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Ultrabooks kein Ultraerfolg: Die Hoffnungsträger der PC-Branche tun sich noch schwer

| 6 Lesermeinungen

Die kleinen, dünnen Laptops nach Art des MacBook Air von Apple sollten einer der Computertrends des Jahres werden. Aber der Durchbruch lässt auf sich warten. Ein Grund: Die Geräte sind noch zu teuer.

Es sollte einer der Computertrends des Jahres werden und der schwächelnden PC-Branche einen ersehnten Schub geben: Ultrabooks. Kleine, dünne Laptops, die fast direkt nach dem Starten ohne langes Hochfahren betriebsbereit sind und ausdauernde Batterien haben. Pate stand das erfolgreiche Macbook Air von Apple. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas im Januar gab es kein Entrinnen vor den Ultrabooks. Fast alle großen PC-Hersteller präsentierten mindestens eines dieser Geräte.

Ein halbes Jahr später lässt der Durchbruch für die Ultrabooks aber noch immer auf sich warten: Die Marktforschungsinstitute Gartner und IDC legten vor wenigen Tagen ihre jüngsten Zahlen zum PC-Markt vor, und in beiden Studien wurde hervorgehoben, dass die Ultrabooks dem Geschäft bislang keine Impulse geben. Gartner-Analystin Mikako Kitagawa resümierte, trotz der hohen Erwartungen sei das Absatzvolumen von Ultrabooks im zweiten Quartal gering gewesen und habe den Gesamtmarkt nicht nennenswert bewegt.

Der Chipkonzern Intel, der hinter der Ultrabook-Offensive der Branche steckt, wird das wohl nicht gerne gehört haben. Intel hat ehrgeizige Ziele für die Gerätekategorie ausgegeben: Ultrabooks sollen bis Ende dieses Jahres für 40 Prozent des Laptopmarktes im Endverbrauchersegment stehen. Noch bei der Vorlage der letzten Intel-Quartalszahlen im April hat Vorstandschef Paul Otellini gesagt, die Branche sei auf gutem Weg, dies zu schaffen (es wird interessant zu hören sein, ob er dabei bleibt, wenn Intel in wenigen Tagen seinen Bericht zum zweiten Quartal veröffentlicht).

Für Intel ist die Ultrabook-Initiative ein Versuch, dem PC-Markt neues Leben einzuhauchen – was dem Konzern in seinem Geschäft mit Mikrochips unmittelbar zugute kommen würde. Der PC-Markt schwächelt nun schon seit einiger Zeit, während das Geschäft mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets große Wachstumssprünge schafft. In diesen Segmenten ist Intel mit seinen Chips trotz vieler Bemühungen bisher aber nur recht schwach vertreten, somit ist der Konzern auf einen robusten PC-Markt angewiesen. Im vergangenen Jahr rief Intel daher seine Ultrabook-Kampagne ins Leben. Der Konzern meldete den Namen „Ultrabook” als Warenzeichen an und legte Spezifikationen dafür fest, nach denen sich die Partner unter den Geräteherstellern wie Hewlett-Packard, Dell oder Lenovo zu richten haben.

Neben dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gibt es eine Reihe möglicher Erklärungen für den langsamen Start der Ultrabooks. IDC weist auf den Windows 8-Effekt hin: Die nächste Generation des Microsoft-Betriebssystems kommt im Oktober auf den Markt, und viele Verbraucher warten womöglich bis dahin mit der Anschaffung eines neuen Rechners ab.

Ein anderes Hindernis ist der Preis: Ultrabooks sind noch immer ein teurer Spaß. Einige Hersteller haben Ultrabooks herausgebracht, deren Preise die Dimensionen des Macbook Air erreichen oder sogar übertreffen – das Apple-Gerät kostet in der Startversion in Amerika 999 Dollar und in Deutschland 1049 Euro. Mittlerweile gibt es zwar immer mehr billigere Alternativen, aber Preise um 800 Dollar und mehr sind für Ultrabooks noch immer gang und gäbe. Intel hat selbst zugegeben, dass die Preise niedriger werden müssen, damit Ultrabooks sich auf breiter Front durchsetzen. Insofern gibt es also noch Hoffnung, sofern die Branche das Preisniveau drücken kann. Auch Gartner-Analystin Kitagawa schreibt Ultrabooks noch nicht ab und sagt, das Segment sei eben noch in einem Stadium für die „early adopter”, also die Trendsetterklientel, die Neuheiten als erstes annimmt. Von dieser Basis aus noch in diesem Jahr den Sprung zum Massenphänomen zu schaffen, so wie Intel dies erhofft, wird freilich alles andere als einfach.

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6 Lesermeinungen

  1. Der Markt wartet wohl kaum auf...
    Der Markt wartet wohl kaum auf Windows 8..
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und freut sich selten auf neue Versionen..
    Ich denke der Markt braucht keine Ultrabooks.. Wozu denn auch?
    Ein Ipad oder Galaxy Pad reicht vollkommen aus. (Für dijavascript:WebForm_DoPostBackWithOptions(new WebForm_PostBackOptions(“ctl00$ctl00$ctl00$bcr$bcr$bcr$ctl01$PlaceHolder1$ctl01$PostCommentForm$ctl01$btnSubmit”, “”, true, “CreateCommentForm”, “”, false, true))e Masse)

  2. Ich warte aktuell auch noch...
    Ich warte aktuell auch noch auf die neueste Version. De ultrabooks haben zwar einige gute Grafik-Chips an bord aber wegen dem hohen Preis des Ultrabooks von mir aus nicht zu empfehlen, dann lieber einen guten Gamer PC oder ein Apple MacBook

  3. 54...
    54

  4. Ultrabook ? Hä ? Was soll der...
    Ultrabook ? Hä ? Was soll der Unterschied zu einem NETBOOK sein ?
    Netbooks waren doch schon so eine Welle und die sind doch auch klasse. Klein tragbar, handlich, nur die nötigsten Anschlüsse.
    Ist das Ultrabook nur flacher ? dann hat es keine Chance. Was soll der Endnutzer davon haben, außer ein paar Prolls: “Meines ist flacher, ätsch..”.
    Hab hier ein gebrauchtes IDEA PAD S1 von Lenevo mit Windows XP wohlgemerkt von dem ich grade schreibe.
    Saugut, sauklein, durchdacht, Akku hält lange, gute Tastatur, alles dran, was man braucht. Flach ist es nicht, aber was soll es ? Hat auch nur 180 Euro gebraucht gekostet.
    Ultrabooks werden sich nicht durchsetzen. Scheint ein versuchter “Neuaufguß” von Netbooks zu sein. Viel zu teuer die Dinger. Wer kein Smartphone nehmen mag, weil es ihm zu klein ist, wird zum Netbook greifen….aber nicht zum ultrabook !

  5. So ganz verstehe ich den...
    So ganz verstehe ich den Unterschied auch nicht, gibt es da irgenwo eine Technik Webseite die das genauer erläutert??

  6. Hallo!

    So etwas funktioniert...
    Hallo!
    So etwas funktioniert eben nur bei Apple (siehe Mac Book Air)!
    Grüße
    Anne

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