisch Interessierte tatsächlich online unterwegs und wie oft schlägt ihr Interesse in Aktivität um? Wieviele Nachrichten werden in sozialen Netzwerken selbst generiert, ohne Rückgriff auf "traditionelle" Mediennachrichten? Und inweiweit führt die reine Möglichkeit, sich durch Empfang ausschliesslich passender Nachrichten gegen andere Sichtweisen abzuschotten, auch zu echten virtuellen Parallelwelten grösseren Umfanges? Gruss, Thorsten Haupts

0 DigitaleSchutzgelderpressereiBeginntBeimVirenscannerAbo 08.08.2011, 19:05 Uhr

Genau. Gleichschaltung aller...

Genau. Gleichschaltung aller unabhängigen Verlage oder was? Bei GEZ Medien mag das funktionieren. Aber Justiz und Polizei welche digitale Schutzgelderpresser decken das geht zu weit. Fragt mal eure Kollegen. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendliche-drohen-30-Online-Shops-mit-DoS-Angriffen-1319811.html

0 Ralph 08.08.2011, 19:32 Uhr

Sehr geehrter Herr...

Sehr geehrter Herr Haupts, Sie haben einige sehr interessante Fragen gestellt. Und doch sind die grundlegenden Punkte wie die Analyse der Tweets und Retweets wichtig, aber dies haben Sie selbst erkannt, da Sie immerhin - eigentlich - hinzu schrieben ;-) Den Artikel finde ich in der Art sehr hilfreich als das dieser visuell die "unsichtbaren Linien" von aktiven Knoten darstellt. Ich muss mich nicht erst durch ein "Haufen an Fragen" hindurch arbeiten und erste Erkenntnisse zu gewinnen, sondern kann auf Grund dieser Grafiken erste Zusammenhänge ableiten. Ich muss jedoch gestehen, dass ich solche Visualisierungen sehr mag ;-) Viele Grüße, Ralph Scholze

0 Robert 09.08.2011, 05:08 Uhr

Sicherlich mag der...

Sicherlich mag der Twitter-Kanal für Medien ein Besucherbringer sein. Hier zählt letztlich ja jede Pageimpression. Auch hat man offensichtlich gute mathematisch konkrete Anknüpfungspunkte mit Retweets, Follower usw. Jedoch denke ich, dass viele wirklich wichtige, meinungsbildende Führungspersönlichkeiten schlicht und einfach keine Zeit haben, Twitter selbst aktiv wie passiv zu nutzen. Allein die Filterung würde zu viel der wertvollen Zeit rauben. Eine qualitative Aussage halte ich demnach für nicht belastbar - quantitativ sicherlich.

0 Markus_Arlt 09.08.2011, 18:39 Uhr

Eigentlich braucht man in der...

Eigentlich braucht man in der Tat eine eigene Abteilung dafür um da überhaupt durchzusteigen, nur können sich das eben nur die Platzhirsche gönnen. Was aber viel zu viel unterschätzt wird in meinen Augen sind die angesprochenen Hashtags und die kann/könnte sich eigentlich jeder gönnen...

0 tobiasla 10.08.2011, 05:38 Uhr

Ich finde es sehr fragwürdig...

Ich finde es sehr fragwürdig aus dem Verhalten der Twitter Nutzer Rückschlüsse auf Leserwünsche zu bilden. Das würde nämlich implizieren, das ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung Twitter nutzt. Das wäre aber erstmal zu belegen. Das die Follower des Economist aktiver sind, ist nicht weiter verwunderlich. Es ist für Twitter-Nutzer kein allgemeininformierendes Medium, dem man folgt, um die wichtigsten Schlagzeilen zu bekommen. Der Klick auf den Link alleine sagt auch noch nichts aus. Es muss zusätzlich die Verweildauer auf der Seite herangezogen werden. Erst dann hat man ein Indiz, ob der Artikel wirklich gelesen wurde.

0 colorcraze 10.08.2011, 08:03 Uhr

@ThorHa: ich würde das eh nur...

@ThorHa: ich würde das eh nur so interpretieren, daß der Economist viele twitternutzende Leser hat, die Schnelldreher wollen. Für wirkliche _Nachrichten_ halte ich Twitter für parasitär, es erzeugt eine japsende Belanglosigkeitenhektik, die sich selbst auffrißt, weil die Tweets im allgemeinen zusammenhanglos bleiben und nur Erregungswellen abbilden.

0 ThorHa 10.08.2011, 11:20 Uhr

Liebe colorcraze, für...

Liebe colorcraze, für wirkliche Nachrichten taugt eigentlich überhaupt kein heutiges Medium unterhalb einer Wochen- oder Monatszeitung, alles andere ist fast immer hektisches, planloses Planschen im Belanglosigkeitenwasserfall des Tages. Seitdem Tageszeitungen meinten, sich der atemlosen Hektik von Fernsehnachrichten oder gar Indernet blogs anschliessen zu müssen, gilt dieses Verdikt lgrosso modo leider auch für sie. Es ist im Rückblick schon interessant zu sehen, wie weit McLuhans Analyse "Das Medium ist die Botschaft", zu Fernsehzeiten vor 40 Jahren entwickelt, selbst noch für die Nachrichtennichtwelt moderner "Kommunikationskanäle" trägt. Der Economits ist darum etwas Besonderes (und hat eine besondere Leserschaft), weil er dem Leser das Denken nicht etwa abnimmt. Sondern ihn förmlich dazu zwingt. Gruss, Thrsten Haupts

0 Johathan 22.08.2011, 15:49 Uhr

Um hier wirklich...

Um hier wirklich aussagekräftige Statistiken erheben zu können, bräuchte man wohl eine ganze Abteilung, die sich um mediale Themen wie diese kümmert. Daher prangere ich es an nur aus dem Verhalten der User Schlüsse auf die Wünsche der Leser zu bilden. Daher erschließt sich durch dieses Statistikmodel leider eine sehr einseitige Betrachtung, da ja nicht alle Burger Twitter benutzen. Von daher sind diese Zahlen interessant, aber eben nur relativ.